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Fremd unter seinesgleichen

Fremd unter seinesgleichen von Böpple,  Artur
Im Oktober 2020 feierte der Literaturkreis der Deutschen aus Russland ein markantes Jubiläum – sein 25-jähriges Bestehen, und präsentierte aus diesem Anlass die Jubiläumsausgabe des Jahrbuchs. Dieser Band ist der russlanddeutschen Autorin und Dichterin Nora Pfeffer gewidmet, die im Dezember 2019 ein hundert Jahre alt geworden wäre. Die Grande Dame der russlanddeutschen Literatur hat sich von Beginn an im Literaturkreis der Deutschen aus Russland engagiert und hat maßgeblich, auch redaktionell, bei der Entstehung der ersten Literaturblätter vor 25 Jahren mitgewirkt. Aus den anfänglich schmalen Heften ist heute ein stattlicher Sammelband geworden. Zwischen seinen Buchdeckeln versammelt er ein Mosaik aus Lyrik, Prosa, biografischen Texten und Rezensionen kürzlich erschienener Bücher und gibt damit einen wesentlichen Überblick über die russlanddeutsche Literaturszene. Das Motto des Jahrbuchs ist nicht zufällig gewählt. Wie fühlt sich Entwurzelung an? Wie ist es, fremd zu sein – auch unter den vermeintlich eigenen Leuten? Solche Empfindungen erleben zugegebenermaßen nicht nur Aussiedler und Aussiedlerinnen. Dennoch ist ihnen Heimatverlust und Entwurzelung seit Generationen bekannt. Sie wissen, wie es ist, sich immer wieder in einer fremden Umgebung verorten und behaupten zu müssen. Auch Nora Pfeffer sind diese Zustände nicht fremd, hat sie doch alle Stationen des Heimatverlusts in ihrem ereignisreichen Leben erfahren.
Aktualisiert: 2020-10-22
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NIHILSCHWIMMER

NIHILSCHWIMMER von Schatz,  Max
Bereits seit dem 18. Jahrhundert gibt es die strenge poetische Form des Sonettenkranzes: 14 Sonette, die jeweils letzte Zeile wiederholt sich als die erste Zeile eines nächsten Sonetts, das 15. „Meistersonett“ fasst dann alle Anfangs- bzw. Endzeilen gemäß ihrer Reihenfolge zusammen. Der zweisprachige Autor Max Schatz holt die alte, doch immer noch als ein dichterischer Kraftakt geltende Form ins 21. Jahrhundert und füllt sie mit modernem Inhalt. Sein erster Lyrikband „Nihilschwimmer“ versammelt – was es so bisher noch nicht gab – alle seine deutschen Sonettenkränze unter einem Buchdeckel. Jedes dieser Langgedichte erzählt eine Geschichte: Ein lyrisches Ich, das zeitlebens nicht in seinem Element ist … doch gezwungen, darin zu bleiben … stets auf der Reise zu, auf der Suche nach … irgendeine „Wahrheit“ ablehnend, im Dunkel des Lebens am Ariadnefaden entlang … zurück zum Sinn.
Aktualisiert: 2020-07-09
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ZwischenHeimaten

ZwischenHeimaten von Böpple (Hg.),  Artur
Kann es mehrere Heimaten geben? Wenn ja, was liegt dazwischen und wie können diese Stationen und Raumgebilde aussehen? Die Herausgeber des vorliegenden Bandes wollten den literarischen Dialog zu diesem Thema fördern und Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Generationen und von verschiedener Herkunft dazu anregen, dieses Feld schreibend zu erforschen. Aspekte wie Fremdsein, Identitäts- und Heimatverlust beziehungsweise die Suche nach einer neuen Heimat oder mehreren Heimaten sind in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je. Aufgrund ihrer wechselhaften und leidvollen Geschichte haben die Deutschen aus Russland einen besonderen Bezug dazu entwickelt. Das Gefühl immerzu DAZWISCHEN zu stehen und nie richtig anzukommen, spiegelt sich oft in den Texten von Autorinnen und Autoren russlanddeutscher Herkunft wider. In dieser Anthologie erwartet Sie eine bunte Mischung aus literarischen Formen und Blickwinkeln. Zum Teil stammen die Beiträge von bereits etablieren Autorinnen und Autoren, zum Teil sind es Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die auf eine detailreiche Art und Weise ihre Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten festhalten. Überzeugen Sie sich selbst. Und lesen Sie zwischen den Zeilen! Denn wer weiß, vielleicht spiegelt sich dort auch Ihre eigene ZwischenHeimat wider… Unter anderem mit Elena Seifert, Nelli Kossko, Ella Zeiß, Melitta L. Roth, Max Schatz, Edgar Seibel, Heinrich Rahn, Katharina Martin-Virolainen, Irina Peter, Andreas A. Peters, Agnes Gossen, Sergej Tenjatnikow, Sigune Schnabel, Artur Rosenstern, Nina Paulsen, Eleonora Hummel (im Interview)
Aktualisiert: 2020-03-06
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Im letzten Atemzug

Im letzten Atemzug von Martin-Virolainen,  Katharina
Der Sammelband „Im letzten Atemzug“ ist eine Dokumentation der Suche der Autorin nach Identität, Zugehörigkeit und der echten Heimat. Eine Reihe von autobiografischen Erzählungen und Lebensberichten von Russlanddeutschen, denen sie eine Stimme geben wollte. Auf die Frage, wer sie nun sei, antwortet sie ganz selbstbewusst: „Ich bin eine Deutsche mit finnischen Wurzeln und russischer Seele.“
Aktualisiert: 2020-03-06
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Moskauer Kaleidoskop

Moskauer Kaleidoskop von Jürchott,  Carola
Moskau ist eine Reise wert. Wer die russische Hauptstadt einmal besucht hat, wird sich der Meinung der Autorin sicher anschließen. Doch auch wenn Sie nicht spontan den Weg ins nächste Reisebüro wählen, sondern lieber aus der Ferne Wissenswertes erfahren, werden Sie in diesem Bändchen fündig. Carola Jürchott hält Insidertipps für Anfänger und Fortgeschrittene bereit und zeichnet mit diesem Kaleidoskop ein Bild, das so bunt ist wie die Metropole selbst. Historische Fakten und persönliche Erlebnisse verschmelzen zu einem Lesevergnügen, das Moskaukenner und jene, die es vielleicht erst noch werden möchten, in seinen Bann zu ziehen vermag.
Aktualisiert: 2020-03-06
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Die Bühnengeschichte der Oper PIQUE DAME von Peter Tschaikowski

Die Bühnengeschichte der Oper PIQUE DAME von Peter Tschaikowski von Böpple,  Artur
Zum 125. Todestag des Komponisten Peter Tschaikowski! Das Buch stellt die wichtigsten Inszenierungen von Peter Tschaikowskis Oper „Pique Dame““ seit ihrer Uraufführung im Jahr 1890 in St. Petersburg bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts vor (u. a. von Meyerhold, Michailow, Ljubimow/Schnittke, Dodin, Issakjan, Nemirova, Titel, Aleksandrow). Detailreiche Zeitzeugenberichte, Rezensionen und Interviews werden den Lesern zum ersten Mal auf Deutsch zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2020-03-06
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schmerz-wort-tropfen

schmerz-wort-tropfen von Rosenstern,  Artur
"Das wesentliche Element in Rosensterns Poesie ist die Aura ihrer Ausstrahlung - der Deutungssinn seiner Bilder erzeugt eine Resonanz weit über die Grenzen des eigentlichen Werkes hinaus. Dank der Wortschöpfungsmöglichkeiten der deutschen Sprache kreiert Artur Rosenstern eigene Wörter. Er bezeichnet damit Dinge, gibt ihnen Namen, die nur ihnen eigen sein können ..." BIZ Bote 1/2016, Prof. Dr. Elena Seifert, Lehrstuhl fuer theoretische und historische Poetik, Lomonossow-Universität Moskau.
Aktualisiert: 2020-03-06
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Und zur Nähe wird die Ferne

Und zur Nähe wird die Ferne von Böpple,  Artur
Im Wahljahr 2017, in dem wohl kaum eine Woche verging, ohne dass ein kritischer Artikel in einer der überregionalen deutschen Zeitungen zum Thema „Russlanddeutsche“ erschienen wäre, vermisste man nicht nur eine ausgewogene, vorurteilsfreie und gründlich recherchierte Berichterstattung, sondern leider auch Artikel, die sich halbwegs ausführlich mit kulturellen Errungenschaften der Deutschen aus Russland im Allgemeinen befasst hätten, geschweige denn mit ihrer Literatur. Russlanddeutsche Literaten bleiben in ihrer Mehrheit unparteiisch, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie in ihren Arbeiten keinerlei Bezüge zu relevanten gesellschaftlichen Prozessen herstellen. Sie nehmen vielmehr eine aktive Beobachterrolle ein, um aus dieser heraus möglichst objektiv sowohl auf das aktuelle Geschehen zu reagieren als auch sich auf die Geschichte bzw. die Vergangenheit einzulassen. Dieser Band versammelt überwiegend Literatinnen und Literaten russlanddeutscher Abstammung, doch versteht sich traditionell als Forum für alle deutschsprachigen Autoren. Neben den bereits etablierten Autoren wie Nelli Kossko, Eleonora Hummel, Elena Seifert, Andreas Peters, Wendelin Mangold, Heinrich Rahn, Sergej Tenjatnikow, Agnes Gossen, Artur Rosenstern, Sigune Schnabel u. a. findet der Leser darin ebenfalls hochinteressante Beiträge von neuen, jungen Autoren wie Viktor Funk, Melitta L. Roth, Katharina Martin-Virolainen, Jürgen Hafner, Christine Zeides oder Dorothea Enß. Als Künstler sind in dem Band vertreten: Nikolaus Rode und Tatjana Bleich.
Aktualisiert: 2020-03-06
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