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Die Gartenstadt Hellerau

Die Gartenstadt Hellerau von Nitschke,  Thomas
1902 verkündete die schwedische Reformpädagogin Ellen Key das »Jahrhundert des Kindes«. Zwölf Jahre später brach jedoch der Erste Weltkrieg aus und diesem folgte – unterbrochen von einer nervösen und hektischen Zwischenkriegszeit – der durch Deutschland verursachte »Höllensturz«. Das Entsetzen über das Geschehene wurde durch die Gründung der zwei deutschen Staaten zu kompensieren versucht, bis im Oktober 1989 ostdeutsche Demonstranten eine Friedliche Revolution wagten - mit Vernunft und mit Gewaltlosigkeit gegen staatliche Willkür. Vor diesen Ereignissen aber gab es bereits die Idee der humanistisch intendierten »Pädagogischen Provinz«. Diese Idee - von Goethe und von Hermann Hesse literarisch beschrieben – war einst im »Jungen Hellerau« beheimatet. Die Nationalsozialisten und die Machthaber im real existierenden Sozialismus bekämpften diese Idee; doch auch die Befürworter einer neoliberalen Gesellschaft und »marktkonformen« Demokratie sind nicht ohne weiteres bereit, die Selbstbestimmtheit und die Einzigartigkeit eines jeden Menschen anzuerkennen und gerecht zu fördern. Dieses Buch zeichnet die wechselvolle Geschichte der Hellerauer pädagogischen Unternehmungen, aber auch ihrer Gegenströmungen in der Gartenstadt nach und zeigt, dass es eine länger währende wahrhaftige »Pädagogische Provinz« wahrscheinlich nie geben wird, dass aber zu allen Zeiten und manchmal im Verborgenen »Abkömmlinge« und »Gesandte« diese Idee leben und sich für sie engagieren.
Aktualisiert: 2021-04-27
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Das Haus ›Wiesenstein‹

Das Haus ›Wiesenstein‹ von Schmitz,  Walter
Daß Künstler – und seit dem 19. Jahrhundert auch Dichter – eine Wohnstatthaben, die Teil ihres Werkes ist, wurde in der kulturgeschichtlichen Forschung bisher kaum berücksichtigt. Gerhart Hauptmann darf hier als exemplarischer Fall gelten. Sein Haus ›Wiesenstein‹, welches in einer Reihe mit berühmten europäischen Künstler- und Dichterhäusern seit der Renaissance steht, ist Wohnung, Archiv, Museum, ja ein Denkmal des Genius. Der vorliegende Band widmet sich vor allem dem Haus ›Wiesenstein‹, seiner Gliederung, seinem Ausstattungsprogramm, aber auch dem Alltag, der in ihm stattfand. Die anderen Wohnorte, die für Hauptmanns Schaffen bestimmend wurden, also das Hohenhaus bei Dresden, die Villa in Erkner, das Haus ›Seedorn‹ auf Hiddensee sowie das Haus in Schreiberhau, werden ebenfalls vorgestellt. Der Band ist reich illustriert und enthält Quellentexte von Zeitgenossen über Hauptmanns Häuser.
Aktualisiert: 2021-04-26
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August Leskien

August Leskien von Bünz,  Enno, Fuchs,  Thomas, Leskien,  August, Mueller,  Winfried, Schattkowsky,  Martina, Spieker,  Ira, Staude,  Birgit
Im Fokus steht mit August Leskien einer der Begründer der Slawistik als wissenschaftliches Fach in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zusammen mit Ernst Windisch und Karl Brugmann gründete er 1898 das Indogermanische Institut an der Universität Leipzig und baute es schließlich zu einem der weltweit führenden vergleichenden sprachwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen aus. Als Hauptvertreter der sogenannten Junggrammatiker, die in Analogie zu der Ausnahmslosigkeit der Naturgesetze von der Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze überzeugt waren, wirkte Leskien prägend auf eine ganze Generation von Sprachwissenschaftlern. Über seine Rolle als Hochschullehrer hinaus war Leskien als Chefredakteur der 14. Aufl age des Brockhaus Konversationslexikons tätig. Seine in diesem Band edierten Tagebücher vermitteln eine Vielzahl von Details zur Leipziger Universitäts- und Verlagsgeschichte. Darüber hinaus führen sie ins Innere der Lebenswelt des Leipziger Bürgertums.
Aktualisiert: 2021-04-26
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Die Zerstörung Dresdens

Die Zerstörung Dresdens von Schmitz,  Walter
Bereits unmittelbar nach den Luftangriffen vom 13. und 14. Februar 1945 beginnen Maleri und Graphik, Photographie, Literatur und Musik nach künstlerischen Antworten auf die Zerstörung der Kunststadt Dresden zu suchen. Der Band vermittelt anläßlich des 60. Jahrestages dieses Ereignisses zum ersten Mal einen Überblick über diese Zeugnisse aus allen Bereichen der Kunst; die dokumentarischen und literarischen Texte stammen u.a. von Victor Klemperer und Gret Palucca, von Gerhart Hauptmann und Erich Kästner sowie von Volker Braun, Heinz Czechowski und Durs Grünbein. Zudem informieren Essays von Dresdner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über diese im Angesicht des Schreckens entstandenen Werke
Aktualisiert: 2021-03-29
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Deutsche in Ungarn – Ungarn und Deutsche

Deutsche in Ungarn – Ungarn und Deutsche von Almai,  Frank, Fröschle,  Ulrich
Der Band ist exemplarisch jenem spezifischen mitteleuropäischen Kulturraum gewidmet, der durch das Zusammenleben von Ungarn und Deutschen in Ungarn konstituiert wurde und wird. Experten aus unterschiedlichen Disziplinen eröffnen mit ihren Beiträgen vielfach perspektivierte Blicke auf Geschichte und Gestalt einer nicht immer spannungslosen kulturellen Vielfalt, die heute – nach den Verheerungen des 20. Jahrhunderts – in vielen Teilen als Erinnerungsraum erst wieder zu rekonstruieren ist.
Aktualisiert: 2021-03-29
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Odyssee ohne Ankunft

Odyssee ohne Ankunft von Pazarkaya,  Yüksel, Schmitz,  Walter
In seinen Vorlesungen reflektiert Yüksel Pazarkaya seine vierzigjährige Autorschaft in zwei Sprachen, seine Konzeption von Literatur sowie die Bedingungen seines Schreibens zwischen und in zwei Kulturen. Der 1940 in Izmir geborene Schriftsteller, literarisch unter anderem vom Umfeld Max Benses und der Konkreten Poesie geprägt, erhielt 1989 den Albert-von-Chamisso-Preis und eröffnete 2000 die Dresdner Chamisso-Poetikdozenturen.
Aktualisiert: 2021-03-29
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Es gab einmal die Alpen

Es gab einmal die Alpen von Chiellino,  Gino
In dieser zweisprachigen Anthologie wird zum ersten Mal das weite Spektrum der Literatur italienischer Autor/innen in Deutschland ausgelotet und vorgestellt. In ihrer Prosa und Lyrik führen sie die Sprachen und die literarischen Traditionen beider Kulturen auf immer wieder verblüffende Weise zusammen. Nicht zuletzt der kreative Umgang mit ihren Sprachen und der dialogische Einsatz ihres historisch-kulturellen Gedächtnisses verbindet diese Autor/innen.
Aktualisiert: 2021-03-29
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Gedichte

Gedichte von Gerl-Falkovitz,  Hanna B, Görres,  Ida F.
Ida Friederike Görres (1901-1971) gehört zu einer der bedeutendsten katholischen Dichterinnen des vergangenen Jahrhunderts. Zutiefst geprägt vom 'geistlichen Respekt vor der Heiligen Kirche' (Gottfried Bitter) hat sie mit einer Mächtigkeit und einem Zauber der lyrischen Sprache, wie man sie vielleicht mit der Droste-Hülshoffs vergleichen kann, die 'Versöhnung vieler Fremdheiten' und eine 'neue Gestalt der Kirche' besungen ('Be-Denkliches'). Als Prosaautorin immer wieder aufgelegt, ist der vorliegende Band, herausgegeben von Frau Prof. Dr. Gerl-Falkovitz, die einzige im Buchhandel erhältliche Ausgabe der Gedichte von Ida Görres. Die nunmehr dritte Auflage ist ein ermutigendes Zeichen, dass Texte dieses Tiefgangs lebendig bleiben.
Aktualisiert: 2021-04-14
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L’Ombra di Venezia

L’Ombra di Venezia von Heimer,  Falko, Nietzsche,  Friedrich, Strobel,  Jochen
Als Friedrich Nietzsche im Frühjahr 1880 in Venedig seinem Weggefährten Peter Gast 262 Aphorismen unter dem Titel "L'ombra di Venezia" diktierte, plante er wohl eine Buchpublikation. Bald darauf begann er jedoch den diktierten Text zu überarbeiten, und übernahm schließlich nur 90 Aphorismen in die "Morgenröthe". Erstmals erscheint hier "L'Ombra di Venezia" ungekürzt nach der in Nietzsches Nachlaß befindlichen Handschrift.
Aktualisiert: 2021-03-29
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Aus dem Binnenland

Aus dem Binnenland von Borkovec,  Petr, Holý,  Jirí, Hultsch,  Anne, Utezeny,  Tereza
Der tschechische Dichter und Übersetzer Petr Borkovec nähert sich in den Dresdner Vorlesungen seiner eigenen Poetik von ihren Kontexten her. Er spürt zunächst seinen Stammbäumen nach — dem familiären, der Welt seiner drei Großmütter in dem mittelböhmischen Ort Louovice pod Blaníkem, und dem poetischen, den im Wesentlichen russische Dichter des 20. Jahrhunderts bilden, ehe er sich den unmittelbaren Umständen seines Schreibens widmet, die von einer großen visuellen Kraft bestimmt werden. Er zeigt, wie verschiedene Gedächtnishandlungen sein Schaffen konstituieren, das getragen wird von 'dem einzigen Verlangen, die Kette nicht zu zerreißen' und 'dem Willen, […] ihr fester Bestandteil zu werden'. Dieses Streben nach privater und kultureller Kontinuität, das sich gegenseitig durchdringt, geht mit dem Bewußtsein des später Geborenen einher, daß ihm die Sprache von den früheren Generationen anvertraut worden ist, vor denen er sich nun verneigt.
Aktualisiert: 2021-03-29
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