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Solidarität und Selbstorganisation

Solidarität und Selbstorganisation
Solidarität und Selbstorganisation ist eine Einführung in die Thematik, wobei der inhaltliche Fokus auf den gegenwärtigen Protesten von Geflüchteten und der Entwicklung liegt, die die Proteste über die Jahre durchlaufen haben. Unter anderem wird die Vielschichtigkeit der Kämpfe aufgezeigt, die in den letzten Jahrzehnten in der BRD geführt wurden. Es werden dabei verschiedene Gruppen und Initiativen vorgestellt, die einen allgemeineren Fokus auf Asylpolitik und die Situation von Geflüchteten und Migrant_innen in Deutschland haben.
Aktualisiert: 2021-08-26
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Völkischer Antikapitalismus?

Völkischer Antikapitalismus? von Barthel,  Michael, Jung,  Benjamin
Seit einigen Jahren treten Neonazis vermehrt durch das Aufgreifen der Sozialen Frage in die Öffentlichkeit. So wollen selbsternannte Autonome Nationalisten laut Eigenauskunft "Ausbeutung stoppen" und "Kapitalismus zerschlagen", während Abgeordnete der NPD sich als einzig authentische Vertreter des sprichwörtlichen "kleinen Mannes" inszenieren. Hinter diesem Auftreten steckt jedoch keine bewusst intendierte Taktik der Täuschung. Die Erklärung für die Thematisierung der Sozialen Frage von rechts muss vielmehr im völkischen Selbstverständnis und der daraus abgeleiteten Völkischen Kapitalismuskritik gesucht werden. Das vorliegende Buch untersucht die theoretischen und historischen Aspekte der Kapitalismuskritik von rechts und gibt einen Überblick zu aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Kampagnen und Konzepten der Neonazis.
Aktualisiert: 2021-08-18
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Decolonize the City!

Decolonize the City! von Azarmandi,  Mahdis, Bachetta,  Paola, El-Tayeb,  Fatima, Grosfoguel,  Ramón, Ha,  Kien Nghi, Ha,  Noa, Haritaworn,  Jin, Hernández,  Roberto D., Herzing,  Rachel, Meza-Torres,  Andrea, Micossé-Aikins,  Sandrine, Queering Yerevan, Rage,  Raju, Thompson,  Vanessa E., Vaz Borges,  Sónia, Zablotsky,  Veronika, Zwischenraum Kollektiv
Die Beiträge zu ›Decolonize the City!‹ fragen aus einer rassismuskritischen, selbstbestimmten, solidarischen und verantwortungsvollen Position nach dem Alltag postkolonialer Migrant*innen und People of Color und ihren Kämpfen in der Stadt. Sie benennen politische Praktiken der Verortung und der Selbstbezeichnung im deutschen/transnationalen Kontext und gehen auf das Verhältnis zwischen Stadt und der Verortung rassifizierter Menschen und Communitys ein. Da sich die Autor*innen in einem europäischen und städtischen Kontext verorten bzw. dort verortet werden, konzentriert sich der Sammelband vor allem auf die Besonderheiten und die Herstellung der ›Europäischen Stadt‹. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven derjenigen, die als zugleich rassifizierte, vergeschlechtlichte und sexualisierte ›Andere‹ hervorgebracht und gelesen werden – und sich selbst so verstehen oder auch nicht. Die Autor*innen fordern eine urbane Dekolonisierung ein und verstehen ihre Beiträge als notwendige Intervention in der deutschsprachigen Debatte zu Stadt und Gesellschaft. Darüber hinaus wollen sie zum Archiv von Sprache in antirassistischen Kämpfen und zu einer dekolonisierenden Wissensproduktion beitragen.
Aktualisiert: 2019-02-05
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„Deutschland treibt sich ab“

„Deutschland treibt sich ab“ von Hansen,  Felix, Jentsch,  Ulli, Sanders,  Eike
Die expliziten Anti-Abtreibungsorganisationen, christlicher Fundamentalismus und neurechter Antifeminismus drängen auch in Deutschland mit ihren Kampagnen in die Öffentlichkeit. Dabei können sie sich auf gesellschaftliche Diskurse berufen, die von einem breiten Spektrum verschiedener Gruppen bestimmt werden. In der Publikation werden die antidemokratischen Potenziale der selbsternannten „Lebensschützer“ herausgearbeitet.
Aktualisiert: 2021-08-18
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Eine Welt zu verändern

Eine Welt zu verändern von Bensaid,  Daniel, Müller,  Elfriede
„Eine andere Welt ist möglich!“ heißt die Losung der globalisierungskritischen Bewegung. Sie drückt die Verweigerung und die Unsicherheit gegenüber einer Welt aus, in der sich die ökonomischen und sozialen Deregulierungen miteinander verbinden und neue Produktions- und Wissenstechnologien sich häufig als Techniken der Herrschaft erweisen. Doch ob die Welt wirklich veränderbar ist, bleibt aufgrund des Erbes des 20. Jahrhunderts überaus hypothetisch. Wer sind die Akteure, welche Strategien der Umwälzung der kapitalistischen Verhältnisse kommen überhaupt noch in Frage, welche Alternativen stehen noch zur Verfügung? Soziale Spaltungen und neue Bündnisse, Herrschaft und Gegenmacht, Expertenwissen und politischer Aktivismus, Klassen und Multitude: diese Debatten, die in den siebziger Jahren an ihrem Ende angelangt schienen, sind heute wieder aktuell und werden auf internationaler Ebene geführt. Daniel Bensaïd bekräftigt in diesem Text die Notwendigkeit, die Perspektive einer revolutionären Möglichkeit auch angesichts der historischen Niederlagen nicht aufzugeben. Dabei wendet er sich sowohl gegen „eine Mystik ohne Transzendenz“ von Negri und Hardt, als auch gegen den „imaginären Zapatismus“ von John Holloway: „Das Elend der Welt ist unerträglicher und inakzeptabler geworden als jemals zuvor. Eine andere Welt ist notwendig. Doch die tote Vergangenheit legt ihr ganzes Gewicht auf die Gegenwart. Eine Neugründung würde nicht ohne eine vorherige Bilanz funktionieren, die alle möglichen Leichen im Keller der Geschichte thematisieren müsste. Kein reiner Tisch, keine Jungfräulichkeit. Man fängt nie bei Null an. Man beginnt mittendrin.“
Aktualisiert: 2019-01-02
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Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus

Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus von Teidelbaum,  Lucius
Die Ärmsten und sozial Isoliertesten als Opfer rechter Gewalt Obdachlose sind die vergessenen Opfer der Gesellschaft. Sie werden von Staat und Gesellschaft ausgegrenzt und auf der Straße angegriffen. Rechte TäterInnen praktizieren gegen obdachlose Menschen einen Sozialdarwinismus der Tat, der durch einen Sozialdarwinismus des Wortes vorbereitet wird. Die MörderInnen eines Obdachlosen 2000 in Ahlbeck waren der Meinung, 'Asoziale und Landstreicher hätten im schönen Ahbeck nichts zu suchen'. Die MörderInnen eines Obdachlosen in Greifswald gaben an, ihre Opfer angegriffen zu haben, weil 'so einer [.] dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegt'. Offenbar besteht ein Zusammenhang zwischen der Gewalt gegen Obdachlose bzw. sozial Marginalisierte und dem gesellschaftlichen Klima der (kapitalistischen) Verwertbarkeit der Menschen. Das brutale Ergebnis sind nach unterschiedlichen Statistiken weit über 100 ermordete Obdachlose seit 1990. Lucius Teidelbaum stellt in seinem neuen transparent-Band diese Gewalt in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen dar, analysiert und benennt die Ursachen.
Aktualisiert: 2021-08-18
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Begegnungen feindlicher Brüder II

Begegnungen feindlicher Brüder II von Kellermann,  Philippe
Wie schon der Vorgängerband widmet sich Begegnungen feindlicher Brüder. Band 2 den Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen AnarchistInnen und MarxistInnen in der Geschichte der sozialistischen Bewegungen und diskutiert diese anhand ausgewählter Strömungen und AkteurInnen: von der klassischen Polemik zwischen Marx/Engels und Stirner, über die ›Kritische Theorie‹ eines Adorno und die heftige Debatte zwischen Jean Paul Sartre und Albert Camus, bis hin zu einem ›Neuen Linken‹ wie Rudi Dutschke oder einem poststrukturalistischen Denker wie Gilles Deleuze. Abgerundet wird der Sammelband durch Aufsätze, welche die Politik der Bolschewiki und die der spanischen CNT gegenüber den ArbeiterInnen miteinander vergleicht, die Frage nach dem marxistischen Charakter des deutschen Anarchosyndikalismus stellt oder das Kunstverständnis in Marxismus und Anarchismus diskutiert.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Somos viento [Wir sind der Wind]

Somos viento [Wir sind der Wind] von Schön,  Georg
Ausgehend von der deutschen Bewegungsforschung zeichnet der Autor ein interdisziplinäres Bild über zeitgenössische Perspektiven auf soziale Bewegungen in Lateinamerika. Multiple methodische Zugänge bearbeiten die Brennpunkte aktueller sozialer Prozesse: Ökologische und kulturelle Verteilungskämpfe, indigene soziale Bewegungen, Sozialforen, Netzwerk- und Artikulationsprozesse sozialer Bewegungen, Auswirkungen von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien auf globalisierte Bewegungslandschaften, Aufbau von (Gegen-) Öffentlichkeiten und alternativen Räumen von Macht. Die in diesem Buch aufgearbeiteten und miteinander verwobenen Bewegungen, Kampagnen, Netzwerke und Allianzen offenbaren das Gerüst der Graswurzelglobalisierung. Zitate von Aktivisten aus Mexiko, Zentral- und Südamerika führen in lateinamerikanische Bewegungswelten ein. Anhand des zivilen Zapatismus in Mexiko werden diese Prozesse in ihrer Tiefe beleuchtet.
Aktualisiert: 2019-01-02
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