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Conceptualizing and capturing digital transformation‘s customer value – a logistics and supply chain management perspective

Conceptualizing and capturing digital transformation‘s customer value – a logistics and supply chain management perspective von Junge,  Anna Lisa
Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu beantworten, wie digitale Transformationstechnologien dazu beitragen und bewusst eingesetzt werden können, um den Kundennutzen in Logistik und Supply Chain Management (L&SCM) von produzierenden Unternehmen zu erhöhen. Das Ergebnis ist ein architektonischer Rahmen, der Leistungskomponenten, Ansätze und Methoden vorschlägt, wie dieser Kundenmehrwert erfasst und umgesetzt werden kann. Um die Grundlage für das Framework zu schaffen, leitet diese Arbeit zunächst die zugrunde liegende Definition für digitale Transformation ab und beschreibt deren Potentiale sowie die aktuellen Barrieren für L&SCM. Die relevanten neun digitalen Transformationstechnologiebündel werden auf Basis einer systematischen Literaturanalyse identifiziert. Es handelt sich um Technologien zur automatischen Identifizierung, Informations- und Kommunikationstechnologien, Cloud, cyberphysikalische Systeme, Analytics, Distributed Ledger, Automatisierungstechnologien, Augmented und Virtual Reality sowie Additive Fertigung. Diese Technologien dienen als Input für einen Nominal Group Technique-Workshop, der darauf abzielt, die Dimensionen des Kundennutzens auf der Grundlage dieser Technologien zu konzeptualisieren. Die abgeleiteten Dimensionen sind Informationsverfügbarkeit, Zeit, Produkt/Produktion, Service und Assistenzsysteme, Qualität, Auswahlmöglichkeiten und Planung. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wird ein Einflussmodell für kundenorientierte L&SCM Leistungen vorgestellt. Die drei plus eins Kundenwertversprechen sind Verfügbarkeit, Service, Ko-Kreation und Kognition als Zusatzkomponente bzw. Erweiterung. Experteninterviews dienen als Datenbasis für das architektonische Framework zur Erfassung des Kundennutzens auf der Grundlage digitaler Transformationstechnologien in L&SCM. Die sechs abgedeckten Dimensionen sind das Kundenwertversprechen, das Wertportfolio, Kollaboration, Personalmanagement und Organisation, Leistungsmanagement sowie die Erfassung und Bewertung des Kundenwertes. Der wichtigste wissenschaftliche Beitrag liegt in der Konzeption des Kundennutzens für L&SCM auf der Grundlage digitaler Transformationstechnologien, während der wichtigste praktische Beitrag in dem architektonischen Framework zu sehen ist.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Die Durchlässigkeit von Fassaden von Shopping-Malls und ihr Verhältnis zum Stadtraum

Die Durchlässigkeit von Fassaden von Shopping-Malls und ihr Verhältnis zum Stadtraum von Otten,  Leonie
Als Architektin, die bereits sowohl theoretisch als auch praktisch in der Architektur gearbeitet hat, stelle ich mir die Frage, wie mit der Verantwortung für den gebauten Raum umgegangen werden muss. Im Bereich der praktizierenden Architektur wird wenig wissenschaftlich geforscht und gearbeitet;gleichzeitig sind es die ArchitektInnen, die unsere gebaute Umwelt gestalten und formen und so Einfluss auf die gesamte Gesellschaft ausüben. Diesem Forschungsbedarf aus architektonischer Perspektive soll diese Arbeit nachkommen. Aus diesem Grund ist die vorliegende Doktorarbeit an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angesiedelt.In der Stadt ist die Beziehung von Architektur und Gesellschaft besonders stark ausgeprägt und ablesbar. Die Struktur und somit auch das Bild der Stadt verändern sich dynamisch. Anhand einer konkreten Typologie – der Shopping-Mall – soll im Rahmen dieser Arbeit eine Momentaufnahme der Beziehung zwischen Stadtbild und Architektur getätigt werden. Da die Fassade – als unmittelbare Erscheinungsfläche der gebauten Struktur – in der Beziehung von Stadtbild und Architektur eine besondere Rolle spielt, liegt der Schwerpunkt der Feldforschung auf der Untersuchung ebendieser.Der Handel markierte einen der Hauptgründe für die Entstehung von Städten und war überdies stadtbildprägend;daraus entstand eine zunächst untrennbare Verbindung von Stadt und Handel. Das Konsumverhalten der Gesellschaft sowie die unmittelbar damit zusammenhängende Konsumtypologie in der Architektur waren in den letzten Jahrhunderten jedoch immer wieder starken Wandlungen unterworfen. Um die Typologie der Shopping-Mall in ihrer gegenwärtigen Form zu verstehen, werden in der vorliegenden Arbeit die herausstechenden Typologien der Vergangenheit, die als Stellvertreter ihrer Epoche angesehen werden können, untersucht. Diese umfassen den Marktplatz, die Markthalle, die Passage, das Warenhaus und die gegenwärtige Shopping-Mall.Die Geschichte der Shopping-Mall beginnt mit dem nach Amerika emigrierten jüdischen Architekten Victor Gruen. In seinem Versuch, die europäische Stadt nachzuempfinden, entwarf er die ersten Shopping-Malls als offene Konzepte in den Suburbs von Nordamerika. Die aus Amerika reimportierte Shopping-Mall stellte die erste Konsumarchitektur in der Typologiegeschichte dar, die die Stadt zu Gunsten der Grünen Wiese verlassen hat. Die Erkenntnis, dass der Handel nicht mehr auf die Stadt angewiesen ist, die Stadt jedoch den Handel als Belebungsfaktor benötigt, folgte unmittelbar und die Shopping-Mall hielt – anfangs strukturell unverändert – Einzug in die Innenstädte. Durch den Online-Handel steht die Shopping-Mall im 21. Jahrhundert einem dominanten und unberechenbaren Konkurrenten gegenüber, was die Shopping-Mall-EntwicklerInnen zu einem Umdenken zwingt. Darin liegt eine große Chance, die von der Architektur wahrgenommen und genutzt werden muss. Das Phänomen der Konsumgesellschaft und damit zusammenhängend der Handelsarchitektur im 21. Jahrhundert ist aus diesen Gründen von aktueller Relevanz.Durch seine multizentrale Struktur sowie seine ausgeprägte Handelsarchitekturgeschichte bietet sich Berlin als Forschungsfeld an. Die Feldforschung untersucht anhand von zwei ausgewählten Fallbeispielen – der Alexa Shopping-Mall und der LP12 Mall of Berlin –, inwieweit die großmaßstäblichen innerstädtischen Shopping-Malls in Berlin ihr unmittelbares Umfeld und Stadtbild prägen, und darüber hinaus, welche Rolle die Fassade in diesem Kontext spielt. Die beiden Beispiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie in den letzten zehn Jahren eröffnet wurden, sich in der historischen sowie aktuellen Mitte Berlins befinden und Verkaufsflächen von über 50.000 m2 aufweisen. Das Forschungsergebnis soll einen Beitrag und einen Anstoß zu architektonisch-sachlichen Diskussionen leisten.Bei der Neuausrichtung ist es lohnenswert, sich des historisch vorhandenen typologischen Reichtums bewusst zu werden und sich aktiv am Diskurs zu beteiligen. Im historischen Verlauf hat sich die Fassade schlussendlich in der Shopping-Mall verdoppelt, die repräsentativen Schaufenster sind ins Innere gewandert und zurück blieben geschlossene Rückseiten, an denen durchlässige Stadtfassaden für die Qualität des öffentlichen Raumes zwingend notwendig sind. Die äußere Fassade kommt ihrer Verantwortung als Schnittstelle der beiden Sphären Privatheit und Öffentlichkeit nicht mehr nach. Marktgesteuerte betriebswirtschaftliche Ziele (geschlossene Fassaden) stehen dem öffentlichen kollektiven Interesse (durchlässige Fassaden) gegenüber.Das architektonisch räumliche Erlebnis bildet ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Online-Handel und muss als Gewinn für Architektur, Stadtraum und BetreiberIn bei der Herausbildung einer neuen Typologie diskutiert werden. Der derzeitigen Praxis, nur die Fassaden als Wettbewerbe zu vergeben, liegt die streitbare Annahme der EntwicklerInnen zu Grunde, das Äußere von Gebäuden von deren Innerem trennen zu können. Die Entwicklung von geschlossenen Fassaden (Alexa) zur reinen Perforierung der Fassade (LP12 Mall of Berlin) zeigt allerdings, dass Fenster nicht genutzt, sondern mit Folie verklebt werden, um Lagerflächen zu generieren, wenn sich das Innere strukturell nicht mitverändert. Die Fassade muss wieder zu einer lebendigen Schnittstelle werden, die den öffentlichen Raum aktiviert und bespielt.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Beitrag zur Analyse des Eigenspannungsverhaltens von Composite-Hochdruckspeichern mit metallischem Liner

Beitrag zur Analyse des Eigenspannungsverhaltens von Composite-Hochdruckspeichern mit metallischem Liner von John,  Sebastian
Bei der Auslegung von Hochdruckspeichern kommen, auf Grund ihrer hohen spezifischen Festigkeit, vermehrt Faserverbundwerkstoffe zum Einsatz. Durch eine hohe Streuung von Material- und Produktionsparametern sowie unterschiedlichster Belastungsszenarien in der Anwendung gestaltet sich jedoch eine Aussage über die Lebensdauer als auch eine Festlegung sinnvoller Prüffristen als schwierig. Die angefertigte Arbeit soll dazu beitragen, künftig genauere Aussagen über das Alterungs- und Beanspruchungsverhalten tätigen zu können. Im Fokus der Untersuchungen steht ein Behälterdesign, bestehend aus einem metallischen Liner und einem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffverbund (Typ III), wobei die Lebensdauer maßgeblich durch die Lastwechselfestigkeit des metallischen Liners und dem darin vorherrschenden Eigenspannungszustand bestimmt wird. Durch eine alterungsbegleitende Eigenspannungsanalyse wird angestrebt, unter Einsatz eines Betriebsfestigkeitsmodells, verbesserte Aussagen zur Lebensdauerabschätzung von Typ III-Behältern geben zu können.Kernstück der Untersuchungen bildete ein Prüfprogramm zur künstlichen Alterung von Typ III Atemluftbehältern, worin Änderungen des Eigenspannungszustandes kontinuierlich erfasst und analysiert wurden. Im Rahmen von Vorversuchen und Simulationen konnten mechanische Lastspitzen ermittelt sowie das beanspruchungsbedingte Bauteilverhalten untersucht werden. Weiterhin wurden die einer Eigenspannungsmessung zu Grunde liegenden Messgrößen definiert, entsprechende Messverfahren abgeleitet und getestet. Schwerpunkt lag dabei auf der Entwicklung eines zerstörungsfreien Messverfahrens auf Grundlage einer experimentellen Modalanalyse.Bei der Analyse von Behältern im Neuzustand wurde zunächst die Höhe des initialen Eigenspannungszustandes und die fertigungsbedingte Streuung erfasst. Weiterhin wurden real gealterte Behälter untersucht, wobei im Vergleich eine deutlich geringere Eigenspannung nachgewiesen wurde. Prüfbegleitend zum Programm der künstlichen Alterung wurde das Eigenspannungs-, Material- und Verformungsverhalten einer Vielzahl von Prüfmustern untersucht. Eine Auswertung der Daten führt zu dem Schluss, dass bei den künstlich gealterten Behältern ein Anstieg der Eigenspannung zu verzeichnen ist.Das erfasste Eigenspannungsverhalten wurde im Folgenden in ein erarbeitetes Betriebsfestigkeitsmodell implementiert. Durch einen Abgleich mit experimentell ermittelten Lastwechselfestigkeiten wurde die Genauigkeit des Modells verifiziert. Die Nachstellung verschiedener Belastungsszenarien zeigt, dass durch die Berücksichtigung einer über der Lebensdauer veränderlichen Eigenspannung die Anzahl ertragbarer Lastwechsel bis zum Versagen sowie damit verbundene Überlebenswahrscheinlichkeiten mit einer erhöhten Genauigkeit abgeschätzt werden können.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Überwachung hydrodynamischer Gleitlager basierend auf der Körperschallanalyse

Überwachung hydrodynamischer Gleitlager basierend auf der Körperschallanalyse von Mokhtari Molk Abadi,  Noushin
Bei Getrieben der Luftfahrt ist die Schadensfrüherkennung von Verschleißkomponenten unerlässlich. Jedoch stellt die zuverlässige und effektive Überwachung hydrodynamischer Gleitlager die Luftfahrt-Industrie vor große Herausforderungen. Die in den meisten Anwendungen zum Einsatz kommenden Messgrößen sind entweder nicht ausreichend sensitiv oder erfüllen nicht die Anforderungen an begrenztem Bauraum. Die Körperschalltechnologie (engl. acoustic emission technology; kurz: AE technology) erfüllt beide Kriterien und wird daher in dieser Arbeit eingesetzt. Um die Überwachung automatisiert durchführen zu können, eignen sich Verfahren des maschinellen Lernens, welche auf Grundlage mathematischer Algorithmen Muster in einer Datenreihe erkennen und anschließend den Systemzustand eigenständig und automatisch beurteilen.Hydrodynamische Gleitlager verwenden zur Lagerung den durch die Relativbewegung zwischen Welle und Gleitlagermaterial entstehenden tragenden Schmierfilm. Versagt dieser tragende Schmierfilm durch ungünstige Betriebsbedingungen wie z. B. hohe Lasten, geringe Drehzahlen, hohe Temperaturen oder Start-Stopp-Betrieb, so kommen die Gleitpartner in Kontakt und es entsteht Misch- oder Festkörperreibung. Diese beiden Reibungszustände verursachen Verschleiß und verringern so die Lebensdauer hydrodynamischer Gleitlager. Diese Arbeit gliedert sich somit in zwei wesentliche Bereiche: Reibungsuntersuchungen zur Entwicklung eines Reibungszustandsklassifikators und Verschleißuntersuchungen zur Schätzung des aktuellen Verschleißvolumens mithilfe der AE-Analyse und maschineller Lernverfahren.Die Reibungszustände Flüssigkeits-, Misch- und Festkörperreibung werden durch geeignete Experimente unter variabler Drehzahl, Last und Temperatur an den im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Gleitlagerprüfständen erzeugt. Die während dieser Experimenten erzeugten Muster werden anschließend durch Vorverarbeitung der AE-Signale, Merkmalsbildung aus dem Zeit-, Frequenz und Zeit-Frequenzbereich und Verwendung unterschiedlicher Klassifikatoren wie k-Nächste-Nachbar (kNN) oder Support Vektor Maschinen (SVM) der korrekten Reibungsklasse zugeordnet. Mithilfe von AE-Merkmalen und taktiler Oberflächenmessungen als Validierung wird die Möglichkeit der Überwachung von Einlaufverschleiß während Kurzeitversuchen gezeigt. Zudem werden Langzeitversuche bei konstanter Drehzahl, Last und Temperatur durchgeführt und anschließend ein Modell zur Schätzung des Verschleißvolumens anhand der AE-Analyse entwickelt. Der integrierte AE-Effektivwert (engl. Root Mean Square; kurz: RMS) wird dabei als unabhängige Variable und das Verschleißvolumen des Gleitlagers als abhängige Variable eines Regressionsmodells verwendet. Aus diesen Ergebnissen ergeben sich weitere Fragestellungen wie z. B. die Lokalisierung der Anstreifvorgänge über den Gleitlagerumfang. Dies geschieht durch die Fusionierung des AE-Signals und des Nullimpulssignals eines Inkrementalgebers sowie die Auswertung der entstehenden Amplitudenmodulation.
Aktualisiert: 2021-01-24
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Modellierung und Regelung von dielektrischen Mehrschicht-Elastomerwandlern

Modellierung und Regelung von dielektrischen Mehrschicht-Elastomerwandlern von Hoffstadt,  Thorben
Elektromechanische Wandler auf Basis Dielektrischer Elastomere (DE) lassen sich als Aktoren, Generatoren und Sensoren vielfältig einsetzen. Die intrinsischen Materialeigenschaften bieten deutliche Vorteile gegenüber konventionellen elektromagnetischen Wandlern, u. a. hinsichtlich der Energieeffizienz und -dichte sowie der damit verbundenen Miniaturisierungsmöglichkeit. Durch die Erforschung intelligenter Ansteuerungs- und Regelungsverfahren, z. B. für einen kombinierten Aktor-Sensor-Betrieb, können das Potential der neuartigen Wandler und die damit verbundenen Vorteile weiter ausgeschöpft werden. Im Rahmen dieser Arbeit werden durch ganzheitliche Betrachtung des Gesamtsystems aus Ansteuerelektronik und DE-Wandler neue, modellbasierte Schätzer und Regelungen entwickelt, die den Aktor-Sensor-Betrieb im geschlossenen Regelkreis ermöglichen.Mit den DE-Stapelwandlern werden nachfolgend mehrschichtige Wandler herangezogen, die sich gegenüber anderen Ausführungsformen durch hohe Kraftdichten auszeichnen. Aufgrund des kapazitiven Verhaltens der DE-Wandler wird zu deren Ansteuerung ein auf das elektrische Verhalten abgestimmter, bidirektionaler Sperrwandler eingesetzt. Dieser ist in der Lage, die hohen erforderlichen Feldstärken und die damit verbundenen Spannungen im unteren Kilovoltbereich energieeffizient im bidirektionalen Betrieb bereitzustellen.Zunächst werden modellbasierte Regelungskonzepte für die Strom- und Spannungsregelung des Sperrwandlers entworfen und validiert, die von den anwendungsspezifischen Regelungen des DE-Wandlers als Schnittstelle verwendet werden. Ein Fokus der modellbasierten Regelung liegt dabei auf der Reduzierung der erforderlichen Messtechnik, indem benötigte (Regel-) Größen mit dem Modell geschätzt werden, sodass auf die Strommessung für den geregelten Betrieb des Sperrwandlers verzichtet werden kann. Anschließend wird ein valides Modell des DE-Wandlers hergeleitet und parametriert, welches auf der Betrachtung einer Leistungsbilanz beruht, um das dynamische, mechanische Verhalten des Elastomers mit dem elektrischen Verhalten des DE-Wandlers vorteilhaft zu koppeln. Dieses Modell bildet einerseits die Grundlage für den Entwurf der Regelungskonzepte. Andererseits werden die für den Betrieb der Regelungen erforderlichen Zustands- und Störgrößen ebenfalls mithilfe modellbasierter Schätzer auf Basis eines erweiterten Kalman-Filters bestimmt. Neben einer sensorbasierten Ausführung des Schätzers, dem die Klemmenspannung und die Verformung des DE-Wandlers als Messgrößen zur Verfügung stehen, wird auch ein selbstsensierender Schätzer für den kombinierten Aktor-Sensor-Betrieb entwickelt, der aus den gemessenen elektrischen Klemmengrößen das mechanische Wandlerverhalten schätzt. Im Gegensatz zu existierenden Verfahren erfordert dieser Ansatz keine überlagerte Spannungsanregung für die Schätzung.Abschließend werden eine Positions- sowie eine universale Energieregelung entworfen, mit der die Aktorkraft, Verformung oder Spannung durch eine Vorsteuerung geregelt werden kann. Aufgrund des schaltenden Verhaltens des Sperrwandlers werden Gleitzustandsregelungen ausgelegt. Diese stellen ein für die spezifische Strecke prädestiniertes Entwurfsverfahren dar. Neue Optimierungen und Arbeitspunktadaptierungen erlauben hoch dynamische sensorbasierte und selbstsensierende Regelungsvorgänge mit Bandbreiten von bis zu 300 Hz bei hoher stationärer Regelgüte und deutlich reduzierter Schalthäufigkeit.
Aktualisiert: 2021-01-20
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Mikroplastik im Wasserkreislauf

Mikroplastik im Wasserkreislauf von Anger,  Philipp, Bannick,  Claus Gerhard, Barthel,  Anne-Kathrin, Braun,  Ulrike, Braunbeck,  Thomas, Dittmar,  Stefan, Eisentraut,  Paul, Elsner,  Martin, Gnirß,  Regina, Grummt,  Tamara, Hanslik,  Lisa, Huppertsberg,  Sven, Ivleva,  Natalia P., Jekel,  Martin, Klöckner,  Philipp, Knepper,  Thomas P., Köhler,  Heinz R, Krais,  Stefanie, Kuckelkorn,  Jochen, May,  Elisabeth, Müller,  Yanina Katharina, Niessner,  Reinhard, Obermaier,  Nathan, Oehlmann,  Jörg, Pittroff,  Marco, Reemtsma,  Thorsten, Ruhl,  Aki Sebastian, Schmieg,  Hannah, Schmitt,  Thomas, Schür,  Christoph, Storck,  Florian Rüdiger, Strobel,  Claudia, Triebskorn,  Rita, Wagner,  Martin, Wagner,  Stephan, Witzig,  Cordula Sonja, Zumbülte,  Nicole
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt MiWa widmete sich grundlegenden Fragestellungen zur Analytik und Wirkung von Mikroplastik-Partikeln im Wasserkreislauf. Es wurden Methoden der Umweltprobennahme, der Probenaufbereitung und verschiedene Detektionsverfahren zur Charakterisierung und Quantifizierung von Mikroplastik intensiv untersucht, miteinander verglichen und weiterentwickelt. Öko- und humantoxikologische Untersuchungen dienten dem Zweck, die potenziell von Mikroplastik ausgehende Gefährdung für die aquatische Umwelt und den Menschen zu analysieren und zu bewerten. Eine Harmonisierung und Standardisierung von Methoden der Probennahme, Probenaufbereitung und Mikroplastik-Detektion sind trotz der erheblichen Fortschritte derzeit nur teilweise möglich. Die ökotoxikologischen Studien zeigen zwar die Aufnahme von Mikroplastik-Partikeln durch einige Organismen, jedoch konnte bisher keine schädigende Wirkung nachgewiesen werden. Dabei wurden für eine Auswahl aquatischer Modellspezies sowohl Szenarien direkter als auch indirekter Exposition innerhalb einer Nahrungskette betrachtet. Interaktionen mit menschlichen Modellzellen wurden bislang nur bei Mikroplastik-Partikeln mit Größen weit unterhalb von 1 µm (also Nanoplastik) beobachtet. Eine umfassende Bewertung ist bislang nicht möglich.
Aktualisiert: 2020-12-16
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Myra Warhaftig — Architektin und Bauforscherin

Myra Warhaftig — Architektin und Bauforscherin von Gretsch,  Sarah, Schlusche,  Günter, Sonder,  Ines
Myra Warhaftig war eine bemerkenswerte Architektin und Bauforscherin, deren Bauten und Publikationen viel bewirkt haben und immer noch viel bewirken und deren Forschungen wohl auch in Zukunft noch einiges bewirken werden. Sie hat einen ganz eigenen und bis heute wichtigen Ansatz der Architektur aufgegriffen bzw. vorangetrieben, nämlich die Grundrissforschung, die Verbesserung und Optimierung des Wohnungsgrundrisses für die Emanzipation der Frau, für die Reorganisation des Familienlebens. Ihr zweiter Arbeitsschwerpunkt lag in der historischen Bauforschung. Durch ihre Arbeiten und Recherchen sind viele jüdische Architektinnen und Architekten, die von den Nationalsozialisten verfolgt, entrechtet, diskriminiert, vertrieben, deportiert und ermordet wurden, vor dem endgültigen Vergessen bewahrt und wieder rehabilitiert worden. Diese Publikation dokumentiert die Ergebnisse des wissenschaftlichen Symposiums „Myra Warhaftig Architektin und Bauforscherin“, das von der Gesellschaft zur Erforschung des Lebens und Wirkens deutschsprachiger jüdischer Architekten vom 17. bis zum 18.5.2018 am Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin durchgeführt wurde.
Aktualisiert: 2021-01-12
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Willkommene Perspektiven

Willkommene Perspektiven von Hübel,  Christian, Jeutner,  Markus, Möller,  Claudia, Pahl-Weber,  Elke, Schoen,  Susanne, Thomaier,  Susanne, Wendt-Schwarzburg,  Helke
Welche Bedarfe, Ideen und Lösungen sehen hochqualifizierte Migrant*innen für eine nachhaltige Stadtentwicklung? Inwiefern eignet sich Urban Design Thinking als ko-kreative Methode und Impuls für städtische Transformationsprozesse? Was bringen solche ko-kreativen Stadtentwicklungsprozesse mit bestimmten Bevölkerungsgruppen einer Stadt wie Mannheim und wie fügen sie sich in die Stadtpolitik ein? Wie kann man andere Städte dafür interessieren, was im Mannheimer Reallabor erprobt und erarbeitet wird?Diese neugierigen Fragen waren der Ausgangspunkt zu einem Forschungs- und Entwicklungsprozess, der sich zwischen 2016 und 2019 in der Stadt Mannheim im Rahmen des Forschungsprojekts Migrants4Cities. Hochqualifizierte Migrant*innen gestalten Zukunftsstädte entfaltete. Migrants4Cities hat mit Urban Design Thinking in einem ko-kreativen Arbeitsprozess zu zentralen Stadtentwicklungsthemen in Mannheim real experimentiert und versteht sich daher als Reallabor. Die Antworten, die das Verbundteam aus der Stadt Mannheim, dem Fachgebiet für Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten der Technischen Universität Berlin und dem inter 3 Institut für Ressourcenmanagement auf die eingangs formulierten Fragen gefunden hat, werden in diesem Sammelband präsentiert.Das Buch zeigt auf, warum Ko-Kreation auch in der Stadtentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt und wie mit Urban Design Thinking solche ko-kreativen, am Bedarf der Menschen ausgerichtete Arbeitsprozesse im städtischen Kontext strukturiert und umgesetzt werden können. Es bietet anschauliche Einblicke, wie Urban Design Thinking im Projekt Migrants4Cities eingesetzt wurde, welche Personen in die Arbeit eingebunden waren, was den Arbeitsprozess ausgezeichnet hat und welche Ergebnisse erarbeitet wurden. Basierend auf diesen Erfahrungen wird der ko-kreative Ansatz in Mannheim reflektiert in Bezug auf: die Besonderheiten in der Anwendung von Urban Design Thinking, die Einbindung solcher Vorgehensweisen in die Routinen städtischer Governance, die Mobilisierung und Einbindung der Migrant*innen sowie den Transfer von Ergebnissen in andere Städte.Ermöglicht wurde Migrants4Cities durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms Nachhaltige Transformation urbaner Räume.
Aktualisiert: 2020-09-24
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Spatial Commons. Die Nachbarschaft und ihre Gewerberäume als sozial-räumliches Gemeingut

Spatial Commons. Die Nachbarschaft und ihre Gewerberäume als sozial-räumliches Gemeingut von Bretfeld,  Nada, Heilgemeir,  Anna, Pelger,  Dagmar, Stollmann,  Jörg
Der sogenannte Wrangelkiez in Kreuzberg ist eines der am stärksten von Gentrifizierung bedrohten Stadtviertel Berlins, verfügt aber zugleich über eine der widerstandsfähigsten Bewohnerschaften der Stadt. Die urbane Nachbarschaft wird in der vorliegenden Publikation unter dem Gesichtspunkt der Commons und des (Dis-)Commonings betrachtet. Dies geschieht aus dreierlei Perspektiven: Planung, Gemeinwesenarbeit und Bildungsarbeit. In der vorliegenden als Bildungsmaterial und Forschungsdokumentation zugleich konzipierten Publikation wird die Nachbarschaft auf ihre Potentiale ihrer Re-/Produktion von sozial-räumlichen Beziehungsgeflechten, Zugangssystemen aber auch in Bezug auf die Risiken der Abschöpfung nachbarschaftlich hergestellter "Güter" untersucht: In welchem Zusammenhang stehen der Raum der Nachbarschaft, das Beziehungsgefüge der Nachbar_ innen und die täglichen Handlungen, die beides verbinden? Mit welchen Mitteln wird der urbane Raum als Ort der Interaktion und Teilhabe gemeinschaftlich erzeugt und erhalten? Welche geplanten oder ungeplanten Prozesse haben Einfluss auf die räumliche Struktur sowie auf den Alltag der Bewohner_innen und Nutzer_innen? Wer bedient sich der kollektiv erzeugten Werte im Raum bzw. wem werden sie zur Verfügung gestellt? Die Publikation wurde durch Weiterbearbeitung der Ergebnisse des im Sommersemester 2017 durchgeführten Recherche- und Kartierungsseminars „Spatial Commons. Hin und weg vom Kiez“ erstellt sowie auf Grundlage der Ergebnisse eines "Fachtags zur Bedeutung von Gewerberäumen als Orte des Gemeinschaffens für die Nachbarschaft" im November 2018.
Aktualisiert: 2021-01-12
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Wohnhaft im Verborgenen

Wohnhaft im Verborgenen von Eichhorst,  Finya, Gunia,  Anne, Kelling,  Emily, Löw,  Martina, Pelger,  Dagmar, Runge,  Farina, Schütze,  Alina, Stollmann,  Jörg, Wagner,  Lisa, Wulf,  Jonas
Die Kommunen in Deutschland sind verpflichtet, Obdachlose vor Straßenobdachlosigkeit zu bewahren. Häufig kommen sie dieser Verpflichtung nach, indem sie die Kosten für Hostelsbetten übernehmen. In diesem Zusammenhang stellt die Berliner Hostelwirtschaft mit wohnungslosen Menschen eine versteckte Form der Wohnungslosigkeit dar, die weder in der Stadt sichtbar ist noch in der öffentlichen Debatte berücksichtigt wird. Die meisten Menschen wissen nicht einmal davon. In diesem Projekt wird untersucht, wie die Hostelwirtschaft funktioniert: Welche Akteure sind beteiligt und wie hängen sie voneinander ab? Wie ist das Hostelphänomen auf verschiedenen Ebenen räumlich strukturiert? Welche Codes und Conventions bilden die Grundlage seiner Organisation? Die Ergebnisse bestätigen unsere Vermutung und zeigen, dass die Verborgenheit für die Existenz der Hostelwirtschaft konstitutiv ist - auf der Ebene der Stadt, der Nachbarschaft, des Gebäudes und der Innenräume. Wir verstehen diese Dynamik als eine neue Raumproduktion prekären Wohnens in Berlin, die sich im Verborgenen abspielt und deren räumliche Charakteristika in einer Karte festgehalten sind, die Teil der Publikation ist.
Aktualisiert: 2020-10-29
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Oben: Publikationen von Universitätsverlag der TU Berlin

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Weitere Verlage neben Universitätsverlag der TU Berlin

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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Universitätsverlag der TU Berlin

Wie die oben genannten Verlage legt auch Universitätsverlag der TU Berlin besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben