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Die Stellung des seligen Augustinus in der Orthodoxen Kirche

Die Stellung des seligen Augustinus in der Orthodoxen Kirche von Rose,  Seraphim
Augustinus: Kirchenvater oder Häretiker? In dieses Spannungsfeld gestellt erkannte es Vater Seraphim Rose als seine Pflicht, eine orthodoxe Antwort auf einen im Osten wie im Westen zwar bekannten, jedoch unterschiedlich bewerteten Heiligen der Einen Kirche zu liefern. Rose warnt eindringlich vor einseitigen Übertreibungen im Umgang mit Augustinus, die sich in eigentümlicher Weise auch im Denken des Kirchenvaters vorfinden, insbesondere in Bezug auf seine Lehre von Gnade und freiem Willen, die später im Westen fatale Folgen nach sich ziehen sollte. Unter Zuhilfenahme etlicher Zeitgenossen des seligen Augustinus, allen voran der heilige Johannes Cassianus, aber auch im Vergleich mit Äußerungen der darauffolgenden Jahrhunderte vermag der Autor einen historischen Überblick über die Einordnung der augustinschen Lehre in den dogmatischen Zusammenhang der Kirche zu vermitteln. Zugleich betont Rose die ungebrochene Bedeutung und Hochachtung, die ihm die Heiligen der Kirche vor und nach dem großen Schisma sowie auch in jüngster Vergangenheit entgegenbrachten, obwohl er in einigen Punkten seiner Lehre zu sehr verengten und unvollkommenen Schlüssen gelangte. Dieses „Obwohl“ als barmherzige, orthodoxe Hinwendung zu einem großen „Vater orthodoxer Frömmigkeit“ sei besonders unter akademischen Vertretern der sogenannten „Patristischen Erweckung“ nahezu vollkommen abhanden gekommen. Damit beschreite man jedoch das geistlich gefährliche Gebiet einer Verdammung Augustins als Häretiker verbunden mit einer einseitig-elitären Überhebung östlicher Lehre und Weisheit gegenüber allem Westlichen. Seraphim Rose mahnt zur Demut: „Mögen diejenigen, die ‚korrekter’ sind als sie es verstehen, befürchten, […] Gnade durch Stolz einzubüßen.“
Aktualisiert: 2020-06-30
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Die Stellung des seligen Augustinus in der Orthodoxen Kirche

Die Stellung des seligen Augustinus in der Orthodoxen Kirche von Dziewior,  Andreas, Rose,  Seraphim
Augustinus: Kirchenvater oder Häretiker? In dieses Spannungsfeld gestellt erkannte es Vater Seraphim Rose als seine Pflicht, eine orthodoxe Antwort auf einen im Osten wie im Westen zwar bekannten, jedoch unterschiedlich bewerteten Heiligen der Einen Kirche zu liefern. Rose warnt eindringlich vor einseitigen Übertreibungen im Umgang mit Augustinus, die sich in eigentümlicher Weise auch im Denken Augustins vorfinden, insbesondere in Bezug auf seine Lehre von Gnade und freiem Willen, die später im Westen fatale Folgen nach sich ziehen sollte. Unter Zuhilfenahme etlicher Zeitgenossen des seligen Augustinus, allen voran der heilige Johannes Cassianus, aber auch im Vergleich mit Äußerungen der darauffolgenden Jahrhunderte vermag der Autor einen historischen Überblick über die Einordnung der augustinschen Lehre in den dogmatischen Zusammenhang der Kirche zu vermitteln. Zugleich betont Rose die ungebrochene Bedeutung und Hochachtung, die ihm die Heiligen der Kirche vor und nach dem großen Schisma sowie auch in jüngster Vergangenheit entgegenbrachten, obwohl er in einigen Punkten seiner Lehre zu sehr verengten und unvollkommenen Schlüssen gelangte. Dieses „Obwohl“ als barmherzige, orthodoxe Hinwendung zu einem großen „Vater orthodoxer Frömmigkeit“ sei besonders unter akademischen Vertretern der sogenannten „Patristischen Erweckung“ nahezu vollkommen abhanden gekommen. Damit beschreite man jedoch das geistlich gefährliche Gebiet einer Verdammung Augustins als Häretiker verbunden mit einer einseitig-elitären Überhebung östlicher Lehre und Weisheit gegenüber allem Westlichen. Seraphim Rose mahnt zur Demut: „Mögen diejenigen, die ‚korrekter’ sind als sie es verstehen, befürchten, […] Gnade durch Stolz einzubüßen.“
Aktualisiert: 2019-12-31
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Nihilismus — die Ideologie des Antichristen

Nihilismus — die Ideologie des Antichristen von Freitag,  York, Rose,  Seraphim
In diesen erstmals in deutscher Sprache vorgelegten Betrachtungen zum Wirken des Nihilismus heute enthüllt Eugene Rose den Kern der modernen Gedankenwelt in all seinen Facetten. Ob von humanistischen Idealen geprägter Liberalismus, ein allein dem Diesseits huldigender Realismus, ob der Nihilismus der ruhelos gewordenen Massen, den er Vitalismus nennt, oder ein auf Zerstörung alles Tradierten hin ausgerichtetes Drängen und Gedrängtsein, ihnen allen ist die Ansicht gemein, daß es absolute Wahrheit nicht gebe, daß alle Wahrheit relativ sei. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde dieses im Grunde rein säkulare Denken und Wollen — von Nietzsche prophezeit und von Dostojewski in seinen Auswirkungen bereits klar umrissen — schließlich auf sämtlichen Ebenen des Lebens spürbar. Heute, mehr als vier Jahrzehnte nachdem Rose seine Einsichten zu Papier brachte, sind sie aktueller denn je. In deutliche Worte kleidet er, weshalb zeitgenössische Ideen, Werte und Einstellungen — kurz: der moderne Zeitgeist — mit immenser Schnelligkeit in Richtung einer spirituellen und moralischen Anarchie driften. Zum bereits dämmernden Ausgang des nihilistischen Zeitalters wird, so Rose, eine vollkommen neue Welt geschaffen, ein vollkommen neuer Mensch gestaltet sein, ohne Bezug zum Göttlichen, ohne Hoffnung auf Sinn in Leben und Tod. „Der Nihilismus unseres Zeitalters ist in allem“, warnt Rose, „und wer nicht, mit Gottes Bestand, beschließt, ihn im Namen der Seinsfülle des lebendigen Gottes zu bekämpfen, den hat dieser bereits bezwungen. Wir sind an den Rand des Abgrunds zum Nichts gebracht, und wir werden, ob wir sein Wesen erkennen oder nicht, infolge der Affinität zu dem stets vorhandenen Nichts in uns ohne jede Hoffnung auf Erlösung von ihm verschlungen werden — es sei denn, wir bleiben reinen und festen Glaubens in Christus, ohne den wir wahrlich nichts sind.“
Aktualisiert: 2019-06-26
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Nihilismus — die Ideologie des Antichristen

Nihilismus — die Ideologie des Antichristen von Freitag,  York, Rose,  Seraphim
In diesen erstmals in deutscher Sprache vorgelegten Betrachtungen zum Wirken des Nihilismus heute enthüllt Eugene Rose den Kern der modernen Gedankenwelt in all seinen Facetten. Ob von humanistischen Idealen geprägter Liberalismus, ein allein dem Diesseits huldigender Realismus, ob der Nihilismus der ruhelos gewordenen Massen, den er Vitalismus nennt, oder ein auf Zerstörung alles Tradierten hin ausgerichtetes Drängen und Gedrängtsein, ihnen allen ist die Ansicht gemein, daß es absolute Wahrheit nicht gebe, daß alle Wahrheit relativ sei. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde dieses im Grunde rein säkulare Denken und Wollen — von Nietzsche prophezeit und von Dostojewski in seinen Auswirkungen bereits klar umrissen — schließlich auf sämtlichen Ebenen des Lebens spürbar. Heute, mehr als vier Jahrzehnte nachdem Rose seine Einsichten zu Papier brachte, sind sie aktueller denn je. In deutliche Worte kleidet er, weshalb zeitgenössische Ideen, Werte und Einstellungen — kurz: der moderne Zeitgeist — mit immenser Schnelligkeit in Richtung einer spirituellen und moralischen Anarchie driften. Zum bereits dämmernden Ausgang des nihilistischen Zeitalters wird, so Rose, eine vollkommen neue Welt geschaffen, ein vollkommen neuer Mensch gestaltet sein, ohne Bezug zum Göttlichen, ohne Hoffnung auf Sinn in Leben und Tod. „Der Nihilismus unseres Zeitalters ist in allem“, warnt Rose, „und wer nicht, mit Gottes Bestand, beschließt, ihn im Namen der Seinsfülle des lebendigen Gottes zu bekämpfen, den hat dieser bereits bezwungen. Wir sind an den Rand des Abgrunds zum Nichts gebracht, und wir werden, ob wir sein Wesen erkennen oder nicht, infolge der Affinität zu dem stets vorhandenen Nichts in uns ohne jede Hoffnung auf Erlösung von ihm verschlungen werden — es sei denn, wir bleiben reinen und festen Glaubens in Christus, ohne den wir wahrlich nichts sind.“
Aktualisiert: 2019-06-26
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