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1870/71 Franzosen in Köln

1870/71 Franzosen in Köln von Kramp,  Mario
Sie werden sie als Eroberer erwartet – und kommen als geschlagene Armee. Fast eine halbe Million Franzosen geraten im Deutsch-Französischen Krieg in Gefangenschaft. Bis zu 19.000 werden in Köln interniert – französische Offiziere nehmen am gesellschaftlichen Leben in der Stadt teil, die Soldaten dagegen werden in Deutz, Gremberg und Wahn in Lager gepfercht. Halten jene Franzosen die Kölner für stramme Preußen – oder für heimliche Freunde Frankreichs? Wie gehen die Kölnerinnen und Kölner mit ihnen um? „Tout Cologne“ pilgert nach Wahn, um die Gefangenen zu sehen. Oder nach Deutz zur Aufführung einer Operette von Jacques Offenbach, gespielt von dort internierten Franzosen. Von erstaunlicher Aktualität ist eine Pandemie: mit den Franzosen kommen die Pocken. Köln übersteht die Seuche trotz wütender Proteste von Impfgegnern relativ glimpflich. Bemerkenswert ist der Umgang mit afrikanischen Soldaten aus Frankreichs Kolonien, zumal vor dem Hintergrund der heutigen Rassismus-Debatte. Nie vor 1870 hat man in Köln so viele Schwarze Menschen gesehen: den arabisch sprechenden Muslimen begegnen die Kölnerinnen und Kölner mit rassistischen Vorurteilen, aber auch mit unbändiger Neugierde und Mitgefühl. Auf Basis zahlreicher deutscher und französischer Quellen zeichnet Mario Kramp ein lebendiges, reich illustriertes Bild dieses erstaunlichen, bis heute vergessenen Kapitels der deutsch-französischen Geschichte.
Aktualisiert: 2021-03-25
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tage, mäuse, himmelfahrt

tage, mäuse, himmelfahrt von Enzensperger,  Manfred
Manfred Enzenspergers Gedichte, Notate und Prosaminiaturen kreisen (thematisch) um das Leben in der Stadt, Menschen in Cafes, Restaurants und skurrilen Details aus der täglichen Nachrichtenschwemme, mit denen er das Ganze zum Sprechen bringt. Als Leser wird man Enzenspergers Wahrnehmungssensibilität und kühne Kunst, diese in Sprache zu fassen, als große Bereicherung empfinden. Auf Abbildhaftigkeit ist kein Verlass, was uns entgegentritt, hat bereits manche Verfremdung hinter sich. Doch gerade so lernen wir sehen, auf neue, nie dagewesene Weise. (…) Keine „verstehensgarantie“, bitte. Ilma Rakusa
Aktualisiert: 2021-01-14
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Die Fünfzig

Die Fünfzig von Rathenow,  Lutz
„Was ich noch dichten wollte.“ Fünfundzwanzig ältere und fünfundzwanzig sehr neue Gedichte werden vereint. Ein Vereinigungsbuch mehr. Es sind zweimal Gedichte und lyrische Notizenaus einer Situation, in der sich vieles ändern wird und aus einer Zeit davor … Erwartungen konkurrieren mit Befürchtungen. … Die hier versammelten Gedichte aus den letzten Monaten sollten 1989 unter dem Titel „Zärtlich kreist die Faust“ in der DDR erscheinen. Und dann durften sie doch nicht und wurden zu einem der letzten verbotenen Bücher dieses 1990 verschwundenen Landes. … Schreiben, um nicht so rasch zu vergessen, was man erlebt, erdacht hat. Um gründlicher zu vergessen, denn an das aufgeschriebene braucht sich einer nicht unbedingt zu erinnern.“ Aus dem Nachwort von Lutz Rathenow
Aktualisiert: 2020-12-27
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„…was wir mitgenommen haben ist das Erinnern.“

„…was wir mitgenommen haben ist das Erinnern.“ von Braun,  Helmut
Czernowitz ist die Geburtsstadt von Rose Ausländer. Edgar Hilsenrath, seine Mutter und sein jüngerer Bruder Manfred wurden 1938 vom Vater aus Halle an der Saale nach Siret in die rumänische Bukowina zu den Großeltern mütterlicherseits geschickt. Er glaubte sie dort in Sicherheit vor dem Zugriff der Nationalsozialisten. Siret ist per Eisenbahn nur 15 Kilometer von Czernowitz entfernt. Über 28.000 jüdische Menschen deportierten die Rumänen auf Befehl ihrer Regierung 1941 nach Transnistrien in das Getto Mogilev-Podolski jenseits des Dnjestr. Auch Edgar Hilsenrath wurde mit seiner Familie und allen Juden aus Siret in dieses Getto verbracht. Sein Roman „Nacht“ berichtet vom Schicksal der 50.000 Juden im Getto Mogilev-Podolski und vom Schicksal aller Juden, die von Deutschen und ihren Helfern während der Shoa ermordet wurden. Im Gespräch erinnerte der Exilant Edgar Hilsenrath zwei Veranstaltungen im Deutschen Haus, dem Vorläufer des Goethe-Instituts in New York, bei denen er die Exilantin Rose Ausländer traf und mit ihr Gespräche führte. Die Bekanntschaft blieb flüchtig; zu unterschiedlich waren die Lebensformen der beiden in New York.
Aktualisiert: 2021-01-04
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Kalter Zeiger

Kalter Zeiger von Anwari,  Abi
Abi Anwari kann als ein Vertreter der dritten Generation persischer Dichter gelten. Seine Lyrik enthält neben den ihm eigenen Bildern und Metaphern auch zahlreiche Elemente aus der klassischen persischen Literatur. Tag und Nacht, Licht und Schatten: In diesem Widerspruch leben die Gedichte Abi Anwaris. Er ist ein Wanderer zwischen zwei Kulturen.
Aktualisiert: 2021-02-11
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Neue Beiträge zur Geschichte Zülpichs

Neue Beiträge zur Geschichte Zülpichs von Diederich,  Toni, Eck,  Werner, Flach,  Dietmar, Jansen,  Markus, Wißmann,  Bernhard
Nach mehr als einem halben Jahrhundert erscheint wieder ein Buch über Zülpich, das die wechselvolle Geschichte dieser Stadt in verschiedenen Aspekten beleuchtet. Die Autoren gehen in allen Beiträgen direkt an die Quellen, entweder die reichhaltige schriftliche Überlieferung oder die (archäologischen) Überreste. Werner Eck untersucht die Geschichte Zülpichs zur Römerzeit und Dietmar Flach das erstaunliche Phänomen, dass sich im Mauerring drei Pfarreien befanden, Markus Jansen widmet sich der Historie der noch in großen Teilen erhaltenen Stadtbefestigung und beschreibt ihre Reste, und Toni Diederich würdigt die Bedeutung des einzigartigen Siegelkorpus. Einen breiten Raum nimmt die Entwicklung der städtischen Verfassung im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit ein. Das Schicksal Zülpichs im Kölnischen und im Dreißigjährigen Krieg, der Umgang der Menschen mit Brandkatastrophen und die Ansichten dieser Stadt vor der Fotografie sind weitere Themen.
Aktualisiert: 2020-12-26
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