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Glück in Ruinen

Glück in Ruinen von Held,  Friedrich
Nach Beendigung des Dreißigjährigen Kriegs arbeitete die siebzehnjährige Susanna als Magd im Haushalt eines Schreinermeisters in Wassertrüdingen. Das Städtchen an der Grenze von Franken und Schwaben wurde im Jahr 1634 vollständig zerstört. Fast alle Bewohner waren ermordet worden, oder sie waren geflohen. In dieser schwierigen Zeit kamen österreichische Glaubensflüchtlinge in die Stadt und bewohnten wieder einige verlassene Häuser bzw. Ruinen. Der Schreinermeister Holmann war auch ein Landler aus Österreich. Susanna freute sich, dass sie in seinem Haus leben und arbeiten durfte. Die primitiven Verhältnisse nach dem schrecklichen Krieg beeinflussten das Leben im Städtchen. Alle Familien lebten in großer Armut wie im Mittelalter. Die junge Frau hatte überhaupt keine Zukunftspläne, doch nach mehreren Monaten gab es plötzlich auch für sie die Möglichkeit zu einem zufriedenen Leben. Ihre Erlebnisse zwischen den Ruinen sind für heutige Leser beinahe unglaublich.
Aktualisiert: 2021-10-12
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Der Tote vom Eisler

Der Tote vom Eisler von Held,  Friedrich
Der neue Band „Der Tote vom Eisler“ unseres Autors Friedrich Held ist gerade erschienen. Umfang 112 Seiten, reichlich illustriert; ISBN 978-3-924270-78-0 € 12,90 Nach der Kapitulation und der Niederlage 1945 herrschten in Deutschland schlimme Zustände. Die Welt war aus den Fugen geraten. Eine junge Frau aus Norddeutschland erlebte allein ohne ihre Familie den Herbst vor 75 Jahren in einer kleinen fränkischen Stadt. Die Ereignisse und die Zustände waren schrecklich: Wohnungsnot, Heimatlosigkeit, Schwarzmarkt, Lebensmittelrationierung, Deserteure, Verwundete, Vermisste, Kranke, Verzweifelte, Vertriebene, Flüchtige. Ein Mord, der die Bevölkerung in Atem hielt, machte der jungen Frau besonders Angst. Sie freundete sich mit einem amerikanischen Soldaten an, was zusätzlich Ärger und Schwierigkeiten bedeutete.
Aktualisiert: 2020-12-17
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Geo-Zentrum Solnhofen – E-Book

Geo-Zentrum Solnhofen – E-Book von Röper,  Martin
Unser mittelfränkisches Geo-Zentrum Solnhofen gehört zu Altmühlfranken. Die räumlich vielfältige Region liegt im Schnittpunkt von Naturpark Altmühltal, dem Fränkischen Seenland und dem Geopark Ries. Über die Bahn ist unser Geo-Zentrum leicht erreichbar. INFO-Point und Museum liegen an der Bahnlinie von Nürnberg nach München. Ort und Bahnhof Solnhofen gehören zum Verkehrsverbund der Metropolregion Nürnberg. Auch führt der beliebte Altmühl-Fernradwanderweg als touristisches Highlight direkt an unserem Museum vorbei. Für Radfahrer empfehlen wir, bei der Fahrt durch das wunderschöne Altmühltal zwischen Pappenheim und Dollnstein einen Besuch unseres Bürgermeister-Müller-Museums vor Reiseantritt bei der Tagesplanung zu berücksichtigen. Zudem befindet sich entlang des gut ausgebauten Radweges die Infotafel zum Bayerischen Geotop „Zwölf-Apostel-Felsen“, einem der drei Außenbereiche unseres Geo-Zentrums. Der Fotoplatz bietet einen wunderschönen Blick auf eines der schönsten Naturmotive im Naturpark Altmühltal. Mit dem Auto erreichen Sie uns von Norden und Nordwesten über die Bundesstraßen 2 und 13 bei Weißenburg und Treuchtlingen. Vom Nördlinger Ries und von Donauwörth im Süden führt Ihre Anreise entlang der Bundesstraße 2 über die nach Norden ansteigende Hochfläche der Südlichen Frankenalb. Die mittelfränkischen Lokalitäten von Langenaltheim, Pappenheim und Solnhofen bilden das westliche Tor in die historische Steinbruchlandschaft der Solnhofener Platten mit dem Entdeckungsort des Archaeopteryx auf der Langenaltheimer Haardt. Von Osten führt Ihr Weg über Eichstätt und Dollnstein durch die typische Juralandschaft. Dort, wo Straße, Bahn und Radweg am Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen zusammenkommen, liegt der INFO-Point des Geo-Zentrums. Er befindet sich an der Kasse des Bürgermeister-Müller-Museums. Dort bekommen Sie die notwendigen Auskünfte. Unser INFO-Point ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Aktualisiert: 2020-11-20
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Geo-Zentrum Solnhofen

Geo-Zentrum Solnhofen von Röper,  Martin
Unser mittelfränkisches Geo-Zentrum Solnhofen gehört zu Altmühlfranken. Die räumlich vielfältige Region liegt im Schnittpunkt von Naturpark Altmühltal, dem Fränkischen Seenland und dem Geopark Ries. Über die Bahn ist unser Geo-Zentrum leicht erreichbar. INFO-Point und Museum liegen an der Bahnlinie von Nürnberg nach München. Ort und Bahnhof Solnhofen gehören zum Verkehrsverbund der Metropolregion Nürnberg. Auch führt der beliebte Altmühl-Fernradwanderweg als touristisches Highlight direkt an unserem Museum vorbei. Für Radfahrer empfehlen wir, bei der Fahrt durch das wunderschöne Altmühltal zwischen Pappenheim und Dollnstein einen Besuch unseres Bürgermeister-Müller-Museums vor Reiseantritt bei der Tagesplanung zu berücksichtigen. Zudem befindet sich entlang des gut ausgebauten Radweges die Infotafel zum Bayerischen Geotop „Zwölf-Apostel-Felsen“, einem der drei Außenbereiche unseres Geo-Zentrums. Der Fotoplatz bietet einen wunderschönen Blick auf eines der schönsten Naturmotive im Naturpark Altmühltal. Mit dem Auto erreichen Sie uns von Norden und Nordwesten über die Bundesstraßen 2 und 13 bei Weißenburg und Treuchtlingen. Vom Nördlinger Ries und von Donauwörth im Süden führt Ihre Anreise entlang der Bundesstraße 2 über die nach Norden ansteigende Hochfläche der Südlichen Frankenalb. Die mittelfränkischen Lokalitäten von Langenaltheim, Pappenheim und Solnhofen bilden das westliche Tor in die historische Steinbruchlandschaft der Solnhofener Platten mit dem Entdeckungsort des Archaeopteryx auf der Langenaltheimer Haardt. Von Osten führt Ihr Weg über Eichstätt und Dollnstein durch die typische Juralandschaft. Dort, wo Straße, Bahn und Radweg am Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen zusammenkommen, liegt der INFO-Point des Geo-Zentrums. Er befindet sich an der Kasse des Bürgermeister-Müller-Museums. Dort bekommen Sie die notwendigen Auskünfte. Unser INFO-Point ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Kulturstadt Nürnberg

Kulturstadt Nürnberg von Schrenk,  Johann
Dieses Buch versteht sich als ein die Bewerbung Nürnbergs zur Kulturhaupstadt Europas 2025 begleitendes Lesebuch. Diese Bewerbung thematisieren Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly und Hans-Joachim Wagner, der Leiter des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt, während Barbara Bogen, die in Nürnberg lebende Kulturkritikerin für den Hörfunk der ARD, Hermann Glaser (gest. 2018), Schul- und Kulturdezernent der Stadt Nürnberg von 1964 bis 1990, und William F. Sheldon, der langjährige Leiter des ‚Amerika-Hauses‘, ihre eigene Sicht der Dinge dazu einbringen. Horst Brunner, dem profunden Kenner der deutschen Literatur des Mittelalters, ist daran gelegen, Nürnberg als zentralen Ort der deutschen Literatur im Spätmittelalter, in der Frühen Neuzeit und im Barock zu würdigen. Matthias Murko, von 1996 bis 2018 Leiter des Museums Industriekultur, und Karin Falkenberg, Leiterin des Nürnberger Spielzeugmuseums seit 2017, portraitieren Nürnberg als Industriestadt und Stadt, „die das Zeug zum Spielen hat“. Julius H. Schoeps, Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien in Potsdam rückt gemeinsam mit Olaf Glöckner, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Hauses, Nürnbergs besondere Bedeutung im Dritten Reich in den Fokus, während Oscar Schneider, einst Nürnberger Stadtrat und später Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher bewegt, bei dem seiner Meinung nach nicht nur die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Täter, sondern auch deren Ideologien abgeurteilt wurden. Hermann Glaser und Doris Katheder, die Resortleiterin der Akademie CPH in Nürnberg, machen sich Gedanken über die Nürnberger Erinnerungskultur am Beispiel des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Steffen Radlmaier, Feuilletonchef der Nürnberger Nachrichten, interviewt Dani Karavan, den Schöpfer der „Straße der Menschenrechte“, und bringt den legendären Rocksänger Billy Joel ins Spiel. Franziska Fronhöfer, die über „Kulturpolitik und Mentalitätswandel in den sechziger und siebziger Jahren“ promoviert hat, und Uli Glaser, ehemaliger Leiter des Amts für Kultur und Freizeit in Nürnberg, machen sich Gedanken über die Soziokultur Hermann Glasers und deren Bedeutung für die künftige Kulturpolitik der Stadt Nürnberg. Den Abschluss bildet die Arbeit von Philipp Nieberle, Unternehmensberater und Pressesprecher des „Nürnberg-Digital-Festivals“, über Nürnberg als eine sich digitalisierende Stadt.
Aktualisiert: 2021-03-11
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Als der Nebel sich lichtete

Als der Nebel sich lichtete von Kießling,  Lea, Kießling,  Nadine, Wittmann,  Otto
Einsam und markant erhebt sich der Hesselberg aus der sonst flachen fränkischen Landschaft. Zahlreiche Legenden ranken sich um diesen Berg – und manche Leute glauben noch bis heute an sie. Für den Geologieprofessor Gerald Haug ist der Hesselberg zentraler Sehnsuchtsort seiner Kindheit. Jede freie Minute verbringt er dort. Allein. Doch eines Winters wird ihm seine Liebe zum Hesselberg zum Verhängnis. Auf seinen Wanderungen trifft er häufig auf eine seltsame, sich unglaublich behände bewegende schwarze Gestalt, die verschwindet, sobald er sie genauer erkennen kann. Hat das etwas mit der Legende der drei Schlössleinsjungfern zu tun, die am Hesselberg herumgeistern und Männer ins Verderben bringen sollen? Gerald zweifelt an seinem Verstand und meidet den Berg, weil er glaubt, verrückt zu werden. Bis er es eines Tages nicht mehr aushält und eine bahnbrechende Erkenntnis macht.
Aktualisiert: 2021-06-09
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Im Schatten Goethes: Kotzebue

Im Schatten Goethes: Kotzebue von Heizmann,  Bertold
August von Kotzebue (1761-1819) ist laut Nietzsche das „eigentliche Theatertalent der Deutschen“. Heute ist sein umfangreiches Werk, das seinerzeit die Bühnen ganz Europas beherrschte, weitgehend in Vergessenheit geraten, man kennt ihn noch als Opfer eines Meuchelmords, einer Tat, die weitreichende politische und soziale Veränderungen zeitigte. Die vorliegende Monographie unternimmt den Versuch, den Dramatiker, Romanautor, Librettisten, Publizisten und Politiker Kotzebue sowie sein dichterisches Werk „im Schatten Goethes“ neu zu bewerten.
Aktualisiert: 2020-03-09
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Was habe ich Euch getan?

Was habe ich Euch getan? von Held,  Friedrich
Elsa Lehmann-Richter musste schmerzlich erleben, wie sich politische Veränderungen dramatisch auf das private Leben auswirken können. In der kleinen fränkischen Stadt Wassertrüdingen verlebte sie eine behütete Kindheit in einem gläubigen jüdischen Elternhaus und in einer eingespielten Gemeinschaft von Christen und Juden. So konnte es geschehen, dass sich Elsa in den Christen Fritz Richter verliebte. Dieser erwiderte die Liebe, und sie konnten heiraten. Es wurde eine glückliche Ehe, die alle Widrigkeiten der Zeit überstand: Die Notzeit während und nach dem 1. Weltkrieg, den geschürten Hass gegen Juden, die Einschränkung ihrer Rechte, die zunehmende Angst vor Entdeckung und Verfolgung, den Schmerz über die Auswanderung der beiden Söhne, das jahrelange Versteckt-sein-müssen in ihrer kleinen Wohnung, schließlich die Bombenangriffe, ohne die Möglichkeit einen Luftschutzbunker aufzusuchen. Die Klugheit und Lebenstüchtigkeit ihres Mannes, der unerschütterlich zu ihr hielt, der das Ansinnen, sich von ihr zu trennen, zurückwies und der dafür seinen Beruf aufgegeben hatte, halfen über die tödlichen Gefahren der Zeit und führte das Paar aus dem gefährdeten Nürnberg zurück nach Wassertrüdingen. Dort musste Elsa versteckt bleiben. Sie erfuhr persönliche Zuwendung und Hilfe durch mutige Verwandte und fühlte sich nach dem Ende des Krieges in ihrer alten Heimat wieder wohl. Die zahlreichen Ansichten von Wassertrüdingen sollen das unterstreichen. In den berührenden Erinnerungen von Elsa Lehmeier-Richter wird ungekünstelt über ihr Leben berichtet. Sie lassen den Leser die ungewöhnlichen schicksalhaften Verstrickungen mit der Willkür des damaligen verbrecherischen Systems erahnen. Elsa war eine bescheidene, freundliche, zurückhaltende Frau, und es erscheint mir beachtenswert, dass der in Todesangst und aus unsäglichem Leid gestellten Frage „Was habe ich euch getan?“ keine laute Anklage folgt. Ihr Bericht steht dafür und mag uns allen Mahnung sein. Friedo Huber Augsburg/Wassertrüdingen
Aktualisiert: 2020-11-19
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