Meine Mutter, das Alter und ich

Meine Mutter, das Alter und ich von Jungwirth,  Katja
Du spürst wieder mal nichts, oder?" Es sind Sätze wie diese, die die Luft zer- und direkt ins Herz schneiden. Die Mutter ist schwer erkrankt – und wird dadurch ihrer Unabhängigkeit beraubt; die Krankheit macht sie müde, depressiv, manchmal aber auch erstaunlich gelassen. Die Tochter sorgt sich, steht mal staunend, mal traurig, mal lachend vor den oft abrupten Stimmungsumschwüngen ihrer Mutter, mit der sie nun mehr und mehr die Rollen tauscht. Katja Jungwirth protokolliert in kurzen, präzisen Szenen, wie Alter und Krankheit nicht nur eine einzelne Person betreffen, sondern wie sich ein Familiengefüge dadurch neu zusammensetzt und der Alltag sich verändert. Einkäufe werden zum Spießrutenlauf, was heute richtig ist, ist morgen falsch, und umgekehrt. Hochkomische wechseln sich mit berührenden, zärtlichen Momenten ab. Ein Buch voller aufrichtiger Geschichten, in denen sich viele wiedererkennen werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Meine Mutter, das Alter und ich

Meine Mutter, das Alter und ich von Jungwirth,  Katja
„Du spürst wieder mal nichts, oder?“Es sind Sätze wie diese, die die Luft zer- und direkt ins Herz schneiden. Die Mutter ist schwer erkrankt – und wird dadurch ihrer Unabhängigkeit beraubt; die Krankheit macht sie müde, depressiv, manchmal aber auch erstaunlich gelassen. Die Tochter sorgt sich, steht mal staunend, mal traurig, mal lachend vor den oft abrupten Stimmungsumschwüngen ihrer Mutter, mit der sie nun mehr und mehr die Rollen tauscht.Katja Jungwirth protokolliert in kurzen, präzisen Szenen, wie Alter und Krankheit nicht nur eine einzelne Person betreffen, sondern wie sich ein Familiengefüge dadurch neu zusammensetzt und der Alltag sich verändert. Einkäufe werden zum Spießrutenlauf, was heute richtig ist, ist morgen falsch, und umgekehrt. Hochkomische wechseln sich mit berührenden, zärtlichen Momenten ab. Ein Buch voller aufrichtiger Geschichten, in denen sich viele wiedererkennen werden.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Wir verlassenen Kinder

Wir verlassenen Kinder von Leidenfrost,  Lucia
„Wir umarmen uns zum Abschied, stecken nach der Umarmung unsere Hände in die Hosentaschen. Wir spüren noch den Druck ihrer Körper auf unserer Brust. Jetzt steigen sie ins Auto, jetzt startet der Motor, jetzt fahren sie los.“ Ein abgeschiedenes Dorf. Leere Bauernhöfe. Eine aufgelassene Schule. Die Erwachsenen haben nach und nach das Dorf verlassen. Zurückgeblieben sind die Kinder. Sie empfangen Pakete und Geld. Sie kochen, putzen und pflegen die Großeltern und kleinen Geschwister. Scheinbar soll Krieg herrschen rundherum. Als auch der einzige Lehrer das Dorf verlässt, beginnen die Kinder, ihre eigenen Gesetze und Regeln aufzustellen. Was harmlos beginnt, wird rasch zu einem System aus Gewalt und Macht, dem sich alle zu unterwerfen haben. Nur Mila will sich nicht beugen und wird zur Außenseiterin, die bis zum Ende für das Gute kämpft.Lucia Leidenfrost entwirft in ihrem ersten Roman eine unheimliche und vielstimmige Parabel. Das Dorf könnte überall stehen, zu jeder Zeit. Gerade das verleiht dem Roman eine durchdringende Aktualität. Doch so düster die Aussichten auch sein mögen, die Hoffnung leuchtet kraftvoll wie ein Stern in der Dunkelheit.
Aktualisiert: 2019-12-03
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Die Wahrheit der anderen

Die Wahrheit der anderen von Zipfel,  Daniel
„Fakten“, sagte er. „Nüchterne Fakten. Das brauchen die Antragsteller, das braucht die Bevölkerung. Keine Mitleidsgeschichten, nein, das braucht wirklich niemand.“ Eine Gruppe pakistanischer Flüchtlinge protestiert gegen das Asylgesetz und besetzt eine Kirche. Uwe Tinnermanns, Journalist einer Boulevardzeitung, wittert seine Chance für beruflichen Aufstieg und startet eine Kolumne, um über das Protestlager zu berichten. Allerdings ist die Realität recht unspektakulär, weshalb er die Ereignisse ausschmückt, nach eigenem Gutdünken dramatisiert und die Pakistanerin Veena Shahida als Symbolfigur des Protests in Szene setzt. Damit erlangt die Protestbewegung zwar öffentliche Aufmerksamkeit, die Chancen auf Asyl verschlechtern sich aber vor allem für Veena Shahida, deren Geschichte zunehmend unglaubwürdig erscheint. Ihre Anwältin Birgit Toth versucht den Fall mit allen Mitteln durchzubringen und stellt sich gegen den Protest. Wer sagt die Wahrheit und welche Wahrheit hat vor Gericht und vor der Öffentlichkeit Bestand?Daniel Zipfel widmet sich auch in seinem neuen Roman den Grauzonen der Asylpolitik. Auf gleichermaßen spannende wie eindringliche Weise zeigt er, wie es um das Schicksal von Menschen steht, wenn persönliche Interessen im Spiel sind und dass die Wahrheit weitaus komplexer als ihre Darstellung ist.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Das Loch

Das Loch von Hirth,  Simone
„Versteh mich nicht falsch. Ich wollte Mutter werden, ich bin gerne Mutter. Aber ich bin auch wütend, seit ich Mutter bin. Ich bin auf sehr vieles sehr wütend. Zum Beispiel auf den heutigen sogenannten Weltfrauentag, an dem ich hier sitze, allein mit dem Kind.“ Lieber Frosch! Lieber Jesus! Liebe Madonna! So beginnen die Briefe einer Mutter, die zu schreiben versucht, aber kaum noch dazu kommt. Seit sie ein Kind hat, fühlt sie sich isoliert und in alten Rollenmustern gefangen. Sie hat viele Fragen: nicht nur zum Muttersein und zur Ehe, sondern zur Welt und zu den Dingen, wie sie sind. Hat sich Jesus schon mal Gedanken übers Kinderkriegen gemacht? Und wie verbringt eigentlich Mohamed den Weltfrauentag? Sie schreibt Briefe an Schneewittchen, an Ulrike Meinhof, an ihren Schwiegervater und Sohn. Je mehr Briefe sie schreibt, desto wütender wird sie: auf die ungerechte Rollenverteilung, auf die Religion und Politik.Simone Hirth gelingt es in ihrem neuen Roman, tief in die festgefahrenen Strukturen unserer Gesellschaft einzudringen. Dabei überzeugt sie einmal mehr mit ihrem ganz eigenen und neugierigen Blick auf die Welt und schafft den Spagat zwischen Wut und Optimismus. Die Dinge müssen eben nicht so bleiben, wie sie sind.
Aktualisiert: 2019-12-03
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Sie şprechen ja Deutsch!

Sie şprechen ja Deutsch! von Akbaba,  Eser, Jürgen,  Pettinger
„Schönen guten Abend beim Wetter!“ Ein paar Zuschauer blinzelten wohl zweimal, als ihnen 2009 eine junge Frau mit ostanatolischen Wurzeln den ORF-Wetterbericht präsentierte: Eser Akbaba. Der Wirbelwind mit dem wilden Lockenkopf war schon bald nicht mehr von den Bildschirmen wegzudenken. Und viele dachten: Na bitte, Integration gelungen. Doch das ist nur die eine Hälfte der Geschichte.Eser Akbaba erzählt davon, mit welchen Schwierigkeiten ihre Familie konfrontiert war, als sie in Österreich ankam, was es heißt, als Gastarbeiterkind zwischen zwei Welten aufzuwachsen. Sie zeigt, wie sie es trotz all der Turbulenzen in ihrem Leben und der Vorurteile, denen sie sich stellen musste, geschafft hat, unerschrocken zu bleiben, ihren Traumjob zu verwirklichen und mit ihrem sozialen Engagement ein Vorbild für viele Menschen zu werden.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Wirklich leben heißt entscheiden

Wirklich leben heißt entscheiden von Gschwandtner,  Tom, Redl,  Christian
Tom Gschwandtner, seit 1995 Rollstuhlfahrer mit hohem Querschnitt, und Christian Redl, seit 2006 Profi-Freitaucher und mehrfacher Weltrekordhalter, sind „Entscheidungs-Profis“. Gschwandtner entscheidet sich immer wieder aufs Neue dafür, dass ihn ein Rollstuhl nicht ausbremst; Redl weiß genau, was er tut, wenn er ohne Pressluftflasche ins Eiswasser steigt. Nun braucht es keine Extremsituationen, um sich entscheiden zu müssen – die Mechanismen sind jedoch immer dieselben. Tom Gschwandtner und Christian Redl dozieren nicht, sondern zeigen, was alles zum Entscheidungsprozess gehört: Wo stehe ich? Welche Ziele verfolge ich? Auf wen höre ich? Wie nehme ich mein Schicksal selbst in die Hand? Und wann ist es Zeit loszulassen? In persönlichen Geschichten inspirieren Gschwandtner und Redl ihre Leser dazu, sich auf ihre Stärken zu besinnen und sich den eigenen Entscheidungen zu stellen.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Money, honey!

Money, honey! von Kravitz,  Larissa
„Ich habe doch nichts, was ich investieren kann!“ – „ETFs, REITs, Aktien-Portfolio – was soll das sein?“ – „Der Finanzmarkt ist doch so kompliziert!“ Es klingt unglaublich, ist aber wahr: Sehr viele Frauen sind im Jahr 2020 von Altersarmut bedroht. Dennoch scheuen Frauen immer noch davor zurück, ihre Finanzen selbstbewusst zu managen und ihr Geld nachhaltig anzulegen – zu sehr hält sich der Mythos vom Finanzmarkt als Männerdomäne. Schluss damit, sagt Larissa Kravitz: Make the markets female!Larissa Kravitz, Finanzmathematikerin, Stockbrokerin und Ex-Aufsichtsrätin, zeigt mit Knowhow und Witz, dass der Finanzmarkt leicht zu verstehen ist. Logisch und einfach aufgebaut führt Kravitz an Investment-Grundlagen heran: Online-Depots, Anleihen, ETFs, Aktien, Dividenden und REITs werden schon bald vertraute Begriffe sein. Egal, ob kleines oder großes Budget – mit „Money, honey!“ findet jede Frau die zu ihr passende Investitionsform und hat den idealen Begleiter für die ersten Schritte in die Welt des Geldes.
Aktualisiert: 2019-11-28
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Und wie wir hassen!

Und wie wir hassen! von Haider,  Lydia
Frauen hassen nicht. Sie sind die „Besonnenen“, die „Diplomatischen“, während Männer die Domäne der Hetzrede für sich vereinnahmt haben. Nicht selten mit Frauen als Ziel. Frauen, die sich nicht in ihre Rolle einfügen, die laut, selbstbewusst und unbequem sind. Höchste Zeit, dem Machismus Paroli zu bieten! Lydia Haider hat 15 Autorinnen versammelt – Sibylle Berg, Stefanie Sargnagel, Marlene Streeruwitz u.v.m. –, die mit furiosen Hass- und Wutreden aufwarten: gegen das Patriarchat, gegen die politische Lage, einfach gegen alles! Dabei demontieren sie die Demagogen und Hetzredner unserer Zeit und entlarven die Dynamik des Hasses. Lydia Haider ist es gelungen, einen Band mit Texten zusammenzustellen, die so heterogen wie ihre Autorinnen sind, die von Wut und Verzweiflung erzählen, aber auch Mut machen, Dinge zu ändern und überkommene Strukturen zu hinterfragen. Ein Buch, das für Furore sorgen wird! Mit Texten von Puneh Ansari · Sibylle Berg · Verena Dengler · Ebru Düzgün (Ebow) Raphaela Edelbauer · Nora Gomringer · Judith Götz · Gertraud Klemm · Barbi Marković Maria Muhar · Manja Präkels · Kathrin Röggla · Judith Rohrmoser (Klitclique) · Stefanie Sargnagel · Marlene Streeruwitz · Sophia Süßmilch
Aktualisiert: 2019-12-16
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