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Das Schwert im Myrtenzweige

Das Schwert im Myrtenzweige von Rink,  Annette
Ein Dialog in der Nachfolge Platons entfaltet aus der Sicht zweier Altertumswissenschaftlerinnen das Schaffen des berühmten Staatsrechtlers, der sich als "Römer" gerne mit antikem Bildungsgut schmückte. Was glauben die Damen denn so entdeckt zu haben? Heimliche Gedanken über das Matriarchat (in den "Schattenrissen", einem Jugendwerk Schmitts), unbedingte Befürwortung der Führergewalt schon vor "Der Führer schützt das Recht" (in den "Drei Arten rechtswissenschaftlichen Denkens", in denen Pindars "Nomos Basileus", ein Hymnus auf das Recht des Stärkeren, als Argumentationshilfe benutzt wird), das Votum für die Amnestie der in Nürnberg Angeklagten mit einem listigen Verweis auf Sallusts "Catilina", die ideologische Abstützung des homogenen Staatsvolkes mit Verweis auf Aristoteles' "Sklaven von Natur". Die beiden gelehrten Damen können ihre Nähe zur Schule kaum verbergen: Sie sind amüsant, gelehrt und bieten in ihrer Schmitt-Kritik nebenbei einen Streifzug durch antike Kultur, Politik und Geschichte. Daß Schmitt dabei auch zu strenge Zensuren kommt, mag hingehen. "Frau Rink ganz superb, wirklich originell und geistreich, in vielen Fällen wird sie recht haben und das Ganze geht ja über bloße Bescheidwisserei in Sachen antike Sprachen hinaus, manchmal gibt es ärgerliche Flohknackereien - aber endlich ein wirklich gutes und sogar amüsant zu lesendes Buch über Carl Schmitt." Günter Maschke Dr. phil. Annette Rink, Jahrgang 1968, ist Altphilologin und Historikerin; sie lebt in Hamburg.
Aktualisiert: 2021-10-08
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Über die Ketzerei und deren Bestrafung

Über die Ketzerei und deren Bestrafung von Hobbes,  Thomas, Kampits,  Peter, Weiss,  Peter
Thomas Hobbes (1588–1679) schuf mit dem LEVIATHAN ein Großwerk der Philosophie und ein mythisches Bild. Im Anhang der lateinischen Ausgabe von 1668 ließ er sich auf Überlegungen zur Häresie ein; 1680 erschien die von uns erstmals auf Deutsch vorgelegte Schrift, um sein gefährlich exponiertes Denken abzusichern. Schon sein Zeitgenosse Aubrey berichtet, daß Hobbes nicht ohne Grund das inquisitorische Feuer der anglikanischen Orthodoxie fürchtete.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Demokrat in Amerika

Demokrat in Amerika von Cooper,  James Fenimore, Kirk,  Russel, Weiss,  Peter
Der Romancier James Fenimore Cooper (1789–1851) war nicht nur durch seine Lederstrumpf-Erzählungen weltberühmt: Goethe, Schubert, Balzac oder Arno Schmidt zählten zu seinen Bewunderern. Als politischer Autor kommt er zu ähnlich kritischen Befunden wie sein Zeitgenosse Alexis de Tocqueville. Im vorliegenden Buch geht er auf Vorzüge und Gefährdungen der Demokratie ein, die für Cooper den Gentleman als Bürger erfordert. Ebenso skizziert er das erforderliche Umfeld, wie Sitten, Kultur, Religion bis hin zur Kochkunst. Heute werden auch seine Notate zur Sklaverei interessieren: „Es werden in derselben Gegend zwei Rassen bestehen, deren Gefühle durch Haß verbittert sind und die in den Gesichtern die Zeichen ihrer Parteiung tragen. Der Kampf, der daraufhin folgt, wird (…) ein Krieg zur Auslöschung sein.“ Der ergänzende Beitrag von Russell Kirk, ein Kapitel aus seinem Buch The Conservative Mind mit dem Titel „Cooper und Tocqueville“ gibt ein Bild des politischen Cooper.
Aktualisiert: 2021-10-14
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AESTHETICA IN NUCE

AESTHETICA IN NUCE von Hamann,  Johann Georg, Kocziszky,  Éva
Johann Georg Hamanns bekannteste Schrift von 1762 fasziniert mit biblisch inspirierter Ästhetik der Sinne und Leidenschaften, monströser Hermeneutik, in ironisch dichterischer Sprache mit erhabenen und grotesken Zweideutigkeiten. Die Lektüre dieser „kabbalistischen Prose“ stellte die Leser, zu denen auch Herder, Goethe und Grillparzer bis hin zu Jünger, Isaiah Berlin, Botho Strauß oder Giorgio Agamben zählten, immer wieder vor Herausforderungen. Die vorliegende Studienausgabe enthält einen revidierten Text der kritischen Ausgabe Josef Nadlers mit neuen Kommentaren. Eva Kocziszky ist Gräzistin und Germanistin und lehrte Neuere Deutsche Literatur an mehreren Universitäten in Europa.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Die Handgranate

Die Handgranate von Volkoff,  Vladimir, Weiß,  Konrad Markward
Durch die Wirren des Algerienkrieges geht eine Granate von Hand zu Hand. Müde Europäer, oft voller Selbsthaß, deren islamistischterroristische Feinde, „westliche Werte“, „Ortskräfte“: Die archetypischen, aber facettenreichen Figuren und aufgeworfenen Fragen führen geradewegs in unsere Tage. Ohne ein Wort zuviel und bis zum lakonisch-bitteren Ende spannend wie ein Kriminalroman.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Das Unvorhergesehene

Das Unvorhergesehene von Oppermann,  Malte
„Wie sollte im Augenblick der Gegenwart etwas sein, wenn er nur ein Schnitt durch den Zeitstrahl wäre, eine Trennlinie zwischen Vergangenheit und Zukunft? Vielleicht kann im Augenblick nur etwas sein, wenn er stets aufs Neue ein Anfang von Zeit ist.“ Über das Unvorhergesehene der Schöpfung: ihre immer neue Vollendung in jedem Augenblick. Malte Oppermann, geboren 1988 in Celle, studierte Philosophie in Leipzig und München. Der vorliegende Text führt die Überlegungen seines zuletzt bei Karolinger erschienenen Essays „Der Augenblick“ fort.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Theorie des Anarchismus

Theorie des Anarchismus von Lauermann,  Manfred, Stammler,  Rudolph
Rudolf Stammler (1856–1938) lehrte an den Universitäten Marburg, Gießen, Halle und Berlin. Der einflußreiche Jurist gründete 1913 die Zeitschrift für Rechtsphilosophie. Als der Anarchismus in Europa durch Gestalten wie Ravachol und Lucheni Schrecken erregte, legte Stammler 1894 in seiner Arbeit die Grundlagen einer ersten Theorie des Phänomens, ausgehend von einer Analyse der Protagonisten Proudhon und Stirner, die er später vertiefte und erweiterte.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Aphorismen und Ähnliches

Aphorismen und Ähnliches von Klonovsky,  Michael
Die scharfsinnigen und pointierten Sätze sind im Sinne politischer Korrektheit nicht ganz geheuer und zielen auf das nötige discrimen der Geister. Michael Klonovsky, Jahrgang 1962, ist Romanautor, Essayist und Publizist. Geboren in Schlema/Erzgebirge, lebte er bis zum Mauerfall in Ostberlin, arbeitete dort als Maurer, Gabelstaplerfahrer, Sportplatzwart und Korrekturleser. Seit 1990 Journalist. 1992 Übersiedlung nach München, seitdem dortselbst beim Focus in Lohn und Brot, zunächst als Redakteur, dann Textchef, später Leiter des Debattenressorts, inzwischen als Autor. Verheiratet mit der israelischen Pianistin Elena Gurevich. Veröffentlichungen: "Der Ramses-Code", Roman (2001), "Land der Wunder", Roman (2005); "Der Schmerz der Schönheit. Über Giacomo Puccini" (2008), "Der Held. Ein Nachruf" (2011), "Lebenswerte" (2009) u.?a.
Aktualisiert: 2021-02-05
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Die Welt am Ende

Die Welt am Ende von Ingold,  Felix Philipp, Rosanow,  Wassilij
Wassilij Rosanow (1856–1919) gehört zu den tonangebenden Wortführern der russischen Moderne im Vorfeld der Revolution. Als solcher war er ebenso umstritten wie ein ussreich. Heute würde – und sollte – man ihn wohl der überhandnehmenden Spezies der „Multioptionalisten“ zuordnen: Sein Denken umgreift nebst den „ewigen“ Fragen von Leben und Tod, von Gut und Böse auch aktuelle Probleme der Politik, der Erziehung, der Gesellschaft, der Kirche, der Kunst und Literatur. Ein Fach- oder Schulphilosoph wollte Rosanow als studierter Historiker, Archäologe und Logiker nicht sein, auch nicht ein universitär engagierter Wissenschaftler im damaligen Sinn und Geist der Academia: Nicht der „Philosophie“, vielmehr dem Philosophieren galt sein vorrangiges Interesse.
Aktualisiert: 2021-02-15
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Der fehlende Hoden des Führers

Der fehlende Hoden des Führers von Klonovsky,  Michael
Der brave Deutsche sorgt sich - neuerdings sogar zunehmend - um den Gesundheits- und Geisteszustand seines Führungspersonals. So war es kaum erstaunlich, daß die Meldung vom möglicherweise fehlenden Hoden des Führers die Titelseite der BILD-Zeitung erstürmte. Michael Klonovsky, "blogger-novelist" (New York Times) und aufmerksamer Chronist der zweiten deutschen Republik, analysiert in seinen Essais aber keineswegs nur den seelischen Zustand von Menschen, die sofort zugreifen, wenn sie ein Buch dieses Titels erblicken. Das Spektrum der hier versammelten Betrachtungen reicht vom Dekadenzgrad des Michel Houellebecq bis zum Linksradikalismus Richard Wagners, von der Frage, ob Bach Antisemit war, bis zum Regietheater, vom Lob der Selbstironie bis zu Churchill. Michael Klonovsky, im August 1962 entbunden und abgenabelt zu Schlema im Erzgebirge, lebte bis zum Mauerfall ohne die Spur einer Karriere in Ostberlin. 1990 wurde er Journalist. Von 1992 bis 2016 war er Redakteur, Textchef sowie Leiter des Debattenressorts beim Magazin Focus in München. Seither ist er als politischer Berater ermüdlich tätig. Klonovsky schreibt Romane, Essays und das Online-Tagebuch Acta diurna. Er ist verheiratet mit der israelischen Pianistin Elena Gurevich und lebt in München.
Aktualisiert: 2021-07-29
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