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Schwindel

Schwindel von Gestern,  Hélène, Klobusiczky,  Patricia
Warum beendet eine in Leben und Beruf stabile Frau eine glückliche Beziehung, um sich mit Haut und Haar einem Mann auszuliefern, der ihr nicht guttut? Was als harmlose Begegnung unter Kollegen zu gemeinsamen Aufenthalten in Paris führt, entwickelt sich zu einer fatalen Leidenschaft. Aus erotischer Anziehung und Ebenbürtigkeit wird zunehmend Qual, als Streitereien und Versöhnungen in immer dichterer Folge wechseln, Nachrichten und Treffen immer unverbindlicher und seltener werden. Die Affäre gerät zur Obsession, als der Geliebte verstummt und Mails unbeantwortet lässt. Dass er gleichzeitig keine endgültige Trennung akzeptiert, sondern immer wieder eifersüchtig und mit zerstörerischer Wucht in ihrem Leben auftaucht, zieht ihr vollends den Boden unter den Füßen weg. Die Autorin des Erfolgsromans »Der Duft des Waldes« zeichnet in dieser eindringlichen Selbsterkundung das Porträt einer Frau, die aus einer sie beherrschenden Amour fou mit allen Mitteln zurück zu sich selbst finden will.
Aktualisiert: 2022-06-23
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Es ist zu kühl für diese Jahreszeit

Es ist zu kühl für diese Jahreszeit von Harag,  Anita, Tankó,  Timea
Eine junge Frau fühlt sich unter den Kollegen fremd, weil sie die Sprache nicht spricht und ihren Unterhaltungen nicht folgen kann. Eine Tochter räumt zusammen mit ihrem Mann, mit dem sie ihre Sorgen über das familiäre Erbe nicht teilen kann, das Haus ihres Vaters aus, der ein Trinker war. Ein schüchternes Mädchen lernt einen draufgängerischen Jungen kennen und beginnt nach einer Weile, sich mit seinen Augen zu sehen. Anita Harags Figuren erleben scheinbar nichts Besonderes, sie wachen auf, gehen zur Arbeit, besuchen Verwandte. Doch hinter diesen einfachen Geschehnissen verbergen sich Beziehungen voller Schmerz, Verlust und Sehnsucht. Die Erzählerinnen, junge Frauen im heutigen Ungarn, leiden unter Ängsten, die von den bösen Erinnerungen ihrer Eltern und Großeltern herrühren, aber auch ihre eigene ungewisse Zukunft betreffen. Die ungarische Kritik feierte Anita Harags Debüt »Es ist zu kühl für diese Jahreszeit« und staunte, wie sie das scheinbar Unbedeutende mit dem Bedeutsamen in der Schwebe hält und im Kleinen und Banalen das Tragische und Ungeheuerliche entdeckt.
Aktualisiert: 2022-06-24
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Und wo mein Haus? Kde domov muj

Und wo mein Haus? Kde domov muj von Deuble,  Rudi, Kurzeck,  Peter
Frankfurter Hauptbahnhof, Bahnsteige, Gleise, die Eisenbahn nach Gießen. Wie immer in Peter Kurzecks fließender Erinnerungsprosa lässt der Anblick der Züge innere Bilder aufsteigen. Hier nimmt er uns mit auf Bahnfahrten mit der Mutter in das zerstörte Gießen, noch vor der Währungsreform. Der Fünfjährige kommt vom Dorf und ist dort das Flüchtlingskind. Gießen, das heißt Trümmerlandschaften und Schwarzmarkt, beängstigend und aufregend zugleich. Zu Hause lernt die Schwester schreiben, liest der Vater Faust, näht die Mutter ununterbrochen. Die Familie immer nur geduldet, angewiesen auf das Wohlwollen der Hauswirte, böhmische Lieder im Ohr. Später geht der Erzähler bei der US Army zusammen mit Osteuropäern absurden Tätigkeiten nach, und so beginnt ein ganz anderes Leben. In diesem von Rudi Deuble mit Originalnotizen aus dem Nachlass herausgegebenen, als Band 8 des »Alten Jahrhunderts« vorgesehenen Roman erzählt Peter Kurzeck aufregend und mit Witz aus dem Gießen der Nachkriegszeit und den Displaced Persons bei der US Army.
Aktualisiert: 2022-05-24
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Anna der Vater

Anna der Vater von Kroiß,  Karoline, Richard,  Livia Anne
Es geht rasant los: Anna, die mit ihren 18 Jahren noch nie verliebt war, trifft in Kalifornien auf einen Mann, der ihr eigentlich nur Grüße ihrer Schweizer Firma bestellen will (sagt er), und ist sofort verknallt. Wenige Seiten später weiß sie: Nein, es ist nicht der Mann ihres Lebens, denn er ist ihr Vater, den sie bisher nicht kennengelernt hat. Parallel dazu ist Anna, inzwischen 50 Jahre alt, auf Gomera, wo sie ein Buch schreiben will, was ihr nicht so recht gelingt, stattdessen lernt sie einen faszinierenden Mann kennen. Annas Freundin Nora wird schwanger, und da der Kindsvater zum Vatersein nicht taugt, übernimmt Anna seine Stelle: Anna, der Vater. Der Roman spielt auf diesen beiden Ebenen, und man wartet jeweils mit Neugier darauf, was das nächste Kapitel für eine Überraschung bringen wird.
Aktualisiert: 2022-04-13
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Oktoberkind

Oktoberkind von Allenstein,  Ursel, Knausgård,  Linda Boström, Puczel,  Jarek
Wie es sich anfühlt, in einer Klinik aufzuwachen und der nächsten Elektroschockbehandlung entgegenzusehen – das ist selten Stoff für Literatur. »Oktoberkind« zeichnet den Weg einer Frau und Schriftstellerin nach, die an diesem Punkt um ihre Erinnerungen ringt. Die Therapie droht diese Erinnerungen, Triebfeder ihres Schreibens, auszulöschen. So bringt sie all ihren Mut auf, um sich alles zu vergegenwärtigen, die Kindheit in der Stadt, die Ehe mit einem berühmten Schrift- steller, das Leben auf dem Land, wo er aufblüht und sie verkümmert, die Geburt der vier Kinder, ihre eigene Arbeit als Schriftstellerin und welche Kraft sie darin findet. Unter den Bildern aus der Kindheit ist das vom Reiten im Ferienlager ein Lichtblick. Im wilden Galopp ist sie glücklich, aber bald muss sie wieder in die Stadt und in den Alltag zurück. In ihrem autobiografischen und zugleich hoch poetischen Roman dringt Linda Boström Knausgård vor zu den Ursachen für ihren Schmerz und ihr Scheitern, aber auch zu Momenten der Stärke und des Glücks, die sie in kraftvolle, unvergessliche Prosa bannt.
Aktualisiert: 2022-06-23
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Union der festen Hand

Union der festen Hand von Reger,  Erik, Rossmann,  Andreas
1918, der Erste Weltkrieg steht vor dem Ende, gewaltige Umbrüche zeichnen sich für das Ruhrgebiet und die Menschen dort ab. Sie arbeiten für die Berg- und Stahlwerke, kämpfen gegen schlechte Löhne und Ausbeutung. Als der Kaiser kommt, um sie in ihren Anstrengungen für den Krieg zu bestärken, versucht man die Unruhestifter von ihm fernzuhalten. Doch der hohe Besuch geht gründlich schief, und bald geschieht ein Mord. Für den darin verstrickten Gewerkschafter Adam Griguszies bricht ein wechselvolles Jahrzehnt an: Die Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern, Angestellten und einem Geheimbund der Unternehmer, der »Union der festen Hand«, ebnen den Weg für den Nationalsozialismus. Der Industrieroman »Union der festen Hand« ist ein bedeutendes Werk der Neuen Sachlichkeit und eines der wenigen literarischen Porträts des Ruhrgebiets. Zugleich ist es ein großer Schlüsselroman über eine der bekanntesten Industriellendynastien Deutschlands, mit kritischem Witz verfasst von einem intimen Kenner des zynischen Machtgefüges rund um Kohle und Stahl, das erschreckend heutig ist.
Aktualisiert: 2022-04-13
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Wir hatten Glück, noch am Leben zu sein

Wir hatten Glück, noch am Leben zu sein von Butter,  Irene Hasenberg, Strätling,  Uda
1930 kommt Irene Hasenberg in Berlin zur Welt, geliebt und wohlbehütet zunächst. Doch bald wird alles anders: Der Vater John verliert als Jude seine Anstellung und wandert mit der Familie in die Niederlande aus. Die Großeltern müssen zurückbleiben, Irene und ihr Bruder Werner sich an die neue Umgebung gewöhnen. Zu ihren Amsterdamer Bekannten gehört Anne Frank. Auch hier sind sie vor den Nazis nicht sicher. Einer ersten Verhaftungswelle entkommen sie gerade noch. Doch wenige Monate später bringt auch sie ein Viehwaggon ins Durchgangslager Westerbork. Von dort werden sie nach Bergen-Belsen deportiert, wo sie Anne Frank wiederbegegnen. Irene sorgt sich um die Eltern, erleidet Hunger und Schikanen. Gemeinsam überstehen die Hasenbergs auch diese scheinbar ausweglose Lage und können das Konzentrationslager verlassen. Doch der Weg in die Freiheit ist noch weit. In »Wir hatten Glück, noch am Leben zu sein«, einfühlsam übersetzt von Uda Strätling, beschreibt eine Überlebende des Holocaust den großen Zusammenhalt ihrer Familie, der sie dieses einzigartige Schicksal überstehen ließ.
Aktualisiert: 2022-04-13
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Raserei

Raserei von Bartram,  Karen, Reh,  Sascha
Es ist der heißeste Sommer seit Jahren. Auf der Rückkehr von einer Familienreise zerstört ein Autounfall das Leben des jungen Reisebloggers Jonas Nimrod. Der Fahrer Radomir Milić, ein ehemaliger Bosnienkämpfer und bekannter Clananwalt, war mutmaßlich alkoholisiert, wird jedoch nicht belangt. Kaum vom Unfall genesen, kümmert er sich unbehelligt weiter um seine Geldwäschegeschäfte. Rasend vor Ohnmacht und Wut stellt Jonas ihn online an den Pranger – und fordert damit Milić zu einem Duell, das keiner von beiden gewinnen kann. In diesem meisterhaft komponierten und atmosphärisch dichten Psychogramm zwischen digitaler Bohème und Berliner Unterwelt erzählt der preisgekrönte Autor Sascha Reh mit kompromissloser Wucht vom brennenden Verlangen nach Gerechtigkeit und Rache, von Reue und Vergebung – und von männlichen Rollenbildern im Augenblick ihres Scheiterns.
Aktualisiert: 2022-06-23
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Es ist zu kühl für diese Jahreszeit

Es ist zu kühl für diese Jahreszeit von Harag,  Anita, Tankó,  Timea
Eine junge Frau fühlt sich unter den Kollegen fremd, weil sie die Sprache nicht spricht und ihren Unterhaltungen nicht folgen kann. Eine Tochter räumt zusammen mit ihrem Mann, mit dem sie ihre Sorgen über das familiäre Erbe nicht teilen kann, das Haus ihres Vaters aus, der ein Trinker war. Ein schüchternes Mädchen lernt einen draufgängerischen Jungen kennen und beginnt nach einer Weile, sich mit seinen Augen zu sehen. Anita Harags Figuren erleben scheinbar nichts Besonderes, sie wachen auf, gehen zur Arbeit, besuchen Verwandte. Doch hinter diesen einfachen Geschehnissen verbergen sich Beziehungen voller Schmerz, Verlust und Sehnsucht. Die Erzählerinnen, junge Frauen im heutigen Ungarn, leiden unter Ängsten, die von den bösen Erinnerungen ihrer Eltern und Großeltern herrühren, aber auch ihre eigene ungewisse Zukunft betreffen. Die ungarische Kritik feierte Anita Harags Debüt »Es ist zu kühl für diese Jahreszeit« und staunte, wie sie das scheinbar Unbedeutende mit dem Bedeutsamen in der Schwebe hält und im Kleinen und Banalen das Tragische und Ungeheuerliche entdeckt.
Aktualisiert: 2022-06-21
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Wenn die Welt schläft

Wenn die Welt schläft von Dabrowski,  Tadeusz, Schmidgall,  Renate
In Motels, im Einkaufszentrum und auf Skype, in Danzig, Zürich oder Manhattan ist Tadeusz Dąbrowski lesend und schreibend unterwegs. Seine Gedichte handeln von Liebe und vom Leben in der Gegenwart, nehmen aber ebenso das Nachbeben vergangener Konflikte auf, indem sie in Sarajevo lesen lassen wie in einem Buch, an die Freilassung von Gefangenen appellieren oder die Spuren von Soldaten auf der Prager Karlsbrücke entziffern. Vor allem setzt Tadeusz Dąbrowski sich mit dem Einfluss des katholischen Erbes auseinander und bringt das freiheitliche Wort der Dichtung damit in Dialog. Die von Renate Schmidgall übersetzte Auswahl »Wenn die Welt schläft« umfasst den auf Polnisch 2016 erschienenen Band »Ausdrucksmitte(l)« und den 2020 erschienenen Band »Scrabble« sowie neue und bisher unveröffentlichte Gedichte. "In seinen Gedichten ist Tadeusz Dąbrowski das, was die Franzosen le grand reporter nennen. Vom Temperament her Realist, ist sein Realismus von Grund auf poetisch, nicht anklagend, sondern erhellend. Mit ihrer erstaunlichen Tiefgründigkeit sind seine Gedichte eine angemessene Antwort auf die Absurdität unserer Welt. Ein beachtlicher Dichter!" Adam Zagajewski
Aktualisiert: 2022-04-21
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