Unbewusste Orte / Unconscious Places

Unbewusste Orte / Unconscious Places von Bischoff,  Michael, Sennett,  Richard, Struth,  Thomas
Unconscious Places/Unbewusste Orte nannte Thomas Struth (geb. 1954) schon früh den Werkteil seiner Straßenphotographien, den er – ausgehend von Düsseldorf über London und New York bis nach Japan, China, Korea, Peru und Russland – bis heute ständig erweitert. Wie der Titel bereits andeutet, geht es ihm nicht um Prachtstraßen oder berühmte Boulevards, sondern um urbane Räume, die von ihren Nutzern meist unbewusst wahrgenommen werden: eher unspektakuläre Straßenzüge, die in Struths strengen und sorgfältig komponierten Photographien viel über die Menschen aussagen, die von ihnen geprägt wurden und die sie selbst prägten. Richard Sennett, einer der führenden Kultursoziologen der USA, schrieb den begleitenden Text zu unserem 2012 erstmals erschienenen Band, den wir jetzt als preiswerte Studienausgabe neu auflegen.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Sofort Bilder

Sofort Bilder von Wenders,  Wim
Als photographische „Notizen“ oder „Sofort Bilder“ bezeichnet Wim Wenders (geb. 1945) seine Polaroids aus den 1970er und 80er Jahren, die er vor einigen Jahren zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte. Portraits von Freunden, Schauspielern und seinen persönlichen Helden, Impressionen von den ersten USA-Reisen, von Dreharbeiten und der Kinolandschaft in der deutschen Provinz verwebt Wenders hier mit eigenen Erzählungen, Geschichten und Erinnerungen zu einem photographischen Roadmovie durch die Anfangsjahre eines noch jungen Filmemachers, der schnell zu Weltruhm gelangen sollte. 2017 erschienen, legen wir Wim Wenders’ Instant Stories jetzt in verkleinertem Format neu auf.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Portraits der Moderne

Portraits der Moderne von Abbott,  Berenice, Kagerer,  Marion
Die Idee der Moderne bestimmt das Werk der amerikanischen Photographin Berenice Abbott (1898–1991) durch ein modernes Menschenbild, eine revolutionäre Ästhetik und technische Innovation. Geboren in Springfield, Ohio, studiert sie zunächst Bildhauerei in New York und geht 1921 nach Paris. Als Dunkelkammerassistentin von Man Ray entdeckt sie die Photographie und eröffnet kurz darauf ein eigenes Studio, in dem sie die internationale Pariser Kultur-Avantgarde portraitiert, von James Joyce über Marie Laurencin, André Gide, Jean Cocteau bis Djuna Barnes. 1929 kehrt sie in die USA zurück und dokumentiert den vom Bauboom der 1930er Jahre ausgelösten rasanten Wandel New Yorks. Die Serie „Changing New York“ macht Berenice Abbott international berühmt. Ab den 1950er Jahren widmet sie sich der Wissenschaftsphotographie und entwickelt neue photographische Techniken, um physikalische Phänomene wie Bewegung, Wellen, Magnetfelder und Kristallstrukturen sichtbar zu machen. In ausgewählten Werken und erläuternden Essays zu den drei großen Werkgruppen – Portraits, Stadtansichten, Naturwissenschaft – gibt Berenice Abbott. Portraits der Moderne einen fundierten und zugleich kompakten Überblick über das bahnbrechende Werk der grande dame der amerikanischen Photographie des 20. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2019-12-16
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20 Pilzdrucke

20 Pilzdrucke von Handke,  Peter
Für die Vorzugsausgabe seines jüngst erschienenen Zeichnungsbuchs hat uns Peter Handke eine Suite von 20 Pilzdrucken geschaffen, die wir Ihnen als Zyklus in Buchform vorstellen wollen, bevor die Blätter, die alle Unikat-Charakter haben, an Handke-Sammler in der ganzen Welt zerstreut werden. Handkes Pilzdrucke haben als Ausgangspunkt kleine Pilze, die er auf seinen Spaziergängen im Wald findet und in seinen Notizbüchern presst. Dabei entstehen nach dem Zufallsprinzip der Natur seltsam phantastische Figuren, in denen in Blasen gelblich-brauner Flüssigkeit, die sich aus der Feuchtigkeit der Pilze durch den Vorgang des Pressens ergibt, die getrockneten Reste der Schwämme zurückbleiben wie Zellkerne in einer Plazenta. Die kleinen monochromen Blätter, die in allen Schattierungen von Braun bis Schwarz changieren, sind von hohem graphischen Reiz. Sie erinnern in ihrer Leichtigkeit und Zartheit an die schwarzweißen Aquarelle von Victor Hugo oder die graphischen Blätter des Komponisten John Cage. Mit kurzen Textzitaten aus Peter Handkes Buch Versuch über den Pilznarren.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Meine Hühner und ich

Meine Hühner und ich von Casanova,  Patrice, Rossellini,  Isabella
Alle reden vom frostigen Winterwetter, wir denken schon weiter – an Ostern nämlich. Isabella Rossellinis Hühner-Buch, 2017 bei uns erschienen, hat sich so großer Beliebtheit erfreut, dass wir es uns als idealen Beipack zum Osternest vorstellen können: kleiner im Format und preisgünstig, und dazu noch um neue Zeichnungen erweitert. Liebevoll und ganz im Sinne von Artenschutz und Nachhaltigkeit züchtet die vielseitig begabte Tochter von Ingrid Bergman und Roberto Rossellini seit einigen Jahren auf ihrem Bauernhof auf Long Island Federvieh aller Art, Schafe, Bienen und Biogemüse. Angetan haben es ihr vor allem die sogenannten „heritage chicken breeds“, alte, vorindustrielle Hühnerrassen, die sich unter ihren Händen besonders prächtig, farbenfroh und eigensinnig entwickeln. Die „Photoportraits“, die sie seinerzeit von Patrice Casanova anfertigen ließ, ergänzte sie mit eigenen, ebenso witzigen wie informativen Texten und eigenen, immer zauberhaften Zeichnungen. Ob klein oder groß: Isabellas glückliche Hühner begeistern Menschen jeden Alters – und das nicht nur an Ostern!
Aktualisiert: 2019-12-16
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Dior

Dior von Péters,  Sophie
Freude ins Leben der Menschen zu bringen ist eine Maxime des Hauses Dior, die seit seiner Gründung durch Christian Dior im Jahr 1946 im Zentrum des Schaffens eines der berühmtesten Modehäuser der Welt steht. Schaffensfreude, Freude am Feiern, Freude am Teilen – in reich illustrierten Kapiteln mit Schnappschüssen aus den Ateliers und von privaten Festen, mit Bildern der aufwändigen Modeschauen und glamourösen Werbekampagnen, festgehalten von den berühmtesten Photographen der Welt – von Cecil Beaton über Richard Avedon bis Tim Walker –, entführt das Buch den Betrachter in einem aufregenden Bilderrausch in die Welt von Dior. Unzählige Größen aus Mode und Film, angefangen beim Gründer selbst mit seinen berühmten Top-Models über Marlene Dietrich und Elizabeth Taylor bis zu den heutigen Testimonials Charlize Theron, Natalie Portman und Jennifer Lawrence, teilen ihre überschwängliche und ansteckende Freude, ein Teil der Dior-Geschichte zu sein. Muriel Teodori, Psychoanalytikerin, Filmemacherin und Schriftstellerin, kommentiert in ihren mit kleinen Anekdoten garnierten Texten die unterschiedlichen, auch philosophischen Aspekte der Freude. Kurz gesagt: Dieses luxuriös ausgestattete Buch ist ein Fest für alle Mode-Enthusiasten und Dior-Fans.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Filmstills 1966-1982

Filmstills 1966-1982 von Fassbinder,  R.W., Prinzler,  Hans Helmut
Am 31. Mai 2020 würde Rainer Werner Fassbinder, cinephiler Autodidakt und Gigant des jungen deutschen Films der 1960er und 70er Jahre, seinen 75. Geburtstag feiern. Dass er bei seinem frühen Tod 1982 ein Œuvre von 44 Filmen hinterließ, das in nur 17 Jahren entstand – vom Stadtstreicher (1966) bis zum posthum veröffentlichten Querelle (1982) –, ist dem unbedingten Ausdruckswillen dieses schöpferischen Berserkers und Selbstausbeuters zu verdanken, der zwischen der Poesie Brechts, der Eleganz Jean-Luc Godards und der Entdeckung des Profanen für die Kunst im Sinne Warhols oszilliert. Unser neuer Band der „Bibliothek der Klassiker“ versammelt 180 Bilder aus fast allen seinen Filmen und gibt Gelegenheit, Fassbinders Vermächtnis in einem Wiedersehen mit zahlreichen Wegbegleitern, deren Ruhm er mitbegründet hat, zu feiern. Der Filmhistoriker Hans Helmut Prinzler würdigt in seinem begleitenden Text das Schaffen dieses genialen Enfant terrible des deutschen Films, und John Waters, Kultregisseur und selbst ein Enfant terrible des amerikanischen Kinos, meldet sich mit einem Geburtstagsgruß zu Wort.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Opus Magnum

Opus Magnum von Kiefer,  Anselm, Klingsöhr-Leroy,  Cathrin
Das Franz Marc Museum in Kochel bereitet eine Einzelausstellung von Anselm Kiefer vor, in der 23 Glasvitrinen Kiefers gezeigt werden. Die Vitrinen tragen poetische Titel wie Hortus conclusus, Athanor, Daphne, Mohn und Gedächtnis, Sternenfall oder Die Tagebücher der Könige von Juda. In diesen bleigefassten Glasbehältern hat Kiefer Objekte und Materialien zu Stillleben arrangiert, die wie Zeitkapseln die verschiedenen Themenkreise des Künstlers vorstellen. Die Vitrinen sind zugleich transparent und dicht, leicht und schwer, und sie umfassen wie ein assoziationsreiches Ensemble von Schaufenstern ein Konzert von Dingen, Bildern und Bedeutungen. Verschiedene Schriftsteller – Patrizia Görg, Marion Poschmann, Michael Krüger, Christoph Ransmayr, Wolf Singer und Ferdinand von Schirach – geben in extra für den Band verfassten Texten ihre Interpretation dieses Opus Magnum zu Protokoll.
Aktualisiert: 2019-12-16
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München. Schau her!

München. Schau her! von Jahn,  Cornelia
Ab 6. März 2020 präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek mit „MÜNCHEN. SCHAU her!“ erstmals eine Auswahl aus ihrer umfangreichen Photosammlung in einer groß angelegten Ausstellung. Die 269 Bilder stammen aus den wichtigsten Photographennachlässen der Bibliothek und zeigen Münchens Entwicklung von der königlichen Residenzstadt über das dunkle Kapitel der „Hauptstadt der Bewegung“, die Kriegszerstörungen und den Wiederaufbau bis hin zur Reinkarnation als „Weltstadt mit Herz“. Aufnahmen von Joseph Albert, dem Hofphotographen der Wittelsbacher, Heinrich Hoffmann, dem bekanntesten Propagandaphotographen des Dritten Reichs, und Felicitas Timpe, der Chronistin des Münchner Kulturlebens ab den 50er Jahren, dokumentieren zusammen mit zahlreichen Aufnahmen privater Provenienz die verschiedenen Facetten der Stadt und des Umlands ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Unser Band begleitet die von Cornelia Jahn, Leiterin der Abteilung Karten und Bilder der Bayerischen Staatsbibliothek, kuratierte Schau. Ein Einführungstext, Kurzbiographien der Photographen und ausführliche Bildunterschriften bieten eine Vielzahl an Informationen. Die historische Breite des Materials und die hohe photographische Qualität machen dieses Buch, nicht nur für das Münchner Publikum, zu einer wertvollen Quelle.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Frauen sehen Frauen

Frauen sehen Frauen von Bronfen,  Elisabeth, Schirmer,  Lothar
Unsere Anthologie, 2001 erstmals erschienen, ist Frauenbildern von Frauen gewidmet. Sie beginnt mit Aufnahmen der beiden großen Photographinnen des 19. Jahrhunderts, Clementina Lady Hawarden und Julia Margaret Cameron, und führt über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren bis in die Gegenwart – über Lotte Jacobi, Germaine Krull, Dorothea Lange, Gisèle Freund, Dora Maar zu Annie Leibovitz, Rineke Dijkstra und Inez van Lamsweerde. An die 90 Photographinnen geben in rund 160 Bildern Antworten auf die Frage, ob es so etwas wie den „weiblichen Blick“ in der Photographie gibt, ob Photographinnen Frauen tatsächlich anders sehen als ihre männlichen Kollegen. Im Fokus stehen dabei die vier großen Themenbereiche der jeweiligen sozialen Wirklichkeit, der Familie, des weiblichen Körpers und der virtuellen Realität mit ihren vielgestaltigen Bildern aus Kunst, Literatur, Mode, Tanz und Film. Elisabeth Bronfen, Professorin am Englischen Seminar der Universität Zürich, geht in ihrem einführenden Text der komplexen Frage einer Genealogie der weiblichen Sicht nach. Kurzbiographien aller in diesem Band versammelten Photographinnen und Portraitierten machen unsere Anthologie zu einem in Zeiten von Gender-Debatten und MeToo wieder brandaktuellen visuellen Nachschlagewerk.
Aktualisiert: 2019-12-16
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