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Musik und Gesellschaft

Musik und Gesellschaft von Kemp,  Judith, Reininghaus,  Frieder, Ziane,  Alexandra
Eine faszinierende Musikgeschichte Europas – und darüber hinaus – vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 421 chronologisch angeordnete Essays zu Musik, Musiktheater und Musikleben, geschrieben von namhaften Autorinnen und Autoren, Wissenschaftlern und Journalisten aus einem Dutzend Länder: Ein reich bebildertes Kompendium fundierter und inspirierter Texte zum facettenreichen Zusammenspiel von Musik und Gesellschaft. Ob Festmusik des Mittelalters oder Schlager- und Loveparaden, ob Trinklieder oder Operettenplüsch, Troubadour oder DJ, Gesang der Synagogen oder Geiger der Sinti und Roma, ob Madrigal oder Riff, imperiale Symphonik oder Volksmusik, Opernhaus oder YouTube, Heimatkunst oder Stadiongesang, Heavy Metal, Rap oder Katzenmusik – Musik und Gesellschaft handelt vom großen Reichtum und den Armutszonen der internationalen Musikszenen, bietet Geschichte und Geschichten, interpretiert Fakten, Theorien und Anekdoten, durchstreift Bekanntes und Unbekanntes zu allen Entwicklungen und Spielformen der Tonkünste. Diese waren und sind oft eingebunden in die Repräsentation von Kirchen, Herrschern, Diktatoren und Demokratien. Oft begleiteten sie deren Feldzüge, dienten und dienen aber auch als Klage und Widerstand gegen Unrecht, Unterdrückung und Krieg oder Gleichmacherei und Dummheit. Wer die opulent und bibliophil ausgestatteten Bände aufschlägt, liest, hinein liest, sich fest liest, der wird erkennen: was für ein Statement!
Aktualisiert: 2020-07-07
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Schauplatz der Künste

Schauplatz der Künste von Brenner,  Julia, Putjenter,  Sigrun, Schneider-Kempf,  Barbara
B. Schneider-Kempf: Grußwort der Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – H. Wegehaupt: Persönlicher Gruß des ehemaligen Leiters der Kinder- und Jugendbuchabteilung – K. Ensikat: Bild als Gruß – H.-H. Ewers: Vorwort: Text und Bild, Bild und Text. Anmerkungen zur Illustrationsforschung – J. Benner / S. Putjenter: Einleitung: Welten aus Farbe und Papier – F.C. Heller: Towards nothingness: Ideen der Reduktion in zeitgenössischen Bilderbüchern – G. Lehnert: Glitzernde Ränder – A. Bieber: Rules of Landscape: Suburbane Landschaftsentwürfe in Shaun Tans Rules of Summer – M. Oetken: »Schön, das ist nicht nur gut frisiert allein.« Konstruktionen des Schönen als das Gute in Texten und Bildern zu Aschenputtel – B. Dolle-Weinkauff / G. Weinkauff: Spaß und Ernst in Wort und Bild. Anmerkungen zur Kinderliteratur der Neuen Frankfurter Schule – C. Roeder: »Die Träume gehören zweifellos zur Wirklichkeit« oder »Dieser kleine Junge hat Kummer«: Traum-Erzählungen über Kindheit und für Kinder – A. Bode: Die Neuillustrierung moderner Kinderbuchklassiker, vorgeführt am Beispiel von Erich Kästner, Astrid Lindgren und Michael Ende – H. Ries: Der Kinderbuch-Illustrator Ernst Kutzer und sein Nachlass in der Staatsbibliothek zu Berlin – U. Dettmar: »Toller Schnack, toller Schnack« – E.T.A. Hoffmanns Nußknacker und Mausekönig (1816) im Medienwechsel – B. Asper: Prinzessin Ilse in Sage und Märchen aus dem Harz – S. Schmideler: Der Berliner Bilderbuchkünstler Friedrich Gustav Normann (1802–1855) – Anschauungsbilderbuch, Rechenfibel und ABC-Buch auf dem Weg zur ästhetisch autonomen Kinderliteratur.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Tasten – Riechen – Schmecken

Tasten – Riechen – Schmecken von Diaconu,  Madalina
Die vorliegenden Studien vollziehen eine dreifache Reflexion: 1. auf die Erfahrung des Tastens, Riechens und Schmeckens, 2. auf ihre ästhetische Dimension und 3. auf ihre sprachliche Mitteilung, die durch Metaphorik und Narrativität gekennzeichnet ist. Dafür bedient sich die Arbeit phänomenologischer Analysen (Husserl, Straus, Merleau-Ponty, Tellenbach), naturwissenschaftlicher Forschungsergebnisse genauso wie psychologischer und psychoanalytischer, philosophie-, kultur- und kunstgeschichtlicher, ethnologischer und soziologischer und nicht zuletzt historisch-anthropologischer Interpretationen. Die Verfasserin setzt das Projekt der Aisthetik (Welsch, G. Böhme, Seel, Berleant) fort, d. h. sie legt der Kunsttheorie eine Sinnesanthropologie zugrunde und argumentiert die Notwendigkeit, die Thematik der Ästhetik auf Formen aller Sinne, einschließlich auf Design und Stadtplanung, auf Parfümerie und Gastronomie, zu erweitern. Einzelne Kapitel behandeln ausführlich die haptischen Qualitäten in den bildenden Künsten, das Tattoo, den Tanz und die Kunsterfahrung der Blinden. Die Gerüche werden entweder indirekt in der Malerei suggeriert oder sie sind direkt anwesend in Kunstinstallationen und in synästhetischen Kunstformen (Gärten, Architektur, „urban smellscapes“, avantgardistische Experimente etc.). Die Schriften der Parfümeure entkräften die Einwände der Philosophen gegen eine Ästhetik der Parfums. Nicht zuletzt entwickeln sich die gastronomischen Stile und die Eat-Art als zwei parallele Richtungen, die beide das ästhetische Potential des Geschmackssinns verwirklichen.
Aktualisiert: 2020-07-03
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Prekäre Kollektive

Prekäre Kollektive von Xu,  Shuang
In Kafkas fiktivem China wird kein Gründungsmythos erzählt, indem ein großes Subjekt – in Gestalt des chinesischen Volkes – durch das »System des Teilbaus« verhindert wird. Versammelte Tiergruppen, wie das Volk der Mäuse, versuchen sich durch eine Grenze ihre Zugehörigkeit zu versichern; die Erhaltung der Grenze ist jedoch ständig auf die eigene Verletzung angewiesen. Eine totalisierende Repräsentation auf Basis eines angeeigneten Territoriums, wie in Das Schloss, wird in Frage gestellt, insofern die topographische Grenze des Schlosses zum Dorf suspendiert wird. In Der Proceß ist die Gesetzinstitution weniger zentralisiert als in mikrophysischen Einzelbereichen des Lebens verstreut. All diese in Kafkas Werk inszenierten Gegenläufigkeiten fragen nach der Möglichkeit, eine Gemeinschaft darzustellen, die jeglicher vollendeten Figuration der Macht entzogen ist und stattdessen auf heterogene, kleine Facetten hinausläuft. Dieses Denken von Gemeinschaft geht weit über den Horizont hinaus, wie er in der Forschung unter »Kafka und das Judentum« aufgearbeitet wird. Vielmehr gilt es als Problematisierung des Kollektivs im Allgemeinen. Genau hier setzt das vorliegende Buch ein: mit einer systematischen Untersuchung zweier zentralen Elemente – des Symbols und der Institution – und einer theoretischen Perspektive ausgehend von dem französischen Philosophen Jacques Derrida, der dieselbe Thematik auf ähnliche Gegenläufigkeiten hin untersucht.
Aktualisiert: 2020-07-03
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wagnerspectrum

wagnerspectrum von Borchmeyer,  Dieter, Friedrich,  Sven, Hinrichsen,  Hans-Joachim, Stollberg,  Arne, Vazsonyi,  Nicholas, Wißmann,  Friederike
Aufsätze zum Schwerpunkt – E. Voss: Apotheose des Tanzes. Ein Beitrag zum Thema „Wagner und Beethovens Sinfonien“ mit einem bislang unbekannten Text Wagners über den letzten Satz von Beethovens 7. Sinfonie – C. Schaper: Das Problem mit der Reprise. Adorno, Wagner und Beethovens Leonoren-Ouvertüren – A. Schröter: Wagners Klavierbearbeitung der 9. Symphonie als „interpretatorische Annexion“? Neue Überlegungen unter Berücksichtigung zeitgenössischer Beethoven-Arrangements von Rinck, Czerny, Kalkbrenner, Esser und Liszt – R. Allen: „Beethovens unendliche Melodie“ – Richard Wagners Rezeption der Klaviersonate Nr. 28 Op. 101 – Y. Wasserloos: Zwischen Vereinnahmung und Affirmation. Beethoven und Wagner in der NS-Rassenideologie – Gespräch – Redaktion F. Wißmann: „Wenn man mich einen Beethovenianer nennen würde, dann hätte ich nichts dagegen!“ Peter Gülke im Gespräch mit Hans-Joachim Hinrichsen – Aufsätze – P. Petersen: Die Siegfried-Synkope. Musikalische Aspekte der Heldenfigur im Ring Richard Wagners – M. Gribenski: Le spectre de la prose. Wagners Konzeption der Prosa im Spiegel der Debatten in Frankreich – K. Georgiev: Die Richard Wagner-Sammlung in der Reuter-Villa zu Eisenach – S. Alschner: Wagners erste Helden – die Teilnachlässe von Joseph Tichatschek und Karl Beck in der Wagner-Sammlung Eisenach – Besprechungen – BÜCHER – CDs – DVDs.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Gesammelte Gedichte

Gesammelte Gedichte von Donderer,  Wolfgang
Das Buch richtet sich vor allem an die, welche die Sprache und Denkweise des Autors verstehen. Der Dialektteil soll das Nordmittelbayerische, wie es auf dem Dorf während und nach dem Kriege gesprochen wurde, in Erinnerung bringen. Es ist v.a. eine Danksagung an den Böhmerwald und seine Menschen, die mir bei der Trauerbewältigung sehr geholfen und mich in ihr Herz geschlossen haben. Bei den diversen Besuchen in der alten Heimat musste ich feststellen, dass sich der alte Dialekt stark verändert hat. Die Jungen reden wie »weissblau ogstrichane Sidbreissn«.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Uneigentlichkeit

Uneigentlichkeit von Sailer-Wlasits,  Paul
Uneigentlichkeit ist nicht Inhalt, sondern Form des sich vollziehenden dritten Jahrtausends. Wie ein unsichtbarer Bedeutungsraum, der sich über ein Territorium spannt. Quer über die Fläche hinweg sind zahlreiche Begrenzungspunkte miteinander verbunden. Nahe der Schnittpunkte dieser Verbindungslinien entfaltet sich die Uneigentlichkeit. Sie gründet in der Eigenart der sich ständig aufs Neue konstituierenden Relationen. In der gegenwärtigen Welt drohen geistesgeschichtliche Spuren verloren zu gehen. Als Fährten stellen diese besondere Formen des Sichtbarmachens und des Verweisens dar, da sie sowohl zu einem Ursprung zurück, als auch von dieser Anfängnis emporführen. Derjenige, der vom Anfang weiß, kann Zeugnis ablegen. Doch ein aus Zeugnissen gewonnenes Wissen ist uneigentlich, es ist nicht durch autonomes Denken zustande gekommen, sondern verkörpert Wissen durch die Worte anderer. Vor diesem Hintergrund wird das Geheimnis des Ursprungs einer neuen Lektüre unterzogen und im Kontext des Spurenhaften und Auratischen diskutiert. In seinem philosophischen Essay lotet der Autor zahlreiche Grenzen zwischen Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit aus. Jene der Parrhesia, des Wahrsprechens, und jene der Parerga, der begrenzenden Rahmen. Grenzen sind als Phänomene uneigentlich, weder Teil des einen noch des anderen, wie flüchtige Un-Orte zwischen Stillstand und Geschwindigkeit.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Klangdramaturgie

Klangdramaturgie von Janz,  Tobias
Wer Wagners Musikdramen in guten Aufführungen erleben konnte, der wird gespürt haben, wie das Orchester und Wagners kompositorische Behandlung des Orchesters in gewissem Sinne den Kern und Kristallisationspunkt seiner Idee des Gesamtkunstwerks ausmachen. Das Orchester ist das Medium, in dem Wagner sein schöpferisches Potential vollkommen entfalten konnte, und es ist das Medium, in dem alle Fäden des plurimedialen Kunstwerks letztlich zusammenlaufen. Mit der Zentralstellung des Orchesters einher geht jedoch auch eine weitreichende Verschiebung der Kategorien der musikalischen Komposition, denn das Phänomen Klang rückt bei Wagner ins Zentrum des musikalischen Formbaus. Die Studie analysiert an Wagners Hauptwerk die technischen und ästhetischen Implikationen der Wagnerschen Orchestersprache und deren äußerst differenzierte Ausrichtung an den verschiedenen Funktionen der Dramaturgie: dem dramatischen Spannungsverlauf, Figuren, subjektiver und objektiver Perspektive, Narration und Aktion, Handlungszeit, Handlungsraum und Atmosphäre.
Aktualisiert: 2020-06-24
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Der unteilbare Andere

Der unteilbare Andere von Schott,  Hans-Jürgen
Die existenziellen Grenzerfahrungen der Psychosen rücken erst im späten 19. Jahrhundert in den Fokus der psychiatrischen Fachwissenschaft, avancieren dann aber schnell zu einem zentralen Bezugspunkt für kritische Reflexionen krisenhafter Entwicklungen der Moderne. Insbesondere nach dem Zivilisationsbruch des Faschismus nehmen Schriftsteller wie Elias Canetti oder Bernward Vesper die wahnhafte Dimension totalitärer Ideologien in den Blick. Dabei werfen sie die grundlegende Frage auf, ob nicht dem abendländischen Rationalitätsmodell selbst eine paranoische Komponente inhärent ist. Die vorliegende Arbeit untersucht anhand literarischer Fallstudien, wie kulturelle Selbstverständigungsdiskurse an der Schwelle von Moderne und Postmoderne die Analyse psychotischer Grenzerfahrungen für eine umfassende Kritik an gesellschaftlichen Machtstrukturen fruchtbar zu machen versuchen. In den sich vielfach überschneidenden Diskursen der Psychiatrie, Psychoanalyse, Literatur und Philosophie steht dabei nichts weniger als die Frage auf dem Spiel, wie sich ein Verständnis des Humanen entwickeln lässt, das die Erfahrungen des Wahnsinns nicht ausschließt, sondern als elementare Möglichkeit des Menschseins anerkennt.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Dynamische Urteilskraft

Dynamische Urteilskraft von Kries,  Carsten
Das menschliche Vermögen zu urteilen, die Urteilskraft, behandelt Kant in seiner letzten Kritik, die eigens als »Kritik der Urteilskraft« konzipiert wurde. In der »Kritik der reinen Vernunft« als seinem theoretischen Hauptwerk scheint Kant hingegen der Urteilskraft vordergründig eine Nebenrolle zugedacht zu haben, obwohl er sie zugleich neben der Vernunft und dem Verstand zu den oberen Erkenntnisvermögen zählt. Carsten Kries kann in seiner auf Systematizität angelegten Studie aufzeigen, dass sich die Urteilskraft in Kants »Kritik der reinen Vernunft« doch weitaus komplexer darstellt als bisher angenommen und ihr vielmehr auch in dieser erkenntnistheoretischen Schrift eine Hauptrolle zugeschrieben werden muss. So verweist die Urteilskraft-Konzeption der »Kritik der reinen Vernunft« nicht bloß vorgreifend auf diejenige in Kants »Kritik der Urteilskraft«, sondern darüber hinaus auf die systematische Erfassung eines Ganzen der Erkenntnis und zugleich auf einen noch nicht genügend erforschten Kritikbegriff. Hierfür untersucht Kries die gesamte »Kritik der reinen Vernunft« auf systematisch bedeutsame Stellen.
Aktualisiert: 2020-06-30
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