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Raum-Gewebe

Raum-Gewebe von Morel von Schulthess,  Johanna
Nach mehr als zwei Jahrzehnten entdeckte Johanna Morel von Schulthess zu ihrem eigenen Erstaunen ihr vielfältiges Webwerk wieder, das im Keller ihres Hauses gut und unversehrt verstaut lag. Nun öffnet sie dieses Archiv für die Öffentlichkeit. Ihr Textiltagebuch zeichnet nach, wie sie in den frühen 1970er-Jahren zum Weben fand und in Amerika unterrichtet wurde, welche Techniken sie lernte, wo sie ausstellte und welche Einflüsse sie bis zum Ende ihres textilen Schaffens Mitte der 1990er-Jahre prägten. Diese Zeit ist gegliedert in unterschiedliche Perioden, die vom traditionellen Weben über skulpturale, raumgreifende Textilobjekte bis hin zu experimentellen, installativen Tafelwerken mit neuartigen, nicht textilen Materialien führen. Rund 140 abgebildete Werke werden begleitet von einer autobiografisch orientierten Kommentarspur, welche die Einflüsse der (Textil-)Künste auf Morels Schaffen und dessen gesellschaftliche Relevanz reflektiert. Sie verdeutlicht auch, dass das in jener Zeit noch vorwiegend weiblich konnotierte Weben einen Anspruch auf künstlerische Auseinandersetzung geltend machte und mit eigenwilliger Ästhetik um gesellschaftliche Anerkennung kämpfte. Morels altersweiser Blick auf die produktive Vergangenheit vereint Biografie, Bekenntnis zur Textilkunst und Vermittlung künstlerischer Praxis.
Aktualisiert: 2021-09-13
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Die Langsamverkehrsbrücke Buchs – Vaduz

Die Langsamverkehrsbrücke Buchs – Vaduz
Seit Menschen Brücken bauen, stehen diese für Kommunikation und Vernetzung. Sie waren und sind ein ganz wesentliches Bindeglied zwischen Regionen, Ländern und Nationen, sie ermöglichen Handel, kulturellen Austausch und Begegnungen zwischen den Menschen. Ganz gleich, ob es sich um Auto-, Eisenbahn-, Fussgänger-, Radfahrer- oder Tierwechselbrücken handelt – der wesentliche Charakter einer Brücke ist das verbindende Moment. Dieses Buch porträtiert die Langsamverkehrsbrücke Buchs–Vaduz, deren Konstruktion und Gestalt vom bedeutenden Schweizer Ingenieur Jürg Conzett massgeblich geprägt wurde, in allen Facetten der Entstehung und Zielsetzung. Es beschreibt den Bau beginnend mit einem Wettbewerb bis hin zur Einweihungsfeier, zeigt die technischen Rahmenbedingungen auf und wirft ein Licht auf die Leistungen zahlreicher Personen, die zum glücklichen Gelingen des Bauwerks beigetragen haben.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Kunsthaus Zürich

Kunsthaus Zürich von Becker,  Christoph, Büttner,  Philippe, Sieber,  Joachim, Varadinis,  Mirjam
Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus von David Chipperfield im Oktober 2021 verdoppelt sich die Ausstellungsfläche des Kunsthaus Zürich. Der wahre Gewinn dieser Expansion ist die Möglichkeit, künftig einen deutlich grösseren Teil der weltweit gerühmten Sammlung des grössten Schweizer Kunstmuseums zu zeigen. Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart kann in neuen, spannungsreichen Gruppierungen und buchstäblich in neuem Licht betrachtet werden. Der Chipperfield-Bau beheimatet nun die renommierten Sammlungen Bührle, Looser und Merzbacher, die sich als Dauerleihgaben im Kunsthaus Zürich befinden. Die formidable Kollektion französischer Impressionisten bildet zusammen mit den Werken im Eigentum des Museums den umfangreichsten Bestand impressionistischer Malerei ausserhalb Frankreichs. Zudem erhalten hier die Werke des Surrealismus, der Nachkriegsmoderne, der Pop-Art und der Gegenwartskunst endlich den ihnen zustehenden Raum. Reich illustriert beleuchten die Texte in diesem Buch zentrale Aspekte der Sammlung und das kuratorische Konzept der neuen Präsentation. Es ist eine höchst attraktive Einladung, fast 1000 Jahre Kunstgeschichte in den neuen und erneuerten Räumen des Kunsthaus Zürich zu erkunden.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Unerkannt – Bekannt

Unerkannt – Bekannt von Scotti,  Roland
Kunstsammlungen entstehen aus vielen Gründen – einer der vornehmsten ist, wenn sich Kunstbegeisterung mit Vermittlung und Förderung vereinigt. Im Idealfall ergibt sich aus der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, dem Kunstmarkt und selbstverständlich mit dem Publikum eine organisch gewachsene Sammlung wie jene der St. Galler Galeristin Wilma Lock, die in der Ostschweiz bis 2009 Pionierarbeit als Kunstvermittlerin leistete. Anlässlich der Ausstellung ihrer Sammlung, die weit mehr als ein Zeitdokument ist, würdigt das Kunstmuseum Appenzell die Haltung der in Appenzell geborenen Wilma Lock in einem Bildband, der den Zusammenklang der herausragenden ästhetischen Positionen in der einmaligen Architektur des Kunstmuseums zeigt. Gemälde, Plastiken, Objekte, Zeichnungen und Graiken von Ernesto Baltiswiler, Mark Francis, Bernard Frize, Rolf Iseli, Anne Marie Jehle, Imi Knoebel, Boris Nieslony, Xavier Noiret-Thomé, Jürgen Partenheimer, Markus Raetz, Liddy Scheffknecht, Roman Signer, Bernard Tagwerker, Franz Erhard Walther, Isolde Wawrin, Franz West, Stephen Westfall, Kelly Wood, Erwin Wurm, Daniel Zimmermann und Beat Zoderer entfalten so bisher unerkannte Korrespondenzen. Ein einführender Text des Kurators Roland Scotti rundet den Einblick in eine Privatsammlung musealer Qualität ab.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Walter De Maria

Walter De Maria von Becker,  Christoph, Szeemann,  Harald, Ursprung,  Philip, Varadinis,  Mirjam
«The 2000 Sculpture» des amerikanischen Künstlers Walter De Maria (1935–2013) ist eine der grössten Bodenskulpturen im Innenraum weltweit. Eigens für den grossen Ausstellungssaal des Kunsthaus Zürich konzipiert, wurde sie dort 1992 erstmals gezeigt. Die Installation besteht aus insgesamt 2000 weissen Gipsbarren von gleicher Grösse, jedoch unterschiedlicher Anzahl Kanten, was in der Platzierung auf dem Boden nach einem spezifischen Rhythmus eine sich laufend verändernde Gesamtsicht des Werks ergibt. Der umgebende Raum, über den Tag wechselnde Lichtverhältnisse und der jeweilige Standpunkt der Betrachtenden unterstützen diese Wandlungen zusätzlich. Nach Präsentationen in anderen Institutionen sowie 1999/2000 ein zweites Mal im Kunsthaus Zürich, wird «The 2000 Sculpture» nun erneut an diesem Ort gezeigt und einen meditativen Gegenpol zur Eröffnung von David Chipperfields Erweiterungsbau im Herbst 2021 bilden. Das zu dieser Ausstellung erscheinende Buch dokumentiert die herausragende Arbeit von Walter De Maria in Bild und Text. Es enthält ein Interview der Kuratorin Mirjam Varadinis mit den Sammlern Thomas und Cristina Bechtler, die mit dem Künstler eng zusammengearbeitet haben, und einen Essay von Philip Ursprung zur Kontextualisierung des Werks. Die Wiedergabe des ersten Texts überhaupt über «The 2000 Sculpture» aus der Feder des legendären Ausstellungsmachers Harald Szeemann (1933–2005), dank dessen Vermittlung sie entstanden ist, rundet den Band ab.
Aktualisiert: 2021-09-02
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