Gräber, Grüfte und Gebeine

Gräber, Grüfte und Gebeine von Jungklaus,  Bettina, Krebs,  Daniel, Lippok,  Juliane, Malliaris,  Michael
Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Gräber, Grüfte und Gebeine

Gräber, Grüfte und Gebeine von Jungklaus,  Bettina, Krebs,  Daniel, Lippok,  Juliane, Malliaris,  Michael
Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-06-13
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Gräber, Grüfte und Gebeine

Gräber, Grüfte und Gebeine von Jungklaus,  Bettina, Krebs,  Daniel, Lippok,  Juliane, Malliaris,  Michael
Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-06-01
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Gräber, Grüfte und Gebeine

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Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-05-25
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Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-05-23
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Gräber, Grüfte und Gebeine

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Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-05-19
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Gräber, Grüfte und Gebeine

Gräber, Grüfte und Gebeine von Jungklaus,  Bettina, Krebs,  Daniel, Lippok,  Juliane, Malliaris,  Michael
Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-05-16
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Gräber, Grüfte und Gebeine

Gräber, Grüfte und Gebeine von Jungklaus,  Bettina, Krebs,  Daniel, Lippok,  Juliane, Malliaris,  Michael
Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur "Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800 stehen. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
Aktualisiert: 2023-05-05
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Gräber, Grüfte und Gebeine

Gräber, Grüfte und Gebeine von Jungklaus,  Bettina, Krebs,  Daniel, Lippok,  Juliane, Malliaris,  Michael
Bei Ausgrabungen auf Friedhöfen der frühen Neuzeit sind zunehmend mitgegebene Gegenstände aufgefallen. Aus uniformen, beigabenlosen Bestattungen des späten Mittelalters werden nun individuell und teilweise reich ausgestattete Gräber, die uns vielfältige Einblicke in Tracht, Ritual und Glaube geben. Diese Informationsquellen liefern neue Perspektiven.
Aktualisiert: 2023-04-11
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Seuchen – von Pest bis Corona

Seuchen – von Pest bis Corona von Beddies,  Thomas, Göse,  Frank, Hüntelmann,  Axel, Jungklaus,  Bettina, Michas,  Uwe, Mücke,  Marion Barbara, Niemann,  Heinrich, Schmiedebach,  Heinz-Peter, Witte,  Wilfried
Die Pest – der „Schwarze Tod“ wurde zum Inbegriff aller Seuchen: tödlich, hochansteckend, rasant die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Diese mittelalterliche Erfahrung hat sich tief in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt. Krankheit und Seuchen haben die Geschichte Brandenburgs begleitet. Paläontologen und Archäologen haben Skelette „zum Sprechen“ gebracht, Landesgeschichtsforschung und Medizinhistoriker vielfältige Zeugnisse gesammelt und beschrieben. Aber Berlin-Brandenburg war nicht nur Opfer von Seuchen wie der Cholera oder der Spanischen Grippe. In Brandenburg wurde die erste Pockenimpfung Deutschlands durchgeführt, in Berlin entwickelte Robert Koch die moderne Bakteriologie und gründete sein Institut zur Erforschung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten, das seit März 2020 durch die Corona-Pandemie wieder in aller Munde ist. Die neue Ausgabe der Mark Brandenburg berichtet über die Jahrhunderte von Pest bis Corona.
Aktualisiert: 2022-02-07
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Klima, Knochen, Blütenstaub

Klima, Knochen, Blütenstaub von Hanik,  Susanne, Jahns,  Susanne, Jungklaus,  Bettina, Schopper,  Franz, Swierczynski,  Tina, Woidt,  Petra
In den modernen archäologischen Wissenschaften sind Siedlungs- und Umweltgeschichte untrennbar miteinander verbunden. Schließlich bestimmt die Umwelt – Klima, Pflanzenbewuchs, Tierwelt – das Leben der Menschen entscheidend. Die Dynamik der Umweltveränderungen erforderte immer wieder Anpassungen und neue Strategien. So beeinflusst ein Wandel des Klimas die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Verfügbarkeit von Wasser; Dürre oder Starkregen gefährden die Ernte. Andererseits hat der Mensch spätestens mit dem Beginn der sesshaften Lebensweise seine Umwelt mehr oder minder stark geprägt. Er formte sie mit der Anlage von Siedlungen, mit Ackerbau und Viehzucht – bis hin zur heutigen Kulturlandschaft. Seit vielen tausend Jahren führt er neue Pflanzen ein, er kultiviert sie und verändert die Tiere durch Zucht. Neue Technologien brachten meist einen Wandel in der Lebensweise mit sich, der sich auch in der Ernährung widerspiegelt. Die Mensch-und-Umwelt-Stationen im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg widmen sich der Geschichte dieser Wechselbeziehung und verdeutlichen, dass die Umweltproblematik zu allen Zeiten mit dem menschlichen Leben verbunden war. Sie finden zu jedem archäologischen Zeitabschnitt die jeweils prägenden Entwicklungen von Klima, Vegetation, Tierwelt sowie von menschlicher Ernährungs- und Wirtschaftsweise. Erkenntnisse naturwissenschaftlicher Forschungen liegen auch der auf den Wandbildern in den Räumen dargestellten ehemaligen Umwelt zugrunde. Wie erfährt man nun etwas über die Umwelt vergangener Zeiten? Mit der klassischen archäologischen Arbeitsweise ist dies nur selten möglich, hier sind die Naturwissenschaften gefragt. Auf farbigen Zwischenseiten werden einige der vielen Methoden und Disziplinen vorgestellt.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Einsichten

Einsichten von Agthe,  Markus, Bauer,  Ulrich, Biermann,  Felix, Bönisch,  Eberhard, Döhner,  Gregor, Döring,  P., Eickhoff,  Sabine, Fornfeist,  Jan, Grothe,  Anja, Henker,  Jens, Irrgang,  René, Jungklaus,  Bettina, Kieseler,  Andreas, Korluß,  C., Müller-Stückrad,  Bernd, Rösler,  Horst, Schauer,  Burkhard, Schmeiduch,  K., Sommer,  A., Uschmann,  Kay U, Wenzel,  K., Wetzel,  Günter
Der Band der stellt die Ergebnisse aktueller Rettungs- und Forschungsgrabungen vor. Besonders hervorzuheben sind u. a. die Entdeckung einer zweiten bronzezeitlichen Vogelschale aus der Niederlausitz (Beitrag Fornfeist; Titelbild) sowie ein neuartiger Forschungsansatz zur Klassifizierung mittelalterlicher Keramik. Erstmalig werden hier auf naturwissenschaftlicher Basis Erklärungsmodelle für die Herkunft der einzelnen Warenarten erarbeitet (Beitrag Henker).
Aktualisiert: 2020-01-10
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Der Parthisch-Römische Friedhof von Tell Seh Hamad/ Magdala

Der Parthisch-Römische Friedhof von Tell Seh Hamad/ Magdala von Hornig,  Heide, Jungklaus,  Bettina
Die Studie basiert auf der Analyse von 702 Skelettindividuen aus dem parthisch-römischen Gräberfeld im Grabungsabschnitt „Mittlere Unterstadt II“ (für die archäologischen Befunde vgl. BATSH 5 und BATSH 13-2). Ihr Ziel ist die Rekonstruktion der Bevölkerungsstruktur der Stadt Magdala, deren Ruinen auf der Zitadelle zum Teil ausgegraben werden konnten (vgl. BATSH 2). Die Anwendung konventioneller Methoden führt zu der Feststellung, dass das Geschlecht des Verstorbenen und/oder sein sozialer Status weder an einen bestimmten Grabtyp noch an eine bestimmte Bestattungsform gebunden war. Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt betrug 33,5 Jahre und ab dem erreichten zwanzigsten Lebensjahr 25,4 Jahre, die aus historischer Sicht als nicht gering eingestuft werden können. Chemische Untersuchungen (Extraktion von Collagen, Kohlenstoff-Stickstoff Verhältnis, Amino Säuren, stabile Isotope und Spurenelemente) zielten auf die Rekonstruktion der Ernährungs-Ressourcen, die Ernährung der Kleinkinder, das Migrationsverhalten und das Mensch-Umwelt-Verhältnis. Sie ergaben eine omnivore Ernährung der Bevölkerung von Magdala, die stärker auf tierischen Proteinen, also auf Viehzucht, sowie auf Handel, als auf Landwirtschaft beruhte. Der Konsum von Fisch konnte weder verifiziert noch falsifiziert werden. Brustmilch war die hauptsächliche Nahrungsquelle für Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr. Zwischen Männern und Frauen, Bestattungen mit und ohne Beigaben, Bestattungen in unterschiedlichen Grabtypen und Stellungen konnten keine signifikant unterschiedliche Ernährungsstrategien festgestellt werden. Die Existenz eines Bewässerungssystems für die Landwirtschaft konnte bestätigt werden. Die δ18O-Werte belegen insgesamt eine überwiegend homogene Bevölkerung. Eine größere Variation unter Individuen der Adult-Klasse kann mit Handel und Heiratsmobilität aber auch mit größerem physischem Arbeitsstress und mit Schwangerschaft in Verbindung gebracht werden. Im Ergebnis belegen die Resultate eine gute Ernährungssituation mit einem eher überdurchnittlichen Anteil von tierischem Protein, eine überwiegend stabile Gemeinschaft mit guten Lebensbedingungen für Kinder und ältere Menschen und ein an die Umwelt adaptiertes Immunsystem der Einwohner der Stadt Magdala. Die Vermutung, dass der Wandel der Umweltbedingungen einer der Gründe für die Aufgabe der Siedlung gewesen sein könnte, ist erhärtet worden. Die Studie endet mit einem Exkurs zu paläopathologischen Erscheinungen. Based on 702 skeleton individuals from the Parthian-Roman burial ground of the excavation unit “Central Lower Town II” (for the archaeological evidence cf. BATSH 5 and 13-2) this study aims at reconstructing the demography of the city of Magdala partly excavated on the citadel mound (cf. BATSH 2). Applying conventional methods results in the statement that neither the grave type nor the type of burial was determined by the sex of the deceased; nor could differences derived from social status be found in the grave type. The life expectancy at birth was 33.5 years and upon reaching 20 years of age 25.4 years. Beyond, the applied chemical investigations (i.e. collagen extraction, carbon-nitrogen relation, amino acid, stable isotope, and trace elements) targeted at the reconstruction of the dietary resources, the nutritional situation of small children, the migrational behavior, and the human-environmental relationship. It revealed an omnivorous nutrition of the population of Magdala that was not relying primarily on agriculture but rather on stockbreeding and trade. The consumption of fish could neither be verified nor falsified. Breast milk was the main nutritional source for children up to an age of three years. No significantly different feeding strategies between women and men, individuals with or without grave goods, and individuals buried in different types of graves and positions could be observed. The existence of an irrigation system for agriculture was affirmed. The δ18O-values indicate a predominantly homogeneous population. A larger variation among individuals within the adult class implies a trade and marriage mobility, and increased physical stress resulting from work and pregnancy. In sum, the ascertained results reflect a good dietary situation with an slightly above-average proportion of animal proteins, a predominantly stable community with good living conditions for children and elderly people, and an immune system that was well adapted to the environment. The assumption that one of the reasons for the ultimate abandonment of the settlement was the change of environmental conditions was substantiated. The study ends with an excursus on palaeo-pathological phenomena.
Aktualisiert: 2023-05-03
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Wolkenberg

Wolkenberg von Agthe,  Markus, Jungklaus,  Bettina, Schauer,  Burkhard, Schopper,  Franz, Spazier,  Ines
Wolkenberg ist das erste Dorf im Niederlausitzer Braunkohlenrevier, in dem vor der Überbaggerung großflächige archäologische Ausgrabungen stattgefunden haben. Das war ein Novum in der Dorfarchäologie über die Region hinaus für das gesamte Land Brandenburg. Damit ist hier zu Beginn der 1990-er Jahre eine Entwicklung eingeleitet worden, die einerseits aus Sicht des Bodendenkmalschutzes längst erforderlich und andererseits für die Mittelalterarchäologie ein gewaltiger Schritt nach vorn war. Von 50 zuvor hier umgesiedelten und abgetragenen Dörfern konnten trotz vollkommen unzulänglicher Rahmenbedingungen bis dahin wenigstens einige Kirchen und einzelne Gutshäuser und damit gewissermaßen die Kristallisationspunkte der Dorfgenese durch Ausgrabung dokumentiert werden. Viele Orte ohne Kirche blieben jedoch ohne jeden auch noch so kleinen archäologischen Schnitt. Bedauerlicherweise ist so die aus ökonomischen Gründen unvermeidlich gewesene Vernichtung des gesamten Bodendenkmalbestandes von Dorflagen und damit ein – forschungsgeschichtlich bedingt erst allmählich erkanntes – gewaltiges Forschungspotenzial bis auf wenige kleinste Einblicke ungenutzt geblieben. In Wolkenberg kamen die politische Wende und damit das Brandenburgische Denkmalschutzgesetz (DSchG) von 1991 gerade noch rechtzeitig vor der unwiederbringlichen Zerstörung. Die Umsetzung des archäologischen Großprojektes auf der Grundlage eines damals keinesfalls allgemein üblichen Grabungskonzeptes einschließlich der Schaffung der erforderlichen Grabungs-Infrastruktur war vor allem unter dem Zeitdruck der unmittelbar im Jahr 1994 bevorstehenden Überbaggerung nicht ganz einfach. In Wolkenberg erfolgte einer der ersten großen Grabungsfirmeneinsätze des Landes Brandenburg überhaupt. Mit der Voruntersuchung durch zahlreiche Schnitte und der flächigen Ausgrabung war die im Rheinland ansässige Fachfirma LAND GmbH beauftragt. Die Kirche, ein Teil des Friedhofes und der Gutshof wurden von verschiedenen Grabungsteams unter der Gesamtleitung des neu geschaffenen Referates Braunkohlenarchäologie am damaligen Brandenburgischen Landesmuseum für Ur- und Frühgeschichte mit großem Engagement und unterstützt durch Partner wie das Heidemuseum Spremberg, das damalige Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und die Universität Göttingen ausgegraben.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2010

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2010 von Birkenmeier,  Jochen, Fiedler,  Sandy, Friebel,  Martin, Hackenholz,  Dirk, Jungklaus,  Bettina, Kühne,  Roland, Musketa,  Konstanze, Neumann,  Erik, Otto,  Rüdiger, Raabe,  Paul, Rockmann,  Michael, Schröter,  Rebekka, Spalholz,  Anja, Trieder,  Simone, Veltmann,  Claus, Viebig,  Michael, Zaunstöck,  Holger
Halle – Händelstadt, Ort der Wissenschaften, Heimat der Künste! Schon seit einigen Jahren widmet sich das „Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte“ der spannenden Vergangenheit der einst so reichen Salzstadt. Der im Auftrag des Vereins für hallische Stadtgeschichte herausgegebene mittlerweile achte Band liefert wieder interessante Themen und Texte, die einmal mehr die Vielfalt und Spannung der hallischen Stadtgeschichte zwischen Mittelalter und Moderne zeigt. Themen sind diesmal unter anderem die ambulante Klinik von Peter Krukenberg in der Brüderstraße, die Geschichte des Platzes „Am Steintor“, Halles Geschichte unterm Markt sowie Halle und die Saaleschifffahrt vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Ein weiterer faktenreicher Aufsatz ist dem Philologen und Pädagogen Friedrich August Eckstein gewidmet, der Mitte des 18. Jahrhunderts in der Geschichte der Franckeschen Stiftungen eine große Rolle spielte. Erinnert wird auch an den bedeutenden Juristen Samuel Stryk, den Maler und Kupferstecher Gottfried August Gründler und den genialen Orgelvirtuosen und kühnen Komponisten Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Bach-Sohn, dessen 300. Geburtstag sich in diesem Jahr jährt. In der Zusammenschau bietet das dem an der Stadtgeschichte interessierten Leser neue Einsichten, interessante Details und überraschende Einblicke.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Ein spätslawischer Friedhof mit Schwertgräbern von Wusterhausen an der Dosse

Ein spätslawischer Friedhof mit Schwertgräbern von Wusterhausen an der Dosse von Anders,  Jette, Bauer,  Uli, Biermann,  Felix, Brather,  Stephan, Brauer,  Olaf, Czermak,  Andrea, Eilbracht,  Heidemarie, Enders,  Lieselott, Hanik,  Susanne, Jungklaus,  Bettina, Kersting,  Thomas, Lettow,  Hartmut, Schopper,  Franz
Facettenreicher Blick auf slawische Eliten Die Anlage von Leitungsgräben an der Stadtkirche St. Peter und Paul von Wusterhausen an der Dosse, Lkr. Ostprignitz-Ruppin, im Jahre 2006 betraf einen bodendenkmalpflegerisch sensiblen Bereich im Herzen der spätmittelalterlichen Stadt. Vorhergehende archäologische Untersuchungen hatten hier bereits vorgeschichtliche, slawenzeitliche und spätmittelalterliche Siedlungsbefunde sowie auch Gräber aufgedeckt. So rechnete man mit einer interessanten stadtarchäologischen Befundlage. Die baubegleitenden archäologischen Untersuchungen des Jahres 2006 übertrafen dann aber alle Erwartungen: In den schmalen Trassen der Tiefbauarbeiten kamen zahlreiche Gräber eines spätslawischen Bestattungsplatzes ans Tageslicht, darunter insbesondere zwei Grablegen des 12. Jhs. mit reicher Ausstattung: Die Toten hatten Schwerter mit in ihr Grab bekommen, in einem Fall in prunkhafter Ausführung mit Silbertauschierung und -plattierung; überdies war einer der Toten mit einem goldbetressten Gewand niedergelegt worden. Derartig reich ausgestattete Personen, die wir unschwer den sozialen Eliten der slawischen Gesellschaft zurechnen können, sind im nordwestslawischen Raum eine große Seltenheit. Im heutigen Land Brandenburg stehen die Gräber ganz ohne Vergleich da. Die glücklichen Funde von Wusterhausen werfen insofern ein interessantes Schlaglicht auf die sozialen Verhältnisse bei den Elbslawen, auf Repräsentationsgebaren und Selbstverständnis ihrer Eliten gerade in jener Phase, in der sie sich mit der Expansion deutscher Herrschaftsträger in den ostelbischen Raum konfrontiert sahen. Die besondere Bedeutung, die die Gräber von Wusterhausen für das Verständnis jener Epoche haben, war Anlass für ein größeres wissenschaftliches Aufarbeitungsprojekt unter Leitung der Unterzeichneten, zu dem die Ausgräber – Dr. U. Bauer, O. Brauer M. A. und H. Lettow M. A. (Berlin) – den Anstoß gegeben hatten. In diesem Projekt taten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (Anthropologie, Archäologie, Archäozoologie, Isotopenforschung, Landesgeschichte und Materialkunde) zusammen, um die Grabungsergebnisse auszuwerten, unter verschiedenen Fragestellungen zu untersuchen und in den Kontext ihrer Zeit einzuordnen. Erfreulicherweise entschied sich die Gerda Henkel Stiftung (Düsseldorf), dieses Unterfangen mit einer namhaften finanziellen Zuwendung zu unterstützen. Dadurch waren einige interessante, insbesondere naturwissenschaftliche Untersuchungen möglich, die sonst aus Kostengründen häufig unterbleiben müssen. So können die Wusterhausener Gräber hier sehr umfassend und facettenreich beleuchtet, die Forschungsergebnisse recht kurze Zeit nach der Ausgrabung in Buchform vorgelegt werden.
Aktualisiert: 2020-01-10
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