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Exilkind

Exilkind von Quinteros Ochoa,  Leonor
»Exilkind ist eine Sammlung von Briefen, Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen aus der Zeit nach der Verhaftung meines Vaters und während unseres Exils zuerst in Belgien und dann in Tübingen. Die moralische Verantwortung gegenüber heutigen Flüchtlingskindern gab mir die Antwort auf die Frage, ob ich meine Tagebücher verbrennen, wegwerfen oder aufbewahren und sogar veröffentlichen sollte. Dem chilenischen Mädchen im Exil eine Stimme zu geben, kann anderen helfen, sich aus ihrer Unsichtbarkeit und damit aus ihrer Ohnmacht zu befreien. Exil bedeutet immer eine gebrochene Familien­geschichte und anhand meiner Biografie wird klar, warum das Exil auch eine Menschenrechtsverletzung ist.« Leonor Quinteros Ochoa Mit einem Essay der Autorin über die Brüche in der eigenen Biografie, die Rolle der Familie und insbesondere der Kinder von Exilierten, über Menschenrechtsverletzungen und über eine sozialwissenschaftliche Forschung zur Bedeutung, Entwicklung und Verbleib der Exilkinder.
Aktualisiert: 2020-10-26
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Mit den Augen von Inana

Mit den Augen von Inana von Milich,  Stephan, Nussairi,  Amal Ibrahim al-, Orth,  Günther, Svensson,  Birgit
Die Autorinnen sind in eine neue Phase des Schreibens eingetreten. Junge Schriftstellerinnen spiegeln ein völlig anderes Bild ihres Alltags und der gelebten Realität im heutigen Irak als ihre älteren Kolleginnen. Jetzt stehen der Umgang mit der Religion, den religiösen Extre­misten wie Al Qaida und Daesh und auch die Flüchtlings­welle nach Europa im Vordergrund. Einige Gedichte und Kurzgeschichten sind ein Aufschrei gegen die religiöse und patriarchalische Gesell­schaft, die sich in jüngster Zeit wieder verfestigt hat und die Freiräume der Frauen ein­schränkt. Die Lebenswirklichkeit des Irak scheint in vielen der hier vorliegenden Texte durch.
Aktualisiert: 2020-10-07
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Ich kann nicht alleine wütend sein

Ich kann nicht alleine wütend sein von Amraoui,  Amal, Boujemaa,  Hajer, Esseghir,  Yosra, Khlif Claudel,  Amal, Nückell,  Leonie
»Wir haben beschlossen, den gängigen Klischees über Frauen entgegenzutreten: die ewig Verliebte, Rebellin und Revolutio­närin, Befreite oder Opfer. Wir sagen, wer wir sind, durch Schrift und Kunst. Vielleicht werdet ihr euch an unseren Themen stören. Vielleicht kommen sie euch anstößig vor. Sie sind gleichzeitig intim und altruistisch. Wir sprechen von uns selbst, aber wir lassen uns auch von den Erlebnissen der Frauen inspirieren, die unsere Wege kreuzen. Wir werden weiterschreiben: Vom Nass der Vulva und von Blut. Wir tragen unsere Wörter zur Schau, präsentieren den Leserinnen und Lesern unsere Werke. Wir zerlegen uns in Einzelteile, damit ihr die Frauen sehen, ihnen zuhören könnt.« Die Gedichte, Kurzprosa und Essays können als feministische Debatte gelesen werden. Eine Debatte, die in der Pluralität ihrer Beiträge die unter­schiedlichen Stimmen, Ansichten und Wahrnehmungen der Frauen des tunesischen Autorinnenkollektivs Chaml zusammenbringt. Eine Debatte unter sich vertrauten Menschen, die sich mit einem gemeinsamen Thema auseinandersetzen: Was will die Gesellschaft von uns? Und was wollen wir von der Gesellschaft?
Aktualisiert: 2020-10-07
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Anne und die Farben des Nebels

Anne und die Farben des Nebels von Agosin,  Marjorie, Reinhard,  Simone, Yáñez,  Francisca
Niemand hätte von Anne Frank, ihrer Familie und ihrem tragischen Schicksal erfahren, wenn nicht Annes Tagebuch überlebt hätte. Dieses Tagebuch inspirierte die Dichterin und Schriftstellerin Marjorie Agosín seit ihrer Kindheit. Um jungen Menschen die Geschichte und die Persönlichkeit des jüdischen Teenagers Anne Frank nahe zu bringen, nimmt die Autorin ihre Leserinnen und Leser mit auf die Reise der Familie Frank: die Flucht aus Nazi-Deutschland, der aufregende Neuanfang in Amsterdam, der Gang in den Untergrund und die Enge des Verstecks, in dem sie in Angst vor Entdeckung, Abtransport und Ermordung lebt. Marjorie Agosín und Francisca Yáñez entwerfen eine poetische und einnehmende Vorstellung von Annes Welt und geben ihr so ihre Würde als wunderbare junge Schriftstellerin wieder.
Aktualisiert: 2020-08-24
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kinderleicht & lesejung

kinderleicht & lesejung von Laudenberg,  Beate, Mohl,  Nils, Nesch,  Thorsten, Oliver,  José F. A., Schrocke,  Kathrin, Supino,  Franco, Willmann,  Julia, Wörner,  Ulrike
Poetik-Dozentur für Kinder- und Jugendliteratur (KJL) des Hausacher LeseLenzes und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe; Vorlesungen 2014 – 2019. KJL ist weder einfach Literatur für Kinder und Jugendliche noch über Kinder und Jugendliche, sondern eine Literatur, die sich der Welt aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen nähert und als mehrfach adressierte Literatur auch erwachsene Leserinnen und Leser in ihren Bann zieht. Sie ist in erster Linie schlicht Literatur, genauer poetische Literatur und sollte gerade auch im Unterricht nicht auf ihre pädagogische Funktion reduziert, sondern poetisch gelesen werden. KJL pflegt traditionelle und entwickelt neue Formen und rea­giert damit auf das veränderte Rezeptionsverhalten von Jugend­lichen und Kindern. Sie reflektiert und prägt Kindheitsbilder, reflektiert und gestaltet Adoleszenz, reflektiert und reformiert Genera­tionsrollen. KJL bildet Kindheit und Jugend nicht einfach ab, sondern öffnet den Blick für eine Zukunft, die die gegenwärtige Erwachsenenwelt durchaus kritisch beleuchtet und Räume schafft, die es noch zu besetzen gilt.
Aktualisiert: 2020-09-08
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Florida hinterm Bahnhof

Florida hinterm Bahnhof von Andreas,  Haldimann
Hinter dem Bahnhof in dem herunter­gekommenen Hotel Florida begegnen sich Leute, deren ganzes Denken und Tun von dem Gedanken dominiert wird, wie sie diesem elenden Ort endlich entrinnen können. Geblendet vom scheinbaren Glanz auf der anderen Seite des Bahnhofs, träumen sie vom großen Geld und einem besseren Leben. Dabei ist ihr Traum längst zur fixen Idee geworden. Egal wie sehr sie sich anstrengen und abstrampeln, egal welche Risiken sie bereit sind einzugehen, ihr Scheitern scheint vorgezeichnet und unausweichlich.
Aktualisiert: 2020-08-24
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Einen Schritt daneben

Einen Schritt daneben von Richter,  Klaus
Die auto­bio­gra­fi­schen Erzäh­lungen sind ein Geschenk und kost­barer Schatz. Sie zeigen Klaus Richter als gewandten Erzähler und aufrechten Humo­risten, dessen genauer und daher auch uner­bitt­li­cher Blick immer auch Nach­sicht und Milde walten lässt. Seine Beschei­den­heit und uneitle Art – etwas ganz Seltenes im Film­ge­werbe –, sein genaues Auge, sein sprü­hender Witz und seine Menschen­f­reund­lich­keit leben in diesem Buch weiter.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Die Psychoanalyse im Libanon

Die Psychoanalyse im Libanon von Hartmann,  Katrin
Die Arbeit kann als Rekonstruktion des Aneignungsprozesses der libanesischen Exponentinnen und Exponenten der Psychoanalyse beschrieben werden. Die Psychoanalyse wurde dabei als Institution aufgefasst, bestehend aus der Ebene der systematischen Theorie, der Sozialorganisation und der Berufspraxis. Es wurde sowohl die Perspektive der psychoanalytischen Professionellen wie die der psychoanalytischen Klientel miteinbezogen. Die Arbeit situiert sich an der Schnittstelle von Globalisierungs-, Modernisierungs- und Professionalisierungsdebatten.
Aktualisiert: 2020-01-17
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zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund

zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund von Oliver,  José F. A., Vogel,  Mikael
»zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund« ist Poesie im Widerstand. 
Eine Hommage aus dem Eigenen ins Fremde und umgekehrt. Ein lyrisches Gespräch zweier Dichter­freunde, die in Hölderlin einen gemeinsamen Komplizen finden. José F.A. Oliver und Mikael Vogel begegnen sich anlässlich Hölderlins 250. Geburtstags zwischen Rückhalt und Zerbrechlichkeit der W:orte.
Aktualisiert: 2020-03-03
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Der Surrealismus in Belgien

Der Surrealismus in Belgien von Becker,  Heribert
Ende 1926 etablierte sich in Brüssel um den Dichter und Theoretiker Paul Nougé und den Maler René Magritte eine frankophone belgische Surrealistengruppe, die über Jahrzehnte ihren rebellischen Unternehmungen nachging. Die vorliegende Anthologie bietet — erstmals in deutscher Sprache — eine Auswahl unterschied­licher Texte (Gedichte, Erzählungen, Aphorismen) der wichtigsten Autoren dieser belgischen Gruppe. Wenn vom Surrealismus die Rede ist, meint man fast immer die 1924 gegründete Pariser Kerngruppe dieser Bewegung. Vergleichsweise wenig bekannt sind andere dezi­diert als surrealistisch sich bezeich­nende Dich­ter- und Künstler­kollek­tive, die im Laufe der Jahre und Jahrzehnte in vielen Ländern ent­standen. Unter diesen gilt die frankophone Brüsseler Surreali­sten­­gruppe Experten als die zweitwich­tigste; jedenfalls ist sie die erste, die sich nach derjenigen in Paris konstituierte, und zwar bereits Ende 1926, als sich zwei präsurrea­listi­sche Gruppierungen zur Groupe surréaliste de Belgique zusammen­­schlossen. Die heute international bei Weitem bekannteste Persönlichkeit dieser Gruppe ist der Maler René Magritte, der schon 1925 zu seiner unver­wech­sel­baren poetischen Bild­sprache fand. Mit der Zeit schlossen sich weitere Schriftsteller und bildende Künstler dem Kollektiv an, das sich in man­cher­lei Hinsicht in eine andere Richtung entwickelte als die Pariser Ursprungsgruppe, was immer wieder zu Reibereien mit dieser führte. Insgesamt jedoch überwogen die Gemeinsamkeiten. Die einen wie die anderen waren sich, weit über den Bereich von Literatur und Kunst hinausgehend, einig in der Überzeugung, dass die bestehende geistige, soziale und politische Reali­tät ihrer Zeit gänz­lich unan­nehm­bar sei. Ein funda­men­tales Gefühl der Revolte beseel­te beide Gruppen, die die bürgerlich-kapita­listische und christliche Gesell­schaft von Grund revolu­tio­nieren wollten. Ähnlich kämpferische Ansichten vertrat eine zweite belgische Sur­rea­listen­gruppe, die, unabhän­gig von derjenigen in Brüssel, aber zuweilen mit ihr kooperierend, in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre in der südbelgischen Industrie­region Hen­ne­gau (franz. Hainaut) aktiv war. Während diese Gruppierung ein eher kurz­lebiges Dasein fristete, setzten die Brüsseler Surrealisten nach 1945 ihre vielfältigen Aktivitäten fort, die nach einer Phase des Erlahmens in den 1950er und 1960er Jahren durch das Hervortreten jüngerer Mitstrei­ter sogar bis an die Schwelle zum 21. Jahrhundert anhielten.
Aktualisiert: 2020-06-30
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