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DaF/DaZ in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft – das Beispiel Dresden

DaF/DaZ in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft – das Beispiel Dresden von Dobstadt,  Michael, Funke,  Manuela, Middeke,  Annegret, Zuchewicz,  Tadeusz
Obwohl Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) ein verhältnismäßig junges Fach ist, ist es doch alt genug, um bereits über drei Geschichten zu verfügen: eine ostdeutsche, eine westdeutsche und eine gesamtdeutsche. Die Erforschung dieser drei Geschichten samt ihrer spannungsreichen (Nicht-)Bezüge und Bezugnahmen hat gerade erst begonnen. Im vorliegenden Band liegt der Fokus auf dem DaF/DaZ-Standort Dresden und seiner Fachvertreterin Prof. Dr. Dagmar Blei, die diesen Übergang maßgeblich gestaltet hat; ihr ist dieser Band gewidmet. Anhand von berufsbiographischen Reflexionen ihrer ehemaligen Mitarbeiter*innen sowie von Rückblicken ehemaliger Kolleg*innen werden nicht nur der Übergang von der ostdeutschen Teilgeschichte in die gesamtdeutsche Geschichte des Faches, sondern auch einige seiner Teilbereiche exemplarisch beleuchtet. Dabei geht es nie nur um die Vergangenheit, sondern immer auch um die Zukunftsperspektiven des Faches an der TU Dresden und darüber hinaus.
Aktualisiert: 2022-06-30
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Der ‚Deutschsprachige Islamkreis Hildesheim‘

Der ‚Deutschsprachige Islamkreis Hildesheim‘ von Hild,  Marvin, Klevesath,  Lino, Munderloh,  Annemieke, Sprengeler,  Joris
Die vorliegende qualitative Interviewstudie hat sich die Aufarbeitung der Entwicklungen von der Entstehung bis hin zum behördlichen Verbot des Deutschsprachigen Islamkreises (DIK) und der zugehörigen Moschee als Aufgabe gesetzt. Um uns der Frage anzunähern, wie es zur Entstehung und Etablierung einer radikalislamischen Moschee mitten in der Hildesheimer Nordstadt kommen konnte, nehmen wir den »Hotbed«-Ansatz1 als Analysegrundlage. Demnach ist die geographische Verteilung der Herkunftsorte derjenigen, die zum Kämpfen in das Gebiet des IS ausreisten, keineswegs gleichmäßig verteilt, vielmehr stechen bestimmte Orte oder Stadtviertel hervor, in denen sich wiederholt auftretende, die Radikalisierung bedingende Faktoren identifizieren lassen. Um zu prüfen, warum der inzwischen verbotene Hildesheimer Moscheeverein um den verurteilten »IS-Chefanwerber« in Deutschland, Ahmad A. alias »Abu Walaa«, zu einem Hotbed wurde, führten wir im Frühjahr und Sommer 2021 insgesamt neun Interviews. Wir sprachen mit Mitgliedern der lokalen muslimischen Community und ehemaligen Besucher:innen der DIK-Moschee, nicht-muslimischen Personen, die im direkten räumlichen Umfeld der Moschee wohnen, sowie mit Vertreter:innen von Behörden, Einrichtungen und zivilgesellschaftlichen Institutionen. Ergänzt wird das empirische Material durch eine Auswertung des Social-Media-Contents Abu Walaas, insbesondere seiner Telegram-Channels, sowie durch Aufzeichnungen diverser, von uns besuchter Gerichtstermine des Strafprozesses gegen Abu Walaa.
Aktualisiert: 2022-05-12
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Das Fassadenuntergeschoss der Kathedrale San Rufino in Assisi

Das Fassadenuntergeschoss der Kathedrale San Rufino in Assisi von Wallbaum,  Dorith
Das Untergeschoss der Westfassade der Kathedrale San Rufino in Assisi entstand im Rahmen eines 1140 begonnenen und nach ca. 100 Jahren vollendeten Neubaus. Mit seiner umfangreichen Ausstattung ist es Ausdruck des Selbstbewusstseins seiner alleinigen Auftraggeber, der Kathedralkanoniker. Die vorliegende Abhandlung widmet sich zum einen der differenzierten Flächengliederung durch ein geschossumfassendes Rahmenwerk mit einem aufliegenden Blendbogenfries wie der diesbezüglichen Ableitungsdebatte. Besondere Berücksichtigung erfährt dabei die portalbegleitende Reliefrahmung an der Fassade von San Pietro fuori le mura in Spoleto, auch im Vergleich mit verschiedenen Typen von Reliefeinfassungen an diversen Sakralbauten des südwestlichen Mittelmeerraumes. Zum anderen steht das weitgefächerte bauskulpturale Repertoire des Untergeschosses der assisanischen Fassade im Fokus dieser Untersuchung. Der Motivik der Darstellungen, ihrer Herkunft und Verbreitung, die in der bisherigen Forschung nur rudimentär bearbeitet worden ist, gilt in diesem Zusammenhang besondere Beachtung.
Aktualisiert: 2022-06-30
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Reformvorschläge der Kirchensteuer in der Evangelischen Kirche in Deutschland

Reformvorschläge der Kirchensteuer in der Evangelischen Kirche in Deutschland von Thieme,  Sophie
Es wird vorausgesagt, dass sich die Kirchenmitgliederzahlen in der Evangelischen Kirche in Deutschland bis zum Jahr 2060 halbieren werden. Die Kirchensteuerpflicht spielt eine zentrale Rolle beim Kirchenaustritt. Daher werden Reformvorschläge des Kirchensteuerrechts diskutiert, wie beispielsweise die Befreiung der Berufseinsteiger von der Kirchensteuerpflicht, um Kirchenaustritte zu verhindern. Das Besteuerungsrecht ist aber keine rein kirchliche Materie, sondern hat Auswirkungen auf den staatlichen Bereich. Die Kirchensteuererhebung zieht daher grundgesetzlich vorgegebene Rahmenbedingungen mit sich, die die Gestaltungsfreiheit der Kirche einschränken. Diese Arbeit untersucht die Reformvorschläge des Kirchensteuerrechts auf ihre rechtliche Umsetzbarkeit und beleuchtet dabei die Grenzen der Steuerautonomie der Religionsgemeinschaften. Zentrale Fragen sind: Wie flexibel ist das Besteuerungsrecht der Religionsgemeinschaften? Was darf die Kirche? Und was kann sie tatsächlich umsetzen?
Aktualisiert: 2022-06-30
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Göttinger Künstlerlexikon

Göttinger Künstlerlexikon von Appel,  Thomas
Mit der vorliegenden Publikation werden über 450 Göttinger Künstlerinnen und Künstler erstmals unter intensiver Auswertung zahlreicher Quellen mit ihren Biographien und einem Auszug aus ihrem Werkverzeichnis vom 14. Jahrhundert bis zum Geburtsjahr 1950 vorgestellt. Eine große Zahl von unbekannten Künstlern – mehr als anfänglich zu erwarten war – konnte ans Licht geholt werden. Zudem war es möglich, bislang anonyme Werke einem Kunstschaffenden namentlich zuzuweisen. Dabei beleuchtet die Auswertung von Archivmaterial nicht nur die Entstehungsgeschichte der Werke, sondern bietet auch interessante Einblicke in die besonderen und alltäglichen Lebensumstände der Künstler in ihrer Zeit. Damit werden die bisherigen Kenntnisse über die kulturelle Entwicklung der Stadt Göttingen wesentlich erweitert und auf eine wissenschaftlich belegbare Basis gestellt. 231 Abbildungen ergänzen den Text und führen Göttinger Kunst auch plastisch vor Augen. Dem interessierten Leser wird ein umfassendes, informatives und auch spannendes Nachschlagewerk zu sechs Jahrhunderten Göttinger Kunstgeschichte an die Hand gegeben.
Aktualisiert: 2022-06-02
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DaF und DaZ im Zeichen von Tradition und Innovation

DaF und DaZ im Zeichen von Tradition und Innovation von Dimova,  Dimka, Müller,  Jennifer, Siebold,  Kathrin, Teepker,  Frauke, Thaller,  Florian
„DaF und DaZ in Zeichen von Tradition und Innovation“ – so lautete das Motto der 47. Jahrestagung für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, die Ende März 2020 hätte stattfinden sollen. Es hat sich bereits in mehrfacher Hinsicht als passend erwiesen: So wurde die Jahrestagung kurz vor ihrer Durchführung pandemiebedingt abgesagt und nur einen Monat später – damals ganz innovativ – unter dem Namen „Marburger FaDaF-Thementage“ als erste große Online-Konferenz des Fachs in den digitalen Raum überführt. Gleichzeitig ist dieser Tagungsband – ganz traditionell – der letzte, der in der Reihe „Materialien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ erscheint. Der Band versammelt ausgewählte Beiträge aus zwei unterrichtsbezogenen Praxisforen sowie aus den folgenden vier Themenschwerpunkten: - Lernersprachenanalyse. Von der Beschreibung lernersprachlicher Merkmale zur Optimierung gesteuerter Spracherwerbsprozesse - Berufs-, Bildungs- und Wissenschaftssprache. Anspruch, Vorgaben und Wirklichkeit - Professionalisierung von Lehrkräften und digitale Kompetenzen - Kulturelles Lernen im DaF- und DaZ-Unterricht: reflexiv oder normativ orientiert? Die diskutierten Forschungsergebnisse, Projekte und Didaktikkonzepte greifen ihrerseits sowohl klassische Fragen des Fachs als auch innovative Tendenzen und Entwicklungen auf.
Aktualisiert: 2022-06-16
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Tunesien

Tunesien von Loimeier,  Roman
Seit der Revolution 2010/2011, dem Sturz des Diktators Ben ʿAli und dem Ende der Einparteien-Herrschaft im Jahr 2011 sowie der Verabschiedung einer neuen demokratischen Verfassung im Jahr 2014 gilt Tunesien in der arabischen Welt als Ausnahmeland, als das einzige Land der Region, in welchem eine Zivilgesellschaft den Sieg über ein autokratisches System davontragen und behaupten konnte. Der vorliegende Band beschäftigt sich nicht nur mit der historischen Entwicklung Tunesiens seit dem Beginn tunesischer Reformen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, sondern analysiert auch, wie sich im Kontext einer langen Reformtradition in der Kolonialzeit und seit der Unabhängigkeit die Herausbildung der tunesischen Zivilgesellschaft erklärt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei zum einen auf der Revolution des Jahres 2010/2011 und der Entwicklung eines demokratischen Tunesiens nach der Revolution. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, warum die religiöse Opposition Tunesiens in Gestalt der „Nahḍa“ letztendlich bereit war, diese Entwicklung Tunesiens zu akzeptieren und mitzutragen.
Aktualisiert: 2022-06-30
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Die unzulässige Substitution des chefärztlichen Behandlers und ihre Auswirkungen

Die unzulässige Substitution des chefärztlichen Behandlers und ihre Auswirkungen von Weise,  Claas-Thorge
In der Regel werden Patienten im Krankenhaus vom gerade diensthabenden Arzt behandelt. Wenn Patienten stattdessen von einem bestimmten Arzt behandelt werden wollen, müssen sie zusätzliche Gebühren zahlen. Dies wird umgangssprachlich als „Chefarztbehandlung“ bezeichnet, da häufig Chefärzte für die Behandlung ausgewählt werden. Chefärzte gelten nämlich gemeinhin als besonders erfahren und kompetent. Obwohl mit dem Patienten eine Chefarztbehandlung vertraglich vereinbart ist, sind es in vielen Fällen nicht die Chefärzte, die die einzelnen Behandlungsleistungen erbringen. Manchmal sind sie gar nicht an der Behandlung beteiligt und trotzdem werden alle Leistungen als Chefarztbehandlung abgerechnet. Ob und inwieweit das Gesetz eine derartige Praxis zulässt, ist Gegenstand der vorliegenden Dissertation.
Aktualisiert: 2022-05-10
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Vom „Wächter am Tor“ zum „einsamen Wolf“

Vom „Wächter am Tor“ zum „einsamen Wolf“ von Bruns,  Hauke, Finkbeiner,  Florian, Isele,  Sören, Trittel,  Katharina
Seit 2019 verwaltet die Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen (FoDEx) den Nachlass des rechtsradikalen Multifunktionärs Hans-Michael Fiedler. Die Bearbeitung und Auswertung der Hinterlassenschaft ermöglicht es, bislang unerschlossene Quellen für Forschung und die (Fach-)Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Erschließung des Materials eröffnet neue Perspektiven auf einen zentralen Akteur der radikalen Rechten in Deutschland sowie dessen Netzwerke, um langfristig die politischen Strukturen des Rechtsradikalismus besser verstehen zu können. Die vorliegende Studie präsentiert erste Ergebnisse, indem sie aus Perspektive der akteurszentrierten Rechtsextremismusforschung das Augenmerk zunächst auf Fiedlers politbiografische Entwicklung legt. Am Beispiel dieses rechtsradikalen Akteurs analysiert sie die Genese der radikalen Rechten in Südniedersachsen von den 1960er Jahren bis Anfang der 1990er Jahre.
Aktualisiert: 2022-03-31
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Die Kunst zu leben

Die Kunst zu leben von Grimmig,  Wiebke
Der „11. März 2011“ oder „Fukushima“ wurde zu einem Synonym für eine Katastrophe und Unsicherheit über mögliche Folgen in der ganzen Welt. Ausgehend von der Frage nach der persönlichen und gesellschaftlichen Bedeutung der Ereignisse untersucht Wiebke Grimmig die Rolle der Gegenwartskünstler bei der Verarbeitung der Dreifachkatastrophe (Erdbeben, Tsunami und atomaren GAU) in Japan. Sie setzt ihren Fokus auf die emotionale Verarbeitung der Katastrophe durch ihre Gesprächspartner und bezieht deren biographischen Hintergrund, die Rolle der Gegenwartskunst in Japan und wirtschaftspolitische Interessen mit in ihre Betrachtung ein. Durch den ethnologischen Zugang einer 12-monatigen Feldforschung in Tokyo sowie in den unmittelbar betroffenen Gebieten der japanischen Ostküste und unter Einbezug der Tiefenanalyse narrativer Interviews gewinnt sie ein vielschichtiges Verständnis der Ereignisse und ihrer Folgen. Die Arbeit liefert mit Beschreibungen und Erläuterungen zu gesellschaftlichen Themen wie Emotion, Individualität, Macht, Resilienz, Politik, Wirtschaft und Kommunikation einen wichtigen Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Katastrophenforschung.
Aktualisiert: 2022-03-10
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