System der strafrechtlichen Zurechnung

System der strafrechtlichen Zurechnung von Jakobs,  Günther
Das Ziel dieser Schrift ist es, die strafrechtliche Zurechnung als die Bestimmung der deliktischen Bedeutung eines Verhaltens zu begreifen: Der Sinn des Verhaltens als eines Normwiderspruchs vermittelt zwischen dem Sinn der Norm und dem Sinn der Strafe. Norm, Normbruch und Strafe werden als kommunikative Sequenz dargestellt. Manche Teile des hier vorgetragenen Gedankengangs hat der Verfasser seit Jahren oder sogar Jahrzehnten in nicht wenigen Arbeiten vorgestellt; deren Zugehörigkeit zu einem System soll an dieser Stelle demonstriert werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Ehestand und Ehesachen

Ehestand und Ehesachen von Harst,  Joachim, Meierhofer,  Christian
Until the early modern period, marriage is the only institution in Europe which allows for the deciphering of nothing less than the divine organization of human coexistence. But ever since Luther's vernacular treatise “Von Ehesachen” (“On Marriage”), marriage has been regarded as a "public estate" of matrimonial matters and, to that extent, as a micro-logical testimonial of a macro-rational model of order whose influence on the history of literature is still not fully developed. This volume offers comparative and neo-philological perspectives on both canonical and long-neglected texts supplementing research discussions established in medieval studies as well as in studies in cultural and social history. The historical and systematic scope of the case studies collected here is intended to give an impression of the complex interlocking the institute of marriage generates between literature, theology, and legal doctrine, and the dynamics that have developed in European cultures from the fifteenth to the early eighteenth centuries.
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Wirtschaft im Kontext

Wirtschaft im Kontext von Schlaudt,  Oliver
Die Wirtschaftswissenschaften befinden sich im Umbruch. „Humankapital“ und „Naturkapital“ treten neben das traditionelle Produktionskapital, zur Lohnarbeit gesellen sich „unbezahlte Arbeit“ und „Dienstleistungen des Ökosystems“. Aber erlauben es diese Begriffsbildungen wirklich, ein ganzheitliches Bild von der Wirtschaft in ihren Verwebungen mit der Gesellschaft und der Umwelt zu zeichnen und die gefährliche Dynamik der großen Krise, in welcher wir leben, zu entschlüsseln? Oder setzen sie lediglich das ökonomische Denken in fataler Weise fort? Dieses Buch führt am Leitfaden aktueller Methodendebatten und heterodoxer Fragestellungen in die Philosophie der Wirtschaftswissenschaften ein.
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Erzählter Pluralismus

Erzählter Pluralismus von Ewen,  Jens
Die Einschätzung, dass Thomas Manns Texte von Ironie geprägt sind, hat deren Rezeption von Anfang an begleitet. Auffällig ist aber, dass sich seitdem kein allgemeiner Forschungskonsens über Begriff und Funktion der Ironie in Thomas Manns Werk etabliert hat. In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, einen möglichst präzisen und metasprachlich explizierten Ironiebegriff zu erarbeiten, der die Grundlage für die Interpretation von ausgewählten Texten Thomas Manns bildet. Die zentrale These der Untersuchung lautet, dass die Ironie im Werk Thomas Manns als Reaktion auf wichtige Elemente des gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses verstanden werden kann. Die Ironie ist für Thomas Mann eine Möglichkeit, das Spannungsfeld zwischen Wahrheitspluralismus und Einheitssehnsucht ästhetisch zu bearbeiten. In diesem Sinne wird hier auch eine Antwort auf die häufig gestellte Frage nach der Modernität von Manns Werk gegeben.
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Niedergangsdiagnostik

Niedergangsdiagnostik von Max,  Katrin
In "Buddenbrooks" wird der Verfall einer Familie aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Die medizinisch-biologische Dimension verdient dabei besondere Aufmerksamkeit. Nur im Kontext zeitgenössischer Degenerationskonzepte ist zu verstehen, warum sich der Niedergang der Buddenbrooks auf die geschilderte Art und Weise vollzieht. Das medizinische Wissen der Zeit bietet dabei nicht nur Erklärungen für die mannigfaltigen Erscheinungsformen des Verfalls - es ist auch zum Verständnis der Ursachen unabdingbar. Im Sinne der stark anthropologisch orientierten Entartungstheorien der Zeit hat Johann Buddenbrook sich eines moralischen Fehlverhaltens schuldig gemacht und dadurch einen Degenerationsprozess in Gang gesetzt, der in Folge zum irreversiblen Schicksal der Nachgeborenen wird. Mit dem Fortschreiten dieses gesetzmäßig inszenierten Niedergangs des Biologischen erschließt sich der Roman zunehmend in mythologischen Kontexten. Medizinische Aspekte stehen im Text nicht isoliert. Durch ihre vielfältigen Bezüge ermöglicht ihre Berücksichtigung bei der Interpretation des Romans vielmehr neue Einsichten. So weist der biologische Verfall auffallende Parallelen zu Schopenhauers Erblichkeitskonzeption auf, gemäß der der Wille über den Vater und der Intellekt über die Mutter weitergegeben wird. Ferner kann die religiös-moralische Komponente des Degenerationsgeschehens im Kontext der Lübecker Katechismen gedeutet werden. Nietzsches Forderung einer Übertragung ins Bürgerliche wird dabei auch im Hinblick auf die biblische Geschichte entsprochen, so dass sich der Roman nicht zuletzt als – freilich ironisch reflektiertes – Erbsünden-Exempel erweist.
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Die Grundbegriffe der Metaphysik

Die Grundbegriffe der Metaphysik von Heidegger,  Martin, Herrmann,  Friedrich-Wilhelm von
Die im Wintersemester 1929/30 an der Freiburger Universität vierstündig gehaltene Vorlesung ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam. Zum einen enthält sie eine breit durchgeführte Analyse der in der Freiburger Antrittsvorlesung „Was ist Metaphysik?" nur gestreiften Langeweile, zum anderen bietet sie eine ebenso ausführliche Wesensbestimmung des Organismus und des Lebens – eine Thematik, die Heidegger in „Sein und Zeit", § 12, nur benennt. Die Vorlesung setzt in ihrer Vorbetrachtung ein mit einer Erörterung des Begriffs der Metaphysik und kommt zu dem Ergebnis, daß die drei metaphysischen Fragen nach Welt, Endlichkeit und Vereinzelung aus einer Grundstimmung heraus gefragt werden müssen. Somit fällt dem Ersten Teil die Aufgabe zu, die tiefe Langeweile als die Grundstimmung des in der Vorlesung in Gang zu setzenden Philosophierens zu wecken. Drei Grundformen der Langeweile werden zum Aufweis gebracht. Der Zweite Teil übernimmt die Ausarbeitung der drei metaphysischen Fragen aus der gewonnenen Grundstimmung. Das Fragen nach der Welt geschieht auf dem Wege der vergleichenden Betrachtung von drei leitenden Thesen: ‚der Stein ist weltlos‘, ‚das Tier ist weltarm‘, ‚der Mensch ist weltbildend‘, wobei die Untersuchung ihren Ausgang nimmt von der mittleren These, deren Entfaltung der Vorbereitung des Weltproblems dient. Die Aufklärung des Wesens der Weltarmut des Tieres führt zur Wesensbestimmung der Tierheit, des Organismus und des Lebens. Im Übergang zur These ‚der Mensch ist weltbildend‘ gibt die Vorlesung eine Wesensanalyse der Welt und der Weltbildung des Menschen.
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Martin Heidegger

Martin Heidegger von Trawny,  Peter
Eine Einführung in die Philosophie Martin Heideggers ist nach der Veröffentlichung der „Schwarzen Hefte“ ein Wagnis. Heideggers Äußerungen über das „Weltjudentum“ und seine politische Hartnäckigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg belasten sein Denken schwer. Wie kann man in diese Philosophie einführen, ohne gleichzeitig den Boden zu bereiten, auf dem diese inakzeptablen Ideen wachsen können? Peter Trawny versteht seine kritische Einführung als eine Darstellung auch und gerade des Problematischen von Heideggers Denken. Zugleich versucht sie allerdings, seine außergewöhnliche Bedeutung im Kontext der Philosophie des 20. Jahrhunderts zu erfassen. "Trawnys kritische Einführung ist eine unbedingt lesenswerte Proba darauf, wie Heideggers Denkentwiclung aus der Immanenz seines Werkes verstanden werden könnte." literaturkritik.de "Pointiert benennt Trawny die fatale Ambivalenz in Heideggers Werk. Dennoch hält Trawny nichts davon, Heideggers Philosophie in Bausch und Bogen zu verwerfen." philosophie magazin
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Humanistische Ökonomien des Wissens

Humanistische Ökonomien des Wissens von Frömmer,  Judith, Otto,  André
Wenn von ‚humanistischen Bildungsidealen‘ die Rede ist, ist damit häufig die Vorstellung von Bildung als Selbstzweck oder als Wert an sich verbunden. Selbst wenn angesichts aktueller Bildungs- und Studiengangreformen immer häufiger die Ökonomisierung von Bildung und Wissen debattiert wird, impliziert dies in der Regel, dass Bildung und Ökonomie idealerweise getrennt, die Bildung den Gesetzen des Warentausches und Marktes entzogen sein sollte. Die Frage nach dem Wert des Wissens charakterisiert indes das humanistische Projekt bereits in seinen Anfängen in der frühen Neuzeit. Es sind die Humanisten, die Wissen zum Gegenstand und Medium der Autorisierung und Professionalisierung machen; für sie gilt es daher, seinen Wert 'an sich' zu profilieren, während dieser Wert zugleich in Abhängigkeit von seinen pragmatischen Kontexten begriffen wird. Die Ökonomien des Symbolischen werden daher auch über die materielle Sphäre des Warentausches hinaus zum Problem, das nicht nur Fragen des Erwerbs und der 'Vermarktung' humanistischen Wissens, sondern auch textuelle Praktiken der An-, Ent- und Umeignung antiker Traditionen betrifft. Die in den Beiträgen dieses Bandes dargestellten Austauschprozesse zwischen Wissen, Macht und Ökonomie kennzeichnen symbolische und kulturelle Prozesse weit über die frühe Neuzeit hinaus. Inhalt: Judith Frömmer: Die Bildung des Subjekts. Wert und Disposition humanistischen Wissens in Montaignes Essais Andreas Mahler: Die Profession des Humanisten. Zum 'Stellen-Wert' von Bildung im frühneuzeitlichen England Anne Enderwitz: Humanistische Bildung und ökonomisches Kalkül in Middletons "A Chaste Maid in Cheapside" Christina Schaefer: Vom 'anderen' Wert ökonomischen Wissens in der italienischen Renaissance. Leon Battista Alberti und die "Libri della famiglia" Christoph Oliver Mayer: Die Pléiade zwischen Poesie, Macht und Ökonomie Lars Schneider: Über den Wert des Buches bei François Rabelais Wolfram Keller: Eingebildetes Wissen. Imaginationstheorie, Haushalt und Kommerz in spätmittelalterlichen britischen Traumvisionen André Otto: Der Wert der Verknappung: Aphoristik und die Ökonomie der Wissensperformanz in Graciáns "Oráculo Manual" Robert Folger: Der episch-koloniale Fetisch. Luís Camõesʼ "Os Lusíadas"
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Logbuch Deutsch

Logbuch Deutsch von Kaehlbrandt,  Roland
Mark Twain hat die deutsche Sprache "awful" genannt; Roland Kaehlbrandt zeigt uns, wie reizvoll sie sein kann. Er hat den Gebrauch der deutschen Sprache über viele Jahre beobachtet. Sein Logbuch skizziert - immer kurzweilig, manchmal sarkastisch - die Sprachpraxis in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Kaehlbrandt zeigt, wie wir unsere Sprache beschädigen, wenn wir sie für moralische Zwecke instrumentalisieren oder durch den Gebrauch von Imponierwörtern aushöhlen. Wer das Logbuch gelesen hat, wird eine Reihe von Fehlern nicht mehr machen wollen. Pressestimmen zum Buch: „Ein engagiertes Buch, das man insbesondere Deutschlehrern empfehlen kann.“ Rainer Wedler, in: Matrix. Zeitschrift für Literatur und Kunst Nr. 1/2017 "Geschliffene Lesbarkeit - ein Vorbild für die Fachwelt." Ulrich Ammon, in Soziologische Revue 30 (2016) "Ein differenziertes Plädoyer für das Passende, für das Angemessene, für den Blick auf die Sprache." Hendrik Heinze, in Bayern 2 Kultur "Der Weckruf Roland Kaehlbrandts ist zugleich ein Aufruf, das Sprachgefühl wieder zu kultivieren. Es bedürfte mithin einer neuen éducation sentimentale." Uwe Justus Wenzel in NZZ "Kaehlbrandt schreibt ohne den blinden Furor des Eiferers, sondern wie einer, der die die deutsche Sprache, ihren Reichtum, ihre Schönheiten und Möglichkeiten liebt. Es lohnt, diesem sprachkritischen Cicerone zu folgen. Ein lesenswertes, nützliches Buch." Rembert Unterstell, in Forschung 1/2016 (Deutsche Forschungsgemeinschaft) "Das Logbuch Deutsch sei nicht nur den Lehrkräften empfohlen - die Anschaffung lohnt sich auch für die Schülerbücherei. Und auch Eltern, Sprachbildungsakteure erster Ordnung, werden Gewinn und Vergnügen bei der Lektüre haben." Karin Hechler in "Profile" "Es ist ein - trotz des ernsten Themas - leicht und vergnüglich zu lesendes Buch, geschrieben mit einer sehr guten Kenntnis der heutigen Sprachkonflikte und gleichwohl oder vielleicht gerade deshalb spannend zu lesen.“ Wolfgang Frühwald "Es ist ein gutes, ein nützliches Buch. Alle Deutschen, die ihre Sprache nicht verleugenen wollen, sollten es lesen und seine Vorschläge beherzigen." Alfred Grosser in Frankfurter Rundschau "Das Logbuch ist ein neuer Anstoß, die deutsche Sprache nach Kräften zu lieben.“ Harald Weinrich "Dabei schlägt [Kaehlbrandt] bei allem Engagement einen dankenswert ruhigen Ton an.“ Wolfgang Krischke in F.A.Z. "Kaehlbrandt navigiert den Leser mit seinem Logbuch durch die Stürme und Untiefen der deutschen Sprache [...]. Ich habe viel gelernt, ich habe viel entdeckt. Man wird dank der Lektüre sensibler in seiner Wahrnehmung.“ Hanne Kulessa in hr2kultur
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *

Kriegssammlungen 1914-1918

Kriegssammlungen 1914-1918 von Freifrau Hiller von Gaertringen,  Julia
Der Band bietet eine aktuelle und repräsentative Bestandsaufnahme der Kriegssammlungen in den Bibliotheken, Archiven und Museen der Mittelmächte des Ersten Weltkriegs. Exemplarisch wird dargestellt, wie das große Ereignis Weltkrieg gesammelt, dokumentiert und erinnert wurde. Die Beiträge widmen sich den ideologischen und praktischen Sammelbedingungen ebenso wie der Präsentation der Sammlungen z.B. in Ausstellungen und ihrer zum Teil spannenden Geschichte. Versammelt sind Beiträge aus Archiven, Museen und Bibliotheken - so wie es auch der Sammlungsrealität der Kriegsjahre entsprach, in der eine spartenspezifische Spezialisierung kaum zu erkennen war. Mehrere Beiträge fokussieren auf einzelne Gattungen von Sammelgegenständen wie Bilderbogen, Vivatbänder, Postkarten, Notgeld, Fliegerabwürfe, Plakate und Fotografien. Andere informieren über die damals überall angestrebten musealen Projekte oder berichten am lokalen Beispiel von den weit verbreiteten Ehrenalben- und Kriegschronik-Vorhaben. Die Vorgeschichte der Kriegssammlungen wird ebenso beleuchtet wie die Nachgeschichte und der Umgang mit den Sammlungen unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Abschließende Beiträge berichten darüber, wie das Sammlungsmaterial im Zusammenhang des Weltkriegsgedenkens auf zeitgemäße Weise sowohl für die Forschung als auch für die Allgemeinheit präsentiert und ergiebig gemacht werden kann.
Aktualisiert: 2019-12-18
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Oben: Publikationen von Klostermann-- Vittorio

Informationen über buch-findr.de: Sie sind auf der Suche nach frischen Ideen, innovativen Arbeitsmaterialien, Informationen zu Musik und Medien oder spannenden Krimis? Vielleicht finden Sie bei Klostermann-- Vittorio was Sei suchen. Neben praxiserprobten Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblättern finden Sie in unserem Verlags-Verzeichnis zahlreiche Ratgeber und Romane von vielen Verlagen. Bücher machen Spaß, fördern die Fantasie, sind lehrreich oder vermitteln Wissen. Klostermann-- Vittorio hat vielleicht das passende Buch für Sie.

Weitere Verlage neben Klostermann-- Vittorio

Im Weiteren finden Sie Publikationen auf band-findr-de auch von folgenden Verlagen und Editionen:

Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Klostermann-- Vittorio

Wie die oben genannten Verlage legt auch Klostermann-- Vittorio besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben