Outsourcing bei Instituten in der aufsichtsrechtlichen Praxis der BaFin

Outsourcing bei Instituten in der aufsichtsrechtlichen Praxis der BaFin von Natalello,  André
Der Autor beschäftigt sich mit Auslagerungen (Outsourcing) bei Instituten aus Sicht der bisherigen aufsichtsrechtlichen Praxis der BaFin. Dabei untersucht der Verfasser, ob es dem Gesetzgeber mit § 25 b KWG i.V.m. AT 9 MaRisk gelingt, durch die Normierung gewisser Vorgaben, die mit Auslagerungen einhergehenden bankaufsichtsrechtlichen Risiken in der Praxis wirksam einzudämmen. Der Verfasser unterbreitet hierbei konkrete Verbesserungsvorschläge. Der Verfasser vertritt dabei unter anderem die Ansicht, dass sich der Umgang mit unwesentlichen Auslagerungen als problematisch erweise. So zeigt der Verfasser auf, dass bei unwesentlichen Auslagerungen keine konkreten Anforderungen an den Auslagerungsvertrag gestellt werden. Dies führe dazu, dass weder Auskunfts-, Kontroll- noch Prüfungsrechte der BaFin, der Internen Revision und der externen Prüfer vereinbart werden müssen. Diese Rechte seien auch gesetzlich nicht hinreichend sichergestellt. Aufsichtsrechtlich sei im Übrigen auch nicht vorgegeben, dass der Dienstleister das Institut über etwaige Weiterverlagerungen informieren müsse. Diese fehlenden Vorgaben in Verbindung mit unwesentlichen Auslagerungen seien aus Sicht des Verfassers deshalb problematisch, da auch Auslagerungen mit signifikanten bankaufsichtsrechtlichen Gefahren als unwesentliche Auslagerung im Sinne von § 25 b KWG qualifiziert werden könnten. Dies läge im Wesentlichen daran, dass man dem Institut zu viele Freiräume bei der Bestimmung der Wesentlichkeit überlasse. Die Wesentlichkeit könne das Institut nämlich im Rahmen einer Risikoanalyse, die kaum Vorgaben unterliege, im Einzelfall selbständig vornehmen. Der Verfasser arbeitet dabei heraus, dass das Institut dabei durchaus das Interesse haben könnte, möglichst viele Auslagerungen als unwesentliche Auslagerung zu qualifizieren. Im Hinblick auf das gefundene Ergebnis erarbeitet der Verfasser konkrete Verbesserungsvorschläge. Darüber hinaus beleuchtet er bisher ungeklärte Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Auslegung der Tatbestandsmerkmale von § 25 b KWG i.V.m. AT 9 MaRisk und dem Anwendungsbereich beziehungsweise der Reichweite der Norm stellen.
Aktualisiert: 2019-12-17
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Jüdisches Leben im Rahmen der sich wandelnden politischen Landschaft Österreichs von 1867 bis 1938

Jüdisches Leben im Rahmen der sich wandelnden politischen Landschaft Österreichs von 1867 bis 1938 von Wallenstorfer,  Richard
Im Zuge der Entwicklung des Habsburgerreichs zu einer europäischen Großmacht steigt der jüdische Bevölkerungsanteil in Österreich, vor allem durch territoriale Zugewinne, deutlich an. Dabei weisen die kulturell und gesellschaftlich unterschiedlich geprägten und zum Teil beträchtlich voneinander entfernten Siedlungsgebiete der Monarchie keine einheitliche jüdische Kultur auf. Ein Umstand, der immer wieder auch zu bestimmten Spannungen innerhalb der jüdischen Community selbst führt. Während die eher streng gläubigen und ärmlichen Ostjuden in ghettoisierten Parallelgesellschaften leben, sind Jüdinnen und Juden insbesondere im Wiener Bürgertum gut integriert und spielen in militärischen Leitungsfunktionen eine maßgebliche Rolle. Wobei sich zeigt, dass die vermehrte staatliche Toleranz und gesellschaftliche Anerkennung der jüdischen Bevölkerungsteile zu einer erstarkenden Identifikation von Jüdinnen und Juden mit Österreich führt, welche, vor allem auch beim Militärdienst, bis zum Patriotismus reicht. Die gesellschaftliche und rechtliche Position von Jüdinnen und Juden in Österreich steht dabei in enger Wechselbeziehung zu den jeweiligen staatlichen, sowie politischen Machtverhältnissen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und ideologischen Strömungen. So führt die österreichische Niederlage im Deutschen Krieg von 1866, und die damit einhergehende Schwächung des Absolutismus, zu einer Rechtslage, welche die Emanzipation der jüdischen Bevölkerung in Österreich begünstigt. Dazu tragen auch die zu dieser Zeit allgemein in Europa gegebenen Gleichberechtigungsbestrebungen bei. Umgekehrt führen die existentiellen Nöte und Ängste der Bevölkerung in der Zwischenkriegszeit, nach dem Ersten Weltkrieg, zur vermehrten Ablehnung der jüdischen Bevölkerungsteile in Österreich, welche die bisher religiös geprägten Erscheinungen eines Antijudaismus in eine ethnisch motivierte Diffamierung umschlagen lässt, die schließlich im Holocaust gipfelt. Das Buch befasst sich auf dieser Grundlage zentral mit der soziokulturellen Situation und Integration der jüdischen Bevölkerung Österreichs von der Kaiserzeit bis zum autoritären Bundesstaat; wobei insbesondere Zusammenhänge zwischen politischer Verfasstheit und sozialem Status, die Rolle der Juden in der österreichischen Armee, konfessionelle und soziale Spannungen innerhalb der vielschichtigen jüdischen Community und die jeweiligen antisemitischen Tendenzen dargestellt und erörtert werden. Durch die verknüpfende Herangehensweise in der Betrachtung der Wechselbeziehungen von politischen Lagen, rechtlichen Grundlagen und gesellschaftlichen Gegebenheiten sollen neue Einsichten zur Entwicklung der jüdischen Sozietät in Österreich eröffnet werden.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Konstrukt der Emotionalen Intelligenz

Konstrukt der Emotionalen Intelligenz von Boshold,  Frederik
Viele emotionale Kompetenzen, wie z.B. Empathie, Durchsetzungsvermögen in Gruppen oder Fähigkeiten zur Selbstregulation, finden sich im Konstrukt der Emotionalen Intelligenz wieder. Es findet in vielen Forschungsfeldern, wie z.B. in den Bildungswissenschaften, der Sonderpädagogik und in der Klinischen Psychologie Anwendung. Seit Goleman 1998 das Thema der Emotionalen Intelligenz populär gemacht hat, werden zunehmend mehr Beiträge in wissenschaftlichen Fachmagazinen veröffentlicht. Das Ziel dieser Dissertation ist zu beurteilen, ob die Validität des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz für solche Forschungsvorhaben als gegeben betrachtet werden kann. Dies ist erforderlich, da Emotionale Intelligenz im wissenschaftlichen Diskurs sehr unterschiedlich bewertet wird. So machen manche Autoren deutlich, dass es sich um kein wissenschaftliches Konstrukt handele und seine Aussagekraft äußerst begrenzt sei. Vertreter der Emotionalen Intelligenz weisen solche Kritikpunkte jedoch scharf zurück und betonen den wissenschaftlichen Wert des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz sowie die Güte der eingesetzten Messverfahren. Aus diesem Grund soll im Rahmen dieses Spannungsfelds Stellung bezogen werden und durch eigene Untersuchungen die Validität des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz am Beispiel von zwei häufig eingesetzten Verfahren untersucht werden. Dabei soll auch Bezug auf bestehende Befunde genommen werden und so die Brauchbarkeit des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz für zukünftige Forschungsvorhaben geprüft werden. Hierbei werden aber auch Alternativen zum Konstrukt der Emotionalen Intelligenz (wie z.B. das der Sozialen Intelligenz oder das Modell der „Multiplen Intelligenzen“) diskutiert und deren empirisches Fundament gegenübergestellt werden. Auf diese Weise soll abschließend entschieden werden, welchen Verfahren in weiteren Forschungsvorhaben der Vorzug gegeben werden sollte bzw. welche Rolle das Konstrukt der Emotionalen Intelligenz dabei spielen sollte.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Fiktion und Glaubwürdigkeit: Boris Chersonskijs „Semejnyj archiv“

Fiktion und Glaubwürdigkeit: Boris Chersonskijs „Semejnyj archiv“ von Donska,  Mariya
Wahrheit oder Fiktion? Von klein auf lernen wir, zwischen ‚alltäglichen‘, ‚realitätsbezogenen‘ auf der einen und ‚künstlerischen‘, ‚spielerischen‘ Texten auf der anderen Seite zu unterscheiden. Doch was genau ist Fiktion und wie erkennt man fiktionale Texte? Das echte Verhältnis des Textes zur Realität ist oft ohne aufwendige Archivrecherche nicht fassbar. Daher spielt die Glaubwürdigkeit der Darstellung eine tragende Rolle. Der Begriff der Glaubwürdigkeit wird im vorliegenden Buch basierend auf den Theorien von Aristoteles und Cicero herausgearbeitet und mit der Fiktionalitätstheorie in Verbindung gebracht. Die Fiktion lässt sich durch Merkmale auf unterschiedlichen Ebenen – der semantischen (Ebene des Inhalts), der darstellungsbezogenen (Ebene der Form) und der pragmatischen (Ebene des Umgangs mit den Texten) – erkennen. Das Zusammenspiel von mehreren Signalen bildet eine individuelle ‚fiktionale Strategie‘ eines jeden Textes. Semejnyj archiv (‚Familienarchiv‘) ist ein Gedichtband des in Odessa lebenden Autors Boris Chersonskij. Dieses Werk wurde von Erich Klein und Susanne Macht ins Deutsche übersetzt und bekam in Österreich den prestigeträchtigen Literaris-Preis der Bank Austria. Der Gedichtband schildert Schicksale einer jüdischen Großfamilie im gesamten 20. Jahrhundert. Literaturkritik und Leserschaft verstanden das Buch als wahrheitsgetreue Geschichte der Familie des Autors, als ‚Poesie non-fiction‘. Dabei hat Chersonskij oft betont, dass sein Buch eine Mischung aus wahren und erfundenen Geschichten darstelle. Welche Merkmale des Textes provozierten diese fehlgeleitete Rezeption? Inwiefern gibt der Text seine Fiktionalität preis und inwiefern verschleiert er sie? Was tragen Fotografien dazu bei? Diese Studie analysiert Chersonskijs Semejnyj archiv im Hinblick auf dessen Umgang mit Fiktionalität. Sie stellt damit die erste umfassende Untersuchung des Lyrikbandes in der deutschsprachigen Slawistik dar.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Strafjustiz im Spannungsfeld zwischen Informationsinteresse und Persönlichkeitsschutz

Strafjustiz im Spannungsfeld zwischen Informationsinteresse und Persönlichkeitsschutz von Aksöz,  Erkan
Die vorliegende, zum Teil interdisziplinär angelegte Arbeit widmet sich Überlegungen zur Verhinderung des Einflusses von medialen „Vorverurteilungen“ auf den Strafprozess. Der Autor erläutert zunächst, dass die in § 169 GVG geregelte Öffentlichkeit faktisch erheblich erweitert worden sei. Ferner konstatiert er eine Vorverlagerung der gerichtlichen Öffentlichkeit, die z.B. durch öffentliche Strafanzeigen ausgelöst werde. Gleichwohl sei eine gegenläufige Tendenz zu beobachten. Insbesondere dienten die Vorschriften der §§ 153, 153a StPO zunehmend als Mittel zur Öffentlichkeitsvermeidung. Sowohl die „Veröffentlichung“ als auch die „Verheimlichung“ von strafjustiziellen Informationen hält der Verfasser für Entwicklungen, auf die der Gesetzgeber und die Justiz nachhaltig reagieren sollten. Im zweiten Teil setzt sich der Verfasser kritisch mit der bisherigen Diskussion zur Gerichtsöffentlichkeit auseinander. Diese leide vor allem an der mangelnden Rezeption medienwissenschaftlicher Forschung. Sodann wird das „Spannungsfeld“ zwischen Justiz, Beschuldigtem und Öffentlichkeit erörtert. Nach der juristischen Behandlung der Thematik werden interdisziplinäre Aspekte in Ansatz gebracht, um die unterschiedlichen Zielsetzungen von Justiz und Medien zu verdeutlichen. Nach einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse zeigt der Verfasser mögliche Lösungsansätze auf. Genannt werden u.a. eine strengere Reglementierung der Medienkontakte von Staatsanwaltschaft und Verteidigung, Einschränkung von Videoaufnahmen sowie Vorgaben messbarer Grenzen für die Verdachtsberichterstattung durch das BVerfG. Zur Bekämpfung von sog. „Durchstechereien“ schlägt der Verfasser die Implementierung einer Compliance-Institution in der Strafjustiz und die Schaffung einer an § 130 OWiG angelehnten Regelung zur Sanktionierung von Verstößen vor. Abschließend wird die Frage diskutiert, ob vorverurteilende Berichterstattung zu einem Verfahrenshindernis führen könne.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Die Kooperationspflicht des Veranstalters bei Versammlungen

Die Kooperationspflicht des Veranstalters bei Versammlungen von Teichgräber,  Ute
Das praktische Bedürfnis nach Kooperation im Versammlungswesen steht, jedenfalls auf Seiten des Veranstalters, in einem Spannungsverhältnis zu der nahezu uneingeschränkt gewährleisteten Versammlungsfreiheit gemäß Art. 8 GG. Ausgehend von diesem Spannungsverhältnis setzt sich Ute Teichgräber mit den (verfassungs-)rechtlichen Vorgaben sowie Inhalt und Rechtsfolgen von Kooperation auseinander. Sie betrachtet diese Aspekte für den Veranstalter einer Versammlung, aber auch für die ihm gegenüberstehende Behörde. Vor dem Hintergrund ihrer Untersuchungen schlägt sie schließlich eine einfachgesetzliche Ausgestaltung für Kooperation im Versammlungswesen vor.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Kunst und Religion: Eine indische Perspektive

Kunst und Religion: Eine indische Perspektive von Amaladass,  Anand, Tschuggnall,  Peter
Anand Amaladass studierte englische Literatur, Sanskrit und Indologie, Philosophie und Theologie und war Professor für Sanskrit und indische Philosophie in Chennai. Gastprofessuren führten ihn nach Bengalore, Würzburg und Rom, nach wie vor alljährlich nach Wien. Seine international angesehenen Forschungsinitiativen kreisen um die tamilische Kultur, den Dialog zwischen Kunst und Religion, die Geschichte des Christentums in Indien und um interreligiös orientierte Begegnungen. Amaladass veröffentlichte u.a. Introduction to Philosophy (Chennai, 2001), Śiva tanzt in Südindien (Anif/Salzburg, 2009) und Christian Themes in Indian Art (New Delhi, 2012, gemeinsam mit Gudrun Löwner).
Aktualisiert: 2019-12-13
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Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Kooperation von Jugendhilfe und Schule von Gröschke,  Marlen
Die Kooperation von Schule und Jugendhilfe befindet sich aktuell im Wandel. Spätestens seit Beginn der 2000er-Jahre wird insbesondere von Seiten der Politik eine verstärkte Zusammenarbeit beider Institutionen gefordert. Die PISA-Studie des Jahres 2000 verdeutlichte die Chancenungleichheit unseres Bildungssystems und sorgte damit für eine Renaissance der Thematik. Zuletzt führten die Inklusionsdebatte und die Flüchtlingsströme, die Europa seit 2015 erreichen, sowie daraus folgende rechtspopulistische Tendenzen in Deutschland verstärkt zur Notwendigkeit, die Bildungswelten Jugendhilfe und Schule stärker zu vernetzen. Junge Menschen unterschiedlichster Personengruppen sollen besser ins Bildungssystem integriert und demokratiefeindlichem Gedankengut entgegengewirkt werden. Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule ist somit aktuell stärker gefragt denn je. Sie gilt als komplexe Problemlösestrategie und wird mit einer Vielzahl positiver Erwartungen assoziiert. Sie soll auf bildungs- und sozialpolitische Fragen Antwort geben, den demokratischen Gedanken stärken und junge Menschen auf rasche technische und mediale Veränderungen im Arbeitsalltag vorbereiten. In der Theorie wird die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule als Allheilmittel angepriesen, doch wie gestaltet sich die Praxis? Diese Studie geht dieser Frage nach, indem sie exemplarisch die Kooperation an der Bildungsstätte „Kurt Löwenstein“ im brandenburgischen Werneuchen aus der Sicht von Lehrkräften untersucht. Die Autorin wertet Leitfadeninterviews systematisch aus und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen. Die Studie legt Erfolgsfaktoren und Hemmnisse der Kooperation dar und liefert eine kritische und differenzierte Analyse des Ist-Zustandes.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Medienberichterstattung über Strafverfahren

Medienberichterstattung über Strafverfahren von Hillebrand,  Sarah
Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren findet nichtöffentlich statt. Erst mit Bejahung eines hinreichenden Tatverdachts durch die Staatsanwaltschaft und der Bestätigung durch das Gericht im Zwischenverfahren wird der Vorwurf im Rahmen der öffentlichen Hauptverhandlung publik. Nach der Konzeption des Strafprozessrechts soll der Beschuldigte zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte erst dann als potentieller Täter in der Öffentlichkeit erscheinen, wenn der Vorwurf sich zu einem bestimmten Grad erhärtet hat. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte steht in der letzten Zeit angesichts medialer Berichterstattung über Ermittlungsverfahren gegen Prominente oder Amtsträger allerdings in Frage. Das hohe öffentliche Interesse an Ermittlungen gegen prominente Beschuldigte führt in der Verfahrensrealität häufig dazu, dass diese Ermittlungsverfahren über Wochen und Monate Gegenstand medialer Berichterstattung sind. Die damit einhergehende Rufschädigung hat dann einen Rückzug der Beschuldigten aus dem öffentlichen Leben oder den Rücktritt von öffentlichen Ämtern zu Folge, bevor die Ermittlungen überhaupt abgeschlossen sind. Diese Arbeit behandelt zunächst grundsätzlich das Verhältnis von Medien und Strafverfahren. Anhand einer Analyse der Berichterstattung über das Strafverfahren gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff wird untersucht, ob und welche schädlichen Einflüsse die Berichterstattung für das Ermittlungsverfahren hatte und welcher Reformbedarf sich aus den Ergebnissen der Analyse ergibt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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