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Siebzehn Minuten

Siebzehn Minuten von Chamma,  Leila, Hussein,  Yamen, Taufiq,  Suleman
Yamen Hussein, ein in Leipzig lebender syrischer Dichter und Journalist blickt auf in seinen Gedichten nicht nur auf seine Fluchterfahrung, sondern vor allem auch auf das Hier und Jetzt - sei es in München (wo er drei Jahre mit dem PEN-Stipendium des Programms Writers-in-Exil lebte), in Leipzig und in den Zügen, wo er am allerliebsten seine Texte schreibt. Seine Gedichte handeln von Unterwegssein, von Zwischenstationen, von Erinnerungen, von dem Nicht-Ankommen und Nicht-Loslassen, vom Warten und Skypen mit der Mutter. "Hier – das heißt, die Socken auf den Stuhl werfen, jeden Tag auf dieselbe Stelle, und warten auf das, was kommt."
Aktualisiert: 2020-03-09
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Guinea

Guinea von Barreto,  Nú, Graca,  Niki, Tcheka,  Tony
Tony Tcheka ist einer der bekanntesten Autoren des jungen westafrikanischen Staates Guinea-Bissau, einer ehemaligen portugiesischen Kolonie. In seinen Gedichten porträtiert er immer wieder seine Landsleute, etwa einen Lebenskünstler, der in den Gassen Lissabons „diasporiert“, oder eine Straßenhändlerin, die im von Armut und den Folgen des Bürgerkrieges gezeichneten Guinea-Bissau trotz allem die Hoffnung nicht verliert. Tony Tcheka schreibt auf Portugiesisch und Kreol. Das Portugiesische macht in seiner Lyrik „die Runde durch die neuen Hüttendörfer Afrikas, fasst dort Fuß, ist einmal Brücke, einmal Schlüssel zu früher vorenthaltenen Räumen ...“ und das Kreol, „so rein wie der gelesene Buchstabe“, bringt dem lyrischen Ich bei, „den Respekt in den Augen zu lesen“. https://www.hochroth.de/6189/tony-tcheka-guinea/
Aktualisiert: 2020-07-01
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Chinesische Reise

Chinesische Reise von Jackson,  Hendrik, Sedakowa,  Olga
Heute ist Olga Sedakowa eine der bekanntesten lyrischen Stimmen in Russland. Den Zyklus »Chinesische Reise« verfasste sie 1986, als sie zum literarischen Underground gehörte und ihre Texte im Samisdat kursierten. Die Dichterin verbrachte ihre Kindheit in China, doch die »Chinesische Reise« bezieht sich kaum auf konkrete Eindrücke aus dieser Zeit. Vielmehr entfalten sich in den achtzehn Gedichten klassische Naturmotive chinesischer Poesie und darstellender Kunst (Mond, Wasser, Widerspiegelung im Wasser, Trauerweiden, Berge) zu philosophischen Methapern, in denen zentrale Fragen der fernöstlichen Spiritualität verhandelt werden: Verzeihen, Loslassen, Liebe, Abschied … In den raffiniert-schlichten Texten macht sich Olga Sedakowa auf eine imaginäre Reise zu dem »was mit niemandem ist, mit allen / was nirgends ist und in allem – unbegrenzt. / Von der Größe eines Schwalbenauges / eines trockenen Brotkrümels / einer Leiter auf Schmetterlingsflügeln / der entrollten Leiter des Himmels«. Der Band ist einzeln erhältlich oder in Doppelausgabe im Schuber mit »Drei Essays zu russischer Poesie« von Olga Sedakowa. Beide Bände wurden von Hendrik Jackson übersetzt. https://www.hochroth.de/6173/olga-sedakowa-chinesische-reise/
Aktualisiert: 2020-07-01
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Drei Essays zur russischen Poesie

Drei Essays zur russischen Poesie von Jackson,  Hendrik, Sedakowa,  Olga
Olga Sedakowa schreibt: die Essays Achmatowas und Zwetajewas über Puschkin dürften »uns einiges über die künstlerische Natur der Autorinnen selbst sagen: erschließt doch ein Poet den anderen Poeten mit demselben Schlüssel, mit dem er die eigene »Schatulle mit dreifachem Boden« verschließt«. Die gilt wohl auch für die Dichterin Sedakowa, die sich in diesen literarischen Essays über die Großen russischer Lyrik Puschkin, Mandelstam, Achmatowa und Zwetajewa als eine philologisch versierte Intellektuelle zeigt. Sie geht klassischen Fragen nach, die heute kaum noch gestellt werden – etwa nach der Moral und der Schönheit in der Dichtung oder nach der anthropologischen Dimension der Kunst – und ihre bisweilen überraschenden Antworten eröffnen dem deutschen Leser eine neue Sichtweise auf die russische Literatur und helfen gleichzeitig, Sedakowas eigene Gedichte zu interpretieren. Der Band ist einzeln erhältlich oder in Doppelausgabe im Schuber mit »Chinesische Reise. Gedichte« von Olga Sedakowa. Beide Bände wurden von Hendrik Jackson übersetzt. https://www.hochroth.de/6166/olga-sedakowa-drei-essays-zur-russischen-poesie/
Aktualisiert: 2020-07-01
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Die Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen

Die Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen von Jeschke,  Lisa
Lisa Jeschkes Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen ist ein Dokument des halben Jahrzehnts 2014–2019. Obszön, geeky, politisch, argumentativ, eklig und kostümiert präsentieren die manchmal peinlich und manchmal kunstvoll deformierten Gedichte extrem traurige Lieder, Aggression in der Form hysterischen Lachens, verschwommene Literaturgeschichte, Erlebnisberichte aus dem Kapitalismus, arbeitsmüde Körper und Roboter-Mädchen. Der Band ist die von der Autorin ins Deutsche übersetzte und erweiterte Fassung von The Anthology of Poems by Drunk Women (erschienen bei MATERIALS, London 2018). ____ Ehe für alle für Gizem und David Ey! Glückwunsch! Damals, also heute, als wir noch lebten Auf dieser Seifenblase, gebleichten Seifenblase, gebleichten Bröckelnden Seifenblase, gebleichten bröckelnden knackenden Seifenblase, als wir separat auf silbern glänzenden Miniaturscheiben Trieben im Grellen, verzweiflungsberührt, als wir uns auf leucht- Silbern schwebenden Scheiben wiederfanden, deren Züge Bestimmte Züge waren, damals, als wir brutal Trauungen zeugten, Als wir freigelegt lagen, spinning Vitrinen und so, damals, Als der Mann mit der Axt, er nannte sich Chef und auch wir nannten Ihn Chef, oft vom Leben sprach und seufzte, von den eigenen Worten zu Tränen gerührt, vom Bio-Leben und seinen Gesetzen, Damals, als der Chef routinemäßig unsere Schädel aufzuknacken Pflegte wie Nüsse, die Würmer herauspickte und straff entlang der Universumskuppel zur sofortigen gleißenden Sonnen- Trocknung aufhängen ließ, hochqualitative Fasern, aus denen das Leinen der Minidisketten, auf denen wir flogen, produziert Waren!, so dass wir selbst der Stoff waren!, auf dem wir flogen, Spinning Silber, und als, trotz oder wegen der Genannten Ereignisse, der Chef nicht davon abließ, Vom Leben und der Natur zu sprechen, dabei unablässig schluchzte, Gehorsam gelte seiner Tiefe, da wurde uns klar, dass die Natur Des Lebens schon immer halbseiden gewesen war, kettensägen- Massakerhaft halbseiden, und wenn wir gejagt waren als Monster, Dann mussten wir dem zuvorkommen, uns selbst ungeheuer Machen, mehr Gesetz sein als das Gesetz, Unsere Brustkörbe selbst aufhacken, bevor er es tun konnte, Sie nach Recht und Gesetz aufhacken, Unsere Brustkörbe aufhacken, unsere Herzen zusammenschließen, Schmieden zu plastischen haltbaren formbaren Ketten, unsere Lymphknoten zusammenkleben, und waren es nur unsere Herzen, Die wir so zusammenschlossen? Nein! Wir klebten Herz an Leber, Streichelten einander sanft, und Wangen an Knie und Haarsträhnen An Zähne und tote Tiere an Schenkel und Zungen an Lebende UND GÄBE ES NICHT DICH DANN GÄB ES NICHTS Und Flügel an Pommes aus saurem Gelee und leck nackte Brüste An Stühle und Diagramme der Wettervorhersage an Warum hockst Du auf ihr das gefällt mir und Gesundheitskarten an Ohren und So standen wir deformierten Teilgestalten dann da, in der Schwebe.
Aktualisiert: 2020-07-01
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staub tanzend

staub tanzend von Alexandra,  Strozewa, Strozew,  Dmitri, Weihe,  Andreas
»ANZEIGE / ich will größe unter allen umständen / bezahle mit blutigen tränen / dringend / mutter heimat« – solche ironischen, konzeptuellen, politisch brisanten »Zeitungstexte« wechseln sich bei Dmitri Strozew mit poetischen, bisweilen metaphysischen Tönen ab. So auch im titelgebenden Gedicht: »mein licht / ich bin dein staub / tanzend«. »Tanzend« – als »poetischen Tanz« bezeichnet übrigens der Dichter seine Leseperformances – erkunden diese Gedichte Themen wie das schwere Erbe des 20. Jahrhunderts, existenzielle Glaubensfragen und die Kritik an der orthodoxen Kirche, aber auch Liebe und Familienbande. Den rhythmischen, von einer warmen, umgangssprachlichen Intonation geprägten Gedichten wird Andreas Weihes Nachdichtung wunderbar gerecht. »staub tanzend« ist die erste deutsche Publikation des renommierten weißrussischen, auf Russisch schreibenden Lyrikers. https://www.hochroth.de/6134/dmitri-strozew-staub-tanzend/
Aktualisiert: 2020-07-01
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Tucsonics

Tucsonics von Pfeifer,  Judith Nika
Der Titel von Judith Nika Pfeifers neuem Gedichtband: Tucsonics, ein Kofferwort aus dem Städtenamen Tucson und einem den Schall betreffenden „sonics“, Aussprache ca.: [tusoniks] – diese Verbindung weist darauf hin, dass es in dem Buch eine thematische Setzung gibt, die sich tatsächlich auf den Ton dieser Stadt und ihrer Gegend bezieht. Dazwischen: Eingestreutes aus Oberösterreich („Traxlmayr 1“ und „Traxlmayr 2“ zum Beispiel). Es geht aber nicht nur um Akustisches; auch um Farbliches, Visuelles, Dichte und Weite. Die Darstellung in den Gedichten ist poppig und knallig, lustig-lustvoll und leicht. Wortspiele, Bildspiele, Konkretes, Listen und mehr; kaum ein Reim, aber dafür Rhythmus und viele Melodien sind entdeckbar; ein bisschen Pathos, eine lockere Intellektualität und manchmal eine Erinnerung an Reinhard Priessnitz oder eine Ahnung davon, dass der Verlagskollege Herbert J. Wimmer zu Judith Nika Pfeifers Lieblingsdichtern zählt.
Aktualisiert: 2020-02-03
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Eine überfrorene Sonne

Eine überfrorene Sonne von Lander,  Astrid, Pitz,  Katrin
»Eine überfrorene Sonne« scheint auf die Bewegungen des Erinnerns. Es ist ein rückwärtsgewandtes Abzählen der Tage und Aufzählen des Abhandengekommenen. In den Gedichten von Astrid Lander wiegen sich Wegbewegen und Zurückkommen ständig gegeneinander auf. Mit in den Waagschalen schwingt die Situation in Venezuela, die manchmal nicht mehr übrig lässt, als sich einzugestehen, dass man nicht mehr kann und auf eine neue Zeit hofft. Bestellung unter www.hochroth.de
Aktualisiert: 2020-07-01
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