Digitale Produktion

Digitale Produktion von Klein,  Alexander, Niechoj,  Torsten
Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt schreitet voran. Die papierlose Kommunikation in der Verwaltung und die Abwicklung von Produktionsaufträgen mittels elektronischer Workflows und Dokumentenmanagement-Systemen gehört ebenso dazu wie der Einsatz cyberphysischer Systeme in den Produktionsstandorten und -netzwerken. Doch wie lassen sich digitalisierte Systeme und Industrie-4.0-Fabriken konzipieren und umsetzen? Und was ist eigentlich ihr Netto-Nutzen nach Berücksichtigung des Aufwandes zur Errichtung der Systeme? Wie können Unternehmen die Herausforderungen meistern? Was genau ist ein „digitaler Schatten“ und wie nutzt man ihn? Und welche Risiken bringt die neue digitale Produktionswelt für die Unternehmen, für die Ökonomie und für den einzelnen Menschen? Der Band greift diese Fragen auf und stellt Lösungsansätze vor. Inhalt C. Haag, N. Pyschny: Das Wertversprechen der Digitalisierung für die industrielle Wertschöpfung U. Greveler: Vertikale Sicherheitsherausforderungen in der digitalen Produktion D. Trauth, M. Unterberg, P. Mattfeld: Secure-Audit-Trails und Micropayments beim Feinschneiden T. Diniz, S. Dorosz, M. Petzold, A. Klein: Auf dem Weg zur digitalen Fabrik. Aufbau einer smarten Produktion mithilfe einer neuen Entwicklungsumgebung T. Kahl, M. Wiegard, M. Haferkamp, F. Zimmer, F. Zirbes, F. Holmer: Der Einsatz von Qlik Sense® zur Unterstützung der Termin- und Kapazitätsplanung in der Einzelfertigung S. Vogel, A. Klein: Workflows 4.0. Von der elektrischen Rohrpost zur flexiblen, automatisierten und ereignisorientierten Steuerung von Geschäfts- und Logistikprozessen • A. Vovk, T. Niechoj: Die Digitalisierung des internationalen Handels. Transaktionskostensenkung durch ein blockchain-basiertes Akkreditiv M. Pleines, F. Zimmer, J. Indetzki, F. Fritzsche, T. Kahl: Reinforcement Learning auf dem Weg in die Industrie P. Ramin, A. Klein, B. Dirscherl: Entwicklung eines praxisrelevanten und modularen Schulungsprogramms zum Thema Industrie 4.0. T. Niechoj: Produktivitätsanstieg durch digitale Produktion? D.H. Scheible: Die Entwicklung cyber-physischer Produktionssysteme in Abhängigkeit von kulturellen Rahmenbedingungen D. Kreimeier, B. Kuhlenkötter, D. Lins, M. Schäfer, M. Wannöffel: Veränderungstendenzen der Industriearbeit in NRW. Umsetzungsstand von Industrie 4.0 und Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten A. Syska: Die Produktion der Zukunft – viel mehr als Industrie 4.0
Aktualisiert: 2019-10-03
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Die Sozialontologie ökonomischer Kooperation

Die Sozialontologie ökonomischer Kooperation von Kriegler,  Lukas
Kooperatives Verhalten im ökonomischen Kontext kann vom wirtschaftstheoretischen Mainstream nicht systematisch erklärt werden. Dies gilt sowohl für die orthodoxe Spieltheorie als auch für neuere Modelle, die auf der Grundlage von ökonomischen Experimenten entwickelt wurden. Ausgehend von dieser Beobachtung unternimmt Lukas Kriegler eine transdisziplinäre Untersuchung zu den sozialontologischen und handlungstheoretischen Grundlagen des kooperativen Verhaltens im ökonomischen Kontext. Die Rationalität dieses Verhaltens in anonymen und vorsprachlichen Handlungssituationen lässt sich – so die These – nur als ein intentionales und plurales Handeln individueller Subjekte vor dem Hintergrund eines gemeinsamen Ziels erklären. Durch das entwickelte Konzept der Gemeinschaftshandlung ergibt sich nicht zuletzt eine innovative Perspektive, um die empirische Diversität von Märkten nach sozialontologischen Kriterien zu unterscheiden und der Philosophie des Marktes neue Impulse zu geben. Krieglers Untersuchung bewegt sich dabei nicht nur auf der Höhe des „state of the art“ zweier akademischer Disziplinen, sondern bringt die Ökonomik und die Philosophie zudem auf eine äußerst produktive Weise miteinander ins Gespräch, um eine Frage von allgemeiner Relevanz zu beantworten: Wie kann man sich die Wirtschaft (auch) als einen Ort des genuinen sozialen Handelns vorstellen?
Aktualisiert: 2019-10-03
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Ökonomie in der Krise

Ökonomie in der Krise von Grözinger,  Gerd, Heise,  Arne, Peukert,  Helge
Im Herbst 2018 trafen sich zahlreiche ÖkonomInnen und SozialwissenschaftlerInnen, um über neue, kritische Ansätze der Wirtschaftswissenschaften vor dem Hintergrund einer mittlerweile gut zehnjährigen Periode von Krisen und Unsicherheit zu diskutieren. Eingeladen hatten das Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien des Fachbereichs Sozialökonomie der Universität Hamburg, der Arbeitskreis Politische Ökonomie und das Chapter Germany der World Economics Association. Das vorliegende Jahrbuch ist eine Zusammenstellung zahlreicher Beiträge dieser Tagung. Die AutorInnen üben Kritik an Mainstream-Paradigmen und deren Auswirkungen, schlagen alternative Ansätze und Methodiken vor und greifen große gesellschaftliche Herausforderungen wie die ökologische Frage oder den Aufstieg des Rechtspopulismus auf. Inhalt Ernest Aigner: Die deutsche Ökonomik im internationalen Vergleich. Globalisierung, Konzentration und Pluralismus Martha Düker: Medium-term Effects of the Great Recession on National Unemployment Benefit Schemes in the Euro Area Frederic Fiedler: Warum wir Ökonomen wieder lieben sollten Gerd Grözinger: Wohlfahrtsbestimmung durch die Konsumentenrente – ein Phlogiston der Ökonomie Eva Groß: Marktförmiger Extremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Konzepte, Zusammenhänge und Verläufe Ulf Hübenbecker: Wechselwirkungen zwischen orthodoxer Wirtschaftswissenschaft und Neoliberalismus. Die Epistemologie der orthodoxen Wirtschaftswissenschaft als Grundlage für den Neoliberalismus Marc Hübscher, Christian Neuhäuser: Die Unternehmung als Akteur der ‚großen Transformation‘. Zukunftskunst und theory of the firm Hubert Hieke: Die Nachhaltigkeit wirtschaftspolitischer Erklärungsansätze im Kontext der Finanzmarktkrise Doris Neuberger: Erosion der Bankenregulierung als Folge einer „falschen“ ökonomischen Theorie Hendrik Theine: Die politische Ökonomie des Neofeudalismus: Macht und Einfluss am Beispiel der Erbschaftsbesteuerung
Aktualisiert: 2019-10-03
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Demokratie versus Markt

Demokratie versus Markt von Valderrama Saud,  Paula V.
Die akademische Debatte rund um den Antagonismus „Hayek versus Polanyi“ konzentriert sich primär auf die Kritik neoliberaler Politik. Das aktuelle marktliberale Politikmuster à la Hayek wird durch polanyische Argumente in Frage gestellt. Im Zentrum der Debatte stehen die katastrophalen sozialpolitischen Konsequenzen der Marktideologie: u.a. globale Armut, soziale Ungleichheit, politische Instabilität, Demokratieverlust, Aufstieg des Rechtspopulismus sowie die Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Natur. Anhand Polanyis Theorie der Einbettung der Ökonomie in die Gesellschaft werden staatliche Maßnahmen zur Regulierung entfesselter Märkte gefordert. Polanyi wird im Gegensatz zu Hayek als Verfechter einer regulierten Marktwirtschaft verstanden. In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, über diese gängige Interpretation hinauszugehen. Es wird gezeigt, dass der relevante Unterschied zwischen den Sozialphilosophien Hayeks und Polanyis nicht nur auf einer wirtschafts-, sondern auf einer moralpolitischen Ebene zu finden ist. Die Möglichkeit der Freiheit unter der Bedingung einer komplexen Gesellschaft steht hier auf dem Spiel. Hayek glaubt, dass der Markt die notwendige Bedingung der Eigenverantwortung und somit der individuellen Freiheit ist. Im Gegensatz dazu argumentiert Polanyi, dass die Übernahme individueller Teilverantwortung für die gesellschaftlichen Konsequenzen des eigenen Handelns durch das unübersichtliche Marktgeschehen erschwert wird. Sozialphänomene wie Armut, Arbeitslosigkeit, ökonomische und ökologische Krisen sind unter der Voraussetzung des Marktes niemandes Verantwortung. Ist die Übernahme individueller sowie sozialer Verantwortung nicht möglich, dann ist Freiheit ein leeres Wort. Die hayekianische Marktordnung stellt darum eine Dystopie dar, da sie die Sphäre individueller und politischer Verantwortung beschränkt und somit die Grundlagen der Moral und der Demokratie gefährdet. Polanyis Auseinandersetzung mit dem Freiheitsbegriff und dem Übersichtsprinzip wird anhand der Frühschriften des Autors, die bis jetzt nur eine Nebenrolle in der Rezeption Polanyis spielen, dargestellt.
Aktualisiert: 2019-10-03
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Hoffnung

Hoffnung von Luks,  Fred
Die Lage ist sehr, sehr ernst – aber nicht hoffnungslos. Mit Blick auf Themen wie Klimawandel, Technologieentwicklung und gesellschaftlicher Zusammenhalt eine optimistische Haltung einzunehmen, erscheint angesichts realer Zustände und Entwicklungen verrückt. Manches wird besser – aber davon auszugehen, dass es eine „nachhaltige“ Entwicklung geben wird, ist absurd. Dass die Zukunft unrettbar verloren ist, scheint daher eine verbreitete Meinung zu sein – dunkler Pessimismus ist aber ebenso unangebracht wie der fröhlich-naive Glaube an ein strahlendes Morgen. Was möglich – und nötig – erscheint, ist Hoffnung. Anders als Optimismus und Pessimismus, die für die Zukunft stets das Gute oder das Schlechte erwarten, ist die Hoffnung fragend, tastend, zaudernd und zweifelnd. Hoffnung hat Gründe. Sie hält Wandel für gestaltbar – und sieht die Hindernisse und Schwierigkeiten, mit denen dieser Gestaltungswille konfrontiert ist. Echte Hoffnung sieht diesen Problemen klar ins Auge und gibt sich nicht mit Halbwissen, naivem Fortschrittsglauben, weltfremden Utopien und einfachen „Lösungen“ zufrieden. Sie basiert nicht auf Optimismus, sondern auf Wissen und einer klaren Analyse der Lage. Das Buch zeigt, welche Rolle Hoffnung spielen kann, wenn Vorstellungen einer guten Zukunft wirksam werden sollen. Es erörtert die Relevanz, die einem fundierten Wissen um gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge zukommt, wenn Wandel verstanden und gestaltet werden soll. Und es wagt sich an eine Kategorie, die denkbar unwissenschaftlich ist und in Politik und Gesellschaft unterschätzt wird: Wunder. Dieser Begriff muss nicht religiös gemeint sein, sondern kann als Metapher für Unerwartetes und Überraschendes hilfreich sein für echte Hoffnung. Dabei geht es nicht um Esoterik, sondern um die Produktivität des Überraschenden und noch Unbekannten. Dass die Zukunft offen ist und die Welt voller Kontingenz, kann Hoffnung machen – ebenso wie die Beobachtung, dass es „Wunder“ immer wieder gibt. Vielleicht gilt angesichts der ökologischen Lage sogar: Nur ein Wunder kann uns retten. Aber nur darauf zu warten, reicht nicht.
Aktualisiert: 2019-10-03
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Keynes und das internationale Währungs- und Finanzsystem

Keynes und das internationale Währungs- und Finanzsystem von Adam,  Hermann, Hagemann,  Harald, Kromphardt,  Jürgen
Die Beiträge dieses Bandes wurden auf der Tagung der Keynes-Gesellschaft am 18./19. Februar 2019 vorgetragen. Die Tagung stand unter dem Rahmenthema „Keynes und das internationale Währungs- und Finanzsystem“, das anlässlich der 100-jährigen Wiederkehr der Veröffentlichung der „Wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages“ ausgewählt wurde. Die Themen umfassen auch Keynes’ Kampf für eine bessere Weltwährungsordnung in Bretton Woods 1944, die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems, die Konsequenzen aus mehreren Finanz- und Währungskrisen und der Einführung des Euro sowie zukünftige Perspektiven der Weltwährungs- und Finanzordnung. Inhalt Stephan Schulmeister: Keynes und die Finanzmärkte Günther Chaloupek: Keynes zu den Folgen der Friedensverträge für Österreich und im Donauraum Fabian Lindner und Nikolaus Kowall: Die soziale Frage in Weimar. Wie die Nazis das Vakuum füllten, das die SPD hinterließ Christian Kremser: John Stuart Mill and John Maynard Keynes on the End of Economic History. The Difference between a Social and a Technological Utopia Anne Löscher und Ferdinand Wenzlaff: Robert Eislers Reformprogramm für ein krisenfestes Weltwirtschaftssystem Hélène de Largentaye: The French Position on the International Monetary System at Bretton Woods and after Dirk Ehnts: Die wirtschaftlichen Folgen des Vertrages von Maastricht Jörg Bibow: Zur US Dollar Hegemonie: Ein Blick zurück und in die Zukunft Steffen Murau, Joe Rini und Armin Haas: Welche Zukunft für die finanzielle Globalisierung? Vier Szenarien für das internationale Währungssystem im Jahr 2040
Aktualisiert: 2019-10-03
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Wirtschaft und Reformation

Wirtschaft und Reformation von Hecker,  Christian, Jung,  Harald, Müller,  Christian
Zu den prägenden Ereignissen der europäischen Geschichte und der Entwicklung der Moderne und des Westens („Max Weber-These“) zählt die Reformation. Zentrale Fragen christlicher Ethik und des Verhältnisses von Weltverantwortung, Beruf und Glaube sind Thema dieses Bandes. Die verschiedenen Beiträge schauen nach 500 Jahren Reformation in einem bewusst interdisziplinären Blick zurück auf deren Spuren und Auswirkungen auf Wirtschaft und sie prägende kulturelle Mentalitäten und diskutieren darüber hinaus die Bedeutung des christlichen Glaubens für die westlich-europäische Welt. Dabei werden die verschiedenen Traditionslinien betrachtet, wie Luthers evangelische Reformationsbewegung, die Schweizer Reformation und das Denken Calvins und ebenso täuferisch gesinnte Strömungen. Es kommen zudem religionsökonomische Perspektiven zu Wort, wie das Gespräch mit der Katholischen Soziallehre und die Einflüsse und Wechselwirkungen mit ordo-liberalen Gedanken. Das Interesse an der Relevanz für unser heutiges Leben und der Orientierungskraft für Wirtschaft, Beruf und Gesellschaft verbindet die Beiträge und Autoren. Inhalt Jan Schnellenbach: Von protestantischer Ethik zu wirtschaftlichem Erfolg? Der empirische Stand der Forschung Harald Jung: Zwischen Wittenberg und Freiburg – Orientierungsbeiträge lutherisch-reformatorischen Denkens für die Wirtschaftsethik Thomas Brockmeier: Martin Luther – ein Nationalökonom? Beat Laffer: Calvin und die Wirtschaft Christian Hecker: Die Zins- und Finanzkritik Martin Luthers: alte Warnungen zu sehr aktuellen Themen Rainer Kobe: Der evangelische Kommunismus der Hutterischen Bruder in Mähren und Ungarn im Zeitalter der Konfessionalisierung Elmar Nass: „Solus Christus“ – das ökumenische Prinzip christlicher Ethik. Ein katholischer Blick auf moralische Denkanstöße der Reformation Siegfried Scharrer: Die Reformation geht weiter … Von der weltverändernden Kraft des Evangeliums – weiterführende Anstöße aus der Ethik Helmut Thielickes Vishal Mangalwadi: Wirtschaft und Reformation
Aktualisiert: 2019-10-03
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Damit gutes Leben mit der Natur einfacher wird

Damit gutes Leben mit der Natur einfacher wird von Bossert,  Leonie, Meisch,  Simon, Voget-Kleschin,  Lieske
Die Beiträge dieses Bandes entstanden im Rahmen einer 3-teiligen Tagungsreihe in den Jahren 2016-2018 an der Internationalen Naturschutz Akademie des Bundesamtes für Naturschutz. Sie befassen sich erstens mit konzeptionellen Grundlagen der Suffizienz, also etwa den Fragen, was unter Suffizienz verstanden wird, warum sie wichtig ist und was sie für unterschiedliche Lebensbereiche bedeuten könnte. Sie erörtern zweitens, welche Rahmenbedingungen nötig und möglich sind, um Lebensstiländerungen zu erleichtern, die nachhaltige Entwicklung fördern. Ein dritter Schwerpunkt des Bandes liegt in der räumlichen Dimension von Suffizienz (-politik): Welche Herausforderungen und Möglichkeiten birgt Suffizienzpolitik im städtischen und ländlichen Raum? Welches Transformationspotenzial hin zu nachhaltigeren Gesellschaften liegt darin, Räume neu oder anders zu denken? Die Beiträge des Bandes geben Antworten auf konzeptionelle und praktische Fragen der Suffizienz (-politik) und verstehen sich als konstruktiver Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Inhalt N. Wiersbinski: Ein persönlicher Rückblick auf 35 Jahre Auseinandersetzung mit Suffizienz L. Fischer: Was genügt? Gedanken zur kulturellen Bestimmung von Suffizienz C. Fischer: Grenzen ermöglichen: Suffizienzpolitik für Nachhaltigkeit L. Spengler: Was heißt „genug“? Suffizienz als Unter- und als Obergrenze S. Meisch: Warum Suffizienz(-Politik) keine Diktatur von Gutmenschen ist Th. Van Elsen: Soziale Landwirtschaft als ökologische Inklusion G. Reese, S. Drews, J. Tröger: Warum haben wir Angst vor dem Weniger? Umweltpsychologie und Suffizienz im Fokus M. Bilharz: Nachhaltiger Konsum: Rahmenbedingungen und freiwilliges Handeln strategischer denken M. Kopatz: Ökoroutine und Konsumenten-Erlösung: Verhältnisse verändern Verhalten D. Ludewig: Das Potential einer ökologischen Finanzreform für Suffizienz-Strategien R. Gessler, T.W. Pünterer: Suffizienz als handlungsleitendes Prinzip: Zu Politik und Verwaltung am Beispiel der Stadt Zürich H. Brüning: Lässt sich Suffizienz mehrheitsfähig kommunizieren? Das Beispiel Norderstedt U. Schönheim: Sozial-ökologische Landwirtschaft: das Regionalwert-Modell A. Steffen: Suffizientes Wohnen in der Stadt M. Thomas: Suffizienz – Degrowth – Transformation. Erkundungen in und Reflexionen zu leeren Räumen
Aktualisiert: 2019-10-03
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Blockchained?

Blockchained? von Hirschbrunn,  Katharina, Klüh,  Ulrich, Sturn,  Richard
Die „Digitalisierung“ stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Auf der einen Seite geht es um Fragen des wirtschaftspolitischen Umgangs mit der vermeintlichen digitalen Transformation. Welche Implikationen ergeben sich für die Arbeitsmarkt-, Steuer- und Sozialpolitik? Ist angesichts einer zunehmenden Automatisierung eine grundlegende Neuausrichtung der Sozialpolitik notwendig? Können Bürger und Konsumenten vor den Risiken des Informationskapitalismus geschützt werden, und wenn ja: wie? Auf der anderen Seite stellen digitale Technologien wie Blockchain (bekannt durch die Digitalwährung Bitcoin), Künstliche Intelligenz und Algorithmen die Organisationen und Institutionen von Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend in Frage. Dabei spielen sowohl libertäre als auch kapitalismuskritische Vorstellungen eine wichtige Rolle. Was bedeutet es, wenn Start-up-Unternehmen und technologische Initiativen grundlegende Neuordnungen der sozialen Marktwirtschaft am Horizont sehen und befördern wollen? Was ist von Gedankenspielen zu halten, die vor dem Hintergrund der Digitalisierung Chancen einer weitgehenden Demokratisierung der Wirtschaft in den Vordergrund stellen? Was (und ggf. wer) steckt hinter diesen Narrativen, was bewirken sie? Die Beiträge dieses Jahrbuch diskutieren konkrete wirtschaftspolitische Herausforderungen im Kontext auch grundlegender Fragen nach der zukünftigen Ordnung der Wirtschaft und ihrer institutionellen Architektur. Inhalt Tobias Eibinger: Blockchain, Smart Contracts and Contractibility Tina Ehrke-Rabel: Digitalisierung und Steuerpolitik Benjamin Held: Digitale und sozialökologische Transformation – Chance oder Widerspruch? Lisa Herzog: Arbeitswelt, Demokratie und Digitalisierung Moritz Hütten: Zurück in die Zukunft – Blockchain, eine soziologische Gegenwartsdiagnose Georg Jochum, Ingo Matuschek: Blockchains – Algorithmen für nachhaltige Arbeit? Anabell Kohlmeier: Digitalisierung und Verteilungspolitik Viktoria Robertson: Macht, Wettbewerb und Digitalisierung Michael Roos: Digitale Technologien: Charakteristika, Chancen und Risiken Richard Sturn: Zur Politischen Ökonomie der Digitalisierung Oliver Suchy: Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit
Aktualisiert: 2019-10-03
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Geld-Theorie-Geschichte

Geld-Theorie-Geschichte von Greitens,  Jan
Dieses Buch besteht aus einer Auswahl an Texten, die die Entwicklung der Geldtheorie prägten. Durch die Herausgabe dieser geldtheoretischen Meilensteine – entstanden zwischen 1361 und 1918 – soll dieses Schriftenangebot einfacher zur Verfügung stehen. Leser sollen in die Lage versetzt werden, durch die Lektüre der Quellen einen eigenen Zugang zu den bis heute wichtigen Theorien zu erhalten, die auch in den aktuellen Debatten um Vollgeld, Krypto-Währungen oder Modern Monetary Theory wieder aufscheinen. Es werden Texte aus verschiedenen Epochen berücksichtigt, beginnend für die Scholastik mit Nicolaus Oresmius und Gabriel Biel, sowie aus dem Merkantilismus insbesondere von Nikolaus Kopernikus, John Law, Ferdinando Galiani, Alexander Hamilton und Richard Cantillon. Die geldtheoretischen Diskussionen der ökonomischen Klassik werden anhand der zentralen Schriften von David Hume, David Ricardo und Thomas Tooke präsentiert. Die deutschsprachige Tradition kommt mit Johann Heinrich Gottlob Justi, Adam Müller und Georg Friedrich Knapp zu Wort. Die marxistische Diskussion wird neben Karl Marx durch Rudolf Hilferding abgebildet, ehe zuletzt mit Carl Menger, Irving Fisher und Joseph Schumpeter auch aus modernen Darstellungen bekannte Personen mit ihren geldtheoretischen Schriften betrachtet werden. Diese Textsammlung ist als Ergänzung zum Buch „Geld-Theorie-Geschichte“ entstanden, in dem diese Texte analysiert werden. Erklärungen zur Auswahl der Autoren, zum Hintergrund der Texte sowie eine Interpretation sind der Hauptbestandteil des Buches „Geld-Theorie-Geschichte“.
Aktualisiert: 2019-10-03
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