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Ikarus oder die Zerbrechlichkeit der Flügel

Ikarus oder die Zerbrechlichkeit der Flügel von Sedlak,  Erich
Jahrzehnte lang war Erich Sedlak in leitenden Positionen für das Österreichische PEN-Landeszentrum NÖ tätig. Erst als dessen Generalsekretär und darnach als dessen Präsident. Insgesamt stand er 24 Jahre im Dienst einer Vereinigung, die sich als Teil eines weltumspannenden Netzes versteht und dem die unbedingte Einhaltung und strikte Umsetzung von Meinungsfreiheit ein nicht verhandelbares Anliegen ist. Mit welchen Begründungen immer versucht wird, Gedankenfreiheit zu begrenzen, und seien diese auch dem Willen und dem Wirken von Gottheiten oder staatsphilosophischen Notwendigkeiten geschuldet, ist einerlei, denn grundsätzlich ist die Freiheit prioritär zu beachten: In ihr sind die Möglichkeiten, in Alternativen zu denken, begründet.
Aktualisiert: 2020-07-03
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Wofür der Mensch Kunst braucht

Wofür der Mensch Kunst braucht von Wach,  Rudi
Die Kindheit hat Rudi Wach in Thaur in Tirol verbracht. Im Jahr 1955 zog er nach Mailand.Dort schrieb er sich an der Accademia delle Belle Arti di Brera ein und wurde Schüler von Marino Marini. Gleich kam er mit dem Bildhauer Umberto Tibaldi in engen Kontakt, teilte mit ihm die künstlerischen Ideale. Aus dieser Zeit stammen die ersten Skulpturen der Schauenden und der Mütter, zentrale Themen der frühen Phase seines Schaffens. Im Jahr 1956 befreundete er sich mit Mario Negri. Während dieser Periode arbeitete er an den Modellen seiner Stadt der Zukunft. 1957 lernte er Alberto Giacometti kennen, der ihn nach Paris einlud. Dort blieb er für die nächsten drei Jahre, unterbrochen nur durch Kurzaufenthalte in Mailand und Wien, wo seine Freundschaft mit Fritz Wotruba entstand. 1959 gewann er den ersten Preis bei der Biennale della Gioventù in Görz und 1962 den Theodor-Körner-Preis der Stadt Wien. Im Jahr 1963 kehrte er definitiv nach Mailand zurück.
Aktualisiert: 2020-07-03
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MEDITATION ÜBER DEN GEFALLENEN BAUM

MEDITATION ÜBER DEN GEFALLENEN BAUM von Barbakadse,  Dato
Du bist eine Erdichtung des Windes in meinem Gedanken, in dem es keinen leeren Platz für deine Träume gibt, die wie ängstliche Vögel auf vielen verschiedenartigen frischen Zweigen mit vielen verschwundenen Gesichtern sitzen und nicht wissen, wann jene verschwinden, die schon öfter verschwunden sind und auch nicht irgendwann erscheinen werden, und deren Fliegen das Nichtwissen der Erinnerung vom Verschwundenen ist, wo du und ich, als wäre es ein warmer Faden, miteinander spinnen und lächeln, damit wir gegenseitig die Fragen »Wo sind wir« und »Wer sind wir« hören in welchem deinem Flügel? in welchem meinem Gedanken?
Aktualisiert: 2020-06-09
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Notfall: Covid-19

Notfall: Covid-19 von Hosch,  Reinhart, Niederle,  Helmuth A
Corona heißt der neue David und zielt auf unsre Stirn Karl Lubomirski Krankheiten kommen herum heutzutage. In meinem Leben werde ich es nicht mehr nach China scha en. Der Kanzler gibt Interviews. Clementine Skorpil Die Maske auf seinem Gesicht sagt alles, Lässt keine Geheimnisse o en. Keine Barriere kann die Lu vom Wabbern abhalten. Amlaniyoti Goswami Da ogen Stimmmoleküle umher, aber niemand sagte den Satz fertig. Irene Santorin Unter normalen Umständen können wir uns von der Welt zurückziehen. Aber es gibt keinen Rückzug vom verordneten Rückzug. Ulla Moschen Alles deutet darauf hin, dass in der Welt nach Covid-19 jedes Volk vor allem zu sich selbst zurück nden möchte. Boubacar Boris Diop
Aktualisiert: 2020-06-08
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Manifesto Alpe-Adria

Manifesto Alpe-Adria von Beretta,  Cristina, Miladinović,  Mira, Wintersteiner,  Werner
Das Alpen-Adria Manifest ist ein Plädoyer, Erinnerungsarbeit als „Zukunftsarbeit“ zu betreiben, und aus der Rückschau auf das letzte Jahrhundert Lehren zu ziehen und Kräfte zu sammeln für eine weltbürgerliche Politik der Gerechtigkeit, der Gleichheit und der Freiheit. Eine Politik, die sich nicht scheut, große Veränderungen in Angriff zu nehmen, und die globales mit regionalem Denken und Handeln in der Alpen-Adria Region verbindet.
Aktualisiert: 2020-06-08
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Morgenlichtwind in den Pappeln

Morgenlichtwind in den Pappeln von Moser,  Annemarie
Erinnerung. Ein Ort, an dem das Vergangene wiedererschaffen wird. Gedächtnis das Depot, in dem noch brauchbare Reste lagern, geordnet für eine mögliche neue Verwendung. Nicht alles lässt sich hier ablegen und bleibt so liegen. Von starken Gefühlen, die Jahrzehnte überdauert haben, geht ein Sog aus, wirbelt, rüttelt, reißt die schwächeren Ordnungen auseinander, gibt den nächsten Wiederaufbauversuchen Schwung.
Aktualisiert: 2020-05-19
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Von Honig und Absinth

Von Honig und Absinth von Rouanet,  Nathalie
Als Léna das Museum verließ, war es gerade Mittag. Sie staunte über die Sonne, die die Eingangstreppe und den Platz davor mit ihrem scheuen Winterlicht verwandelt hatte. Der Schnee glänzte und glitzerte. Weit über den Gärten ragte die Turmspitze des Rathauses in einen stahlklaren Himmel empor. Sie dachte an den feuchten, schmutzigen Nebel, an den falben Morgenhimmel, als sie in der Früh den Rosengarten durchquert hatte. Sie hätte ihn lieber meiden sollen. Sie hasste die makabre Erscheinung der in Jute verpackten Rosenstöcke, sie erinnerten sie an einen Friedhof oder an schaurige Szenen eines »Film noir«. An jenem Morgen hatte sich ein scharfes Bild aufgedrängt, eine seltsame Assoziation: das Gesicht Yves Montands in dem Film von Costa-Gavras, die Hände gebunden, die Augen geblendet, den Strick um den Hals. Alles schwarz-weiß.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Die neue Aufklärung in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Die neue Aufklärung in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft von Reinalter,  Helmut
Am 20. und 21. Oktober 2017 fand im Palais Franz-Stephan in Wien der Internationale Kongress „Das neue Aufklärungsdenken und der Wandel der Gesellschaft“ des Club of Rome/ Chapter Österreich mit spannenden Ergebnissen statt. Die dort gehaltenen Vorträge wurden in der Zwischenzeit publiziert: Das neue Aufklärungsdenken und der Wandel der Gesellschaft. Club of Rome-Kongress des Chapters Österreich, hg. von Helmut Reinster, Wien 2017. Der kontroverse Diskurs über den heutigen Stellenwert der Aufklärung und des Aufklärungsdenkens ist nach wie vor sehr aktuell und bedeutsam. Die Prinzipien und Werte, wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Humanität, Menschenrechte und Menschenpflichten zählen zweifelsohne zum errungenen Erbe der Aufklärung, das heute allerdings wissenschaftlich sehr unterschiedlich beurteilt wird.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Die Nichtwiedergutmachung

Die Nichtwiedergutmachung von Svatek,  Kurt F.
Kann der Mensch etwas wieder gut machen, das entweder durch sein Verschulden, aber auch schicksalhaft, materiell oder geistig zerstört, vielleicht auch nur beschädigt wurde? Kann etwas in Ordnung, in einen früheren Zustand gebracht, ein Fehler, ein Schaden, oder auch nur ein Versehen repariert werden, als ob nichts geschehen wäre? Selbst nach einem Tsunami, wie auch Kriege es sind, kann zwar ein Dorf wieder aufgebaut werden, aber ist es nicht ein anderes als vorher, nicht nur von den Gebäuden her?
Aktualisiert: 2020-07-09
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Damaskus

Damaskus von Abu Saad,  Zohir
Da ist eine Stadt, die anders ist als die anderen Städte, eine Hauptstadt, die anders ist als alle anderen. Eine Stadt, zu der bereits die Propheten hinaufstiegen, um ihren Segen zu erlangen, deren gottesfürchtige Männer ihre Winkel aufsuchten und die den Heiligen des Islam als beständige Stütze galt. Auch christliche Heilige beugten ihre Häupter vor ihrer Heiligkeit, Gottesfürchtige schritten andächtig durch ihre Gassen und Priester suchten die Herrlichkeit dieser Stadt auf. Kuppeln von Mausoleen schmückten ihren Himmel und Familienangehörige des Propheten Mohammed fanden im Sand der Stadt ihre letzte Ruhestätte. Dieser Stadt wurde ein Name aus vier geheimnisvollen arabischen Buchstaben gegeben. Jeder einzelne von ihnen ist heilig und ihr Name ist unantastbar im Schutze Gottes. Denn die Ehrfurcht vor diesem Namen ist so groß, wie die tausend Jahre, die vergangen sind, um zu diesen Buchstaben zu gelangen. Ihr Name – einer griechischen Göttin gleich – lautet Damaskus.
Aktualisiert: 2020-07-09
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