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Exodus

Exodus von Shakine,  Esther
EXODUS erzählt die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens aus Ungarn, das nach der Verschleppung ihrer Eltern durch die Nazis mit anderen verwaisten Kindern im völlig zerstörten Land auf sich gestellt ist. 1947 gelangt sie an Bord des Flüchtlingsschiffes »Exodus«, das sie zusammen mit über 4000 Überlebenden des Holocaust nach Palästina bringen soll. Es folgen Wochen einer dramatischen Irrfahrt. Zu ihrem 5. Geburtstag bekommt Ticka eine Katze geschenkt, die sie Pitsy nennt. Als die Nazis kommen, verstecken sich die beiden im Kleiderschrank, wo Ticka um ein Haar entdeckt wird, wäre Pitsy nicht aus dem Schrank gesprungen. Ohne Eltern bleibt Ticka im Krieg zurück, findet Unterschlupf in einem Kloster, fährt als vermeintlich taubstummes Kind mit dem Zug quer durch Europa und besteigt in Frankreich die »Exodus«. Das Flüchtlingsschiff wird von britischen Kriegsschiffen gewaltsam daran gehindert, Palästina zu erreichen. Die Flüchtlinge werden zurückgebracht, in Deutschland interniert, und erst Monate später gelingt eine neue Überfahrt. Im Mai 1948 erreicht Ticka schließlich Israel. Mit ausdrucksstarken Zeichnungen, einfühlsamen Dialogen und tagebuchartigen Texten erzählt die Autorin Esther Shakine in der Person der kleinen Ticka ihr eigenes Schicksal. Es ist eine bewegende Graphic Novel, die aus der kindlichen Perspektive das Trauma des Krieges, der Verfolgung und Heimatlosigkeit eindringlich darstellt, aber auch Zivilcourage, Hoffnung und Menschlichkeit thematisiert.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Alfons Mucha

Alfons Mucha von Rogasch,  Wilfried
Mit seinen stilistisch raffinierten und elegant ausgearbeiteten Plakaten für »Die Göttliche«, die Schauspielerin Sarah Bernhardt, sorgte Alfons Mucha im Paris der 1890er Jahre für Furore. Diese Entwürfe bedeuteten für Mucha, der heute zu den wichtigsten Vertretern des Jugendstils zählt, nicht nur seinen künstlerischen Durchbruch, sie revolutionierten auch die Ästhetik des noch neuen Mediums. Nach einer Bühnenbildnerausbildung in Wien zieht es den in Südmähren geborenen Alfons Mucha über München nach Paris. Am Zweiten Weihnachtstag 1894 – Mucha korrigiert gerade Probedrucke in der Druckerei Lemercier – kommt ein Telefonanruf, der sein Leben schlagartig verändern wird: Aus Zufall bekommt er vom Direktor des Théâtre de la Renaissance einen Auftrag für den Entwurf eines Plakats, und gleichsam über Nacht wird aus einem nur Insidern bekannten Illustrator für Zeitschriften und Bücher ein gefeierter Superstar. Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit bewegte sich Mucha, der »Vater der Plakatkunst«, virtuos in weiteren Kunstgattungen und glänzte als Designer, Fotograf, Maler und Art-Nouveau-Buchillustrator. Eines ist seinen Werken jedoch gemeinsam: sie strahlen den unverwechselbaren »Mucha-Stil« aus, der das Florale, die Linie, Form und Schönheit feiert und in diesem Buch bildreich vorgestellt wird.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Ada Nolde „meine vielgeliebte“

Ada Nolde „meine vielgeliebte“ von Becker,  Astrid, Ring,  Christian
Emil Nolde ist nicht ohne seine Frau Ada zu denken und Ada Nolde nicht ohne Emil. In 44 gemeinsamen Ehejahren entwickelt sich eine symbiotische Verbindung, Ada ist für Emil immer die ”vielgeliebte“. Ihre Bedeutung kann für die Entwicklung und den Durchbruch von Nolde als Mensch und Künstler nicht hoch genug eingeordnet werden. Sie ist Muse und Modell für seine Kunst, in der sie, auch ohne im Bildtitel genannt zu werden, sich oftmals identifizieren lässt.Mehr als siebzig Jahre nach Adas Tod gelingt es in diesem reichbebilderten Band – darunter zahlreiche Gemälde Noldes sowie Fotografien aus dem Nachlass – neue Erkenntnisse über ihr Leben und damit auch ihre Bedeutung für Nolde und sein künstlerisches Schaffen zu gewinnen. Dazu gehört unabdinglich, angesichts neuer Forschungsergebnisse erstmals Adas Streben nach Anerkennung in der NS-Zeit darzustellen. Der Band erscheint zu ihrem 140. Geburtstag am 20. September.
Aktualisiert: 2019-11-11
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Hermann Stenner

Hermann Stenner von Heuwinkel,  Christiane, Wagner,  Christoph
Der Maler Hermann Stenner (1891–1914) gehört zu den herausragenden Talenten des 20. Jahrhunderts. Beeindruckend ist seine rasante künstlerische Entwicklung und eigenständige Bildsprache, zu der er in nur fünf Studien- und Schaffensjahren fand. Das erstaunlich umfangreiche Werk des im Ersten Weltkrieg früh gefallenen Künstlers gilt es heute neu zu entdecken.Die Karriere des gebürtigen Bielefelder Künstlers, der dem Kreis der westfälischen Expressionisten und zugleich dem »Hölzel-Kreis« zugeordnet wird, begann vielversprechend. Nach dem Besuch der Malklasse des Freilichtmalers Christian Landenberger 1910 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart wechselte er zu Adolf Hölzel und wurde 1912 dessen Meisterschüler. Schon im Jahr darauf nahm Stenner an bedeutenden Ausstellungen im In- und Ausland teil, seine Werke wurden neben Künstlern wie Egon Schiele oder Max Slevogt gezeigt. Zusammen mit Oskar Schlemmer und Willi Baumeister führte er 1914, nur wenige Monate vor seinem Kriegstod, den heute zerstörten Wandbildzyklus in der Vorhalle der Werkbundausstellung in Köln aus.
Aktualisiert: 2019-11-11
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Kurt Schwitters. Merzkunst

Kurt Schwitters. Merzkunst von Schulz,  Isabel
Kurt Schwitters (1887–1948) zählt als bildender Künstler wie als Autor zu den einflussreichsten Protagonisten der Avantgarde. Mit seiner Utopie des »Merz-Gesamtweltbildes « zielte er auf die »Vereinigung von Kunst und Nichtkunst«. Die Montage- und Materialkunst erlebte mit ihm einen ersten Höhepunkt, sein »Merzbau« gilt als Vorläufer heutiger Installationen.»Kaputt war sowieso alles, und es galt, aus den Scherben Neues zu bauen. Das aber ist MERZ.« Vor hundert Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, bestimmte Kurt Schwitters die Silbe »Merz« zur Wortmarke seiner Ein-Mann-Bewegung und propagierte damit sein vielfältiges Schaffen in fast sämtlichen Bereichen der Kunst, Literatur und Typografie. Der Begriff steht für ein Konzept größtmöglicher Vorbehaltlosigkeit und künstlerischer Freiheit in der Wahl der Ausdrucksmittel. In Schwitters‘ Kompositionen erleben vermeintlich wertlose Dinge eine Wiedergeburt und eröffnen im neuen Zusammenspiel reiche Assoziationsfelder. Die Merzkunst ist abstrakt und gekennzeichnet durch mediale Grenzüberschreitungen. Im Umfeld von Dada und Konstruktivismus entstand u. a. der »Merzbau« in Hannover, ein sich ursprünglich über zahlreiche Räume ausdehnendes Gesamtkunstwerk, dessen Rekonstruktion im Sprengel Museum Hannover zu sehen ist. Das in die Schwitters’sche Merzkunst einführende Buch schöpft aus dem reichen Bestand des aktuell erforschten Künstlernachlasses.
Aktualisiert: 2019-11-11
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László Moholy-Nagy

László Moholy-Nagy von Koetzle,  Hans-Michael
László Moholy-Nagy (1895–1946), Maler, Fotograf, Bauhauslehrer und Gründer des »New Bauhaus« und der »School of Design« in Chicago war einer der ersten multimedial wirkenden Künstler, der Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und Design als gleichwertige Kunstgattungen ausübte. Als einer der wichtigsten Protagonisten der Moderne setzte er mit seinen Werken Maßstäbe, die bis in die heutige Zeit reichen.Von Walter Gropius 1923 als Nachfolger von Johannes Itten an das Bauhaus in Weimar berufen, zog László Moholy-Nagy mit diesem nach Dessau um, bevor er 1933 Nazi-Deutschland verließ und schließlich 1937 in Chicago seine zweite Heimat fand. Sowohl als Lehrer als auch Künstler folgte er seiner revolutionären Vision, die künstlerische Tätigkeit in das alltägliche Leben einfließen zu lassen und damit Kunst und Leben zu vereinen. Seinem radikalen experimentellen Ansatz folgend, keine ästhetische Hierarchie in seinen Arbeiten zuzulassen, bewegte sich Moholy-Nagy souverän zwischen Malerei, Fotografie und Film und definierte sich gleichzeitig als Maler und als Fotograf. Für die Wertschätzung der Fotografie, die als neues Medium bis dahin noch nicht als Kunst angesehen wurde, lieferte er einen wesentlichen Beitrag. Der Band schenkt einen hervorragenden Einblick in das Leben und Werk des Avantgardekünstlers.
Aktualisiert: 2019-11-11
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Wassily Kandinsky und Murnau

Wassily Kandinsky und Murnau von Salmen,  Brigitte
Ein folgenreicher Studienaufenthalt 1908 von Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin machte Murnau zum Ort eines bedeutenden künstlerischen Durchbruchs auf dem Weg zur klassischen Moderne. Für Kandinsky war der Blick auf die Murnauer Motivwelt über Jahre hinweg entscheidend für seine Entwicklung zur Abstaktion.Zwei hoch aufragende Gebäude, die Kandinsky von dem Murnauer Haus aus, in dem er mit Münter lebte, vor Augen hatte, treten in seinem Werk besonders hervor: das Schloss und die Pfarrkirche St. Nikolaus. Das eine hatte weltliche, das andere religiöse, geistige Bedeutung – zwei Pole, die für Kandinsky in seinen Bildern immer wieder besonders prägend waren. Fast ein Fünftel seiner Gemälde in den Jahren 1908 bis 1914 beschäftigen sich mit dieser Motivwelt. Wie sehr sich Kandinskys reale Sicht auf Murnau zunehmend veränderte und verschlüsselte,wie er einen ganz neuen Umgang mit Formen und Farben und zur Abstrahierung des Gegenständlichen fand, lässt sich an diesen Bildern beispielhaft verfolgen. Neben dem weithin Bekannten offenbart der Band überraschende Einblicke, die nicht zuletzt Kandinskys enge Verbundenheit mit Murnau und dessen Bedeutung für sein künstlerisches Schaffen verdeutlichen.
Aktualisiert: 2019-11-11
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Ausgeschnittene Holzwege

Ausgeschnittene Holzwege von Sadowsky,  Thorsten
In seinen Arbeiten feierte Asger Jorn (1914 – 1973) einen fröhlichen künstlerischen Vandalismus, der sich von allen klassischen Wert- und Formbegriffen freimachte und stattdessen die Schaffung des Wunderbaren, Unbekannten, Rätselhaften, Imaginären und Chaotischen zur Aufgabe der Kunst erklärte. Jorn gilt als eine der facettenreichsten Figuren der europäischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg. Wie kein anderer Künstler verbindet er den klassischen Expressionismus des frühen 20. Jahrhunderts mit den figurativ-expressiven Strömungen der Gegenwartskunst. Durch die Synthese von Surrealismus, Informel, Action-Painting und nordischer Volkskunst schuf er eine neue figurative Malerei, die als Vorläufer der Neuen Wilden in Deutschland und Österreich gelten kann.Die Publikation begleitet die erste österreichische Retrospektive des neben Edvard Munch und Per Kirkeby wohl bedeutendsten skandinavischen Künstlers des 20. Jahrhunderts am Museum der Moderne Salzburg. Seine zwischen 1932 und 1972 entstandenen Lithografien, Radierungen, Holz- und Linolschnitte demonstrieren die Experimentierfreude des Künstlers und sein Interesse an den Möglichkeiten des Materials ebenso wie seine reiche Fabulierkunst und seinen Witz.
Aktualisiert: 2019-11-11
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Tanz!

Tanz! von Fritz,  Nicole, Lewey,  Petra, Weise,  Annika
Der Tanz als Ausdruck eines neuen Lebens- und Körpergefühls elektrisierte Anfang des 20. Jahrhunderts Künstler wie Max Pechstein, der zur Spitze der deutschen Avantgarde zählte. Der Körper in Bewegung – ob im Tanzlokal, im Varieté oder im Zirkus – wurde zu einem wichtigen Thema für den Expressionisten und zog sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Werk.Max Pechstein, Mitglied der 1905 in Dresden gegründeten Künstlergruppe »Brücke« ließ sich 1908 in Berlin nieder, das sich zu einer pulsierenden Metropole mit einem boomenden Vergnügungsbetrieb etabliert hatte: Theater, Opernhäuser, Varietés, Musikrestaurants und Lichtspielhäuser fanden regen Zulauf. Selbst ein leidenschaftlicher Tänzer, genoss Pechstein das Berliner Nachtleben und hielt die Szenerien in spontanen Skizzen fest, die häufig als Vorlagen für seine Gemälde und Druck grafiken dienten. Seine Leidenschaft für die Farbe fand ihren Widerhall nicht zuletzt in den außergewöhnlichen Kostümen sowie Bühnen- und Zirkusdekorationen mit ihren leuchtenden, intensiven Tönen.
Aktualisiert: 2019-11-11
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Werner Berg

Werner Berg von Koja,  Stephan
Anfang der 1930er-Jahre gehörte der Maler Werner Berg (1904–1981) zur europäischen Avantgarde. Mit seinen farbintensiven und plakativen Darstellungen vom einfachen Landleben schuf er visionäre Kunstwerke, in denen er vom deutschen Expressionismus ausgehend einen eigenständigen Weg einschlug.Nicht als Außenstehender, sondern »als einer von ihnen« beobachtete und skizzierte Werner Berg das ländliche Leben. Ab 1930 lebte er als Maler und Bauer mit seiner Familie auf dem entlegenen Rutarhof in Südkärnten, um dort »nahe den Ursprüngen« zu der für ihn wichtigen Einheit von Kunst und Leben zu finden. Zahlreiche Briefwechsel und gegenseitige Besuche verbanden Berg mit Protagonisten des zeitgenössischen Kunstschaffens wie etwa Emil Nolde, Alfred Kubin, Thomas Bernhard, Christine Lavant und Gabriele Münter. Heute genießt Werner Berg vor allem in Österreich große Anerkennung – in Deutschland gilt es, ihn und seine eindringliche Kunst wiederzuentdecken. Der Band, verfasst von einem profunden Kenner Bergs, beleuchtet das Werk des Künstlers und dessen bewegtes Leben.
Aktualisiert: 2019-11-11
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