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Kulturen der Moral

Kulturen der Moral von Eichhorn,  Kristin, Laak,  Lothar van
In der Aufklärung ist »Moral« Wertvorstellung, Kampfbegriff, aber vor allem eine umfassende Kommunikationsstrategie. Moral ist dabei nicht nur Aspekt eines kulturellen Settings, sie ist Aspekt von Kultur überhaupt. Kulturen stehen stets in vielfältigen Relationen zueinander, die der bürgerlichen zur Adelskultur, die der säkularen zur religiösen Kultur, die der eigenen zu fremden Kulturen. In diesen vielfältigen und auch widersprüchlichen Bezügen, Verwobenheiten und Verwicklungen kommen immer wieder Moral-Ansprüche zum Vorschein und zum Austrag. Mit dem Pochen auf Moralität, mit der Kritik an Amoralität, mit der wetteifernden Anstrengung um die bessere Moral zeigen sich vielerlei Schattierungen von Moral. Damit bildet sie das überaus dynamische Zentrum eines multiplen und multirelationalen aufklärerischen Kommunikationsgeschehens, wie es die Beiträge dieses Bandes in interdisziplinärer Perspektive nachdrücklich in den Blick rücken.
Aktualisiert: 2021-09-27
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Die Kunst der Familienbildung (famart.de)

Die Kunst der Familienbildung (famart.de) von Iolanda,  Rodino, Thorn,  Petra
Die Kunst der Familienbildung ist ein Buch, das Familien, die sich mit Hilfe Dritter (Samenspende, Eizellspende, Embryonenspende, Leihmutterschaft) gebildet haben, normalisiert und wertschätzt. Eltern beschreiben, wie sie ungewollte Kinderlosigkeit bewältigt und die Hilfe Dritter angenommen haben. Sie beschreiben auch, wie sie mit anderen darüber sprechen, dass sie eine Familie mit einem Unterschied sind. Erwachsene, die mithilfe einer Spende gezeugt wurden, stellen ihre Perspektiven dar und zeigen auf, dass sie recht prägnante Ansichten darüber haben, was ihre Familie definiert. Spenderinnen, Spender und Leihmütter geben Einblicke in ihr Mitwirken und wie sie ihre Rolle in den Familien sehen, bei deren Gründung sie beteiligt waren. Alle Porträts sind einzigartig und individuell. Gleichzeitig zeigen sie typische Bedenken, die Paare und Personen haben, wenn sie zum ersten Mal eine Behandlung mit Hilfe Dritter in Erwägung ziehen, wie sich Einstellungen verändern können, wenn sie sich dafür entscheiden, und sie beschreiben ihre Freude und ihr Glück, wenn sie ein Kind bekommen haben. Dieses Glück wird auch von denen ausgedrückt, die geholfen haben: den Spenderinnen, Spendern und Leihmüttern. Letztendlich verdeutlichen alle Portraits den zentralen Gedanken, dass es wichtig ist, eine Familie zu haben – darin sind sich alle einig!
Aktualisiert: 2021-09-22
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Empfindsame Urbanität

Empfindsame Urbanität von Kühlmann,  Wilhelm
Sophie von La Roches Briefe über Mannheim (1791), bisher kaum erforscht, werden hier im zerklüfteten Feld epistolarer Formen, Zwecke und Themen, zugleich in ihrem autobiographischen, journalistischen und kulturpädagogischen Anspruch sowie in ihrem Entstehungszusammenhang untersucht. Es geht in diesem komplizierten Text der Spätaufklärung zwar auch um bedeutende Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Institutionen Mannheims (wie z. B. das Theater), doch kommen dabei immer wieder alltagsweltliche Fragen der Verhaltenskultur und intellektuellen Orientierung im Zitatengewebe eines europäischen Literaturhorizontes zur Geltung, dies häufig in entschieden weiblicher Sicht. So verdichten sich im Erfahrungsraum der damals überwiegend in Speyer lebenden, durch ihre Romane bald berühmten Verfasserin Gedanken- und Problemfiguren der Popularphilosophie der Epoche. Der vorliegende Beitrag bietet den ersten Versuch, in exemplarischen Analysen und Synopsen die besondere Eigenart dieses in sich außerordentlich variablen Werkes im weiteren Kontext sichtbar zu machen.
Aktualisiert: 2021-09-21
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Dekoloniales Philosophieren

Dekoloniales Philosophieren von Elberfeld,  Rolf
Die Forderungen nach einer Dekolonisierung des Denkens und der Wissenschaften sind in den letzten Jahren immer eindringlicher geworden und haben inzwischen die europäischen Universitäten erreicht. Das vorliegende Buch versucht deutlich zu machen, warum auch die Philosophie einen Prozess der Dekolonisierung durchlaufen muss und was ein solcher Prozess für Forschung und Lehre in der Philosophie bedeutet. Ein zentraler Punkt ist dabei die Aufarbeitung der lang verleugneten Verstrickungen der europäischen Philosophie in die europäische Expansion und den Kolonialismus. In diesem Horizont beschäftigt sich das Buch mit Fragen der Entstehung des wissenschaftlich begründeten „Rassedenkens“ in der Philosophie sowie der eurozentrischen Geschichtskonstruktionen des 18. und 19. Jahrhunderts. Zudem werden Forschungsansätze zur Überwindung einer eurozentrischen Philosophie vorgestellt und die Frage aufgeworfen, wie im Prozess einer Dekolonisierung des Denkens ethisch-epistemische Verantwortung übernommen werden kann.****************Calls to decolonise thinking and scholarship have become ever more insistent in recent years and have now reached European universities. The present volume seeks to explain why philosophy also needs to undergo a process of decolonisation, and what such a process might mean for research and teaching in the subject. A central point is to re-examine the long-denied involvement of European philosophy in European expansion and colonialism. Against this background, the book examines issues around the development of academically-based “racial theory” in philosophy and the Eurocentric constructions of history in the 18th and 19th centuries. It suggests approaches to overcoming Eurocentric philosophy and asks how ethical and epistemic responsibility can be taken in the process of decolonising thought.
Aktualisiert: 2021-09-20
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Echt jetzt?! 99 bescheuerte Lügen über Jungs, die du nicht glauben solltest

Echt jetzt?! 99 bescheuerte Lügen über Jungs, die du nicht glauben solltest von Treder,  Felix
Über Jungs wird ganz schön viel Quatsch erzählt. Dass sie nicht weinen, zum Beispiel. Oder dass sie einen Bart, eine tiefe Stimme und Muskeln brauchen, um richtige Männer zu sein. Alles Lüge! Höchste Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen und die Wahrheit herauszufinden. Felix Treders Buch liefert die wichtigsten Infos, viel Überraschendes und echte Augenöffner. Ohne Cringe und Langeweile, dafür lustig, mit coolen Bildern und allen Themen, die Jungs ab 11 Jahren wichtig sind.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung

Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung von Ulfig,  Alexander
Die europäische Aufklärung des 18. Jahrhunderts gehört zu den bedeutendsten kulturellen und gesellschaftspolitischen Strömungen der westlichen Zivilisation. Sie stellt Weichen für die Herausbildung des modernen Menschen- und Weltbildes. Die in ihr vertretenen Werte sind grundlegend für die Entstehung von freiheitlichen und demokratischen Staatsgebilden. Es sind universelle Werte wie Menschenwürde, Freiheit, Selbstbestimmung (Autonomie) und Unabhängigkeit. Die menschliche Vernunft und nicht eine göttliche Instanz gilt für die Aufklärung als das Richtmaß des Denkens und Handelns. Erwachsen aus der Aufklärung sind die moderne Wissenschaft, der Individualismus, die moderne Religionskritik sowie die universellen Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit. Doch die Werte der Aufklärung werden in der Gegenwart zunehmend verletzt und ihre Errungenschaften rückgängig gemacht. Zwei „Kräfte“ tun sich im Kampf gegen die Aufklärung besonders hervor: einerseits die von der philosophischen Postmoderne beeinflussten neuen Ideologien wie Politische Korrektheit, Gender und Diversity, andererseits der politische Islam, der in der westlichen Welt verstärkt an Bedeutung gewinnt. Beide verursachen krisenhafte Phänomene wie Einschränkungen von Rechten, Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und Konflikte. Der Autor ruft die wichtigsten Werte der Aufklärung in Erinnerung und zeigt, wie sie in der heutigen Gesellschaft und Politik verletzt werden. Eine Rückbesinnung auf diese Werte und ihre Verteidigung helfen uns, einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise zu finden. Der Autor macht die Aktualität der Aufklärung sichtbar. Sie kann uns immer noch eine kulturelle und gesellschaftspolitische Orientierung geben.
Aktualisiert: 2021-09-23
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