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Michael Hagner: Foucaults Pendel und wir. Anlässlich der Installation „Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel von Gerhard Richter“

Michael Hagner: Foucaults Pendel und wir. Anlässlich der Installation „Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel von Gerhard Richter“
Wissenschaftliche Erkenntnisse können eine Weltsensation darstellen, ohne gleich ein neues Weltbild zu installieren. Als der Pariser Physiker Léon Foucault 1851 die Erdrotation mit einem Pendel nachweisen konnte, musste niemand mehr von der Richtigkeit des Heliozentrismus überzeugt werden. Dennoch gilt das Experiment bis heute als eines der berühmtesten in der Geschichte der Wissenschaften. Hat also Foucaults Pendel immer noch mit uns zu tun? In seinem neuen, mit vielen bislang unbekannten Bildern versehenen Buch geht Michael Hagner dieser brisanten Frage nach und zeigt, wie eng der Pendelversuch mit technischen Präzisionsbasteleien, ideologischen Konflikten, dem Aufstieg der Populärkultur sowie der Verbreitung von Bildmedien verbunden ist. Dabei behandelt Hagner kosmologische Fragen ebenso wie politische und ästhetische Vorstellungen über die öffentliche Inszenierung von Wissenschaft. Der Glaube an den zivilisatorischen Fortschritt durch die Wissenschaften prägte die öffentliche Geschichte des Pendels, bis Umberto Eco es in einem postmodernen Welttheater wiederverzauberte. Damit wurde die Bühne frei für die Vermutung, bei Foucaults Pendel könnte es sich auch um ein Kunstwerk handeln. In einer überraschenden Wende deutet Hagner die Installation Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel, die Gerhard Richter 2018 in der Dominikanerkirche in Münster eingerichtet hat, als Vorschlag, künstlerische und wissenschaftliche Reflektion auf paradoxe Weise miteinander in Korrespondenz treten zu lassen.
Aktualisiert: 2021-01-12
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Floris Neusüss / Peter Cardorff: Tagesformen – ULO 366

Floris Neusüss / Peter Cardorff: Tagesformen – ULO 366
Eine Schwarze Kunst hat den Menschen ein Tonikum beschert, auf daß sie auch in flatterhaften Zeiten beherzt an ihr Tagwerk gehen können – das ULO. Weit gespannt ist sein Einsatzfeld: Lebenskünstlern dient es als Eckermann, Trostbedürftigen als Vernunftgrund, um nach dem Aufstehen nicht gleich wieder ins Bett zu gehen. Connaisseurs wollen eine Epiphanie des Weingeistes darin erkannt haben, Kunstwissenschaftler ein Zeugnis für die Wahrheitshebekraft des Fotogramms, Nachdenkliche "Deine eigene Frage als Gestalt". Nur für die Leute mit dem Siegerlächeln, für die ist es ein Schreckgespenst. ULO 366, Tagesformen: 366 Wahr- und Weisheiten, die in 366 Begegnungen mit 366 ULOs in 366 Wunderkammern sich ereignen. Ein Kunstgeländer, gültig für alle Jahre. Mit einem klaren Auftrag: "Das ULO ist der Schildwächter einer Wahrheit, die jeden Tag zu neuer Form finden muss." (Neusüss/Cardorff)
Aktualisiert: 2020-12-03
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Realismus und Abstraktion. Und weitere Schriften Rosa Reihe Band 10

Realismus und Abstraktion. Und weitere Schriften Rosa Reihe Band 10 von Moccia,  Carlo, Schroeder,  Uwe
Die Aufsätze in diesem Band sind überarbeitete Beiträge zu Symposien und Konferenzen, die zwischen 2010 und 2015 stattfanden. Ich habe mich entschieden, sie in einem Buch zu versammeln, da ich glaube, dass sie in ihrer Gesamtheit eine Architekturidee umreißen, die – vielleicht – nutzbringend in die Diskussion eingebracht werden kann. Diese Architekturidee wird in ihren Grundzügen in den einleitenden Aufsätzen beschrieben. In den Texten verweise ich wiederholt auf einige meiner Entwürfe. Dies, weil es mir als die wirksamste Art erscheint, einige der beschriebenen „Prinzipien“ zu zeigen, und vor allem weil ich finde, dass dies in bester Weise die Rückkopplung zwischen theoretischer Überlegung und Entwurfserfahrung in unserer Arbeit bezeugt. C. M.
Aktualisiert: 2020-11-12
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Amelie von Wulffen. Alle Comics 2010 – 2020

Amelie von Wulffen. Alle Comics 2010 – 2020
Dies ist ein Sammelband mit von Wulffens gesammelten Comics von 2011 bis 2020, der eine scheinbar beiläufige Seite ihres Schaffens zeigt. Neben November (2011) und Am kühlen Tisch (2013) versammelt der Band auch weniger bekannte, kürzere Comics der letzten Jahre. Von Wulffens Comics, die die sozialen Codes der Kunstwelt, das tägliche Leben als Künstlerin und (alp)traumartige, surreale Psychogeographien zum Thema haben, beleuchten mal feinfühlig, mal bitterböse Versagensängste, Frustration, Einsamkeit, Konkurrenz, den guten Geschmack und sexuelle Eskapaden und stellen die klare Grenzziehung zwischen High und Low, künstlerischem Geniestreich und Dilettantismus in Frage.
Aktualisiert: 2020-11-27
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Andy Warhol. Now

Andy Warhol. Now von Dziewior,  Yilmaz, Muir,  Gregor
Als Underground-Kunststar war Andy Warhol eine Art Gegengift zur chauvinistischen US-amerikanischen Kunstszene der Nachkriegszeit, und in dieser Rolle revolutionierte er die Sprache von Malerei, Skulptur und Film. Die Publikation bietet eine aktuelle Auseinandersetzung mit Warhol, Kind einer streng katholischen Einwandererfamilie, seinen Konzepten von Tod und Religion sowie seinen queeren Positionen. Dabei wird ein Künstler sichtbar, der Erfolg und Scheitern gleichermaßen erlebte und dessen Werk eine Zeit kulturellen Wandels prägte, die bis heute nachwirkt. Die Publikation zeigt, wie sich Warhol einerseits bewusst auf die kommerzielle Welt der Prominenz einließ und gleichzeitig alternative Lebensstile propagierte. So entsteht ein Panorama seines Werks im Kontext seiner Zeit und mit Bezügen zu heutigen Fragestellungen. Mit einem Beitrag und einem exklusiven Interview mit Bob Colacello, der dem engeren Kreis von Warhols Factory angehörte, stellt dieses Buch Warhol im Kontext der sich wandelnden künstlerischen und politischen Landschaft seiner Zeit dar und macht die Phase eines kulturellen Umbruchs deutlich, für die er und sein Schaffen stehen. Text: Kenneth Brummel, Stephan Diederich, Diedrich Diederichsen, Olivia Laing, Fiontán Moran, Gregor Muir, Charlie Porter, Martine Syms
Aktualisiert: 2020-10-27
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Andy Warhol. Now

Andy Warhol. Now von Dziewior,  Yilmaz, Muir,  Gregor
Als Underground-Kunststar war Andy Warhol eine Art Gegengift zur chauvinistischen US-amerikanischen Kunstszene der Nachkriegszeit, und in dieser Rolle revolutionierte er die Sprache von Malerei, Skulptur und Film. Die Publikation bietet eine aktuelle Auseinandersetzung mit Warhol, Kind einer streng katholischen Einwandererfamilie, seinen Konzepten von Tod und Religion sowie seinen queeren Positionen. Dabei wird ein Künstler sichtbar, der Erfolg und Scheitern gleichermaßen erlebte und dessen Werk eine Zeit kulturellen Wandels prägte, die bis heute nachwirkt. Die Publikation zeigt, wie sich Warhol einerseits bewusst auf die kommerzielle Welt der Prominenz einließ und gleichzeitig alternative Lebensstile propagierte. So entsteht ein Panorama seines Werks im Kontext seiner Zeit und mit Bezügen zu heutigen Fragestellungen. Mit einem Beitrag und einem exklusiven Interview mit Bob Colacello, der dem engeren Kreis von Warhols Factory angehörte, stellt dieses Buch Warhol im Kontext der sich wandelnden künstlerischen und politischen Landschaft seiner Zeit dar und macht die Phase eines kulturellen Umbruchs deutlich, für die er und sein Schaffen stehen. Text: Kenneth Brummel, Stephan Diederich, Diedrich Diederichsen, Olivia Laing, Fiontán Moran, Gregor Muir, Charlie Porter, Martine Syms
Aktualisiert: 2020-11-20
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William Kentridge. Why Should I Hesitate: Putting Drawings to Work

William Kentridge. Why Should I Hesitate: Putting Drawings to Work von Luckow,  Dirk
Die Deichtorhallen Hamburg widmen dem südafrikanischen Künstler William Kentridge eine groß angelegte Ausstellung, die vom Zeitz MOCAA in Kapstadt in Zusammenarbeit mit William Kentridge konzipiert und organisiert wurde. Kentridge verarbeitet Themen wie soziale Ungerechtigkeit, die Geschichte Südafrikas, Kolonialismus, Familie, Flucht und Vertreibung mit den unterschiedlichsten Medien. Am Anfang seiner künstlerischen Praxis steht jedoch immer die Zeichnung, welche als Leitmedium im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Der begleitende Katalog enthält neben einem Vorwort des Intendanten der Deichtorhallen, Dirk Luckow, ein umfassendes Interview zwischen William Kentridge und der Direktorin des Zeitz MOCAA, Koyo Kouoh sowie 14 Kurztexte zu den ausgestellten Werkgruppen mit ausgewählten Bildbeispielen. Texte von: William Kentridge, Koyo Kouoh, Tammy Langtry, Dirk Luckow, Sven Christian
Aktualisiert: 2020-10-26
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Paul Nadar, Félix Nadar, Eugène Chevreul: Die Kunst, hundert Jahre alt zu werden

Paul Nadar, Félix Nadar, Eugène Chevreul: Die Kunst, hundert Jahre alt zu werden von Chevreul,  Eugène, Nadar,  Félix, Nadar,  Paul, Stiegler,  Bernd
Die „Kunst, hundert Jahre alt zu werden“ ist der Ausgangspunkt eines Gesprächs, das der legendäre Photograph Félix Nadar 1886 mit dem berühmten französischen Chemiker Eugène Chevreul führte. Es ist nicht nur die erste Photoreportage der Pressegeschichte, sondern auch ein eindrückliches „enzyklopädisches Brevier des XIX. Jahrhunderts“. Zum ersten Mal wird der vollständige Text dieses seinerzeit gefeierten Zeugnisses editiert und eröffnet einen besonderen Blick auf das lange 19. Jahrhundert und das Geschenk der Langlebigkeit.
Aktualisiert: 2020-10-23
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Werner Schmalenbach – Die Lust auf das Bild

Werner Schmalenbach – Die Lust auf das Bild
Werner Schmalenbach war ab den 1960er Jahren einer der großen Museumsdirektoren in Deutschland. Seine Bücher über afrikanische Kunst, über Schwitters, Klee, Bissier, Miró, Schumacher, Tàpies, Chillida und manche andere sind glanzvolle künstlerische Interpretationen. In diesem Buch zeigt sich Schmalenbach als ein ganz anderer: Er plaudert auf unprätentiöse Weise über seine Begegnungen mit den Künstlern, ihren Ehefrauen, den Kunsthändlern und vielen anderen. Über einzelne Bilder, deren Ankauf abenteuerlich war, über Preise und Fälschungen, kurzum über all das, was sein reiches »Leben mit der Kunst« ausmachte. Es ist ein Buch, das den Leser hinter die Museumskulissen blicken lässt, voller Anekdoten, immer amüsant, manchmal entlarvend und stets unterhaltsam. Der Titel des Buches »Die Lust auf das Bild« sagt alles, denn Schmalenbachs Beziehung zur Kunst war vor allem lustvoll: keine Pflichtübung, keine Anstrengung, keine Mühsal. Ein Leben lang sammelte er aus Lust und Leidenschaft. So kam eine der schönsten Sammlungen von Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts zustande. Und so kam es hier zu einem der geistreich-unterhaltsamsten Bücher über Kunst und Künstler unserer Zeit.
Aktualisiert: 2020-10-08
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