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Rudolf Borchardts europäische Briefnetzwerke

Rudolf Borchardts europäische Briefnetzwerke von Burdorf,  Dieter
Rudolf Borchardt (1877–1945) ist neben Thomas Mann, Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke einer der großen deutschsprachigen Briefschreiber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zunächst noch aus Deutschland und ab 1905 vor allem aus Italien spannt er mit seinen zahllosen Korrespondenzen ein filigranes Briefnetzwerk über ganz Europa, mit dessen Hilfe er sein Programm einer ‚schöpferischen Restauration‘ der abendländischen Kultur in einer Krisenepoche umzusetzen versucht. In dem Band werden Borchardts deutsche, italienische und englische Briefwechsel mit Dichterfreunden, Gelehrten und Verlegern erstmals im Überblick dargestellt. Daneben ist Borchardt ein großer Liebesbriefautor. Die Briefe an seine zweite Ehefrau Marie Luise Voigt sowie an die von ihm ebenso leidenschaftlich wie vergeblich geliebte und kunstvoll umworbene lesbische Bildhauerin Christa Winsloe werden eingehend untersucht. Mit dem Band wird daher dieses großartige Briefwerk zum ersten Mal umfassend erschlossen. Mit Beiträgen von Dieter Burdorf, Leonhard Herrmann, Kai Kauffmann, Alexander Kissler, Markus Neumann, Jörg Schuster, Peter Sprengel, Renate Stauf und Vivetta Vivarelli.
Aktualisiert: 2021-09-30
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Wie wortreich ist die Sehnsucht

Wie wortreich ist die Sehnsucht von Borchardt,  Rudolf, Burdorf,  Dieter, Sprengel,  Peter
Mit einem Strom von Worten – und Gefühlen – überschüttete Rudolf Borchardt (1877–1945) die elf Jahre jüngere Bildhauerin und spätere Schriftstellerin Christa Winsloe (1888–1944), die er 1912 in München kennengelernt hatte und 1913 in Florenz wiedertraf. Es blieb eine einseitige Beziehung, wie auch die Überlieferung des Briefwechsels einseitig ist, denn nach zwei wechselseitigen Rückgabe-Aktionen sind nur die Briefe Borchardts von 1913 einigermaßen vollzählig erhalten. Als Dokument einer Amour fou stellen sie das Monument einer singulären Rhetorik dar, die nach Bedarf auf mehrere Fremdsprachen ausgreift, zugleich aber auch das Beispiel eines wertkonservativen Bekehrungsversuchs und ein anrührendes Zeugnis der Einsamkeit des dichterischen Ichs ist.
Aktualisiert: 2019-12-31
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Rudolf Borchardt und Friedrich Nietzsche

Rudolf Borchardt und Friedrich Nietzsche von Benne,  Christian, Burdorf,  Dieter
Der Band untersucht das bis heute ungeklärte Verhältnis zwischen Friedrich Nietzsche (1844–1900) und Rudolf Borchardt (1877–1945) aus der Perspektive der Klassischen Philologie, der Germanistik, der Geschichtswissenschaft und der Philosophie. Das Schreiben und das Denken Nietzsches und Borchardts – so die leitende These – stehen im Zeichen der Philologie, eines Faches, das beide zeitversetzt an der Universität Bonn studiert haben. Die Philologie ist für den Philosophen wie für den Dichter die Voraussetzung eines Zugriffs auf Antike und Moderne, der sowohl redaktionell und textkritisch inspiriert ist als auch den ‚Text‘ der Antike produktiv anverwandelnd in die Moderne fortschreibt, ohne die Einsicht in ihre Fremdheit und Unzugänglichkeit aufzugeben.
Aktualisiert: 2019-10-08
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Erinnerungen an Rudolf Borchardt

Erinnerungen an Rudolf Borchardt von Borchardt,  Philipp, Burdorf,  Dieter, Ott,  Ulrich, Rosenberg,  Vera
Zwei von den sechs Geschwistern des Dichters Rudolf Borchardt (1877-1945) haben ihre Erinnerungen an den Bruder aufgezeichnet: Philipp, Chemiker und Verfahrenstechniker, voll Staunens über die geistigen Höhenflüge Rudolfs, Vera in liebevoller Verbundenheit mit dem älteren Bruder, dem sie viel Belehrung verdankte. Sie gibt die Briefe, die er ihr geschrieben hat, in ihrem Text wieder. Philipp und Vera lassen das Berliner Elternhaus lebendig werden und beleuchten aus ihrer Sicht Rudolfs Kindheitserinnerungen samt den schweren Konflikten mit den Eltern. Vera, verheiratet mit dem Astrophysiker Hans Rosenberg, schildert zugleich ihre ersten Ehejahre und die Familie der Schwiegereltern, eine Berliner Bankiersfamilie mit verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Dohms und den Pringsheims.
Aktualisiert: 2019-10-08
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Denkschrift an einen deutschen Verleger

Denkschrift an einen deutschen Verleger von Borchardt,  Rudolf, Burdorf,  Dieter, Eschenbach,  Gunilla
Der Dichter und Gelehrte Rudolf Borchardt verfasst 1907 eine Denkschrift für den Leiter des Insel-Verlags Anton Kippenberg, in der er drei große Publikationsreihen entwirft: eine Klassiker-Bibliothek, eine Bibliothek der Kinderliteratur und eine Bibliothek mittelalterlicher deutscher Literatur. Die Projekte werden nicht realisiert, aber Borchardts umfangreiche Denkschrift ist ein beeindruckendes Dokument seines literaturgeschichtlichen und kulturpolitischen Denkens, das vor Kurzem erst im Marbacher Insel-Archiv wieder aufgefunden wurde und über 100 Jahre nach seiner Entstehung hier erstmals ediert wird.
Aktualisiert: 2019-10-08
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Rudolf Borchardt: Über den Dichter und das Dichterische. Drei Reden von 1920 und 1923

Rudolf Borchardt: Über den Dichter und das Dichterische. Drei Reden von 1920 und 1923 von Borchardt,  Rudolf, Neumann,  Gerhard, Schuster,  Gerhard, Zehm,  Edith
Eine große pragmatische Rede Borchardts in drei Fassungen aus den Jahren 1920 und 1923. Im Anhang eine umfangreiche Gesamtdokumentation aller Reden Borchardts.
Aktualisiert: 2019-10-08
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