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Preisbereinigung und Realwirtschaft in Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen

Preisbereinigung und Realwirtschaft in Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen von Mink,  Reimund, Voy,  Klaus
Dieser Band enthält die beim 12. Berliner Kolloquium im Juni 2019 gehaltenen Vorträge zum Schwerpunkt „Preisbereinigung und Realwirtschaft in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen“, ergänzt um wenige weitere Beiträge. Modelltheoretisch wird die Realwirtschaft häufig als gesamtwirtschaftliche Nachfrage und gesamtwirtschaftliches Angebot von Waren und Dienstleistungen dargestellt, wodurch idealerweise die gesamtwirtschaftliche Produktionsmenge und das allgemeine Preisniveau bestimmt werden. Was sich für den Theoretiker mehr oder minder elegant umschreiben lässt, stellt sich in der statistischen Praxis als komplexes Problem dar: Wie gelingt durch das Messen von Preisen die Darstellung der reinen Preisbewegung und was bedeutet die zweite Komponente, die für einzelne Produkte Menge ist und für gesamtwirtschaftliche Aggregate Volumen genannt wird? Beide miteinander eng verbundenen Themen Preisbereinigung und Realwirtschaft werden aus zwei unterschiedlichen Perspektiven beschrieben. Im ersten Teil geht es um die Darstellung gesamtwirtschaftlicher Größen der Realwirtschaft und um deren Preis- und Volumenmessung. Konzeptionelle Fragen zur Preisbereinigung sowie zur Definition der Realwirtschaft stehen im Mittelpunkt der Beiträge. Der zweite Teil des Bandes befasst sich mit dem Produktionsbegriff, der institutionellen Abgrenzung von Volkswirtschaften und der wachsenden Bedeutung von immateriellen und digitalen Aktivitäten multinationaler Unternehmen. Inhalt Reimund Mink und Klaus Voy Einleitung und Überblick Teil 1: Jeweilige Preise, Volumen und Realwerte. Konzepte der Preisbereinigung Susanne Goldhammer und Sascha Brede Preis- und Volumenmessung in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen Utz-Peter Reich Additivität – Zum Konsistenzproblem des Kettenindex in der Preisbereinigung der VGR Wolfgang Nierhaus Realwert des Bruttoinlandsprodukts, Terms of Trade und Trading Gain Stanimira Vasileva Kosekova Reales Bruttoinlandsprodukt und deflationiertes Nettonationaleinkommen Teil 2: Dimensionen der Realwirtschaft: Materiell, immateriell und digital Reimund Mink Irlands wundersames Wirtschaftswachstum – Ansätze zur Messung von Globalisierungseffekten Roland Sturm Globalisierung und statistisches Unternehmenskonzept im Hinblick auf die VGR – Hintergründe und Zusammenhänge Nadine Gühler und Oda Schmalwasser Strom- und Bestandsgrößen der Anlagevermögensrechnung. Der Übergang vom Jahresanfangs- zum Jahresendbestand Walther Adler und Peter Taschowsky Erfassung der digitalen Wirtschaft in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen Michael Grömling Was wissen wir über Digitalisierung, Investitionen und Kapital?
Aktualisiert: 2020-08-06
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Die Welt in 20 Jahren

Die Welt in 20 Jahren von Prieler,  Manuela, Schneider,  Friedrich, Steinmüller,  Horst
Noch nie stand die Welt vor solch existenziellen Herausforderungen wie heute und noch nie wandelte sich die Lebens- und Arbeitsweise so rasch und grundlegend. Wie hilfreich könnte da ein Blick in die Zukunft sein, der Orientierung bietet und auch Hoffnung. Wir haben daher elf namhafte Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft gebeten, sich mit der Frage zu beschäftigen, in welcher Welt wir in 20 Jahren leben werden und welche Veränderungen es insbesondere im Hinblick auf Lebensqualität, Wohlstand und Umwelt geben wird. Die Themen und Blickwinkel der Autorinnen und Autoren sind natürlich sehr unterschiedlich, aber neben sehr konträren Erwartungen an die Zukunft finden sich auch viele Gemeinsamkeiten. So entsteht eine interessante und lehrreiche Diskussion zu den Themenfeldern einer künftigen Welt und es ergibt sich eine Art geistige Landkarte für das Jahr 2040 – und für den Weg dorthin. Inhalt Manuela Prieler, Friedrich Schneider, Horst Steinmüller Einleitung Claus Offe Nach 20 Jahren säkularer Stagnation. Ein Brief nach Hong Kong Michael Strugl Ein Blick in die Zukunft von Lebensqualität, Wohlstand und Umwelt: Das Ende der Sorglosigkeit Michael Narodoslawsky 2040 – Die Welt im Umbruch Markus Mooslechner Alles wird. Leben im Jahr 2040 Gerlinde Sinn Wohlstand, Klima, Bevölkerung – die großen globalen Herausforderungen Ernst Ulrich von Weizsäcker Lebensqualität trotz ruinierter Umwelt? Stefan Gintenreiter Die Welt in 2040. Lebensqualität, Wohlstand und Umwelt Claudia Kemfert Deutschland 2040 – dekarbonisiert, digital und demokratisch Clemens Fuest Wirtschaftliche Trends in Deutschland bis zum Jahr 2040 Reiner Eichenberger Die Schweiz 2040. Bessere Institutionen, bessere Politik, mehr Wohlfahrt Bruno S. Frey Lebensqualität, Wohlstand sowie Umwelt. Zukunftsszenarien: Politische Entscheidungsverfahren Manuela Prieler, Friedrich Schneider, Horst Steinmüller: Schlussbemerkungen: Szenarien zur Welt 2040, Roadmap und Diskussion
Aktualisiert: 2020-08-06
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Reflexionen zur Sozialen Marktwirtschaft

Reflexionen zur Sozialen Marktwirtschaft von Grömling,  Michael, Taube,  Markus
Die Soziale Marktwirtschaft stellt einen zentralen Eckpfeiler der deutschen Gesellschaftsordnung dar. Sie steht für eine demokratische Grundordnung, wirtschaftliche Dynamik und sozialen Ausgleich. Die nach dem Zweiten Weltkrieg erstmalig in Deutschland konzipierte und sehr erfolgreich implementierte Soziale Marktwirtschaft ist aber kein starres Konstrukt, sondern hat sich im Verlauf der Jahrzehnte in nicht unerheblichem Maße gewandelt, neue Schwerpunkte gesetzt, gesellschaftliche und technologische Veränderungen zu akkommodieren versucht. Die Soziale Marktwirtschaft ist von daher keine stabile Errungenschaft, sondern muss immer wieder von neuem mit Leben erfüllt werden. In dem vorliegenden Band werden diese Prozesse und anstehenden Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven, mit unterschiedlichem normativem Grundverständnis und aus unterschiedlichen akademischen Disziplinen reflektiert. Dabei wird auch erörtert, welche Strahlkraft die Soziale Marktwirtschaft über die Grenzen Deutschlands hinaus entfaltet und Modellcharakter entfalten kann.
Aktualisiert: 2020-07-19
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Eine Wohlfahrtsökonomik für die neuen Zeiten und die Menschen in einer fragilen Welt

Eine Wohlfahrtsökonomik für die neuen Zeiten und die Menschen in einer fragilen Welt von Wagner,  Adolf
Die Makroökonomik wird in Normalzeiten und in Krisenphasen von den Menschen herausgefordert. Etwa 7,5 Milliarden Menschen der Erde, zergliedert in Nationalökonomien, trachten zu allen Zeiten nach hinreichend guten Lebensverhältnissen. In demokratischen Gesellschaften sind dabei die Freiheitszumessungen durch Einkommen von erheblichem Belang, aber auch ganz neue Herausforderungen wie etwa angestrebte Verbesserungen der Lebenswelt. Nach den Wegen und Möglichkeiten befragt, müssen Nationalökonomen bescheiden und gesprächsoffen sein. Für das Funktionieren der „Maschinerie Volkswirtschaft“ gilt nämlich die alte Erkenntnis von Rudolf Stammler, wonach man (1.) über „keine allgemeingültigen nationalökonomischen Wahrheiten“ oder gar eine „Sozialphysik“ verfügt. Ferner ist (2.) eine Erkenntnis von Ernst Helmstädter ernst zu nehmen, wonach der Fundus volkswirtschaftlichen Fachwissens in irritierender Weise von einem zirkulären Fortschritt bewegt wird. Schließlich darf man (3.) eine Erkenntnis der Evolutorischen Ökonomik nicht ignorieren, wonach das wirklich Neue der Zukunft nicht zu antizipieren ist, auch nicht die kybernetischen Abbilder von zukünftigen Volkswirtschaften. Hinzunehmen muss man (4.) verbessernde Impulse durch ältere Fehlentwicklungen. Widersprüche sind naheliegend, lassen sich jedoch aufklären. Nur die überhaupt berücksichtigten Größen können am Ende auf der Ursachen- und/oder der Wirkungsebene eine Rolle spielen. Was und wie kann man aus der Wirtschaftsgeschichte und der Lehrgeschichte für die neuen Zeiten lernen?
Aktualisiert: 2020-07-13
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Mensch und Technik – Perspektiven einer zukunftsfähigen Gesellschaft

Mensch und Technik – Perspektiven einer zukunftsfähigen Gesellschaft von Hartard,  Susanne, Schaffer,  Alex
Spätestens mit dem Beginn der industriellen Revolution ist Technik aus unserer alltäglichen Lebenswelt nicht mehr wegzudenken. Immer enger und intensiver wird die Mensch-Technik-Interaktion und scheinbar immer größer die Distanzierung von unserer natürlichen Umgebung. Lange Zeit galt die Technisierung den meisten Menschen als Versprechen für mehr Wohlstand und als Ausdruck von Überlegenheit gegenüber der Natur. Seit einiger Zeit mehren sich jedoch die technikkritischen Stimmen, die im Übermaß der Technikdurchdringung eine wesentliche Ursache für eine fehlgeleitete nicht-nachhaltige Entwicklung sehen und einen reflexiveren Umgang mit der natürlichen Umwelt einfordern. Der vorliegende Band verfolgt vor diesem Hintergrund zum einen das Ziel, Interaktionen des Menschen mit moderner Technik am Beispiel der künstlichen Intelligenz, Robotik, Bionik und Gentechnologie näher zu beleuchten. Zum anderen gilt das Augenmerk möglichen Nachhaltigkeitsimplikationen der zunehmenden Technisierung. Im Ergebnis spiegeln die Beiträge das altbekannte Dilemma von Technik, die das Leben gleichzeitig bereichert und gefährdet. Dabei ist es keinesfalls ausgemacht, dass moderne Technik die Distanzierung des Menschen von der Umwelt immer weiter erhöhen muss. Im Gegenteil, Technik kann Natur integrieren und sie behüten. Dennoch, so scheint es, bilden moderne Gesellschaften ihre kollektive Identität immer mehr an maschinellen Eigenschaften wie Schnelligkeit, Effizienz und Eindeutigkeit aus und immer weniger an humanen Eigenschaften wie Zögern, Empathie oder Intuition. Insgesamt gliedert sich der Band in einen kurzen Prolog sowie drei größere Teile. Während sich die Essays des ersten Teils den Beziehungen von Mensch und (moderner) Technik auf einer eher abstrakten Ebene nähern und den Rahmen für eine neue technologische Mündigkeit aufspannen, zeichnen die Beiträge im zweiten Teil jeweils ein sehr konkretes Bild ausgewählter Mensch-Technik-Interaktionen. Im Fokus des abschließenden dritten Teils stehen die Auswirkungen einer zunehmenden Technisierung auf die natürliche Umwelt und deren Bewertung.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Genie und Routine

Genie und Routine von Enkelmann,  Wolf Dieter, Priddat,  Birger P.
Sehr viele Unternehmen rühmen sich heutzutage einer eigenen Philosophie. Wie profund sind diese Konzeptionen einer Philosophie des Unternehmens oder könnten sie sein? Birger P. Priddat, Seniorprofessor für Philosophie und Ökonomie an den Universitäten Witten/Herdecke und Zeppelin Friedrichshafen, und Wolf Dieter Enkelmann, F & E-Direktor im Institut für Wirtschaftsgestaltung Berlin, gehen der Sache auf den Grund. Angefangen bei scharfsinnigen Analysen von Wesen und Disruption unternehmerischen Handelns über eine gründliche Explikation der Seele des Unternehmens sowie einer tragfähigen Konzeption des Corporate Citizenship und der kritischen Aufklärung einer geläufigen Managementphilosophie bis zu neuen Erkenntnissen zum homo oeconomicus finden sich in diesem Buch vielfältige Anregungen zum unternehmerischen Selbstverständnis. Einige instruktive Vorträge vor Ort in der wirtschaftlichen Praxis runden dieses vielseitige Programm zur Philosophie des Unternehmens ab.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Zur Aushöhlung des Rechtsstaates

Zur Aushöhlung des Rechtsstaates von Franke,  Siegfried F
Einige der mittel- und südosteuropäischen Staaten der EU sehen sich dem Vorwurf ausgesetzt, rechtsstaatliche Prinzipien zu missachten. Insbesondere Ungarn wird beschuldigt, die Wertebasis der Union zu verlassen. Manfred Weber, ehemaliger Spitzenkandidat der EVP, befürwortete, Ungarn das Stimmrecht in der EU zu entziehen. Auch sonst fehlt es nicht an kritischen Stimmen aus Deutschland, und der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn lässt kaum eine Gelegenheit aus, um seine Forderung, „Ungarn aus der EU zu werfen“, zu bekräftigen. Diese harsche Kritik hat den Verfasser bewogen, das Verhalten Deutschlands genauer unter die Lupe zu nehmen sowie danach zu schauen, wie es Brüssel mit der Regeltreue hält. Eine Reihe exemplarischer Politikfelder zeigt für Deutschland, dass die Rechte der Parlamente beschnitten werden, dass die Gewaltenteilung zunehmend missachtet wird, dass die föderale Ordnung bedroht ist, und dass nicht zuletzt Freiheitsrechte der Bürger eingeengt werden. Ähnliches gilt für die EU. Dem Subsidiaritätsprinzip wird kaum Beachtung geschenkt. Rechtsregeln und Prinzipien gelten nur für „Schönwetterperioden“. Bei Bedarf werden sie weit ausgelegt oder gar gebrochen. Politik und Zivilgesellschaften, die sich im Besitz der höheren Moral wähnen, sind bei diesem Tun mittlerweile zu einer nahezu symbiotischen Gemeinschaft verschmolzen. Der nüchterne Befund belegt, dass sich der Rechtsstaat auf abschüssiger Bahn bewegt. Leider ist zu befürchten, dass die Politik an den wegen der Corona-Epidemie temporär notwendigen und verfassungsrechtlich erlaubten Einschränkungen Gefallen findet und nach Wegen suchen wird, diese – teilweise jedenfalls – dauerhaft beizubehalten. Zum Autor: Prof. em. Dr. habil. Siegfried F. Franke war von 1991 bis 2010 Ordinarius für Wirtschaftspolitik und Öffentliches Recht an der Universität Stuttgart. Von 2012 bis 2015 leitete er den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Andrássy Universität Budapest. Seither ist er dort als Gastprofessor tätig.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Eigentum an nicht-erneuerbaren natürlichen Ressourcen

Eigentum an nicht-erneuerbaren natürlichen Ressourcen von Weber,  Christoph F.
Die gegenwärtige Eigentumsordnung der Weltgesellschaft gesteht den Staaten sowie den von ihnen legitimierten privaten Eigentümern ein nahezu uneingeschränktes Verfügungsrecht über natürliche Ressourcen zu. Sie ist in wesentlichen Zügen durch John Locke geprägt, der in der Aneignung durch Arbeit eine zentrale Legitimationsgrundlage für Eigentum sieht und damit in Weiterentwicklung des Ansatzes von Thomas Hobbes das Modell des Gesellschaftsvertrags für moderne Gesellschaften grundgelegt hat. Die massive Ausbeutung natürlicher Ressourcen im Kontext der verschiedenen Stufen der Industrialisierung als Problem globaler und intergenerationeller Gerechtigkeit war damals nicht vorhersehbar. Unter den heutigen Handlungs- und Systembedingungen der Weltwirtschaft führt die Eigentumsordnung jedoch zu erheblichen strukturellen Fehlentwicklungen und sozioökonomischen Exklusionen zahlloser Menschen, weshalb sie dringend reformbedürftig erscheint. Indem der Autor die vorherrschende Eigentumsordnung in Bezug auf nicht-erneuerbare natürliche Ressourcen einer systematischen Reflexion unterzieht und handlungsleitende Impulse für deren Anpassung an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erarbeitet, leistet er einen innovativen Diskussionsbeitrag für die gegenwärtige Debatte. Dem eigentumstheoretischen Zugang kommt dabei insofern grundlegende Bedeutung für die Umwelt- und Wirtschaftsethik zu, als man deren Probleme im Wesentlichen als Konflikte im Umgang mit Kollektivgütern charakterisieren kann. Die eigentumstheoretische Analyse von Ressourcenkonflikten schreibt hier den klassischen Topos des Gemeinwohls in Bezug auf brisante ökologische und entwicklungspolitische Herausforderungen der Gegenwart fort. Den normativen Ausgangspunkt für die handlungsleitenden Impulse bildet schließlich die Verknüpfung des Erb-, Sozialbindungs-, Nutzungstoleranz- und Verursacherprinzips mit dem Vorschlag der „Globalen Rohstoffdividende“ des Philosophen Thomas Pogge. Indem dieses Governance-Instrument auf der Basis schöpfungstheologischer, ressourcentheoretischer, sozialökologischer und gerechtigkeitstheoretischer Überlegungen modifiziert wird, liefert der Autor einen substanziellen Diskussionsgegenstand hinsichtlich der Weiterentwicklung eines zentralen Elements moderner Weltwirtschaftsordnung.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Target-Forderung und Netto-Kapitalexport: Farce in 1 Fakt

Target-Forderung und Netto-Kapitalexport: Farce in 1 Fakt von Eger,  Thomas, Weise,  Peter
Seit einiger Zeit wird darüber diskutiert, ob Deutschland im Handel mit anderen Ländern aus der Eurozone unnötige Risiken eingeht. Thomas Eger und Peter Weise haben sich mit dieser Literatur auseinandergesetzt, insbesondere mit der Behauptung, dass mit jedem Leistungsbilanzüberschuss ein gleich hoher Netto-Kapitalexport einhergehe, was bedeute, dass Deutschland gegenüber dem Euroraum eine Forderung habe, die sogenannte Target-Forderung. Die Konsequenz sei: Deutschland finanziert den Handel in der Eurozone ganz allein und hat den anderen Ländern Kredite in der unvorstellbar großen Höhe von 1 Billion Euro gegeben. Und schlimmer noch: Diese Kredite werden wohl niemals zurückgezahlt werden. Der deutsche Steuerzahler muss das alles bezahlen. Deutschland hat sich krumm gearbeitet und gespart, und wofür? Damit die anderen Länder in Saus und Braus leben können. Das Ergebnis dieses Literaturstudiums ist eine Farce in 12 Szenen mit Rap-Einlage, in der diese Behauptung humorvoll widerlegt wird.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Die Kommunikative Wende der Wirtschaftsforschung?

Die Kommunikative Wende der Wirtschaftsforschung? von Wilm,  Dorothee
Das akademische Feld der Wirtschaftsforschung ist deutlich in Bewegung geraten. Die Stimmen, die Alternativen zur bislang dominierenden neoklassische Standardtheorie fordern, werden immer lauter. Bisher hat sich jedoch noch nicht viel an den Kräfteverhältnissen der Wirtschaftsforschung geändert. Zwar ist man sich in der Kritik der neoklassischen Standardtheorie einig, darüber hinaus fehlt jedoch das Bewusstsein für die Gemeinsamkeiten und Stärken der verschiedenen neuen Theoriealternativen. Während die neoklassische Standardtheorie unterstellt, dass Wirtschaftsakteure einzig auf Preissignale reagieren, ist den neuen ökonomischen Theorien gemeinsam, dass Sprache und Kommunikation eine wichtige Rolle einnehmen. Ist hier die Kommunikative Wende der Wirtschaftsforschung zu beobachten, in deren Zuge sich das Forschungsprogramm, die Methoden und das Selbstverständnis der Wirtschaftsforschung radikal ändern? Zur Beantwortung dieser Frage werden im Buch drei Theorien – die Experimentelle Wirtschaftsforschung, die Neue Institutionenökonomie und der Instrumentelle Relationismus – umfassend analysiert und hinsichtlich des darin in Anschlag gebrachten Sprach- und Kommunikationsverständnisses miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hoffnungen auf eine neue, sprach- und kommunikationszentrierte ökonomische Theorie durchaus berechtigt sind.
Aktualisiert: 2020-07-01
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