Befreiung

Befreiung von Brauner,  Ernst
In diesen vier miteinander verflochtenen Erzählungen geht es um Menschen, die sich aus selbst geschaffenen Zwängen befreien wollen: Ein Verleger, der die Hälfte seines Besitzes an seine Angestellten verschenkt, um Maler zu werden. Zwei Frauen, die den aus ihrer Bildungslosigkeit resultierenden sozialen Zwängen entkommen wollen. Und ein Richter, der sein Gehör verliert, als er erkennt, dass er die Gitter vor seinen Fenstern selbst angebracht hat.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Duft des Oleanders

Der Duft des Oleanders von Hinzmann,  Silvija
Der Balkan-Krimi im Wieser Verlag! Die spätsommerliche Idylle ist trügerisch. Vor der malerischen Kulisse von Rovinj und anderen Orten in Istrien bewegt sich Joe Prohaska am Rande der Legalität, und doch kann er nicht anders, als der Wahrheit auf den Grund zu gehen, die die späten Opfer und Täter des Krieges in Ex-Jugoslawien miteinander verbindet. Joe Prohaska, ehemaliger Kriminalhauptkommissar aus Stuttgart mit deutsch-kroatischen Wurzeln, lebt seit seiner Frühpensionierung in einem winzigen Dorf in der Nähe von Rovinj. Er ist gerade stiller Teilhaber eines kleinen Fotoladens geworden, den sein Jugendfreund Ivo betreibt. Prohaska möchte künftig nur noch als Fotograf arbeiten und eine Istrien-Monografie herausbringen. Doch eines nachts wird er Zeuge eines Überfalls…
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Windreiter

Der Windreiter von Hell,  Cornelius, Serelyte,  Renata
Sascha ist mit einem Journalisten-Trio unterwegs, das eine Fernseh-Reportage über ihre Vater-Suche drehen soll. Die Reise geht zum kleinen Gehöft der Großeltern, einem grotesken Paar. Der Vater bleibt ein Rätsel, das sich noch dadurch verkompliziert, dass Sascha aus Sibirien kommt, die Großeltern jedoch in Litauen sind. Plötzlich ist Hufgetrampel zu hören. Ein Pferd jagt vorbei, der Reiter wirft etwas zu Boden und flitzt davon. Im Garten findet man ein Baby, einen kleinen Jungen. Sascha spürt, dass sie ihren Vater gefunden hat. Das Trio hat nichts mehr zu tun und fährt ratlos ab. Die Reportage wird es nicht geben. Der Roman ermöglicht viele Einblicke in den Alltag, die Mentalitäten und Probleme in Litauens Gegenwart und jüngster Vergangenheit; der Stadt-Land-Gegensatz wird in exotischen Szenen spürbar. Der Einbruch des Märchenhaft-Phantastischen spiegelt die Desorientierung des jungen Mädchens.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die dunkle Seite der Bucht

Die dunkle Seite der Bucht von Hinzmann,  Silvija
Joe Prohaska, ehemaliger Kriminalhauptkommissar aus Stuttgart, lebt in einem winzigen Dorf in Istrien, wo er sich nach der Frühpensionierung zur Ruhe gesetzt hat. Als er ein anonymes Päckchen mit dem Hinweis auf einen Mordfall erhält, den er vor vielen Jahren bearbeitet hatte, kann von Ruhe keine Rede mehr sein. Der Täter hatte ihm damals Rache geschworen. Nun ist er wieder in Freiheit. Prohaska glaubt nicht, dass ihm der Mann gefährlich werden könnte, dennoch erzählt er Inspektor Rossi davon. Aber Rossi hat keine Zeit, denn am Strand von Punta Corrente wurde die Leiche eines Unbekannten angespült. Prohaska beschließt, der Sache mit dem Päckchen selbst auf den Grund zu gehen. Zuvor muss er bei einer Hochzeit die offiziellen Fotos machen. Doch als kurz nach der Trauung der Bräutigam spurlos verschwindet, ahnt Prohaska, dass er wieder einmal zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Werkausgabe Ernst Brauner / Die Schalen des Zorns

Werkausgabe Ernst Brauner / Die Schalen des Zorns von Brauner,  Ernst
Dieser Roman spielt zu Beginn des algerischen Freiheitskampfes und während des historisch in dieselbe Zeit fallenden Erdbebens, das eine ganze Stadt – Orléansville – ausgelöscht, einen ganzen Landstrich Nordafrikas zerstört hat. Um Zerstörung also geht es, aus der Neues entsteht, zumindest entstehen könnte – damals wie heute. Orléansville war damals eine Stadt am Rande Europas, Schnittpunkt von Schicksalen zwischen Afrika und der Alten Welt. Da ist Perrin, der kleine Angestellte eines reichen Kolonialisten. Er liebt ein Mischlingsmädchen und steht schon darum zwischen den Fronten. Er will nach Europa zurück und kommt doch nicht los von diesem geheimnisvollen Kontinent, auf den es ihn verschlagen hat. Da sind gewissenlose Abenteurer wie Matour und die alteingesessenen Franzosen wie der Arzt Dr. Fontaignes. Und da sind die jungen revolutionären Moslems wie Abdelkader, die den großen Aufstand vorbereiten. Aber dahinter dringt die Erzählung „ins Herz der Steine und hinter das Geschrei der Basare und greift bis in die Tiefe der Hoffnungen, Schmerzen und Träume“ all dieser Menschen, deren alltägliches Leben mit Liebe, Hass, Abenteuer, Intrigen und Versuchungen im Schatten von Krieg und Naturkatastrophen steht. Kolonialer Befreiungskampf damals oder Arabischer Frühling und IS heute; Algerien oder Syrien und Irak: Nur die Schauplätze und Jahreszahlen haben gewechselt und nur die Etiketten sind ausgetauscht. Damals war es ein Erdbeben, das eine Stadt ausgelöscht hat; heute sind es wir Menschen, die mit Bomben, Giftgas und bestialischen Massakern die selbstbereitete Apokalypse heraufbeschwören. Nicht die Engel aus der Offenbarung des Johannes gießen die Schalen des Zorns über uns. Wir selbst tun das, unverändert über wechselnde Standorte und auswechselbare Jahrzehnte.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Verlassenen

Die Verlassenen von Struhar,  Stanislav
Schon war er fest entschlossen, auf den Hügel über Ventimiglia zu steigen, doch vermochte er nicht mehr, die Altstadt zu betreten; zu düster muteten ihre uralten Gassen ihn an, zu fremd, noch fremder als die Neustadt war sie in seinen Augen. So nahm er die Straße, die an der Altstadt vorbeiführte, und still betrachtete er den Meeresglanz in der Tiefe, sah in die dunstige Ferne, ließ seinen Blick über die herrlichen Bilder des Hinterlandes schweifen. So viele Farben stellte die Landschaft zur Schau, als er auf dem Hügel innehielt, so schön war sie und bezaubernd, wie das Sonnenlicht warm. Auch das Innere der Gärten sah er, an denen er vorbeigeschritten war, sah noch mehr Häuser, noch mehr Früchte, noch mehr Leben. Mit seinen Erzählungen erweist sich Stanislav Struhar als Meister der leisen Töne und der präzisen Beobachtung, der auch in Liebesdingen genau um die Bedeutung des Wartens auf den richtigen Augenblick weiß.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Fremde Frauen

Fremde Frauen von Struhar,  Stanislav
Der Weg zur Erzählbarkeit, zur eigenen Welt in der von Herder gewünschten Form, ist heute, mehr als 200 Jahren danach, noch immer eine Herausforderung. Mehr denn je, wenn man sich die Ereignisse in der Krise, die eine kulturelle ist und schon längst nicht mehr eine bloße Finanzkrise, vor Augen führt. Und doch haben wir in den Literaturen alle Erfahrungen komprimiert, die den Menschen die Möglichkeit bieten, den anderen, das Gegenüber, und in ihm sich selbst zu finden. Zeigt uns nicht immer wieder die Literatur, wie wir uns danach sehnen, endlich gehört, endlich zur Kenntnis genommen und gelesen zu werden?
Aktualisiert: 2019-12-18
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Tinte ist bitter

Tinte ist bitter von Gauss,  Karl Markus
Vor 25 Jahren erschien im Wieser Verlag ein Buch, das rasch für Furore sorgte und die literarische Debatte im gesamten deutschen Sprachraum beeinflusste: "Tinte ist bitter. Literarische Porträts aus Barbaropa". In diesem Band und in der nachfolgenden Essaysammlung "Die Vernichtung Mitteleuropas" hat Karl-Markus Gauß kenntnisreich und leidenschaftlich einen Kontinent vermessen, dessen Literatur im Westen bis dahin kaum beachtet worden war. Seine Porträts von ermordeten, exilierten, totgeschwiegenen Autoren aus Mähren und Galizien, Ungarn, Slowenien und Kroatien, aus Triest und Bukarest führten aus der Mitte an die Ränder Europas und aus der Vergangenheit mitten in die Gegenwart der politischen Umbrüche. In der vorliegenden Auswahl sind sie wiederzuentdecken: die große, zum Schweigen gebrachte Literatur "Barbaropas", die Hoffnung auf einen neuen europäischen Selbstentwurf, die Sprachlust eines Autors, der schon in seinen ersten Büchern als unverwechselbarer Stilist angetreten war. Miroslav Krleža, Miklós Radnóti, Danilo Kiš, Oskar Jellinek, Ernst Sommer, Hermann Ungar, Fulvio Tomizza, Ciril Kosmač: Acht Essays, geschrieben vor gut einem Vierteljahrhundert. In ihrer Aktualität ungebrochen, zeugen sie heute zudem schmerzlich von den kulturellen und politischen Versäumnissen seither. In der vorliegenden Auswahl sind sie wieder zu entdecken: die große, zum Schweigen gebrachte Literatur "Barbaropas" und die Hoffnung auf einen neuen europäischen Selbstentwurf.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Szabó bleibt stehen

Szabó bleibt stehen von Horváth,  Otto, Veselinovic,  Elvira
Szabó versucht den Schmerz über den Tod seiner Ehefrau A. zu überwinden. Er kann die Erinnerung an sie fast nicht ertragen, lebt aber doch in stetiger Angst, diese Erinnerungen an das gemeinsame Leben könnten verblassen. Ist er dann ein Verräter? Das Buch erzählt viel über A. und über die Beziehung zwischen den beiden Liebenden. Und er weiß: Der Preis für eine große Liebe ist der Schmerz. Es tut unendlich weh, dass nichts mehr so ist, wie es war. Aber es ist gut, dass es war.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Farben der Vergangenheit

Farben der Vergangenheit von Struhar,  Stanislav
Müde blickte er zu Grimaldis Gärten, die, einem farbenfrohen Teppich gleich, an den Küstenrand hinunterliefen. Friedlich wie das Meer lagen Italien und Frankreich hier, sanft einander berührend, doch stand immer noch der alte Grenzübergang an der Küste, nahezu gespenstisch muteten seine leeren Fenster in der Stille des Bildes, das die Landschaft schuf. Die Stille der alten Steine In einem Sommer begegnet Domenico wieder Patrizia, und er zieht nach Genua, doch sie ist nicht mehr das Mädchen, das sie einmal war. Und da ist noch ihre Freundin Jacqueline, die sich in Italien fremd fühlt… Der Himmel so nah Als Clemens nach Isolabona kam, war er noch sehr klein, und Wien hat er seitdem nicht mehr gesehen. Er lebt in einem Ort nahe Frankreich und arbeitet in einer Bank, doch nach dem Tod der Mutter muss er sich um seinen kranken Vater kümmern. Eines Tages kehrt seine alte Freundin Sveva nach Isolabona zurück… Die Diebin Julian war noch ein Kind, als seine Eltern das verwaiste vietnamesische Mädchen, Lan, nach Hause brachten. Lange dauert es, bis er bereit ist, Lan in der Familie zu akzeptieren, doch weigert er sich nach wie vor, sie als seine Schwester anzusehen… Mit seinen Erzählungen erweist sich Stanislav Struhar als Meister der leisen Töne und der präzisen Beobachtung, der auch in Liebesdingen genau um die Bedeutung des Wartens auf den richtigen Augenblick weiß.
Aktualisiert: 2019-12-18
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