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Knebel

Knebel von Eppers,  Arne
Karl Ludwig von Knebel ist der Makler der Weimarer Klassik, enger Vertrauter von Anna Amalia, Erzieher ihres Sohnes Konstantin. Er wird Goethes Weimarer »Urfreund«, indem er den Kontakt zum Herzog Carl August herstellt und die Versöhnung mit Wieland einleitet. Er wird Bauherr des Parks in Tiefurt und der erste Thoas in Iphigenie auf Tauris. Aber er wird nie, was er am liebsten sein will: ein Dichter. Arne Eppers, Jahrgang 1967, lebt in Bremerhaven und Hamburg. Er ist Lehrbeauftragter an der Uni Oldenburg und hat zahlreiche Aufsätze zur Goethezeit veröffentlicht. »Knebel« ist seine erste literarische Arbeit.
Aktualisiert: 2020-10-08
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Die amerikanische Waise

Die amerikanische Waise von Bösenberg,  Johann Heinrich, Košenina,  Alexander
Der in Hannover geborene Schauspieler Johann Heinrich Bösenberg (1745–1828) schloss sich nach einem Enga-gement bei Großmann in Bonn 1786 den ›Königlich Sächsischen Comödianten‹ an. Mit dieser Truppe, die später zur ›Hofschauspieler-Gesellschaft‹ erhoben wurde, trat er bis zu seinem Tod am Hoftheater in Dresden auf. Für diese Bühne entstand auch das Lustspiel Die amerikanische Waise (1791). Die titelgebende junge Frau ist Tochter eines französischen Emigranten, die von ihrem Pflegevater, einem kauzigen Astronomen und Philosophen, vor der Männerwelt verborgen wird. Ein englischer Edelmann, der angeblich Nachrichten von ihrer Familie aus Frankreich überbringen soll, spürt sie in ihrer unfreiwilligen Isolation auf und verliebt sich. Sein Diener, der ihm durch alle Charaden der Komödie zur Seite steht, kann zum Happy End triumphieren: »Es lebe die Natur, die heute über die Philosophie gesiegt.« Bösenberg fordert damit den Kampf der selbstbestimmten Liebe gegen den Puritanismus, der Aufklärung gegen die Unfreiheit, der Gesellschaft gegen die Einsamkeit.
Aktualisiert: 2020-10-08
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Ausgewählte Kleine Prosa Band 2

Ausgewählte Kleine Prosa Band 2 von Kotzebue,  August von, Mauch,  Fabian
Im zweiten Band der ausgewählten kleinen Prosa August von Kotzebues stehen dessen journalistische Arbeiten im Vordergrund. Außer als Kritiker und Rezensent betätigte Kotzebue sich auch als Übersetzer, Wissensvermittler und Unterhalter, wobei er sein Publikum über relevante Neuerscheinungen, mitunter auch kuriose Entdeckungen informierte. Dabei waren die letzten Jahre seines Lebens zunehmend geprägt durch den Hass, der ihm vonseiten radikaler Studenten, nationalistischer Wortführer und alter Gegner entgegenschlug. In seinem Nachlass finden sich Kotzebues Reflexionen über die Gründe dieser Feindschaft gegen sich, wobei er bisweilen einen ungewohnt ernsten und selbstkritischen Ton anschlägt. Doch auch in seinen öffentlichen Beiträgen spielt das Thema immer wieder eine Rolle. Eines haben dabei alle Texte gemeinsam: Stets zeichnen sie das Bild eines facettenreichen, zuweilen böszüngigen, immer aber scharfsichtigen Beobachters seiner Zeit.
Aktualisiert: 2020-10-01
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Papierstreifen

Papierstreifen von Ansull,  Oskar
» … ist doch ein jedes Blättchen gut.« – Papierstreifen fallen in Druckereien als Be-schnitt an, der einst Verwendung in Buchbindereien, Bibliotheken, Buchhandlungen, Verlagen, Redaktionsstuben und an zahllosen privaten Schreibtischen fand; sie kursierten als Lesezeichen, Skizzen- und Erinnerungszettel für kurz Notiertes, all das, was nicht unter den Tisch fallen, nicht verloren gehen sollte. Oskar Ansull hat mit den »Papierstreifen« eine Form seiner »kleinen Prosa« als literarische Übung entwickelt. Dies Buch eröffnet, mit mehr als einhundert unterschiedlichen Texten, ein vielfältiges Geflecht von Portraits, Reflexionen, Miniaturen, Reisenotizen, geschichtlichen Rückblicken und autobiographischen Momentaufnahmen. Ansull ist Lyriker, Herausgeber und Erzähler kultureller Entwicklung, die er am Beispiel seiner literarischen Sichtung der Region Celle in »Heimat, schöne Fremde« (2019) vorgelegt hat; er lebt in Berlin-Pankow und ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
Aktualisiert: 2020-10-01
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Die Horazier

Die Horazier von Behrmann,  Georg, Schmidt,  Florian
Um den langjährigen Krieg zwischen Rom und Alba Longa zu entscheiden, kommt es zu einem Stellvertreterkampf: Drei Horazier treten für Rom gegen drei Curiazier aus Alba Longa an. Die Kämpfer sind nicht nur befreundet, sondern auch verwandt und verschwägert – müssen aber ihre zwischenmenschlichen Beziehungen dem Kampf fürs Vaterland unterordnen. In Georg Behrmanns Version des bei Titus Livius überlieferten Stoffs gerät dieser eherne Ehrenkodex in Bedrängnis. Im Namen der ›Menschlichkeit‹ protestiert die Horazierin Camilla gegen den Kampf, durch den sie entweder ihre Brüder oder ihren Verlobten Curiaz verlieren wird. Zwar wird ihr Insistieren auf dem ethischen Wert von Gefühl und Menschlichkeit von den anderen Figuren unter Berufung auf die vaterländische Pflicht vehement zurückgewiesen. Anders als bei Livius und anders auch als in Pierre Corneilles Horace (1654) wird Camilla bei Behrmann aber nicht getötet, als sie aus Trauer um den Verlobten ihren siegreich zurückkehrenden Bruder und sogar Rom selbst verflucht. Im Gegenteil: Sie behält das letzte Wort. Behrmanns Drama ist so von der Spannung zwischen zwei gleichzeitig Gültigkeit beanspruchenden Wertesystemen geprägt: dem der heroischen Pflichterfüllung und dem der Menschlichkeit und der Ethik des Gefühls. Die Horazier ist Georg Behrmanns erstes Trauerspiel. Es wurde 1733 in Hamburg uraufgeführt und war über zwei Jahrzehnte auf deutschsprachigen Bühnen präsent. Die dieser Ausgabe zugrundeliegende Druckfassung erschien 1751.
Aktualisiert: 2020-08-06
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Das Kubismusproblem

Das Kubismusproblem von Struck,  Peter
Peter Struck, in seiner Marburger Studienzeit Schüler des Philosophen und Ästhetikers Reinhard Brandt und des Kunsthistorikers Karl Hermann Usener, entwickelt eine eigenständige ästhetische Theorie, insbesondere der Malerei, deren Resultate in einer sechsbändigen Gesprächsreihe erscheinen. Im vorliegenden Band wird Arnold Gehlens These, der Kubismus verdanke sich idealistischen Einflüssen, einer eingehenden Kritik unterzogen. Es erweist sich, dass vielmehr Impulse Daniel-Henry Kahnweilers, des Hausgaleristen und geistigen Mentors der Kubisten, durch dessen Missverstehen der Kantischen Synthesis-Theorie entscheidend zur Herausbildung der den Frühkubismus prägenden Facettierungstechnik beigetragen haben. Kahnweilers später Aufsatz »Negerkunst und Kubismus« (1959) verarbeitet dagegen Theoreme der sogenannten Münchener Deutsch-Römer (Konrad Fiedler, Hans von Marées, Adolf von Hildebrand) und Hans Cornelius’, die, wie sich herausstellte, auch als Vorläufer der Apprehensionstheorie anzusehen sind. Peter Struck, Jahrgang 1943, Doktor der Philosophie; wissenschaftlicher Assistent in Hannover 1977–1983, anschließend freischaffend. Arbeiten zu Forberg, Kleist, Kant, Spinoza, Hobbes, Eilhard von Oberg u. a.; zahlreiche Vorträge philosophischen, literarischen, ästhetischen und kunsthistorischen Inhalts.
Aktualisiert: 2020-08-07
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Ars Equitandi

Ars Equitandi von Stockhorst,  Stefanie
Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert erschienen knapp 70 gedruckte Reitlehren in deutscher Sprache – Übersetzungen, Kompilationen und Originalschriften. Ausgehend von dem mitunter überraschend aktuellen reiterlichen Spezialwissen, das diese Handbücher vermitteln, eröffnet die vorliegende Studie einen weiten Rundblick über die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. Seit die Theorie des Reitens (erstmals 1550 in Neapel durch Federico Griso) in Form von Druckschriften festgehalten wurde, erfuhr das Reiten eine Aufwertung von der angewandten Körpertechnik zu einer ›echten‹ Kunstform. Die theoretisch gegründete Reitkunst beanspruchte nunmehr einen Platz im Wissens- und Wertesystem der Renaissance. Deswegen machen die Reitlehren viele große Tendenzen der Epoche greifbar: die Herausbildung von Expertise und Professionalisierung, die Verschriftlichung und Kanonisierung von angewandtem Traditions- und Erfahrungswissen, der Rangstreit der Künste, die Weltdeutung durch Sinnbilder und Symbole sowie Entwicklungen im kunsttheoretischen Nachahmungsdiskurs, in der politischen Ideengeschichte und sogar in der Medizingeschichte. Bei alledem spiegeln sich in den Reitlehren die gesellschaftlichen Dynamiken von adeliger Distinktion und bürgerlicher Emanzipation. Nicht zuletzt geht es in dieser Studie um die Frage, inwieweit man aus den aufwendig gestalteten Lehrbüchern überhaupt das Reiten erlernen konnte – oder ob die schönen Bände nicht womöglich (auch) ganz andere Funktionen übernahmen.
Aktualisiert: 2020-08-06
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E.T.A. Hoffmann und das Glasmotiv

E.T.A. Hoffmann und das Glasmotiv von Kicaj,  Jehona
Hoffmann lesen heißt, den sicheren Boden unter den Füßen zu verlieren. Seine Romane, Erzählungen, Novellen und Kunstmärchen sind ein Vexierspiel der Phantasie und des Phantastischen; sie vermessen die Grenzbereiche des Psychischen, jenen Raum zwischen Traum und Trauma, Rausch und Unbewusstem. Entscheidend für diese Wahrnehmungsambivalenzen ist unter anderem das Motiv des Glases. Trotz des sehr breiten Forschungsdiskurses ist das Glasmotiv bisher noch wenig beachtet worden, obwohl es in den Texten Hoffmanns in bemerkenswerter Häufigkeit und Vielfältigkeit auftaucht. Gut erforscht sind lediglich die optischen Instrumente, die ein problematisches Verhältnis der Sichtbarkeit und des verschärften Sehens vorführen. Dass diese jedoch allesamt aus Glas bestehen und das gemeinsame Material auch in anderen, schlichteren Varianten etliche Veränderungsmöglichkeiten der Wahrnehmung evoziert, wurde bisher nicht thematisiert. Die Studie verfolgt auf Grundlage von zwei prominenten Erzählungen E. T. A. Hoffmanns (1776–1822) – Der Sandmann sowie Nussknacker und Mausekönig – die These, dass Hoffmann Glas gerade dann auftreten lässt, wenn Realität und Imagination, Beobachtung und Einbildungskraft ineinander übergehen.
Aktualisiert: 2020-08-06
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Lessing und das Drama der anthropozentrischen Wende

Lessing und das Drama der anthropozentrischen Wende von Fick,  Monika
Ah! wenn ich einen mehr in Euch/ Gefunden hätte, dem es gnügt, ein Mensch/ Zu heißen!« Wenige Sätze der Weltliteratur sind von solch unmittelbar überzeugender Evidenz wie der Ausruf, mit dem Lessings Nathan den Tempelherrn willkommen heißt. Zugleich sind wenige Sätze in solchem Maße problematisch geworden wie dieser: Denn was könnte uns angesichts der geschichtlichen Erfahrungen ermutigen, den Menschen schlechthin mit dem ›guten Menschen‹ zu identifizieren? Die in dem Band versammelten Aufsätze zu Lessing umkreisen die ungelösten, bis heute aktuellen Spannungen der »anthropozentrischen Wende« – das Drama des modernen, autonomen Selbst, das zur Selbsttranszendierung zugunsten des Gemeinwohls berufen ist und um die Quellen der Motivation dazu ringt: Liegen sie in der Vernunft, in der Triebkraft der Natur oder sind sie doch religiöser Art? Hauptwerke Lessings werden dabei in unterschiedliche Kontexte der europäischen Aufklärung gerückt: von der durch die Erfahrungen des Siebenjährigen Kriegs geprägten Militärdramatik über den Toleranzdiskurs bis hin zur Kritik des Kolonialismus. So ergeben sich neue und aufgrund der genauen Textlektüren sehr konkrete Einblicke in die facettenreiche Kultur des 18. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2020-08-06
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Von Moses bis Moses …

Von Moses bis Moses … von Schulte,  Christoph
Von Moses bis Moses… möchte den vom biblischen und rabbinischen Judentum geprägten und zugleich das Judentum der Moderne prägenden Juden Moses Mendelssohn sichtbar machen und deuten: Vom Moses der Bibel über Moses Maimonides bis zu Moses aus Dessau werden Entwicklung und Überzeugungen des jüdischen Denkers Moses Mendelssohn zwischen deutscher und jüdischer Aufklärung nachgezeichnet. Von Moses bis Moses… versucht sich durch eine Auswahl verschiedener Studien an einer Charakteristik des jüdischen Mendelssohn im übergreifenden Kontext der europäischen Aufklärung: Anhand der Analyse von aussagekräftigen Details aus seinen deutschen und hebräischen Schriften zur Religionsphilosophie, zu Bibel-Exegese und jüdischem Recht werden die philosophischen, politischen und religiösen Positionen Mendelssohns als prominentester Jude des 18. Jahrhunderts dargestellt und konturiert. Der Blick auf den jüdischen Mendelssohn erschließt dessen kritische Auseinandersetzung mit dem Christentum, aber auch seinen Anschluss an und seine Abgrenzung von den christlichen Aufklärern, darunter Leibniz, Reimarus, Michaelis, Kant, Abbt, Lavater, Dohm, Herder, und sogar sein Freund Lessing. Zugleich beleuchtet Von Moses bis Moses… Mendelssohns wichtige Rolle als Wegbereiter und Vorbild der Haskala. Christoph Schulte ist Professor für Philosophie und Jüdische Studien an der Universität Potsdam.
Aktualisiert: 2020-08-06
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