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1921 Familientreffen

1921 Familientreffen von Milletich,  Helmut Stefan
Anhand des Lebens der Protagonisten dieses Romans (Deutsche, Kroaten, Ungarn, Roma) entwirft Helmut Stefan Milletich das ganze weite Panorama der Jahre nach dem 1. Weltkrieg im damaligen Westungarn, dem heutigen Burgenland. "Die Menschen dieses Landstrichs wurden von ihren Herren – wie es schien – vergessen. Sie sprachen Deutsch oder Kroatisch, in der Schule sprachen sie Ungarisch, – ein ganz schlechtes, das sie Jahrzehnte nach ihrem Schulbesuch selber nicht mehr richtig verstanden, schreiben konnten sie es auch während des Besuchs der Schule nicht eigentlich. Zwischen den Dörfern lagen kleine Städte, die noch nicht den Status Stadt hatten, aber man fühlte sich wie in einer Stadt, gab es da doch Ämter und Geschäfte, die entfernt an die Ämter und Geschäfte in Pressburg/Pozsony oder Ödenburg/Sopron erinnerten, die aber freilich um ein Vielfaches kleiner waren als diese genannten Städte, und auch die Ämter und Geschäfte waren um ein Vielfaches kleiner als die Ämter und Geschäfte in diesen Städten. Man scherte sich eigentlich auch nicht um das, was es in diesen sogenannten Städten gab..."
Aktualisiert: 2021-01-29
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Sag Du es Deinem Kinde

Sag Du es Deinem Kinde von Derschmidt,  Friedemann
Friedemann Derschmidt beschäftigt sich mit der Frage, wie die nationalsozialistische Ideologie bewusst oder unbewusst über Generationen in den Familien weitergetragen wird und wie weit der „Geist des Vergangenen“ nachwirkt. In ironischer Reaktion auf die „rassenhygienischen Vererbungstheorien“ seines Urgroßvaters, dem namhaften Eugeniker Univ. Prof. Dr. Heinrich Reichel (Graz, Wien), stellt Derschmidt die Frage nach einer „Ideologischen Vererbungslehre“. Der Autor versucht unter Einbeziehung aller mitbetroffenen lebenden Verwandten, Möglichkeiten zu finden und Methoden zu schaffen, mit den problematischen politischen Verstrickungen der eigenen Familie vor, im und nach dem Nationalsozialismus umzugehen. Das im Buch vorgestellte Projekt stellt eine neue Methode vor, die kollektive und die private Erinnerungskultur der eigenen Familie in einer „Zeit nach den Zeitzeugen" mit aktuellen Fragen von Identität, Haltung und Gesellschaft abzugleichen.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Ludwig

Ludwig von Reinprecht,  Michael J.
Doktor Ludwig Reiter, angesehener Theologieprofessor und Seelsorger aus Kärnten, wird 1913 als Vizerektor des österreichischen Pilgerhospizes nach Jerusalem berufen. Er kommt in einer für ihn fremden orientalischen Welt an. In Jerusalem empfängt Ludwig fromme Pilgergruppen aus der Steiermark und Kärnten. Plötzlich passiert etwas für ihn Unvorhergesehenes, Geheimnisvolles, Verbotenes: Er gerät in eine sich langsam entwickelnde Liebe zu der 17-jährigen jüdischen Tochter eines bosnischen Bankiers, der in den Aufbau von Erez Israel investiert. Der Alltag des Theologen gerät ins Wanken. Soll er seiner brennenden Leidenschaft nachgeben und sich gegen seine bisherige Identität als ka¬tholischer Theologe entscheiden? Diese Frage quält ihn. Im Sommer 1914 wird es in Jerusalem düster, die Gewit¬terwolken aus Europa nahen, das osmanische Reich dreht die Schraube enger, frisch eingewanderte Juden werden vertrieben, im österreichischen Pilgerhospiz harrt nur der Rektor aus. Ludwig muss Jerusalem verlassen. Und am 14. September 1914 legt der letzte Lloyd-Liniendampfer nach Triest von Jaffa ab ...
Aktualisiert: 2020-12-03
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Die andere Seite der Vernunft

Die andere Seite der Vernunft von Schmidauer,  Günter
Es gibt ein Gegenmittel gegen die weltweiten Pandemien der Dummheit und der Intoleranz: das überlegt gesetzte Wort, das der Zärtlichkeit des Denkens verpflichtet ist. Dazu gehört die Erkenntnis, der Verstand allein vermag nie Lösungen zu finden, die den Menschen in seiner Gesamtheit erfassen. Lösungen sind – bei aller Gültigkeit bis auf Widerruf – Zeichensetzungen, auf dem so schwierigen wie gefahrvollen Weg der angestrebten Selbsthumanisierung jedes Einzelnen. Günter Schmidauer nimmt Lesende mit auf den Weg des Erkennens, ohne Heilsbotschaften zu verkünden. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Denken und das Erahnen von Inhalten, die über dieses Denken hinausgehen. (Helmuth A. Niederle)
Aktualisiert: 2020-11-27
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