Die Delaware-Indianer

Die Delaware-Indianer von Jahn,  Siegfried
In ihrer eigenen Sprache waren sie die „wirklichen Menschen“. Sie führten die „Großhaus-Religion“ ein, die das amerikanische Waldland grundlegend beeinflusste. Im Kulturhorizont des östlichen Nordamerika waren die Lenni Lenape die „Großväter“ der hier beheimateten Völker. Die englischen Kolonisten nannten sie „Delaware“. Lange Zeit galt ihr bilderschriftliches „Walam Olum“ als einer der ältesten Schöpfungsmythen der Neuen Welt. Ihre Unterwerfung und Vertreibung leitete den Untergang der indianischen Weltordnung, den Beginn eines neuen Zeitalters im Universum der nordamerikanischen Indianervölker ein. Von der Atlantikküste führte der Leidenspfad der Delaware-Indianer ins Ohio-Tal, von dort nach Indiana und über Kansas und Texas ins heutige Oklahoma. Ihre Geschichte steht symbolhaft für das Schicksal der Ureinwohner Nordamerikas. Siegfried Jahn, bekannt durch sein grundlegendes Werk DIE IROKESEN, hat die legendären Delaware, ihren Aufstieg und ihren unerbittlichen Niedergang in einem fachlich überzeugenden und emotional aufrüttelnden Buch im Detail dokumentiert. Er hat den Lenni Lenape, diesem weitgehend nur aus der populären Literatur bekannten Indianervolk, mit seinem Werk ein unvergängliches Denkmal gesetzt. Dieses Buch bietet ein umfassendes Bild der frühen Indianerkriege in Nordamerika, sowie der kulturellen und geistigen Grundlagen der Indianervölker, die seit dem 17. Jahrhundert an der Ostküste mit den europäischen Kolonialmächten zu tun hatten. Ihre gewaltsame Verdrängung, der Betrug um ihre Ländereien leitete die große Bewegung der europäischen Siedler nach Westen ein. Siegfried Jahn ist Buchhändler in Leipzig. Er ist seit Jahrzehnten als ausgewiesener Kenner der Waldlandindianer Nordamerikas bekannt. Er hat Geschichte und Kultur der Lenni-Lenape in seinem großangelegten Werk von den Ursprüngen dieses Volkes bis ins 21. Jahrhundert verfolgt und dokumentiert.
Aktualisiert: 2019-11-28
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Chanta Peta

Chanta Peta von Klann,  Kilian
Im August 1823 begann der erste Indianerkrieg westlich des Mississippi. Eine über 1.000 Mann starke Streitmacht aus US-Infanterie, Trappern und verbündeten Sioux-Indianern unter Führung von Lieutenant Colonel Henry Leavenworth griff zwei Dörfer der Arikara an. Deren Kriegern wurde vorgeworfen, grundlos Pelzhändler der Rocky Mountain Fur Company ermordet zu haben. Diese Strafexpedition war militärisch ein Fehlschlag. 2015 waren diese Ereignisse auch Thema in dem preisgekrönten Film „The Revenant“ (Der Rückkehrer) um den Trapper Hugh Glass. (Ein Brief von Hugh Glass ist in dieser Veröffentlichung enthalten.) Die Sicht der Indianer auf die Ereignisse wurde über ein Jahrhundert lang vernachlässigt. Bis Ende des 20. Jahrhunderts galten Piktographien nur als „primitive Kunst“. Erst dann erkannte eine neue Generation von Wissenschaftlern sie als exakten Schriftersatz an. Bemalte Bisonroben, Kleidungsstücke und Ledger Books stellten sich als korrekte Dokumentation von bedeutenden Ereignissen in der Geschichte der nordamerikanischen Indianer heraus. Der vielleicht detaillierteste Bericht über den Arikara-Krieg befindet sich auf dem Hemd von Feuerherz, einem der maßgeblichen Häuptlinge der Sihasapa Blackfoot-Sioux. Der Autor entdeckte dieses einzigartige Kriegshemd in der Sammlung des WELTKULTUREN-MUSEUM in Frankfurt am Main. Die darauf angebrachte Bemalung erwies sich als exzellente indianische Geschichtsschreibung. Das Werk erscheint zweisprachig – Deutsch und Englisch.
Aktualisiert: 2019-01-22
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Adobe Walls und der Red River Krieg 1874-1875

Adobe Walls und der Red River Krieg 1874-1875 von Kuegler,  Dietmar, Winkler,  Albert
Ende Juni 1874 griffen im nördlichen Panhandle von Texas Comanchen - verstärkt durch Kiowa und südliche Cheyenne - unter dem berühmten Häuptling Quanah Parker den Handelsposten Adobe Walls an, in dem sich 28 Bisonjäger aufhielten. Die Häutejäger, die für die Vernichtung der riesigen Bisonherden verantwortlich waren, entzogen mit ihrer Schlächterei den freien Indianervölkern die Lebensgrundlage. Aber sie brachen auch die Verträge, die etwa bei Medicine Lodge mit den südlichen Plainsvölkern geschlossen worden waren, wonach deren Jagdgründe geschützt waren. Im Juni 1874 schlugen die Comanchen zurück. Es entwickelte sich ein zäher Kampf. Hunderte von Kriegern rannten immer wieder mit fanatischem Mut gegen den Handelsposten an, in dem die Lage der Jäger immer verzweifelter wurde. Bis einer von ihnen mit einem geradezu fantastischen Schuß über fast 1 Meile Entfernung einen Reiter tötete. Nachdem der Medizinmann Isatai den Kriegern immer wieder versichert hatte, sie seien immun gegen die Kugeln der Weißen, ließ dieser Schuß die gesamte Motivation der Comanchen kollabieren. Billy Dixon und sein Sharps-Gewehr wurden durch diesen Schuß zur Legende. Ein anderer junger Bisonjäger, Bat Masterson, nutzte den Ruhm, den die Jäger nach dieser Schlacht ernteten, um sich zum Sheriff des Ford County in Kansas wählen zu lassen. Die Schlacht von Adobe Walls wurde als Sieg der Zivilisation gefeiert – keiner sprach darüber, daß sich die Jäger illegal im Indianergebiet aufgehalten hatten, und um die Ausrottung der Bisons kümmerte sich in jener Zeit ohnehin niemand. Professor Dr. Albert Winkler von der Brigham Young University hat die Schlacht von Adobe Walls, deren Hintergründe und Folgen im Detail recherchiert. Erstmals in deutscher Sprache wird dieses bedeutende Ereignis der Indianerkriege auf den südlichen Plains in Buchlänge dargestellt und mit allen Einzelheiten dokumentiert. In Folge von Adobe Walls entwickelte sich der Red River Krieg, der die südlichen Plains nachhaltig veränderte. Alle beteliligten Stämme mußten am Ende kapitulieren und wurden auf Reservationen im "Indianerterritorium" (Oklahoma) angesiedelt.
Aktualisiert: 2019-03-07
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Ich ziehe mit den Adlern

Ich ziehe mit den Adlern von Kuegler,  Dietmar
Als 17jähriger zog er über den Santa Fe Trail. Als 19jähriger lebte er als Pelzjäger in der Wildnis der Rocky Mountains. Mit Anfang 30 wies er den großen Planwagentrecks den Weg zum Pacific. Er konnte nicht lesen und nicht schreiben, aber er sprach fließend 8 Sprachen. Im Laufe seines Lebens war er mit zwei Indianerinnen und einer Mexikanerin verheiratet und lebte die multiethnische Kultur des amerikanischen Südwestens. Er war Indianeragent der Ute und einiger Apachengruppen. Im Amerikanischen Bürgerkrieg stieg er zum General auf. Kit Carson wurde zur nationalen Gestalt Amerikas. In einigen der markantesten Abschnitten der amerikanischen Geschichte hat er tiefe Spuren hinterlassen. Geliebt und gehaßt, bewundert und missverstanden, blieb Kit Carson ein amerikanischer Held.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Western-Trails

Western-Trails von Kuegler,  Dietmar
Die Legenden des Wilden Westens sind unsterblich. Man begegnet ihnen auf einsamen Highways der USA. Abseits der großen Reiserouten. In stillen, gleichwohl atemberaubend schönen Winkeln dieses riesigen Landes. Dort ist Geschichte noch ganz nah, durch Menschen, die den Geist der Pioniere wachhalten. Dort liegen die Plätze, die den Charakter Amerikas prägten und den Wilden Westen zum Mythos machten. Z. B. Buffalo Bills Ranch in Nebraska, die erste Prärieheimstätte der USA, das historische Fort Snelling in Minnesota, das letzte von schwarzen Sklaven gegründete Dorf in Kansas, das Platz des blutigen Washita-Massakers in Oklahoma, das Dorf Tahlequah der Cherokee, das Haus des Generals U. S. Grant in Illinois, die Jesse-James-Farm in Missouri. Der Autor führt den Leser zu ca. 50 historischen Stätten des alten Westens. Ein spannend geschriebenenes Reise- und Geschichtsbuch.
Aktualisiert: 2017-07-25
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Indianerspiel

Indianerspiel von Dräger,  Lothar
Der ehemalige Leiter der Nordamerika-Abteilung am Völkerkundemuseum Leipzig beschäftigt sich mit dem Phänomen, daß Indianer - Angehörige unterschiedlicher nordamerikanischer Kulturen - sich z.B. Plainskrieger präsentierten, um in der Öffentlichkeit einem bestimmten Klischee ihrer eigenen Kultur gerecht z uwerden. In der "Buffalo Bill Show" traten alle Indianer in der Tracht der Plainsvölker auf, auch wenn sie aus anderen Kulturkreisen kamen. Schon vorher wurden in europäischen Völkerschauen Vertreter indianischer Völker ensprechend dem Klischeebild des weißen mannes präsentiert, sonst wurden sie nicht als Indianer anerkannt. diese ungeöwhnliche Dokumentation berichtet u. a., wie Hopi und Navajo bei ihren Zeremonien Eigenartien ihrer größten Feinde, der Apachen und Comanchen annahmen. Waldlandvölker des Nordostens übernahmen kulturelle Merkmale der Plains und trugen Adlerfederhauben. In prägnanter, faktenreicher Form dokumentiert Dräger diese Phänomene und entlarvt damit das europäische Indianerbild.
Aktualisiert: 2018-07-11
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