Glaubensdämmerung

Glaubensdämmerung von Weiß,  Andreas
Hat der menschliche Glaube noch Zukunft? Mehr denn je steht das Glaubensleben der Menschen in der Kritik. Keinesfalls trifft das nur religiöse Haltungen unserer Gegenwart, sondern nimmt auch in politischen, sozialen und alltäglichen Situationen zu. Dabei ist ein Leben ohne Glauben so gar nicht vorstellbar mehr noch: Menschliches Zusammensein kann ohne gegenseitiges Vertrauen gar nicht auskommen.
Aktualisiert: 2019-12-05
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Imperia

Imperia von Zelter,  Joachim
Um über die Runden zu kommen, übt der Schauspieler Gregor Schamoni diverse Nebentätigkeiten aus: Sprecherziehung, Schauspielunterricht, Begleitdienste und persönliche Beratung. Eines Tages meldet sich Iphigenie de la Tour bei ihm, Professorin der Anthropologie. Sie lädt ihn zunächst zu einem Vorstellungsgespräch ein und dann zum Essen. Sie überschüttet ihn mit Aufmerksamkeiten. Sie überrollt ihn mit ihrer hochherrschaftlichen Exzentrik. Und schon bald nimmt sie in seinem Leben überhand, mit einer unabweisbaren, übermächtigen Ausdauer und Wucht, die für ihn immer existenzbedrohender wird, bis er jede Kontrolle über sein Leben verliert. Nur wenige dürfen sich glücklich schätzen, von den Worten geliebt zu werden. Joachim Zelter gehört zu ihnen. Stuttgarter Zeitung
Aktualisiert: 2019-12-05
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Don Giovanni fährt Taxi

Don Giovanni fährt Taxi von Stadelmaier,  Gerhard
Es ist ein höllenfahrend heißer Tag. Don Giovanni weiß längst, wo sein Taxi-Fahrgast hin möchte, weist ihn aber vorsichtshalber darauf hin, dass Prostituierte teuer sind. Derweil wird eine fast nackte Schauspielerin von einer Schlange gebissen. Eine andere, leidlich bekleidete, isst einen Apfel und bringt allein damit einen dramatischen Dichter zur Verzweiflung. Primadonnen kratzen sich gegenseitig die Augen aus. Dorf und Depp kommen innig zusammen. Hexen jagen einen Bankräuber. Casanova wird zu einer Ballonfahrt verdonnert. Bratscher machen Skandal. Geschichtengängerinnen gehen in verbotene Bücherkeller. Eine Fledermaus triumphiert als Scheidungskind. Don Giovanni fährt Taxi: Lauter groteske, komische, skurrile und unerhörte Begebenheiten als Tollheitsweltfluchten. Ein Sammelsurium an virtuosen Momentaufnahmen, die der, so Ulrich Raulff, "legendäre Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier novellistisch über seine und seiner Leser Kopf-Bühne jagt. Robert Schumanns Novelletten (op. 21) machen die Musik dazu. Und das alles macht: kurzweilige Lesefreude mit ganz viel Esprit.
Aktualisiert: 2019-12-05
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Federico Temperini

Federico Temperini von Essmann,  Theres
Es sind zwei ungleiche Männer: Der mysteriöse alte Herr Federico Temperini und der Kölner Taxifahrer Jürgen Krause, den Temperini als Chauffeur anheuert. Und dann ist da noch Niccolò Paganini, der sozusagen mit den beiden im Taxi sitzt. Denn Temperini zieht Krause immer mehr hinein in seine bizarre Welt, in der sich alles um den einstigen Teufelsgeiger Paganini und dessen großartige Vergangenheit dreht. In feinster Erzählkunst kreist Theres Essmanns Novelle um die allmähliche Annäherung der ungleichen Männer, die beide auf ihre Art einsam sind.
Aktualisiert: 2019-12-05
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KUNST + LEBEN

KUNST + LEBEN von Knubben,  Thomas
Künstliche Intelligenz ist dabei, auch in der Kunst das Ruder zu übernehmen. Von Computern gemalte Bilder erobern Auktionshäuser, Filme werden durch Algorithmen auf Erfolg getrimmt, Musikwerke aus elektronischen Versatzstücken kompiliert. Wo bleibt da das Leben, welche Relevanz hat es noch für die Kunst? Und welche die Kunst für das Leben? Thomas Knubben geht in seinen biographischen Essais über Künstler und Schriftsteller der existenziellen Dimension von Kunst nach. Er zeigt auf, wie individuelle Dispositionen, ökonomische Zwänge und politische Umstände den künstlerischen Arbeitsprozess wie auch den Blick auf dessen Hervorbringungen bedingen. Am Beispiel bekannter und weniger bekannter Künstler wird erkennbar, wie Selbstzweifel und Unbeirrbarkeit, Widerstand und Anpassung, Außenseiterdasein und Anerkennungsbedürfnis, Verweigerung und Hingabe sich durchdringen und über allem der Tod schwebt. Der minutiöse Blick auf elementare Momente künstlerischer Produktion lädt ein, hervorragende Protagonisten der Kunst und Literatur neu für sich zu entdecken und individuell anzuverwandeln.
Aktualisiert: 2019-12-06
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WIR & HÖLDERLIN?

WIR & HÖLDERLIN? von Oesterle,  Dr. Kurt
Friedrich Hölderlin war das Kind einer gewaltigen Zeitenwende. Schon als 20-Jähriger setzte er auf das Geschlecht der kommenden Jahrhunderte, also auch auf uns, seine fernsten Nachgeborenen. Doch können wir ihn überhaupt noch verstehen: die hochkomplexe Sprache seiner Gedichte, Dramen und Aufsätze? Dies soll in diesem Buch ergründet werden, und zwar auf mehreren Feldern so etwa Hölderlins Vorstellung einer göttlichen Natur, die von den Menschen geschont werden muss; oder seinem Entwurf von Demokratie und gerechter Verteilung (im Empedokles); seinem Traum einer friedlichen Rolle der Deutschen in Europa sowie einer nicht beengenden Heimat und Nation; dann zusammen mit Hegel seiner Entdeckung der Weltgeschichte als eines globalen Raum- und Zeitzusammenhangs; außerdem seiner Idee einer Sprache, die mehr ist als nur Kommunikationsmittel und in der nicht-entfremdete Menschenbeziehungen begründet sind (im Hyperion). Darüber hinaus soll wenigstens in Umrissen gezeigt werden, weshalb Hölderlin nach langer Vergessenheit und Verkanntheit eine einzigartige Rezeption rund um den Erdball zuteil wurde nämlich weil er in der Spiritualität so vieler, teils sehr entlegener Kulturen ein Echo gefunden hat. Eine Schlussüberlegung gilt der nicht einfachen Frage, wieso man ihn einen großen Dichter nennen muss.
Aktualisiert: 2019-12-05
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Proviant von einer unbewohnten Insel

Proviant von einer unbewohnten Insel von Zeller,  Eva Christina
Eva Christina Zellers neuer Gedichtband mit Naturgedichten. Solange es Natur noch gibt: Hymnen und Verluste. Schöne Gedichte von entlegenen Gegenden und den Rändern der Wahrnehmung. Wie ist die Welt zu ertragen? Am besten wohl mit Gedichten, zum Beispiel von Eva Christina Zeller. Plötzlich hat alles eine Sprache und eine Stimme, der Wind und der Stein, der Baum und die Krähe, und alles spricht mit uns, den Verstockten, und nach einer Weile sprechen wir mit. Wie sie das machen, die Gedichte? Ganz einfach. Man lernt es, indem man nicht fragt, sondern liest. Am schönsten sind die Naturgedichte! Michael Krüger Die Gedichte von Eva Christina Zeller vermessen das Alter der Steine, durchdringen den Erinnerungsstoff, machen aus dichterischem Material Materie, überwinden mit der Sprache die Sprache, mit den Bildern die Bilder. Walle Sayer Eine minutiöse, bannende Bestandsaufnahme des Gesehenen. Gedichte in ihrer herben Anmut. Ein Proviant, der reichlich ausgibt. Dorothea Grünzweig
Aktualisiert: 2019-12-05
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Mutters Puppenspiel

Mutters Puppenspiel von Coulin-Riegger,  Ulla
Was ist Liebe? Was ist Abhängigkeit? Was ist Manipulation? Mutters Puppenspiel handelt von Menschen, die schwer zueinanderkommen oder die sich nicht voneinander lösen können. Die Szenerie sagt: Wohlhabendes Bürgertum. Im Zentrum steht eine narzisstische Mutter, die ihre Tochter emotional missbraucht. Die Tochter, eine emanzipierte Ärztin, durchschaut Mutters Spiel mit ihrer Tochter- Marionette sehr genau und kann sich trotzdem nicht aus der drogisierenden Liebes-Übermacht dieser Frau befreien. Als ein Mann auftaucht, mit dem sie leben möchte, radikalisiert sich ihre Situation. Entscheidet die Tochter am Ende für oder gegen sich? Der Psychotherapeutin Ulla Coulin- Riegger ist ein atemberaubendes Debüt gelungen, das jedem, der es liest, ein Fenster des Nachdenkens und der Freiheit öffnet.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Die Schubartin

Die Schubartin von Gromes,  Hartwin, Huby,  Felix
Christian Daniel Schubart, 1739 bis 1791, hochbegabter Dichter, Komponist, Pianist, Sänger, Journalist und evangelischer Prediger, war schon zu seinen Lebzeiten und ist es bis heute: eine legendäre Figur. Schubart war jähzornig und leidenschaftlich, war zärtlicher Liebhaber, er hurte und soff, wies ihm gefiel, er schaute dem Volk aufs Maul und rebellierte gegen die Fürstenwillkür. Mit 24 Jahren heiratete er die 19-jährige Helene Bühler, Tochter eines Zollbeamten der Reichsstadt Ulm. Sie blieb den ganzen Rest seines wilden Lebens die Frau an seiner Seite: wenig gebildet, aber gescheit, fleißig, zunehmend selbstbewusst und von einer unerhörten seelischen Kraft und Stärke. Felix Huby und Hartwin Gromes, die zusammen schon den erfolgreichen biographisch-historischen Roman Die Kerners geschrieben haben, legen nun erstmals in dieser Form die Lebensgeschichte der Helene Schubart vor. Die starke, ganz und gar lebensbejahende Liebe dieser ungewöhnlichen Frau ermöglicht es ihr, die Ehe mit diesem ungebärdigen Künstler auszuhalten, seine Eskapaden und Launen zu ertragen und um ihn zu kämpfen, als der Herzog Karl Eugen ihn einkerkern lässt. Das Leben Christian Daniel Schubarts, erzählt aus der Warte seiner einfühlsamen, klugen, pragmatischen Frau im 18. Jahrhundert. Ein Lebensweg, packend, bis dass der Tod sie scheidet.
Aktualisiert: 2019-12-05
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Das Testament der Kühe

Das Testament der Kühe von Huizing,  Klaas
Hendrik Kemsterhuis wächst in den 60er und 70er Jahren im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf. Er, der lange ersehnte Juniorchef eines Baustoffgroßhändlers, ängstlich und fürsorglich behütet und gefördert von Großmutter und Mutter, die den jungen Hendrik von allen schädlichen Einflüssen der Welt fernhalten, erzogen im hart-herzlichen Stil frommer Calvinisten, erobert vorsichtig die dörfliche Welt. Seine Großmutter ist es auch, die schweren Herzens den Juniorchef, seiner zarten Konstitution wegen, noch während der Pubertät dazu bestimmt, Pastor zu werden. Sein Weg scheint vorgezeichnet, bis sich ihm eine Kuh in den Weg stellt Mit feinem Humor wird in atmosphärisch dichten Szenen das Leben erzählt, eine Schlüsselsituation für jedes Lebensjahr fünfundzwanzig Miniromane und eine atemlose Rede an die Mutter dreißig Jahre später. Der Roman ist Memoir, ist Fiktion und Autofiktion und lässt die Enge, Härte und Wärme einer untergegangenen calvinistischen Welt in den 1960er-Jahren auferstehen.
Aktualisiert: 2019-12-06
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