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Erosion der Religion

Erosion der Religion von Grabner-Haider,  Anton
Das Buch geht der Frage nach, was von der christlichen Religion in modernen Gesellschaften bleibt. Denn viele der bisherigen Lehren und Moralwerte sind mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Kulturwissenschaften nicht mehr vereinbar. Daher werden viele der archaischen Bilder aus der Antike und dem Mittelalter weiterentwickelt oder aber vergessen. Doch viele Zeitgenossen schätzen weiterhin das Erbe der christlichen Kunst, der Musik und der Dichtung, vor allem aber die moralischen Grundwerte der Solidarität und der Armenhilfe, der Friedenserhaltung und der sozialen Gerechtigkeit. Heute lassen sich die sozialen Werte des Christentums auf die globale Kultur und Zivilisation ausdehnen. Damit verliert Religion keineswegs ihre kreative Dynamik
Aktualisiert: 2020-07-10
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Identität in Bruchstücken – Donauschwaben in Kroatien

Identität in Bruchstücken – Donauschwaben in Kroatien von Haibl,  Lisa
Ein kontroverses Thema der kroatischen Gegenwartsliteratur ist die historische Rolle der Donauschwaben im Zweiten Weltkrieg. Es zählt zu den großen Tabus des sozialistischen Jugoslawien. Die daraus resultierenden Identitätsdiskurse sind in engem Zusammenhang mit individuellen Erinnerungen und kollektivem Gedächtnis zu betrachten. Ein theoretischer Überblick der wesentlichen Konzepte der Erinnerungs- und Gedächtnisforschung liefert das methodische Instrumentarium für die Untersuchung ausgewählter Romane von L. Bauer, M. Jergović und S. Šnajder. Die Analyse widmet sich der literarischen Inszenierung von Erinnerung und Gedächtnis und deren Einfluss auf die Identitätsmodelle.
Aktualisiert: 2020-07-10
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Die letzte deutsche Illusion im Zweiten Weltkrieg

Die letzte deutsche Illusion im Zweiten Weltkrieg von Knigge,  Jobst C.
Hoffnungen und Illusionen führten im Zweiten Weltkrieg dazu, dass die Deutschen trotz fehlender Siegesschancen bis zum totalen Ende weiterkämpften. Man setzte auf „Wunderwaffen“, auf den Zerfall der feindlichen Koalition und auf die Erwartung, dass es die Westalliierten nicht zulassen würden, dass Deutschland von der Roten Armee überrollt würde. Schließlich glaubten viele an die Möglichkeit, dass Amerikaner und Briten zusammen mit der Wehrmacht gegen die Russen vorgehen könnten. Bei verschiedenen Generälen, aber auch im militärischen Widerstand gab es Pläne, die Waffen im Westen niederzulegen, um dann die freiwerdenden Kräfte an die Ostfront zu verlegen. Um eine gemeinsame Basis mit den Westalliierten zu finden, wurde immer wieder die Furcht geschürt, dass sich der Bolschewismus über ganz Europa ausbreiten könnte. Das Reich sei das letzte Bollwerk gegen die Rote Armee, hieß es immer wieder bei Propagandaminister Goebbels. Bemühungen, mit dem Westen in Kontakt zu treten, reichten bis in die höchsten Ränge des NS-Regimes. Besonders weit ging hier SS-Chef Heinrich Himmler. Bei ihm waren Realitätsverlust und Illusionen am größten, glaubte er doch, dass er auch nach dem Kriegsende eine Rolle spielen und der Nationalsozialismus in einer reformierten Version weiterbestehen könnte. Während London und Washington alle entsprechenden Vorstößen zurückwiesen oder ignorierten und hart an der Formel der „bedingungslosen Kapitulation“ festhielten, fand der Widerstand zumindest bei dem Vertreter des amerikanischen Geheimdienstes Allen Dulles Verständnis und Entgegenkommen. Erst in der absoluten Endphase des Krieges begann beim britischen Premier Winston Churchill ein Umdenken, als er erkannte, dass Stalin alle Abkommen bezüglich einer demokratischen Ordnung in Osteuropa missachtete. Erste Anzeichen des Kalten Krieges wurden spürbar. Schon im Mai 1945 gab es britische Planspiele für einen Krieg gegen die Sowjetunion unter Einbeziehungen von deutschen Soldaten. Es sollte aber noch zehn Jahre dauern, bis die Bundesrepublik mit ihrer Armee in eine westliche anti-sowjetische Allianz eingegliedert wurde.
Aktualisiert: 2020-07-10
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Steuerberatung im Kontext unklarer Rechtslage

Steuerberatung im Kontext unklarer Rechtslage von Claß,  Günther
Die Steuerberatung bei unklarer oder widersprüchlicher Rechtslage stellt für den Praktiker die mitunter schwierigste und anspruchsvollste Aufgabe seines vielfältigen Aufgabenspektrums dar. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass bei steuerrechtlichen Streit- und Zweifelsfragen die Erklärungspflichten des Steuerpflichtigen trotz der Leitentscheidung des BGH aus dem Jahr 1999 (Az. 5 StR 221/99) bis heute in Rechtsprechung und Literatur nicht abschließend geklärt sind. Steuergestaltung ist im Grundsatz legal und zwar sogar selbst dann, wenn die materiellen Grenzen zum steuerlichen Missbrauch überschritten werden und die Finanzverwaltung der Steuergestaltung die Anerkennung versagt. Strafrechtliche Relevanz erfährt eine Steuergestaltung aber dann, wenn steuerliche Erklärungspflichten verletzt werden. Die Arbeit widmet sich dieser Fragestellung und arbeitet die Grenze zwischen legaler Steuergestaltung und strafbewehrter Steuerhinterziehung heraus. Dabei analysiert der Verfasser sowohl aus der Perspektive des Steuerpflichten, als auch aus der Perspektive des steuerlichen Beraters den Tatbestands der Steuerhinterziehung. Die steuerlichen Erklärungspflichten erfordern die wahrheitsgemäße Angabe steuerlich erheblicher Tatsachen. In der steuerverfahrensrechtlichen Praxis werden in der Regel aber keine reinen Tatsachenangaben, sondern häufig sog. verkürzte Tatsachenangaben, d.h. das Subsumtionsergebnis nach Anwendung des Steuerrechts auf den Sachverhalt abgefragt. Der Verfasser ordnet den Erklärungsgehalt verkürzter Tatsachenangaben in den Tatbestand des § 370 AO ein und erörtert die bisher hierzu entwickelten Lösungsansätze. Er zeigt auf, dass sich auch im Steuerstrafrecht die Erklärungspflichten - entsprechend der verfahrensrechtlichen Wahrheitspflicht – anhand der individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten des Steuerpflichtigen subjektiv-pflichtgemäß bestimmen.
Aktualisiert: 2020-07-10
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Die Zukunft des Rechts in der Reproduktionsmedizin

Die Zukunft des Rechts in der Reproduktionsmedizin von Mulack,  Elena
Schon seit jeher strebt der Mensch nach umfassendem Wissen, nach Perfektion und nach Glück, wobei angesichts der zunehmenden faktischen Komplexität unklarer wird, welche Grenzen in diesem Streben nach „Mehr“ gesetzt werden sollen und dürfen. Insbesondere die Reproduktionsmedizin betrifft den Menschen in seinem Selbstverständnis in solch signifikanter Weise, dass das Recht und mit ihm der Gesetzgeber vor große Herausforderungen gestellt ist. Die Verfasserin hat sich dem Thema multiperspektivisch genähert, einschließlich der gesamten rechtlichen, moralischen und ethischen Komplexität. Im ersten Teil der Untersuchung werden die Chancen und Risiken der Reproduktionsmedizin de lege lata beleuchtet. Welche medizinischen Möglichkeiten bzw. Chancen gibt es und welche Risiken bestehen – wie sieht die rechtliche Absicherung der gegebenen Möglichkeiten aus? Die Verfasserin kommt zu dem Zwischenergebnis, dass die rechtliche Absicherung de lege lata unzureichend ist. Im zweiten Teil der Studie wird – angelegt an die Ergebnisse des ersten Teils – die mögliche Akzessorietät von Moral, Ethik und Recht im Allgemeinen und im Bereich der Reproduktionsmedizin im Besonderen beleuchtet. Welche Rolle spielten und spielen moralische und ethische Erwägungen im Rahmen von Gesetzen oder bei der Findung von Recht und insbesondere in hochsensiblen Themenbereichen wie der Reproduktionsmedizin? Die Verfasserin kommt zu dem Zwischenergebnis, dass das Recht auch heute „noch“ mit ethisch-moralischen Aspekten verwoben ist, die der Gesetzgeber beachten sollte. So erscheint ein transparenter, interdisziplinärer Ansatz der Gesetzesfindung für die Reproduktionsmedizin notwendig. Im dritten Teil werden die Chancen und Risiken der Reproduktionsmedizin de lege ferenda beleuchtet. Wie könnte eine gesetzliche Neugestaltung aussehen? Die Verfasserin wirkt auf eine Gesetzesänderung hin, die auf drei gesetzlichen Ebenen, nämlich auf der Ebene des Grundgesetzes, eines Bundesgesetzes und einem materiell-gesetzlichen Unterbau, stattfinden sollte und zeichnet sodann den legislatorischen Weg vor.
Aktualisiert: 2020-07-10
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Chronik der Weimarer Republik

Chronik der Weimarer Republik von Tofahrn,  Klaus W.
n der Geschichte der Deutschen wird die Epoche der Weimarer Republik (1918–1933) einerseits als Zeit einer ersten demokratischen Phase betitelt, andererseits auch als ein Abschnitt der Zwischenkriegszeit verstanden. Der vorliegende Chronikteil beinhaltet die wesentlichen gesellschaftspolitischen und kulturellen Ereignisse für die Jahre 1924–1929, die sich letztendlich als Phase einer fragilen innenpolitischen Stabilisierung und außenpolitischen Verständigung manifestierte. Mit dem New Yorker Börsenkrach vom Oktober 1929 und dem Zerbrechen der Großen Koalition (März 1930) begann der Übergang in die Präsidialkabinette sowie der Aufstieg der Nationalsozialisten und damit der Weg in die NS-Diktatur. Der Autor: Klaus W. Tofahrn, geb. 1946 in Dinslaken (NRW), ist Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum. In den vergangenen Jahren hat er sich auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive vorrangig mit dem Nationalsozialismus, dessen Vorgeschichte und Folgen sowie den daraus resultierenden zeitgeschichtlichen Entwicklungen auseinandergesetzt.
Aktualisiert: 2020-07-10
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Herausforderungen der Globalisierung

Herausforderungen der Globalisierung von Gromová,  Edita, Müglová,  Daniela, Wrede,  Oľga
Diese Monografie setzt sich in einem breiten interdisziplinären Kontext mit theoretischen und pragmatischen Aspekten des kulturellen Transfers auseinander. Näher erläutert werden psychologische und soziologische Gesichtspunkte der interkulturellen Kommunikation sowie die Weltanschauung im Spiegel der Kognitionswissenschaften und der Kulturanthropologie. Die Autorinnen fokussieren auf die Stellung der Translation an der Schwelle zum neuen Millennium und ihre Reflexion in der slowakischen Translationswissenschaft. Aufgefasst und diskutiert werden dabei pragmatische Aspekte der Übersetzung von nicht-literarischen Textsorten, insbesondere von Werbe-, Gebrauchs- und Rechtstexten.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Rentabilität von Identity und Access Management im digitalen Wandel

Rentabilität von Identity und Access Management im digitalen Wandel von Messerschmidt,  Phillip
dentity und Access Management (IAM) stellt eine grundlegende Infrastruktur für jede Organisation dar. Da sich IAM kontinuierlich weiterentwickelt, wird es zukünftig auch durch das digitale Umfeld geprägt. Infolgedessen entwickeln sich effiziente IAM-Systeme mit einer durchdachten Strategie zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen. Aufgrund der fehlenden direkten Erfolgswirksamkeit erkennen viele Organisationen die vorteilhafte Wirkung von IAM jedoch nicht. Diese Dissertation greift die bisherigen wissenschaftlichen Definitionen von IAM auf und leitet eine Definition im aktuellen Kontext ab. Auf dieser Basis wird ein Vorgehensmodell entwickelt, mit dem die Rentabilität aus der Einführung eines IAM-Systems organisations- und branchenunabhängig analysiert werden kann. Um das Vorgehen zu entwickeln, werden zunächst 18 Investitionsbewertungsverfahren evaluiert, um daraus einen geeigneten Ansatz für die Einführung abzuleiten. Eine Literaturanalyse von 24 wissenschaftlichen IAM-Quellen hat gezeigt, dass das bereits etablierte 4A-Modell eine umfangreiche und gleichermaßen flexible Grundlage für die Weiterentwicklung von IAM bildet. Basierend auf den erarbeiteten Erkenntnissen und den hohen Anforderungen eignen sich von den untersuchten Verfahren nur wenige Mischverfahren, von denen letztlich das Bayesian Network als Grundlage für die Modellierung ausgewählt wird. Das modellierte Bayesian Network verfügt über 390 Knoten und 959 Kanten und ermöglicht die Herleitung der organisationsspezifischen Rentabilität aus der Einführung eines IAM-Systems. Die Anwendung des Bayesian Networks anhand einer konzipierten Case-Study zeigt, unter welchen Prämissen die Einführung eines IAM-Systems rentabel ist und bietet einen eindeutigen Rahmen für die Implementierung des IAM-Systems. Folglich ermöglicht das entwickelte Modell die wirtschaftliche Bewertung der Implementierung eines IAM-Systems und quantifiziert den Mehrwert der Investition.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Einfluss von genetischen Keimbahnvarianten aus dem Lipid- und Sexualhormonstoffwechsel auf die Aggressivität des Prostatakarzinoms

Einfluss von genetischen Keimbahnvarianten aus dem Lipid- und Sexualhormonstoffwechsel auf die Aggressivität des Prostatakarzinoms von Bohnert,  Philipp
as Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Da die Inzidenz mit dem Alter deutlich ansteigt und die Aggressivität des Prostatakarzinoms sehr heterogen ist, ist es von besonderem Interesse, prädiktive Faktoren, die die Aggressivität beeinflussen herauszufinden. Der Zusammenhang zwischen den Hormonen Testosteron und SHBG mit der Aggressivität des Prostatakarzinoms ist bereits bekannt. Ebenso der Zusammenhang von Karzinom-Aggressivität mit Übergewichtsparametern. In dieser Studie wird untersucht, ob es einen messbaren Zusammenhang zwischen, genetischen Keimbahnvarianten (SNPs), welche entweder Übergewichtsparameter oder Hormonlevel beeinflussen, und der Aggressivität des Prostatakarzinoms gibt. Die untersuchten, neu entdeckten, Keimbahnvarianten wurden aus GWAS Analysen entnommen, die ohne Zusammenhang mit dem Prostatakarzinom durchgeführt wurden. Erstmals wurde hier nach einem möglichen direkten oder vermittelten Zusammenhang von Keimbahnvarianten mit der Aggressivität des Prostatakarzinoms gesucht. Anhand eines Datensatzes von Prostatakarzinompatienten, die einer radikalen Prostatektomie unterzogen wurden, wurde der Zusammenhang zwischen diesen bestimmten SNPs und dem Hormonlevel, sowie der Entwicklung von Übergewicht und Aggressivität des Prostatakarzinoms untersucht. In weiteren Schritten wurde auch die Beziehung zwischen Hormonspiegeln der Patienten und Aggressivität, der Zusammenhang von Hormonspiegeln auf Übergewichtsparameter sowie von Übergewichtsparametern und Aggressivität untersucht. Hierbei zeigte sich, dass für die SNPs, die bekanntermaßen mit dem Testosteron und SHBG in Verbindung stehen, dieser Effekt auch in den untersuchen Patienten replizieren ließ, allerdings kein signifikanter Zusammenhang der SNPs mit Aggressivitätsparametern nachgewiesen werden konnte. Bei den SNPs die mit BMI in Zusammenhang stehen, konnten ebenfalls bekannte Effekte repliziert, jedoch kein eindeutiger Zusammenhang mit Aggressivität gezeigt werden.
Aktualisiert: 2020-07-07
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