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250 Jahre ÖFFENTLICH

250 Jahre ÖFFENTLICH von Freifrau Hiller von Gaertringen,  Julia, Probst,  Veit, Stello,  Annika, Syre,  Ludger
Am 31. Dezember 1770 erließ Markgraf Karl Friedrich von Baden für seine Hofbibliothek in Karlsruhe eine erste Benutzungsordnung. 1765 hatte er die Bücher der ehemals Baden-Durlachischen Hofbibliothek in ein gerade fertiggestelltes Nebengebäude des Schlosses bringen lassen. Als er 1771 die Markgrafschaft Baden-Baden erbte, holte er auch die Bücher dieser Hofbibliothek nach Karlsruhe. Der gemeinsame Bestand der Bibliotheca publica Carolo-Fridericiana wurde auf 20.000 Bände geschätzt. Der Markgraf bestimmte seine Bibliothek zum öffentlichen Gebrauch für das gelehrte Publikum. Das lateinische Statut, das er an die Tür zur Bibliothek anschlagen ließ, regelt den Nutzungszweck, die Öffnungszeiten, das Verhalten der Nutzer in den Bibliotheksräumen, die Ausleih- und Bestellmodalitäten, die Nichtverleihbarkeit von Handschriften und seltenen Drucken, die Fürsorge- und Schadensersatzpflicht der Nutzer für beschädigtes oder verlorenes Bibliotheksgut, die Verlängerung von Leihfristen und die Bestrafung bei Diebstahl. Fixiert wird zudem die noch heute geltende Verpflichtung badischer Verleger zur Abgabe von Pflichtexemplaren und damit die Funktion der Bibliothek als Gedächtnis Badens. Aus Anlass des Jubiläums präsentiert die Badische Landesbibliothek die zeitgenössischen Dokumente zu ihrer Einrichtung als öffentliche Anstalt. Sie verbindet dies mit einer Würdigung ihres ersten hauptamtlichen Bibliothekars Friedrich Valentin Molter und mit vier neu aus den Quellen erarbeiteten Beiträgen zur Geschichte ihrer Benutzung, ihres Bestandes, ihres Pflichtexemplarrechts und ihrer räumlichen Unterbringung.
Aktualisiert: 2021-09-21
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Nähe und Distanz

Nähe und Distanz
Bereits zum siebten Mal hat die Hoepfner Stiftung aus Karlsruhe einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Dieser Katalog zeigt die Arbeiten der Preisträger:innen des Wettbewerbs. Zusätzlich dazu sind Fotos abgebildet, die von der Jury für die Ausstellung in der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe ausgewählt wurden.    „Nähe und Distanz“ – das Thema des Fotowettbewerbs 2021 der Hoepfner Stiftung nennt zwei gegensätzliche Begriffe des Lebens, die uns in allen Bereichen und Lebenslagen begegnen und uns zu Haltungen und Entscheidungen veran­lassen, zu einer Wahl auffordern oder – wie wir es gerade erleben – uns eine sympathischere Seite des Miteinanders regelrecht untersagen. Nähe und Distanz – das beinhaltet Zugewandtheit und Abgrenzung // Wärme und Kälte // Selbstschutz und Gleichgültigkeit // Freiheit und Unterwerfung // Freude und Trauer.     Die Teilnehmer:innen waren eingeladen, mit ihren Fotoarbeiten eine Geschichte zu erzählen – aus ihrer Umgebung, aus ihrem Alltag, aus ihrer Sicht und Erfahrung.   Der Wettbewerb richtete sich an ausgebildete Fotograf:innen, professionelle Hobbyfotograf:innen, Studierende im Fach Fotografie und Künstler:innen. Die fotografische Umsetzung des Themas durch die Teilnehmer:innen spiegelt die Vielfalt der individuellen Sichtweisen wider. Es wurden zahlreiche exzellente Beiträge von lebhafter Kreativität, bildlicher Intensität und modernem fotogra­fischen Können eingereicht, so dass der Jury die Auswahl nicht leicht gefallen ist.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Morsezeichen aus der Einsamkeit

Morsezeichen aus der Einsamkeit von Ruediger,  G. K.
Abgeschieden in den Bergen, dem Himmel ganz nah, inmitten von Klein- oder Großstadtidyllen erzählen diese Geschichten vom Alleinsein. Unsere durchökonomisierte Gesellschaft nimmt immer weniger Rücksicht auf sozial Schwache und Benachtei­ligte, erfindet immer neue Erklärungsmuster zur Ablenkung vor schwindender gesellschaftlicher Verantwortung. Im Schatten vermeintlich wichtiger, den Mainstream bestimmender Themen entwickelt sich eine nie gekannte Vereinsamung, nicht nur in anonymen Megastädten. Insbesondere Ältere sehen sich in dieser ihnen unverständlichen Welt oftmals allein gelassen. Die hier versammelten „Biografien“ schildern, wie Menschen aller Altersgruppen, selbst- oder fremdverschuldet, einsam geworden sind. Die meisten leiden darunter. Manche sehen in einem solchen Rückzug eine Möglichkeit, um in einer sich immer schneller drehenden Welt selbstbestimmt überleben zu können – oder auch nicht. Jeder einzelne Protagonist der einfühlsamen Short Stories könnte unser Nachbar sein.
Aktualisiert: 2021-08-26
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Brettener Geschichte(n)

Brettener Geschichte(n) von Bahn,  Peter
„Dr. Peter Bahn wirft einen Blick in die Brettener Geschichte“, so der Titel einer Reihe in der Wochenzeitung „Der Kurier“. Historische Ereignisse, jahreszeitliches Brauchtum, bedeutende Persönlichkeiten und bemerkenswerte Gebäude oder Straßen, der Autor weiß die Geschehnisse in spannende Texte zu fassen. Entstanden ist daraus ein facettenreiches Lesebuch über bekannte und unbekannte Begebenheiten in der langen Geschichte der Stadt Bretten. Egal, ob er über die Besitztümer der Klöster Herrenalb und Frauenalb in Bretten berichtet, in die Brettener Unterwelt eintaucht oder die Gründe für die weit über die Region hinausgehende Bedeutung Brettens analysiert, Bahn versteht es, kenntnisreich und gut verständlich den ­Leser zu fesseln und auf unterhaltsame Art Geschichte zu vermitteln.
Aktualisiert: 2021-08-26
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Hilde & Hugo

Hilde & Hugo von Klinger,  Joachim
Hilde und Hugo leben in Ihrer Nachbarschaft. Vielleicht unter anderem Namen. Sie kennen sie beide. Die Frau etwas „übergewichtig“, ein bisschen ein „Trampel“. Der Mann klein und glatzköpfig, der sich leicht aufregt und dann frech wird. Nein, keine unangenehmen Menschen! Wollen wie die meisten ihre Ruhe haben. Man sollte sich nicht mit ihnen anlegen. Dann wird’s ungemütlich. Aber sonst sind sie freundlich und gesellig. Dr. Joachim Klinger war 30 Jahre lang – zuletzt als leitender Ministerialrat – in Sachen Kultur unterwegs. Als Filmreferent war er maßgeblich daran beteiligt, dass das heutige Filmmuseum Düsseldorf entstand. Er arbeitet künstlerisch als Maler, Zeichner, Karikaturist und Buchillustrator und verfasst Gedichte. Klinger lebt und arbeitet in Berlin.
Aktualisiert: 2021-08-26
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Engelsberg

Engelsberg von Hucke,  Johannes
Bretten im Sommer 2020. Ela ist deprimiert: Statt Abi-Feier und Neuseelandreise kriegt die ganze Welt die Seuche. Dass jetzt auch noch Peter-und-Paul ausfällt, ist für das Mitglied der Bauerngruppe Alt-Brettheim noch schlimmer als für alle andern. Sie hat nämlich gewartet, ein Jahr lang: auf ein Wieder­sehen – und jetzt? Quattro Castella im Sommer 2020. Domenico befindet sich in Quarantäne. Statt mit der „Contrada della Corte“ nach Deutschland aufzubrechen, sitzt er bei seiner Mutter fest, die ihn mit ihren Innereien-Gerichten in den Wahnsinn treibt. Dabei hätte er doch etwas ungeheuer Wichtiges zu tun: Die Vorsehung auf die Probe zu stellen! Engelsberg – eine leichtfüßig geschriebene, gleichwohl zu Herzen gehende, doppelte Liebesgeschichte: zum einen zwischen zwei Menschen, die alles noch vor sich haben, zum anderen zu einem unvergleichlichen Fest-Spiel, das 2021 schon zum ­zweiten Mal ausfallen muss ...
Aktualisiert: 2021-07-08
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Pindars Flug und Klopstocks Größe

Pindars Flug und Klopstocks Größe von Gessat,  Manfred
Friedrich Hölderlin war von 1786 bis 1788 Schüler am Evangelischen Seminar Maulbronn. Hier begann sein konfliktreiches Leben äußerer Anpassung und innerer Rebellion. Er war empfindlich für Kränkungen und offen für seine erste Liebe. Louise Nast, die Tochter des Klosterverwalters, wurde seine „Stella“. Frühe Gedichte und ein Reisetagebuch lassen die Keime einer großen Seele ahnen. Ein Jahrhundert später ist Hermann Hesse Maulbronner Seminarist und fühlt innere Verwandtschaft zu Hölderlin. Kritische Seitenblicke auf bei­der Entwicklung und Dichtungen runden die „Maulbronner Blicke“ ab.
Aktualisiert: 2021-09-02
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inmitten

inmitten
Es ist Tradition, dass der Kunstverein zu Beginn eines Ausstellungsjahres Werke seiner Mitglieder zeigt. Im Coronajahr 2, in dem so viele Verbindungen gekappt, Kontakte unterbrochen und Veranstaltungen unmöglich sind, beschreiten wir neue Wege, treten mit Künstler*innen in die Öffentlichkeit – mitten hinein ins städtische Leben. Ausstellungsräume sind die Schaufenster innerstädtischer Geschäfte. Jedes hat die Werke einer Künstlerin oder eines Künstler zu Gast, allesamt Mitglieder im Kunstverein. Wer durch die City schlendert, kann in Weißhofer und Pforzheimer Straße, rund um den Marktplatz und in der Melanchthonstraße Kunst-Zäsuren inmitten einer herausfordernden Zeit erleben. Infotafeln in den Schaufenstern informieren über Künstler und Werk. Ein QR-Code verlinkt auf die Arbeitswebseite „kvspielraum.de“ mit allen teilnehmenden Geschäften. Indem der Kunstverein das Kunstschaffen mit der Öffentlichkeit verknüpft, erweist er sich als lebendiger Ort der Kultur. Durch Ortswechsel bringt er sein derzeitiges Dilemma zur Anschauung, getroffen von den Umwälzungen nicht viel anders als die verödenden Innenstädte und die darbenden Geschäfte. Dass Kunst unverzichtbarer Teil gesellschaftlichen Lebens ist, hat er immer wieder im öffentlichen Raum gezeigt mit Projekten wie „Herausforderung Stadtkultur“ oder auch seiner Ausstellung auf dem Alten Friedhof. „inmitten“ ist ein Happening, ein offenes Nachdenken über unversehene Hindernisse und neue Möglichkeiten. Die gemeinsam mit Judith Fritz und Dr. Manfred Gessat kuratierte Schau präsentiert ein breites Spektrum und dokumentiert so das aktuelle künstlerische Schaffen der Region – übrigens rund um die Uhr, falls keine Sperrzeiten entgegenstehen. (Vorwort von Benedikt Forster, Vorsitzender Kunstverein Bretten)
Aktualisiert: 2021-06-17
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EIN/AUS-Blick

EIN/AUS-Blick
Vor mehr als einem Vierteljahrhundert entstand die Städtische Galerie Fruchthalle. Ein Blick zurück zeigt die beeindruckende Geschichte dieser für Rastatt so wichtigen Kultureinrichtung, die zugleich eine überregionale Stellung in der Kunstszene genießt. (aus dem Vorwort von Hans Jürgen Pütsch, Oberbürgermeister Rastatt) Die Städtische Galerie in der Fruchthalle Rastatt ist ein Museum. Sie verfügt über eine Sammlung, die sich geographisch und chronologisch definiert und kontinuierlich erweitert wird, und zwar im Sinne von Verdichtung und Aktualisierung. Ganz konkret geht es um die „Kunst in Baden nach 1945“. Die regional überschaubare Ausrichtung ist im Hinblick auf den Adressaten wichtig: die hiesige Bevölkerung, die sich mit dieser Sammlung identifizieren und an ihr lernen kann. Dabei gehen wir von der These aus, dass die Kunst und überhaupt die Kultur – also auch Literatur, Theater, Tanz, Musik, Film usw. – ein Seismogramm und eine Kommentierung ihrer Zeit sind. Aber welche Rolle spielt die Kunst in Baden – wenn sie sich überhaupt so fassen lässt und nicht einfach eine Grenzziehung in Zeiten des Föderalismus ist – im Verhältnis zu anderen (Teil-) Bundesländern? Welche Impulse sind von ihr ausgegangen, und inwieweit findet sich in ihr das Kunstgeschehen in Deutschland und darüber hinaus wieder? (von Thomas Hirsch)
Aktualisiert: 2021-06-10
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Bienwaldkreuz

Bienwaldkreuz von Braun,  Norbert
Der Fuhrmann, Bauer und Wilddieb Johann Debrun aus dem südpfälzischen Dorf Büchelberg ist ein angesehener und allseits geschätzter Mann. Er ist ein liebevoller Familien­vater, ein hervorragender Schütze und ein außergewöhnlich guter Schwimmer. Voller Hilfsbereitschaft, und mit großer Bescheidenheit, begegnet er seinen Mitmenschen. Angefangen von den Förstern des Bienwaldes bis zur Forstdirektion in Kandel und Neustadt haben manche hingegen gehörigen Respekt und schließlich sogar Angst vor Johann Debrun. Wie war es möglich, dass dieser ehrenwerte Mann im Bienwald zu solch entsetzlicher Grausamkeit fähig wurde? Norbert Braun, Jahrgang 1949, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Büchelberg, heute ein Stadtteil der Stadt Wörth am Rhein, Abitur in Landau, studierte an der Universität Karlsruhe, heute KIT, die Fächer Biologie und Sport, später dann noch an der Uni Heidelberg Philosophie/Ethik. Er unterrichtete an verschiedenen Gymnasien in Baden-Württemberg, war dann acht Jahre lang Referent am Kultusministerium in Stuttgart und am Ende seines Berufslebens 13 Jahre lang Schulleiter am Gymnasium in Karlsbad bei Karlsruhe. Braun setzt sich in seinem Kriminalroman, dessen Handlung zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, vor dem Hintergrund historischer Fakten mit elementaren Fragen auseinander: Kann die Philosophie, insbesondere die Im­manuel Kants, helfen, das Richtige zu tun, wenn ich vor einer schwierigen Entscheidung stehe? Kann sie Fragen nach Recht, Unrecht und Schuld beantworten?
Aktualisiert: 2021-05-27
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