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Ich bin kein Ausländer, ich heiße nur so

Ich bin kein Ausländer, ich heiße nur so von Shaheen,  Amir
Wenn ein deutscher Muttersprachler einen arabischen Namen trägt, dann wirft das im Alltag berechtigte Fragen auf. Wenn jemand wie Amir Shaheen dann auch noch Schriftsteller ist und Bücher veröffentlicht, na, dann liegt es doch nahe, wissen zu wollen, ob seine Texte übersetzt werden – ins Deutsche! Amir Shaheen schildert pointiert und geistreich, was allein sein Name bei seinen biodeutschen Mitmenschen in diesem Lande auszulösen vermag. Seine Erlebnisse schildert er unterhaltsam und überaus amüsant. Zugleich lädt er dazu ein, weit verbreitetes Schubladendenken und vermeintliche Selbstverständlichkeiten noch einmal kritisch in den Blick zu nehmen, Erwartungshaltungen und Vorurteile zu überprüfen, sich bewusst zu werden über vielfach bloß Gutgemeintes und ebenso auch über die allgegenwärtige Schere im Kopf…
Aktualisiert: 2021-10-07
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Madonnas letzter Traum

Madonnas letzter Traum von Akhanlı,  Doğan, Hallac,  Recai, Roth,  Thomas
Doğan Akhanlı greift in Madonnas letzter Traum die Novelle Madonna im Pelzmantel des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf und schreibt sie neu. Akhanlı macht Ali selbst zur Romanfigur. Auf seinem Weg ins Exil wird er 1948 von Angehörigen des türkischen Geheimdienstes getötet. Unmittelbar vor seinem Ableben gesteht er, Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Madonnas letzter Traum ist der Versuch, die wahre Geschichte des Lebens und Todes von Maria Puder in der NS-Zeit zu entdecken. Der Autor nimmt einen mit zurück in die Welt seiner Kindheit, in die Liebesgeschichte von Sabahattin Ali, in die ernsthafte Recherche zu den historischen Geschehnissen des Holocausts, und in anarchistische Gespräche unter Freunden. Historisches vermischt sich mit Autobiographischem und Fiktionalem, und ergibt so einen Strudel aus Erinnerungen und Geschehnissen, in dem Zeiten und Räume zuweilen verschwimmen.
Aktualisiert: 2021-10-07
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Zwischen zwei Türen

Zwischen zwei Türen von Geldner,  Thomas, Khaksar,  Nasim, Marzban,  Gorji
Mit Zwischen zwei Türen präsentiert der Sujet Verlag eine Kurzgeschichtensammlung von dem in der Niederlande im Exil lebenden iranischen Autor Nasmin Khaksar. Thomas Geldner und Gorji Marzban übersetzten die Kurzgeschichten aus dem Persischen ins Deutsche und machen es so interessierten deutschsprachigen Lesern möglich, in die kunstvollen, tiefgründigen und humoristischen Geschichten einzutauchen. Nasmin Khaksar erzählt in seinen Kurzgeschichten von vielseitigen Schicksalen aus der Fremde. Nachtwandlerisch bewegen sich die Protagonis*innen zwischen den Welten, getrieben vom Wunsch zu verstehen - und verstanden zu werden.
Aktualisiert: 2021-10-01
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Im Träumen stehn die Tiere still

Im Träumen stehn die Tiere still von Hille,  Ulrike Marie
Ulrike Marie Hille nimmt ihre Leserschaft mit sich auf Reisen. Mit Blick auf die Welt reist das lyrische Ich durch „poetische Landschaften“, bis es sich im Zauber von Sehnsucht und Hoffnung verwandeln und neu bestimmen lässt. Inspiriert von anderen Dichterinnen und Dichtern tritt Ulrike Marie Hille immer wieder mit ihnen und ihrer Leserschaft in einen Dialog – viele sind geladen in ihr „Haus der Sprache“. Dabei verschafft sich auch das „Träumetier“ Zutritt, eine Metapher für das Rätselhafte, bisweilen merkwürdig Unverständliche der dichterischen Sprache, die durch ihre Eloquenz und geheimnisvolle Stille mysteriöse und zugleich mächtige poetische Bilder schafft.
Aktualisiert: 2021-09-30
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Raqqa am Rhein

Raqqa am Rhein von Abdullah,  Jabbar, Roth,  Thomas
Raqqa am Rhein ist eine autobiografische Erzählung über Aufbruch und Ankunft, über zerstörte Freiheitsträume und hoffnungsvolle Neuanfänge. Im Zentrum stehen zunächst Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend im Zeichen der Diktatur, nahe der nordsyrischen Stadt Raqqa und der Alltag einer Dorfgemeinschaft am Euphrat. Später beschreibt der Autor die ersten friedlichen Proteste 2011 an der Universität von Aleppo ebenso wie deren brutale Niederschlagung durch das Assad-Regime. Authentische Augenzeugenberichte bieten zudem ungeschönte Einblicke in die skrupellosen Methoden der syrischen Geheimdienste wie auch in das Leben unter der Willkürherrschaft des IS in Raqqa nach 2014. Doch Abdullah berichtet auch über seine neue Heimat Deutschland. Detailliert und humorvoll beschreibt er die ersten Schritte in einer zunächst fremden Gesellschaft und Sprache. Dabei hinterfragt der Autor die landläufigen Konzepte von Integration und Herkunft, reflektiert den Freiheitsbegriff und hält auch manch überraschenden Perspektivwechsel bereit.
Aktualisiert: 2021-09-09
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Ungebremst durch Kermanschah

Ungebremst durch Kermanschah von Djahani,  Maryam, Schultz,  Petra-Janina, Stümpel,  Isabel
Shohre ist Anfang dreißig, geschieden und Autonärrin. Sie arbeitet in der iranischen Stadt Kermanschah als Taxifahrerin. Während männliche Kollegen und Fahrgäste es zuweilen am nötigen Respekt fehlen lassen, sind Frauen stolz, neben einer Frau am Steuer Platz zu nehmen. Auf ihren Routen hat Shohre immer wieder überraschende Begegnungen und Wortwechsel mit Fahrgästen - sogar mit dem vermeintlichen Mann ihrer Träume. Sie befördert eine alte Frau, deren Tochter im Gefängnis sitzt, weil sie sich gegen ihren übergriffigen Chef gewehrt hat; Shohres Nachbarin wurde von ihrem Mann wegen einer jüngeren Frau verlassen; ihre ebenfalls geschiedene Cousine verzweifelt, weil ihr Exmann ihr das Besuchsrecht der gemeinsamen Tochter verweigert. Shohre selbst aber gibt trotz Enttäuschungen nicht auf. Ein Werk über Selbstbestimmung, Tradition und Traditionsbrüche und den Weg einer selbstbewussten Frau in einer männerdominierten Welt.
Aktualisiert: 2021-09-09
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Das Schweigen meines Vaters

Das Schweigen meines Vaters von Bui,  Doan, Müller,  Astrid, Wellnitz,  Philippe
Kennt man jemals den anderen? Der Vater von Doan, einer jungen Frau, die als Kind vietnamesischer Eltern in Frankreich aufwächst, wird Opfer eines Schlaganfalls und kann nicht mehr sprechen: er lebt jetzt in Schweigen gehüllt, kann nur „O“ - und “A“ laute von sich geben. Da wird der jungen Frau Doan bewußt, dass sie eigentlich nichts von ihm weiß, von seiner Vergangenheit, von seiner Herkunft. Jetzt ist es zu spät, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Dies ist schicksalhafte Ironie: sie, die von Berufs wegen Fragen stellt, weil sie Journalistin ist, sie, die Migranten aus aller Herren Länder interviewt hat, hat nie ihren eigenen Vater befragt. Sie weiß nichts, bzw. hat nie die Geschichte ihrer Familie erforscht, die als Exilanten Vietnam verlassen haben. In ihrer Familie ist das die Regel – man schweigt.
Aktualisiert: 2021-09-30
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Kleines Buch der Migration

Kleines Buch der Migration von Kadivar,  Pedro, Krämer,  Gernot, Roth,  Thomas
In seinem literarischen Essay setzt sich Pedro Kadivar mit der Thematik der inneren und äußeren Migration auseinander. Strukturierendes Element ist dabei die Biographie des Autors: Einst im Iran geboren, emigrierte Kadivar erst nach Paris, später nach Berlin. Radikal in seiner Form der Integration, legte er die Muttersprache später gänzlich ab und unterdrückte so die eigene Herkunft. Neben persönlichen Einblicken in das Leben eines Migranten bietet der Essay Überlegungen über die Bedeutung der Migration in der Kunst und bezieht sich auf wichtige Figuren der Kunst- und Literaturgeschichte wie Dürer, Giorgione, Proust, Beckett und Hedayat.
Aktualisiert: 2021-09-09
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Lyrikkalender 2022

Lyrikkalender 2022
Alle zwei Wochen ein Gedicht: 27 wundervolle Texte unserer Autorinnen und Autoren begleiten Sie durch das Jahr 2022. Wie bereits in den zwei vorigen Jahren haben wir aus den im Sujet Verlag erschienenen Lyrikbänden die schönsten Gedichte für diesen Kalender ausgewählt. Lassen Sie sich von den harmonisch illustrierten Blättern und der sinnlichen Lyrik zu jeder Jahreszeit verzaubern. Mit diesen Autor*innen: Ali Abdollahi, Garous Abdolmalekian, Adonis, Jürg Beeler, Inge Buck, Martin Bührig, Bijan Dschalāli, Mahmood Falaki, Forugh Farrochsād, Gunther Gerlach, Ulrike Marie Hille, Bernd Jaeger, Nahid Kabiri, Sarah Kiyanrad, Mariam Meetra, Sudabeh Mohafez, Widad Nabi, Schirin Nowrousian, Eberhard Pfleiderer, SAID, Ernesto Salazar-Jiménez, Seyed Ali Salehi, Amir Shaheen, Ssohrāb Ssepehri, Magdaléna Starková, Suleman Taufiq
Aktualisiert: 2021-09-30
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