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Kunst und Dekonstruktion. Serielle Ästhetik in den Texten von Jacques Derrida

Kunst und Dekonstruktion. Serielle Ästhetik in den Texten von Jacques Derrida von Rösch,  Thomas
Die „serielle Ästhetik“ in Derridas Texten zeigt, dass im Gegensatz zu den Postulaten ästhetischer Theorien seit Kant die Künste nicht einem Bereich eines desinteressierten Wissens zugeordnet werden können, der von den normativen und ethischen Postulaten des wissenschaftlichen Diskurses losgelöst ist.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Der britische Europa-Diskurs

Der britische Europa-Diskurs von Mautner,  Gerlinde
,Europäische Integration‘ als Schlagwort für eine Einheit aus Differenziertem und/oder Eingliederung in ein größeres Ganzes ist mehr als nur ein wirtschaftliches und politisches Phänomen, sondern auch ein spezifisch linguistisches. Diese Studie analysiert anhand europabezogener Artikel aus vier britischen Zeitungen – The Guardian; The Daily Telegraph; The Daily Mirror, The Sun – die vielschichtig diskursiven Reflexe des Prozesses aus der Sicht der ,kritischen Linguistik‘, die um Verfahren der computergestützten Korpuslinguistik erweitert wird. Entwirft die Autorin im ersten Teil der Arbeit den inhaltlichen, theoretischen und methodischen Hintergrund, so untersucht sie im zweiten Teil in empirischen Detailstudien zentrale Themenkomplexe innerhalb der Europa-Diskussion wie das Verhältnis zwischen Großbritannien und Europa, das Problem der nationalen Identität, die Debatte über Föderalismus sowie die gegen Franzosen und Deutschen gerichteten Vorurteile.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Vermächtnis und Vision der Wissenschaft

Vermächtnis und Vision der Wissenschaft von Acham,  Karl
In Band 7 der Schriftenreihe Zeitdiagnosen kommen neben einer Nobelpreisträgerin, zwei Nobelpreisträgern und einem Feltrinelli-Preisträger weitere sieben namhafte Vertreter der Demographie, der Geo-, Nano- und Quantenphysik, der Molekularbiologie, der Medizin sowie der Theologie und Religionswissenschaft zu Wort. Dabei werden zunächst globale Trends der Weltbevölkerungsentwicklung und damit zusammenhängende ökologische Befunde erörtert, sodann Fragen nach den Bausteinen der belebten und der unbelebten Natur. Im dritten Teil werden anthropologische Folgerungen aus Erkenntnissen der zeitgenössischen Molekularbiologie in Betracht gezogen, ehe Ausführungen zur Beziehung von Wissenschaft, Politik und Ethik den Sammelband beschließen.Mit Beiträgen von Siegfried J. Bauer, Herwig Birg, Paul J. Crutzen, Johannes Huber, Ulrich Körtner, Jean-Marie Lehn, Emil J. W. List, Christiane Nüsslein-Volhard, Gottfried Schatz, Peter Schuster und Anton Zeilinger
Aktualisiert: 2022-01-14
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Von der Gastfreundschaft

Von der Gastfreundschaft von Derrida,  Jacques, Engelmann,  Peter, Sedlaczek,  Markus
Von der Gastfreundschaft gehört zu den Texten Jacques Derridas, die eine Ethik der Dekonstruktion zu formulieren suchen. Dabei bietet es einen leicht nachvollziehbaren Einstieg in das Denken Derridas, das hier gleichsam in Aktion sichtbar wird. In exemplarischen Lektüren ausgewählter Dialoge Platons sowie des Ödipus auf Kolonos von Sophokles, in denen verschiedene Figuren des ‚Fremden‘ skizziert werden, erscheint die Frage des Fremden als Frage des Fragens: „Besteht die Gastfreundschaft darin, dem Ankömmling Fragen zu stellen? Oder beginnt die Gastfreundschaft damit, dass man empfängt, ohne zu fragen?“ In Frage steht die Unterscheidung zwischen einer bedingten und der unbedingten Gastfreundschaft, die ‚Antinomie‘ zwischen den Gesetzen der Gastfreundschaft und dem Gesetz der Gastfreundschaft. Auch in Bezug auf biblische Beispiele, in denen die Gesetze der Gastfreundschaft über allem, auch über ethischen Verpflichtungen zu stehen scheinen, stellt Derrida die Frage: „Sind wir die Erben dieser Tradition der Gastfreundschaft? Inwieweit?“
Aktualisiert: 2022-01-14
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Sichtungen

Sichtungen von Stepina,  Clemens, Stepina,  Clemens K
Die gegenwärtige Universitätsphilosophie hat im deutschsprachigen Raum das fragwürdige Erbe des Historismus angetreten, so die Ausgangsthese des Autors: sie reagiert nicht praxisbezogen auf gesellschaftliche Probleme unserer Zeit, sondern kommentiert diese nur geschichtlich, ohne dass sich dadurch in unserer Gesellschaft etwas ändern könnte.Die hier versammelten Aufsätze wollen den Beweis antreten, dass es möglich ist, auf der Grundlage der Reformulierung klassischer Theorie aktuelle Philosophie zu betreiben, ohne dabei dem Verdikt des Historismus Tribut zollen zu müssen. Im Zentrum steht daher die Legitimationsfrage nach dem praktischen gesellschaftlichen Wert des Philosophierens, welcher im Spannungskreis von Kreativität – Identität – Kommunikation auszuloten ist.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Ende der Religion – Religion ohne Ende?

Ende der Religion – Religion ohne Ende? von Murmann-Kahl,  Michael, Wagner,  Falk
Die zeitgemäßen Religionstheorien leugnen nicht die mit den wissenschaftlich-politisch-industriellen Revolutionen durchgesetzten Veränderungen, welche die Religion nötigen, ihre Vorstellungsgehalte von Grund auf umzuformen. Während ein Theorietyp an der aufklärungs-resistenten Funktion der Religion festhält, bescheinigt ein anderer der von der Aufklärung angesteckten Religion, sie gehe ihrer Krankheit zum Tode entgegen. Genau das ist die Sicht, die durch die historisch-genetische Theorie des Soziologen Günter Dux entfaltet wird: Ursprung und Entwicklung der vom Menschen selber produzierten Religion lassen sich ihm zufolge auf menschlich, allzumenschliche Weise begreiflich machen. Der dem Handeln göttlicher Mächte verpflichtete Weltdeutungsanspruch der Religion gibt sein Geheimnis preis. Die verselbstständigten göttlichen Handlungsmächte sind von Gnaden eines „subjektivistischen“ Schemas der Welterklärung, das in der frühkindlichen Ontogenese jeweils ausgebildet wird. Diese für Jahrtausende auch soziokulturell gültige, absolutistische Ursprungslogik verliert in der Neuzeit ihre Plausibilität.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Kants Prolegomena

Kants Prolegomena von Bernhard,  Peter
Diese Lesehilfe soll Kants Prolegomena auch für Einsteiger lesbar machen. Der gesamte Originaltext wurde Absatz für Absatz in gemeinverständliches Gegenwartsdeutsch übersetzt. Ein ausführlicher Anmerkungsapparat gibt dazu erläuternde Hilfestellung und führt an den aktuellen Forschungsstand heran. Ergänzend sind drei kleinere Auszüge aus der Kritik der reinen Vernunft beigefügt, die als Minimalbestand für das Verständnis der Prolegomena unerlässlich sind. Die Bibliografie bietet u.a. einen Überblick über die derzeit erhältlichen Prolegomena-Ausgaben, über Texte anderer Autoren, auf die Kant in seiner Schrift direkt oder indirekt Bezug nimmt, sowie über Literatur, in der die Prolegomena kommentiert oder im Ganzen behandelt werden.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Aura und Exzess

Aura und Exzess von Eisenman,  Peter, Kögl,  Martina, Schwarz,  Ullrich
Der Amerikaner Peter Eisenman ist nicht nur einer der provozierendsten Architekten der Gegenwart, er gehört darüber hinaus bereits seit den 70er Jahren zu den international führenden Architekturtheoretikern. Ausgehend von Foucaults Grundthese der Dezentrierung des Subjekts und Derridas Kritik der Präsenz arbeitet Eisenman seit zwei Jahrzehnten an einer Überwindung der Metaphysik in der Architektur, welche ihm zufolge bis heute nur einen stilistischen, jedoch keinen konzeptionellen Begriff der Moderne hervorgebracht hat.Angeregt durch neue Ansätze in den Naturwissenschaften, entwickelt Eisenman eine Architektur, die keinem platonischen Diskurs folgt, sondern sich selbstorganisierend entfaltet. Die unplanbare Singularität dieser Entfaltung nennt er eine „Architektur des Ereignisses und des Exzesses“. Benjamin modifizierend, versteht Eisenman die Erfahrung des Singulären als Aura, im Sinne Derridas als Präsenz der Absenz.In diesem Band werden Eisenmans wichtigste theoretische Texte zum ersten Mal in deutscher Sprache gesammelt vorgelegt.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Fundamentalismus

Fundamentalismus von Prutsch,  Markus J
In einer beeindruckenden tour d’horizon beschäftigt sich Markus J. Prutsch mit den gängigen Deutungen von Moderne und Fundamentalismus, um am Ende jene beiden Phänomene zusammenzuführen und Fundamentalismus als „moderne gegenmoderne Utopie“ zu deuten, die in der Tradition der politischen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts steht.Prutsch vertritt die These, dass der heutige Fundamentalismus ein „Kind der Moderne“ ist, ein „zivilisatorisches Phänomen“, das mit der inflationär gebrauchten Säkularisierungsthese nur eingeschränkt erklärt werden kann. Davon ausgehend arbeitet der Autor in kritischer Reflexion der bestehenden Forschung und unter bewusst kulturanthropologischer Perspektive den eminent politisch-ideologischen Charakter religiös-fundamentalistischer Bewegungen heraus. Wesentliche Merkmale dieser Bewegungen ergeben sich in scheinbar paradoxer Weise aus der Bereitstellung jakobinischen beziehungsweise „totalistischen“ Potentials durch die „Großen Revolutionen“ sowie deren totalitäre Nachfolgeregime als Ausdrucksformen radikaler innerweltlicher Gnosis. Fundamentalismus erscheint im Ergebnis letztlich als höchst ambivalentes Phänomen, als „moderner Antimodernismus“, der nach den Politischen Religionen des 20. Jahrhunderts als zweite „totale Auflehnung“ gegen die Zerstörung des „kosmologischen Mythos“ gedeutet werden will.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Die drei Ökologien

Die drei Ökologien von Engelmann,  Peter, Engels,  Gwendolin, Guattari,  Félix, Schaerer,  Alec, Schaerer,  Alec A
Das zweifache Dasein des Menschen in der Welt fordert eine Logik, die ihn nicht nur als lebendigen Teil der Welt, sondern auch als sie beobachtendes Subjekt zur Geltung kommen lässt. Dieser doppelten Verfasstheit gilt es Rechnung zu tragen, um dem subjektiven Konservatismus zu entkommen und ein nachhaltiges Leben in der Welt zu ermöglichen.Mit Guattari schreiten wir die Entdeckung ab, dass sich das Dasein des Menschen nicht nur auf die leiblich-materielle Sphäre beschränkt, sondern darüber hinaus eine soziale und eine mentale Ökologie zu pflegen wären: Der Organismus unserer Beziehungsformen zum Ich und zum Du bedarf selbst der Einsichtnahme, damit der Mensch, ohne sich in Machtspielen aufzureiben, zu einer ihm adäquaten Ordnung gelangt. Im Ineinandergreifen von Rhizom und Singularität ordnet der Autor die Möglichkeiten der Partizipation nach drei Bereichen, die eine Nähe zu den Begriffen Leib, Seele und Geist aufweisen. Der aristotelisch-thomistischen Tradition entzieht sich Guattari dabei insofern, als er sie nicht in bloßen Abstraktionen durchkonjugiert, sondern in modern-diskursiver Weise aus dem Mitmenschlichen entwickelt.
Aktualisiert: 2022-01-14
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