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Lichtenberg-Jahrbuch 2019

Lichtenberg-Jahrbuch 2019 von Achenbach,  Bernd, Joost,  Ulrich, Moenninghoff,  Burkhard, Promies,  Wolfgang, Spicker,  Friedemann
Das ‚Lichtenberg-Jahrbuch‘ bringt neben Erstdrucken aus dem Nachlass, insbesondere aus den ‚Sudelbüchern‘ und ‚Tagebüchern‘, neue Funde von Lichtenberg-Briefen, kommentierte Ausdrucke von nicht wiederveröffentlichten Kalenderartikeln, Miszellaneen zu Person und Werk, eine fortlaufende Bibliographie und regelmäßige Bücherschau, vor allem aber Abhandlungen, die entsprechend der Vielseitigkeit des Naturwissenschaftlers und Schriftstellers Georg Christoph Lichtenberg versuchen, diese denkwürdige Gestalt der deutschen Aufklärung von allen Seiten zu erhellen.
Aktualisiert: 2020-07-10
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Johann Christoph Gottscheds ‚Versuch einer Critischen Dichtkunst‘ im europäischen Kontext

Johann Christoph Gottscheds ‚Versuch einer Critischen Dichtkunst‘ im europäischen Kontext von Schlieper,  Hendrik, Süwolto,  Leonie
Die Rezeption von Gottscheds ‚Critischer Dichtkunst‘ wird bis heute von Lessings Verdikt im ‚17. Literaturbrief‘ bestimmt. Dementsprechend sieht man in dieser Schrift ein retardierendes Moment, das mit deren vermeintlich monolithischer Ausrichtung an der französischen Klassik und an der Dramatik begründet wird. Betrachtet man indes die ‚Critische Dichtkunst‘ im Ganzen und deren dynamische Entwicklung über die vier zwischen 1729 und 1751 publizierten Auflagen, so wird ersichtlich, dass die Gattung Drama für Gottsched nur eine von vielen im Gattungssystem ist und die Auseinandersetzung mit Frankreich in einem weitergefassten, dezidiert europäischen Kontext situiert ist. Vor diesem Hintergrund revidiert der vorliegende Band die literaturhistorische Bedeutung Gottscheds, indem erstmals systematisch die Vielschichtigkeit der ‚Critischen Dichtkunst‘ zwischen Restriktion, Retardation und Progression rekonstruiert und deren europäischer Bezugsrahmen in seiner Valenz für Gottscheds Wirken herausgestellt wird.
Aktualisiert: 2020-06-22
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Caesar – magna itinera

Caesar – magna itinera von Glaesser,  Roland
‚Caesar – magna itinera‘ – gewissermaßen ein Zwilling des hier erschienenen Buchs ‚Wege zu Cicero‘; beiden Büchern gemeinsam sind die Ziele einer intensiven Einführung in das klassische Latein, die Vermittlung von Grundkenntnissen dieser Sprache und die Qualifizierung zur Teilnahme an einem Lektürekurs, an dessen Ende das Latinum steht. In großen Schritten, eben in ‚magna itinera‘ („Eilmärschen“ = 18 Lektionen), werden die wesentlichen Erscheinungen der lateinischen Formenlehre und Syntax komprimiert dargestellt. Erläuterungen (unterstützt durch Grafiken) und Übungen (mit Lösungen) bieten die Möglichkeit zu einer selbstständigen Beschäftigung. Auf Grund der Fokussierung auf die Ereignisse der Zeit Caesars (bis zu seiner Ermordung) und auch Ciceros gewinnen Lernende einen Einblick in die letzte Phase der Republik. Somit könnte dieses Buch auch als Wiederholungs- und Übergangslektüre am Gymnasium dienen und allen, die ihr Latein auffrischen wollen, eine anregende Hilfe geben.
Aktualisiert: 2020-06-22
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Bibliographie zum Gesamtwerk von Peter Eisenberg

Bibliographie zum Gesamtwerk von Peter Eisenberg
Peter Eisenbergs Grundriss der deutschen Grammatik ist allgemein bekannt, viel gelesen, oft zitiert: Die beiden Bände liegen derzeit in der 5. Auflage vor, der einbändige Vorgänger von 1986 erreichte drei Auflagen. Eisenberg hat nicht ‚nur‘ die gesamte Wort- und Satzgrammatik bearbeitet; sein Werk umfasst zudem sowohl sprach- und grammatiktheoretische als auch anwendungsbezogene Schriften. Insbesondere die vielen einzelnen Aufsätze zeigen sehr deutlich, wie systematisch Peter Eisenberg vorgegangen ist – neue und ungeklärte Fragen werden aufgegriffen, ‚gelöst‘ und mitunter ergeben sie dann nur einen Absatz oder sogar nur einen Satz in seiner Grammatik. Diese Bibliographie zeigt eindrucksvoll Eisenbergs Wissenschaftlerleben aus der Sicht des wissenschaftlichen Arbeitens, Vorgehens und Denkens. Möge sie auch dazu dienen, deutlich zu machen: Selbst die größten Würfe sind das Ergebnis von viel (kleinteiliger) Arbeit – aber genau deswegen ist der Grundriss zurecht ein großer Wurf.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Politische Freiheit und ‚europäische Literatur‘

Politische Freiheit und ‚europäische Literatur‘ von Mönig,  Klaus
Giuseppe Mazzini (1805–1872) war unerschütterlicher Freiheitskämpfer, besonnener Regierungschef der römischen Republik von 1849 und enthusiastischer Literaturkritiker in einem von revolutionären und restaurativen Kräften zerrissenen Europa. Er reflektierte die Ereignisse seiner Epoche, ihre Ansichten, Hoffnungen und sozialen Probleme, förderte demokratische Bewegungen, kooperierte mit Garibaldi für die Einigung Italiens und wurde von Metternich und Cavour verbissen verfolgt. Er stand als Exilant in London mit vielen europäischen Intellektuellen in Verbindung und mischte sich beharrlich in die aktuellen Debatten ein. In seinen Essays zur Literatur übernahm Mazzini Goethes Idee einer ‚europäischen Literatur‘. Er erforschte seine Zeit historisch und sozialpsychologisch und hob das progressive Potential ihres literarischen Ausdrucks hervor. Literatur und Literaturkritik waren für ihn ‚Institutionen‘, die seismographisch auf kulturelle und politische Entwicklungen reagieren und Zukunftsoptionen anzeigen. Dies gilt besonders für seine wegweisenden soziologischen Interpretationen zu Goethe, Schiller und Byron. Seine europäischen Perspektiven mit ihren utopischen Impulsen machen es überaus wünschenswert, dass diese bislang nur wenig beachteten Essays gewürdigt und einem größeren Publikum vorgestellt werden.
Aktualisiert: 2020-07-09
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HABEN oder nicht HABEN

HABEN oder nicht HABEN von Schuster,  Susanne
Das moderne Isländische verwendet, anders als viele andere europäische Sprachen, unterschiedliche morphosyntaktische Konstruktionen für unterschiedliche Arten von possessiven Relationen. Da diese funktionale Differenzierung weitgehend durch die Semantik des „Besitzes“ bestimmt ist, kann man von einem Alienabilitätssplit im isländischen Possessionssystem sprechen. Hierbei werden Relationen zwischen der besitzenden Person und Entitäten, die nicht von ihr getrennt werden können (wie Körperteile oder Verwandte) mit anderen sprachlichen Mitteln realisiert als weniger fest etablierte Relationen zum Beispiel zu konkreten und veräußerbaren Objekten. Interessanterweise ist diese formale Unterscheidung in älteren sprachlichen Dokumenten des Isländischen kaum zu beobachten, was den Schluss nahelegt, dass es sich bei der Differenzierung um das Ergebnis einer relativ modernen Entwicklung handelt. Diese diachron angelegte Untersuchung zeichnet die durch Sprachwandel und kontakt geprägte Entwicklung nach und ist daher nicht nur für die Possessionsforschung von großer Relevanz.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Des deutschen Dichters Sendung

Des deutschen Dichters Sendung von Van Hertbruggen,  Anneleen
Ein auffälliger religiöser Diskurs auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Systems – zum Beispiel im politischen Kult, in der Propaganda und den Reden von Hitler – gab bereits im Dritten Reich Anlass dazu, den Nationalsozialismus als sogenannte ‚politische Religion‘ zu beschreiben. Dieses Buch untersucht die textuelle Repräsentation dieser ‚politischen Religion‘ in der Dichtung von Heinrich Anacker, Gerhard Schumann und Herybert Menzel. In diesem Zusammenhang fokussiert die Studie sowohl auf das Verhältnis zwischen Nationalsozialismus und Religion als auch auf das zwischen Nationalsozialismus und Dichtung. Die literarische Analyse konzentriert sich auf die Kristallisation des religiösen Diskurses in der affirmativen NS-Dichtung und geht der Frage nach, wie politische und profane Kernideen wie ‚Führer‘, ‚Reich‘ und ‚Volk‘ auf eine sakrale Ebene hochstilisiert werden.
Aktualisiert: 2020-07-01
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‚Picaresca Brasileira‘

‚Picaresca Brasileira‘ von Fuchs,  Julia
Von 1852 bis in die Gegenwart, besonders aber in der Zeit der Militärdiktatur von 1964 bis 1985, zeigt sich in Brasilien ein überaus produktiver Rückgriff auf die pikareske Literatur, deren Gattung sich im Spanien des 16. Jahrhunderts ausgehend vom ‚Lazarillo de Tormes‘ entwickelt hat. Die vorliegende Studie widmet sich der Erschließung dieses faszinierenden Kapitels der brasilianischen Literaturgeschichte, mit einem Blick auf die Adaption des Genres ebenso wie auf dessen spezifische Transformationen. Diese korrelieren mit den ästhetischen Bewegungen von ‚Antropofagia‘ und ‚Tropicália‘, welche Konzeptionen kultureller Reinheit und Hierarchie subvertieren und auf die Erfassung einer heterogenen und widersprüchlichen Lebenswirklichkeit abzielen. Die kritische Verhandlung (post-)moderner ‚Brasilidade‘ vollzieht sich in der Kombination eines ambivalenten Protagonisten mit einem satirischen Blick auf die Gesellschaft und einem ambiguen, polyphonen Diskurs.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Referenz

Referenz von Pafel,  Jürgen
Referenz ist ein Begriff, der in der Semantik und der Pragmatik unentbehrlich ist. Als Sprecher beziehen wir uns mit Ausdrücken auf ‚Gegenstände‘ (im allgemeinsten Sinne) – dies wird Sprecher-Referenz genannt. Und es gibt Ausdrücke, die dafür gemacht scheinen, dass wir als Sprecher uns mit ihnen auf Gegenstände beziehen können. Solche referenziellen Ausdrücke bezeichnen Gegenstände – dies wird semantische Referenz genannt. Sprecher-Referenz ist eine Handlung, semantische Referenz eine Relation. Die Natur und das Verhältnis dieser beiden Formen von Referenz stehen im Zentrum dieser Einführung, die die vielfältigen Fragestellungen, die das Phänomen der Referenz aufwirft, vorstellt. Es wird in unterschiedliche Analysevorschläge und Theorieansätzen eingeführt, es werden zentrale Gegenstandsbereiche von referenziellen Ausdrücken (Definita, Demonstrativa, Eigennamen, Indefinita, Pronomen) eingehend empirisch behandelt und damit die verschiedenen Facetten der semantischen Referenz beleuchtet.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Zwei Seiten derselben Medaille

Zwei Seiten derselben Medaille von Morof,  Julia
Die Diskursmarkerforschung hat wie viele andere Bereiche der sprachwissenschaftlichen Beschreibung von der Sensibilisierung für Schnittstellen innerhalb der linguistischen Theoriebildung profitiert, vor allem deshalb, weil Polysemie und Sprachwandel miteinander und durch einander erklärt werden. Polysemie lässt sich allgemein als synchroner Niederschlag diachroner Sprachwandelprozesse auffassen und Diskursmarker können so unter Einbezug kognitiver Aspekte als funktionale Gruppe, die aus und in der sprachlichen Interaktion entsteht, erfasst werden. Von diesem theoretischen Postulat ausgehend, wird in der vorliegenden Dissertation die polylexikalische Präpositionalphrase ‚en principe‘ anhand von vier diachron und synchron angelegten Korpusuntersuchungen betrachtet. Dabei wird exemplarisch gezeigt, wie diskursmarkierende Phänomene charakterisiert und untersucht werden können, wo Anknüpfungspunkte mit etablierten Konzepten der sprachwissenschaftlichen Beschreibung auszumachen sind und welche Herausforderung in der Verallgemeinerung empirischer Beobachtungen liegt.
Aktualisiert: 2020-07-01
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