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Ungefähre Hauptrichtung

Ungefähre Hauptrichtung von Czech,  Hermann
In diesem Band sind Texte und Gespräche der letzten 20 Jahre versammelt. Sie schließen an die Auswahl von theoretischen Texten Hermann Czechs aus dem Jahr 1996 an, die ebenfalls im Löcker Verlag als erweiterte Neuausgabe des ursprünglichen Bandes „Zur Abwechslung“ aus dem Jahr 1977 erschienen ist. Hermann Czech hat seit den frühen 60er Jahren ein umfangreiches und kaum überschaubares Konvolut an architekturtheoretischen und -kritischen Schriften verfasst; in Tageszeitungen, Magazinen, Themenbänden und als Vorträge, Lektionen sowie in zahllosen Interviews und Gesprächen eröffnet er als einer der wenigen bauenden Architekten dieses Landes weiterhin ein theoretisches Gebäude, das durch den nun geplanten dritten Band bis in die Gegenwart reicht. Er setzt damit die Tradition eines Adolf Loos, eines Josef Frank fort, und zusammen mit Kollegen wie Friedrich Kurrent und Friedrich Achleitner (um nur zwei Beispiele zu nennen) bilden diese Schriften die gedanklich theoretische Basis für die heutige Architektengeneration, die mit Beiträgen und Lehrtätigkeit von Sigrid Hauser, Otto Kapfinger, Adolf Krischanitz , Christian Kühn und einigen anderen weiteres theoretisch kritisches Unterfutter erhält, um die Zukunft der Menschen lebenswert und nachhaltig mittels Architektur mitzugestalten. Ein Begriffs- und Namenregister erschließen das Buch auch von dieser Seite.
Aktualisiert: 2021-10-15
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Carl Seelig, Schriftsteller

Carl Seelig, Schriftsteller von Weinzierl,  Ulrich
Carl Seelig, Schriftsteller, so pflegte sich auf seinen Visitenkarten ein Zürcher vorzustellen. Dieser Mann, der am 15. Februar 1962 - mit 68 Jahren - bei einem Unfall ums Leben kam, hat in der Tat sehr viel geschrieben: mehrere Bücher, darunter eines über Robert Walser, eine Einstein-Biographie und einige Gedichtbände. Darüber hinaus war der begüterte Bürgersohn einer der eifrigsten Rezensenten seiner Zeit, aus dessen journalistischer Tagesarbeit tausende Artikel hervorgingen. Heute und seit längerem ist Carl Seelig nur mehr wenigen ein Begriff, und diesen in erster Linie als Walsers Vormund, kaum als Autor. Nicht ohne Grund. Was Seelig der Literatur zu geben vermochte, bestand weniger in imponierender eigener künstlerischer Leistung als in der rückhaltlosen Unterstützung anderer, Größerer. Er half mit einer Leidenschaft, die ihresgleichen sucht, aber nicht findet. Er half mit Worten und Taten, setzte seine Person und sein Vermögen ein. Sie alle, ob Joseph Roth oder Ignazio Silone, ob Alfred Polgar oder Mechtilde Lichnowsky, ob Musil, Zweig, Broch, Hesse, Thomas und Heinrich Mann, ob Nelly Sachs oder Max Brod - sie konnten auf ihn zählen, ihm vertrauen. Er hatte jedoch auch für die Sorgen der anderen, der Namenlosen, allzeit ein offenes Ohr, war zur humanitären Aktion, oft im stillen, bereit. Gerade in der Ära des Faschismus bot er den Bedrängten und Verfemten Schutz und Trost, gehörte er zu jenen Gerechten in der Schweiz, deren persönlicher Einsatz die Schändlichkeit offizieller Politik zwar nicht vergessen läßt, aber manches gut machte, was andere verdarben. Wenn von den Mäzenen dieses Jahrhunderts die Rede ist, wird der Name Carl Seelig genannt werden müssen. Denn wo Not war, hat er sie zu lindern versucht, wo Unrecht herrschte, hat er Recht getan und mehr als das. Leben und Wirken Carl Seeligs werden in diesem Buch dokumentiert, durch Selbstzeugnisse und vor allem durch Selbstzeugnisse und vor allem durch zahlreiche Zitate aus unveröffentlichten Briefen von einigen der bedeutendsten Persönlichkeiten - Schriftstellern, Künstlern, Wissenschaftern - der Epoche. Beabsichtigt war keine Hagiographie, sondern ein möglichst differenziertes Bild, dessen Schatten wohl aber das Licht nur stärker hervortreten lassen.
Aktualisiert: 2021-10-07
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Auf der Suche nach der Verlorenen

Auf der Suche nach der Verlorenen von Jusek,  Karin J
Zu Ende des neunzehnten Jahrhunderts gab es in ganz Europa ExpertInnen der Prostitution, die in heftige Debatten verwickelt waren. Die Analyse dieser Diskussionen, die sich über Jahrzehnte erstreckten und in den verschiedenen Ländern natürlich unterschiedlich verliefen, verschafft uns heute interessante Einsichten in das gesellschaftspolitische Leben dieser Zeit.
Aktualisiert: 2021-10-07
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Selbstmörder

Selbstmörder von George,  Manfred, Szittya,  Emil
"Statt belastender Lektüre, Materialerdrückung oder Theoretisierung (Möglichkeiten, die das Thema erwarten ließe), deutet bereits das Vorwort eine Morallehre an, die das Werk durchzieht. Szittya spricht von Geheimnissen, die den Menschen umgeben und deren Undurchschaubarkeit das Mysterium seines Lebens bildet, von Freitod, Selbstentleibung und Selbstmord als Symbol, sowie von der Absicht, einen Beitrag zur Kulturgeschichte aller Zeiten und Völker zu leisten, durch Extrakte von interessanten, aufzeichnungswerten Selbstmordfällen´. Er agiert als Sammler, der durch seine Schatzräume führt und den Leser einweihen möchte, nicht als Wissenschaftler, der zu analysieren versucht." Robert Fleck, DIE PRESSE
Aktualisiert: 2021-10-07
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Für Adolf Loos

Für Adolf Loos von Altenberg,  Peter, Bahr,  Hermann, Berg,  Alban, Rukschcio,  Burkhardt
Der "öffentlichen Meinung", die für den Architekturerneuerer und Lebensreformer Adolf Loos nur Spott und Hohn hatte, widersetzte sich zu seinen Lebzeiten eine Gegenöffentlichkeit bedeutender Persönlichkeiten. FÜR ADOLF LOOS macht zwei Sammlungen von Aussagen dieser Menschen wieder oder überhaupt zum ersten Mal zugänglich: die in nur kleiner Auflage 1930 erschienene Festschrift für Adolf Loos zu dessen 60. Geburtstag und die erhaltenen Seiten aus dem Gästebuch des bahnbrechenden Laoshauses auf dem Wiener Michaelerplatz in Faksimile - mit einer Einleitung und den Anmerkungen des bedeutenden Loosforschers Burkhardt Rukschcio sowie der Transkription der handschriftlichen Eintragungen.
Aktualisiert: 2021-10-07
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Ein unheiliges Experiment

Ein unheiliges Experiment von Köper,  Carmen R
Das "Neue Theater in der Scala" (1948-1956) gehört längst zu den Theaterlegenden Wiens. Das "Burgtheater des Volkes", in dem unter anderen Kräfte wie Karl Paryla, Wolfgang Heinz und Otto Tausig - neben Gästen wie Therese Giehse und Helene Weigel -, Hanns Eisler, John Heartfield und Teo Otto wirkten, spielte in den acht Jahren seines Bestehens Klassiker der Weltliteratur ebenso wie Stücke des in dieser Zeit boykottierten Bert Brecht, der in der Scala auch inszenierte. Trotz eines Aufrufs, den Brecht, Feuchtwanger, Piscator und andere unterschrieben hatten, wurde die von der KPÖ unterstützte Scala nach dem Abzug der russischen Besatzungsmacht geschlossen und später auch das Gebäude abgerissen.
Aktualisiert: 2021-10-07
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Träume aus dem Krieg

Träume aus dem Krieg von Schreiber,  Hermann, Szittya,  Emil
Emil Szittya, sensible Doppelbegabung für Literatur und Malerei, entschließt sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs, die Menschen, die ihm begegnen, nicht nur nach ihren Verhältnissen, sondern vor allem nach ihren Träumen zu befragen. Das für Frankreich seltsam ruhige erste Kriegsjahr, danach die deutsche Invasion mit den Fluchtbewegungen, die Tricks auf allen Straßen in den Süden und die Versuche, sich in andere Länder zu retten, das alles sind Verhältnisse, die in einem alten Land die angestammten Ordnungen aufgelöst haben, die Menschen zusammenbringen, die einander sonst nie kennengelernt hätten, Menschen, die mit dieser Veränderung ihrer Lebensbedingungen und Familienverhältnisse oft gar nicht mehr gerechnet hatten. Die auf diese Weise entstandene besondere Lage ist von den großen Schriftstellern der Emigration wiederholt geschildert worden. Aber Szittyas Aufzeichnungen der Träume, die diese Unglücklichen und Entwurzelten ihm erzählen, schaffen für die neue chaotische Wirklichkeit eine zweite Ebene; in den Träumen kommen das Entsetzen und die Ängste, der Haß und die Hoffnungen ungeschminkt und grell zum Vorschein, und es entsteht ein faszinierendes, wenn auch oft alphaft-erschreckendes neues Bild einer Zeit, die wir zu kennen meinten. Da Szittya aber auch die Menschen schildert, die ihm diese Träume erzählen, und die Verhältnisse charakterisiert, erhalten wir ein verblüffendes und zugleich instruktives Gesamtbild der Kriegsjahre und blicken tief hinein in die Seelen von deutschen und französischen Soldaten und Offizieren, von Flüchtlingen, ihren Frauen und Kindern, von Künstlern und Gleichgültigen. Ein originelles, aber ernsthaftes, ein unverwechselbares und notwendiges Buch, ein Stück Seelengeschichte des alten Europa in seiner schwersten Stunde.
Aktualisiert: 2021-10-06
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Der Mann der immer dabei war

Der Mann der immer dabei war von Haase,  Sabine, Lamping,  Manfred, Szittya,  Emil
Dieser in den Jahren 1931-32 verfaßte Roman aus dem Nachlass Emil Szittyas ist eine gleichermaßen drastische wie hellsichtige Analyse der Entwicklung der Welt in diesem Jahrhundert: Nämlich eine Vorwegnahme der Aufteilung unseres Planeten in zwei verfeindete Lager, die ewig unversöhnt bloß ihr ideologisches Süppchen kochen, das u.a. die Europäer ungefragt auszulöffeln haben. Vor diesem Hintergrund inszeniert Szittya politisches Welt-Theater, einfallsreiche Schmierenkomödien, in denen von Korruption bis zur Kriegshetze alles abgespult wird. Und auch die Akteure sind bekannt: Amerikanisches Großkapital (und wen erinnert der Name ´Bockteller´nicht an den amerikanischen Ölmagnaten und großzügigen Mäzen Rockefeller?), Sowjet-Funktionäre, Via und KGB, die, im Widerstreit mit religiösen Sekten und Vereinen, Europa und die Dritte Welt als unfreiwillige Gastgeber ihrer abenteuerlichen Interventionen benutzen. In diesem Chaos politischer Umtriebe kommt das Leseerlebnis dennoch nicht zu kurz: Eine spannende Geschichte zwischen Liebe und Tod, die ihren Helden hat, der sich in allen Lagern zu behaupten weiß, ob in den Zimmern amerikanischer Chefetagen, oder den Folterkammern des KGB. Dieser Held ist tatsächlich ´Der Mann der immer dabei war´, und das vor allem zur Unterhaltung des Lesers.
Aktualisiert: 2021-10-06
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Mittendrin am Rand

Mittendrin am Rand von Eigner-Kobenz,  Herbert
„Auf dem Weg in die Firma. Er geht zur Straßenbahnstation. Auf einmal bleibt er stehen. Betrachtet zwischen zwei Kopfsteinpflasterköpfen einen grünenden Spitzwegerich, beschienen von den Milchschleiern einer noch zaghaften Sonne. Er wurde noch einmal bewahrt. Vor dem Sturz in den Abgrund zwischen den Kopfsteinpflasterköpfen, vor dem Fall in den Tag.“ Den Anderen am Rand erkennen, in der Mitte des Eigenen. Menschenzeit gebündelt in kurzen Augenblicken. Herbert Eigner-Kobenz spannt in seinen Eindrücken, Skizzen und Notaten mit wenigen Strichen einen riesigen Bogen vom Jungen im Hof bis zum Witwer am Flussufer, von hartnäckiger Traurigkeit zu plötzlichem, sanft-prallem Glück. Er verdichtet Erlebtes, Beobachtetes zu Literatur, gibt den denkbaren Biografien der Mitmenschen durch seinen Augenwinkel in pointierten Miniaturen den größtmöglichen Raum.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Vom Paradies der kleinen Leute zum Erlebnis Wohnen

Vom Paradies der kleinen Leute zum Erlebnis Wohnen von Schwarz,  Werner Michael, Winkler,  Susanne
Die Gemeinnützige Siedlungs-Genossenschaft Altmannsdorf und Hetzendorf (AH), gegründet 1920, geht auf die Wiener Siedlungsbewegung nach dem Ersten Weltkrieg zurück. Wirtschaftliches Elend und demokratischer Aufbruch prägten diese Jahre. Am Rosenhügel in Meidling wie an anderen Orten in Wien nahmen Menschen ihr Leben selbst in die Hand: In Genossenschaften organisiert, errichteten die SiedlerInnen bescheidene Häuser mit großen Nutzgärten, wo sie sich mit Obst- und Gemüseanbau sowie Kleintierhaltung selbst versorgten. Vom prominenten Intellektuellen, ArchitektInnen und PolitikerInnen der Zeit unterstützt, erregte ihre Selbsthilfe auch international großes Aufsehen. In den 1920er-Jahren errichtete die Genossenschaft mehr als 1.000 Siedlungshäuser. 1934 beendete das diktatorische Regime unter Engelbert Dollfuß die Selbstverwaltung, 1938 wurden unter NS-Herrschaft jüdische SiedlerInnen vertrieben und ermordet, WiderstandskämpferInnen eingekerkert und hingerichtet. Nach Kriegsende 1945 und mit Wiederbeginn der Demokratie konnte die Genossenschaft wieder an ihre wichtigste Mission anknüpfen - leitbaren Wohnraum in Wien zu schaffen.
Aktualisiert: 2021-10-14
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