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Die intuitive Verbindung

Die intuitive Verbindung von Juul,  Jesper, Voelchert,  Mathias
Die intuitive Verbindung entfaltet ihre volle konstruktive Macht in dem Moment, in dem sowohl das entsprechende Elternteil als auch das Kind ihre Existenz anerkennen – vor allem dann, wenn das andere Elternteil in der Lage ist, diese Verbindung zu unterstützen. Viele Jahre lang habe ich mich gescheut, über dieses Thema zu schreiben – vor allem, weil ich befürchtet habe, dass Eltern in Trennung das beschriebene Phänomen gegeneinander und gegen ihre Kinder benutzen könnten. Ich habe mehrere kleine Vorträge über das Thema gehalten, und ich habe darüber auch ausgiebig mit Eltern und Fachleuten diskutiert. Aber aus verschiedenen Gründen habe ich es immer vorgezogen, meine Gedanken zu dem Thema mündlich mitzuteilen. Ich wusste, dass es für viele eine völlige Überraschung – fast schon eine Enthüllung – bedeutete, und es war mir wohler, wenn ich mir für das Thema so viel Zeit nehmen konnte, wie ich und die Beteiligten brauchten. Jesper Juul
Aktualisiert: 2018-07-18
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Wollen wir wirklich starke und gesunde Kinder?

Wollen wir wirklich starke und gesunde Kinder? von Juul,  Jesper, Voelchert,  Mathias
»Ich habe jetzt 40 Jahre mit Familien und pädagogischen Einrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen zusammengearbeitet und viel darüber geschrieben, und ich fühle mich heute dazu veranlasst, die Frage zu stellen, die diesem Essay den Titel gibt: Wollen wir wirklich starke und gesunde Kinder? Ich persönlich kann diese Frage mit einem klaren JA beantworten. Der Tag, an dem wir dazu fähig sind, starke und gesunde Kinder aufzuziehen und zu unterrichten, wird ein riesengroßes Geschenk sowohl für die Kinder als auch für die Eltern, Pädagogen und diejenigen, die für die Wirtschaft unserer Länder verantwortlich sind, sein. Denken Sie daran, dass Kinder und die Kindheit nur die ersten Schritte auf dem Weg zum jungen Erwachsenen, zum Erwachsenen, zum Menschen mittleren Alters und zum alten Menschen sind. Tatsächlich sprechen wir also über uns alle, unabhängig vom Alter.« Jesper Juul
Aktualisiert: 2018-07-20
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Frau und Mutter

Frau und Mutter von Juul,  Jesper, Voelchert,  Mathias
Frau & Mutter »Seit vielen Jahren werde ich gebeten, ein Buch über Mütter zu schreiben. Das habe ich immer abgelehnt, einfach aufgrund der Tatsache, dass ich weder eine Frau noch eine Mutter bin und mein Wissen daher bestenfalls aus zweiter Hand stammt. Andererseits habe ich jetzt so viele Jahre als Therapeut, Berater und Pädagoge mit Frauen und Müttern gearbeitet, und ich habe dadurch ein ziemlich umfassendes Verständnis und Einfühlungsvermögen für Frauen und Mütter entwickelt, so dass ich jetzt beschlossen habe, dass es vielleicht in Ordnung ist, diesen Aufsatz zu schreiben. Wenn Sie eine Frau sind, hoffe ich, dass Sie meine Fürsorge und Wertschätzung hinter dem spüren können, was Sie vielleicht als harte oder kritische Aussagen wahrnehmen. Wenn Sie ein Mann sind, ermutige ich Sie, einen ernsthaften Blick auf Ihre eigene Rolle zu werfen und den Einfluss zu sehen, den Sie als Sohn, Liebhaber, Partner und Elternteil haben.« Jesper Juul
Aktualisiert: 2018-07-20
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Werte in Familie und Partnerschaft

Werte in Familie und Partnerschaft von Juul,  Jesper, Voelchert,  Mathias
Die Werte oder Wertvorstellungen, die wir zwei bis drei Jahrhunderte lang hatten, sind mehr oder weniger verschwunden. Ich glaube, dass meine Eltern genau so viele emotionale Schwierigkeiten mit ihrer Elternrolle und mit uns Kindern hatten wie die Eltern heute, aber wenn es um Werte ging – also um die Frage, was macht man, wenn dieses oder jenes passiert –, war es eigentlich ganz einfach. Sie konnten sich mit der Nachbarin unterhalten, mit der Schwester, dem Bruder oder mit meinen Lehrern, und die hatten alle irgendwie dieselbe Meinung. Ich kann mich zum Beispiel nicht erinnern, dass meine Eltern und meine Lehrer je gestritten hätten. Wenn meine Eltern meinten, ich wäre ein schlechtes Kind, dann meinten meine Lehrer das auch, und so war es dann auch. So etwas gibt es heute kaum – die armen Lehrer! Die Wertvorstellungen meiner Eltern und der Eltern meiner Freunde waren ganz einfach: „In unserer Familie machen wir, was man macht, und wir machen nicht, was man nicht macht.“ So war das. Heute gibt es kein „man“ mehr. Darüber können wir natürlich trauern und sagen, dass wir etwas ganz Wichtiges verloren haben. Doch ich denke, dass einige der Wertvorstellungen, die wir damals hatten, nicht besonders konstruktiv waren. Als Paare, Partner oder Eltern haben wir heute andere Ziele. Eltern wenden sich an sogenannte Experten und fragen: „Wie macht man das? Mein Kind will kein Gemüse essen, was mache ich? Mein Kind will nicht schlafen, was mache ich? Mein Kind will seine Hausaufgaben nicht machen, was mache ich? Mein fünfzehnjähriger Sohn kommt abends nicht nach Hause, was mache ich?“ Ich denke, wir wissen alle, dass es solche Antworten nicht wirklich gibt. (…) Ich glaube, als Eltern muss man sich fragen, wie das eigene Gefühl ist. Und wenn man das Gefühl hat, „jetzt ist es genug“ oder „jetzt ist es ein bisschen zuviel“, sollte man versuchen aufzuhören. Man kann auch seinen Partner fragen, oder man kann – wenn man wirklich Mut hat – mit diesem Diktiergerät herumlaufen. Aber das sollte man sich dann nur so drei Minuten am Stück anhören und nicht länger. Jesper Juul Bei diesem Buch handelt es sich um die Verschriftlichung eines hervorragenden Vortrags, den Jesper Juul 2009 in Geretsried bei München vor Eltern und Fachleuten gehalten hat. Der zweite Teil des Buchs gibt eine an den Vortrag anschließende Fragerunde wieder.
Aktualisiert: 2018-07-20
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Neue Führungskompetenz

Neue Führungskompetenz von Mourier,  Martin, Voelchert,  Mathias
(Hrsg. Mathias Voelchert) Der Vorstandsvorsitzende der LEGO Group sagt zu diesem Buch: »Selten habe ich mich in diesem Maß mit der Storyline in einem Fachbuch identifiziert. In letzter Zeit habe ich kaum etwas gelesen, bei dem ich gedacht habe, „das hier, das trifft ja genau auf mich zu“ oder „genau so habe ich mich gefühlt, gedacht und gehandelt – richtig oder falsch, gut oder schlecht“. So oft ich beim Lesen auch dachte, „das ist ja genau das, was ich so tue und was einfach nicht funktioniert“ oder „oje, mein Team und mein Führungsstil sind total ‚abbauend‘ oder ‚bewahrend‘ statt ‚entwickelnd‘“, so oft kam mir auch so ein Gedanke wie „dieser Schritt 2 mit den selbstwertbasierten Eigenschaften ist doch genau das, worüber sich andere lustig gemacht haben und wo es hieß, ich hätte unrecht, obwohl es sich für mich richtig anfühlte“. Dies ist sicherlich der Weg, um in der Zukunft erfolgreich ein Unternehmen zu führen, anstatt an der Vergangenheit festzukleben. Die Hauptbotschaft war für mich die Bedeutung des Beziehungsmanagements in Teams und in der Organisation, neben den rationalen und inhaltlichen Prozessen. Der zentrale Punkt dabei ist, dass die Beziehungsebene ebenso sehr eine Disziplin und Erfahrung ist, die nicht einfach zu erlernen ist, wie das Fachliche und das Inhaltliche. Das Buch formuliert meine nächsten zehn Jahre als Führungskraft und beweist, dass das Bauchgefühl tatsächlich eine Fähigkeit für sich ist. Ich finde, es gibt hier so viel Material und so vieles mehr, über das sich nachzudenken lohnt. Dieses Buch ist erst der Beginn vieler Einsichten im Management. Ich habe noch einmal einen Blick in meine Notizen zu dem Buch geworfen – dort steht: “Mein Gott, wie toll ist das denn: Einfach ich selbst zu sein. Ich bin am besten, wenn ich einfach ich selbst bin. Je besser ich werde, desto mehr bin ich ich selbst, und umgekehrt.“ Daher sage ich TAUSEND DANK. Dieses Buch hat mir einen riesigen Dienst erwiesen und wird ihn noch vielen anderen Führungskräften erweisen.« Jørgen Vig Knudstorp (CEO LEGO Group)
Aktualisiert: 2018-07-12
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Paare im Wandel

Paare im Wandel von Juul,  Jesper, Voelchert,  Mathias
Paare im Wandel ist entstanden aus der Erkenntnis und den Erfahrungen, dass nur die, die Beziehung haben, und diese verändern wollen, wirklich etwas tun können. Menschen zu ermuntern ihre Partnerschaft als ein lebenslanges Experiment zu sehen, ist ein Anliegen von 'Paare im Wandel'. Beratung, Therapie haftet leicht der Beigeschmack des Mangels an. Als würde uns etwas fehlen, als wären wir nicht gut genug, so wie wir sind. Als wüssten es Lebensberater und Experten besser als wir selbst. Dann geht der Ratsuchende in eine kindlich-bedürftige Haltung und der Ratgebende in eine elterlich-besserwissende Haltung. Keine gute Ausgangsbasis um selbst die Regie im eigenen Leben, soweit möglich, zu übernehmen. Andererseits führt dieser Selbstschutz vor Reflexion, den sich manche auferlegen, nur zu mehr vom selben. Sich vernünftigerweise Rat zu holen, wenn wir im Zweifel sind, ist angemessen und ein intelligenter Umgang mit unseren Unsicherheiten. Paare sind heute in vieler Hinsicht echte Pioniere, mit deren rasanter Entwicklung Fachleute oft nicht mehr Schritt halten können. Mathias Voelchert
Aktualisiert: 2018-07-20
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VertrauensBildung

VertrauensBildung von Reinke,  Andreas, Voelchert,  Mathias
Unsere geläufige Schulpädagogik ist zumindest unterschwellig von der Idee durchsetzt, Kinder und Jugendliche kooperativ machen zu müssen, da sie sich sonst zu egozentrischen und gefährlichen Ich-Imperien entwickeln könnten. Das halte ich allein deswegen für einen Trugschluss, weil Kinder und Jugendliche von Geburt an kooperieren. Immer! Zur Gefahr (für sich selbst und andere) können junge Menschen dann werden, wenn sie destruktive Muster kopieren, zu lange überkooperieren, das Eigene unterdrücken müssen, um in den Augen derer „richtig“ zu sein, die aus Angst vor Unruhen grenzverletzende Grenzen setzen. Das durch Unterdrückung erlittene Leid vieler Schüler zeigt sich sehr oft in Stellvertreter-Konflikten inner- und außerhalb unserer Schulen. (…) Und was ist mit den Schülern, die partout nicht lesen wollen? Was soll mit denen sein? Die lesen nicht. Das ist der Ist-Zustand. Ich als Lehrer kann darüber befinden, ob ich aus diesem Umstand ein Problem mache oder nicht. Ja, aber der Lehrplan …! Ich weiß. Mir waren meine Schüler immer wichtiger als Lehrpläne. Meiner damaligen Schulleiterin übrigens auch. Info zum Autor Andreas Reinke, geb. 1972, ist Grund- und Hauptschullehrer (Fächer: Deutsch, Geschichte, ev. Religion). »Nach Abitur, Studium, Referendariat - plötzlich war ich Lehrer. Ich bin es immer noch, seit ungefähr 10 Jahren. Lange Zeit habe ich mich mit dem “Warum?” beschäftigt. Warum wird jemand Lehrer, der noch immer regelmäßig von unlösbaren Prüfungsaufgaben träumt und dem die schulischen Erfahrungen von Scham und Kleinheit bis in die Gegenwart verfolgen? Die Antwort ist sehr einfach, beschreibt aber am besten, was mich als Lehrer und familylab-Seminarleiter täglich begeistert und anspornt: Weil ich Menschen mag und davon überzeugt bin, dass Schule ein wunderbarer Ort sein kann. Ein Ort, an dem Menschen nicht falsch gemacht werden, sondern eingeladen werden, sich und den anderen zu “sehen”. Ich biete Vorträge, Seminare und Beratungen u.a.
Aktualisiert: 2018-07-19
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Leitwolf sein

Leitwolf sein von Juul,  Jesper, Voelchert,  Mathias
Elterliche Führung der Zukunft und ihr geschichtlicher Hintergrund von Jesper Juul »Falls Sie die Hoffnung haben, dass ich in diesem Text irgendeine Methode beschreibe, werden Sie enttäuscht werden. Es gibt kein Patentrezept, wenn es um menschliche Beziehungen geht, und die Leute, die das behaupten, sind eher gute Marketingleute als Menschen mit Beziehungs- oder Fachkompetenz. Kein Muster und keine Methode kann jemals den moralischen Konsens – der unser Denken so lange Zeit beherrscht hat – ersetzen, oder uns ein vergleichbares Gefühl von Sicherheit und Gewissheit geben. Aber: Am Ende entscheiden Sie! Wir leben in einer Welt, in der es nicht nur möglich geworden ist, persönliche Entscheidungen zu treffen – es ist notwendig geworden! Entscheidungsfreiheit bringt persönliche Verantwortung mit sich, und ich hoffe, dass Sie ein bisschen mehr über sich selbst wissen, wenn Sie diese Seiten gelesen haben. Vor einigen Jahren habe ich mich während eines Vortrags sehr kritisch zu einer in Mode gekommenen Erziehungsmethode geäußert, die nach dem Grundsatz verfährt, gehorsame und folgsame Kinder zu belohnen. ... Fast beschämt erzählte mir in der Pause die Leiterin eines kleinen Kindergartens, dass sie in Absprache mit den Erzieherinnen ebenjene Methode eingeführt habe, die ich so deutlich kritisiert hatte. Der Grund: „Wir waren nicht in der Lage, die Kinder am Ende des Tages dazu zu bringen, die Spielecke aufzuräumen“. Meine Antwort lautete: Wenn es den Erwachsenen in einer Tageseinrichtung nicht gelingt, in einer Gruppe von Drei- bis Sechsjährigen eine Atmosphäre und Kultur von Mitarbeit und Teilnahme zu erzeugen, müssen sie dringend ihre zwischenmenschlichen Kompetenzen überdenken und sie zusammen mit ihrem Führungskonzept grundlegend ändern. Mit einer primitiven Methode, Kinder zu manipulieren, ist es jedenfalls nicht getan.« Jesper Juul, geb. 1948 in Dänemark, ist einer der bedeutendsten und innovativsten Familientherapeuten Europas, Konfliktberater und Gründer von familylab – die Familienwerkstatt. Durch zahlreiche Seminare, Vorträge, Medienauftritte und erfolgreiche Elternbücher wurde er international bekannt. Seit über 35 Jahren arbeitet er mit Familien. Seine respektvolle, gleichwürdige Art, mit Menschen umzugehen, beeindruckt Fachleute und Eltern immer wieder neu. »Juul ist eine Lichtgestalt der modernen Pädagogik. ... Im Unterschied zu vielen Kollegen betont er nicht die Schwierigkeiten, sondern die Ressourcen der Eltern-Kind-Beziehung. Der selbstquälerischen Suche nach Schuld setzt er einen gelassenen Optimismus entgegen.« Der Spiegel
Aktualisiert: 2018-07-20
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Das wird Schule machen

Das wird Schule machen von Reinke,  Andreas, Voelchert,  Mathias
Die Werte oder Wertvorstellungen, die wir zwei bis drei Jahrhunderte lang hatten, sind mehr oder weniger verschwunden. Ich glaube, dass meine Eltern genau so viele emotionale Schwierigkeiten mit ihrer Elternrolle und mit uns Kindern hatten wie die Eltern heute, aber wenn es um Werte ging – also um die Frage, was macht man, wenn dieses oder jenes passiert –, war es eigentlich ganz einfach. Sie konnten sich mit der Nachbarin unterhalten, mit der Schwester, dem Bruder oder mit meinen Lehrern, und die hatten alle irgendwie dieselbe Meinung. Ich kann mich zum Beispiel nicht erinnern, dass meine Eltern und meine Lehrer je gestritten hätten. Wenn meine Eltern meinten, ich wäre ein schlechtes Kind, dann meinten meine Lehrer das auch, und so war es dann auch. So etwas gibt es heute kaum – die armen Lehrer! Die Wertvorstellungen meiner Eltern und der Eltern meiner Freunde waren ganz einfach: „In unserer Familie machen wir, was man macht, und wir machen nicht, was man nicht macht.“ So war das. Heute gibt es kein „man“ mehr. Darüber können wir natürlich trauern und sagen, dass wir etwas ganz Wichtiges verloren haben. Doch ich denke, dass einige der Wertvorstellungen, die wir damals hatten, nicht besonders konstruktiv waren. Als Paare, Partner oder Eltern haben wir heute andere Ziele. Eltern wenden sich an sogenannte Experten und fragen: „Wie macht man das? Mein Kind will kein Gemüse essen, was mache ich? Mein Kind will nicht schlafen, was mache ich? Mein Kind will seine Hausaufgaben nicht machen, was mache ich? Mein fünfzehnjähriger Sohn kommt abends nicht nach Hause, was mache ich?“ Ich denke, wir wissen alle, dass es solche Antworten nicht wirklich gibt. (…) Ich glaube, als Eltern muss man sich fragen, wie das eigene Gefühl ist. Und wenn man das Gefühl hat, „jetzt ist es genug“ oder „jetzt ist es ein bisschen zuviel“, sollte man versuchen aufzuhören. Man kann auch seinen Partner fragen, oder man kann – wenn man wirklich Mut hat – mit diesem Diktiergerät herumlaufen. Aber das sollte man sich dann nur so drei Minuten am Stück anhören und nicht länger. Jesper Juul Bei diesem Buch handelt es sich um die Verschriftlichung eines hervorragenden Vortrags, den Jesper Juul 2009 in Geretsried bei München vor Eltern und Fachleuten gehalten hat. Der zweite Teil des Buchs gibt eine an den Vortrag anschließende Fragerunde wieder.
Aktualisiert: 2018-07-20
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Erlebnisorientierte Familientherapie

Erlebnisorientierte Familientherapie von Stöckel,  Cornelia, Voelchert,  Mathias
Wenn Symptome und herausforderndes Verhalten als Reaktion auf destruktive Familien- und Kommunikationsstrukturen verstanden werden, ist es unethisch, den Symptomträger zum Patienten zu machen. Der »leere Stuhl« wird in der therapeutischen Arbeit gelegentlich eingesetzt, um ein abwesendes Familienmitglied zu symbolisieren und in die Arbeit miteinzubeziehen. Ein Merkmal der erlebnisorientierten Familientherapie ist es, alle Familienangehörigen mit Nachdruck zu den Sitzungen einzuladen und die Begegnung untereinander zu fördern. Potentiell leere Stühle sind dann »voll«. Die erlebnisorientierte Familientherapie ist eine konsequente Antwort auf ethische Fragen, indem sie die Eltern in die Pflicht nimmt. Die Kinder sind eingeladen, dabei zu sein mit dem Ziel sie von der Last »das Problem zu sein« zu entlasten. Der Therapeut steht weder auf der Seite der Eltern noch auf der Seite des Kindes/der Kinder. Stattdessen will er die Entwicklung aller Familienmitglieder und ihrer Beziehungen zueinander unterstützen.
Aktualisiert: 2018-07-19
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