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Schaufenster

Schaufenster von Bemmann,  Helga, Borchert,  Jürgen, Burmeister,  Brigitte, Glanz,  Christina
Von Dresden bis Drögenlübbe, von Hiddensee bis Nizza spannt sich der Bogen des Erzählten. Ein Spektrum vielfältigster Schreibansätze und Formen wird sichtbar: Ich, Er, Wir; heute und gestern; nachdenklich, heiter oder distanziert – dreiundzwanzig Handschriften, dreiundzwanzig Betrachtungen über uns, unseren Alltag, unsere Geschichte. wie ein Schaufenster soll die Anthologie Einblick geben in die Werkstatt von Autoren, in die mannigfaltigen Möglichkeiten der "kleinen Form". Kurzgeschichte, Impression, literarisches Porträt, aber auch Tagebuch, Reportage und Reisebeschreibung sind nur einige von ihnen. Dabei galt es weniger, "Blickfänge" geschickt zu platzieren, als vielmehr durch Breite und Themenvielfalt ein Dialogangebot für die unterschiedlichsten Leserinteressen zu gestalten.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Der Karneval und die Somnambule

Der Karneval und die Somnambule von Immermann,  Karl L, Zauleck,  Franz
"Unser deutsches Fest" – gemeint ist der Kölner Karneval – "unterscheidet sich von dem römischen und venetianischen bekanntlich darin, dass wir nicht wie die Leute im Süden das Entstehen des Scherzes einem blinden Ungefähr überlassen, sondern denselben gehörig vorbereiten und nach einem gewissen Systeme erziehen." Das alte Volksfest übte seit den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts auf ganz Deutschland eine große Faszination aus; auch Karl Leberecht Immermann (1796–1840) besuchte es 1829 mit seinem Malerfreund Wilhelm Schadow, war zwiespältig berührt und schrieb daraufhin "Der Karneval und die Somnambule".
Aktualisiert: 2019-01-02
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Die Frucht der bitteren Jahre

Die Frucht der bitteren Jahre von Lindner,  Joachim
An einem Frühlingstag des Jahres 1822 besucht ein Berliner Student den Kammergerichtsrat Hoffmann, und "Aus des Vetters Eckfenster" blickend, stellen sie Betrachtungen über das lebhafte Treiben auf dem Gendarmenmarkt an. Diese von E. T. A. Hoffmann dargestellte Szene aus seinen letzten Berlinjahren (1815-1922) bildet den Ausgangspunkt der Handlung, in der Joachim Lindner die Stationen von Hoffmanns Leben nachzeichnet: Kindheit und Studienjahre in Königsberg, seine erste Anstellung im preußischen Justizdienst und die folgenden vergeblichen Versuche, als freier Künstler, Komponist, Musikdirektor und Schriftsteller Fuß zu fassen. Die Legende vom ewig betrunkenen Gespensterdichter weicht dem Bild eines phantasiebegabten vielseitigen großen Künstlers, den es zwar - ständig auf Motivsuche - in Kaffee- und Weinhäuser zieht, der aber daneben ein pflichtbewusster Mensch ist, der den Mut hat, im Amt wie in seinem Werk für Recht und Gerechtigkeit einzutreten. Trotz härtester Not und früher schwerer Krankheit verlassen ihn nie Phantasie und Gestaltungskraft, sodass unter Schmerzen und Entbehrungen, mit Galgenhumor ertragen, noch ein seinen letzten Tagen bedeutende Werke entstehen.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Zwei Ufer hat der Strom

Zwei Ufer hat der Strom von Grasnick,  Ulrich, Olschowsky,  Heinrich
Mit rund hundert ausgewählten Gedichten aus anderthalb Jahrhunderten deutschsprachiger Lyrik geht der Herausgeber Ulrich Grasnick den wechselvollen Beziehungen zwischen Deutschen und Polen nach. Nicht immer waren diese von schwerer Schuld beladen, wie es die ergreifenden Bilder Bertolt Brechts, Stephan Hermlins und Johannes Bobrowskis über die faschistische Barbarei zum Ausdruck bringen. Die Verse Lenaus, von Platens, Hebbels, Herweghs, Grillparzers, Kellers und anderer, heute zu Unrecht vergessener Poeten des 19. Jahrhunderts stehen für ein völlig anderes Verhältnis zu unserem östlichen Nachbarn: Getragen von einer Woge der Sympathie für das polnische Volk, machten eines Dichter deutscher Zunge die Freiheit Polens zu ihrer eigenen Herzenssache. Die junge Generation heute in unserem Lande spricht von einem neuen Erleben bei der unbefangenen Begegnung mit polnischer Landschaft, Geschichte, Kultur und vor allem mit polnischen Menschen – ein Sinnbild für das wachsende Bewusstsein, zu dem auch dieses Buch beitragen will, dass Geschichte ebenso wie Grenzen mehr Verbindendes als Trennendes haben können.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Zwischen Klinik und Hörsaal

Zwischen Klinik und Hörsaal von Kraatz,  Helmut
Der emeritierte Professor durchblättert alte Aufzeichnungen, Briefe, Bilder. Da fällt ihm die Fotografie eines kleinen Jungen in die Hand, die dankbare Eltern ihm schickten. Der Einsatz des Arztes hatte ihnen geholfen, ihr lang ersehntes Kind in die Arme schließen zu können. Es finden sich viele Zeugnisse erfolgreicher Arbeit und glücklicher Patienten, aber auch Erinnerungen an schwere Stunden des verzweifelten Ringens um ein Menschenleben. Helmut Kraatz berichtet, wie schwer es seinen Eltern wurde, den Sohn studieren zu lassen, welche Hindernisse er zu überwinden hatte, bis aus dem musisch begabten Gymnasiasten der international anerkannte und hochgeehrte Gynäkologe wurde. Der Autor vermittelt überraschende Einblicke in medizingeschichtliche Zusammenhänge wie auch in neueste Erkenntnisse in der Geburtshilfe, Sterilitätsbekämpfung, Familienplanung, Gynäkologischen Urologie und so weiter. Das geschieht ohne jede billige Effekthascherei. Getragen von der Verantwortung für die Gesunderhaltung seiner Mitmenschen sind seine Gedanken über die berufliche Arbeit der Frau und den Einfluss, den der Frauenarzt im öffentlichen Leben ausüben sollte. Doch der Arzt war zugleich mit Leib und Seele Hochschullehrer und arbeitete bis zu seinem Tode engagiert in führenden gesellschaftlichen Gremien mit. "Wie der Autor, nicht zuletzt geleitet durch seine humanistische Lebenshaltung, den "Weg vom kaisertreu erzogenen Jungen bis zum aktiven Miterbauer des Sozialismus fand, wird den Leser fesseln und zum Nachdenken anregen.
Aktualisiert: 2021-01-22
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Die Völkerschlacht in Augenzeugenberichten

Die Völkerschlacht in Augenzeugenberichten von Börner,  Karl-Heinz
Wenn Augenzeugen berichten, ist es, als wären wir dabei gewesen, damals auf den Ebenen vor Leipzig 1813 … Preußischer General oder Marschall von Frankreich, Landwehrmann oder Bürger der Stadt – jeder weiß Eigenes zu berichten aus einer Zeit, da es um mehr ging als um die Befreiung von napoleonischer Fremdherrschaft: um Hoffnungen, für die das Volk sich opferte, den Monarchen Zugeständnisse abtrotzte, die diese alsbald verwässerten. Eine Zeit, die große Namen mit großen Ideen hervorbrachte: Stein und Hardenberg, Blücher und Gneisenau, Yorck und Clausewitz und viele andere. Ihre Taten sind nicht vergessen. Aber nicht das Schlachtgetümmel ist es, was uns an ihren Schilderungen packt. Es sind die Ängste und die Zuversicht, das Elend und der Mut der Kämpfenden wie der Bevölkerung, die uns auf eigentümliche Weise anrühren.
Aktualisiert: 2020-05-29
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Charlotte von Stein

Charlotte von Stein von Hoffmann,  Johanna
Als sich Goethe und Charlotte von Stein 1775 zum ersten Mal am Weimarer Hof begegneten, war der Dichter sechsundzwanzig Jahre alt und hatte in der damaligen Literaturszene durch "Götz von Berlichingen" und den Werther-Roman bereits Aufsehen erregt. Sie, die Frau Oberstallmeister und Hofdame, war dreiunddreißig, verheiratet und Mutter dreier Söhne. Nach dem Urteil der Zeitgenossen war sie eine feinsinnige, gebildete Frau von eher kühlem Temperament. Beide sahen sich zeitweilig jeden Tag, es gingen "Zettelgen" zwischen Weimar und Schloss Kochberg, zwischen der Ackerwand und dem Frauenplan hin und her. Es wurden 1700 Briefe, die Goethe an Charlotte von Stein schrieb; sie hat die ihren nach der überraschenden Abreise des Dichters nach Italien zurückgefordert und verbrannt. Den Höhen und Tiefen in dieser Beziehung, der außergewöhnlichen Anziehungskraft, die zwischen beiden bestanden haben muss, geht Johanna Hoffmann in ihrer Erzählung nach. Sie versucht Charlotte von Stein als Vertraute Goethes, als seine "Frau und Schwester" begreiflich zu machen und sie gleichzeitig in ihren Bindungen an die Hofgesellschaft und vor allem an ihre Familie zu zeigen.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Sachsen 1945

Sachsen 1945 von Großer,  Günther, Heinold,  Ehrhardt
Wie für ganz Deutschland brachte das Jahr 1945 auch für Sachsen einen Zusammenbruch der bisherigen Strukturen und vielfältige, zum Teil chaotische Ansätze für einen Neubeginn mit sich. Wie hat die in den Strudel der Ereignisse hineingerissene Bevölkerung das Ende des Dritten Reiches erlebt, die vernichtenden Angriffe auf Dresden, Leipzig und andere Städte, den Einmarsch der Roten Armee im Osten und der Amerikaner im Westen? Dieser Band versammelt Berichte von Zeitzeugen aus allen Teilen Sachsens, die die dramatischen und bewegenden Geschehnisse rund um das Kriegsende widerspiegeln. Unter den 50 Autoren, die hier in Auszügen aus ihren Lebenserinnerungen zu Wort kommen, finden sich auch so bekannte Namen wie Erich Kästner, Wolfgang Mischnick und Erich Loest.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Neunerlei und Gänsebraten

Neunerlei und Gänsebraten von Heinold,  Ehrhardt
Wer von erzgebirgischer Küche hört, verbindet damit sofort den Gedanken an das geheimnis umwobene Heiligabend-Festessen „Neunerlei“, aber auch an Gerichte wie Ardäppelsupp, Beerenknitsch, Buttermilchgetzen, Dalken, Nackete, saure Klitscher oder Zudelsupp. Ehrhardt Heinold hat jahrelang Geschichten, Gedichte und Lieder aus dem alten Erzgebirge gesammelt, die um Essen und Trinken kreisen und nun zusammen mit typischen Rezepten in diesem mit historischen Zeichnungen und Stichen liebevoll illustrierten Band erscheinen. Die besonderen, weitgehend mundartlichen Küchenbegriffe werden in einem „Erzgebirgischen Küchen-ABC“ erläutert. Unter den Autoren indet man u. a. Wolfram Böhme, Stephan Dietrich (Saafnlob), Kurt Arnold Findeisen, Anton Günther, Egon Günther, Fritz Körner, Irmtraud Morgner, Lenelies Pause, Manfred Pollmer, Rolf Seiffert, Hans Soph, Friedrich Straumer, Max Tandler und Max Wenzel. Ein Buch für alle Kenner und Liebhaber des Erzgebirges sowie für alle, die an charakteristischen Zeugnissen regionaler Kultur und Literatur interessiert sind.
Aktualisiert: 2020-07-05
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