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Bei mir zuhause

Bei mir zuhause von Stulin,  Paulina
Wie fühlt es sich an, in den späten Zehnerjahren des 21. Jahrhunderts auf der Welt zu sein? Auf diese Frage gibt es 7 Milliarden Antworten und eine davon ist die Graphic Novel von Paulina Stulin. In ihrem Tagebuchroman variiert sie das Thema Zuhause in all seiner Mannigfaltigkeit: als Bühne des irdischen Gastspiels, stetige Suche nach der einen Sache, die einen für immer glücklich macht, geografischen Ort, kulturellen Raum, leiblichen Zustand und halt einfach so ein Gefühl. Liebeskummer, Fressflashs, Philosophie und Psychedelika – es geht ums Banale und ums große Ganze, um Hedonismus und politisches Aufbegehren, um Achselhaare und AfD. „Bei mir zuhause“ ist ein Erfahrungbericht übers Menschsein in all seiner Peinlichkeit und Erhabenheit, erzählt aus einer radikalen Egoperspektive. Atmosphärischen Bildsequenzen folgen innere Monologe, wortlose Blicke wechseln sich mit innigen Zwiegesprächen ab. Mal albern, mal ernst, aber immer aufrichtig. Wir lernen Paulina als vieldimensionalen Charakter kennen, der auf der Suche nach einem besseren Leben scheiternd und triumphierend zwischen Minderwertigkeitsgefühl und Größenwahn pendelt. »Bei mir zuhause« ist ihre dritte Jaja-Veröffentlichung, in der sie ihre ausgereiften Erzähl- und Zeichenkünste unter Beweis stellt und es schafft, den Leser mit ihrer unverwechselbaren Art zu staunen anzustecken.
Aktualisiert: 2020-09-30
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Mein Leben in China

Mein Leben in China von Alken,  Franz
Das ist mal erfrischend! In der kleinen fiktiven Comic-Anekdote entführt uns Franz Alken mit lockerem Strich in ein quirliges China, wo ein westlicher Spion uns in seinen Arbeitsalltag und seine unkonventionelle Arbeitsweise einweiht. Am Ende führt seine Redseligkeit zu etwas ganz weltbewegend Unglaublichem und es ist zum Lachen, obwohl Schlimmeres kaum hätte passieren können...
Aktualisiert: 2020-07-12
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Über Leben

Über Leben von Shimizu,  Maki
Maki Shimizus vierte Comic-Veröffentlichung im Jaja Verlag hat es in sich. Allein schon diese gewichtigen Themen, denen sich die Comiczeichnerin mutig und völlig ohne rosarote Brille stellt: Es geht um Tod und Mord, um Gentrifizierung und Obdachlosigkeit, um Traumata und Prostata, um häusliche Gewalt und Kindesmissbrauch, schlussendlich aber auch um Liebe und Tiefe. Es sind die schlimmen Schattenseiten des Lebens, die Maki Shimizu in „Über Leben” (über)zeichnet und es sind die existentiellen, meist gesellschaftlich ausgeklammerten Probleme, denen sie sich mit viel Empathie annimmt und einen spannenden Comic-Krimi erzählt. Mit weicher und harter Bleistiftzeichnung fängt sie die schweren Themen nuanciert, unverblümt und doch sanft ein. Die beiden Hauptpersonen kennen wir schon aus den Bänden Adagio 1-3 (die man nicht gelesen haben muss, um diese Geschichte zu verstehen), es sind die Freunde Maki-Maus und der Kater Adagio. Erstere die schlaue, aber etwas nervöse und leicht erregbare Dichterin und zweiterer der tendentiell ruhigere und inzwischen sehr erfolgreiche Heilpraktiker (und trotzdem noch Künstler). Jetzt lernen wir ihre neue Ateliergemeinschaft und die Künstlerfreunde kennen und dort im Atelier beginnen die existentiellen Probleme zunächst mit einer drastischen Mieterhöhung. Der Konflikt mit dem neuerdings im Haus lebenden maximal unsympathischem Vermieter, Herrn Bohne, kocht schnell hoch und wie die Freunde herausfinden, steckt da noch viel mehr dahinter. Außerdem gibt es auch noch eine Frau Bohne, die irgendwie falsch ist, und die Tochter Soja, die ganz wunderbar süß ist und mit der sich alle gut verstehen. Auch Hausmeister Robbe – Typ „schnoddriger Berliner” – spielt eine Rolle, aber auf welcher Seite steht er? Und dann noch diese Sachen, die im Internet stehen... kann es sein, dass Herr Bohne wirklich so viel Dreck am Stecken hat? Maki Shimizu erzählt mit „Über Leben” eine bemerkenswert spannende und herzergreifende Graphic Novel über das Leben, mit einer großen Portion Humor und großer zeichnerischer Finesse, die die Leser eher wird schmunzeln lassen als traurig stimmen.
Aktualisiert: 2020-09-21
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Make Mutti Great Again

Make Mutti Great Again von Holtmann,  Teresa
Frech, pointiert und mit einer perfekt abgestimmten Dosis Niedlichkeit, so kennen wir Teresa Holtmanns Zeichenerzählstil schon aus ihren beiden vorherigen Publikationen bei Jaja: In „Staatsexamen” warf sie den Blick auf die Kuriositäten studentischen Lebens, in „Was ist eigentlich mit der Liebe?” illustrierte sie rund ums Liebesleben. Und nun folgt der nächste Lebensabschnitt, denn Frollein Motte ist Mutter geworden! Und Mutter sein ist ganz schön... anstrengend. All die schönen und schrecklichen Alltagsgeschehnisse, denen frische Mütter sich zwischen Beruf, Kinderbetreuung und Liebesleben ausgesetzt sehen, fängt sie ein und bringt sie mindestens mit einem Augenzwinkern zu Papier. „Make Mutti Great Again” ist in feines Geschenkbuch, in der sich jede Mutter wiedererkennen dürfte und werdenden Müttern die letzten Illusionen raubt. Aber auf eine sehr charmante Art!
Aktualisiert: 2020-07-15
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Neunzehnhundertvierundsiebzig

Neunzehnhundertvierundsiebzig von Dierkes,  Silvia
An die 70er Jahre denkt man(n) vielleicht nicht im ersten Moment, wenn man sich an historische Meilensteine der Frauen(rechts)bewegung erinnern möchte. Da strahlt das feministische Aufbegehren der goldenen Zwanziger stärker. Oder man denkt gar nicht so weit zurück, sondern einfach an die letzten Jahre, in denen Feminismus wieder größer geschrieben wurde, mit #metoo weltweit Frauen für ihre Rechte auf die Barrikaden gingen und auch in der (Comic-)Literatur viele mutige Bücher über das Frau-Sein an sich erschienen. Anfang der 70er Jahre konnten sich Frauen zumindest glücklich schätzen, dass ihre Vorkämpferinnen das Wahlrecht erstritten hatten, aber im Häuslichen, also im Ehe- und Familienrecht waren sie nicht im geringsten gleichgestellt. Der ehelichen Lebensgemeinschaft, der sogenannten „Hausfrauenehe“ lag eine feste Arbeits- und Rollenverteilung zu Grunde mit dem Mann als „Haushaltsvorstand“, Namensgeber und Alleinverdiener, wonach er in der Regel für den finanziellen Unterhalt der Familie zuständig war. Über das Haushaltsgeld wurde Buch geführt und was Frauen verdienten, galt bestenfalls als nettes Extra, zählte aber nicht wirklich. Sie waren fürs Kinderkriegen, Saubermachen und Kochen zuständig. Und so ergeht es auch Rita, der Hauptperson in dem feinfühligen Comic-Debut von Silvia Dierkes. Die Geschichte beginnt 1970, Rita und Günther haben eine kleine Tochter bekommen und Rita „funktioniert” noch ohne Murren als Haus-, Ehefrau und Mutter. Wenige Jahre später, als die Kleine in den Kindergarten kommt, regt sich aber bei Rita zaghafter Widerstand gegen die eingespielte Rollenverteilung und auch gegen einen Ehemann, der es sich bequem eingerichtet hat in seiner Rolle und so gar kein Verständnis für ihr Streben nach Selbstverwirklichung hat. Außerdem, sollen die Nachbarn denken, er verdiene nicht genug, wenn Rita arbeiten geht? Die Zeiten ändern sich (zum Glück!?), das erfahren wir auch durch die zuweilen in die Bilder fließenden Nachrichten aus dem Fernseher. 1975 hat sich Rita tatsächlich erkämpft, dass sie einer Arbeit nachgehen kann, auch wenn Günther nach wie vor meckert und die Kulisse der biederen Kleinfamilienwohnung mit lieblicher Blümchentapete und liebevoll gestalteter Details immer dieselbe bleibt. Im Anhang hat Silvia DIerkes die politischen Frauenrechts-Meilensteine der 70er nochmals in Textform zusammengefasst.
Aktualisiert: 2020-09-30
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Weimarer Adventskalender

Weimarer Adventskalender von Jeschke,  Stefanie, Kessner,  Lydia
aus der Weimarer Illustratorenschmiede 24 Geheimseiten zum seitlichen Aufschneiden 24 Geheimseiten zum seitlichen Aufschneiden Softcoverbuch in DinA6, Zweifarb-Duplex-Offset-Druck mit spezieller Spezial-Bindung Cover-Illustration: Stefanie Jeschke Illustrationen innen: Beetlebum Frollein Motte Marie Geißler Nicola Hammel-Siebert Ina Hattenhauer Johannes Hensel Verena Herbst Stefanie Jeschke Frenze Kalch Lydia Keßner Alexander von Knorre Stefan Kowalczyk Nora Kühnhausen Nils Kunath Rosa Linke Sven Patron Neitah Patron Nadja Rümelin Max Salzborn Nele Schacht Suse Schweizer Nadine Trautzsch Elisa Trebstein
Aktualisiert: 2020-09-10
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Pure Fruit #19

Pure Fruit #19 von Auinger,  Arne, Böckmann,  Petra, Eckhorst,  Tim, Gereke,  Vera, Heinhold,  Ammelie, Hinz,  Gregor, Ludwig,  Franziska, Ludwig,  Johanna, Pape,  Tine, Schakow,  Diana, Uhing,  Jan
Ein Comic für den Tierpark Arche Warder! Das Kieler Comic-Kollektiv „Pure Fruit“ und der Tierpark Arche Warder machen gemeinsame Sache – zum Schutz gefährdeter Haus- und Nutztierrassen! Ohne Haustiere wäre der Mensch nicht auf dem Mond gelandet. So einfach ist das! Aber was viele nicht wissen: Jeden zweiten Monat stirbt weltweit eine Nutztierrasse aus! Viele europäische Rassen sind heute auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen als stark gefährdet aufgeführt. Welche Konsequenzen das hat, was man tun kann und warum das überhaupt ein Problem ist, wird nun in illustrierter Form erklärt. Zusammen mit der Arche Warder haben die Zeichner*innen Diana Schackow, Tine Pape, Franziska Ludwig, Ammelie Heinhold, Petra Böckmann, Johanna Ludwig, Vera Gereke, Arne Auinger, Jan Uhing, Gregor Hinz und Tim Eckhorst dieses Comic-Heft konzipiert.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Heldinnen 2021

Heldinnen 2021 von Davies,  Bea, Geißler,  Marie, Jung,  Hanna, Köhn,  Annette, Kühn,  Antonia, Ludwig,  Franziska, Nguyen,  Cam Tu, Schradi,  Martina, Schwarz,  Büke, Shimizu,  Maki, Türker,  Burcu, Weyhe,  Birgit
Illustrierter Wandkalender 2021 FRAUEN, DIE UNSERE WELT BESSER MACHEN VON 12 IDEALISTISCHEN ZEICHNERINNEN ILLUSTRIERT Es gibt sie auf der ganzen Welt: Aktive, meist junge Frauen, die sich stark machen für humanitäre Gerechtigkeit und gegen globale Krisen ankämpfen. Heldinnen: Aarti Naik, Sister Fa, Isatou Ceesay, Damit Demir, Greta Thunberg, Malla Yousfzai, Carola Rackete, Chelsea Manning, Pussy Riot, Sonita Alizadeh, Sophia Huang und Diane Marie Rodriguez Zambrano
Aktualisiert: 2020-06-30
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Boje

Boje von Cordes,  Andreas, Fischer,  Jonas, Köhler,  Robert
»Boje« erzählt die Geschichte von dem kleinen Jungen Boje und seinem Vater Holke. Oder ist es vielleicht eher die Geschichte von Holke und seinem Sohn Boje? Auf jeden Fall wohnen die beiden an einem Meer, das die Ostsee sein könnte und der kleine Boje hat ziemlich viele große Fragen an das Leben. Sein Vater Holke würde Boje nur zu gerne Antworten geben, doch dafür fehlen ihm buchstäblich die richtigen Worte. Weil er seinen Sohn mit all den Fragen trotzdem nicht alleine lassen will, bittet Holke schließlich das Meer um Hilfe... Basierend auf dem preisgekrönten Kurzfilmdrehbuch von Robert Köhler und Andreas Cordes, erschafft der Newcomer Jonas Fischer mit »Boje« einen berührenden Comic, dessen atmosphärische Bildsprache den tiefgründigen Inhalt der Geschichte vermittelt. Mit schnellem Strich und harmonischer Farbwelt fängt er die Stimmung am Meer und in der bescheidenen Fischerhütte eindrucksvoll ein.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Mit dem ABC durch die Nacht

Mit dem ABC durch die Nacht von Jensen,  Ulrike
Wer ist König Jupiter und was die Königin der Nacht? Was ist das Himmels-W und wann tanzt Walburga ums Hexenfeuer? Warum ist Vorlesen richtig gut und wieso haben Sterne Namen? Warum feiern wir Weihnachten und wie bastelst du dir flott ein Knochenkostüm? Das neue Mitmachbuch von Illustratorin Ulrike Jensen antwortet auf diese und weitere Fragen. In 26 Etappen führt sie die Kinder durch die Nacht und erzählt, was es zwischen Dämmerung und dem Stockdunkeln alles so gibt. Und dazu können Kinder zeichnen, ankreuzen, suche, malen, basteln, kurz: Mitmachen! Mit viel Liebe zum Detail hat Ulrike Jensen die Facetten der Nacht eingefangen, Buchstabe für Buchstabe gezeichnet und illustriert und ein tolles Alphabet- und Mitmachbuch für Erstleser geschaffen.
Aktualisiert: 2020-06-30
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