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Psychologie der Akkulturation

Psychologie der Akkulturation von Zick,  Andreas
Wie eignen sich Menschen kulturelle Umwelten an? Welche psychologischen und sozialen Prozessen laufen ab, wenn Menschen Kulturen wechseln? Wann führt Migration zu Konflikten, wie kann Integration gelingen? Zu diesen Fragen der Akkulturations- und Migrationsforschung bietet der Band eine aktuelle internationale Forschungsübersicht. Der Band bietet den derzeit umfassendsten Überblick zur Akkulturationsforschung und ist zugleich eine Einführung in ein neues Forschungsfeld, das weit über die Grenzen der Psychologie reicht.
Aktualisiert: 2022-07-03
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Familienunternehmen und Mediation

Familienunternehmen und Mediation von Haftlmeier-Seiffert,  Rena, Neuvians,  Nicola
Die wichtigsten Erkenntnisse der Forschungsarbeit Die Mediation ist im Vergleich mit anderen Instrumenten besonders geeignet, Konflikte in Familienunternehmen nachhaltig beizulegen, und zwar vor allem deshalb, weil die angetroffene Konfliktdynamik sehr spezifisch und zum Teil auch paradox ist. Vor dem Hintergrund, dass das Verfahren ganz unterschiedlich praktiziert werden kann, hat sich erwiesen, dass die systemische Mediation besonders hilfreich ist. Die den Konflikt betreibenden Systeme Familie, Unternehmen und Eigentum lassen sich so ganzheitlich würdigen. Es finden keine rein psychologischen, rein betriebswirtschaftlichen und rein juristischen Betrachtungen statt. Die wichtigsten Ableitungen für die Praxis Familienunternehmen profitieren von vielen Vorteilen der systemischen Mediation: Das Verfahren beruht auf Freiwilligkeit, es kommt deutlich schneller als alternative Schlichtungsansätze zu tragfähigen Ergebnissen und es kostet erheblich weniger. Bei alledem sollte das Verfahren jedoch bereits im Gesellschaftervertrag verankert sein. Es sollte eine Klausel geben, dass in bestimmten Konfliktfällen ein neutraler Mediator beizuziehen ist. Liegt dieser Grundkonsens vor, ist der erste (und meist schwerste) Schritt schon getan.
Aktualisiert: 2020-01-15
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Konflikt, Macht und Gewalt aus politökonomischer Perspektive

Konflikt, Macht und Gewalt aus politökonomischer Perspektive von Neumärker,  Bernhard
Während in Politikwissenschaft und Soziologie die Erforschung von Machtverhältnissen, Konfliktzuständen und Gewaltausübung lange und fachimmanente Traditionen besitzt, beschäftigen sich Ökonomen schwerpunktmäßig mit friedlichem Tausch und Handel. Der vorliegende Band vereinigt Beiträge aus den angesprochenen Disziplinen und präsentiert dabei auch die in den letzten Jahren weiterentwickelte Konfliktökonomik, die wie die anderen Disziplinen nicht zuletzt den individuellen und politökonomischen Trade-off zwischen friedlichen und konfliktmäßigen Aktivitäten zum Gegenstand hat. Gewaltbereitschaft und Machtstreben in unterschiedlichen Problemzusammenhängen münden letztlich in der Frage, ob und wann sich Konflikte lohnen. Institutionelle Probleme wie Bedingungen (in)stabiler Anarchie und daraus sich entwickelnder gesellschaftlicher Organisationsformen mit deren Machtverhältnissen, die nach dem „Elften September“ einsetzende Imperialismuskritik an westlicher Terrorismusbekämpfung werden in den verschiedenen Beiträgen verknüpft mit grundlegenden Argumenten zum Ressourceneinsatz in Konflikten, den Wirkungen feindseliger Einstellungen, der Herausbildung organisierter Gewaltstrategien, dem ökonomischen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität und kriegerischer Aktivitäten sowie dem sich jeweils ergebenden Potential für Konfliktvermeidungsstrategien. Die Beiträge öffnen den Blick auf eine interdisziplinäre Herangehensweise der Analyse von Konflikt, Macht und Gewalt. Inhalt Einleitung K. J. Bernhard Neumärker Es wird nicht nur getauscht in der politischen Ökonomie Gerald PechDer Status quo als Maßstab der Konfliktlösung K. J. Bernhard Neumärker Mißgunst, Neid und Feindseligkeit: negative soziale Präferenzen aus konfliktökonomischer Sicht Stefan Boeters und Bettina Müller Stabile und instabile Anarchien. Strategienevolution in einem Spiel mit dynamischer Ressourcenanpassun Petya Dankova Publikums-Aktiengesellschaften: Eigentumsstruktur und korporative Verantwortung Detlev Haude The Force of Economics - The Economics of Force. A revival of theories of imperialism? Marcel M. Baumann „Wenn die Fische immer noch ihr Wasser suchen“. Die Auswirkungen des Elften Septembers auf den herkömmlichen Terrorismus Gerald Schneider Globalisierung und Frieden. Die Perspektive der Politischen Ökonomie Peter J. Stauvermann Kriege und wirtschaftliches Wachstum. Eine theoretische Analyse. Zusammenfassungen Über die Autoren
Aktualisiert: 2021-09-28
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Spieltheorie

Spieltheorie von Sieg,  Gernot
Die Spieltheorie als Analysemethode von Konfliktsituation hat sich in vielen Bereichen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften fest etabliert. Bachelor Studierende interessieren sich dabei in besonderer Weise für die praktischen Anwendungen der spieltheoretischen Methodik. Gleichzeitig möchten sie die theoretischen Grundlagen kennen lernen, ohne die eine souveräne Anwendung der Spieltheorie nicht möglich ist. Die "Spieltheorie" wurde geschrieben, um diesen berechtigten Wünschen gerecht zu werden.
Aktualisiert: 2019-11-15
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