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Afghan/inn/en in Österreich

Afghan/inn/en in Österreich von Kohlbacher,  Josef, Lehner,  Marie, Rasuly-Paleczek,  Gabriele
Die Zahl der aus Afghanistan nach Österreich Geflüchteten ist seit der sogenannten „refugee crisis“ von 2015/16 erheblich angestiegen, sodass Afghan/inn/en neben den Syrer/inne/n nun bereits eine der größten Herkunftsgruppen mit Fluchthintergrund repräsentieren. Dennoch fehlte bislang eine zusammenfassende Analyse darüber. Diese Forschungslücke wurde durch eine vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) finanzierte Studie zu den Integrationsverläufen und Herausforderungen der Inklusion der Afghan/inn/en in Österreich geschlossen, deren wesentliche Resultate der vorliegende ISR-Forschungsbericht zusammenfasst. Zunächst werden nach einem kurzen historischen Abriss die Phasen der Fluchtmigration aus Afghanistan nach Europa beleuchtet und das Fluchtgeschehen der letzten vier Dekaden sowie die soziodemographischen Strukturen der afghanischen Diaspora auf der Basis der amtlichen Statistik dargestellt. Sodann werden strukturelle (Arbeits- und Wohnungsmarkt, Bildungssystem) und soziale Bereiche der Integration (Netzwerke, soziale Beziehungen, die Rolle von Vereinen) sowie ein breites Spektrum an Wertvorstellungen und Einstellungen zur Religion und religiösen Praxis, zu Geschlechterrollen, Demokratie und Rechtsstaat, Erfahrungen mit Xenophobie sowie Teilhabeperspektiven der Geflüchteten dargestellt. Die Analysen wurden von ISR-Wissenschaftler/inne/n verfasst, berücksichtigen auf Basis von zahlreichen Expert/inn/eninterviews aber auch die Perspektiven der Praktiker/innen der Integrationsarbeit. Eine äußerst umfangreiche Bibliographie rundet den Inhalt dieses vielfältigen Bandes ab.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Das Wiener Konzerthaus 1913 – 2013

Das Wiener Konzerthaus 1913 – 2013 von Kurdiovsky,  Richard, Schmidl,  Stefan
„Eine Stätte zu sein für die Pflege edler Musik, ein Sammelpunkt künstlerischer Bestrebungen, ein Haus für die Musik und ein Haus für Wien.“ Unter diesem Motto wurde das Wiener Konzerthaus 1913 eröffnet, und es hat in seiner 100jährigen Geschichte diese Aufgabe mehr als erfüllt: als Ort einer pluralistischen Musikkultur, die dem Erbe der „Musikstadt Wien“ ebenso genüge tut wie progressiven Strömungen, Jazz und Weltmusik. Daneben fungierte das von den Architekten Ludwig Baumann, Ferdinand Fellner und Hermann Helmer erbaute Konzerthaus aber auch als Rahmen unterschiedlichster nicht-musikalischer Nutzungen, der von politischen Veranstaltungen diverser Couleurs bis hin zu sportlichen Ereignissen wie Fecht- und Boxmeisterschaften und kulinarischen Geselligkeiten wie Weinmessen reichte. Die Publikation „Das Wiener Konzerthaus 1913–2013“ nähert sich dieser Geschichte in kunsthistorischer, musik- und kulturwissenschaftlicher Perspektive. Anhand ausgewählter Fallbeispiele zur Bauaufgabe Konzertgebäude in Zentraleuropa verdeutlicht sie die Entwicklung eines modernen Bautypus für Kultur und Freizeit im Kontext der Programmgestaltung und der Bedeutung für einen städtischen Organismus. Nicht zuletzt wird damit auch die Chronik eines Hauses der Begegnung in Wien erzählt.
Aktualisiert: 2020-09-10
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Sprachkunst. Beiträge zur Literaturwissenschaft / Sprachkunst 51/2020 1. Halbband

Sprachkunst. Beiträge zur Literaturwissenschaft / Sprachkunst 51/2020 1. Halbband von Hoeller,  Hans, Leitgeb,  Christoph, Rössner,  Michael
INHALTSVERZEICHNIS Au f s ä t z e Gernot Kamecke Das Sprachspiel als Klage und Selbstbehauptung. (Berlin) Über den Widerstreit zwischen Philosophie und Literatur bei Francisco de Quevedo Kaltërina Latifi „Jetzt – / zwischen Zwei Nichtse / eingekrümmt“. (Göttingen/London) Sprachrupturen als Form des Plötzlichen bei Friedrich Nietzsche am Beispiel von zwei seiner Dionysos-Dithyramben und ihrer Bedeutung Beatriz Gómez-Pablo, The Translation of Drama as a Tool of Nationalism. Jana Laslavíková José Echegaray’s Works Staged by Central European (Bratislava) Theatres in the Late 19th Century Josh Torabi The Aesthetics of Music and Myth: Joyce, Mann, (London) Nietzsche Sophia Schnack (Auf-)begehrende Textkörper. Intertextuelle Ver( ) führungsspiele zwischen Nina Bouraoui und Marguerite Duras VERZEICHNIS DER LITERATURWISSENSCHAFTLICHEN DISSERTATIONEN AN ÖSTERREICHISCHEN UNIVERSITÄTEN Be r i c h t e u n d B e s p re c h u n g e n Moritz Csáky Peter Becher, Steffen Höhne, Jörg Krappmann, Man- (Wien) fred Weinberg (Hrsgg.), Handbuch der deutschen Literatur Prags und der Böhmischen Länder Günther Stocker Grundthemen der Literaturwissenschaft: Lesen, (Wien) hrsg. von Alexander Honold und Rolf Parr Tagungsbericht: Adeline Bauder Das Potential der Weimarer Republik. (St. Louis) Die Konrad-Adenauer-Stiftung konferiert zum zweiten Mal in Folge mit europäischen Germanis-ten zu Themen der Weimarer Medienrepubli
Aktualisiert: 2020-08-27
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Politik und Gesellschaft im Vilayet Kosovo und im serbisch beherrschten Kosovo

Politik und Gesellschaft im Vilayet Kosovo und im serbisch beherrschten Kosovo von Frantz,  Eva Anne, Schmitt,  Oliver Jens
Österreichisch-ungarische Konsulatsberichte sind erstklassige Quellen zur Geschichte des spätosmanischen Balkans. Die vorliegende von Oliver Jens Schmitt und Eva Anne Frantz herausgegebene Edition bietet Berichte zum Vilayet Kosovo mit Verwaltungszentrum in Skopje, eine Provinz, die das Staatsgebiet des heutigen Kosovo, den Nordteil der heutigen Republik Nordmakedonien sowie den Sandžak von Novi Pazar (heute in Montenegro bzw. Serbien) umfasste. Es handelt sich um die umfangreichste Edition derartiger Quellen in den letzten Jahrzehnten, die Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion und Bildungswesen beleuchtet und daher als Ausgangspunkt weiterer Forschungen zum Osmanischen Reich dient, aber auch wegen der oftmals plastischen Beschreibungen als Lesebuch fungieren kann. Nicht zuletzt eignen sich die Texte auch für den akademischen Unterricht.
Aktualisiert: 2020-08-13
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Corpus Vasorum Antiquorum – Österreich – Innsbruck, Sammlungen der Universität Innsbruck und Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum – Band 1

Corpus Vasorum Antiquorum – Österreich – Innsbruck, Sammlungen der Universität Innsbruck und Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum – Band 1 von Nachbaur,  Gertrud
Ziel des Projekts P23041-G02 war die Dokumentation und wissenschaftliche Analyse der attisch rot-figurigen Vasen der Sammlung der Universität Innsbruck, von zwei Gefäßen und einem Vasenfragment, Leihgaben des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, und zwei Gefäßen aus einer Privatsammlung. Von besonderem Interesse waren die Anpassungen und ‘disiecta membra‘ von Innsbrucker Fragmenten und solchen aus Bryn Mawr und Leipzig. Darüberhinaus wurden Neuzuweisungen an Apollodoros, den Brygos-Maler, Duris, Penthesilea-Maler, Curtius-Maler, Bowdoim-Maler und Jena-Maler dokumentiert. Die Vorzeichnungen der Maler sin grafisch und fotografisch dokumentiert.
Aktualisiert: 2020-08-06
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Herrschaft, Staat und Gesellschaft in Südosteuropa aus sprach- und kulturhistorischer Sicht

Herrschaft, Staat und Gesellschaft in Südosteuropa aus sprach- und kulturhistorischer Sicht von Neweklowksy,  Gerhard
Das vorgelegte Buch ist ein Sammelband der Tagungsakten 2006 eines Projekts der Balkan-Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, das sich mit der Entstehung des Zivilisationswortschatzes in den südosteuropäischen Sprachen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befasst. Die Bereicherung des Wortschatzes erfolgte in den Herrschaftsbereichen der Habsburgermonarchie, des Osmanischen Reiches und der südosteuropäischen Fürstentümer bzw. Königreiche weitgehend unabhängig voneinander, wenn auch in Abhängigkeit von internationalen Vorbildern und den Bedürfnissen der Zeit. Der damals entstandene Wortschatz aus den Bereichen Herrschaft, Staat und Gesellschaft gilt größtenteils noch heute. Die behandelten Sprachen sind: Albanisch, Bosnisch / Kroatisch / Serbisch, Bulgarisch, Neugriechisch, Rumänisch und Osmanisch-Türkisch. Die lexikalischen Neubildungen können grenzübergreifend beobachtet, dargestellt und erfasst werden. Sie werden von Kulturräumen bestimmt und nicht genetisch. Die Verfasser der einzelnen Beiträge sind Mitarbeiter am Projekt und internationale Fachleute. … This volume contains the proceedings of a conference on the formation of cultural vocabulary in southeastern European languages in the second half of the 19th century. The conference was held in 2006 by the Balkan Commission of the Austrian Academy of Sciences. The coining of new terms occurred independently in the various territories of the Habsburg Monarchy, the Ottoman Empire and the principalities and kingdoms of the Balkan Peninsula. Nevertheless it was influenced by international examples as well as the political, social and technical developments of the time. Many terms concerning government, state and society that were introduced in the second half of the 19th century are still in use today. The languages in question are Albanian, Bosnian / Croatian / Serbian, Bulgarian, Modern Greek, Romanian, and Ottoman Turkish. The lexical neologisms must be seen as trans-boundary, not genetically related but rather determined by cultural entities. The authors of the individual articles are co-workers on the project and international specialists.
Aktualisiert: 2020-07-24
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Die Chronologie der Kuretenstraße

Die Chronologie der Kuretenstraße von Waldner,  Alice
Im Sattel zwischen den beiden Stadtbergen von Ephesos liegt die sogenannte Kuretenstraße – auch heute noch die schräg durch die antike Stadt ziehende Hauptachse. Die antike, aus Inschriften erschlossene Bezeichnung für die Kuretenstraße lautete vermutlich »Embolos« (»Keil, Sporn«). Obwohl seit Beginn des 20. Jahrhunderts im Fokus der Forschung, blieben wesentliche Aspekte der Entwicklung dieses neuralgischen Stadtquartiers bislang unberücksichtigt. Anhand archäologischer Fund- und Befundauswertung rekonstruiert die Autorin die Ausstattung des unteren Embolos ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. und präzisiert die Datierung und die Baugeschichte der Einzelmonumente, Brunnenbauten und Tabernen an seiner Südseite. Eine nun chronologisch sichere Einordnung von ›Heroon‹ und ›Oktogon‹, deren Datierungen bislang kontrovers beurteilt worden waren, wird ebenso gegeben, wie neue Erkenntnisse über die Gestaltung des Embolos in der spätantik-frühbyzantinischen Zeit formuliert werden. Ein Bauboom ab der Mitte des 5. bis in die Mitte des 6. Jahrhunderts korrespondiert mit der allgemein zu beobachtenden Demonstration einer erneuten Prosperität der Stadt Ephesos, wobei die Umwandlung bestehender, teilweise zerstörter Bauten am unteren Embolos in monumentale Brunnenanlagen und die Errichtung der sogenannten Kuretenhalle besonders hervorzuheben sind.
Aktualisiert: 2020-07-19
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