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Eurydike überlebt

Eurydike überlebt von Neuwirth,  Barbara
Der Mythos von Orpheus und Eurydike wurde im Laufe der Jahrhunderte vielfach erzählt und verarbeitet – immer war es jedoch Orpheus, der im Mittelpunkt des antiken Stoffes stand. Barbara Neuwirth rückt erstmals Eurydike in den Fokus der Geschichte: Nicht Orpheus entscheidet über das Schicksal von Eurydike, sondern Eurydike selbst bestimmt eigenmächtig über ihre Zukunft. Nach verschiedenen Entwicklungsstadien des Textes ist Barbara Neuwirth nun in Form eines Hörspiels eine einzigartige Um- und Neudeutung des Stoffes gelungen, die eine vollkommen andere Perspektive auf den Mythos und den damit verbundenen Erzähltraditionen (erzählt von Männern, über Männer) zulässt. In einem zeitgenössischen Setting an Bord eines Containerschiffes angesiedelt, wird das Schicksal von Eurydike neu verhandelt. Damit setzt Barbara Neuwirth die „Arbeit am Mythos“ (Hans Blumenberg) fort und gibt Anstoß für richtungsgebende Impulse im Sinne einer neuen Lesart. Eine spannende Neuentdeckung des Mythos!
Aktualisiert: 2021-09-30
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Denn ich halte nichts davon, mich zu versiegeln

Denn ich halte nichts davon, mich zu versiegeln von Helmut,  Neundlinger, Simone,  Hirth
Haben Sie schon einmal Post von einem Toten bekommen? Noch dazu von einem Dichter? Wann haben Sie das letzte Mal eine Postkarte geschrieben? An wen??? Im Namen des Dichters W. H. Auden haben Simone Hirth und Helmut Neundlinger eine poetische Korrespondenz mit 12 zeitgenössischen Autor*innen angestiftet. Sie wurden mit jeweils drei Zeilen aus Gedichten von Auden beschickt und eingeladen, diese zum Ausgangspunkt für eigene Gedichte in Postkartenlänge zu nehmen. In dieser Box ist die »Stille Post mit W. H. Auden« versammelt, jeder Text in einer eigenen graphischen Gestaltung (Gestaltung: Ekke Wolf). Haben Sie jetzt Lust bekommen, eine Karte zu schreiben? Nur zu, die Rückseite gehört Ihnen! Das Postkarten-Projekt ist Teil einer Installation, die im Frühjahr 2022 am Bahnhofsgelände in Kirchstetten eingeweiht werden soll. Dort, wo der Dichter von 1958 an bis zu seinem Tod 1973 seine Sommer verbrachte, wird ihm ein besonderes Denkmal gesetzt: Sein letztes Fahrzeug, ein im Ort verbliebener VW Käfer, bildet den Mittelpunkt der vom Ausstellungsdesigner Peter Karlhuber gestalteten Erinnerungsskulptur. Die Postkarten finden sich in einer neben dem Käfer-Monument aufgestellten Zapfsäule, die mittels audiovisueller Stationen über Audens Leben und Werk Auskunft gibt. Auch in Zukunft sollen Autor*innen mit Zeilen des Dichters beschickt und eingeladen werden, ihm zu antworten – ein poetisches Perpetuum mobile zu Ehren des Dichters, der Kirchstetten zu einem Schauplatz der Weltliteratur machte. Mit jeweils drei Gedichten von: Bastian Schneider, Christian Futscher, Gerhard Ruiss, Maria Seisenbacher, Judith Nika Pfeifer, Magda Woitzuck, Verena Stauffer, Isabella Feimer, Walle Sayer, Simone Hirth, Susanne Toth, Natascha Gangl
Aktualisiert: 2021-09-16
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Flügelhornblasen gegen den Wind

Flügelhornblasen gegen den Wind von Teissl,  Christian
Alfred Gesswein (1911-1983) ist ein stiller Gigant der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Nur wenige Werke kommen dem seinen an Vielfalt und Entwicklungsfähigkeit gleich. Schon in den frühen Versuchen aus den 1930er Jahren zeichnet sich jene zurückhaltende Virtuosität ab, die sich durch sämtliche Werkphasen ziehen wird: von der impressionistisch geprägten Naturlyrik über gesellschaftskritisch orientierte Poesie bis hin zu dem an H. C. Artmann gemahnenden schwarzen Humor der Dialektgedichte. Der 2015 von NÖ. Literaturarchiv erworbene Nachlass Gessweins machte es möglich, das bislang wenig beachtete Werk des Dichters in seiner Fülle zu sichten und zu rekonstruieren. Der in Graz lebende Germanist Christian Teissl erarbeitete auf dieser Basis die erste umfassende Edition der poetischen Werke Gessweins. Ergänzt wird der umfangreiche Band um eine Auswahl aus dem graphischen Werk Gessweins, das sich ebenfalls im Nachlass befand.
Aktualisiert: 2021-04-07
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lieber, liebste, liebes, liebstes

lieber, liebste, liebes, liebstes von Ruiss,  Gerhard
So eindeutig sich Titel und Untertitel dieser Sammlung geben, so uneindeutig sind sie gemeint. Drei persönlichen Ansprachen folgt ein nicht mehr auf Menschen bezogenes „Liebstes“. Nur eine der drei persönlichen Ansprachen verweist auf Liebesbeziehungen, die beiden anderen dienen zur Belobigung oder Belehrung. Noch klarer kommt die Vielschichtigkeit des vermeintlich vorbehaltlosen Zuspruchs im Untertitel zum Ausdruck. Ob ein Gedicht wen oder wogegen es andichtet oder was es wem andichtetet, lässt sich nur im konkreten Einzelfall sagen. Aus diesem Fundus beziehen die sich um die Themenstellung persönlicher und allgemeiner Anreden, Vorlieben und Behauptungen gruppierenden Gedichte ihre Möglichkeiten und kommen dabei zu den unterschiedlichsten Ergebnissen, Obsessionen, Hingaben und Anbetungen nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil.
Aktualisiert: 2021-02-15
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Klosterneuburg sagst du

Klosterneuburg sagst du von Tondl,  Claudia
Wie entstehen kollektive Erinnerungen? Wie prägen Menschen einen Ort mit ihren Geschichten und Erinnerungen? Welcher Ort entsteht durch ihre Erzählungen? Das Buch „Klosterneuburg sagst du“ ist das Ergebnis eines community.art.projektes, das die Dramatikerin Claudia Tondl gemeinsam mit dem KUNSTLABOR Graz, der Caritas Pflege NÖ-Ost und dem Netzwerk Klosterneuburg "Gut leben mit Demenz" umsetzte. Durch Gespräche mit hochbetagten, an Demenz erkrankten Klosterneuburger*innen im Rahmen von Erzählcafés entwickelte Claudia Tondl die literarische Grundlage für das nun vorliegende Buch. Aus einzelnen Worten und Sätzen entsteht nach und nach ein dichtes Gewebe aus Erzählfragmenten. Melancholie, Sentimentalität und Sehnsucht nach Vergangenem ist zu spüren. Auch das Schwere, Bedrohliche wird sichtbar, man hört von einer Generation, die sich bemüht aus dem Krieg wieder in einen Alltag zu finden, die sich lieber an den Wiederaufbau erinnert, daran wie alles besser wurde, als an die traurigen Erlebnisse und Erfahrungen. Die Vielstimmigkeit des Textes vereint sich in einem "Du", das angesprochen wird. Vielleicht ist das Klosterneuburg? Im Dialog zwischen Text und Bild, im Nicht- und Wiedererkennen, in Leerstellen, Auslassungen und der Wiederholung im Sinne eines Wieder-Holens spricht das Buch mit seinem Leser, seiner Leserin. Es lädt ein zum Weitersprechen, Weitererzählen.
Aktualisiert: 2021-03-10
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L+L

L+L von Günther,  Oberhollenzer, Linde,  Waber, Lotte,  Ingrisch, Reinhard,  Linke
Die eine ist als Schriftstellerin bekannt geworden, die mit ihrem Libretto zu Gottfried von Einems Mysterienoper „Jesu Hochzeit“ einen handfesten Theaterskandal heraufbeschwor und sich seit den 1990er Jahren unaufhörlich mit dem Tod und den großen Fragen des Lebens auseinandersetzt; die andere ist als eine der interessantesten und vielseitigsten Malerinnen der österreichischen Gegenwartskunst bis heute präsent und in ein künstlerisches Netzwerk verwoben, das von Friederike Mayröcker und Renald Deppe bis hin zu Bodo Hell reicht. Die Rede ist von Lotte Ingrisch und Linde Waber. Dass die beiden aber nicht nur ihr diesjähriger runder Geburtstag verbindet, ist den allerwenigsten bekannt. Angefangen von ihrer Wohnadresse Gaußplatz 11 in Wien – wo sie zu unterschiedlichen Zeiten residierten – über ihre Vorliebe zur Natur und dem Waldviertel, eint diese beiden großen Frauen die Liebe zur Kunst, aber vor allem ihre gemeinsame Geschichte. Die Schriftstellerin Lotte Ingrisch und die bildende Künstlerin Linde Waber sind mehr als Freundinnen, sie sind Schwestern. Der vorliegende Band versammelt alte und möglicherweise in Vergessenheit geratene Erzählungen und Texte, Libretti und Theaterstücke von Lotte Ingrisch, inklusive Auszüge aus zwei Kriminalromanen. In Dialog dazu treten kraftvolle Zeichnungen und Holzschnitte von Linde Waber, die in ihrer Wohnung am Gaußplatz in Wien oder in ihrem Haus und Garten in Zwettl entstanden sind. Können die Texte von Ingrisch als Fragen an ihre Leserschaft, an das Jenseits oder an ihren verstorbenen Mann, Gottfried von Einem, gelesen werden, so geben Linde Wabers Bilder, die in ihrer Einzigartigkeit und Wandelbarkeit auf die gemeinsam erlebte Vergangenheit zurückblicken, Antworten darauf.
Aktualisiert: 2021-07-19
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Grenzenlos?

Grenzenlos? von Kühn,  Wolfgang
Im Jahr 2020 wurde die Europäische Union auf eine harte Probe gestellt. Aus Angst vor der Ausbreitung eines unberechenbaren Virus gingen zum Schutz des eigenen Landes die Grenzbalken runter, der März 2020 wird als jener Monat in die Geschichte eingehen, in dem Europa seine Landesgrenzen vollständig zurückbekommen hat, in dem die erträumte Einheit zumindest vorübergehend wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen ist. Die neueste Anthologie der Literaturedition Niederösterreich erscheint passend zum 25-jährigen Jubiläum des österreichischen EU-Beitritts und bietet ein buntes Spektrum an essayistischen und literarischen Beiträgen zum Thema Grenzen: politische Grenzen, Grenzen in unseren Köpfen, Grenzen, die eigentlich schon überwunden geglaubt waren. Sieben Autorinnen und sieben Autoren haben sich der Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven genähert, die Texte sind sowohl vor als auch während der Pandemie COVID-19 entstanden, was der Anthologie zusätzliche Aktualität verleiht. mit Beiträgen von: Xaver Bayer, Zdenka Becker, David Bröderbauer, Milena Michiko Flašar, Harald Friedl, Sanda Gugić, Barbara Neuwirth, Ana Marwan, Verena Mermer, Thomas Sautner, Julian Schutting, Michael Stavarič, Peter Steiner, Ilse Tielsch mit Bildern von Matthias Mollner
Aktualisiert: 2021-03-10
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Kostproben

Kostproben von Bruckmeier,  Elfriede
Was sind Erinnerungen mehr als Bilder aus der Vergangenheit, die aus der Jetzt-Perspektive immer auch zu Erzählungen werden? Erinnerungslücken, die aufgefüllt und angereichert werden mit anderswo Erlebtem; Erlebtes, das angereichert wird mit Erfundenem, Fantastischem – „Hätte gewesen sein können?“ In ihren Kostproben werden Elfriede Bruckmeiers Erinnerungen zu Geschichten und Geschichten weitergesponnen zu Erdichtetem, Verdichtetem. In ihrer typisch prägnanten Art erzählt sie von ihrer Kindheit mit dem Großvater, der ersten Begegnung mit ihrem Mann, dem Maler Lothar Bruckmeier, und von Menschen, die sie zwar nie getroffen, aber denen sie ihr Herz geschenkt hat.
Aktualisiert: 2021-03-10
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Sportmärchen

Sportmärchen von Wieninger,  Manfred, Zoehrer,  Wolfgang
Sport und Märchen – gibt es da wirklich Berührungspunkte, wie das vorliegende Buch suggeriert? Nun ja, seit bekannt geworden ist, dass der Froschkönig bei der nächsten Mittelmeer-Meisterschaft im Apnoe-Tauchen an den Start gehen wird und Aschenputtel, der royalen Langeweile im Palast etwas überdrüssig, überlegt, bei den Kreismeisterschaften in den Standardtänzen anzutreten… Ganz zu schweigen von Rotkäppchen, mehrfache Staatsmeisterin im Orientierungslauf, und Rumpelstilzchen, das eben erst einen sporttänzerisch bedeutenden Breakdance-Contest in New Jersey gewonnen hat. In über achtzig satirischen Sportmärchen kommen aber nicht nur Rumpelstilzchen, Rotkäppchen und der Gestiefelte Kater zu Wort, sondern auch die stolze Abseitsregel, der depressive Turnkasten und der Sturzhang, der sich im Zwiegespräch mit dem Skifahrer als heimlicher Patriot entpuppt. In Kombination mit 23 surrealen Farblithografien von Wolfgang Zöhrer ergibt sich daraus ein irrwitziges, komisches (Vor-)lesebuch für Erwachsene, das Manfred Wieninger selbst den sportlich Hartgesottenen nur in homöopathischen Dosen empfiehlt – es sei denn, man fürchtet sich nicht vor dem Bösen Wolf.
Aktualisiert: 2021-03-10
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Betrachtungen

Betrachtungen von Schutting,  Julian
Erstmals wurde aus dem umfangreichen photographischen Archiv Julian Schuttings, das sich wie auch sein literarischer Vorlass im Archiv der Zeitgenossen in Krems befindet, eine Auswahl an Bildern zusammengestellt, die wiederum Ausgangspunkt für die Texte des Buches bilden. Mit den daraus entstandenen literarisch-philosophischen Betrachtungen nimmt Schutting die Leser mit auf eine Wanderung durch die Landschaften, aber auch durch die Geschichte. Aus dem Kleinen, scheinbar Unbedeutenden das Umfassende zu entwickeln, dabei mühelos zeitliche, räumliche und gesellschaftliche Grenzen überspringend, ist das Besondere an dieser Publikation.
Aktualisiert: 2019-08-26
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