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NATO-Planungen für die Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland im Kalten Krieg

NATO-Planungen für die Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland im Kalten Krieg von Bolik,  Gerd
Der Kalte Krieg ist seit mehr als 30 Jahren vorbei. Die NATO-Mitgliedstaaten haben die Friedensdividende eingefahren und ihre Verteidigungsanstrengungen reduziert. Dennoch ist die Welt kein friedvoller Ort. Seit 2014 legt die NATO erneut den Schwerpunkt auf die Landes- und Bündnisverteidigung. Daher ist es sinnvoll, sich mit den militärischen Planungen während des damaligen Kalten Krieges zu befassen. Der Autor wertet die scharfen Einsatzpläne der NATO aus, die bis vor kurzem noch strikter Geheimhaltung unterlagen. Er beschreibt, wie nach frühzeitigem und massivem Einsatz von Atomwaffen in den 1950er und frühen 1960er Jahren, auch auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, eine stärkere Betonung der konventionellen Verteidigung erfolgte. Die Verteidigungsplaner gingen von einer starren linearen Verteidigung ab und konzentrierten sich darauf, mit Reserven Durchbrüche zu verhindern. Diese Reserven wurden allerdings durch eine Schwächung der in vorderster Linie eingesetzten Truppenteile gewonnen. Die ausgewerteten Dokumente belegen zudem, dass die Kampfaufträge für die Großverbände immer ambitionierter wurden. So sollten Brigaden, die zunächst in der Verzögerung eingesetzt waren, sich nach kurzer Auffrischung oftmals auf mehrere Angriffsoptionen vorbereiten. Auch die Bemühungen um eine Evakuierung der Zivilbevölkerung stellt der Autor dar. Angesichts der zu erwartenden Flüchtlingsströme, für die weder ausreichende Versorgung noch sichere Aufnahmeräume zur Verfügung standen, war dies ein schwieriges Unterfangen. Darüber hinaus gab es Planungen für das Überschreiten der innerdeutschen Grenze. Der Emergency Defence Plan des III. (GE) Korps von 1967 sah vor, das Höhengelände zwischen HEILIGENSTADT und HAILUNGEN zu nehmen und zu halten. Die Operation wurde allerdings nicht ausgeplant, da sie von Faktoren abhing, die sich nicht vorherbestimmen ließen.
Aktualisiert: 2021-04-15
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Flugabwehr in Deutschland

Flugabwehr in Deutschland von Behrendt,  Hans-Günter
Mitte der 1950er Jahre begann in beiden Teilen Deutschlands der Aufbau der Flugabwehr- und Luftverteidigungskräfte. Ungeachtet der grundsätzlich gegensätzlichen gesellschafts-politischen und strategischen Ausgangslagen erfolgte die Ausrüstung und Stationierung der Truppen in beiden Teilen Deutschlands mit dem Bestreben, Schutzschirme gegen mögliche oder angenommene Bedrohungen aus der Luft zu bilden. Die Stationierungsgrafiken des Buches zeigen die räumliche Verteilung und Dichte der Truppenteile; die Beschreibungen der Waffensysteme und zahlreiche Illustrationen stellen ihre Leistungsfähigkeiten dar. Insgesamt ergibt sich das Bild einer auch technisch beeindruckenden Entwicklung aller Kräfte zur Abwehr einer Bedrohung aus der Luft.
Aktualisiert: 2021-02-25
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Balkan 1914-1945

Balkan 1914-1945 von Potempa,  Harald Fritz
1914-1918 und 1941-1945 waren deutsche Streitkräfte auf dem Balkan im Kriegseinsatz. Beide Male waren die Soldaten mit dem Kleinen Krieg (Partisanenkrieg) in einem schwierig zu meisterndem Raum konfrontiert. Wie nahmen sie den Kleinen Krieg wahr, wie versuchten sie, ihm Herr zu werden, und welche Veränderungen gab es dabei? Das vorliegende Buch gibt darauf Antworten. Es zeigt die Bedeutung der taktisch-operativen sowie der strategisch-politischen Ebene auf. Darüber hinaus widmet es sich der juristischen und kulturellen Ebene sowie der Massaker und Kriegsverbrechen in beiden Weltkriegen.
Aktualisiert: 2021-02-25
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Französische und wallonische Freiwilligenverbände im Zweiten Weltkrieg

Französische und wallonische Freiwilligenverbände im Zweiten Weltkrieg von Horn,  Stephan
Die Militärkollaboration zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde von den Zeitgenossen im Gegensatz zur politischen Kollaboration als eine in höchstem Maße freiwillige Zusammenarbeit interpretiert. Doch auch die militärische Kollaboration ging über den vereinten Kampf gegen den gemeinsamen Feind hinaus und war für die französischen wie wallonischen Kollaborateure ein echtes oder vermeintliches Mittel zur Durchsetzung ihrer eigenen politischen Interessen. Sie mussten sich gegenüber dem deutschen Hegemon im Spannungsfeld von Instrumentalisierung und Selbstbehauptung bewegen. Die Studie zeichnet die Genese der französischen und französischsprachigen belgischen Freiwilligenverbände zur Zeit des Zweiten Weltkriegs nach. Im Prisma der Verhandlungsdiskurse der beteiligten Institutionen werden die politischen Entscheidungs-, Handlungs- und Gestaltungsspielräume ihrer Akteure aufgezeigt.
Aktualisiert: 2021-02-25
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Do swidanija Germanija

Do swidanija Germanija von Pfeiffer,  Ingo
Die in der DDR stationierte Gruppe Sowjetischer Streitkräfte in Deutschland (GSSD) war das größte außerhalb der Sowjetunion eingesetzte Streitkräftekontingent. Ab 1989 hieß sie Westgruppe der Truppen (WGT). Sie belegte eine Fläche von 290.000 Hektar mit 1.115 Liegenschaften und 777 Kasernenanlagen. Die Sta-tionierung von fünf Armeen und der 16. Luftarmee war mit vielfältigen Begleiterscheinungen und Kosten verbunden. Über die aufwendige Behebung ihrer Hinterlassenschaften berichtet der Autor aus erster Hand. 1989 begann der Teilabzug von vier sowjetischen Divisionen und Raketenkomplexen aus der DDR. Am 12. Oktober 1990 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Sowjetunion den Aufenthalts- und Abzugsvertrag. 546.200 Militär- und Familienangehörige der WGT verließen Deutschland. Der Autor schildert, dass deren Heimat nicht auf ihre Aufnahme vorbereitet war. Die Soldaten gingen als geschlagene Sieger ins soziale Nichts. Die Rückführung der Truppen mit ihrer umfangreichen Kampftechnik und Ausrüstung erfolgte bis August 1994. Diese historisch beispiellose militärisch-logistische Operation auf dem See-, Land- und Luftweg wird im Buch ausführlich dargestellt.
Aktualisiert: 2021-02-25
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Jahrbuch Innere Führung 2020

Jahrbuch Innere Führung 2020 von Hartmann,  Uwe, Janke,  Reinhold, von Rosen,  Claus
Das Handbuch Innere Führung ziert das Cover des diesjährigen Jahrbuchs Innere Führung. Die Herausgeber weisen damit darauf hin, in welche Richtung die Innere Führung und ihre Vorschrift weiterentwickelt werden sollten: Zu einer Führungsphilosophie, die mehr Wert auf ein umfassendes Verständnis des soldatischen Dienstes legt, die Hintergründe vermittelt und Argumente anbietet sowie zum Nachdenken anregt. Wie in der Aufbauphase der Bundeswehr geht es heute wieder darum, die zentralen Begriffe für den soldatischen Dienst zu klären und dabei die Verantwortung des einzelnen Soldaten unabhängig von seinem Dienstgrad in den Mittelpunkt zu rücken. Die Autoren dieses Jahrbuches zeigen in ihren Beiträgen auf, wo Weiterentwicklungsbedarf besteht. Dabei wird deutlich: Eine bloße Aktualisierung der Vorschrift aus dem Jahr 2008 würde diesem Bedarf bei weitem nicht genügen. Mit Beiträgen von Julia Beck, Simon Beckert, Marcel Bohnert, Heiner Bröckermann, Peter Buchner, Heike Bühring, Dagmar Bussiek, Dirk Freudenberg, Timo Graf, Uwe Hartmann, Reinhold Janke, Helmut Jermer, Sven Lange, Klaus Naumann, Christine Posner, Lena Pütz, Claus von Rosen, Martin Sebaldt, Markus Seemann, Hartmut Stiffel, René Streifer, Olaf Theiler, Uwe Ulrich, Marc-André Walther, Meike Wanner und Jörg Wellbrink.
Aktualisiert: 2021-04-22
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Wiener Strategie-Konferenz 2019

Wiener Strategie-Konferenz 2019 von Peischel,  Wolfgang
Im vierten Durchgang der jährlich stattfindenden „Wiener Strategiekonferenz“ wurde die Zielsetzung weiter verfolgt, eine vom deutschen Sprachraum ausgehende, im Hinblick auf Vortragende und Teilnehmer aber hochrangig besetzte, internationale Strategie-Entwicklungs- und Diskussionsplattform zu schaffen und zu perpetuieren, die einen Beitrag zum gesamtstaatlich-strategischen Denken und damit zum Ausgleich des immer häufiger zutage tretenden Defizits im Bereich der langfristigen strategischen Zwecksetzung und Ausrichtung in vielen Bereichen des politischen, öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlichen Lebens leisten kann. Inhaltlich geht es, wie auch schon in den ersten drei Durchgängen, nicht um „militärstrategische“ Erkenntnisse, sondern um aus der Militärwissenschaft und aus der militärischen Führungslehre abstrahierte Grundprinzipien allgemein-gesamtstrategischen Denkens. Das Generalthema der Konferenz lautete „Strategie und Wille“. Ausgegangen wurde vom Clausewitz‘schen Verständnis des Krieges als einem Aufeinandertreffen zweier voneinander unabhängiger Willensmomente. Daraus abgeleitet wurden beispielsweise die Fragen aufgeworfen, wieviel „Wille“ die „intuitive“ Ebene der strategischen Zwecksetzung bestimmt, ob es eine kulturraumspezifische Betonung des Faktors „Glück“ im Rahmen der Entscheidungsfindung gibt, ob eine postmoderne Entwicklung westlicher Gesellschaften die Fähigkeit zur strategischen Willensbildung beeinflusst oder ob die Formel „Potenzial mal Absicht (Wille) ergibt Bedrohung“ der Forderung nach einer zuverlässigen Beurteilung der Sicherheitslage im 21. Jahrhundert noch gerecht wird. Ausgehend von den zu Konferenzbeginn vorliegenden Grundsatzüberlegungen wurde folgende, als Leitlinie dienende Arbeitshypothese aufgestellt: Strategie ist eine Ausdrucksform, eine Funktion des Willens „[Str=f(W)]“ und durch diesen bestimmt - Wille ist ihr zentrales, konstitutives Element. Es soll definiert und davon ausgegangen werden, was ein möglicher gegnerischer Akteur „will“, wie er seinen Willen fasst, wie er dessen Umsetzung anstößt, wie ein solcher Wille unterlaufen werden kann und welchen Willensmomentes es bedarf, um den eigenen strategischen Zweck durchzusetzen. Mit dieser Ausrichtung möchte sich die „Wiener Strategiekonferenz“ innerhalb der großen Bandbreite an „Sicherheitskonferenzen“ thematisch abgrenzen. Die Vorträge und Inhalte der Paneldiskussionen richten sich an Lehrende und Forschende im Rahmen der höheren militärischen sowie zivilen Führungsausbildung und an zur Entscheidung bzw. entscheidungsvorbereiten-den Beratung Berufene aus Politik, Diplomatie, hoheitlicher Verwaltung, privat-wirtschaftlicher Unternehmensführung, Sicherheitsexekutive sowie oberer militärischer Führung – also an jene, welche für den jeweiligen Strategie-bereich den Abgleich zwischen Zweck, Ziel, Mittel und dem durch die Politik in Kauf zu nehmenden Risiko wahrzunehmen haben.
Aktualisiert: 2021-02-25
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Streng geheim! Elektronische Kampfführung im Kalten Krieg.

Streng geheim! Elektronische Kampfführung im Kalten Krieg. von Beining,  Jörg
In dieser Edition werden Kenntnisse des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR-Auslands-Aufklärung über die Elektronische Kampfführung (EloKa) der Bundeswehr und NATO aufgezeigt. Als Quellengrundlage dienen bisher unveröffentlichte Dokumente aus der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (BStU).
Aktualisiert: 2021-02-25
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Mutige Zeugen

Mutige Zeugen von Seemann,  Markus
Das Buch vereint die Porträts von 21 historischen Persönlichkeiten, die mutig für ihre Überzeugung und für ihre Mitmenschen eingetreten sind. Über Befehl und Gehorsam stellten sie ihr Gewissen – ungeachtet persönlicher Nachteile bis hin zum Tod. Gemeinsam ist ihnen, dass sie katholische Christen waren und auf verschiedene Weise mit dem Militär zu tun hatten, sei es als Soldat, Militärseelsorger, Truppenbetreuerin oder Kriegsdienstverweigerer. Sie müssen nicht allesamt zu Heiligen, Märtyrern oder Widerstandskämpfern verklärt werden. Aber sie können mit gutem Recht als traditionswürdig gelten.
Aktualisiert: 2021-04-22
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Unbekannte Helden des Alltags

Unbekannte Helden des Alltags von Bach ,  Alois, Hartmann,  Carola
Wir sprechen heute wieder von Heldinnen und Helden. Ganz unbefangen. Die Corona-Pandemie zeigt uns: Wir sind auf Menschen angewiesen, die auch im Alltag bereit sind, Gefahren und Belastungen zum Wohle und Schutz von uns allen auf sich zu nehmen. Es ist gut zu wissen, dass wir uns auf unsere Helden des Alltags verlassen können. Warum ist das bei Auslandseinsätzen von Soldaten anders? Warum bleiben sie unsichtbar? Warum sind sie uns unbekannt? Warum werden ihre Leistungen nicht stärker gewürdigt? Auf diese Fragen gibt es viele Antworten. Wir glauben, dass viele Menschen zu wenig wissen, was Soldaten in den Einsätzen tun und was insbesondere kriegerische Auseinandersetzungen von ihnen verlangen. Daher haben wir authentische Berichte von Soldaten und ihren Ehefrauen für dieses Buch ausgewählt. Diese Berichte zeigen: Soldaten sind nicht nur militärische Profis, die Kämpfe erfolgreich bestehen wollen. Ihnen geht es um die Werte, für die wir stehen und denen wir alle verpflichtet sind. Sie orientieren sich daran selbst in den gefährlichsten Gefechtssituationen. Und immer geht es ihnen um den Schutz von Menschen. Jedes Menschenleben zählt. Verantwortung und Humanität stehen bei ihrem Handeln im Vordergrund. Belastungen nehmen sie und ihre Familien in Kauf.
Aktualisiert: 2020-11-12
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