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Figurationen des Jüdischen

Figurationen des Jüdischen von Räthel,  Clemens, von Schnurbein,  Stefanie
Die jüdischen Minderheiten und Gemeinden in den skandinavischen Ländern werden im 19. Jahrhundert zu in doppeltem Sinne produktiven Orten: Sie bilden alteritäre Räume, über die Literatur gemacht wird und in denen Literatur entsteht. Die hier versammelten Aufsätze dokumentieren den Anfang der 2000er-Jahre begonnenen Forschungsprozess des Arbeitskreises Juden in Skandinavien. Sie fragen nach der Funktion von Figurationen des Jüdischen in literarischen Texten, sie gehen den komplexen Zusammenhängen zwischen Literatur und historischer Entwicklung jüdischen Lebens nach, und sie schließen literatur- und theaterwissenschaftliche Forschung zu Juden und literarischem Antijudaismus/Antisemitismus in Skandinavien an die europäische Forschung an. Damit zeigen die Autor*innen, wie der Blick auf eine historisch bedeutende Minderheit neue Perspektiven auf die Herausbildung bürgerlicher Nationalkulturen in Dänemark und Norwegen eröffnen kann.
Aktualisiert: 2021-01-21
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„Dat soll auch nicht jehen, dat soll fahren…“

„Dat soll auch nicht jehen, dat soll fahren…“ von Haselmann,  Lena, Klok,  Janke, Mittner,  Lilli
Berlin als Ort der Moderne und Beschleunigung übte auf zahlreiche norwegische Künstlerinnen im langen 19. Jahrhundert eine ganz besondere Anziehung aus. Musikerinnen, Schriftstellerinnen und bildende Künstlerinnen suchten die Stadt als kreativen Fluchtpunkt und inspirierenden Ausbildungsort auf. Welche Rolle spielte das urbane Ausland als Möglichkeitsraum? Wie beeinflussten die Erfahrungen am Puls der preußischen Hauptstadt ihr kulturelles Handeln und ihre künstlerische Laufbahn? Expertinnen aus kunstbezogenen Forschungsgebieten wie Vergleichender Literatur- und Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte widmen sich diesen Fragen anhand von Werken, Briefen und autobiografischen Aufzeichnungen. Sie berichten über die Berliner Zeit der Schriftstellerin Camilla Collett, der Malerin Harriet Backer sowie der Komponistinnen Agathe Backer Grøndahl, Mon Schjelderup und Signe Lund. Lieder, Klavier- und Kammermusikwerke der drei Komponistinnen sind auf der dazugehörigen CD Rastlose Lieder (2017) erschienen.
Aktualisiert: 2019-12-31
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Literatur als Bellographie

Literatur als Bellographie von Schröder,  Stephan Michael
Im deutschsprachigen Raum ist der Krieg von 1864 zu einer Marginalie in den Geschichtsbüchern geworden. Ganz anders in Dänemark, wo der Krieg ein zentraler Bestandteil der dänischen Erinnerungskultur ist. In Absetzung von der gängigen These, der Krieg sei in der dänischen Literatur vergleichsweise wenig behandelt worden, zeichnet dieses Buch die Tradition des bellographischen literarischen Diskurses über 1864 bis in die Gegenwart nach. Das besondere Augenmerk gilt dabei den verschiedenen Kriegsnarrativen und der Frage, wie Körperlichkeit in diesen Texten verhandelt worden ist.
Aktualisiert: 2019-12-31
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Ökonomien des Hungers

Ökonomien des Hungers von von Schnurbein,  Stefanie
Weiblicher Lebenshunger, verzehrende innere Flammen, ausbeuterische Vampire, hungernde Künstler–Figuren der Essensverweigerung und des abweichenden Essens durchziehen Texte von skandinavischen Autorinnen und Autoren seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ökonomien des Hungers untersucht religiöse, medizinischpsychologische und ästhetische Aspekte dieser Hungerfiguren in Texten von Fredrika Bremer, Henrik Ibsen, Victoria Benedictsson, Knut Hamsun, August Strindberg und Karen Blixen. Jenseits einer Pathologisierung solcher literarischen Phänomene können sie als Auseinandersetzungen mit ökonomischen Verhältnissen und Ängsten vor ökonomischem Wandel gelesen werden. Damit liefert das Buch auch eine literarische Vorgeschichte aktueller Fettphobie, Essstörungen und Ernährungsobsessionen.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Kalte Kulturen und die arktische Ewigkeit

Kalte Kulturen und die arktische Ewigkeit von Klok,  Janke, Sperling,  Johannes
22 Student*innen und 4 Dozent*innen des Nordeuropa-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin machten sich im Sommer 2015 auf eine wissenschaftliche Exkursion von Berlin nach Spitzbergen (Svalbard), dem norwegischen Archipel im Arktischen Ozean. Das Forschungsprojekt dieser studentischen Arktisreise ist nun als Publikation 'Kalte Kulturen und die arktische Ewigkeit' mit Beiträgen zur kulturwissenschaftlichen Arktisforschung in der Reihe 'Kleine Schriften des Nordeuropa-Instituts' erhältlich.
Aktualisiert: 2020-11-19
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Der Norden in der neuen Mitte.

Der Norden in der neuen Mitte. von Bechtle,  Nina, Becker,  Josephine, Bohrer,  Rebekka, Dahl,  Izabela A., Fischer,  Markus, Geßner,  Rasmus, Parschauer,  Matthias, Sperling,  Johannes
Das vorliegende Buch entstand aus einem Forschungsprojekt am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Sieben Studierende bearbeiteten verschiedene Themenbereiche zur Fusion der beiden Berliner Skandinavistiken im Jahr 1994 und beschäftigten sich so beispielsweise mit Strukturveränderungen, den unterschiedlichen Stimmen im Fusionsprozess oder Dis-Kontinuitäten. Mithilfe von Zeitzeugen-Interviews und Archivmaterial können mit der Publikation neue Sichtweisen auf die Entstehung des Nordeuropa-Instituts ermöglicht werden.
Aktualisiert: 2018-07-20
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