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Die Kunst geht knapp nicht unter

Die Kunst geht knapp nicht unter von Kiefer,  Anselm
Anselm Kiefer ist der erste bildende Künstler, der berufen wurde, am Collège de France, Chaire de création artistique, Vorlesungen zu halten. 2010/11 hat Kiefer dort insgesamt neun Vorlesungen in französischer Sprache gehalten. Sie werden hier zum ersten Mal in deutscher Fassung veröffentlicht. In seinen Vorlesungen spricht Anselm Kiefer von Bildern und Analogien, von der Bedeutung der poetischen Literatur, mit der er einen fortwährenden Dialog führt. In kühnen Antizipationen nennt er die Orte, in denen die Metaphysik, die Geschichte der Mythen-Strukturen und deren Metamorphosen, seine Quellen und Referenzen werden. Die einzelnen Vorlesungen zeigen, wie der Künstler die Interdependenz dieser Sphären miteinander verbindet. Wer die Vorlesungen liest, entdeckt gleichsam ein morphographisches Echo aus den Labor- und Arbeitsräumen des Künstlers, in denen Fragen und Antworten versucht werden zwischen Grenzen von Kunst und Leben und der Bedeutung der Kunst. Die Vorlesungstitel lauten: „Die Kunst geht knapp nicht unter“ / „Gedanken zum Gedicht Marine“/ „Genet, Nietzsche, Osama – Kann man die Kunst mit dem Leben versöhnen?“ / „Drei Werke“ / „Übergänge – Kunst und Evolution, oder die Jakobsleiter“ / „Der dorische Eckkonflikt“ / „Ma Destinée“ / „Das Atelier in Croissy“ / „Barjac“.
Aktualisiert: 2020-10-25
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Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen

Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen von Balkenhol,  Stephan, Dinkla ,  Söke, Friedrichs,  Ronja, Jocks,  Norbert
Stephan Balkenhol (geb. 1957) ist einer der namhaften zeitgenössischen Bildhauer Deutschlands, dessen ikonische Figuren eines Mannes mit weißem Hemd und schwarzer Hose ihm auch internationale Bekanntheit verschafft haben. Seine figürlichen Skulpturen sind teilweise aus riesigen Baumstämmen herausgearbeitet. Figur und Sockel bleiben dabei als ein Stück verbunden und Spuren des Arbeitsprozesses mit den klassischen Werkzeugen Klöpfel, Beitel, Säge und Messer offenbaren sich dem Betrachter ebenso wie die sinnliche Wertigkeit der Materialeigenschaften. Hinsichtlich der Themen stellen Menschen wie Tiere, teilweise in märchenhafter Kombination, den Hauptgegenstand von Balkenhols Arbeiten für Innenräume. Berühmt ist er auch für seine Kunst im öffentlichen Raum, in der sich seine Figuren in erzählerischer Weise mit der Architektur der Umgebung verbinden. Das Lehmbruck Museum in Duisburg, Heimatort der zeitgenössischen Skulptur in Deutschland, widmet dem Künstler eine erste große Retrospektive, die in enger Zusammenarbeit mit ihm entstanden ist und von frühen Arbeiten aus den 1980er Jahren bis zu eigens für die Schau geschaffenen Werke reicht. Die Buchpublikation ist die erste zu Stephan Balkenhols Werk bei Schirmer/Mosel, mit Texten von Söke Dinkla, Norbert Jocks und Ronja Friedrichs.
Aktualisiert: 2020-09-30
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Walker Evans

Walker Evans von Alpers,  Svetlana
Walker Evans (1903–1975) gehört heute zu den „Heroen“ der amerikanischen Photographie – und ist mit fünf bisher erschienenen Titeln fester Bestandteil des Schirmer/Mosel-Verlagsprogramms. Der eher schwierige Einzelgänger und Bewunderer Flauberts wollte ursprünglich Schriftsteller werden. Erst gegen Ende der 1920er Jahre begann er sich nach einem Studienjahr in Paris ernsthaft mit Photographie zu beschäftigen. Die Große Depression nach dem Börsencrash von 1929 und Roosevelts New Deal-Hilfsprogramme für die verarmte Landbevölkerung boten ihm schließlich Gelegenheit und vor allem die Motive, seine künstlerischen Ambitionen an einer sozial brisanten Aufgabe zu erproben: Was Walker Evans der Bundesbehörde nach zwei Jahren Arbeit in den „rural slums“ der Südstaaten vorlegte, sollte sich langfristig als der bedeutendste Beitrag Amerikas zur sozialdokumentarischen Photographie des 20. Jahrhunderts erweisen. Es war vor allem Evans‘ Bezug zur Literatur, der Svetlana Alpers (geb. 1936) – eine der renommiertesten Kunsthistorikerinnen der USA und Expertin für die Malerei des niederländischen Goldenen Zeitalters – veranlasste, sich zum ersten Mal in ihrer Karriere mit Photographie zu beschäftigen. Ihre große Studie spürt dem Phänomen eines für sie „einzigartigen“ Werkes nach, dessen Urheber behauptete, die Photographie sei die literarischste unter den bildenden Künsten.
Aktualisiert: 2020-09-15
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Über das Kloster Kozan-ji und die berühmten Tierzeichnungen der Choju-Giga

Über das Kloster Kozan-ji und die berühmten Tierzeichnungen der Choju-Giga von Nooteboom,  Cees, Sassen,  Simone
Zahlreiche Reisen haben den niederländischen Schriftsteller Cees Nooteboom (geb. 1933) über viele Jahre immer wieder nach Japan geführt, ein Land, das ihn mit seinem Gegensatz zwischen grellem und hektischem modernem Konsumleben und der stillen Abgeschiedenheit der buddhistischen Tempelwelten fasziniert. Der Tempel Kozan-ji, sein aktuelles Ziel, liegt im Norden von Kyoto, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt unter anderem die dort entstandenen Bildrollen Choju-jinbutsu-giga mit den „lustigen Tieren“ aus dem frühen 13. Jahrhundert. Die Darstellungen von Kröten, Fröschen, Affen und weiteren Tieren, die mit menschlichen Zügen ausgestattet sind, stammen von verschiedenen Künstlern. Sie zeigen auf bis zu elf Metern Länge in von rechts nach links zu lesenden Bildergeschichten die Tiere beim Baden, bei der Anbetung Buddhas, bei einem Begräbnis oder beim Ringkampf und gelten als die wohl ersten Comicfiguren in der Weltgeschichte der Literatur bzw. als Vorläufer des japanischen Animationsfilms.
Aktualisiert: 2020-09-15
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Wols

Wols von de Bieberstein Ilgner,  Patrycja
Im Mai 1947 erschütterte eine Ausstellung von 40 Ölgemälden in der Galerie Drouin die Pariser Kunstszene: Der deutschstämmige Maler Wols (1913–1951) zeigte seine von Flucht, Verfolgung und Heimatlosigkeit geprägte Kunst, wahrgenommen als Aufschrei, Explosion, unmittelbare Niederschrift des Existenziellen – und begründete so mit einem Schlag eine neue Art der Malerei, Informel oder Tachisme genannt. Wols, als Alfred Otto Wolfgang Schulze in einen höheren Dresdner Beamtenhaushalt hineingeboren, war nach dem frühen Tod des Vaters und Schulabbruch in einer Mischung aus beruflicher Orientierungslosigkeit und Wehrdienstverweigerung 1932 nach Frankreich emigriert, wo er mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Sartre, Artaud und Henri-Pierre Roché zusammentraf und sich trotz zunehmender Gesundheitsprobleme zunächst einen Namen als Photograph, Aquarellist und Buchillustrator machte. Ab 1945 dominierte die Ölmalerei sein Werk. In Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin und Wols-Spezialistin Patrycja de Bieberstein legen wir zum 70. Todestag des früh verstorbenen Ausnahmekünstlers eine erste Monographie der erhaltenen Gemälde vor, deren zentrale Thematik von Chaos und Zerstörung sich in einzigartiger Weise in seinen neuen malerischen Mitteln spiegelt. Seine Gemälde gelten heute als Inbilder des Existenzialismus der Nachkriegszeit. Patrycja de Bieberstein Ilgner (geb. 1976 in Katowice) ist Kuratorin des Wols-Archivs an der Karin und Uwe Hollweg Stiftung Bremen und Autorin zahlreicher Aufsätze über den Künstler.
Aktualisiert: 2020-09-15
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Unbewusste Orte / Unconscious Places

Unbewusste Orte / Unconscious Places von Bischoff,  Michael, Sennett,  Richard, Struth,  Thomas
Unconscious Places/Unbewusste Orte nannte Thomas Struth (geb. 1954) schon früh den Werkteil seiner Straßenphotographien, den er – ausgehend von Düsseldorf über London und New York bis nach Japan, China, Korea, Peru und Russland – bis heute ständig erweitert. Wie der Titel bereits andeutet, geht es ihm nicht um Prachtstraßen oder berühmte Boulevards, sondern um urbane Räume, die von ihren Nutzern meist unbewusst wahrgenommen werden: eher unspektakuläre Straßenzüge, die in Struths strengen und sorgfältig komponierten Photographien viel über die Menschen aussagen, die von ihnen geprägt wurden und die sie selbst prägten. Richard Sennett, einer der führenden Kultursoziologen der USA, schrieb den begleitenden Text zu unserem 2012 erstmals erschienenen Band, den wir jetzt als preiswerte Studienausgabe neu auflegen.
Aktualisiert: 2020-01-31
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Sofort Bilder

Sofort Bilder von Wenders,  Wim
Als photographische „Notizen“ oder „Sofort Bilder“ bezeichnet Wim Wenders (geb. 1945) seine Polaroids aus den 1970er und 80er Jahren, die er vor einigen Jahren zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte. Portraits von Freunden, Schauspielern und seinen persönlichen Helden, Impressionen von den ersten USA-Reisen, von Dreharbeiten und der Kinolandschaft in der deutschen Provinz verwebt Wenders hier mit eigenen Erzählungen, Geschichten und Erinnerungen zu einem photographischen Roadmovie durch die Anfangsjahre eines noch jungen Filmemachers, der schnell zu Weltruhm gelangen sollte. 2017 erschienen, legen wir Wim Wenders’ Instant Stories jetzt in verkleinertem Format neu auf.
Aktualisiert: 2020-07-08
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Portraits der Moderne

Portraits der Moderne von Abbott,  Berenice, Kagerer,  Marion
Die Idee der Moderne bestimmt das Werk der amerikanischen Photographin Berenice Abbott (1898–1991) durch ein modernes Menschenbild, eine revolutionäre Ästhetik und technische Innovation. Geboren in Springfield, Ohio, studiert sie zunächst Bildhauerei in New York und geht 1921 nach Paris. Als Dunkelkammerassistentin von Man Ray entdeckt sie die Photographie und eröffnet kurz darauf ein eigenes Studio, in dem sie die internationale Pariser Kultur-Avantgarde portraitiert, von James Joyce über Marie Laurencin, André Gide, Jean Cocteau bis Djuna Barnes. 1929 kehrt sie in die USA zurück und dokumentiert den vom Bauboom der 1930er Jahre ausgelösten rasanten Wandel New Yorks. Die Serie „Changing New York“ macht Berenice Abbott international berühmt. Ab den 1950er Jahren widmet sie sich der Wissenschaftsphotographie und entwickelt neue photographische Techniken, um physikalische Phänomene wie Bewegung, Wellen, Magnetfelder und Kristallstrukturen sichtbar zu machen. In ausgewählten Werken und erläuternden Essays zu den drei großen Werkgruppen – Portraits, Stadtansichten, Naturwissenschaft – gibt Berenice Abbott. Portraits der Moderne einen fundierten und zugleich kompakten Überblick über das bahnbrechende Werk der grande dame der amerikanischen Photographie des 20. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2020-06-30
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20 Pilzdrucke

20 Pilzdrucke von Handke,  Peter
Für die Vorzugsausgabe seines jüngst erschienenen Zeichnungsbuchs hat uns Peter Handke eine Suite von 20 Pilzdrucken geschaffen, die wir Ihnen als Zyklus in Buchform vorstellen wollen, bevor die Blätter, die alle Unikat-Charakter haben, an Handke-Sammler in der ganzen Welt zerstreut werden. Handkes Pilzdrucke haben als Ausgangspunkt kleine Pilze, die er auf seinen Spaziergängen im Wald findet und in seinen Notizbüchern presst. Dabei entstehen nach dem Zufallsprinzip der Natur seltsam phantastische Figuren, in denen in Blasen gelblich-brauner Flüssigkeit, die sich aus der Feuchtigkeit der Pilze durch den Vorgang des Pressens ergibt, die getrockneten Reste der Schwämme zurückbleiben wie Zellkerne in einer Plazenta. Die kleinen monochromen Blätter, die in allen Schattierungen von Braun bis Schwarz changieren, sind von hohem graphischen Reiz. Sie erinnern in ihrer Leichtigkeit und Zartheit an die schwarzweißen Aquarelle von Victor Hugo oder die graphischen Blätter des Komponisten John Cage. Mit kurzen Textzitaten aus Peter Handkes Buch Versuch über den Pilznarren.
Aktualisiert: 2020-07-17
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Meine Hühner und ich

Meine Hühner und ich von Casanova,  Patrice, Rossellini,  Isabella
Alle reden vom frostigen Winterwetter, wir denken schon weiter – an Ostern nämlich. Isabella Rossellinis Hühner-Buch, 2017 bei uns erschienen, hat sich so großer Beliebtheit erfreut, dass wir es uns als idealen Beipack zum Osternest vorstellen können: kleiner im Format und preisgünstig, und dazu noch um neue Zeichnungen erweitert. Liebevoll und ganz im Sinne von Artenschutz und Nachhaltigkeit züchtet die vielseitig begabte Tochter von Ingrid Bergman und Roberto Rossellini seit einigen Jahren auf ihrem Bauernhof auf Long Island Federvieh aller Art, Schafe, Bienen und Biogemüse. Angetan haben es ihr vor allem die sogenannten „heritage chicken breeds“, alte, vorindustrielle Hühnerrassen, die sich unter ihren Händen besonders prächtig, farbenfroh und eigensinnig entwickeln. Die „Photoportraits“, die sie seinerzeit von Patrice Casanova anfertigen ließ, ergänzte sie mit eigenen, ebenso witzigen wie informativen Texten und eigenen, immer zauberhaften Zeichnungen. Ob klein oder groß: Isabellas glückliche Hühner begeistern Menschen jeden Alters – und das nicht nur an Ostern!
Aktualisiert: 2020-07-18
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Oben: Publikationen von Schirmer Mosel

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