Forschung im Strafvollzug

Forschung im Strafvollzug von Bieneck,  Steffen, Wirth,  Wolfgang
Die Strafvollzugsgesetze aller Bundesländer enthalten Regelungen zu den Aufgaben kriminologischer Forschung im Justizvollzug. Diese Regelungen bilden zugleich die Arbeitsgrundlage für die kriminologischen Dienste, die den Vollzug im Interesse seiner evidenzbasierten Entwicklung wissenschaftlich begleiten sollen. Die Arbeitsschwerpunkte dieser Dienste haben sich in den Ländern sehr unterschiedlich entwickelt, doch führen viele eigenständig oder in Kooperation mit vollzugsexternen Einrichtungen empirische Forschungen zur Analyse des Strafvollzuges und seiner Belegung oder zur Prüfung seiner Ergebnisse und Wirkungen durch. Diese Forschungstätigkeit soll mit dem vorliegenden Band einer breiteren Öffentlichkeit beispielhaft vorgestellt werden. Dabei wird nach Maßgabe der jeweiligen Forschungszwecke zwischen Dokumentations-, Evaluations- und Innovationsprojekten unterschieden. In zwei einleitenden Kapiteln erfolgt zunächst eine allgemeine Einordnung der Tätigkeit der kriminologischen Dienste, eine inhaltliche Erläuterung der drei genannten Forschungsschwerpunkte sowie eine Übersicht über die 22 weiteren Beiträge, die aus elf Bundesländern sowie zwei länderübergreifenden Forschungskontexten stammen. In den Aufsätzen im Abschnitt „Dokumentation“ geht es anschließend in erster Linie um die Aufbereitung und Auswertung von statistischen Erkenntnissen sowie die Beschreibung von Ist-Zuständen im Strafvollzug. Die Beiträge im darauffolgenden Abschnitt „Evaluation“ widmen sich der Erfolgskontrolle und Wirksamkeitsprüfung einzelner Maßnahmen und erweitern den Blick somit auf Soll-Zustände. Im dritten Abschnitt „Innovation“ geht es schließlich um Erfahrungen mit Modellprojekten und um Ideen zur Weiterentwicklung der Strafvollzugspraxis und auch der Strafvollzugsforschung, die bei positiver Bewertung in den Regelbetrieb übernommen werden können oder bereits übernommen worden sind.
Aktualisiert: 2023-05-18
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Forschung im Strafvollzug

Forschung im Strafvollzug von Bieneck,  Steffen, Wirth,  Wolfgang
Die Strafvollzugsgesetze aller Bundesländer enthalten Regelungen zu den Aufgaben kriminologischer Forschung im Justizvollzug. Diese Regelungen bilden zugleich die Arbeitsgrundlage für die kriminologischen Dienste, die den Vollzug im Interesse seiner evidenzbasierten Entwicklung wissenschaftlich begleiten sollen. Die Arbeitsschwerpunkte dieser Dienste haben sich in den Ländern sehr unterschiedlich entwickelt, doch führen viele eigenständig oder in Kooperation mit vollzugsexternen Einrichtungen empirische Forschungen zur Analyse des Strafvollzuges und seiner Belegung oder zur Prüfung seiner Ergebnisse und Wirkungen durch. Diese Forschungstätigkeit soll mit dem vorliegenden Band einer breiteren Öffentlichkeit beispielhaft vorgestellt werden. Dabei wird nach Maßgabe der jeweiligen Forschungszwecke zwischen Dokumentations-, Evaluations- und Innovationsprojekten unterschieden. In zwei einleitenden Kapiteln erfolgt zunächst eine allgemeine Einordnung der Tätigkeit der kriminologischen Dienste, eine inhaltliche Erläuterung der drei genannten Forschungsschwerpunkte sowie eine Übersicht über die 22 weiteren Beiträge, die aus elf Bundesländern sowie zwei länderübergreifenden Forschungskontexten stammen. In den Aufsätzen im Abschnitt „Dokumentation“ geht es anschließend in erster Linie um die Aufbereitung und Auswertung von statistischen Erkenntnissen sowie die Beschreibung von Ist-Zuständen im Strafvollzug. Die Beiträge im darauffolgenden Abschnitt „Evaluation“ widmen sich der Erfolgskontrolle und Wirksamkeitsprüfung einzelner Maßnahmen und erweitern den Blick somit auf Soll-Zustände. Im dritten Abschnitt „Innovation“ geht es schließlich um Erfahrungen mit Modellprojekten und um Ideen zur Weiterentwicklung der Strafvollzugspraxis und auch der Strafvollzugsforschung, die bei positiver Bewertung in den Regelbetrieb übernommen werden können oder bereits übernommen worden sind.
Aktualisiert: 2022-11-29
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Für und Wider der lebenslangen Freiheitsstrafe?

Für und Wider der lebenslangen Freiheitsstrafe? von Koop,  Gerd, Schaede,  Stephan, Wirth,  Wolfgang
Muss die Frage nach dem „Für und Wider der lebenslangen Freiheitsstrafe“ noch gestellt werden? Zumindest im sogenannten „politischen Raum“ scheint das Thema im Augenblick ad acta gelegt zu sein. Und doch sind nach wie vor viele Fragen offen. Das offenkundige Scheitern des politischen Prozesses für eine „Reform der Tötungsdelikte“ kann folglich nicht als Ende der grundsätzlichen Diskussion darüber betrachtet werden, ob und wie sich die lebenslange Freiheitsstrafe rechtfertigen lässt. Mit diesem Band greift Forum Strafvollzug den Diskussionsfaden wieder auf und knüpft dabei an eine Tagung an, die die Evangelische Akademie Loccum im Juni 2017 in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Die Strafjustiz in Niedersachen“ durchgeführt hat. Im Verlauf dieser Tagung haben renommierte Juristen, Psychologen, Theologen und Sozialwissenschaftler über Pro und Contra der lebenslangen Freiheitsstrafe debattiert. Dabei wurden theoretische und ethische Argumente in beispielhaft interdisziplinärer Weise mit empirischen Daten und subjektiven Erfahrungen in Beziehung gesetzt. Mit diesem Band werden die Tagungsbeiträge in einem Dreischritt von Forschungsbefunden zur Entwicklung der lebenslangen Freiheitsstrafe im In- und Ausland, Praxiseinblicken zur Verhängung der lebenslangen Freiheitsstrafe aus Strafrichter- und Strafverteidigersicht sowie Innenansichten zum Vollzug der lebenslangen Freiheitsstrafe dokumentiert. Ergänzt um weitere einschlägige Wortmeldungen und gerahmt mit einführenden wie resümierenden Betrachtungen soll dies als Einladung zu einer Fortsetzung der Diskussion verstanden werden – nicht nur in Wissenschaft und Praxis, sondern auch in der Rechtspolitik.
Aktualisiert: 2022-10-27
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Leitfaden Sport im Justizvollzug

Leitfaden Sport im Justizvollzug von Schröder,  Jürgen
Bewegung, Spiel und Sport sind im Justizvollzug eine der von den Gefangenen am häufigsten nachgefragten Aktivitäten zur Gestaltung der frei verfügbaren Zeit. Diesem Tatbestand werden jedoch weder die Justiz- bzw. Strafvollzugsgesetze noch die Fachliteratur noch Tagungen zur Aus- und Fortbildung der Bediensteten gerecht. Daher ist es umso wichtiger, dass diese Versäumnisse durch den vorliegenden Leitfaden Sport im Justizvollzug aufgearbeitet werden. In einer fundierten Analyse werden die unterschiedlichen Handlungsfelder mit den Schwerpunkten Freizeitsport, Fitness und Gesundheitssport sowie Behandlungssport vorgestellt. Außerdem werden die gesetzlichen Vorgaben zum Sport in den einzelnen Bundesländern untersucht, kritisiert und durch praxisnahe Vorschläge (z. B. anstaltsspezifisches Sportkonzept) ergänzt. Die Sportangebote werden zudem auf ihre Eignung in den einzelnen Formen des Justizvollzugs (Untersuchungshaft, Sicherungsverwahrung, Frauenvollzug usw.) überprüft und mit praktischen Beispielen versehen. Es folgt eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen, unter denen Sport im Justizvollzug stattfindet, so z.B. Sportanlagen, Sportpersonal, Ausstattung mit Sportgeräten usw. Den Schluss des Leitfadens bildet die Diskussion gängiger Vorurteile, denen Sport im Justizvollzug ausgesetzt ist, sowie die Beschreibung der Aufgaben, die sich für die Sportwissenschaften zur Erforschung der Situation des Gefangenensports stellen. Die durchweg gelungene Kombination von theoretischen Überlegungen und an der Praxis orientierten Handlungsvorschlägen machen den Leitfaden zu einem hilfreichen Instrument, mit dessen Hilfe Sportaktivitäten im Justizvollzug analysiert und mit konkreten Empfehlungen verbessert werden.
Aktualisiert: 2022-10-27
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Klima(forschung) im Strafvollzug

Klima(forschung) im Strafvollzug von Schepers,  Debbie, Wirth,  Wolfgang
Das Anstaltsklima ist sowohl für die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Strafvollzugsbediensteten als auch für die Behandlung und Resozialisierung der Gefangenen von zentraler Bedeutung. Je nach Ausprägung wirkt es sich entweder negativ oder positiv auf vollzugliche Arbeitsbedingungen und Behandlungsergebnisse aus. Kann die sogenannte „Klimaforschung“ dazu beitragen, das Arbeits- und Behandlungsklima im Strafvollzug adäquat zu beschreiben, in seinen Wirkungen zu verstehen und vielleicht sogar zu verbessern? So lautet die Leitfrage dieses Bandes, der aktualisierte Vorträge und Ergebnisse einer vom Ministerium der Justiz und dem Kriminologischen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführten Fachtagung enthält. Nach einführenden Beiträgen des Justizministers des Landes Nordrhein-Westfalen und der Herausgeber, die das Ziel und den Verlauf der Tagung sowie den Inhalt dieses Buches zusammenfassend erläutern, geht es zunächst um das Themenfeld „Arbeitsklima und gesundheitliche Belastungen in der Strafvollzugspraxis“. Thematisiert werden das Zusammenspiel von Arbeitsklima und Gesundheitsmanagement im öffentlichen Dienst, Fehlzeitenentwicklungen bei Strafvollzugsbediensteten sowie gesundheitliche und klimatische Belastungen am Arbeitsplatz Strafvollzug und ihr Verbesserungspotential. In zweiten Themenbereich mit dem Titel „Anstalts- und Behandlungsklima in der Strafvollzugsforschung“ folgt dann eine Chronologie der deutschen Fachdiskussion des letzten Jahrzehnts. Ein Überblicksaufsatz zu den (Wechsel-)Wirkungen von Gesundheit und Klima im Strafvollzug schließt sich an. Und zwei weitere Beiträge beschäftigen sich abschließend mit Spezifika des sozialen Klimas im Straf- und Maßregelvollzug sowie dem Gruppenklima im Jugendstrafvollzug.
Aktualisiert: 2022-11-29
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Behandlungsuntersuchung und Diagnostik im Strafvollzug

Behandlungsuntersuchung und Diagnostik im Strafvollzug von Benna,  Anke, Schäfer,  Jörg-Uwe
Nach der Aufnahme in den Strafvollzug kommt auf die Gefangenen eine entscheidende Weichenstellung zu: Es findet eine Untersuchung insbesondere ihrer Lebensverhältnisse und ihrer Persönlichkeit statt, die sogenannte Behandlungsuntersuchung, vielfach auch als Eingangsdiagnostik bezeichnet. Im Anschluss daran erfolgt die Vollzugsplanung, in der es um zahlreiche Parameter für den weiteren Verlauf - so auch um die Form der Unterbringung, also die Frage des offenen Vollzuges - geht. Nach Abschluss dieser Phase sind viele Vorentscheidungen getroffen und möglicherweise auch Erwartungen enttäuscht worden. Die Behandlungsuntersuchung liefert dabei auf jeden Fall eine (erste) Bestandsaufnahme, an deren Ergebnissen sich auch Entwicklungs- und Änderungsprozesse von Gefangenen auswerten bzw. ablesen lassen; sie bildet das Grundgerüst des gesamten weiteren Vollzuges. In Nordrhein-Westfalen erfolgt diese Eingangsdiagnostik bei bestimmten Straftätern (ab einer bestimmten Strafhöhe nach dem Vollstreckungsplan) in einer nur für diese Zwecke zuständigen Einrichtung. Diese Verfahrensweise dürfte durch weitere Gesichtspunkte gerechtfertigt sein: Es handelt sich bei einer solchen Einweisungsanstalt um eine neutrale Instanz, die die Gefangenen nach Abschluss der Diagnostik weiter „verteilt“ und somit auch eine sinnvolle Belegungssteuerung in einem Flächenland mit 36 Vollzugseinrichtungen gewährleisten kann. Diese durchaus sinnvollen Ansätze erfahren natürlich in der Praxis auch Grenzen; insbesondere der Zielkonflikt von Wissenschaftlichkeit bei der Erstellung von Diagnosen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen ist dabei nicht von der Hand zu weisen. Natürlich handelt es sich bei den Ressourcen im Wesentlichen um human resources. Dieser Band möchte genau an dieser Stelle ansetzen, wissenschaftliche Gedanken mit den Menschen – Gefangene, Bedienstete und Experten mit Blick von außen gleichermaßen – zusammenbringen. Hintergrund dieses Vorhabens ist das 50-jährige Bestehen des sogenannten Einweisungsverfahrens in der Justizvollzugsanstalt Hagen, die mit dieser Zuständigkeit sicherlich eine Besonderheit im deutschen Strafvollzug darstellt.
Aktualisiert: 2023-05-04
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