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Multiperspektivisches Erzählen im zeitgenössischen englischsprachigen Kriminalroman

Multiperspektivisches Erzählen im zeitgenössischen englischsprachigen Kriminalroman von Schindler,  Alexander
Die Kriminalliteratur als weltweit populärstes Genre ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zum Gegenstand literatur- und kulturwissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Trotz einer Fülle von Studien wurde Fragen nach spezifischen Erzählverfahren auf Basis aktueller narratologischer Theoriebildung bislang jedoch kaum Beachtung geschenkt. Ausgehend von der Beobachtung, dass Multiperspektivität seit den 1990er Jahren zu den häufigsten Erzähltechniken im Kriminalroman gehört, besteht das zentrale Anliegen dieser Arbeit darin, den zeitgenössischen britischen und amerikanischen Kriminalroman erstmals in Bezug auf seine mehrperspektivischen Darstellungsverfahren zu untersuchen. Dabei wird das Konzept mit fünf weiteren einschlägigen theoretischen Modellen verknüpft. Diese für das Krimi-Genre relevanten Kategorien sind Spannungserzeugung, die literarische , narrative Autorität sowie unzuverlässiges Erzählen und . Der Arbeit liegt ein breitgefächertes Spektrum von zwanzig Primärwerken der letzten dreißig Jahre aus unterschiedlichen Subgenres zugrunde, zu denen etwa der forensische, historische und feministische Kriminalroman, das , der klassische Rätselkrimi und die gehören (u.a. mit Werken von Patricia Cornwell, Sue Grafton, Iain Pears, Minette Walters, Peter James, Ann Cleeves, Val McDermid und Kate Atkinson). So möchte die Studie zu einer wieder verstärkten Wahrnehmung des Themas Multiperspektivität innerhalb der Literaturwissenschaft anregen, und gleichzeitig einen Beitrag dazu leisten, zu einem neuen und vielseitigeren Verständnis des englischsprachigen Gegenwartskrimis zu gelangen.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Schriftstellerin, Juristin, Zeitgenossin

Schriftstellerin, Juristin, Zeitgenossin von Standke,  Jan
Juli Zeh gehört zu den facettenreichsten und zugleich produktivsten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihre Romane, die sich vor allem den Funktionsmechanismen und Wirkweisen gesellschaftlicher Diskurse der Macht widmen, wurden vielfach prämiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt, für das Theater adaptiert und verfilmt. Neben ihrer Rolle als Autorin literarischer Bestseller ist Zeh als kritische Intellektuelle präsent, die sowohl in ihrem breiten essayistischen Werk wie auch im Rahmen öffentlicher Auftritte engagiert Position in aktuellen gesellschaftlichen und politischen Debatten bezieht. Die Beiträge des Bandes bieten erstmals aus literaturdidaktischer Sicht einen fundierten Überblick über Juli Zehs umfangreiches Werk und vertiefen die Diskussion um die Bedeutung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur für den Literaturunterricht am Beispiel dieser vielseitigen Autorin. Ein Fokus des Bandes liegt auf Texten, die für den Literaturunterricht bislang noch nicht ausführlich kommentiert worden sind. Der Band führt gezielt die Erkenntnisinteressen der Literaturdidaktik und der Gegenwartsliteraturforschung zusammen. Die Beiträge stehen somit für eine gegenstandsorientierte Literaturdidaktik, die literaturwissenschaftliche Betrachtung, didaktische Reflexion und unterrichtsbezogene Kommentierung verbindet.
Aktualisiert: 2020-07-01
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TaBu BERLIN

TaBu BERLIN von Schmitz,  Michael
Das geteilte Berlin vor und nach der 1989er Wende war für viele west- und ostdeutsche Schriftsteller ein anregender Ort. Sie standen in lebhaftem Austausch, reflektierten sich und ihre Arbeit, begleiteten kritisch das öffentliche Leben oder nahmen aktiv an ihm teil. Spannend wurde es immer dann, wenn sie in Tagebüchern oder Briefen Tagesgeschehen und Zeitgeschichte in Ost und West in den Blick nahmen und sich als aktiver Teil des Geschehens verstanden. Davon handeln die acht Essays im vorliegenden Buch. Interessant sind dabei auch die in Tagebuchnotizen vielfach enthaltenen Porträts von Politprominenz, Kollegen der schreibenden Zunft und ihrer Kritiker, der Repräsentanten von Kulturpolitik und Verlagswesen. Zu den ost- und westdeutschen Autoren stößt zu Beginn der 1970er Jahre der Schweizer Max Frisch, der als deutschsprachiger Ausländer ungehindert zwischen den beiden Teilen Berlins reisen und Kontakte mit Autoren aus Ost und West pflegen konnte. Sein unter dem Titel Aus dem Berliner Journal erschienenes Tagebuch ist daher auch Gegenstand des ersten Essays im vorliegenden Band.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Gestaltung eines e-Portfolios in der Fremdsprachenlehrkräfteausbildung zur Förderung fachspezifischer Reflexionskompetenz

Gestaltung eines e-Portfolios in der Fremdsprachenlehrkräfteausbildung zur Förderung fachspezifischer Reflexionskompetenz von Gödecke,  Georgia
Im Laufe ihres Studiums absolvieren Lehramtsstudierende der Fächer Französisch und Spanisch an der Universität Bremen schulpraktische Studien unterschiedlichen Umfangs. Ziel ist es, die angehenden Fremdsprachenlehrkräfte in ihrer Entwicklung zu reflektierten Praktikerinnen und Praktikern zu unterstützen. Im Rahmen dieser Praxisphasen bringen die Studierenden von universitärer Seite aus Aufgaben mit, die mit einer theoriegeleiteten Analyse der Beobachtungen aus der Schulpraxis einhergehen. Darüber hinaus planen sie eigenen Fremdsprachenunterricht, führen ihn durch und reflektieren anschließend ihr unterrichtliches Handeln. Im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojekts stehen selbst entwickelte Aufgaben im Zentrum, die fachspezifisch und reflexionsorientiert angelegt und in ein e-Portfoliokonzept eingebunden sind. Vor diesem Hintergrund fördern sie fachdidaktisches Wissen und Können in Bereichen wie Spracherwerb oder Differenzierung und regen darüber hinaus eine Bewusstmachung für fachwissenschaftliche und pädagogische Perspektiven auf Lerngegenstände an. Dazu ist fachspezifische Reflexionskompetenz notwendig, die hinsichtlich der Relationierung zwischen den einzelnen Wissensbereichen als auch zwischen Theorie und Praxis eine Schlüsselrolle einnimmt. Das e-Portfolio versteht sich dabei als individuelles Lernmedium, das zu Selbstreflexion und Vernetzung anregt. Es wurde im Rahmen des Forschungsansatzes Design-Based Research als Design implementiert, empirisch untersucht und zyklisch weiterentwickelt.
Aktualisiert: 2020-05-14
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Polyphonie und Narration

Polyphonie und Narration von Moosmüller,  Silvan, Previšic,  Boris
Der Band widmet sich dem in der Erzählforschung viel benutzten, aber theoretisch nur vage reflektierten Konzept der Polyphonie (Vielstimmigkeit). In der systematischen Einleitung und in dreizehn Einzelbeiträgen sondiert der vorliegende Band explizit die zwei Forschungsfelder in der bisherigen Beschäftigung mit narrativer Polyphonie: Die ersten sechs Beiträge untersuchen die Polyphonie in Verbindung und in Abgrenzung zur Multiperspektivität. Die folgenden sieben Beiträge machen sich für ein musikoliterarisches Verständnis von Polyphonie an der Schnittstelle zwischen Literatur und Musik stark. Über das akustisch-musikalische Verständnis von Polyphonie rücken Aspekte der Narration in den Fokus, die in einer primär an visuellen Analysekategorien (Perspektive, Point of View, Fokalisierung) ausgerichteten Narratologie vernachlässigt werden. So eröffnet die Polyphonie einen Zugang zur spezifischen Akustik des literarischen Kommunikationssystems und zur komplexen Gleichzeitigkeit von Erzählformen zwischen Musik und Literatur.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Das narrative Bilderbuch

Das narrative Bilderbuch von Bahn,  Michael, Heintz,  Kathrin, Scherer,  Gabriela
Der vorliegende Band dokumentiert, dass das Interesse am ästhetisch und literarisch innovativen Bilderbuch unvermindert anhält. Er entspringt der dritten Landauer Bilderbuch-Tagung, auf der Literaturdidaktiker/-innen unterschiedlicher Provenienz laufende Forschungsprojekte und grundsätzliche didaktische Positionen zur Diskussion stellten. Ein Großteil der hier versammelten Beiträge stellt Studien vor, die Einblick geben in die Art und Weise, wie Grundschulkinder literar-ästhetisch komplexe und inhaltlich-thematisch herausfordernde Bilderbücher rezipieren und welche Faktoren auf ihre Sinnbildungsund Verstehensprozesse sowie daraus resultierenden Gratifikationen Einfluss nehmen. Viele stellen außerdem didaktische Überlegungen an, die sich teils aus den vorgestellten Befunden ergeben, teils prinzipieller Art sind. Ein paar wenige Artikel sind auch einfach dem anspruchsvollen Sachgegenstand selbst gewidmet sowie dessen didaktischen Implikationen. Allen Beiträgen gemeinsam ist die Wahrnehmung des großen Potenzials des zeitgenössischen Bilderbuchs für umfassende Bildungsprozesse sowie das Einstehen für didaktische Rahmungen, die über die Förderung pragmatisch-instrumenteller Analysefertigkeiten hinausgehen. Verstanden als imaginärer Erfahrungsraum, bei dessen Erkundung auch ästhetisches und emotionales Angesprochensein, Identifikation mit literarischen Figuren, Begegnung mit Ungewöhnlichem und Unbekanntem sowie Nachdenken über eigene und fremde Lebensprobleme eine Rolle spielen, kann das (textlose ebenso wie das multimodale) Bilderbuch für alle als Türöffner zur kulturellen Praxis des Lesens von Literatur fungieren.
Aktualisiert: 2020-05-08
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Language Awareness bei mehrsprachigen Kindern

Language Awareness bei mehrsprachigen Kindern von Jördening,  Johanna
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Mehrsprachigkeit für das weitere Sprachenlernen – insbesondere mit dem wichtigen Faktor Sprachbewusstheit oder Language Awareness. Zu Beginn steht eine eingehende theoretische Beschäftigung mit dem Konstrukt Language Awareness. Es werden zunächst verschiedene Definitionen und Rezeptionen des Begriffs einander gegenübergestellt. Anschließend werden Erhebungsmöglichkeiten und bisherige Studienergebnisse zur Genese von Sprachbewusstheit, der Interkorrelation von Sprachbewusstheit und Mehrsprachigkeit sowie der Relevanz von Sprachbewusstheit für das weitere Sprachenlernen aufgezeigt. Darauf aufbauend wird diskutiert, welche didaktischen Implikationen aus den bisherigen Forschungsergebnissen für den Fremdsprachenunterricht abgeleitet werden können. Im letzten Teil der Arbeit werden zunächst unterschiedliche Erhebungsmethoden diskutiert. Einige davon werden im Rahmen einer Fallstudie von zwei mehrsprachig aufwachsenden Kindern eingesetzt, deren Sprachbewusstheit qualitativ und umfassend auf mehreren Ebenen analysiert wird.
Aktualisiert: 2020-04-17
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Verstehen, lernen und übersetzen

Verstehen, lernen und übersetzen von Friedrich,  Dieter
Die Arbeit ist im interdisziplinären Bereich einer prozessorientierten Übersetzungswissenschaft, einer übersetzungsbezogenen Kollokationsforschung und einer Fachsprachenanalyse steuerjuristischer Texte angesiedelt. Das Korpus der Untersuchung ist das deutsch-amerikanische Doppelbesteuerungsabkommen. Gegenstand sind Kollokationen als Problemgrößen der Fachübersetzung und der fachsprachlichen Textproduktion sowie die Herleitung von Methoden des systematischen Erlernens von Termini in ihren fachsprachlichen Gebrauchsbeziehungen. Das methodisch-praktische Vorgehen des Lernens wird dabei mit den Lese- und Verstehensprozessen in der übersetzungsvorbereitenden Textanalyse verbunden, die lexikographische Aufarbeitung des Übersetzungstextes wird Teil des Lernprozesses. Der selbstmotivierte Einzel-Lerner ist als Übersetzer oder Steuerfachmann wissenschaftlich ausgebildet. Er sucht die Spezialisierung in einem Fachgebiet. Er extrahiert und listet die Termini in ihren Kollokationen in Äquivalenzlisten laut lesend und per Hand schreibend. Er lernt die Termini in ihren fachlexikographischen Kontexten von Syntagmen, Sätzen und Artikeln und im stetigen Rückbezug auf den Gesamttext auswendig. Mit fortschreitender Textdurchdringung erkennt der linguistisch versierte Lerner zunehmend fachsprachliche, semantisch-syntaktische und fachinhaltliche Muster. Er überführt diese Ordnungen in lexikographische Tableaus, in zweisprachige Lernbilder auf Karten oder später als Bilder in digitale Medien. Es sind Ordnungen eines individuellen bildbasierten Lernens und Dokumentationen von Fachwörtern in ihren eingeschränkten fachsprachlichen Gebrauchsbeziehungen und fachlichen Bezügen. Die Tableaus sind dynamische, lernerspezifisch gestaltbare Anordnungen. Sie können jederzeit verändert, erweitert oder neu anlegt werden. Tableaus leiten zugleich die systematische Wiederholung und bleiben dem Lerner als mentale Bilder verfügbar.
Aktualisiert: 2020-07-02
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„Weil zwischen den Bildern passiert ja auch was.“

„Weil zwischen den Bildern passiert ja auch was.“ von Schröder,  Klarissa
Bei der Betrachtung und beim Lesen von Bilderbüchern wohnt dem Umblättern eine besondere Bedeutung inne. Zwischen einer Doppelseite und der nächsten gibt es eine Pause, eine Lücke in der Narration, die von Rezipientinnen und Rezipienten gefüllt werden muss. Die Leerstellen zwischen Bilderbuchdoppelseiten – die sogenannten ‚page breaks‘ – beeinflussen den Rezeptionsprozess maßgeblich. Dieses Buch stellt vor, wie Kleingruppen aus Viertklässlerinnen und Viertklässlern diese Leerstellen bei der Lektüre literar-ästhetisch anspruchsvoller Bilderbücher durch komplexe Schlussfolgerungen selbstständig füllen. Dabei wird deutlich, dass ‚page breaks‘ als Elemente der Bild-Text-Narration eine entscheidende Rolle für die Sinnkonstruktion spielen. Es werden Kategoriensysteme vorgestellt, die Schülerinnen- und Schüleräußerungen zu Leerstellen im Bilderbuch fassen und kohärenzstiftende sowie elaborative Inferenzbildungsprozesse nachzeichnen. Das birgt neben Erkenntnissen für die Bilderbuchrezeptionsforschung und für die Bilderbuchtheorie auch Impulse für die Bilderbuchdidaktik. Denn mit der Analyse der Bilderbuchgespräche dieser qualitativ-empirischen Studie wird aufgezeigt, dass die Grundschulkinder Bedeutung im sozialen Austausch miteinander ko-konstruieren. Die Frage nach den ‚page breaks‘ ist dabei als gewinnbringender Impuls für das Vorlesegespräch zu werten, der komplexe Sinnbildungsprozesse nicht nur sichtbar machen kann, sondern auch auslöst.
Aktualisiert: 2020-07-02
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