Volkstümliche Moderne

Volkstümliche Moderne von Imorde,  Joseph, Scholz,  Peter, Zeising,  Andreas
Im ausgehenden 19. Jahrhundert erfreute sich die akademische Historien- und Genremalerei größter Beliebtheit beim Publikum und bei der gründerzeitlichen Kunstkritik gleichermaßen. Insbesondere die Maler der Münchner Schule fanden auch international Anerkennung. Als Malerfürsten waren Künstler wie Franz von Defregger Persönlichkeiten von gesellschaftlichem Rang. Jenseits von regional gefärbten Historienszenen bedienten sie mit ländlichen Idyllen und gemütvoll-humoristischen Darstellungen des Volkslebens ein Bedürfnis nach Einfachheit, unverbrauchter Innerlichkeit und Glück, das die als verstörend wahrgenommene Beschleunigung der Lebensverhältnisse und die technisch-gesellschaftlichen Umbrüche der Gründerzeit beim vornehmlich städtischen Publikum emotional kompensieren sollte. In Familienzeitschriften tausendfach reproduziert und in Form von Wanddrucken kommerziell vermarktet, nutzte man zugleich die neuesten technischen Möglichkeiten, sodass die gründerzeitliche Genremalerei in Phänomene der Moderne eingebunden war, man von einer volkstümlichen Moderne sprechen kann. Der vorliegende Band richtet daher den Fokus auf die gründerzeitliche Kunst und Kultur im Hinblick auf Prozesse der Kommerzialisierung, Trivialisierung und Popularisierung, die die Medienmoderne und die künstlerische Praxis des ausgehenden 19. Jahrhunderts mitbestimmten.
Aktualisiert: 2019-12-17
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Herrschaft, Netzwerke, Brüder des Deutschen Ordens in Mittelalter und Neuzeit

Herrschaft, Netzwerke, Brüder des Deutschen Ordens in Mittelalter und Neuzeit von Arnold,  Udo, Czaja,  Roman, Jähnig,  Bernhart, Jan,  Libor, Kreem,  Juhan, Mertens,  Jozef, Militzer,  Klaus, Mol,  Johannes A, Murk,  Karl, Shlomo,  Lotan, Toomaspoeg,  Kristjan, Wittmann,  Helge
Klaus Militzer. Unterschiede in der Herrschaftsauffassung und Herrschaft und Verwaltung in den Zweigen des Deutschen Ordens Lotan Shlomo. Governing the Teutonic Order from “Outremer” – The Teutonics Headquarters Competing in the Last Era of the Latin Kingdom of Jerusalem Helge Wittmann. Netzwerke und Karrieren von Thüringern im frühen Deutschen Orden Bernhart Jähnig. Herrschaftsverständnis und Herrschaftsverwirklichung beim Deutschen Orden in Preußen Johannes A. Mol. Priesterbrüder in Friesland und der Ballei Utrecht während des Mittelalters Libor Jan. Zu den Beziehungen zwischen der Deutschordensballei Böhmen, dem Böhmenkönig und dem Hochadel Roman Czaja. Die Ritterbrüder des Deutschen Ordens und die städtische Gesellschaft in Preußen bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts Kristjan Toomaspoeg. Die Behauptung des Deutschen Ordens in Italien Juhan Kreem. Wie landfremd war der Deutsche Orden in Livland? Regionale und interregionale Beziehungen des Deutschens Ordens im 16. Jahrhundert Udo Arnold. Deutschmeister, Administrator des Hochmeistertums in Preußen, Hoch- und Deutschmeister Jozef Mertens. Adel, Ritterorden und Militärdienst am Beispiel der Ballei Biesen im 16.-18. Jahrhundert Karl Murk. Die Ritterbrüder der Ballei Hessen – Herkunft, Habitus, Vernetzung
Aktualisiert: 2019-11-06
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Wie der Film den Körper schuf

Wie der Film den Körper schuf von Geiger,  Annette, Rinke,  Stefanie, Schmiedel,  Stevie, Wagner,  Hedwig
>>Wie der Film den Körper schufhergestellt Stefanie Rinke: Die Figur der Flaneuse zwischen Literatur und Film Annette Geiger: Zur Bildtheorie in David Lynchs Elefantenmensch Andreas Wolfsteiner: Marcel Duchamps Junggesellenmaschinen Andrea Seier: Überlegungen zu Judith Butlers Filmanalyse von Paris is burning Patricia Mühr: Männlichkeitskonstruktionen im populären US-amerikanischen Kriegsfilm Ulrike Hanstein: Zum melodramatischen Bild bei Douglas Sirk und Lars von Trier Angela Aumann: Genderspezifische Erinnerung in Alain Resnais’ Letztes Jahr in Marienbad Lisa Gotto: Zwischen Bild und Zwischenbild: Ingmar Bergmans Persona Stevie Schmiedel: Feminist Film Criticism between Lacan and Deleuze Wolfram Bergande: Weibliche Subjektivität in David Lynchs Mulholland Drive Nina Zimnik: Die Farbe des Fetischs – Jackie Brown von Quentin Tarantino Patricia Feise: Quentin Tarantinos Kill Bill Tanja Maier: Repräsentationen lesbischer Frauen im Fernsehen J. Seipel: Dekonstruktion von Gender-Identitäten in Girl King Hedwig Wagner: Der Ärger mit dem kleinen Unterschied – Hedwig and the angry inch Gregor Schuhen: Künstliche Seele oder >>What it feels like for a machine<<
Aktualisiert: 2019-11-06
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Im Glauben an das Exquisite: Siegfried Guggenheim (1873-1961) – Ein jüdischer Mäzen der Buch- und Schriftkunst

Im Glauben an das Exquisite: Siegfried Guggenheim (1873-1961) – Ein jüdischer Mäzen der Buch- und Schriftkunst von Pujari,  Anjali, Schlick-Bamberger,  Gabriela, Soltek,  Stefan
Der Rechtsanwalt und Notar Dr. Siegfried Guggenheim (1873 – 1961) hat in Offenbach am Main ein einzigartiges Kapitel deutsch-jüdischer Kulturgeschichte in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in wichtigen Teilen mitgeschrieben. Durch das Zusammentreffen des langjährigen Vorstandsmitglieds der jüdischen Gemeinde und des evangelischen Schriftkünstlers Rudolf Koch entstand nicht nur eine langjährige Freundschaft, sondern auch ein intensiver Austausch. Koch und sein Kreis schufen, sei es als Auftragsarbeit oder Freundesgabe, für Guggenheim exzellente Werke der Buch- und Schriftkunst in Form von Handschriften und Ritualobjekte für die häusliche Sederfeier an Pessach. Insbesondere die Offenbacher Haggadah ist ein Zeugnis tätiger Religiosität und künstlerischer Leidenschaft. Das unvergleichliche Konvolut von Kunstwerken repräsentiert somit die Gestaltung von Schrift- und Kultusgeräten zwischen Historismus, Jugendstil und Expressionismus. Siegfried Guggenheims Leben war nicht nur bestimmt durch sein Mäzenatentum, er teilte auch das Schicksal, das vielen deutschen Juden im Dritten Reich beschieden war: Er musste aus Offenbach 1938 emigrieren und lebte dann bis zu seinem Tod 1961 in New York. An ihren Ehrenbürger Siegfried Guggenheim erinnert die Stadt Offenbach anlässlich dessen 50. Todestages mit einer Ausstellung (3.8.-30.9.2011) und diesem Katalog über sein Leben und Wirken.
Aktualisiert: 2019-11-06
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Gartenkunst für Kinder

Gartenkunst für Kinder von Felder,  Katrin, Formann,  Inken, Kempke,  Sebastian
Die große Welt der Gartenkunst von Beginn bis heute: zum Nachlesen und Mitmachen, zum Staunen und Lernen, zum Reisen und Entdecken. In Gärten gibt es allerlei Erzählenswertes und Kurioses zu entdecken. Mit diesem Buch können junge Forscherinnen und Forscher in die Geschichte(n) der Gartenkunst eintauchen. Dabei erkunden sie viel Wissenswertes über Pflanzen und darüber, wie sie angebaut werden. Alte und neue Gärten aus aller Welt öffnen ihre Pforten für eine kurzweilige Entdeckungsreise. Experimente und Rätsel rund um Gärten und Natur machen diesen Streifzug zu einem spannenden Erlebnis.
Aktualisiert: 2019-08-01
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Ein Tag in Worpswede

Ein Tag in Worpswede von Stelljes,  Helmut
2., verbesserte und aktualisierte Auflage. Das ursprüngliche Bauerndorf Worpswede ist seit Ende des 19. Jahrhunderts von Künstlern entdeckt worden und gilt als die berühmteste deutsche Künstlerkolonie. Namen wie Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke stehen stellvertretend für viele andere Künstler und Schriftsteller. Ein Spaziergang durch das Dorf und die umliegende Landschaft, die den Künstlern Inspirationen lieferten, vermittelt dem Besucher die Geschichte dieses Künstlerdorfes. Das Buch möchte zu selbstgewählten Entdeckungstouren anregen und einen kurzen Einblick in die Geschichte Worpswedes und die Kulturlandschaft des Teufelsmoores bieten.
Aktualisiert: 2019-09-12
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Bewegen Beschreiben

Bewegen Beschreiben von Engell,  Lorenz
Kinematographie und moderne Geschichtsschreibung wurzeln im selben gesellschaftlichen und erkenntnistheoretischen Grund. An kaum einem historischen Gegenstand zeigt sich daher die Wechselbeziehung zwischen der Geschichtsschreibung, ihren Voraussetzungen und Methoden einerseits und den von ihr beschriebenen geschichtlichen Bewegungen deutlicher als in der Geschichte der Kinematographie. Um so eigenartiger, daß die Filmgeschichtsschreibung bislang, von eher archivtechnischen Scharmützeln um den Besitz vorgeblicher Sachverhalte einmal abgesehen, eine Theorie ihres Tuns nicht entwickelt hat. Ungebrochener Faktizismus bestimmt noch immer das Bild der Filmgeschichte. Die geschichtliche Eigenbewegung des Films wird, wo sie vorkommt, auf den Status eines Seitenstücks der allgemeinen Sozialgeschichte heruntergedrückt. Die in den vorliegenden Untersuchungen angesetzte Rekonstruktion der frühen Filmgeschichte als Entstehung und Entfaltung eines Sinnsystems entwickelt in enger Auseinandersetzung mit neueren Entwürfen der System- und der Filmtheorie, zeigt jedoch eine Alternative auf. Die filmhistorische Leitfrage lautet dann nicht mehr: „Wie ist es gewesen?“, sondern: „Wie ist es geworden?“ Nicht mehr das stillgestellte Einzelbild, sondern der ununterbrochene Bilderfluß rückt ins Blickfeld. Die Bewegung des spezifisch kinematographischen Eigen-Sinns wird beschreibbar, von ihrer Vorgeschichte im 19. Jahrhundert und ihrem Nullpunkt 1895 als methodisch im Gegenwärtigen verankerten Rückprojektionen bis zu dem Punkt, an dem der Film die Bewegung der Sinnverfertigung in Frage zu stellen beginnt und damit seinerseits die Theorie des Sinns herausfordert. Habil. Köln.
Aktualisiert: 2019-03-15
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M.edium F.oucault

M.edium F.oucault von Ernst,  Wolfgang
In seiner „Archäologie des Wissens“ plädiert Michel Foucault dafür, die vergangene Gegenwart nicht in Form einer künstlichen Welt namens Geschichte zu rekonstruieren. Seine wissensarchäologische Alternative hebt auf das Moment der Kontextlosigkeit der von der Vergangenheit hinterlassenen Monumente ab, zwischen denen nicht durch Wiederauffüllung der Lücken und Zwischenräume ein Sinnzusammenhang rekonstruiert werden soll. Die folgenden Ausführungen versuchen eine Transgression seiner Wissens- zu einer Medienarchäologie, die nicht den metaphorisch-bildlichen Assoziationen der Imagination folgt, sondern die konstitutive Leistung technischer Apparaturen der Speicherung, Übertragung und Berechnung von Daten beschreiben will.
Aktualisiert: 2019-03-15
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