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Die Entdeckung der Nacht

Die Entdeckung der Nacht von Hühn,  Helmut, Krieger,  Verena
Dunkelheit und Nacht werden in der bildenden Kunst, Literatur und Philosophie des 18. Jahrhunderts intensiv reflektiert. Die Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen die an der Nachtdarstellung sich entfaltenden Spannungen und Konflikte vor dem Hintergrund der Selbstverständigungsprozesse der europäischen Aufklärung. Dabei steht die Korrelation von künstlerischer Vergegenwärtigung der Nacht und epistemischer Erkundung der Wirklichkeit im Zentrum des interdisziplinären Erkenntnisinteresses. In den aufgeklärten Wissenschaften werden zunächst vor allem Bedrohungen durch die Nacht thematisiert, der Dunkelheit wird der Kampf angesagt. Um 1800 vollzieht sich ein Wandel, in dem die Aufklärer ihr eigenes Programm der Erkenntnisgewinnung kritisch reflektieren. Gewonnen wird die Einsicht, dass alles Helle und Offenbare auf einer dunklen Basis aufruht, die die Grenzen menschlicher Welt- und Selbsterkenntnis markiert. Sie wird bis in die Gegenwart grundlegend für die künstlerische Verarbeitung von Nacht und Dunkelheit. Mit Beiträgen von Dieter Blume, Johannes Grave, Britta Hochkirchen, Helmut Hühn, Verena Krieger, Thomas Lange, Max Pommer, Alexander Rosenbaum, Sabine Schneider, Christian Scholl, Tilman Schreiber, Silke Silkeborg, Harald Tausch, Jan Urbich.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Verdächtige Ambivalenz

Verdächtige Ambivalenz von Drobe,  Christian
Nach dem Ersten Weltkrieg wandten sich Künstler in ganz Europa erneut der Tradition zu. Der Wunsch nach Sicherheit und Ordnung schlug sich erkennbar auch in der Kunst nieder. Dieser besonders in Frankreich und Italien ausgeprägte moderne Klassizismus fand bisher in der deutschen Kunstgeschichte wenig Beachtung. Die vorliegende Publikation versucht diese Lücke zu schließen. Wichtige Vertreter der Neuen Sachlichkeit wie Georg Schrimpf, Alexander Kanoldt oder Carlo Mense näherten sich zu Beginn der 1920er Jahre Formen des neuen Klassizismus an, der zeitgleich intensiv von Kunstkritikern diskutiert wurde. Traditionelle Kunstzentren wie München oder Dresden spielten bei diesem Prozess eine große Rolle. Gleiches gilt für die Italienerfahrung, die in Deutschland wie die Antikenrezeption insgesamt auf eine lange Geschichte zurückblickt. Die Korrumpierung des Klassizismus durch den Nationalsozialismus machte jedoch Rückbezüge zur Tradition verdächtig und setzte diesem Erbe letztlich ein Ende. Der während der gesamten Moderne präsente Aspekt des Konservativen ist jedoch zentral für die Kunst der Zwischenkriegszeit in Deutschland und wird hier in ihren Ideen, Gegenentwürfen und auch Fehlern in der Kontinuität bis zur Nachkriegszeit untersucht.
Aktualisiert: 2020-10-22
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BONN/ER/LEBEN

BONN/ER/LEBEN von Eggel,  Ruth Dorothea, Freiberg,  Fabio
Folgen Sie uns auf Streifzüge an Orte des alltäglichen Bonner Lebens und entdecken Sie bekannte Facetten der Bundesstadt neu. Abseits touristischer Inszenierungen wird die Stadt zu einer Arena verschiedenartigster Erfahrungen. Fabrikgebäude werden zu Kulturbetrieben, Beethoven erobert die Innenstadt, Tabus schreiben sich in den Stadtraum ein und werden wieder gebrochen, gefährliche Orte zeigen sich manchmal ganz harmlos und Leerstand bedeutet nicht immer Stillstand. Während an manchen öffentlichen Orten Personen ausgegrenzt werden, entstehen gleichzeitig Strategien, um Menschen den Zugang zum städtischen Leben zu ermöglichen. Ein kulturwissenschaftliches Studierendenprojekt gibt Einblicke in alltägliche Stadtkultur und versucht durch ethnografische Perspektiven einen stadtkulturellen Dialog anzuregen. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt, die alle etwas angehen, die in der Stadt unterwegs sind: Wie kann Stadt-Kultur aktiv mitgestaltet werden? Und wie bekommt die Stadt eine Seele?
Aktualisiert: 2020-10-22
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Die Verwandlung der Bilder

Die Verwandlung der Bilder von Hensel,  Andrea
Mit Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) verbindet man in erster Linie den virtuosen Architekten, Baumeister und Stadtplaner, den (Landschafts-)Maler und Medailleur sowie den Innenarchitekten und Grafiker, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts sowohl den Klassizismus als auch den ästhetischen Historismus entscheidend mitgestaltete. Dabei wird häufig vergessen, dass Schinkels künstlerisches Schaffen ohne das Theater – begriffen als Kunstform, Institution und (Lebens-)Praxis – kaum zu denken ist. Der vorliegende Band nimmt Schinkel erstmals als genau diesen ›Mann des Theaters‹ (Theodor Fontane) in den Blick. Hierfür werden nicht nur ausgewählte Bühnendekorationen, kunstphilosophische Schriften, Reiseberichte und Architekturen Schinkels betrachtet. Der Band wirft auch ein neues Licht auf den Theaterhistorismus des 19. Jahrhunderts und trägt nicht zuletzt zu einem reflektierten Geschichtsverständnis unserer eigenen Gegenwart bei.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Schicht am Schacht

Schicht am Schacht
Mit dem Projekt „Schicht am Schacht. Das Paulusviertel nach der Kohle“ hat sich das Institut für Stadtgeschichte – RETRO STATION mit seinen vier Kooperationspartnern aus dem Paulusviertel in Recklinghausen dem Thema „Strukturwandel nach dem Steinkohlebergbau“ gewidmet. Anknüpfend an die Bergbauabteilung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung RETRO STATION wurden gemeinsame Aktionen mit der Recklinghäuser Bürgerschaft durchgeführt. Die partizipativ entstandene Ausstellung „Geschichten aus dem Paulusviertel“ zeigte private Leihgaben mit persönlichen Geschichten rund um das Paulusviertel. In Zusammenarbeit mit ehemaligen Bergleuten aus dem Geschichtskreis General Blumenthal ist eine Augmented Reality App für die Bergbauabteilung entstanden. In Workshops wurden viele Ideen zur Gestaltung des öffentlichen Raums entwickelt und kreativ verarbeitet. Das vorliegende Buch zeigt exemplarisch auf, wie Stadtgeschichtsmuseen aktuelle Themen aufgreifen und partizipativ verarbeiten können. Die anschaulich dargestellten Projektergebnisse werden durch Fachaufsätze zum Thema „Das Museum auf Partizipationskurs“ und zum „Paulusviertel in Recklinghausen“ ergänzt.
Aktualisiert: 2020-10-26
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Camill Leberer

Camill Leberer von Gruber,  Sabine
Camill Leberer (* 1953 Kenzingen i. Br.) zählt zu den renommiertesten deutschen Bildhauern seiner Generation. Mit diesem Buch liegt nun erstmals eine übergreifende kunsthistorische Untersuchung vor, die die Entwicklung des Werkes über einen Zeitraum von 25 Jahren nachzeichnet: von der Phase eines experimentellen Umgangs mit unterschiedlichen Materialien und künstlerischen Ausdrucksformen wie Video, Performance und Installation über die frühen Plastiken und Zeichnungen, die von einem organisch-vegetabilen, expressiv in den Raum ausgreifenden Formvokabular bestimmt sind, bis hin zu den charakteristischen Eisen-Glas-Konstruktionen in minimalistischer Anmutung. Die detaillierten Analysen machen vielfältige Bezüge zu künstlerischen Tendenzen der Moderne deutlich. Darüber hinaus greift die Monografie relevante Aspekte aus Philosophie und Geistesgeschichte auf und untermauert die Signifikanz des Werkes im postminimalistischen Diskurs.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Von wahren Kunstwelten

Von wahren Kunstwelten von Rader,  Corinna Alexandra
Viele Märchenfilme aus der DDR erfreuen sich seit ihrer Entstehung einer ungebrochenen Beliebtheit und sind bis heute feste Größen im deutschen Fernseh- und Kinoprogramm geblieben. Die analogen Märchenwelten der Geschichte vom kleinen Muck (1953), der Frau Holle (1963) und der Gritta von Rattenzuhausbeiuns (1985) vermögen noch immer, ein an digitale Perfektion gewöhntes Publikum zu begeistern. Und was wäre die Adventszeit ohne das Wintermärchen schlechthin: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1974)? „Von wahren Kunstwelten“ gibt einen umfassenden Einblick in die Märchenfilmproduktion aus den Babelsberger Filmstudios von 1950 bis zur Wende. Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stehen dabei die fantasievollen Spielräume, die in den Ateliers, auf dem Freigelände des Studios und an Außendrehorten in der gesamten DDR für die etwa fünfzig Adaptionen inszeniert worden sind. Dieses Buch spürt jenen Inspirationsquellen und Bildtraditionen nach, derer sich DEFA-Szenenbildner vom burgundischen Mittelalter über die Deutsche Romantik bis hin zum Expressionismus bedienten und diskutiert diese in Bezug auf die kulturellen Debatten ihrer Zeit. Zudem dokumentiert das Buch wichtige Entwicklungsschritte bei der Konstruktion vordigitaler Filmräume und bietet so weitaus mehr als einen szenographischen Filmführer.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Der Deutsche Orden auf dem Konstanzer Konzil

Der Deutsche Orden auf dem Konstanzer Konzil von Flachenecker,  Helmut
Inhalt: ANDRZEJ RADZIMIŃSKI, Der Deutsche Orden in Europa am Vorabend des Konzils von Konstanz PAUL SRODECKI, Mediating Actors in the Conflict between the Teutonic Order and the Kingdom of Poland in the Early 15th Century PŘEMYSL BAR, Eine (un)genutzte Gelegenheit? Die Polnisch-litauische Union und der Deutsche Orden auf dem Konstanzer Konzil (1414–1418) MATS HOMANN, Der Blick des Deutschen Ordens auf das Konstanzer Konzil – die Briefe des Generalprokurators Peter von Wormditt und des Hochmeisters Michael Küchmeister LÁSZLÓ PÓSÁN, Die politischen Bestrebungen und Ziele Polen-Litauens auf dem Konstanzer Konzil BERNHART JÄHNIG, Johannes von Wallenrode und das Konstanzer Konzil zusätzlich: SŁAWOMIR JÓŹWIAK / JANUSZ TRUPINDA, Zur Topographie und Raumordnung der Ordensburg Königsberg als Sitz der Komture, Obersten Marschälle und Hochmeister im Licht der mittelalterlichen Schriftquellen NICHOLAS W. YOUMANS, Seelenheil und Ritterehre: Vorstellung eines Forschungsprojekts zur Identität des Deutschen Ordens im Spiegel seiner Symbolhandlungen
Aktualisiert: 2020-10-01
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Die Urkunden des Deutschordens-Zentralarchivs in Wien: Regesten

Die Urkunden des Deutschordens-Zentralarchivs in Wien: Regesten von Arnold,  Udo
Der Band schließt nahtlos an die fünf bereits erschienenen Bände für die Zeit von 1122 bis 1680 an. Schwerpunkte liegen weiterhin auf der Ordensentwicklung im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation mit der Zentrale in Mergentheim sowie den Balleien Biesen, Elsass-Burgund und Franken. Gleichzeitig beinhaltet der Band einen starken österreichischen Anteil einschließlich der heute slowenischen und tschechischen Ordensgebiete aufgrund der Überlieferungsgeschichte des Archivs.
Aktualisiert: 2020-07-16
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