Eine Meistererzählung für EUropa?

Eine Meistererzählung für EUropa? von Parfil,  Michael
„Es war einmal in Europa …“ – Welche Chancen bietet eine Meistererzählung für die EU in heutigen Zeiten? Angesichts der aktuellen Polykrise der EU wie dem Brexit, der Flüchtlingsdebatte oder dem Erstarken rechtspopulistischer und antieuropäischer Parteien, wird ein zukunftsweisendes Konzept für die EU wichtiger denn je. Von großer Bedeutung ist daher die Frage nach einer gemeinsamen und identitätsstiftenden Ursprungsgeschichte, die über eine bloße Chronologie des europäischen Integrationsprozesses hinausgeht. Eine Ursprungsgeschichte, die sich dazu eignet, die Existenz und die politische Handlungsfähigkeit der EU auch in krisenhaften Zeiten zu legitimieren sowie zur Konstruktion der europäischen Identität in einer globalisierten Welt beizutragen. In diesem Band wird daher untersucht, ob eine Meistererzählung für die EU existiert. Dazu werden unter anderem geschichtspolitische Bemühungen der EU und ihrer Vorgängerinstitutionen, die auf eine Harmonisierung europäischer Erinnerungskulturen abzielen, kritisch betrachtet. Außerdem werden europaideologische Positionen analysiert, die eine Vertiefung der europäischen Integration bis hin zur Gründung der Vereinigten Staaten von Europa fordern.
Aktualisiert: 2019-12-05
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Berücksichtigung schulischer und lebensweltlicher Mehrsprachigkeit im Spanischunterricht

Berücksichtigung schulischer und lebensweltlicher Mehrsprachigkeit im Spanischunterricht von Bermejo Muñoz,  Sandra
Die zunehmende Mobilität auf den Arbeitsmärkten und der Zuwachs an Migrationsbewegungen haben zu einer Aufwertung und der verstärkten Förderung von Mehrsprachigkeit im Bildungswesen geführt, die auch den Spanischunterricht unmittelbar betreffen. Es gibt jedoch wenige konkrete Unterrichtsmaterialien, die eine entsprechende Berücksichtigung vorgelernter Fremd- und Herkunftssprachen im Spanischunterricht ermöglichen. Dem sich daraus ergebenden Desiderat widmet sich die vorliegende Forschungsarbeit. Untersuchungsgegenstand ist dabei die sowohl theoriegeleitete als auch empiriegestützte Entwicklung einer mehrsprachigkeitsberücksichtigenden Lehrerhandreichung für den Anfangsunterricht Spanisch der Sekundarstufe I, die schulische, insbesondere auch lebensweltliche Mehrsprachigkeit in den Blick nimmt. Die Evaluation und sukzessive Überarbeitung dieser Handreichung basieren auf den in zwei Untersuchungszyklen gewonnenen Ergebnissen aus fokussierten und problemzentrierten Interviews mit Lehrkräften des Bremer Schulwesens, mit besonderem Fokus auf deren rekonstruierbaren Lehrerüberzeugungen () zu Mehrsprachigkeit und sprachenübergreifendem Arbeiten.
Aktualisiert: 2019-11-07
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Erotik in Literatur und Theater

Erotik in Literatur und Theater von Bach,  Susanne
Erotik kann heutzutage als ein entgrenztes Phänomen bezeichnet werden; sie prolifieriert in viele Bereiche hinein; dadurch verliert die Begrifflichkeit an Schärfe und Prägnanz. Im Alltagsdiskurs wird sie oft mit Sex oder Pornografie gleichgesetzt. Aber während die "Pornografie Sujets liefert, die einzig der Erregung und Steigerung der Lust dienen, (...) während das Obszöne Geschlechtlichkeit drastisch in Szene setzt und in ihrer unmittelbaren und vulgären Form zeigt, (...) oszilliert das Erotische zwischen einem kunstvoll inszenierten Reiz und einem Aufschub der Lust" (Liessmann). Die in diesem Band versammelten Originalbeiträge widmen sich dem semantisch schillernden Begriff der Erotik in theoretischer und gattungshistorischer Hinsicht, analysieren ihn im Roman sowie in Drama und Theater. Neben einer einleitenden begrifflichen Differenzierung werden AutorInnen wie César Aira, Margaret Atwood, Jean Baudrillard, Thomas Brasch, Angela Carter, Susanna Clarke, Terry Pratchett, Arthur Maria Rabenalt, Jean Racine, Jean-Jacques Rousseau, Sarah Ruhl, William Shakespeare, Bram Stoker und J.R.R. Tolkien diskutiert, aber auch Großbereiche wie die mittelalterliche Märendichtung, Popliteratur, Podcasts und Aufklärungsbücher bezüglich ihres erotischen Gehalts untersucht.
Aktualisiert: 2019-09-26
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Wellenritt in riffreicher Zone

Wellenritt in riffreicher Zone von Brune,  Carlo, Theilen,  Ines
Zunächst nahezu unbemerkt sind in den vergangenen Jahren in Form von Lesereihen, Blogs und (Online-)Magazinen neue Räume für zeitgenössische Lyrik entstanden. Spätestens seit der Vergabe des Georg Büchner Preises an Jan Wagner 2017 ist ein Schlaglicht auf diese Entwicklung gefallen und die Gegenwartslyrik gewinnt zunehmend an medialer Präsenz und öffentlicher Aufmerksamkeit. Im Deutschunterricht bleibt sie allerdings weiterhin meist eine Randerscheinung. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Nur schwach ausgeprägte Kanonisierungstendenzen machen bereits die Textauswahl für Lehrende schwierig. Hinzu kommen die Vermittlung erschwerende Faktoren wie die Sperrigkeit und Hermetik vieler Gedichte, oftmals verbunden mit intertextuellen Bezügen, die für ihre Rezeption vorausgesetzt werden. Hieraus folgt, dass Gegenwartslyrik in besonderem Maße umsichtiger didaktischer Rahmungen bedarf, um sie Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen. Der vorliegende Band greift diese Problematik auf, diskutiert die vermeintlichen Schwierigkeiten und verweist zugleich auf das ungeheure Potential, welches gerade die Gegenwartslyrik für den Deutschunterricht bereithält. Die Beiträge zeigen sowohl anhand literaturwissenschaftlicher Lektüren und Kontextualisierungen als auch durch konkrete Vorschläge zur möglichen didaktischen Aufbereitung und Vermittlung der Texte, dass ein „Wellenritt in riffreicher Zone“ (Thomas Kling) eine durchaus lustvolle Angelegenheit sein kann.
Aktualisiert: 2019-09-26
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Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft

Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft von Kittstein,  Ulrich, Kugler,  Stefani, Ritthaler,  Eva
Die Grundlagen der bieten einen umfassenden Überblick über die zentralen Themenfelder und die theoretischen und methodischen Fundamente einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der deutschsprachigen Literatur. Die einleitenden Kapitel diskutieren zunächst den Literaturbegriff als solchen und erörtern Fragen der Poetik, der Rhetorik, der Editionsphilologie und des interpretierenden Umgangs mit Texten. Die folgenden Teile behandeln die drei Großgattungen Epik, Drama und Lyrik, skizzieren die Geschichte der deutschen Literatur vom Barockzeitalter bis in die Gegenwart und stellen die wichtigsten literatur- und kulturwissenschaftlichen Theoriemodelle vor. Konkrete Beispielanalysen von Romanen, Erzählungen, Dramen und Gedichten veranschaulichen dabei jeweils die allgemeinen Ausführungen und verknüpfen sie mit der Praxis der Interpretation. Der Band will dadurch nicht nur das Basiswissen für die Arbeit in der germanistischen Literaturwissenschaft vermitteln, sondern auch die Faszinationskraft literarischer Texte erfahrbar machen und die Neugier auf eine fundierte Beschäftigung mit ihnen wecken.
Aktualisiert: 2019-09-12
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Krankheit erzählen

Krankheit erzählen von Standke,  Jan, Wrobel,  Dieter
Ob Krebs, Demenz, Magersucht oder Schlaganfall, jede physische oder psychische Krankheit krempelt Biografien schlagartig um, stellt existenzielle Fragen und verschiebt den Blick auf das Leben. Die Beiträge des vorliegenden Bandes greifen die aktuelle Forschung zur ästhetischen Verhandlung von Krankheit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in ihrer medialen Vielfalt auf, vertiefen sie in Einzelaspekten, setzen aber auch neue Akzente und formulieren literarturdidaktische Perspektiven. Der Band möchte auf diese Weise einen Überblick über aktuelle literarische Gegenstände und fachliche Zugangsweisen bieten und zugleich anregende didaktische Impulse für den Literaturunterricht der verschiedenen Jahrgangsstufen vermitteln.
Aktualisiert: 2019-08-01
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Das Erbe Europas im Erzählwerk Nathaniel Hawthornes

Das Erbe Europas im Erzählwerk Nathaniel Hawthornes von Steiners,  Petra
Nathaniel Hawthorne nimmt unter den Schriftstellern der Amerikanischen Renaissance eine umstrittene und oft verkannte Position ein. Seine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hat lange zu einer einseitigen Sichtweise auf sein Geschichtsbild geführt, das auf die moralische Lehre des neuenglischen Puritanismus reduziert wurde. In dieser Studie wird gezeigt, dass Hawthorne sein Verständnis der amerikanischen Identität nicht allein aus den ideologischen Lehren des Puritanismus entwickelt, sondern den Einfluss der europäischen Religions- und Kulturgeschichte auf die Formung der amerikanischen Nationalidentität als grundlegende Konstituente begreift. Sein frühes Erzählwerk steht in der Tradition der puritanischen , die auf die Confessiones des Augustinus und Johannes Calvins zurückgeht. Hawthorne entwirft in seinen frühen Kurzgeschichten und in seinem Roman die private katholische Beichte und das öffentliche puritanische Geständnis als kontrastive Religions- und Lebensauffassungen zwischen den Kulturräumen der Alten und der Neuen Welt. Das öffentliche Bekennen zur eigenen Schuld wird zum zentralen Element im Widerstreit zwischen Sündenerkenntnis und Heilserwartung. Hawthorne nutzt die allegorische Erzählform als narrative Strategie, um den individuellen Sündenkonflikt seiner puritanischen Figuren als kulturhistorische Auseinandersetzung zwischen den anglo-katholischen Traditionen Europas und dem puritanischen Dogma der Neuen Welt zu inszenieren. In der Rückbesinnung auf die europäischen Kulturtraditionen liegt für Hawthorne der Zugang zu einem neuen transkulturellen Geschichtsverständnis, in dem deutlich wird, wie das europäische Kulturerbe im Diskurs der amerikanischen Identitätsfindung zu verorten ist.
Aktualisiert: 2019-08-01
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Theophrast von Eresos

Theophrast von Eresos von Wöhrle,  Georg
Theophrast war der bedeutendste Schüler des Aristoteles. Er hat das umfassende Curriculum seines Lehrers fortgeführt und erweitert und könnte daher mit einigem Recht auch als letzter Universalwissenschaftler der Antike bezeichnet werden. Berühmt wurde er späterhin durch seine , die in ihrer humorvollen Prägnanz bis heute auch ein weiteres Publikum begeistern, während eine kürzere metaphysische Abhandlung insbesondere die Aufmerksamkeit der Philosophen auf sich zieht. Vor allem aber ist er der 'Vater' der wissenschaftlichen Botanik, deren Grundlagen er in zwei bedeutsamen, erhaltenen Werken gelegt hat. Der vorliegende kleine, auch an einen weiteren Leserkreis gerichtete Band unternimmt es, nach einer biographischen Einordnung einen ersten Überblick über und Einblick in das einst umfangreiche, heute zum größten Teil verlorene und nur in Zitaten bei anderen Autoren fassbare Werk Theophrasts zu vermitteln.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Die große Frage

Die große Frage von Doff,  Sabine, Giesler,  Tim, Tödter,  Mareike
Wie in jeder anderen wissenschaftlichen Disziplin steht auch in der Fremdsprachendidaktik am Anfang jedes Forschungsprozesses eine Frage. Sie ist das, was jede Forscherin an- und umtreibt, was einen nicht mehr loslässt, was man genauer – am besten ganz genau – wissen will. Auch wenn die Beantwortung dieser Frage(n) manchmal schwierig, vielleicht sogar unmöglich ist, auch wenn sich die Frage(n) im Laufe eines Forschungsprozesses (immer wieder) verändern können, so sind diese Fragen doch für Erstsemester wie für gestandene Forscherinnen der Treibstoff des täglichen Tuns. In diesem Band fragen wir alte Hasen, Newcomer, nationale und internationale Expertinnen und Experten aus der Fremdsprachenforschung: Was ist IHRE große Frage? Die in diesem Sammelband vorgestellten großen Fragen umfassen vier Diskursebenen der fremdsprachendidaktischen Forschung, die (1) Normen und Leitideen, die (2) zentralen Konzepte und Diskurse, die (3) Evidenzen und empirischen Befunde sowie die (4) Anwendung und Praxis. Die auf diesen Ebenen vorgestellten zwölf großen Fragen sollen einerseits eine Bestandsaufnahme dessen bieten, was disziplinar verhandelt wird; andererseits sollen sie Studierenden und Nachwuchsforscherinnen einen Anhaltspunkt für eigene große und kleinere Fragen bieten, die diese in Studienabschluss- oder Qualifikationsarbeiten selbst zu beantworten suchen.
Aktualisiert: 2019-08-08
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P. Vergilius Maro: Aeneis. Ein Kommentar

P. Vergilius Maro: Aeneis. Ein Kommentar von Binder,  Gerhard
Der letzte deutsche Gesamtkommentar zu Vergils Aeneis von Th. Ladewig, C. Schaper, P. Deuticke und P. Jahn, begründet in der Mitte des 19. Jahrhunderts, erschien in 13. bzw. 9. Auflage in den Jahren 1912 bzw. 1904 und wurde 1973 unverändert neu gedruckt. Der vorliegende Kommentar will einen Beitrag dazu leisten, unter veränderten Bedingungen eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur im frühen 21. Jahrhundert vor dem Vergessen zu bewahren. Daher möchte er vor allem fachfremden und mit dem voraussetzungsreichen, sprachlich oft komplizierten Originaltext weniger vertrauten Benutzern ein verlässliches Instrument zur Erschließung des Epos an die Hand geben. Der Kommentar bietet zu 446 Abschnitten des Originaltextes ‒ getrennt, um die Orientierung zu erleichtern ‒ Erläuterungen (A) zu Sprache, Stil und Metrik (mitunter auch zu Problemen der Überlieferung); (B) zu Eigennamen, Mythologie, Geographie, Geschichte und Realien. Ein jeweils dritter Teil enthält (C) Interpretationsansätze und ‒ meist neu übersetzt ‒ Texte literarischer, besonders homerischer Vorbilder. Zur Weiterarbeit und Vertiefung verweist der vierte Kommentarteil auf (D) die größeren und großen Spezialkommentare sowie auf eine Auswahl der stetig anwachsenden wissenschaftlichen Literatur; hier finden sich auch Angaben zur Rezeption von Aeneisszenen in der Kunst. Band 1 des Kommentars enthält neben Indices und einer umfangreichen Bibliographie 60 kleinere Kapitel "Zentrale Themen". Sie geben in möglichst knapper und verständlicher Form Einführungen zu Aeneisthemen, ohne sich in der Menge wissenschaftlicher Meinungen zu verlieren. In den Kommentarteilen wird mit einem einfachen Abkürzungssystem regelmäßig auf diese Kapitel verwiesen.
Aktualisiert: 2019-05-09
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