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Horror der Forschung

Horror der Forschung von Fisch,  Michael
Das vorliegende Buch enthält drei umfangreiche Beiträge zu Hubert Fichtes Erzählzyklus Die Geschichte der Empfindlichkeit zu den drei Themenstellungen ›Hubert Fichtes Perspektive auf Islam und Koran‹, ›Hubert Fichtes Darstellung von Sexualität und Prostitution‹ und ›Hubert Fichtes Interesse an Gewalt und Sadomasochismus‹. In einem Rückblick auf annähernd vier Jahrzehnte leidenschaftlicher Lektüre des Werkes von Hubert Fichte und mehr als drei Jahrzehnten akademischer Beschäftigung mit diesem, erscheint der vorliegende Band als sechste selbständige Veröffentlichung von Michael Fisch über Hubert Fichte. Mit dem vorliegenden Band gilt Michael Fischs literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit dem Werk von Hubert Fichte vorerst als abgeschlossen.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Brecht als Philosoph

Brecht als Philosoph von Wagner,  Frank
»Seine Philosophie und die Weise seines Philosophierens gehören zu seiner Lebensweise. Sein Leben und seine Philosophie sind aus einem Stücke; sein Philosophieren ist kein Zurückziehen aus dem Dasein und der Gegenwart in die freien, reinen Regionen des Gedankens.« So urteilt Hegel über Sokrates. Auf Brecht passt solche Anerkennung nicht weniger. Auch stimmt, dass Brechts Philosophie zu keinem System fortschreitet. Der Zusammenhang mit dem »gewöhnlichen Leben«bleibt gewahrt. Doch alles mit großer Fernsicht: Laotse, Sokrates, Empedokles, Lukrez, Kant, Bacon Hegel, Marx, Nietzsche, Benjamin – Brecht studiert die Geschichte der Philosophie mit überraschendem Gewinn auch für eine finstere Gegenwart. »Auf der ganzen Welt gibt es nichts Weicheres als das Wasser. / Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt, kommt nichts ihm gleich.« Das findet Brecht bei Laotse und spinnt es weiter zu einer aktuellen Friedensphilosophie. Wer wen besiegt, das gehört zum gewöhnlichen Leben wie zum vorübergehenden Exil. Selbst ein so »unheimliches Werk« wie Hegels Philosophie der Geschichte studiert Brecht mit Gewinn fürs Gegenwärtige, für die Verschränkung von Ökonomie und Politik. Die chinesische Weisheit vom Leiden der Brauchbarkeit aller Dinge scheint tauglich, Kafkas Paradoxa zu hinterfragen, ohne sich in einer Dialektik der Absenz zu verheddern. Dabei scheut Brecht nicht eigene Widersprüche. »Zustände und Dinge, welche durch Denken nicht zu verändern sind (nicht von uns abhängen), können nicht gedacht werden.« Es entsteht eine Philosophie des eingreifenden Denkens. Eine Herr-Knecht-Dialektik liefert dafür das gedankliche Gerüst.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Der anthroposophe Wagner

Der anthroposophe Wagner von Bermbach,  Udo
Richard Wagners Wirkungen gehen oft verblüffende Wege. Dass er auf Musiker erheblichen Einfluss hatte, mag wenig erstaunen, wie auch seine Wirkung auf die Literatur ihre Erklärung finden kann in ungewohntem Gebrauch der Alliteration und Neuerfindung von Wörtern in seinen musikdramatischen Texten. Wenig erklärungsbedürftig ist auch sein weltanschaulicher-politischer Einfluss, den er mit seinen engsten Freunden von Bayreuth aus auf die allgemeine gesellschaftlich-politische Entwicklung Deutschlands nahm, um seine eigenen kulturmissionarischen Ideen durchzusetzen. Schon erstaunlicher war seine starke Wirkung auf verschiedene Strömungen der Lebensreform, deren Vertreter sich in ihren Grundintentionen vielfach auf ihn beriefen. Und noch erstaunlicher und bisher nahezu unbekannt ist die Tatsache, dass Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, in ihm einen Geistesverwandten sah, der in seinen musikdramatischen Werken Grundideen der Anthroposophie vorwegnahm, vor allem im Tristan und im Parsifal. So überrascht es nicht, dass Steiner im Jahre 1905 insgesamt 6 Vorträge in Berlin, Köln und Wien zu Wagner und seinem Werk hielt, mit denen er den Komponisten in den Kosmos seines eigenen Denkens einordnete. Diese Vorträge haben in der Wagner-Literatur bisher keine Aufmerksamkeit gefunden, vermutlich deshalb, weil diese Adaptionen im allgemeinen Wagner-Diskurs kaum anschlussfähig sind. Gleichwohl sind sie ein bedeutendes Dokument der Wirkung Wagners auf außermusikalische Bereiche. Das hier vorgelegte Buch macht erstmals den Versuch, sie einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Boulangers Neffe

Boulangers Neffe von Metzger,  Klaus
Leben wir am Vorabend einer Revolution? Befinden wir uns mitten drin? Wer weiß? Zumindest könnte man bei der Lektüre des posthum veröffentlichten Dialog-Romans Rameaus Neffe des großen Aufklärers Denis Diderot darüber ins Grübeln kommen, zumal dann, wenn man das Treiben im Paris des 18. Jahrhunderts, das Diderot erbarmungslos seziert, in das Berlin der Gegenwart versetzt: Salons, Tafeln, Geschäfte, halbe Wahrheiten, ganze Lügen, Musik und Pantomime, Politik und Unterhaltung, Klatsch und Tratsch, Saftiges und Kluges, Altbackenes und ganz frische Schrippen. Alles was das Herz begehrt - und der Verstand natürlich auch. Diderot ein Prophet? Vielleicht. Eher ein sehr unbestechlicher Analytiker, dessen Scharfblick uns mit spielerischer Leichtigkeit aus dem Café de la Régence in der Rue St. Honoré, ins Café Einstein in der Berliner Kurfürstenstraße phantasiert.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Verbalradikalismus

Verbalradikalismus von Sailer-Wlasits,  Paul
Der Weg von der Sprachgewalt zur Gewalt durch Sprache beginnt in den frühesten Texten des Alten Testaments. Er führt über die griechische Rhetorik nach Rom, wo die antike Sprachlenkung ihre größte Wirkung entfaltet. Die Sprache einst verfolgter Christen wird zur Sprache der christlichen Sieger während der Kreuzzüge. Nachdem die Französische Revolution dem Wort zur Freiheit verhilft, markiert das 20. Jahrhundert den negativen Höhepunkt von Verbalradikalismus und Hassrede, mit Entgleisungen totalitärer Sprachpraxis und demagogischer Beherrschung der Massen. Doch auch in der Gegenwart bleibt verbalradikale Sprache weltweit eine unheilvolle Begleiterin politischer Macht.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Scheurings Wort zum Samstag

Scheurings Wort zum Samstag von Scheuring,  Herbert
Bevor im Fernsehen »Das Wort zum Sonntag« gesendet wird, erscheint allwöchentlich »Scheurings Wort zum Samstag« auf der Titelseite der Main-Post. Herbert Scheuring gibt in seinen Glossen satirische Lebenshilfe und beschäftigt sich mit Politik, Verkehr, Religion, Freizeit, Sprache, Brauchtum und Lifestyle sowie mit Sein und Zeit und Dings. Die komischen Kurztexte geben Antworten auf wichtige Fragen des Lebens: Dürfen sich Roboter religiös betätigen? Was lernen Köche in Roberts Koch-Institut? Wo kann man sich die Haare kondolieren lassen? Welche Musik wird mit Eiern gemacht? Worum geht es beim Nordic Social Distance Walking? Was steht in der Bergsteigerpredigt? Warum rennen viele Gesundheitsapostel von Pontius zu Pilates? Wodurch unterscheiden sich Salatköpfe und Online-Kommentatoren? Und können intelligente Kühlschränke dazu beitragen, das Bildungsniveau in Deutschland zu heben? Der Humorist Eckhard Henscheid charakterisierte Herbert Scheuring als »Sprachkomiker der durchaus wilderen Art«. Ein krasses Buch, dessen fresher Sound und stylisches Modern Talking Leser*innen nicht nur glücklich, sondern mega happy macht.
Aktualisiert: 2021-09-16
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Arkanum des Lebens

Arkanum des Lebens von Guanyu,  Guo
Das Leben liegt nicht nur im Forschungsgebiet der einzelnen Biowissenschaften, sondern auch im Kernthemenfeld der Philosophie. Aus dem Blickwinkel der Hegelschen Philosophie kann die Wesenheit des Lebens sogar »nur spekulativ gefaßt« werden, weil das Leben selbst als »das Spekulative«, »das Wahre«, »der absolute Idealismus« in der Wirklichkeit existiert. Solch ein Begriff bedarf der allseitigen Untersuchung aus der umfassenden Systemperspektive, welcher sich die vorliegende Arbeit zu widmen versucht. Denn aus der Idee des Lebens erwachsen die vielgestaltigsten Lebenskonzeptualisierungen, welche gerade auf die organische und immanente Weise in die Entwicklung des Hegelschen Systems selbst integriert werden. In dieser Arbeit wird besonders aufgezeigt, dass diese vielfachen Lebenskonzeptualisierungen im Grunde genommen einen kontinuierlichen, einheitlichen Bewegungsprozess der Lebensidee oder eine begriffliche Odyssee, eine zu und in sich selbst zurückkehrende eingeschlossene Kreisbewegung ausbilden. Insgesamt ist die vorliegende Dissertationsschrift als ein Versuch zu begreifen, aus der Systemperspektive einen Beitrag für die Explikation dieser komplexen Lebenskonzeptualisierungen und die Freilegung der Rollen oder Funktionen der Lebensidee im Hegelschen System zu leisten.
Aktualisiert: 2021-09-16
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„Die große Dißonanz, mit der alles anfängt“

„Die große Dißonanz, mit der alles anfängt“ von Barbaric,  Damir
Es geht um den Versuch, Schellings Philosophie im Ganzen, insbesondere ihre zentralen Lehren vom eigenartigen Prinzipiendualismus, von der Ekstase der Vernunft und von den Potenzen, vor dem Hintergrund seiner Grundannahme vom Seinkönen als einer real seienden Negativität darzustellen. Daran anschließend werden einige der heute besonders aktuellen Themen seiner Philosophie der Kunst und der Mythologie interpretiert. Die Ergebnisse der Interpretation werden hinterfragt und weiterentwickelt durch eine kritische Diskussion der Beziehungen zu sachlich verwandten Fragestellungen bei Platon, Jacobi, Schopenhauer, Nietzsche, Heidegger und Pareyson.
Aktualisiert: 2021-09-17
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Das isses!

Das isses! von Prütting,  Lenz
Der kurze Satz »Das isses!«, mit dem wir Gewißheits-Erlebnisse aller Art zu bekunden pflegen, dürfte jedem vertraut sein, weil jeder das Erlebnis kennt, dass durch plötzliche Erkenntnis-Durchbrüche der eigene Horizont zu explodieren scheint, und dieser Gewißheiten ist man sich dann auch sofort absolut sicher, obwohl man weiß, dass sie kein beweisbares Wissen sind. Erlebt werden solche Glücks-Momente, wenn z.B. eine Pointe zündet, wenn man sich verliebt, einen philosophischen, wissenschaftlichen oder ästhetischen Erkenntnis-Durchbruch hat, sowie bei religiösen und politisch-ideologischen Bekehrungen aller Art. Die dunkle Kehrseite dieser Gewißheits-Erlebnisse gibt es aber auch, wenn jemand z.B. in die Labyrinthe von Wahnwelten und Verschwörungs-Phantasmen oder in erotische Hörigkeiten abdriftet. Das Ziel dieser Studie von Lenz Prütting besteht darin, all diese Varianten von Gewißheits-Erlebnissen anhand von konkreten Beispielen aus der europäischen Kulturgeschichte einer genauen phänomenologischen Analyse zu unterziehen und die dabei geradezu gesetzmäßig auftretenden anthropologischen Konstanten aufzuzeigen.
Aktualisiert: 2021-09-14
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»Afrikas Zukunft«

»Afrikas Zukunft« von Krobb,  Florian
Über mehr als ein Jahrhundert hinweg nahm Afrika einen prominenten Platz im deutschen Übersee-Imaginarium ein. Nach dem amerikanischen Wilden Westen ist Afrika der beliebteste Schauplatz für die Abenteuerliteratur, das Ziel der spektakulärsten Forschungsreisen, das Kronjuwel deutschen Überseebesitzes während der Kolonialzeit und nach 1918 Gegenstand der kolonialrevanchistischen Propaganda. Eine ungeheuer reiche und vielfältige Jugend- und Abenteuerliteratur reflektiert dieses Interesse an dem Kontinent. Sie illustriert, wie im literarischen Diskurs der koloniale Raum als deutsches Tätigkeitsfeld aufbereitet und jeweils neuen Generationen als Aufgabe zugewiesen wird. Die vorliegende Untersuchung behandelt Texte aus dem Zeitraum von circa 1840 bis zum Ende der Kolonialpropaganda um 1940.Unter den über 50 Autoren befinden sich feldbeherrschende Namen wie Karl May, Carl Falkenhorst und Friedrich Wilhelm Mader. Einzelne Kapitel sind Themen wie Sklaverei, Schatzsuche, Jagd und Kolonialkriegen gewidmet. Im historischen Längsschnitt rekonstruiert die Studie unter anderem die Entstehung des Abenteuerromans aus der Reiseliteratur, den Schritt von der Forschungsreise zur Naturreportage, die Ausgestaltung des deutschen Kolonialbesitzes im Jugendroman und die völkische Überformung des Afrika-Diskurses.
Aktualisiert: 2021-09-14
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