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Die Physik des Klangs

Die Physik des Klangs von Gillessen,  Klaus
Diese Schrift verdankt sich der Leidenschaft des Autors für zwei Fachgebiete, die nur auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, jedoch vielfach miteinander verwoben sind: Physik und Musik. In einfacher, klarer Sprache werden u.a. die Entstehung der Töne in den Musikinstrumenten erklärt und historische und moderne Stimmungen verglichen. Der Autor führt in die Grundbegriffe der Raumakustik ein und gibt eine Vorstellung von der Funktionsweise des menschlichen Ohrs. Schritt für Schritt öffnet sich so ein Weg zum Verständnis der physikalischen Vorgänge, die in der Musik eine Rolle spielen. Damit wendet sich das Büchlein an jeden Musikliebhaber, der mehr über die Zusammenhänge zwischen Klängen und Zahlen erfahren möchte.
Aktualisiert: 2021-01-31
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»Und sucht sich selbst mit Ungestüm«

»Und sucht sich selbst mit Ungestüm« von Marx,  Bernhard
In der literarischen Epoche der Moderne halten die Dichter – gleichsam als Gegenbewegung zu Realismus und Naturalismus – Zwiesprache mit sich selbst: »Zwiesprache, dunkel und doch licht / Des Herzens, das sich Spiegel war«, so Charles Baudelaire. Das lyrische Ich sucht und befragt sich selbst, bringt sich selbst hervor. Die Vielfalt der dichterischen Selbstbekundungen umfasst sowohl die radikale Selbstentblößung als auch die überhöhte Selbstinszenierung. An die Stelle von Selbstgewissheit und Eindeutigkeit treten Selbstzweifel und Unbestimmtheit. In den hier versammelten Aufsätzen kommen ganz unterschiedliche Autoren zu Wort, von Hugo von Hofmannsthal bis Gottfried Benn. Alle aber eint die Intention, mit dem Leser über ihre Selbstsuche ins Gespräch kommen zu wollen.
Aktualisiert: 2021-01-30
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57,3 neue Rätsel aus Japans Alltag

57,3 neue Rätsel aus Japans Alltag von Menge,  Rita
In Japan gibt es noch immer so viel Rätselhaftes zu entdecken, dass sich die Japanexpertin und Unternehmensberaterin Rita Menge wieder auf die Fotopirsch begeben hat, um für weitere Aufklärung zu sorgen. Wie bereits im ersten Band lädt auch dieses Buch dazu ein, alleine oder mit Familie und Freunden zu raten, was es wohl mit dem jeweiligen Foto auf sich hat. Japan ist weiterhin für viele Menschen ein Sehnsuchtsziel, auch wenn es während der Coronapandemie völlig unerreichbar war. In dieser Zeit waren die Japaner und ihre ausländischen Mitbürger unter sich, neue Ideen haben sich entwickelt und alte Traditionen sind gepflegt worden. So lässt sich auch immer noch viel Unbekanntes entdecken, das überrascht, verblüfft, fasziniert und dem Betrachter oft auch ein Lächeln ins Gesicht zaubert: Was ist ein Schildkrötentaxi? Zu welcher Tageszeit essen Japaner Salat am liebsten? Warum steht an Neujahr eine große Abfallbox vor den Schreinen und Tempeln? Warum ist der Tokio Tower an manchen Tagen nur halb beleuchtet? Welche ausgefallenen Kleidungsstücke schützen Japaner vor der Sommerhitze? Warum mieten Japaner ein Auto, ohne damit zu fahren? Raten Sie mit und lernen Sie dadurch Neues und Aufregendes aus dem japanischen Alltag kennen.
Aktualisiert: 2021-01-30
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Kritik der Glokalisierung

Kritik der Glokalisierung von Zenklusen,  Stefan
Der Begriff der Glokalisierung weckt unmittelbar positive Assoziationen. Glokalisierung wird gesehen als Verbindung von lokaler Subsidiarität mit einem globalen Bewusstsein. Doch eine nähere Betrachtung spezifisch glokaler Phänomene auf dem urban-lokalen und provinziell-regionalen Niveau lässt Entwicklungen im Sinne von identitären Regressionen hervortreten. Den Überbau der Glokalisierung wiederum bildet die angelsächsische Zivilisation. Deren massive kulturelle Dominanz führt zu problematischen Entwicklungen im Sinne von Monokulturalismen und-glottismen. Dieser Befund steht quer zu den wissenschaftlichen Befunden einer »Métissage« der Kulturen. Die Glokalisierung ist auch nicht an der deutschen Sprache spurlos vorbeigegangen, die sich zusehends in einem katatonischen Zustand der reinen Reduplikation englischer Sprachelemente befindet. Als Synthese von angelsächsischen Ressentiments und altdeutschem Revanchismus gehören frankophobe Klischees inzwischen zum täglichen Repertoire der medialen und wissenschaftlichen Apparate. Zugleich ist mit Sorge zu beobachten, dass sich der angelsächsische Raum seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts immer kulturprotektionistischer verhält.
Aktualisiert: 2021-01-30
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Faust

Faust von Luserke-Jaqui,  Matthias
»Faust ausgelesen« notierte Goethe wenige Wochen vor seinem Tod. Für die Leserschaft ist der Faust niemals ausgelesen. Denn Goethes Faust-Projekt (vom Urfaust über Faust I bis zu Faust II) gehört zu jenen Klassikern der Weltliteratur, die aus gutem Grund gerne gelesen, in Schule und Hochschule intensiv studiert und auf den Theatern leidenschaftlich gespielt werden. Dieses Buch bietet dazu keinen Stellenkommentar, der sich in den Mäandern der Worterklärungen verliert, sondern ist ein Szenenkommentar, der die einzelne Szene im Zusammenhang mit dem Ganzen des Faust-Projekts liest und in einen literatur- und kulturhistorischen Kontext einbettet. Die erste Sichtung betrifft das Thema Klassizität durch Einschüchterung und diskutiert es unter anderem mit Brecht. Die zweite Sichtung lenkt die Aufmerksamkeit auf die Geschichte unterschiedlicher Texte über Faust, von der Historia (1587) bis zu Rauschs Faust-Roman (2019), der Weg führt unter anderem über Lessings Faust-Pläne (1759), Maler Müllers (1776) und Lenz’ Faust-Fragmente (1777), Ludwig Tiecks Anti-Faust (1801), Georg Heyms Faust-Fragment (1911), Manfred Karges Faust (1996) und Christiane Neudeckers Roman Der Gott der Stadt (2019). Die dritte Sichtung rückt Goethes Faust I als Hauptteil des Buchs in den Mittelpunkt und eröffnet Ausblicke auf Faust II. Die vierte Sichtung widmet sich unter anderem dem postdramatischen Coverdrama Faust von Werner Schwab (1992) und Elfriede Jelineks Sekundärdrama FaustIn and out (2012). Und obwohl viel über Goethes Faust I geschrieben wurde, werden in diesem Buch immer wieder neue Zusammenhänge ausgeleuchtet und bislang übersehene Spuren verfolgt. So kann beispielsweise die Würdigung der kulturgeschichtlichen Bedeutung des Pudels erklären, weshalb Mephistopheles als Pudel erscheint; überlesene Kant-Anspielungen im Text erlauben eine neue philosophiegeschichtliche Teillektüre; die Symbolkraft der Waldhöhle und die Bedeutung des platonischen Höhlengleichnisses werden miteinander verknüpft; dem Homunculus gilt eine literaturgeschichtliche Querlektüre; neue Hinweise auf Goethes Jugendfreund Heinrich Leopold Wagner lassen sich erkennen und vieles mehr.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Robert Schumann und die Neudeutschen

Robert Schumann und die Neudeutschen von Scholz,  Ute, Synofzik,  Thomas
J. W. Finson: Was Richard Wagner ›Leipsical‹ Too? – M. Heinemann: Manfreds Erlösung. Zu Schumanns Byron-Lektüre – J. Lebelt: »Ich schreibe für’s Geld.« – Richard Wagner und die Neue Zeitschrift für Musik – S. Nickel: Die Dresdner Liedertafel unter Wagner und Schumann – D. Ortuno-Stühring: »Lost in translation«: Robert Schumann als Repräsentant der »Music of the Future« – Facetten eines kulturellen Transfers im Spannungsfeld musikjournalistischer Praxis der 1850er Jahre – E. Roch: Eine Oper schreiben! Richard Wagner und Robert Schumann als Repräsentanten einer Deutschen Oper – U. Scholz: Emanuel Klitzsch als Mitarbeiter der Neuen Zeitschrift für Musik unter Franz Brendel – A. Schröter: Robert Schumann und Richard Pohl – W. Seibold: Robert Schumann und Theodor Uhlig – Th. Synofzik: Robert Schumann, Franz Brendel und das Leipziger Tonkünstlerfest 1859 – U. Tadday: Schumann und die Neudeutschen – G. F. Jansen: Wagner und Schumann. Nach dem Manuskript im Robert-Schumann-Haus Zwickau erstmals herausgegeben von Hrosvith Dahmen und Ute Scholz.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Kunst und Alltag

Kunst und Alltag von Heinemann,  Michael, Synofzik,  Thomas
M. Beiche: Über die öffentliche Aufführung Schumann’scher Klavierwerke durch Clara Wieck – A. Edler: Anmerkungen zu Musik und Literatur im Briefwechsel Clara und Robert Schumanns – T. Evers: Zur Sublimation von Alltag und Kunst in Paratexten zu Robert Schumanns Davidsbündlertänzen op. 6 (1837/38) –J. Klassen: Das öffentliche Paar – A. Koch: Die Familie Mendelssohn in der Korrespondenz Robert und Clara Schumanns – G. Nauhaus: »Doppeltes Echo« – der Briefwechsel Robert und Clara Schumanns im Spiegel von Claras Jugendtagebüchern – K. Ozawa: Von der »lieben Hand« inspiriert. Die Gedichtabschriften als Teamwork – W. Schmitz: Private Öffentlichkeit. Künstlerbriefwechsel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts – U. Scholz: Zwickau und Schneeberg in der Korrespondenz Clara und Robert Schumanns – M. Struck: Fährten und Konstruktionen. Berthold Litzmanns Umgang mit Schumanniana – Th. Synofzik: Wie reisten Robert und Clara Schumann? – M. Wendt: »Hinter den Bergen wohnen auch Leute« – Von der Faszination eines Ortsregisters.
Aktualisiert: 2021-01-29
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„… das Gewaltigste, was ich je auf der Orgel gehört habe“

„… das Gewaltigste, was ich je auf der Orgel gehört habe“ von Ruchti,  Bernhard
Franz Liszts Fantasie und Fuge über "Ad Nos, Ad Salutarem Undam" für Orgel ist ein seltener Fall innerhalb der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts: Das Werk zählt nicht nur zu den Spitzenwerken seiner Zeit, sondern verfügt auch über eine einzigartige Überlieferung zu seiner Interpretation. Bernhard Ruchti zeichnet die bewegte Geschichte des berühmten Werkes anhand historischer Quellen nach und macht sich auf die Spur von Liszt als Interpreten. Die reiche Quellenlage zu Ad Nos eröffnet dabei einen überraschenden Blick auf eine für heutige Ohren ungewohnte, „neue“ Interpretationsweise von Musik.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Töchterstimmen

Töchterstimmen von Ekelund,  Lena
Transgenerationales Erzählen jüdischer Autorinnen ist seit der Jahrtausendwende in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sehr präsent. Die Erzählperspektive ist die der Tochter/Enkelin, und sie wendet sich erst einmal nach innen: Sie geht der Frage nach, wie Erinnerung und traumatische Erfahrungen in der Familie weitergegeben werden. In Texten von Barbara Honigmann, Viola Roggenkamp, Julya Rabinowich, Olga Grjasnowa und Katja Petrowskaja versuchen die erzählenden Töchter über traumatische Bruchstellen hinweg Traditionen und Genealogien neu zu entwerfen und an diese anzuschließen. Vielfach konfrontiert mit Erinnerungsfragmenten oder fehlender Weitergabe, sind die Erzählerinnen aufgefordert, zu variieren, zu übersetzen und zu erfinden. Schreibweisen der Häuslichkeit, textile Metaphern und eine Poetik des ›aus nichts‹, des vermeintlich Unbedeutenden, rücken die Texte in die Nähe bereits bestehender Traditionen weiblich-jüdischen Schreibens und dienen der Revision etablierter Kanons. Die Erzählerinnen lassen oftmals die Dichotomie des Deutsch-Jüdischen hinter sich und knüpfen transkulturelle, mehrsprachige Netzwerke. Dabei werden die Texte zunehmend offener für traumatische Erfahrungen Dritter und stellen die Frage nach der Zukünftigkeit der Literatur.
Aktualisiert: 2021-01-31
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Was ist schön?

Was ist schön? von Paal,  Gabor
Was verbindet die Schönheit eines Konzerts mit der eines Gesichts, einer mathematischen Formel oder einer Bergwanderung? Gábor Paáls Ästhetik beantwortet diese Frage, indem sie Schönheit nicht in Objekten, sondern in Erkenntnisprozessen sucht. Das Modell ist so einfach wie umfassend. Paál unterscheidet vier Dimensionen von Schönheit, die er E-, O-, S- und K-Werte nennt und anhand vieler Beispiele veranschaulicht. Er stützt sich dabei auch auf experimentelle Forschungen der jüngsten Zeit. Sie zeigen, unter welchen Bedingungen wir Schönheit erleben, und was dabei im Gehirn passiert. Wer Paáls Modell verinnerlicht hat, weiß, unter welchen Voraussetzungen Arbeiten und Lernen schön sein können. Und warum auch für die Wissenschaft Schönheit unverzichtbar ist.
Aktualisiert: 2021-01-31
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