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Pandemie!

Pandemie! von Born,  Martin, Engelmann,  Peter, Žižek,  Slavoj
Unser Planet wurde von einer beispiellosen globalen Pandemie erfasst. Wer könnte ihre tiefere Bedeutung besser ergründen, ihre schwindelerregenden Paradoxien besser aufzeigen und über die Folgen und deren Tragweite eindringlicher spekulieren als der einflussreiche slowenische Philosoph Slavoj Žižek – und das auf atemberaubende, schweißtreibende Art und Weise? Wir leben in einer Zeit, in der der größte Ausdruck von Liebe darin besteht, zum Objekt seiner Zuneigung Distanz zu halten; in der Regierungen, die für die rücksichtslose Kürzung öffentlicher Ausgaben bekannt sind, plötzlich wie von Zauberhand Milliarden bereitstellen können; in der Toilettenpapier zu einer Ware wird, die kostbar ist als Diamanten. Es ist eine Zeit, in der, so Žižek, eine neue Form des Kommunismus der einzige Weg sein wird, um den Abstieg in globale Barbarei abzuwenden. Mit seinem lebendigen Schreibstil und Hang zu populärkulturellen Analogien (Quentin Tarantino und H.G. Wells treffen hier auf Hegel und Marx) liefert Žižek eine ebenso scharfsinnige wie provokative Momentaufnahme dieser Krise, die sich mehr und mehr ausbreitet und uns alle erfasst.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Plan

Plan von Stähr,  Robert
Die Geschichte einer Obsession: Ein Mann entwirft Pläne zur Umgestaltung seiner städtischen Umgebung. Aus dem zunächst harmlosen gesellschaftlichen Engagement erwächst die Wunschvorstellung der Übernahme politischer Macht und schließlich der autoritäre Traum von einer nach Plan funktionierenden, konfliktbefreiten Gesellschaft. Im Takt seiner täglichen Routine, der nur durch die Variationen des immer gleichen Traumes unterbrochen wird, beobachtet, kommentiert und kritisiert der Ich-Erzähler seine Umgebung: Auf Spaziergängen durch den nahe gelegenen Park und die Straßen der Stadt, bei Treffen und Erledigungen wird der Mann mit Unregelmäßigkeiten konfrontiert, die er als Mängel der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung erlebt. Nach und nach entwickelt der Erzähler Pläne, um diese Ordnung zu reformieren. Je länger aber seine Bemühungen, Mitstreiter für sein Vorhaben zu finden, erfolglos bleiben, desto mehr wächst sich sein Engagement zur Obsession aus. Der Erzähler träumt von einer konfliktbefreiten Gesellschaft, einem perfekten sozialen Räderwerk, das von ihm und seinen imaginierten Helfern beherrscht wird.
Aktualisiert: 2020-04-30
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Über das Wohnen im Bilde sein

Über das Wohnen im Bilde sein von Hagyo,  Romana, Maier-Gamauf,  Silke
Im Kontext der Debatte um Potentiale und Grenzen künstlerischer Forschung unternimmt diese Studie das Experiment, die Arbeitsweisen der Kunstwissenschaft und der bildenden Kunst abseits wechselseitiger Illustration oder Interpretation zu verbinden. Romana Hagyo befragt Konzeptionen des Öffentlichen und Privaten und deren Verknüpfung mit geschlechterspezifischen Zuschreibungen in ausgewählten Darstellungen des Wohnens in der zeitgenössischen bildenden Kunst. Es werden Projekte von Maja Bajević, Christian Hasucha, Hiwa K, Dorit Margreiter, Julia Scher und anderen diskutiert, die die Diffusion öffentlicher und privater Räume im Wohnen zum Thema machen. Ein Schwerpunkt liegt auf der potenziellen Durchdringung öffentlicher und privater Räume im Kontext von Flucht, Migration und Obdachlosigkeit. Parallel dazu verläuft die Fragestellung, die Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf mit ihren künstlerischen Arbeiten Test.Test.Liegen und SOFA-STOFF verfolgen. In der Zusammenführung des Künstlerischen und Diskursiven gelingt es, über das Wohnen im Bilde zu sein.
Aktualisiert: 2020-04-30
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Im Labyrinth der Seele

Im Labyrinth der Seele von Ladaki,  Fotini
Wenn das Unbewusste das Labyrinth der Seele ist, in dem der Minotaurus unserer Traumata lauert, dann ist ein Entrinnen nur möglich, indem wir die Sprache zum Faden der Ariadne machen. Freud hat den Faden der Sprache aufgegriffen und ist ihm wie kaum ein Zweiter gefolgt. Wie das Über-Ich die Instanz des Gewissens, der Moral und unserer Wertvorstellungen ist, so ist das Es ein dunkler Ort, an dem böse und antisoziale Triebe, finstere Gedanken und Gefühle lauern und an dem man manchmal ein Leben lang verweilen muss, weil sich kein Ausweg aus dem Labyrinth auftut. Mit Freud kann daher behauptet werden, dass die unreflektierte Seite der menschlichen Seele eher der Kathedrale des Teufels als einem Gotteshaus ähnelt. Nur wer in der Lage ist, die teuflischen Anteile seiner Seele ins Göttliche zu übersetzen, erfährt seine individuelle Epiphanie – und es ward Licht. Der Band beschließt – im Anschluss an „Die Geburt der Seele“ und „Der Maskenball der Seele“ – Fotini Ladakis Seelentrilogie.
Aktualisiert: 2020-04-30
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Theorie der Abstraktion

Theorie der Abstraktion von Metzger,  Christoph
Um 1880 wurden in den Künsten Verfahren der Abstraktion entwickelt. In der politischen aufgeheizten Situation der 1960er-Jahre kommt es zu einem Revival der abstrakten Kunst, das durch experimentelle Filme und raumbildende Formate der Installation geprägt ist. Christoph Metzger gibt in seinem Buch einen chronologischen Überblick über die Geschichte der Abstraktion: von ihren Anfängen bei Paul Cézanne, Claude Monet, Wassily Kandinsky und Piet Mondrian über ihre musikalische Weiterentwicklung in den Kompositionen von Anton Webern, John Cage und Morton Feldman bis zu ihrer Wiederentdeckung bei Jackson Pollock, Willem de Kooning, Cy Twombly oder Gerhard Richter. Wissenschaftsgeschichtlich speist sich die Theorie der Abstraktion aus Erkenntnissen der Gestalttheorie, die Phänomenen der Mustererkennung verpflichtet ist. Die Konditionierungen der Menschen ändern sich im Lauf des Lebens und spiegeln sich in ästhetischen Erfahrungen wider, die Abstraktion und Mustererkennung zur bedeutenden kognitiven Leistung menschlicher Existenz machen.
Aktualisiert: 2020-04-30
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Wir, der Feind von uns

Wir, der Feind von uns von Brickwell,  Ditha
Wie im Sturzflug nähert sich Ditha Brickwell zur Nahaufnahme den Krisen unserer Zeit. Der Schleier über den Ursachen wird gelüftet. Es zeigt sich, dass der Wahnsinn des Wachstums, der Hypermobilität, der Schere zwischen Arm und Reich, der Überbevölkerung … schon lange zu erkennen war. Schauen wir doch hin! Wir – der Feind von uns. Dreizehn Essays weisen auf die Wunden unserer Lebenswelt. Vorausschauend, vorausahnend, die Zeichen lesend schreibt Ditha Brickwell in poetischer, bildreicher Sprache, die Leserin und Leser aus dem Nebel der Schlagworte und verkürzten Nachrichten herausführt. Die Themen reihen sich wie Figuren auf einer Drehbühne aneinander, wie dreizehn böse Feen, die in uns tief verschüttete Ängste ansprechen: die Gestalten Krieg und Tod, Erinnern und Vergessen, die schillernde Geldwelt, die zu zerplatzen droht … Das unentwegte Wachstum treibt uns dem Untergang entgegen oder löst in Schubumkehr den Absturz der Wirtschaft aus. Und doch lehrt die Geschichte, dass die Menschheit am Abgrund immer wieder überraschende Lösungen findet. Werden wir uns dieses Mal retten?
Aktualisiert: 2020-04-30
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Wiener Erzählungen

Wiener Erzählungen von Batlay,  Hermine
Sie und er, eine Liebesgeschichte zu dritt, irgendwo, in Wien vielleicht. Es geht um das Jung-Sein, Älter-Werden und um Sex. Es geht um das Weitermachen und Innehalten, wenn alles schon zu spät scheint. Irgendwo, in Wien vielleicht, in einer gutbürgerlichen Wohnung hat sich etwas zugetragen, das vielleicht erzählenswert war, als es geschah, und das schönste fiktive Literatur ist. Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund einer mysteriösen urbanen Umwelt, die alle in ihre Wohnungen sperrt und dem Individuum feindlich gesonnen ist. Ein Liebespaar wagt sich hinaus auf die Straßen und versucht, seine Liebe trotz aller gesellschaftlicher Konventionen, die dagegenstehen, zu leben – zu zweit, zu viert, zu dritt, mit Kindern. Das Schwierige, das Hoffnungsvolle und das Humorvolle kommen dabei nah beieinander zum Liegen.
Aktualisiert: 2020-04-30
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A bigger splash

A bigger splash von Geisler,  Eberhard
Die Geschichte der abendländischen Kultur ist durchzogen von der Frage nach Identität, nach Triangulierung und der rätselhaften Figur des Risses. Der Autor weist diese Zusammenhänge an bedeutenden Werken der Literaturgeschichte auf und reflektiert das Wesen von Poesie. In diesem Band setzt der Autor seine Auslotung der Dimensionen künstlerischen Schaffens fort. Ausgehend von Jacques Derridas Kritik des Buchs und dessen alternativem Begriff der Schrift wird der Versuch unternommen, jene Zusammenhänge zu rekonstruieren, die sichtbar werden, sobald Denken und Empfinden nicht länger unter dem Bann des Identitätsbegriffs stehen. Dabei entsteht die Idee einer Kunst, die erst im Vollzug von Riss und Sprengung zu geheimer Rundung gelangt. Vor diesem Horizont tritt nicht nur Eros als treibende Kraft hervor, die die traditionelle, patriarchalisch geprägte Vorstellung von Autorschaft weit hinter sich lässt, vielmehr wird es jetzt auch möglich, dass der Autor selbst sich äußern und eigenen poetischen Skizzen zuwenden kann.
Aktualisiert: 2020-04-30
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In welchen Zeiten leben wir?

In welchen Zeiten leben wir? von Engelmann,  Peter, Rancière,  Jacques, Steurer-Boulard,  Richard
Jacques Rancière antwortet in diesem Buch auf die Fragen seines französischen Verlegers Éric Hazan zur Lage der Gegenwart: Wo stehen wir? Was haben die politischen Ereignisse der letzten Jahre zu bedeuten? Welche Möglichkeiten eröffnen sich? Kurz, in welchen Zeiten leben wir? Der Titel dieses Buches ist wörtlich zu nehmen: Im Gespräch mit Éric Hazan durchleuchtet Jacques Rancière die politische Gegenwart. Er spricht vom Volk, von der Demokratie, von Repräsentation, von der ästhetischen und politischen Revolution, von Aufständen der Vergangenheit und Besetzungen der Gegenwart. Vor allem aber spricht Rancière von einer Zeit, der die Geschichte nichts versprochen und der sie keine Lehren vermacht hat – einer Zeit aus reinen Momenten, die so weit wie möglich auszudehnen sind. In der Politik gibt es nur Gegenwarten, und in jedem Augenblick stellt sich von neuem die Frage, ob die Fesseln der inegalitären Knechtschaft erneuert oder Wege der Emanzipation eröffnet werden.
Aktualisiert: 2020-04-28
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BioMachtMonsterWeiber

BioMachtMonsterWeiber von Reyer,  Sophie
Sie bevölkern uralte Märchen genauso wie Filme, Comics und die moderne Populär-Kultur: Ungeheuer aller Art. Doch warum wird das Monströse so oft mit dem Weiblichen in Verbindung gebracht? Diese literarisch-wissenschaftliche Suchbewegung soll die Antwort geben. Laut Definition versteht man unter einem Ungeheuer, einem sogenannten Monstrum, ein Wesen von großen, gewaltigen Ausmaßen, das allerdings nicht in der Wirklichkeit existiert, sondern Teil einer Phantasiewelt ist, wobei es immer den Aspekt des Schauerlichen an sich hat. Wörtlich bedeutet der Begriff „Monstrum“, der aus dem Lateinischen stammt, so viel wie „Mahnzeichen“ oder „Mahnmal“, sodass das Monstrum als Schatten-Projektion des menschlichen Denkens, Fühlens und Erlebens gesehen werden kann. Wie aber verhält es sich mit dem Aspekt der Weiblichkeit, der das Dämonische so oft kennzeichnet? Dieses Handbuch liefert eine Sammlung weiblicher Monster und Mischwesen, die mit eigenem dichterischem Material angereichert ist. Es ist eine Art Spurensuche, die das monströse Weibliche im Kontext der Gegenwart zu verorten versucht.
Aktualisiert: 2020-04-28
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