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Krise der Geisteswissenschaften?

Krise der Geisteswissenschaften? von Eder,  Maria, Kampits,  Peter, Lübbe,  Hermann, Nünning,  Ansgar, Nünning,  Vera, Reinalter,  Helmut, Rogge,  Jörg, Unger,  Felix
Am 30. Oktober 2010 fand in den Räumlichkeiten der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg die Tagung "Krise der Geisteswissenschaften? Ihre Bedeutung und gesellschaftliche Relevanz heute?" statt. Helmut Reinalter, Peter Kampits, Ansgar und Vera Nünning, Hermann Lübbe und Jörg Rogge gingen in ihren Vorträgen dieser Fragestellung nach. Als Indizien einer derartigen Krise wurden die auf wirtschaftliche Ertragsleistungen ausgerichteten Universitätsreformen der letzten Jahrzehnte in Europa angesehen. Die zunehmende Bedeutung und gesellschaftliche Relevanz dieses Wissenschaftsbereiches wurde mit dem engen Verhältnis der Geistes- zu den Kulturwissenschaften, die für die Prozesse der kulturellen Deutung und Orientierung gegenwärtiger Gesellschaften und für die interkulturelle Verständigung in einer globalisierten Welt zunehmend an Gewicht gewinnen, begründet.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Hermann Bahr / Russische Reise

Hermann Bahr / Russische Reise von Bahr,  Hermann, Pias,  Claus, Schnödl,  Gottfried
Im Tross einer Berliner Theatergruppe reist Hermann Bahr im Frühling 1891 nach St. Petersburg. Der als "Russische Reise" noch im selben Jahr veröffentlichte Bericht beschränkt sich jedoch nicht auf eine Beschreibung der Aufführungen des deutschen Ensembles. Vielmehr macht sich Bahr auf die Jagd nach den verschiedensten "Sensationen" für seine Nerven. Von der Eremitage geht es in öffentliche Bäder und Nachtlokale, Theateraufführungen werden abgelöst durch ausgiebige Diners und Bordellbesuche. Dabei prüft Bahr anhand neuer und ständig wechselnder Eindrücke die eigene Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit: bürgen doch erst Überraschung und Verstörung für die Relevanz einer "Impression", wie sie nicht aus dem Baedeker gezogen werden kann.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Sächsische und thüringische Biedermeiersekretäre

Sächsische und thüringische Biedermeiersekretäre von Heise,  Katrin
Mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und seinem Rang als Bildungsmöbel nahm der Sekretär einen wesentlichen Platz in der Wohnkultur des Biedermeier ein. In vielen Einzeldarstellungen und Überblickswerken ist dieses Möbelstück bereits gewürdigt worden, dennoch gibt es eine Reihe wenig beachteter Aspekte. Das vorliegende Buch bietet einen umfassenden Überblick über die typologische Entwicklung und die bislang stets pauschalisierte Funktion des Sekretärs im frühen 19. Jahrhundert. Durch die Analyse einer Reihe nachweislich in sächsischen und thüringischen Werkstätten gefertigter Sekretäre wird die Möbelkunst des Biedermeier in diesem Raum zudem erstmals untersucht und damit ein Beitrag zur noch wenig bekannten mitteldeutschen Möbelgeschichte geliefert. Die biedermeierliche Möbelproduktion Sachsens und Thüringens wird in anschaulicher Weise vom Entwurf bis zum Verkauf nachgezeichnet, anhand der Auswertung von Vorlagenwerken, Zeitschriften und anderen Publikationen werden Gestaltungsmuster und wesentliche Verbreitungswege der Möbelform aufgezeigt, zudem wird der Rolle der in diesem Raum weitverbreiteten Zeichenschulen nachgegangen. Ein besonderes Augenmerk fällt auf Eigentümlichkeiten in den Meisterrechtsvorschriften. Wie in den meisten Tischlerinnungen der Epoche war auch in Sachsen und Thüringen der Sekretär in der Regel das geforderte Meisterstück. Dabei kann eine in der Forschung bisher weitgehend negierte Vorgehensweise, nämlich die Anfertigung von exakt vorgegebenen, stets gleichen Meisterstücken, für die Leipziger Innung nachgewiesen werden. Mit einem reichen Abbildungsteil ausgestattet, ermöglicht die Arbeit einen Einblick in die qualitativ hohe Möbelkunst und die Eigenarten des Tischlerhandwerks in Sachsen und Thüringen am Beispiel eines der typischsten Möbel der Zeit: Dem Biedermeiersekretär.
Aktualisiert: 2019-06-17
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Die Schatzkammer des Deutschen Ordens

Die Schatzkammer des Deutschen Ordens von Arnold,  Udo, Beuing,  Raphael
Die Schatzkammer des Deutschen Ordens im Herzen von Wien, gleich neben dem Stephansdom, blickt auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurück. Die Sammlung des ehemaligen Ritterordens umfasst Werke der Goldschmiedekunst und des Steinschnitts, liturgische und profane Gefäße, Insignien, Prunkwaffen, Uhren, Kostüme sowie Altargemälde, Porträts und Historiengemälde. Die Ursprünge des Ordensschatzes liegen im süddeutschen Mergentheim, wo der Hochmeister als Ordensoberer nach der Reformation residierte. Bedeutende Kleinodien sind aus der Kunstkammer Kaiser Rudolfs II. auf seinen Bruder, den Hochmeister Erzherzog Maximilian III. von Österreich, übergegangen. Evakuierungen, die napoleonischen Kriege und die Beschlagnahmung in der Zeit des Nationalsozialismus setzten der Sammlung zu, bis sie als Museum dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht wurde.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Die Modellbildung eines Immobilien-Marktwertbarometers

Die Modellbildung eines Immobilien-Marktwertbarometers von Jaschob,  Günter, Nentwig,  Bernd
Eigentumswohnungen erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit, insbesondere bei Immobilieninteressenten, die zentrale Lagen bevorzugen, Mobilitätskosten nach Möglichkeit sparen wollen und dazu urban leben möchten. Hierbei sind Altbauwohnungen beziehungsweise Bestandswohnungen interessant, soweit zunächst nur geringere Investitionssummen als Kaufpreis eingesetzt werden sollen oder können. Mit dem Immobilien-Marktwertbarometer für Eigentumswohnungen im Bestand wird die Funktion des Informationsbedarfs erfüllt, der erforderlich erscheint, um eine Kaufentscheidung hinsichtlich der zu erwerbenden Immobilie zu treffen. Die Leitkriterien berücksichtigen die Erkenntnisse der Entscheidungspsychologie und der Wohnentscheidungsforschung. Die ermittelten Nutzwerte werden die Ein- und Vorstellungen der Bewohner abbilden sowie konkrete, nachvollziehbare und wirtschaftliche Leit-Kriterien darstellen, die den technischen und wissenschaftlichen Standards bezüglich des Gemeinschafts- und Sondereigentums sowie den begründeten Empfehlungen der Immobilien- und Gutachter-Fachverbände entsprechen. Das Immobilien-Marktwertbarometer ist ein Beitrag zur Orientierung aller Akteure rund um die Bestandsimmobilie.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband VII

Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband VII von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Die Jahre von 1900 bis 1909 markieren eine grandiose Blütezeit der Universität Leipzig. Mit dem anstehenden 500jährigen Universitätsjubiläum feiert die Leipziger Hochschule nicht nur sich selbst, sondern auch den Stand der modernen Wissenschaften – der von Leipzig aus maßgeblich mitbestimmt wird. Im Jubiläumsüberschwang wird die Universität Leipzig schmeichelhaft gar als Weltuniversität bezeichnet. Auf jeden Fall ist Leipzig eine sogenannte Endstationsuniversität: als Professor wird man hierher nur nach einer langen und erfolgreichen Karriere berufen. Wer einmal in Leipzig eine Professur innehat, wechselt nicht mehr an eine andere Universität. Auch der Zulauf an Studenten steigert sich von Jahr zu Jahr und ist scheinbar kaum noch zu beherrschen: die gerade einmal zehn Jahre alten, großzügig dimensionierten Erweiterungsbauten sind schon wieder zu klein. Denn nicht nur Frauen sitzen neuerdings in den Hörsälen und Seminaren, auch immer mehr Ausländer besuchen die Labors und die Kliniken der weltoffenen Universität Leipzig.
Aktualisiert: 2019-05-24
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Zeichnen im Exil – Zeichen des Exils?

Zeichnen im Exil – Zeichen des Exils? von Neugebauer,  Rosamunde
Die Welterfahrung Exilierter ist zwangsläufig eine andere als die jener Menschen, die ohne Not reisen oder trotz widriger Umstände in der Heimat verbleiben. Was aber genau ist das Exil? Wo ist es lokalisiert und von welcher Dauer ist es? Das Exil erscheint als der „Ort Nirgendwo“, jenseits der Abfahrt von der alten Heimat und diesseits der Ankunft in einer neuen Heimat, als ein Zwischen-Zeit-Raum, ein psychischer Schwebezustand, der ungewissen Halt bietet, so, als habe man einen Rettungsanker im Treibsand ausgeworfen. In der vorliegenden Studie interessiert die Frage, welche Auswirkungen die Erfahrung des Fremden auf das Werk jener sich „zwischen den Welten“ bewegenden Kunstschaffenden hat. Wenn das Exilerlebnis zu den wesentlichen Krisenerfahrungen des Individuums in der Neuzeit gehört, das man wie das Erleben von Gewalt und Tod auf irgendeine Weise verarbeiten muss, um nicht daran zu Grunde zu gehen, so dürfte gerade die Kunst im Exil paradigmatisch Erkenntnis über die kreativen Chancen des „beschädigten Lebens“, seine alltäglichen Katastrophen, Freiheiten und Zwänge ermöglichen. So lautet die These dieser Untersuchung, daß sich im Werk der Exilierten ästhetische Zeichen finden, die als Ausdruck und als Indiz der Erfahrung des Exils interpretiert werden können. Diese Arbeit ist ein Versuch, diese ästhetischen Zeichen zu systematisieren und zu analysieren. Künstlerische Werke – in diesem Fall Handzeichnungen und Druckgraphiken – werden als anschauliche und sinnhaltige Texte betrachtet, deren Botschaft in unterschiedlichen Graden dechiffrierbar ist.
Aktualisiert: 2019-05-27
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Industrie-und Technikallegorien der Kaiserzeit

Industrie-und Technikallegorien der Kaiserzeit von Meurer,  Alfred
Angestoßen durch die Gründung des Kaiserreichs spielte sich nach 1871 in Deutschland die heiße Phase der Industrialisierung ab. Innerhalb kurzer Zeit entstanden nicht nur kapitalkräftige neue Unternehmen sondern auch gänzlich neuartige Industriezweige. Die Protagonisten dieser Entwicklung bemühten sich von Anfang an um eine gebührende Repräsentation des neu gewonnenen, machtvollen Status von Industrie, Wissenschaft und Technik in den Gattungen der Bildenden Künste. Zu den weitverbreiteten Repräsentationsformen zählten in dieser Zeit allegorische Darstellungen. Das bedeutete einen weiten Rückgriff in die Kulturgeschichte und damit einen Anachronismus angesichts der jungen Industrie, deren Interessen und Begriffe sie in Bilder umzusetzen hatte. Wie nun die Balance zwischen Moderne und Tradition im Einzelnen ausfällt, nach welchen Mustern allegorische Aussagen gebildet wurden, welche Rollenverständnisse in ihnen zum Ausdruck kommen und vieles weitere ist Gegenstand der vorliegenden Untersuchung.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Ausstellen

Ausstellen von Barchet,  Michael, Koch-Haag,  Donata, Sierek,  Karl
Ausstellen versteht sich zusehends als komplexer Akt des Zeigens. Die hier versammelten Beiträge gehen einem Verständnis des Ausstellungsaktes nach, das in drei Momente zerfällt: in das Ereignis der Lektüre, die Konfrontation mit dem Anderen und die Präsentation des Abwesenden. Diese drei Tätigkeitsfelder oder Handlungsbezirke sind wiederum durch eine Eigenschaft verbunden: Sie verrücken den Blick vom Objektfeld auf den Akt, der dieses ausstellt. Das Ereignis erst bringt das ästhetische Objekt hervor. So geraten so divergente Akte des Ausstellens wie die Aufbereitung indianischer Geschichte im Wiener Völkerkundemuseum, die vor den Augen der Öffentlichkeit ablaufende Autoproduktion im Dresdener VW-Werk oder die fotografischen Bestandsaufnahmen von Klassenzimmern in den Arbeiten Catherine Wagners in den Blick verschiedener kulturwissenschaftlicher Disziplinen. Reflexionsfelder zu Museum, Fotografie, Architektur, Film, Mode, Tanz, Video und Netzwerken überschneiden einander wechselseitig, ergänzen und korrigieren sich, bis sie so etwas wie eine erst im Entstehen begriffene 'Ausstellungswissenschaft' skizzieren. Mit Beiträgen von Anne Fleig, Ludger Schwarte, Roswitha Muttenthaler, Regina Wonisch, Rosmarie Beier, Claudia Lüdtke, Dietmar Gigler, Jaqueline Otten, Kerstin Gernig, Pia Neumann, Annette Jael Lehmann, Kattrin Deufert, Wolfgang Kabatek, Michael Barchet, Marc Ries.
Aktualisiert: 2019-05-27
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Die Entwicklung des Altarstipes in Florenz vom 12. bis 15. Jahrhundert

Die Entwicklung des Altarstipes in Florenz vom 12. bis 15. Jahrhundert von Epking,  Simone
Der Altar als liturgisches Zentrum im Kirchenraum hat meist auch immer eine besondere künstlerische Gestaltung erfahren. Gemessen daran wurde dem Altarstipes, also dem Altarunterbau, bislang wenig Aufmerksamkeit seitens der kunsthistorischen Forschung geschenkt. Er erhielt aber gerade in Florenz als eine der prominentesten Kunstlandschaften zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert eine sehr aufwändige und qualitativ bedeutende Gestaltung, die nun erstmals zusammenhängend und epochenübergreifend dargestellt wird. Die florentinischen Altarstipites aus dieser Zeitspanne bilden in Form und Dekor eine Gruppe für sich. An ihnen lässt sich eine einzigartige Entwicklung aufzeigen: Gestaltungsprinzipien der Altarstipites aus der florentinischen Protorenaissance, allen voran die romanischen Altäre in San Miniato al Monte und der Altar im Baptisterium, wurden in der Frührenaissance bewusst wieder aufgenommen. Künstler wie Filippo Brunelleschi, Luca della Robbia und Michelozzo schufen ab 1431 bislang wenig gewürdigte Meisterwerke in hervorragenden florentinischen Kirchenbauten und brachten die Gattung des Stipes zu einer neuen Blüte. Um 1450 setzte dann eine direkte Rezeption antiker Denkmäler ein, die die spezifisch florentinische Formensprache von Stipites erweitert. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit stehen die Altäre für den Florentiner Dom, insbesondere der von Brunelleschi geplante Altar für den Stadtheiligen Zenobius, sowie die beachtlichen Altarstipites für Privatkapellen. Die Untersuchung stellt zudem Altäre als Gegenstand der Architekturtheorie des 15. Jahrhundert vor und gewährt zahlreiche Einblicke in die mittelalterliche und frühneuzeitliche Mess- und Stiftungspraxis in Florenz.
Aktualisiert: 2019-05-27
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