Sport bei Epilepsie

Sport bei Epilepsie von Brandt,  Christian, Dröge,  Christine, Thorbecke,  Rupprecht
Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden. Die meisten Menschen stimmen dieser Aussage zu, und dennoch ist es für viele nicht einfach, regelmäßig körperlich aktiv zu sein. Das gilt insbesondere für Menschen mit Epilepsie, wie die Autoren der vorliegenden Broschüre belegen. Dabei sind die positiven Effekte von körperlicher Aktivität für Gesundheit und Wohlbefinden für Menschen mit Epilepsie ebenso gültig wie für Menschen ohne Epilepsie. Die Autoren beschreiben detailliert die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf Stoffwechsel und Gewicht, aber auch auf die Epilepsie und das Auftreten von Anfällen. Im Ergebnis zeigen sie anhand einer Tabelle für mehr als 60 Sportarten, unter welchen individuellen Voraussetzungen Menschen mit Epilepsie bestimmte Sport- und Bewegungsarten betreiben können und wie die Gefahr von Verletzungen und Unfällen vermindert werden kann. Zu den Voraussetzungen gehören Risiken unterschiedlicher Anfälle, deren Häufigkeit, Nebenwirkungen von Medikamenten und die Einschätzung eigener Fähigkeiten. Die Autoren geben Anleitung und rechtliche Hinweise, ob und wie in Sportgruppen über die Erkrankung kommuniziert werden sollte, welche technischen Hilfsmittel bei einzelnen Sportarten (z.B. Schwimmen) erprobt sind, und welche Gesichtspunkte zu bedenken sind, wenn man allein oder mit anderen körperlich aktiv sein will. Die Broschüre, nun in 5., neu bearbeiteter Auflage, richtet sich zunächst an Betroffene, die im Text häufig direkt angesprochen werden. Sie ist aber auch eine unverzichtbare Grundlage für Ärzte, Übungsleiter, Trainer, Lehrer und Begleiter, Sporttherapeuten und andere, die Menschen mit Epilepsie zu sportlichen Aktivitäten beraten. Die Broschüre verbindet auf dem Hintergrund der zahlreichen Studien zu Sport und Epilepsie der letzten Jahre die Ermutigung zu körperlicher Aktivität mit hilfreichen Tipps wie man am einfachsten damit anfangen kann. Bewegung und Sport sollen Spaß machen: das ist das Fazit, dem uneingeschränkt zugestimmt werden kann.
Aktualisiert: 2021-11-05
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Epilepsie ansprechen

Epilepsie ansprechen von Pfäfflin,  Margarete, Thorbecke,  Rupprecht, Wohlfarth,  Rainer
„Meine Epilepsie offen ansprechen oder lieber verschweigen?“ Nicht immer hat man die Wahl, denn es gibt eine Reihe von Situationen, in denen Menschen mit Epilepsie unabhängig davon, ob sie nach ihrer Erkrankung gefragt werden oder nicht, verpflichtet sind, diese mitzuteilen. Betroffene müssen z. B. angeben, dass sie Epilepsie haben, wenn es um den Abschluss einer Lebensversicherung oder einer privaten Krankenversicherung oder die Übernahme in ein Beamtenverhältnis geht. Auch in Situationen, in denen es den Betroffenen überlassen bleibt, ob sie ihre Erkrankung mitteilen wollen oder nicht, (z. B. gegenüber Arbeitskolleginnen und -Kollegen, Freunden oder Urlaubsbekannten), kann das Ansprechen der Epilepsie von Vorteil sein. Die Betroffenen müssen dann nicht beständig Angst haben „ent- deckt“ zu werden und haben die Sicherheit, dass sie sachgemäße, der Situation angepasste, Hilfe erhalten, wenn dies einmal erforderlich sein sollte. Besonders wichtig ist dies natürlich, wenn die Anfälle häufig sind. Zusätzlich sind Menschen in der Umgebung Betroffener oft dankbar für eine kurze Information über die Erkrankung. Das lässt erst gar nicht Befürchtungen entstehen, wenn sie nur über Dritte auf die Epilepsie aufmerksam werden oder wenn sie unvorbereitet einen Anfall sehen. Wenn so Vieles dafür spricht, über die Erkrankung zu informieren, warum verschweigen dann Personen mit Epilepsie ihre Erkrankung? Weil das Offenlegen mit hohen Risiken verbunden sein könnte, sei es dadurch, dass sich neue Partner zurückziehen, oder Personalchefs nach Bewerbungsgesprächen, Absagen erteilen, wenn sie von der Epilepsie erfahren. Sind solche Befürchtungen heute noch gerechtfertigt? In Deutschland haben sich in den letzten Jahren die Einstellungen gegenüber Menschen mit Epilepsie positiv verändert. Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts dachte noch fast ein Drittel der Bevölkerung, dass Epilepsie eine Geisteskrankheit sei. Heute denken nur noch etwa zehn Prozent der Bevölkerung so. Und sprachen sich damals mehr als ein Viertel gegen eine Eingliederung in den Arbeitsprozess aus, so wird diese Meinung heute nur noch von etwa zehn Prozent geäußert. Befragungen von Personen mit Epilepsie, die ihre Krankheit offen angesprochen haben, zeigen, dass die Reaktionen nur ganz selten negativ sind. Für die einzelne Person mit Epilepsie kommt es darauf an, dass das Wagnis, die Krankheit anderen mitzuteilen, keine nachteiligen Folgen hat, sondern sich langfristig positiv auswirkt. Dies ist nicht bloße Glücksache, sondern hängt davon ab, wie das Gespräch über die Erkrankung verläuft. Ein wichtiger Faktor dabei ist der Informationsstand der Betroffenen über die eigene Erkrankung: Können diese ihre Anfälle genau beschreiben und klare Hinweise geben, wie die Umgebung ggf. helfen kann? Kennen die Betroffenen die Ursachen ihrer Erkrankung und die von Epilepsien allgemein? Wissen sie etwas über Behandlungsmöglichkeiten und die wichtigsten Auswirkungen ihrer Anfälle auf Arbeitstätigkeiten? Sind sie schließlich in der Lage, dieses Wissen so zu vermitteln, dass Anderen Ängste in Bezug auf den Umgang mit der Erkrankung genommen werden können? Um diese praktische Seite des Mitteilens der eigenen Epilepsie gegenüber Anderen, die noch nichts oder nur wenig davon wissen, geht es in dieser Schrift. Sie beginnt mit den Aspekten der Erkrankung, die für ein Gegenüber besonders wichtig sind: dem Ablauf der Anfälle und der Hilfeleistung, die ggf. erforderlich ist. Danach wird der zurzeit gültige rechtliche Rahmen abgesteckt – wann müssen die Betroffenen über ihre Epilepsie informieren und wann können sie abwägen, ob sie die Erkrankung mitteilen wollen oder nicht. Trotzdem gilt es zu bedenken, dass sich die rechtliche Situation ändern kann. Schließlich wird besprochen, wie sich Betroffene auf das Mitteilen der eigenen Epilepsie bis hin zu einem Vorstellungsgespräch vorbereiten können.
Aktualisiert: 2021-12-31
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Epileptische Anfälle bei älteren Menschen

Epileptische Anfälle bei älteren Menschen von Knieß,  Tobias, Mol Slettenes,  Chrtistina, Østensen,  Anne, Porschen,  Thomas, Stefan,  Hermann, Thorbecke,  Rupprecht
Die Anzahl älterer Menschen in der Bevölkerung hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen und damit auch die Anzahl älterer, die epileptische Anfälle bekommen und Epilepsie entwickeln. Für Betroffene ist die Diagnose Epilepsie ein Schock. Ihre Lebensperspektiven werden unsicher, Ihre Selbstgewissheit und die Möglichkeit, ihr bisheriges Leben weiter mobil und selbständig zu gestalten, werden in Frage gestellt oder gehen verloren. Bisher gibt es in Deutschland wenig Forschung dazu, wie Ältere, die eine Epilepsie entwickeln, diese Erfahrung verarbeiten und welche Informationen, Unterstützung und Angebote sie brauchen. In der vorliegenden Broschüre wird daher über Differenzialdiagnostik und Therapien der Epilepsien bei älteren Menschen informiert und Hilfen für Mobilität und Alltagsbewältigung beschrieben. Da es zur Selbständigkeit in der eigenen Wohnung in Deutschland wenig gibt, haben norwegische Ergotherapeutinnen ihre Erfahrungen dazu beigetragen. Sie schildern exemplarische Beratungsprozesse, unter anderem Hilfen zur Prävention von Verletzungen durch Anfälle auch unter Nutzung moderner Technik. Aufgrund langjähriger Auswirkungen gilt Epilepsie in Deutschland als Behinderung, insofern sind Hilfen über die Sozialgesetzbücher geregelt. Anhand der Beschreibung von Mobilitäts-, Reise- und Sportmöglichkeiten, die die konkreten Krankheitsmerkmale und -verläufe bei unterschiedlichen Epilepsien berücksichtigen, sollen die Betroffenen im Umgang mit der Erkrankung gestärkt und die Selbständigkeit im Alter möglichst lange erhalten bleiben. Diese Broschüre ist vor allem für Betroffene und Angehörige. Sie ist jedoch auch für Fachkräfte gedacht, die im Bereich der Epilepsieberatung und der Epilepsieversorgung beruflich und beratend tätig sind. Anders als man annehmen könnte, lassen sich Epilepsien bei Älteren gut behandeln und die Lebensqualität ist bei denjenigen, die im höheren Alter an Epilepsie erkranken nicht schlechter als bei Jüngeren mit Epilepsie. Wie die Auswirkungen der Erkrankung auf das Alltagsleben möglichst gering gehalten werden kann, ist Anliegen und Thema der Broschüre.
Aktualisiert: 2021-12-31
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Epilepsie und Führerschein

Epilepsie und Führerschein von Krämer,  Günter, Porschen,  Thomas, Thorbecke,  Rupprecht
Seit der Veröffentlichung der ersten Empfehlungen zur Beurteilung der Fahreignung bei Epilepsie 1967 haben sich in Deutschland für Menschen mit Epilepsie die Möglichkeiten, am Kraftverkehr teilzunehmen, deutlich erweitert. Diese Entwicklung beruht auf Verbesserungen in der Diagnostik und Behandlung von Epilepsien und den damit verbundenen Möglichkeiten, individuelle Krankheitsverläufe besser vorhersagen zu können. Gleichzeitig nahm auch das Wissen über vermeintliche und tatsächliche Unfallrisiken bei Menschen mit Epilepsie zu. All diese Entwicklungen ermöglichen eine differenzierte, am Einzelnen orientierte Beurteilung der Kraftfahrereignung – aber nur dann, wenn der behandelnde Arzt über fundierte und aktuelle epileptologische Kenntnisse verfügt. Mit diesem Buch liegt nun erstmals eine praktische Orientierungshilfe vor, die aktuell und umfassend auf alle Aspekte der Führerscheinproblematik bei Epilepsie eingeht. Als erste Veröffentlichung in dieser perspektivenübergreifenden Form soll das Buch dazu beitragen, Menschen mit Epilepsie den Zugang zu einer Fahrerlaubnis zu erleichtern und sie für eine verantwortungsvolle Teilnahme am Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Aktualisiert: 2021-03-13
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