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Mitten hindurch oder außen herum ?

Mitten hindurch oder außen herum ? von Roland,  Gabriel, Wolfgang,  Wirth
Im Dezember 2013 wird der Münchner Autobahnring 80 Jahre alt. Auf den 22. Dezember 1933 ist der erste überlieferte Plan mit einem Autobahnring um München datiert – und er holt weiter aus als die heutige A 99 und ist wie diese im Südwesten nicht geschlossen. Grund genug, die lange Planungsgeschichte dieses von vielen Mitbürgern zwiespältig empfundenen Produkts unserer technischen Zivilisation zu dokumentieren. Je mehr Fernautobahnen in München angekommen sind – heute sind es sieben – umso selbstverständlicher wurde ihre Verbindung durch einen Ring. Doch das war nicht immer so: Abgesehen von der verrückten Idee HITLERS, die Stadteinfahrt der Nürnberger Autobahn über die Leopold- und Ludwigstraße direkt zur Feldherrnhalle zu führen, dem geschichtsträchtig hochstilisierten Schicksalsort der „Bewegung“, gab es in der Nachkriegszeit eine Reihe von Stadtplanern, die die Fernautobahnen mitten in der Stadt zusammenführen wollten: an der Hackerbrücke, unter oder über dem Sendlinger-Tor-Platz oder am Westpark – Horrorlösungen, die München glücklicherweise erspart geblieben sind. Sieben sog. Malteserkreuze sind im Münchner Flächennutzungsplan 1965 enthalten, das sind vierstöckige Autobahnknoten im Stil der US-amerikanischen Stadtplanung. Dass jetzt ein Detailentwurf im Maßstab 1: 1.000 für ein weiteres Malteserkreuz in Solln aufgefunden wurde, ist eine kleine Sensation. All diese Projekte sind im Buch beschrieben und auf Plänen möglichst groß und in hoher Reproduktionsqualität wiedergegeben. Die unendliche Projektgeschichte des Nord- und Westrings der A 99 mit ihren immer neuen in die Rechtsverfahren eingebrachten Trassenvarianten wird im Buch nicht ausgespart. Am Schluss wird der Leser mit einem Schmankerl im Stile KARL VALENTINS belohnt. Das Buch ist ein Muss für jeden Lieb haber der jüngeren Münchner Geschichte.
Aktualisiert: 2020-03-11
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Lehmrausch in Unterföhring

Lehmrausch in Unterföhring von Kuisle,  Anita, Scharl,  Ingrid
Loam-Barone, Spekulanten und Hungerleider suchten vor 100 Jahren ihr Glück im Ziegelgewerbe des Münchner Nordostens. Aus den Äckern Unterföhrings wuchsen innerhalb von vier Jahrzehnten 22 Fabrikschornsteine in den Himmel. Zeitzeugen, Fotografien und historische Unterlagen berichten vom rasanten Wandel des Dorfes und werfen Schlaglichter auf das Leben der Menschen. Einige Akteure des Unterföhringer Ziegel-Booms wurden tatsächlich reich, viele andere allerdings konnten sich während des Lehm-Rausches auch mit harter Arbeit nur ein bescheidenes Auskommen erwirtschaften.
Aktualisiert: 2020-03-11
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Schwarze Tage

Schwarze Tage von Berz,  Gerhard, Stankiewitz,  Karl
Eine Geschichte der Münchner Katastrophen Bereits die Gründung Münchens beginnt mit einer Katastrophe. Heinrich der Löwe lässt die Isarbrücke abbrennen, die dem Freisinger Bischof zusteht, um eine neue Mautbrücke anzulegen und einen Markt zu gründen, aus dem sich die Stadt München entwickelt. In der 850jährigen Stadtgeschichte folgen zahlreiche Katastrophen: Feuersbrünste, Hungersnöte, Seuchen, Verkehrsunfälle, Überschwemmungen, Brückeneinstürze, Explosionen bis zu den Bombennächten im Zweiten Weltkrieg und den Terrorakten der neueren Zeit. Katastrophen fördern die Entwicklung der Stadt Wichtige Entscheidungen für den Ausbau der Stadt sind unmittelbar auf katastrophale Ereignisse zurückzuführen. Die Cholera-Ausbrüche im 19. Jahrhundert haben die Sanierung der Stadt und eine neue Wasserversorgung bewirkt. Konsequenz der regelmäßigen Überschwemmungen war die Regulierung der Isar und ihr Uferausbau. Ein Flugzeugabsturz mitten in der Stadt hat die Neuanlage des Flughafens in Erding wesentlich beschleunigt. Katastrophen zeigen die Verletzlichkeit des Stadtwesens auf und bewirken oft eine grundlegende Verbesserung der Voraussetzungen. Vorsorge und Sicherheit Gerade die Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte haben uns die trügerische Sicherheit vorgeführt, in der wir leben. Stürme, Überschwemmungen, Hitzewellen und Schneekatastrophen zeigen, dass die Stadt nicht vor Katastrophen gefeit ist und für viele Herausforderungen gewappnet sein muss. Der Autor Karl Stankiewitz hat als Münchner Journalist seit mehr als einem halben Jahrhundert das Geschehen in der Stadt begleitet und führt neben den historischen Unglücksfällen und Katastrophen auch die Ereignisse des 20. Jahrhunderts auf. Vieles davon ist heute beinahe vergessen, obwohl das Geschehen damals die Stadtbewohner ungeheuer beschäftigt und oft ein gewaltiges Presse-Echo hervorgerufen hat. Die 'Lust an der Katastrophe', die Neugier und die Sorge um das eigene Wohlergehen machen die Katastrophen bzw. die Berichterstattung über sie auch zu einem Gradmesser der Befindlichkeit der Gesellschaft, in der sie geschehen.
Aktualisiert: 2020-03-11
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O. M. Bidjanbek

O. M. Bidjanbek von Gatteschi,  Letizia
Das Atelier Auf dem Weg zu Mahmouds Atelier, zwischen Isarvorstadt und Altstadt, umfängt mich eine angenehme Atmosphäre, die mit der Hektik der Großstadt wenig gemeinsam hat. Allein das Nebeneinander von avantgardistischen, kleinen Boutiquen, Büchereien mit einem alternativen Sortiment, gemütlichen Cafès und Bistros, wo zuweilen Tänzer und Sänger aus dem nahegelegenen Gärtnerplatz-Theater anzutreffen sind, nebst Koscher-Lebens-mittelläden, türkischen Obst- und Gemüsemärkten, fernöstlichen Restaurants, ja selbst das ältere Straßenpflaster vermitteln einem Fremden das Gefühl, er sei nicht fremd hier, er sei Teil dieser ganz eigenen pluralistischen Kultur Münchens!Hier mitten drin, im letzten Drittel der Baaderstraße in der Nähe des charakteristischen Viktualienmarkts, finde ich Mahmouds Atelier. Auf einem von der Ladentür abstehenden Türschildchen, steht in kunstvoll verzierten schwarzen Lettern: „Galerie O. M. Bidjanbek“. Ein Blick auf die Vitrine vermittelt mir bereits einen ersten Eindruck des künstlerischen Angebots im Inneren: naturbelassene Plastiken aus Stein oder Ton, in seltsamen Stellungen und mit ungewöhnlichen Ausdrucksweisen sind zu sehen. Sie erinnern an antike Gottheiten oder apothropäische Monster, wie sie an Portalen von romanischen Kathedralen abgebildet wurden, um „das Übel vom Haus Gottes“ abzuwehren. Beim Herunterziehen der Klinke an der Holztür ertönt ein Klingelzeichen, um anzukündigen, dass jemand diese eigentümliche, steinerne Welt gerade betreten hat.Ich stehe zum ersten Mal zwischen einigen beeindruckenden männlichen und weiblichen Figuren aus Bronze: „Kouroi und Koreen“ nannten sie die alten Griechen. Die vielen Ton- und Steinfiguren lassen mich an metaphysische Wesen aus früheren Kulturen denken. Eine in leichten Pastelltönen bemalte Herme, die von einem weiblichen Portrait mit regelmäßigen, klassischen Zügen bekrönt wird, ähnelt wiederum jenen weiblichen Gottheiten aus dem ägyptischen Totenkult. Unverkennbar sind für mich die Züge einer langjährigen Freundin, die dafür in den 70er Jahren Modell stand. Rundherum sind zahlreiche, hellblau bis grünlich glasierte Keramikschalen und Gefäße von kleinerem Format auf Regale postiert. Allmählich gewinne ich den Eindruck, ich sei durch eine Zeitmaschine in den Räumlichkeiten einer antiken Sammlung angelangt, deren Werke zwar in der Gegenwart geschaffen wurden, aber ihrer Wirkung nach meine Phantasie in ferne Welten und Zeiten transponiert haben. In diesem ersten Raum der Galerie sind alle vollendeten Werke ausgestellt, die zwischen den 70er und 90er Jahre angefertigt wurden, wie mir Mahmoud später bestätigen wird. Das macht mich auf den dahinter liegenden Raum umso mehr neugierig, denn da muss sich das Atelier befinden, wo die neueren, beziehungsweise auch die unvollendeten Gebilde stehen müßten! Ich bin vor allem auf das „non finito“ gespannt, denn darin äußert sich wohl am deutlichsten der künstlerische Schaffensprozess! Mahmoud kommt mir entgegen, indem er die hölzerne Tür zum zweiten Raum öffnet und die paar Stufen hinuntersteigt, die die beiden Räume verbinden. Nachdem wir uns herzlichst begrüßt haben, macht er mich darauf aufmerksam, dass das Rauchen nur in diesem ersten Raum möglich ist, geleitet mich währenddessen in das Atelier und zeigt auf die großen Fenster „die aber nicht zu öffnen sind“. „Ach – das macht nichts – ich bin eh eine Gelegenheitsraucherin“ und außerdem – an ein solch „irdisches“ Bedürfnis hätte ich gar nicht gedacht! Viel wichtiger ist für mich, daß wir uns endlich in dem „Schaffensraum“ befinden. Da steht bereits einiges unter geheimnisvollen Plastikhüllen. Ich bin gespannt, welches der Gebilde er als erstes enthüllen wird. Aber es ist noch nicht ganz so weit! Zuerst gibt es Tee und Kekse und einen kleinen Schwatz über unsere früheren Zeiten der Kunstakademie und der Schwabinger Künstlerparties, über unsere gemeinsamen, langjährigen Freunde, unsere gegenwärtigen Bekannten und deren Familien und Kinder.Dabei nehme ich auf einem gemütlichen, kissenbelegten Sofa an der Stirnwand im hinteren Teil des Ateliers, neben dem gusseisernen Ofen Platz. Diese vielen bunten Kissen aus seidenen und samtenen Stoffen in den warmen Farben rot und gelb, die Bilder an den Wänden, die mit kräftigen Pinselstrichen in ebensolchen Farben bemalt sind, Votivgegenstände sowohl aus dem westlichen als auch aus dem nahöstlichen Religionskreis stammend, prägen die Atmosphäre des gesamten Ambientes in einem geographischen Sinn.Ein solcher bazarartig ausgestatteter Raum könnte sich irgendwo in einer märchenhaften Stadt zwischen Kairo und Samarkand befinden. Die dazugehörige Wärme kommt zwar von einem typisch nordeuropäischen gusseisernen Ofen, aber ansonsten glaubt man nicht so recht, man wäre noch in dem mitteleuropäischen München! Es ist, wie soll ich sagen, eine Welt für sich, in die man eintritt, eine Welt, deren Atmosphäre einen wie ein kuscheliger Mantel umhüllt, aus dem man nicht so schnell wieder entschlüpfen will. Ich bin erstaunt über das Unerwartete und zugleich bezaubert!Wie zufällig entdecke ich auf einem Beistelltischchen neben dem Sofa ein Büchlein, das die mystischen Weisheiten des Khalil Gibran enthält. Ich öffne es, während ich auf den Tee warte, und entdecke die bekannten Verse über die Kinder, die zwar die eigenen sind, uns aber nicht gehören. Sie gehören der Welt insgesamt, wie auch die Kunstwerke, die zwar von ihrem Erzeuger stammen, aber dann ein eigenes Leben, ein eigenes Wirken in Bezug auf ihren Betrachter entwickeln, etwas, was der Künstler selbst letztendlich nicht mehr steuern kann. Darin steckt wohl der Gedanke der individuellen Freiheit, die jedes Ding und, um so mehr jeder Mensch in sich trägt, mittels der es wiederum möglich wird, sich selbst, die Welt und die gesamten Dinge rund um uns ohne Einschränkungen wahrzunehmen. Zwischen den vielen verhüllten und unverhüllten Figuren sehe ich auch eine Drehscheibe, die wohl zum Drehen und Formen des Tons dient. Der Holzboden des Ateliers ist von jenem feinen Staub belegt, wie ich ihn aus den Marmorwerkstätten von Carrara kenne. Es ist eine feine, bräunliche Schicht aus getrockneten Tonpartikeln, wie ein feiner Sand, aus dem die meisten ringsum stehenden Plastiken hergestellt werden, wie mir Mahmoud erklärt.Besonders beeindruckend ist die Aufstellung der kürzlich fertiggestellten Werke auf der wohl eigens dafür konstruierten Empore, die sich wie ein schützendes Dach über die Sitzecke im hinteren Raumteil mansardenartig erstreckt. Die mit majestätischer Miene auf den Besucher blickenden Figuren, die mit ihren akkuraten Verzierungen und ihrer Machart nach, an jene verschwundenen Tempel aus der mesopotamisch-phönikischen Kultur gemahnen, scheinen nun, wie durch ein „Wunder“ in Mahmouds Werkstatt vom Neuem geboren worden zu sein!Der Eindruck, man stünde in einem im Laufe der Jahrhunderte versandeten heiligen Tempelbezirk irgendwo im Mittelmeerraum, drängt sich vor dem inneren Auge des Besuchers auf. Es ist als befinde man sich dort, in jenen heutzutage als archäologische Zonen deklarierten Bezirken, außerhalb der Hektik der modernen Metropolen, zwischen Süditalien und Griechenland, zwischen Ägypten und Persien, zwischen Nil und Euphrat, wo man neben zahlreichen Resten von Säulen und Basen, die wie zufällig auf dem struppigen von der Sonne verbrannten Gras verstreut am Boden liegen, auch Vasen und Figuren von Gottheiten, Halbgottheiten und “gemeinen“ Sterblichen findet, die von emsigen Archäologen, Altertumsforscher und deren Assistenten und Lohnarbeitern, nach aufwendigem Restauri wieder aufgestellt wurden.In dieser archaisch anmutenden und dennoch sehr diesseitig postmodernen Atmosphäre eines Künstlerateliers, das in der ausgehenden Hippie-Zeit entstand, arbeitet der Künstler als Schöpfer seiner zuweilen historischmystisch wirkenden Gebilde. Aus dem feuchtnassen Ton entstehen diese Gebilde in einem mühsamen Prozess, an dem nicht nur die Künstlerhände beteiligt sind, sondern um so mehr die Phantasie, die sowohl aus der Erinnerung an die Vergangenheit, als auch aus dem gegenwärtigen Erleben und der Vorstellung der Zukunft schöpft.Und nun ist es so weit! Die Drehscheibe, die sowohl zum Arbeiten als auch zum Präsentieren dient, wird in die Raummitte gestellt und darauf wird die erste Plastik aufgestellt und. enthüllt! Hier muss ich voranschicken, dass der „Schöpfer“ selbst, seinen Schöpfungen keinerlei Namen geben will, denn der Betrachter ist der eigentliche Vollender des Ganzen. Ihm, also in diesem Fall mir, gebührt die Ehre der Namens- bzw. Titelgebung.Beim langsamen Drehen der Scheibe fällt mir auf, dass es um mehr als um einen bloßen Titel geht, hier handelt es sich um eine Geschichte. Von allen Seiten werden die verschiedenen Aspekte ein und desselben Werkes in der dritten Dimension offenkundig und verlangen nach einer Erzählung, die sich peu a peu mit der Betrachtung der einzelnen Ansichten des Werkes, von der unteren Basis nach oben hin, zum ihn umstehenden realen Raum der Betrachtungsebene entwickelt.
Aktualisiert: 2020-03-11
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Geschichte der Isar in München

Geschichte der Isar in München von Hafner,  Karl, Huber,  Marcel, Junge,  Matthias, Michael,  Stephan, Monatzeder,  Hep, Nebl,  Adele, Rädlinger,  Christine
Wasserbau für die StadtIm August 2011 fanden die umfangreichen Arbeiten zurRenaturierung der Isar im Münchner Stadtgebiet ihrenAbschluss. Diese unter dem Projektbegriff „IsarPlan“durchgeführte Umstrukturierung des Flussbetts bietetAnlass genug für eine Rückschau auf die Bemühungender Münchner um „ihre“ Isar.Handelsweg IsarSchon seit der Stadtgründung wurden ständig umfangreicheArbeiten am Flussbett durchgeführt, um denFluss als Wasserstraße befahrbar und Isarwasser alsEnergielieferant verfügbar zu machen. Diese Maßnahmenlagen im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit imVerantwortungsbereich der Stadt und wurden erst im19. Jahrhundert in einzelnen Abschnitten vom Hof bzw.staatlichen Stellen übernommen.HochwasserschutzDie Versuche des Umlenkens ganzer Isararme wurdennicht selten vom nächsten schweren Hochwasserwieder zunichte gemacht. Zum Schutz der Menschenvor den häufigen Überschwemmungen ganzer Stadtteilebei gleichzeitiger Nutzung der Wasserenergiearbeiteten Münchner Wasserbauer schließlich an derReduzierung vieler einzelner Flussarme auf ein einziges,deutlich verengtes Isarbett.EnergiegewinnungWährend seit dem 16. Jahrhundert nur einzelne Flussabschnittemit baulichen Maßnahmen verändertwurden, fand mit Beginn des 19. Jahrhunderts einesystematische Regulierung des Flusses innerhalb derStadtgrenzen statt mit dem Ziel, die wirtschaftlicheNutzung und den Hochwasserschutz zu optimieren.Die für die Kanalisierung der Isar und zum Schutz vorHochwasser angelegten Wehre und Dämme vergrößertendabei auch das Münchner Stadtgebiet; es entstandendie Isarinseln und neue Stadtteile.Neue Kraf twerke contra ErholungsgebietDie technischen Möglichkeiten der Stromübertragunggaben schließlich den Ausschlag für den Bau desIsarkanalsund von insgesamt fünf Kraftwerken.Der ursprüngliche Wildfluss Isar erhielt damit für langeZeit das Bild eines weitgehend kanalisierten Flusses.Gleichzeitig veränderte sich aber auch die Wahrnehmungder Münchner für ihren Fluss, es entwickelte sichein romantisches Isarbild. Einzelne Flussabschnittewurden im Stadtbereich zu Grünanlagen, der Bau derIsartalbahn schuf die Voraussetzungen für das Isartalals Erholungsgebiet der Münchner. Mit der wachsendenBedeutung der Isar als Erholungsraum kam der Wunschauf nach einer natürlichen Flusslandschaft, die manso erfolgreich verdrängt hatte.Die Geschichte von Stadt und FlussDie Historikerin Dr. Christine Rädlinger beschreibt inacht Zeitphasen die chronologische Entwicklung desFlusslaufs im Stadtgebiet, die wechselnden planerischenAbsichten und technischen Möglichkeiten sowiedie gesellschaftlichen Interessen. Ergänzende Textezur letzten Umbauphase der Renaturierung stammenvon Karl Hafner, dem ehemaligen Leiter des WasserwirtschaftsamtesMünchen sowie vom BiologenMatthias Junge und der Landespflegerin Adele Nebl.Ein Standardwerk für München-LiebhaberDas Buch ist reich bebildert mit Ansichten des Flusslaufsin den unterschiedlichen Zeitepochen, zahlreichenPlanunterlagen und umfangreichem Bildmaterial.Ein umfassendes Glossar mit Erläuterungen der technischenBegriffe und weiteren thematischen Kartenergänzt den Hauptteil. Als Beilage wird das Buch einekartographische Darstellung der Isar im Stadtgebiet ausden Jahren 1800/1802 erhalten und eine DVD mit einerfilmischen Dokumentation der Renaturierungsarbeiten.
Aktualisiert: 2020-03-11
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Münchner Sittenbuch

Münchner Sittenbuch von Kolle,  Oswalt, Stankiewitz,  Karl
Eine Münchner Sittengeschichte Ein Blick durchs Schlüsselloch in die Münchner Sittengeschichte – von den Frauenhäusern des Mittelalters bis zum aufgelockerten Umgang mit dem Thema Sex in unseren Tagen – enthüllt Vorgänge, die damals Aufsehen erregten, heute aber eher Amüsement oder auch Verständnislosigkeit hervorrufen. Karl Stankiewitz, der 50 Jahre lang als Münchner Korrespondent auch darüber zu berichten hatte, erinnert an manchmal gut gemeinte, oft aber verklemmte Versuche hoher Herrschaften, die öffentlich sichtbare Sittlichkeit zu zügeln, sei es durch Konzessionen, Verbote, Zensur oder Strafverfolgung. Das Süße Leben bekannter Playboys und ihrer Gespielinnen, die absonderlichen Präventionsmaßnahmen gegen Aids oder gegen olympische „Masseusen“, die Verlockungen Münchner Schickeria-Stützpunkte, die Bordellblockaden und Zuhälterkriege, der Kampf gegen den Straßenstrich sowie einige Sensationsprozesse, die ungewöhnliche Einblicke in die Gesellschaft boten, waren zeitweise Tagesgespräch weit über Bayern hinaus. Der Kampf um die Moral Begleitet werden die Berichte über Sittenskandale in ihrer Zeit von Artikeln, in denen die gesellschaftlichen Diskussionen vor allem der 60er und 70er Jahre dokumentiert werden. In ihnen werden die fundamentalen Gegensätze der Moralvorstellungen aber auch der grundlegende Wandel zu einer liberaleren Gesellschaft deutlich.
Aktualisiert: 2020-03-11
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Münchner Bergführer

Münchner Bergführer von Ongyerth,  Gerhard
Berg auf! Der 1. Bergführer Münchens kennt sie alle und bringt Sie hin: 111 Stadtberge, Bergl und Berganstiege. Giesinger Berg, Nockherberg, Sendlinger Berg sind bekannt, aber wer hat sich schon ins virtuelle Gipfelbuch des Höllerer Bergs, des Simmsteigs oder des König-Ludwig-Hügels eingetragen? Wandernd, auf dem Rad, in Laufschuhen: 111 Ziele, Routen und ausgearbeitete Etappen mit allen Wegen zwischen unten und oben in der Münchner Stadtlandschaft warten auf Entdecker. Höhenwege und Hangleiten im Grünen, Klettersteige im Steilen und einsam-romantische Genusswege im Unbekannten. Entschleunigung mit stadthistorischer Unterhaltung.
Aktualisiert: 2020-12-15
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Münchner Stadtbäche

Münchner Stadtbäche von Schiermeier,  Franz
Auf 25 Touren führt dieses Reisehandbuch zu den ehemaligen und noch vorhandenen Münchner Stadtbächen und Kanälen. Mit vielen Detailkarten, Plänen, Zeichnungen, sowie historischen und aktuellen Bildern zeigt es die Bedeutung der Bäche, die sie früher für das städtische Leben hatten und den Reiz, den sie auch heute noch besitzen. Auch wenn die meisten der innerstädtischen Bäche in den 1960er Jahren aufgelassen wurden, gibt es immer noch 174 km fließende Gewässer in der Stadt, an denen es vieles zu entdecken gibt: Die ehemaligen Mühlen, Fabriken und Brunnhäuser, wieder geöffnete Bachstrecken, wenige Betriebe, die immer noch mit Wasserkraft arbeiten und neue Kraftwerke.
Aktualisiert: 2020-07-24
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Zwischen Goldach und Seebach

Zwischen Goldach und Seebach von Oelwein,  Cornelia
„Weiter wie bis Ismaning geht kein Mensch, weil da Lappland anfängt“, hieß es noch kurz nach 1800. Dies sollte sich bald ändern! Das Moos wurde kultiviert und besiedelt. Und der Goldachhof, das größte Moosgut, diente von 1905 bis zum Zweiten Weltkrieg zur Versorgung des Feinkostgeschäfts Alois Dallmayr. Heute ist der Hof im Besitz der Gemeinde Ismaning. Darüber hinaus hat der Goldachhof auch überregionale Geschichte geschrieben. Er war vom Ausbau der Mittleren Isar samt Anlage der Speicherseen und Fischweiher betroffen und nicht zuletzt verläuft durch das -Gelände die im Jahr 1801 vermessene „Base de la Goldach“, die Grundlage der Landesvermessung für ganz Bayern.
Aktualisiert: 2020-03-11
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Grundzüge der Verfassung und Vermögensverwaltung der Stadtgemeinde München

Grundzüge der Verfassung und Vermögensverwaltung der Stadtgemeinde München von Bauer,  Jakob von, Bäumler,  Klaus
Die Materialien zur Kulturgeschichte der Stadt München werden herausgegeben von Klaus Bäumler. Die beiden ersten Bände stellen zwei Texte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts vor, die einen wesentlichen Beitrag darstellen für das Verständnis zur Geschichte der Stadt München: Jakob von Bauer: Ästhetische Rundschau über die Stadt München, eine Erwiderung auf die Bauvorhaben und Investitionen zur Zeit von König Ludwig I. Und einen Text des kgl. Kämmerers Henri de Vaublanc, in dem er im Auftrag König Maximilians II. Vorschläge zur Verschönerung der Stadt München zusammenfasst mit detaillierten Antworten des damaligen Bürgermeisters Jakob von Bauer.
Aktualisiert: 2020-03-11
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