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Geo-Zentrum Solnhofen – E-Book

Geo-Zentrum Solnhofen – E-Book von Röper,  Martin
Unser mittelfränkisches Geo-Zentrum Solnhofen gehört zu Altmühlfranken. Die räumlich vielfältige Region liegt im Schnittpunkt von Naturpark Altmühltal, dem Fränkischen Seenland und dem Geopark Ries. Über die Bahn ist unser Geo-Zentrum leicht erreichbar. INFO-Point und Museum liegen an der Bahnlinie von Nürnberg nach München. Ort und Bahnhof Solnhofen gehören zum Verkehrsverbund der Metropolregion Nürnberg. Auch führt der beliebte Altmühl-Fernradwanderweg als touristisches Highlight direkt an unserem Museum vorbei. Für Radfahrer empfehlen wir, bei der Fahrt durch das wunderschöne Altmühltal zwischen Pappenheim und Dollnstein einen Besuch unseres Bürgermeister-Müller-Museums vor Reiseantritt bei der Tagesplanung zu berücksichtigen. Zudem befindet sich entlang des gut ausgebauten Radweges die Infotafel zum Bayerischen Geotop „Zwölf-Apostel-Felsen“, einem der drei Außenbereiche unseres Geo-Zentrums. Der Fotoplatz bietet einen wunderschönen Blick auf eines der schönsten Naturmotive im Naturpark Altmühltal. Mit dem Auto erreichen Sie uns von Norden und Nordwesten über die Bundesstraßen 2 und 13 bei Weißenburg und Treuchtlingen. Vom Nördlinger Ries und von Donauwörth im Süden führt Ihre Anreise entlang der Bundesstraße 2 über die nach Norden ansteigende Hochfläche der Südlichen Frankenalb. Die mittelfränkischen Lokalitäten von Langenaltheim, Pappenheim und Solnhofen bilden das westliche Tor in die historische Steinbruchlandschaft der Solnhofener Platten mit dem Entdeckungsort des Archaeopteryx auf der Langenaltheimer Haardt. Von Osten führt Ihr Weg über Eichstätt und Dollnstein durch die typische Juralandschaft. Dort, wo Straße, Bahn und Radweg am Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen zusammenkommen, liegt der INFO-Point des Geo-Zentrums. Er befindet sich an der Kasse des Bürgermeister-Müller-Museums. Dort bekommen Sie die notwendigen Auskünfte. Unser INFO-Point ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Aktualisiert: 2020-04-20
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Geo-Zentrum Solnhofen

Geo-Zentrum Solnhofen von Röper,  Martin
Unser mittelfränkisches Geo-Zentrum Solnhofen gehört zu Altmühlfranken. Die räumlich vielfältige Region liegt im Schnittpunkt von Naturpark Altmühltal, dem Fränkischen Seenland und dem Geopark Ries. Über die Bahn ist unser Geo-Zentrum leicht erreichbar. INFO-Point und Museum liegen an der Bahnlinie von Nürnberg nach München. Ort und Bahnhof Solnhofen gehören zum Verkehrsverbund der Metropolregion Nürnberg. Auch führt der beliebte Altmühl-Fernradwanderweg als touristisches Highlight direkt an unserem Museum vorbei. Für Radfahrer empfehlen wir, bei der Fahrt durch das wunderschöne Altmühltal zwischen Pappenheim und Dollnstein einen Besuch unseres Bürgermeister-Müller-Museums vor Reiseantritt bei der Tagesplanung zu berücksichtigen. Zudem befindet sich entlang des gut ausgebauten Radweges die Infotafel zum Bayerischen Geotop „Zwölf-Apostel-Felsen“, einem der drei Außenbereiche unseres Geo-Zentrums. Der Fotoplatz bietet einen wunderschönen Blick auf eines der schönsten Naturmotive im Naturpark Altmühltal. Mit dem Auto erreichen Sie uns von Norden und Nordwesten über die Bundesstraßen 2 und 13 bei Weißenburg und Treuchtlingen. Vom Nördlinger Ries und von Donauwörth im Süden führt Ihre Anreise entlang der Bundesstraße 2 über die nach Norden ansteigende Hochfläche der Südlichen Frankenalb. Die mittelfränkischen Lokalitäten von Langenaltheim, Pappenheim und Solnhofen bilden das westliche Tor in die historische Steinbruchlandschaft der Solnhofener Platten mit dem Entdeckungsort des Archaeopteryx auf der Langenaltheimer Haardt. Von Osten führt Ihr Weg über Eichstätt und Dollnstein durch die typische Juralandschaft. Dort, wo Straße, Bahn und Radweg am Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen zusammenkommen, liegt der INFO-Point des Geo-Zentrums. Er befindet sich an der Kasse des Bürgermeister-Müller-Museums. Dort bekommen Sie die notwendigen Auskünfte. Unser INFO-Point ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Kulturstadt Nürnberg

Kulturstadt Nürnberg von Schrenk,  Johann
Dieses Buch versteht sich als ein die Bewerbung Nürnbergs zur Kulturhaupstadt Europas 2025 begleitendes Lesebuch. Diese Bewerbung thematisieren Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly und Hans-Joachim Wagner, der Leiter des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt, während Barbara Bogen, die in Nürnberg lebende Kulturkritikerin für den Hörfunk der ARD, Hermann Glaser (gest. 2018), Schul- und Kulturdezernent der Stadt Nürnberg von 1964 bis 1990, und William F. Sheldon, der langjährige Leiter des ‚Amerika-Hauses‘, ihre eigene Sicht der Dinge dazu einbringen. Horst Brunner, dem profunden Kenner der deutschen Literatur des Mittelalters, ist daran gelegen, Nürnberg als zentralen Ort der deutschen Literatur im Spätmittelalter, in der Frühen Neuzeit und im Barock zu würdigen. Matthias Murko, von 1996 bis 2018 Leiter des Museums Industriekultur, und Karin Falkenberg, Leiterin des Nürnberger Spielzeugmuseums seit 2017, portraitieren Nürnberg als Industriestadt und Stadt, „die das Zeug zum Spielen hat“. Julius H. Schoeps, Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien in Potsdam rückt gemeinsam mit Olaf Glöckner, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Hauses, Nürnbergs besondere Bedeutung im Dritten Reich in den Fokus, während Oscar Schneider, einst Nürnberger Stadtrat und später Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher bewegt, bei dem seiner Meinung nach nicht nur die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Täter, sondern auch deren Ideologien abgeurteilt wurden. Hermann Glaser und Doris Katheder, die Resortleiterin der Akademie CPH in Nürnberg, machen sich Gedanken über die Nürnberger Erinnerungskultur am Beispiel des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Steffen Radlmaier, Feuilletonchef der Nürnberger Nachrichten, interviewt Dani Karavan, den Schöpfer der „Straße der Menschenrechte“, und bringt den legendären Rocksänger Billy Joel ins Spiel. Franziska Fronhöfer, die über „Kulturpolitik und Mentalitätswandel in den sechziger und siebziger Jahren“ promoviert hat, und Uli Glaser, ehemaliger Leiter des Amts für Kultur und Freizeit in Nürnberg, machen sich Gedanken über die Soziokultur Hermann Glasers und deren Bedeutung für die künftige Kulturpolitik der Stadt Nürnberg. Den Abschluss bildet die Arbeit von Philipp Nieberle, Unternehmensberater und Pressesprecher des „Nürnberg-Digital-Festivals“, über Nürnberg als eine sich digitalisierende Stadt.
Aktualisiert: 2020-03-09
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Als der Nebel sich lichtete

Als der Nebel sich lichtete von Kießling,  Lea, Kießling,  Nadine, Wittmann,  Otto
Einsam und markant erhebt sich der Hesselberg aus der sonst flachen fränkischen Landschaft. Zahlreiche Legenden ranken sich um diesen Berg – und manche Leute glauben noch bis heute an sie. Für den Geologieprofessor Gerald Haug ist der Hesselberg zentraler Sehnsuchtsort seiner Kindheit. Jede freie Minute verbringt er dort. Allein. Doch eines Winters wird ihm seine Liebe zum Hesselberg zum Verhängnis. Auf seinen Wanderungen trifft er häufig auf eine seltsame, sich unglaublich behände bewegende schwarze Gestalt, die verschwindet, sobald er sie genauer erkennen kann. Hat das etwas mit der Legende der drei Schlössleinsjungfern zu tun, die am Hesselberg herumgeistern und Männer ins Verderben bringen sollen? Gerald zweifelt an seinem Verstand und meidet den Berg, weil er glaubt, verrückt zu werden. Bis er es eines Tages nicht mehr aushält und eine bahnbrechende Erkenntnis macht.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Im Schatten Goethes: Kotzebue

Im Schatten Goethes: Kotzebue von Heizmann,  Bertold
August von Kotzebue (1761-1819) ist laut Nietzsche das „eigentliche Theatertalent der Deutschen“. Heute ist sein umfangreiches Werk, das seinerzeit die Bühnen ganz Europas beherrschte, weitgehend in Vergessenheit geraten, man kennt ihn noch als Opfer eines Meuchelmords, einer Tat, die weitreichende politische und soziale Veränderungen zeitigte. Die vorliegende Monographie unternimmt den Versuch, den Dramatiker, Romanautor, Librettisten, Publizisten und Politiker Kotzebue sowie sein dichterisches Werk „im Schatten Goethes“ neu zu bewerten.
Aktualisiert: 2020-03-09
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Was habe ich euch getan?

Was habe ich euch getan? von Held,  Friedrich
Elsa Lehmann-Richter musste schmerzlich erleben, wie sich politische Veränderungen dramatisch auf das private Leben auswirken können. In der kleinen fränkischen Stadt Wassertrüdingen verlebte sie eine behütete Kindheit in einem gläubigen jüdischen Elternhaus und in einer eingespielten Gemeinschaft von Christen und Juden. So konnte es geschehen, dass sich Elsa in den Christen Fritz Richter verliebte. Dieser erwiderte die Liebe, und sie konnten heiraten. Es wurde eine glückliche Ehe, die alle Widrigkeiten der Zeit überstand: Die Notzeit während und nach dem 1. Weltkrieg, den geschürten Hass gegen Juden, die Einschränkung ihrer Rechte, die zunehmende Angst vor Entdeckung und Verfolgung, den Schmerz über die Auswanderung der beiden Söhne, das jahrelange Versteckt-sein-müssen in ihrer kleinen Wohnung, schließlich die Bombenangriffe, ohne die Möglichkeit einen Luftschutzbunker aufzusuchen. Die Klugheit und Lebenstüchtigkeit ihres Mannes, der unerschütterlich zu ihr hielt, der das Ansinnen, sich von ihr zu trennen, zurückwies und der dafür seinen Beruf aufgegeben hatte, halfen über die tödlichen Gefahren der Zeit und führte das Paar aus dem gefährdeten Nürnberg zurück nach Wassertrüdingen. Dort musste Elsa versteckt bleiben. Sie erfuhr persönliche Zuwendung und Hilfe durch mutige Verwandte und fühlte sich nach dem Ende des Krieges in ihrer alten Heimat wieder wohl. Die zahlreichen Ansichten von Wassertrüdingen sollen das unterstreichen. In den berührenden Erinnerungen von Elsa Lehmeier-Richter wird ungekünstelt über ihr Leben berichtet. Sie lassen den Leser die ungewöhnlichen schicksalhaften Verstrickungen mit der Willkür des damaligen verbrecherischen Systems erahnen. Elsa war eine bescheidene, freundliche, zurückhaltende Frau, und es erscheint mir beachtenswert, dass der in Todesangst und aus unsäglichem Leid gestellten Frage „Was habe ich euch getan?“ keine laute Anklage folgt. Ihr Bericht steht dafür und mag uns allen Mahnung sein. Friedo Huber Augsburg/Wassertrüdingen
Aktualisiert: 2020-03-09
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Mittwochsfenster

Mittwochsfenster von Butzlaff,  Wolfgang, Jäckel,  Günter, Klieme,  Günter, Klose,  Jürgen, Malles,  Hans-Jürgen
Zum Geleit Günter Jäckel Warum Schiller nicht in Dresden bleiben wollte Günter Klieme Schiller in Dresden I. Zur Geschichte der Schiller-Gedenkplätze in Dresden II. Zu Schillers Wirken in Dresden und Loschwitz Wolfgang Butzlaff Schiller als Kritiker Goethes Hans-Jürgen Malles „Ich habe ihm besonders gerathen, kleine Gedichte zu machen ...“ Schiller, Hölderlin, Goethe: Ein Mißverständnis? Jürgen Klose Friedrich Schiller – der Unsterbliche? Eine Pirnaer Rede Lektüren Jules Barbey d’Aurevilly: Gegen Goethe Besprochen von Wolfgang Butzlaff Uwe Hentschel: Moderne Klassik – Klassik der Moderne Besprochen von Jürgen Klose Hannelore Lauerwald: Goethes Minchen in Görlitz Besprochen von Karin Großmann Rüdiger Safranski: Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft Katharina Mommsen: Kein Rettungsmittel als die Liebe. Schillers und Goethes Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen Besprochen von Jürgen Klose Zu den Autoren Der zweite Band des „Mittwochsfensters“, dessen Erscheinen sich durch unvorhersehbare Widrigkeiten sehr verzögert hat, war ursprünglich den Schiller-Jahren 2005 und 2009 gewidmet. Jetzt bereichert er insbesondere die Schiller-Literatur um zum großen Teil nicht mehr erwartete Beiträge. Er beginnt mit der an dieser Position schon etwas ironischen Halbfrage „Warum Schiller nicht in Dresden bleiben wollte“, die Prof. Dr. Günter Jäckel, der ehemalige Vorsitzende unserer Goethe-Gesellschaft, in seinem Festvortrag 2005 zu einer Antwort führte; fortgesetzt wird mit einer Schau auf Dresdens Schiller-Stätten, die Dr. Günter Klieme mit weiterführenden Betrachtungen zum Verhältnis des werdenden Klassikers zur sächsischen Hauptresidenz verknüpfte. Leider können Günter Jäckel und Günter Klieme das Erscheinen ihrer Artikel nicht mehr erleben. Günter Klieme verstarb am 30. November 2008, Günter Jäckel am 23. Dezember 2011. Im Anschluß an die Lokalreminiszenzen folgen Beiträge zur diskursiven Schiller-Forschung, beginnend mit den Ausführungen des ehemaligen Vorsitzenden der Goethe-Gesellschaft Kiel, Dr. Wolfgang Butzlaff, der sich des ertragreichen Themas „Schiller als Kritiker Goethes“ annahm. Auch dieser Beitrag ist ein Vermächtnis. Wolfgang Butzlaff verstarb am 5. April 2014. Es folgt die Hinterfragung des problematischen Verhältnisses zwischen den Weimarer Dioskuren und dem schwäbischen „Nachwuchstalent“ Friedrich Hölderlin in einem Vortrag von Dr. Hans-Jürgen Malles aus Leipzig. Beschlossen werden die Beiträge durch eine die Schiller-Rezeption seit 1805 durchstreifende Rede des Herausgebers. Dem Vortragsteil nachgestellt sind Reflexionen zu Lektüren einiger auffälliger Publikationen der Goethe- und in diesem Fall auch der Schiller-Literatur.
Aktualisiert: 2020-03-09
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Die längste Stadtwurst der Welt

Die längste Stadtwurst der Welt von Schrenk,  Johann
Vollständige Dokumentation des Weltrekords (1,1 km lange Stadtwurst am Stück und passend dazu die 1 km lange Bierbankhusse der Fa. Bartl, Röttenbach). Dazu eine Einführung in die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Röttenbach und ihrer Ortsteile Röttenbach, Niedermauk, Ober- und Unterbreitenlohe und Mühlstetten. Das ganze reichhaltig mit Farbfotos des Autors illustriert.
Aktualisiert: 2020-03-09
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Mit Licht und Schatten gepflastert

Mit Licht und Schatten gepflastert von Noack,  Bernd
Literarische Spurensuche in Franken und Fürth. Auf den Spuren von Elia Halevi - Leopold Ullstein - Max Bernstein - Alfred Louis Nathan - Jakob Wassermann - Bernhard Kellermann - Eugen Gürster - Ruth Weiß - Richard Krautheimer - Mary Rosenberg. Bernd Noack: „Fürther“ - Elf literarische Erkundungen (und eine Begegnung mit Durchreisenden), Schrenk Verlag, Gunzenhausen, 2007 Man kennt Wasser-, aber wer war Kellermann? Der Name Ullstein steht auf vielen Buchrücken, aber nach einem Eugen Gürster sucht man vergeblich in Buchhandlungen. Wer im Fürther Nathan-Stift das Licht der Welt erblickt hat, wird nicht automatisch fränkisch-jiddische Gedichte aufsagen; und wer etwas mit dem Begriff Krautheimer-Krippe anfangen kann, wird sich kaum gleichzeitig für das frühchristliche Rom interessieren. Was macht eine junge Buchhändlerin aus Fürth in New York und warum sollte man bei einer der berühmtesten Opern aus Paris ausgerechnet an die alte Synagoge am Rand des Gänsbergs denken? Die Wege zwischen Franken und Südafrika oder Argentinien sind weit; weshalb also trat man sie an vor Jahrzehnten? Schließlich: Warum wohl musste Thomas Mann der Gattin eines in Fürth geborenen Rechtsanwalts dankbar gewesen sein? Bernd Noack begibt sich in seinem Buch auf die Spuren von elf (zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert) in Fürth geborenen Persönlichkeiten, denen gemeinsam ist, dass sie alle im engeren oder weiteren Sinn etwas mit Literatur und Kunst zu tun hatten (oder noch haben). Sie alle verbrachten lediglich ihre Kinder- und Jugendzeit in dieser Stadt, um dann an den unterschiedlichsten Orten Europas (und darüberhinaus) sich erfolgreich einzumischen in das literarische, gesellschaftliche und politische Leben ihrer Zeit. Manche gingen freiwillig, weil ihnen die stickige, dunkle Stadt zu eng wurde, viele mussten fliehen, weil sie als Juden im einstigen „fränkischen Jerusalem“ zu Freiwild geworden waren. Doch aus ihnen wurden Bestseller-Autoren oder verspielte Feingeister, zurückhaltende und hartnäckige Mahner oder leise und kluge Zweifler, einsame Käuze oder Freunde und Weggefährten großer Künstler; sie waren Berühmtheiten zu Lebzeiten oder sie sind „Geheimtipps“ – bis heute. Erinnerungen an ihre Heimatstadt aber finden sich – mal mehr, mal weniger; mal versteckt, mal zentral; mal liebevoll, mal zornig; mal heim-wehmütig, mal befreit aufatmend; mal gerecht, mal undankbar – überall in ihren Schriften und Erzählungen. Die literarischen Erkundungen durch Werk und Biografie der neun Männer (Elie Halévy, Leopold Ullstein, Max Bernstein, Alfred Louis Nathan, Jakob Wassermann, Bernhard Kellermann, Eugen Gürster, Richard Krautheimer und Robert Schopflocher) und zwei Frauen (Mary S. Rosenberg und Ruth Weiss) beginnen dabei stets vor Ort, in den engen Gassen Fürths oder in den Prachtstrassen und Boulevards, deren Atmosphäre prägend war, belastend oder beschützend; und der Spaziergang durch diese so unterschiedlichen Vergangenheiten (oder gibt es doch erstaunliche Verbindungen?) führt dann hinaus in die großen Städte und in die „äußeren und inneren Landschaften“, vor allem aber hinein in die Bücher, mit denen diese „Fürther“ von sich reden machten. Viele von ihnen sind – im Gegensatz etwa zu umstrittenen Außenministern, wirtschaftswunderlichen Kanzlern oder schwerreichen Unternehmern, denen regelmäßig in ihrer Geburtsstadt große Ehre zuteil wird – heute vergessen. Der „Stolz“ der Stadt auf ihre „großen Söhne und Töchter“ hat sie nie so recht oder überhaupt noch nicht erreicht; obwohl sie selber, freilich meist im erzwungenen Exil, immer wieder an dieses Fürth, das manche von ihnen schändlich behandelt hatte, als an ein verlorenes Stück Heimat gedacht haben. Mit gemischten Gefühlen nicht selten, aber eben dennoch.
Aktualisiert: 2020-03-09
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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Schrenk-Verlag

Wie die oben genannten Verlage legt auch Schrenk-Verlag besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben