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Warten …

Warten … von Schwiers,  Sabine
Vorwort Warten ist ein alltägliches und allgegenwärtiges Phänomen. Wir warten an der Bushaltestelle und in der Arztpraxis, im Café auf Kaffee und Kuchen, im Kino auf einen interessanten Film oder im Restaurant auf das Essen, wir warten auf eine wichtige E-Mail, einen Anruf oder auf Besuch; ständig warten wir. Laut Auskunft des etymologischen Wörterbuchs (DUDEN) leitet sich das altgermanische Verb „warten“ vom altgermanischen Substantiv „Warte“ („Ort der Ausschau“) ab und bedeutet so viel wie „ausschauen, aufpassen, erwarten“. Man erwartet also eine Person, ein Ereignis oder eine Sache, meist verbunden mit einem besonderen Empfinden der Zeit. Sie scheint langsamer zu vergehen als sonst. Das Warten kann aber auch alles andere als alltäglich sein. Oft präsentiert es sich eindrucksvoll und außergewöhnlich, im positiven wie im negativen Sinne. Es gibt Ereignisse, die plötzlich und völlig unerwartet über uns hereinbrechen und uns zum Warten zwingen oder Geschehnisse, die wir erwarten, für uns etwas Besonderes sind und uns deshalb in Erinnerung bleiben. Um diese Erlebnisse geht es hier: 24 Menschen erzählen, worauf sie gewartet, was sie dabei empfunden haben und was Warten für sie bedeutet. Es sind so viele unterschiedliche Geschichten, tragische, traurige, spannende, nachdenklich stimmende, erkenntnisreiche, philosophische, heitere und witzige, in denen die ganze Bandbreite an Emotionen sichtbar wird, die Warten in uns auslösen können. Das Warten, es hat oftmals einen großen Einfluss auf uns und unser Leben und spielt auf der Klaviatur unserer Empfindungen. Wie auch immer – die geneigte Leserin, der geneigte Leser soll nun nicht länger auf die Geschichten warten. Also: Vorhang auf! © Sabine Schwiers
Aktualisiert: 2021-10-14
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Ende des Beschweigens

Ende des Beschweigens von Menzel,  Thomas
Zum Geleit Wer ein tausendjähriges Reich errichten will, muss beizeiten die Mitstreiter hierfür gewinnen und insbesondere den Nachwuchs rekrutieren. Die Nazis taten daher alles dafür, die Jugend in ihrem Sinne auszurichten. Ab dem 10. Lebensjahr wurden Kinder von der Hitlerjugend rekrutiert und es wurde ihnen frühzeitig das braune Weltbild eingeimpft. Eine wesentliche Rolle spielte die Gleichschaltung der schulischen Ausbildung: Lehrinhalte waren stramm nationalsozialistisch. Personal und Schulgremien agierten entsprechend. jüdische Schüler wurden entlassen. In Vieren träumte man kurzzeitig von der Errichtung einer Kaderschule für den nationalsozialistischen Führungsnachwuchs. Sie wurde nie realisiert. Wie muss man sich den Schulalltag in unserer Stadt im Dritten Reich vorstellen? Wurden missliebige Lehrer suspendiert? Gab es überhaupt Widerstand oder dominierten Unterstützung und Mitläufertum? Wie war die Verzahnung von HJ und Schule? Kennen wir das Schicksal der jüdischen Kinder? Welche Ergebnisse hatten die Entnazifizierungsverfahren der Lehrer nach dem Krieg? Haben Schulen die Zeit des Nationalsozialismus aufgearbeitet? Der ehemalige Schüler des Viersener Humanistischen Gymnasiums Thomas Menzel geht diesen Fragen im Hinblick auf seine Schule nach. Er setzt sich akribisch und kritisch mit der Geschichtsvergessenheit oder besser Geschichtsverdrängung auseinander. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag, auf kommunaler Ebene Wirkmechanismen der Diktatur darzustellen, die so oder ähnlich auch in den übrigen Schulen zu beobachten gewesen sein dürften. Insofern geht das vorliegende Buch über die Durchleuchtung des Humanistischen Gymnasiums hinaus. © Manfred Budel, Förderung der Erinnerungskultur e. V. Viersen 1933-45 Viersen, den 3.6.2021
Aktualisiert: 2021-10-14
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Über die Zeit hinaus …

Über die Zeit hinaus … von Dedring,  Stephan
„Über die Zeit hinaus…“ – Betrachtungen zum Herbst Der Herbst hat verschiedene Gesichter. Er kann mit „ein paar südlicheren Tagen“ (R.M.Rilke) noch einmal spätsommerliche Wärme bringen, er kann uns aber an Tagen mit Nebel und Kühle auch den Winter ahnen lassen. Der Herbst kann mit schräger einfallenden Sonnenstrahlen die Welt in ein besonderes Licht tauchen. Er schwankt zwischen dem Reichtum der Ernte und dem Fallen der Blätter. Und nicht zufällig fallen die kirchlichen Gedenktage, die auf die Endlichkeit der Welt schauen, in den späten Herbst. Aber die christliche Perspektive verbindet den ehrlichen Blick auf unsere Vergänglichkeit mit der Hoffnung auf Gottes Ewigkeit, die nicht einfach unendliche Zeit ist, sondern, selber zeitlos, unsere Zeit und Zeitlichkeit gnädig umschließt. Darauf hoffen, das bedenken wir zu Allerheiligen und Allerseelen, am Volkstrauertag und am Toten- bzw. Ewigkeitssonntag. Auch die bildenden Künstler haben immer wieder dieser besonderen Stimmung im Herbst nachgefühlt und sie auf ihren Bildern in Szene gesetzt. Drei davon finden Sie hier versammelt: den „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich, den „Apfelbaum mit roten Früchten“ von Paul Ranson und die Ruine von „Norham Castle“ bei Sonnenaufgang von William Turner. Es sind Bilder mit unterschiedlichen Stimmungen, die in uns unterschiedliche Gefühle und Gedanken hervorrufen und das Angebot machen, uns mit ihnen auf unsere Zeit und unser Leben zu besinnen. Der französische Schriftsteller Gustave Flaubert (1821-1880) meinte zwar, ein großes Kunstwerk bedürfe keiner erklärenden Worte, aber meine Erfahrung ist eine andere: Hinweise zu Bildern der Kunstgeschichte helfen, mehr zu sehen. Ich wünsche Ihnen Freude mit den Bildern und gelingende Besinnung auf Zeit und Ewigkeit. © Stephan Dedring
Aktualisiert: 2021-10-13
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Gästebuch-Geschichten I

Gästebuch-Geschichten I von Hurtz,  Klaus
Wer schreibt, der bleibt Diese Weisheit des Volksmundes bewahrheitet sich in besonderer Weise bei einem Gästebuch. Denn wer, wann, unter welchen Umständen und Bedingungen zu Gast war, das kann im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten. Dabei gibt es doch immer wieder Begegnungen und Anlässe, die festgehalten werden wollen, die nicht verloren gehen sollten. Seit 1991 durfte die Gemeinde St, Franziskus, seit 2004 zugehörig zur Gemeinde St. Marien, Mönchengladbach-Rheydt, sehr viele Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens begrüßen. Sie kamen aus Kirche und Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft, Politik und Sport, um in Themenreihen ihre Sicht beizutragen, um Ausstellungen zu gestalten und zu eröffnen, um das Gemeindeleben zu bereichern. Allen sei an dieser Stelle noch einmal für ihr Kommen von Herzen gedankt und ihnen sei diese Publikation gewidmet! Natürlich können hier nicht alle Gäste vorgestellt werden, das würde jeden Rahmen sprengen Aber in diesem ersten Band soll über eine kleine Auswahl aus den Jahren 1991 - 2001 näher berichtet werden; denn jeder Besuch hat seine eigenen Hintergründe und Entwicklungen, seine besonderen Umstände und Fügungen. Beispielhaft bestätigen sie die tiefe Wahrheit eines Wortes von Martin Buber: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ In Zeiten der Digitalisierung und medialer Kommunikation eine Mahnung, die wir uns ins eigene Herz schreiben sollten, damit wir Menschen Menschen bleiben! © Klaus Hurtz
Aktualisiert: 2021-10-13
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Orte der Verkündigung

Orte der Verkündigung von Goldmann,  Bernd, Kammerer,  Tobias, Nestler,  Iris
Das vorliegende Buch entführt uns quer durch Europa, von Odessa über Kiew bis nach Straßburg. Orte der christlichen Verkündigung sind Hauptorte unserer Verehrung und unseres Glaubens. Sie verfügen daher über eine besondere Anziehungskraft. Die gezeigten Sakralräume sind von Tobias Kammerer gestaltet, ein Künstler, der schon früh Erfolge verzeichnen konnte. Er wird mit 19 Jahren von seinem Kunstprofessor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien mit dem Arik-Brauer-Preis ausgezeichnet, und im 27. Lebensjahr gewann er seinen ersten Künstlerwettbewerb und gestaltete 10 fulminante große Glaskunstfenster in rein malerischer abstrakter Gestik für die Kirche St. Peter und Paul in Neukirch. Bald konnte er Aufträge realisieren, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus gingen, so zwei Jahre später die Gestaltung der Nethersole Hospital Chapel in Hong Kong, China, oder in seinem 30.-32. Lebensjahr die umfangreiche Neugestaltung der St. Katharinenkirche in Kiew. Im selben Jahr wurde er von Papst Johannes Paul II. im Vatikan für sein Schaffen mit der Pontifikationsmedaille ausgezeichnet. Um sein Atelier am Oberrotenstein bei rottweil entstand ein öffentlicher Skulpturengarten, der seinesgleichen sucht. Idyllisch gelegen, am Rande des Schwarzwaldes, präsentieren sich etliche Großglasskulpturen auf 5200 Quadratmetern und laden zum Verweilen ein. Kammerer ist ein international tätiger Maler und Bildhauer, und sein Gestaltungsansatz ist ein Ganzheitlicher. Sein umfangreiches Werk macht dieses Buch anschaulich, wobei hier schwerpunktmäßig seine Bildhauerarbeiten thematisiert werden.
Aktualisiert: 2021-07-29
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Kraft und Mut zum Leben

Kraft und Mut zum Leben von Schneider OFM,  P. Dr. Herbert
Es geht uns um den Menschen in seiner persönlichen Lebens-Lage, die oft bedrängend und bedrückend ist. Aber er bleibt in dieser Lebens-Lage nicht gefangen und gebunden, sondern er kann sie innerlich annehmen und mit dem Auferstandenen in eine positive Lebens-Einstellung umwandeln. Von dieser positiven Lebens-Einstellung gibt er Lebens-Zeugnis in seinem Lebensmut und Wirken. © P. Dr. Herbert Schneider OFM
Aktualisiert: 2021-07-29
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Liturgischer Kalender 2022 Großdruckausgabe

Liturgischer Kalender 2022 Großdruckausgabe von Hurtz,  Klaus
Block: 2/1-farbig, 10,0 x 6,5 cm, Rückwand: 4/4-farbig, 29,5 x 13,2 cm Block mit Rückwand, beidseitig mit Bildmotiven zum Wechseln bedruckt. Der Liturgische Kalender erscheint seit 1903 im B. Kühlen Verlag für den deutschsprachigen Raum. Grundlage des Liturgischen Kalenders ist der Allgemeine Römische Kalender sowie der Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet; danach sind die Angaben auf den Vorderseiten des Kalenders mit zusätzlichen Hinweisen auf Lesungen und Evangelien, Psalmen, Stundengebete, Namenstage und Gedenktage gestaltet. Auf den Rückseiten wird an Sonn- und Feiertagen das Evangelium geboten. Gebetsanliegen des Papstes, Gedanken, Aphorismen großer Denker, Theologen und Heiliger aus Vergangenheit und Gegenwart begleiten den Leser durch Tag und Jahr. Der Liturgische Kalender enthält: - die kirchlichen Feste (Hochfeste, Feste, gebotene und nicht gebotene Gedenktage, Kirchen- und Diözesanfeste und Namenstage) sind ihrem Schriftgrad entsprechend hervorgehoben. Bei den Sonntagen und gebotenen Feiertagen erscheinen Datum und Name in Rot. Andere kirchliche Hochfeste, die nicht gebotene Feiertage sind, werden durch Rot ihres Namens, höhere Feste in Fettschrift und größerem Schriftgrad gekennzeichnet, - das Kalendarium mit liturgischen Angaben zur Feier der heiligen Messe für alle Tage des Jahres (Rang des Tages oder Festes, Kirchenfarbe, Lesungen, Evangelien, Psalmen, Stundengebete). - Beginn und Ende der Festkreise und -zeiten in Normalschrift und die Namenstage (soweit sie nicht schon als Tagesfest genannt sind) in Kursivschrift, - die Tageslosungen, die der Liturgie des betreffenden Festes oder Tages entnommen sind oder sich auf besondere Zeiten oder Votivmessen beziehen, - Astronomische (nicht astrologische) Hinweise: Das Kalendarium enthält die Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond, die Mondphasen und den täglichen Stand des Mondes im Zeichen des Tierkreises (Erklärung dieser Zeichen im Anhang des Kalendariums). Inhaltliche Hinweise im Liturgischen Kalender: - Regeln für die Votivmessen (Gebetstag um geistliche Berufe, Herz-Jesu-Freitag, Herz-Mariä-Samstag und Mariensamstag) sind im Anhang vor dem Quellennachweis zu finden, - Bitttage und Quatemberwochen, an denen die Kirche für "menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen" (Messbuch) betet, - Gedenken an die Priesterweihe, Wahl und Amtseinführung des Papstes, - Weltfriedenstag, Weltmissionssonntag, Weltmissionstag der Kinder, Weltjugendtag, Deutscher Katholikentag, Dreikönigssingen, Afrika-Tag, Weltgebetswoche, Weltgebetstag der Frauen, Weltgebetstag um geistliche Berufungen, Weltkindertag, Welttag der Migranten und Flüchtlinge, Internationaler Tag des Gebets und der Reflexion gegen den Menschenhandel, Welttag der Kranken, Weltlepratag, Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, Buchsonntag - Adveniat-Opfer, Kollekte für das Heilige Land, Misereor-Kollekte, Renovabis-Kollekte, Schweizer Fastenopfer, - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung, Internationaler Tag der Freiwilligen, Tag der Menschenrechte, Internationaler Tag der Familie, Tag der älteren Generation in Deutschland, - Tag der Deutschen Einheit, Nationalfeiertag in Österreich, Bundesfeiertag der Schweiz Technische Hinweise im Liturgischen Kalender: - Erklärungen der Abkürzungen (Altes und Neues Testament, Verzeichnis der Erz- und Bistümer) sind am Ende des Kalenders zu finden, - ebenso eine Zusammenstellung der verlegten Heiligenfeste und die Datenangaben der beweglichen Feste im laufenden und folgenden Jahr. Anliegen des Papstes: - Die Allgemeinen Anliegen und Missionsanliegen des Papstes, die er dem Gebetsapostolat für jedes Jahr anvertraut, finden Sie jeweils zum Monatswechsel.
Aktualisiert: 2021-08-31
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Moderne Glasmalerei Düsseldorf

Moderne Glasmalerei Düsseldorf von Grande,  Dr. Jasmin, Köpf,  Dr. Reinhard, Wiener,  Prof. Dr. Jürgen
Düsseldorfs Ruf als Kunstmetropole gründet auf seiner berühmten Kunstakademie, die neben Joseph Beuys, um nur eine prominente Figur zu nennen, zahlreiche andere Protagonisten und Wegbereiter der Moderne hervorgebracht hat. Dabei wird oft auch übersehen, dass die Stadt auch auf einem anderen und bisher kaum wahrgenommenen Gebiet ein nahezu einzigartiges Renommee in Anspruch nehmen darf: Düsseldorf besitzt einen reichhaltigen Bestand an modernen Glasmalereien, die aufgrund ihrer namhaften – und in vielen Fällen direkt oder indirekt mit der Kunstakademie verbundenen – Künstler und ihres Innovationspotentials wegen zu den weltweiten Spitzenleistungen der vergangenen einhundert Jahre auf diesem Gebiet zu zählen sind. Diesen besonderen Schatz zu heben und ihn einem breiteren Publikum erstmals systematisch näherzubringen, setzt sich unser Buch „Moderne Glasmalerei in Düsseldorf“ zum Ziel. Zusammen mit Studierenden des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben wir über ein Jahr lang unter dem an unserem Institut bereits etablierten Format „Studenten forschen“ Kirchen und andere Orte moderner Glasmalerei in Düsseldorf und seiner näheren Umgebung besucht, um nun unsere Ergebnisse vorzulegen. Die Begeisterung, mit der die Studierenden bei der Arbeit waren, zeugt davon, dass unser Institut mit seiner inzwischen in vielen Seminaren erprobten Strategie einer besonders praxisnahen Ausbildung weiterhin auf dem richtigen Weg ist, Studierenden schon frühzeitig möglichst vielfältige (berufliche) Perspektiven zu eröffnen. Für das Engagement unserer Studierenden möchten wir uns, gerade in dieser schwierigen Zeit, zuallererst bedanken! Das Buch wäre nicht zustande gekommen ohne die mannigfaltige Hilfe, die uns von anderer Seite noch zuteilwurde. Ohne die großzügige Unterstützung der Stadt Düsseldorf, der Anton-Betz-Stiftung der Rheinischen Post e.V., der Erzdiözese Köln, der Philosophischen Fakultät und dem Freundeskreis des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität, dem Landschaftsverband Rheinland und dem Verein Ausstellungshaus für Christliche Kunst in München, wäre die Realisierung nicht möglich gewesen. Ihnen allen gebührt unser aufrichtiger Dank. Aber auch die immaterielle Unterstützung war für das Gelingen unabdingbar. Wir danken den Glasmalereiwerkstätten Dr. Heinrich Oidtmann in Linnich und Wilhelm Derix in Kaiserswerth, namentlich Elisabeth Derix, für wichtige Informationen aus ihren Firmenarchiven. Wir danken allen Kirchengemeinden, Schulen und Ämtern, die uns ihre Türen vor und auch während der Corona-Pandemie unter entsprechenden Bedingungen geöffnet haben. Viele Erben und Verwandte der Glasmaler sowie zahlreiche ehrenamtliche Gemeindemitglieder haben uns wertvolle Informationen zukommen lassen und wir danken für ihre Erlaubnis, die Werke in ihrem Kontext abbilden zu dürfen. Ein besonderer Dank gilt der Familie Jansen-Winkeln von der Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V. in Mönchengladbach, von deren Wissen wir so sehr profitiert haben, dass wir es nicht im Einzelnen aufzählen können. Unterstützung haben wir auch erfahren durch die Künstler Thierry Boissel, Siegfried Neuenhausen und Anja Quaschinski. Dem Kühlen-Verlag in Mönchengladbach und seinem Verleger Norbert Neuenhofer, sei unser herzlicher Dank ausgesprochen. Er zeigte sich von Anfang an mehr als interessiert, dieses Projekt mit uns zu wagen. Last but not least gilt ein ganz besonderer Dank Julie Laval und Malin Manz, die uns bei der redaktionellen Arbeit unterstützen haben und bei über 80 Künstlern und über 150 mit Glasmalerei ausgezeichneten Gebäuden nie den Überblick verloren haben. © Reinhard Köpf und Jürgen Wiener
Aktualisiert: 2021-07-01
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Geschichten von Menschen und Tieren

Geschichten von Menschen und Tieren von Achenbach,  Stefanie, Aleshchenko,  Alina, Dusche,  Tobias, Schaefer,  A T, Warkentin,  Edwin
Geschichten von Menschen und Tieren Was bleibt “Die Sommersonne schien warm auf die Waldlichtung und die alten Buchen glänzten in ihrer frischen, grünen Kleidung.” So beginnt eine der Geschichten des alten Kinderbuchs. Doch die beschriebene Idylle ist bedroht, sie muss unter Aufbietung aller Kräfte verteidigt werden. Mit einem Idyll beginnt auch der Bericht der Großmutter, Elisabeth Schaefer-Kyburg, die das Buch durch die Zeiten gerettet hat; Dinge und Erinnerungen, Treibgut aus einer zerbrochenen Zeit. Sie beschreibt den letzten friedlichen Morgen vor Beginn des Ersten Weltkriegs: Schwäne auf dem Gartenteich des Landhauses, ein Gärtner muss instruiert werden, dabei die stete Sorge um ‘Baby’, die einjährige Tochter Eleonore. “Die Kleine ist sehr lebhaft, und damit sie mir nicht weglief, hatte ich sie als Pferdchen angespannt.” Doch all das wird mit einem Mal gegenstandslos. Die Nachricht von der bevorstehenden Kriegserklärung Deutschlands geht wie ein Riss durch das bisherige Leben und lässt wenig von dem zurück, was vorher war. Die Schaefers sind deutsche Kaufleute in Russland, in dritter Generation. Nun steht die Familie auf der falschen Seite der Geschichte und ist der allgemeinen Willkür ausgesetzt. Freunde, Nachbarn, Kunden und Angestellte für die meisten Menschen in ihrem Umfeld sind sie zu Feinden geworden. Viele brechen, um sich selbst zu schützen, den Kontakt zur Familie ab. Man gehört nicht mehr dazu, nirgendwo. Deutsche Männer gelten als Zivilgefangene und werden in Lagern interniert, die Besitztümer werden geplündert und verwüstet. “Die Einrichtung wurde zerschlagen, Bücher und Noten auseinandergerissen, das Klavier mit Beilen und Säbeln vernichtet, vieles gestohlen. Es geschah alles in solch einer Hast, dass dieser es nur zu verdanken ist, dass einiges gerettet werden konnte.” Woher kommt plötzlich dieser Hass, diese Verachtung und Gewalt? Was hat man den Leuten angetan, war man zu unachtsam, zu selbstvergessen in seinem persönlichen Glück? Vielleicht ist es eine unpersönliche Wut auf das Andere, auf alles Unbestimmte, das einen lauernd bedroht, wie die Wölfe in den Wäldern. Die zurückgebliebenen Frauen befinden sich unter Beobachtung und sehen sich verdeckten und offenen Drohungen ausgesetzt. Schließlich gibt Elisabeth ihre Gesangskarriere auf – am Mariinski-Theater sollte sie die Elsa im Lohengrin singen – und verlässt ihre Heimatstadt St. Petersburg, um ihrem Mann ins Lager zu folgen. Ihre Mutter, Olga von Berg, folgt mit Tochter Eleonore nach. Elisabeth ist damals 23 Jahre alt. Das ist der Auftakt zu einer langen Reise durch Krieg und Revolution, voller Schrecken und Entbehrungen, die sie bis nach Sibirien führt, und die nichts unverändert lässt, allem voran die Reisenden selbst. Als Elisabeth sechs Jahre später zurückkehrt, hat sie ihren Mann und ihr jüngstes Kind verloren. Und Petersburg, das muss sie schmerzhaft erfahren, ist ihr keine Heimat mehr. “So sehr ich mich gefreut hatte, als ich Petersburg sah, so glücklich war ich nun, es für immer zu verlassen. Es war dort alles nur Enttäuschung.” So reist sie weiter nach Deutschland, ihre neue, unbekannte Heimat. Im Fluchtgepäck führt sie ein Kinderbuch mit, das schon von ihrer Mutter stammt. Und sie hat es noch, als ein weiteres Mal die Welt in Trümmern liegt. Als ihr Enkel Albert aufwächst, erzählt sie ihm die russischen Geschichten, die er nicht lesen kann, während er sich in die Illustrationen vertieft. Sie handeln alle von Tieren und viele von der fragilen Beziehung zu den Menschen. Wie weit können Tier und Mensch sich annähern, vielleicht sogar verstehen, und wo liegen die Grenzen der gegenseitigen Akzeptanz? Oft wird das Verhalten der Tiere mit menschlichen Wertmaßstäben gemessen und entsprechend belohnt oder bestraft. Die Faszination, die das Buch auf den Enkel auslöst, wird noch verstärkt durch die Zeugenschaft der Großmutter, die sich tatsächlich gegen Wölfe verteidigen musste in den sibirischen Kriegswintern. Damals wurde auch sie misstrauisch beäugt, ob sie, die Feindin, wohl zahm bliebe. Täglich musste sie um den Status der Duldung bangen, der einzig das Überleben möglich machte. Nur eine der Geschichten in dem Buch hat kein Tier zum Helden, die vom Wolf. Mit einer gefürchteten Bestie konnte oder wollte man nicht mitfühlen. Was sich dem Enkel Albert besonders einprägte, waren die wunderbaren Lithographien, die in Stuttgart gedruckt wurden zu einer Zeit, als die Welt nach Osten noch ebenso offen war wie in andere Himmelsrichtungen auch. Und er begann sich zu fragen, wie wohl die Bilder weitergingen, dort wo sie unbestimmt blieben, etwa in der Höhle hinter dem entlaufenen Sklaven und dem Löwen. Jahre später kamen andere Fragen hinzu: Wie die Bilder zu den Geschichten aussehen könnten, die im Buch bilderlos geblieben sind, und wie sich die hochwertigen Lithographien mit dem Medium Photographie stimmig ergänzen ließen. Diese Fragen beantwortet A.T. Schaefer mit dem vorliegenden Buch. Es ist eine Hommage an die Illustrationskunst und an die kleinen, nebensächlichen Dinge, in denen die Wucht der Geschichte spürbar bleibt. Dinge und Erinnerungen, Treibgut zerbrochener Zeiten. © Tobias Dusche 2021
Aktualisiert: 2021-07-01
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Nachbarn wie Gummibärchen

Nachbarn wie Gummibärchen von Riebe,  Xenia Marita
Daniel liebt Gummibärchen. Während seines Studiums, das ihn an unterschiedliche Orte Deutschlands führt, hat er viele Mitbewohnerinnen und Nachbarn. Als er im Alter von 40 Jahren eine Menschenkette aus Gummibärchen formt, fallen ihm die vielen skurrilen, lustigen aber auch bitterbösen Geschichten wieder ein, die er mit den Menschen erlebte, die während der letzten 20 Jahre mit ihm Tür an Tür wohnten. Er beschließt, diese niederzuschreiben.
Aktualisiert: 2021-05-06
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