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Philosophie und Aktualität

Philosophie und Aktualität von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Probst,  Maximilian, Raedler,  Sebastian, Žižek,  Slavoj
Zwei kontroverse Denker zur ebenso zeitlosen wie drängenden Frage: Soll sich der Philosoph ins aktuelle Geschehen einmischen? Nichts weniger als die Philosophie selbst steht hier auf dem Spiel, denn: Philosophie gibt es überhaupt nur, so Badiou, als Einmischung, als Engagement, will sie nicht in akademischer Disziplin erstarren. Sie ist fremdartig und neu, und dennoch spricht sie im Namen aller - wie Badiou mit einer Theorie der Universalität zeigt, die er als Resümee seiner Philosophie verstanden wissen will. Ähnlich Žižek: Der Philosoph muss eingreifen, anders aber als erwartet. In den Streitfragen der Zeit kann er keine Orientierung bieten - aber zeigen, dass die Fragen selbst schon falsch gestellt sind: die Begriffe der Debatten gilt es zu verändern!, meint Žižek und landet bei einer Philosophie als Abnormalität und Exzess.
Aktualisiert: 2020-01-01
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„Was denkt ein New Yorker, wenn er in einen Hamburger beißt?“

„Was denkt ein New Yorker, wenn er in einen Hamburger beißt?“ von Engelmann,  Peter, Heinrich,  Caroline
Die Gefahr für das Denken liegt heute nicht in dessen Bekämpfung, sondern in seiner Auflösung. Denn nichts ist dafür bedrohlicher als die Macht der Indifferenz. Die Macht, die in Opposition zum Denken steht, ist in autoritären Gesellschaften Realität, während in unseren Gesellschaften die Grenze zwischen Macht und Denken gefallen ist. Dies hat nicht zur Versöhnung geführt - zu einer Macht, die denkt - , sondern zur Entleerung von beidem: zur Situation der Anführungsstriche, zur Denkmacht, die weder Macht noch Denken ist, zu dem, was Jean Baudrillard als Simulation bezeichnet. Am Beispiel des Referendariats beschreibt die Autorin die buchstäbliche Verwirklichung des Simulationsprinzips: den Unsinn, den eine solche Denkmacht produziert einerseits, den Zwang, die Entleerung des Denkens als geglückte Versöhnung der Differenz zu verstehen, andererseits. Ein alltägliches Machtverhältnis wird so zur Parabel für die Gewalt der Indifferenz. Die Mischung von subjektivem Bericht und philosophischer Reflexion erweist sich als Anknüpfung an die antike Tradition, in der Leben und Denken noch nicht geschieden sind, sowie an die neuzeitliche Tradition der Essays von Michel de Montaigne.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Jenseits des Neoliberalismus

Jenseits des Neoliberalismus von Bauer,  Georg, Crouch,  Colin, Engelmann,  Peter
Im Widerstand gegen den Neoliberalismus muss das soziale Denken und damit die Sozialdemokratie aus ihrer defensiven Haltung aufgerüttelt und durchsetzungsfähiger gemacht werden. Der Neoliberalismus hat unsere Gesellschaft bereits nachhaltig geprägt, die Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte sind nicht mehr rückgängig zu machen. Aus diesem Grund ist für Colin Crouch ein gestalterischer Eingriff nur systemimmanent denkbar: Die Sozialdemokratie muss den Schwerpunkt ihrer Aktivität auf die Beseitigung unerwünschter Auswirkungen der strukturell ineffizienten Marktwirtschaft legen. Ihre Aufgabe ist es, den Wohlfahrtsstaat zu einem Staat der sozialen Investitionen zu machen. Besonderes Gewicht legt der Autor dabei auf eine familienfreundliche Arbeitspolitik, gute Infrastruktur und auf die Stärkung der Gewerkschaften, die im Einklang mit statt gegen Markteinwirkungen arbeiten müssten. Crouch argumentiert in diesem Buch, warum ausschließlich die sozialdemokratische Bewegung in der Lage ist, die notwendigen Maßnahmen einzufordern und durchzusetzen.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Philosophie und die Idee des Kommunismus

Philosophie und die Idee des Kommunismus von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Steinbach,  Erwin
Im ersten Band der Reihe Passagen Gespräche entfaltet Alain Badiou im Gespräch mit Peter Engelmann vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Krisenszenarien seine Argumente, warum er trotz negativer historischer Erfahrungen an der Idee des Kommunismus festhält. Zentrale Themen sind dabei die Antizipation eines Kommunismus ohne Staat, die Problematik des Begriffs der Demokratie und die Analyse des Kapitalismus als pathologisches System. In der Erörterung seiner politischen Philosophie geht Badiou auch auf aktuelle gesellschaftspolitische Phänomene und Entwicklungen wie den "Arabischen Frühling" oder die Situation in China ein. Das Gespräch liefert nicht nur einen hoch aktuellen Beitrag zur Frage nach den Möglichkeiten alternativer Gesellschaftsorganisation, sondern bietet auch eine Einführung in Badious philosophisches Denken und erläutert seine zentralen Begriffe im Kontext zeitgenössischen Denkens.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Das Erwachen der Geschichte

Das Erwachen der Geschichte von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Steurer-Boulard,  Richard
Alain Badiou stellt seine Theorien über das Ereignis und die Idee des Kommunismus anhand der jüngsten Ereignisse in der arabischen Welt und in Europa auf die Probe und beschreibt eine "Zeit der Aufstände“, die ein "Erwachen der Geschichte“ ankündigt. Mittels genauer Analysen des Arabischen Frühlings sowie der Unruhen in England legt Alain Badiou die Struktur des Aufstands frei und stürzt somit die These vom Ende der Geschichte, von der Endgültigkeit der "liberalen“ kapitalistischen Demokratie. Es ist vielmehr ein Erwachen der Geschichte im Gange, in dem ein Ereignis, etwas Neues, eine bahnbrechende, philosophische Idee zukunftsweisend wird und so eine kommende Politik organisieren und strukturieren muss. Badiou rekapituliert und geht in diesem Buch konkret auf seine politische Philosophie ein.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Das Endliche und das Unendliche

Das Endliche und das Unendliche von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Steurer-Boulard,  Richard
Die Frage nach der Unendlichkeit als Herausforderung für die Philosophie: In der Konfrontation dieses komplexen philosophischen Gegenstands mit den unverblümten Fragen von Kindern zeigt sich abermals die Größe des Denkens von Alain Badiou. Das Unendliche ist ein Begriff, der religiös sein kann (Gott ist unendlich), mathematisch (es gibt eine Unendlichkeits-/Infinitesimalrechnung), physisch (ist das Universum unendlich?), und er kann natürlich auch philosophisch sein. Seit langer Zeit wird das Problem folgendermaßen diskutiert: Der Mensch ist endlich, weil er stirbt; wie kann ein endliches Wesen das Unendliche verstehen? Alain Badiou stellt sich der Diskussion anlässlich eines Vortrags für Kinder und behandelt mit pädagogischer Meisterschaft und Leichtigkeit eines seiner großen philosophischen Themen: die (Un)endlichkeit des Menschen. Seine Antworten auf die kindlichen Fragen nach Gott und der Sterblichkeit des Menschen lassen sowohl die Bejahung des endlichen menschlichen Lebens und die Annahme der Herausforderung, sie in Kunst, Liebe und Politik zu überschreiten, deutlich werden.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Klartext

Klartext von Badiou,  Alain, Engelmann,  Peter, Finkielkraut,  Alain, Steurer-Boulard,  Richard
Alain Badiou und Alain Finkielkraut setzen sich in einem leidenschaftlichen Streitgespräch mit so sensiblen und strittigen Themen wie nationale Identität, Judentum und dem Staat Israel, Mai 68 und der Rückkehr der Idee des Kommunismus auseinander. Die beiden "Kontrahenten“ vertreten zwei unversöhnliche Standpunkte in der intellektuellen Debatte. Ihre Positionen liegen weit auseinander. Alain Badiou ist Vordenker eines erneuerten Kommunismus, Alain Finkielkraut ein Beobachter, der den Verlust der Werte bedauert. Die leidenschaftliche Diskussion, die sich auf Initiative von Aude Lancelin ergab, wird zu einer Auseinandersetzung. Der vorliegende Band dokumentiert jedoch nicht nur ihre Meinungsverschiedenheiten. Denn in einem Punkt sind sie sich einig: Weder sind sie mit dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft zufrieden noch mit dem Kurs, den ihr die politischen Akteure vorgeben.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Markt und Moral

Markt und Moral von Bauer,  Georg, Crouch,  Colin, Engelmann,  Peter
In seinem Buch Jenseits des Neoliberalismus rechnete Colin Crouch unlängst mit der neoliberalen Wirtschaftspolitik ab und plädierte für mehr soziale Gerechtigkeit. In Markt und Moral spricht er sich nun klar für eine freie Marktwirtschaft aus, die durch staatliche und zivilgesellschaftliche Maßnahmen reguliert wird. Im Gespräch mit Peter Engelmann liefert Crouch eine Diagnose der gegenwärtigen politischen und sozioökonomischen Situation. Crouch zeigt auf, warum die Wahlfreiheit als Grundbedingung einer funktionierenden Marktwirtschaft immer an Regulierungsinstanzen gekoppelt sein muss, um Monopolisierungsprozessen entgegenzuwirken. Diskutiert werden auch potenzielle Akteure eines gesellschaftlichen Wandels. Warum setzt Crouch auf die Sozialdemokratie, um die Auswüchse neoliberaler Politik einzudämmen? Welche Rolle haben zivilgesellschaftliche Bewegungen, die, anders als Parteien, nicht demokratisch legitimiert sind? Welche Möglichkeiten der (nationalstaatlichen) Einflussnahme gibt es angesichts einer globalisierten Wirtschaft? Wie begegnet man dem demografischen Wandel und der Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen? Dabei geht Crouch auch auf die Rolle einzelner Staaten im globalen Kontext ein: die USA als Weltmacht, die nordeuropäischen Staaten, die für Crouch Modellcharakter haben, die asiatischen Länder, deren kapitalistisches Wirtschaftssystem nicht an eine demokratische Staatsform gekoppelt ist.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Die fremdartige Idee des Schönen

Die fremdartige Idee des Schönen von Engelmann,  Peter, Jullien,  Francois, Leitner,  Christian
Im Lauf der Jahrhunderte hat man immer wieder die Kriterien und Konzeptionen des Schönen in Frage gestellt, seine Definition unterlag einem fortwährenden Wandel. Doch hat man dabei auch jene in der Sprache verankerte Vorbedingung bedacht, nämlich überhaupt "das Schöne" sagen zu können? Als Angelpunkt unserer Metaphysik lehrt uns das Schöne, die Vielfalt des Sinnlichen zugunsten der Einheitlichkeit einer "Idee" aufzugeben. Das Schöne bestürzt und bewegt uns, indem es als Absolutes ins Sichtbare einbricht; zugleich ist es der letzte Erlösungsweg, der uns nach dem Tod der Götter noch bleibt. Das chinesische Denken freilich hat nie "das Schöne" abstrahiert und isoliert. In der Herausarbeitung dieses Unterschiedes sucht François Jullien Möglichkeiten freizulegen, die sich nicht dem Monopol des Schönen unterordnen; der zeitgenössischen Kunst, im Krieg mit dem Schönen befindlich, neue und fruchtbare Wege zu eröffnen. Das Schöne wird von erschöpfenden Gemeinplätzen befreit: um es in seiner Fremdartigkeit wiederherzustellen.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Hellenistische Philosophie

Hellenistische Philosophie von Flashar,  Hellmut
Mit Platon und Aristoteles erreichte die griechische Philosophie ihren vorläufigen Höhepunkt. Erst im Zeitalter des Hellenismus (ca. 300 v.Chr.) gelangen mit Epikur und der Stoa zwei neue Philosophenschulen an die Öffentlichkeit, die ein enormes Innovationspotential entfalten. Im Zeitalter des Hellenismus erhält die Philosophie durch die fast gleichzeitig in Athen gegründeten Philosophenschulen der Stoiker und der Epikureer neue Impulse. Beide Schulen entwerfen ein komplettes philosophisches System mit Naturlehre, Erkenntnistheorie und Ethik, verfolgen jedoch ganz unterschiedliche Ziele: während die Stoiker dem Gemeinwesen zugetan sind und die Bedeutung der Pflicht hervorheben, ziehen sich die Epikureer aus der Politik zurück und stellen die Lust ins Zentrum ihrer Lehre. Angereichert durch Kynismus und Skeptizismus wird die hellenistische Philosophie in der Folge nicht nur zum primären Gegenstand der philosophischen Auseinandersetzung bei den Römern und im frühen Christentum, sondern ist bis heute ein viel diskutierter und rezipierter Bereich des abendländischen Denkens.
Aktualisiert: 2019-12-02
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