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Politik der Grenze

Politik der Grenze von Ahrens,  Jörn, Peltzer,  Anja
Der Western ist nicht nur eines der ältesten Filmgenres, sondern auch von größter Aktualität. Dieser Band nimmt seine theoretische wie empirische Neubestimmung vor und geht davon aus, dass die für das Genre konstitutive Frage nach Grenzsetzungen – von Recht und Unrecht, Heimat und Fremde, Identität und Alterität – dessen Aktualität und kritische Perspektiven auf die politische Kultur der Gegenwart anleitet. Die fiktiven Versuchsanordnungen von Gesellschaft, die der Western immer neu inszeniert, verhandeln stets die Ursprünge einer ursprungslosen Gesellschaft und damit auch die Herausbildung normativer Ordnungen. In der Gesamtschau der Filme zeigt sich ein klares politisches Statement: Die Gesellschaftsentwürfe des Western sorgen für das Sichtbarwerden der Kontingenz der Frontier als politischer Mythos und stellen sich der vermeintlich politischen Evidenz von Grenzziehungen geradezu entschlossen entgegen. Die Autor*innen gehen den Politiken der Grenze im Western-Genre nach, indem sie verschiedenste Aspekte des Politischen fokussieren – etwa Gender, Gewalt, Nachhaltigkeit, Anthropozän oder Postheroismus etc. Drei Fragen sind für den Band leitend: Ist die Wiederkehr des Western in die Kinos einer bestimmten Konstellation in Politik und Vergesellschaftung geschuldet? Welche ästhetischen Reflexionsleistungen bringt der Western über den Zusammenhang von gesellschaftlicher Ordnung und Gewalt zur Aufführung? Wie wird das Verhältnis von Film (als öffentliche narrative Instanz) und Gesellschaft reflektiert?
Aktualisiert: 2020-07-19
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Grenzen, Probleme und Lösungen bei der Stichprobenziehung

Grenzen, Probleme und Lösungen bei der Stichprobenziehung von Bachl,  Marko, Gochermann,  Ulrike, Jünger,  Jakob, Peter,  Christina
Empirische Forschung beginnt mit der Auswahl von Untersuchungsgegenständen. Dabei werden frühzeitig Entscheidungen getroffen, die weder trivial noch folgenlos sind, da sie die Grundlage für alle weiteren Erkenntnisse bilden. In der Kommunikationswissenschaft kann häufig weder mit Vollerhebungen noch mit reinen Zufallsauswahlen gearbeitet werden, bewusste wie auch willkürliche Kriterien spielen hier eine wesentliche Rolle. Deshalb müssen Auswahlentscheidungen reflektiert getroffen und stets hinterfragt werden. Gerade die Digitalisierung der Kommunikation sowie die damit verbundenen Formen der Mediennutzung und Möglichkeiten der Datenerhebung machen es erforderlich, sich die datengenerierenden Prozesse zu vergegenwärtigen und die Konsequenzen abzuschätzen. Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich mit diesen Herausforderungen beim Sampling von Akteuren und Inhalten. Neben einer allgemeinen Orientierung werden jeweils Probleme und Lösungen aus konkreten kommunikationswissenschaftlichen Projekten diskutiert. Die Gegenstände reichen von Telefonbefragungen über publizistische Stichproben bis zur Analyse von Inhalten auf Online-Plattformen. Neben der grundlegenden Vorgehensweise zur Auswahl von Individuen und Kommunikationsartefakten werden spezifische Aspekte bei der Analyse von Online-Netzwerken, ethische Herausforderungen bei Befragungen und der Einfluss von Zeit in den Blick genommen.
Aktualisiert: 2020-07-28
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Streitlust und Streitkunst

Streitlust und Streitkunst von Ruß-Mohl,  Stephan
Aktuell die Corona-Pandemie, davor die Klimakatastrophe und die Migrationskrise – die öffentliche Diskussion polarisiert sich, sie wird schriller und der Umgangston wird rauer, ja oftmals sogar unerträglich. Auf der Strecke bleibt die Streitlust, die Streitkunst und auch der gesellschaftliche Diskurs. Aber sie sind es, die in der Tradition der Aufklärung die Suche nach tragfähigen Kompromissen und Lösungen für gesellschaftliche Probleme erst ermöglichen. Im vorliegenden Band beschreiben Experten am Beispiel verschiedener Themenfelder, ob und inwieweit die Aufmerksamkeitsökonomie, welche durch die Digitalisierung noch wirkmächtiger geworden ist, ein regelrechtes Diskursversagen ausgelöst hat. Welche Schäden entstehen dadurch dem Gemeinwesen und der Demokratie? Und was müssen wir tun, um zivilgesellschaftliche Streitkultur zurückzugewinnen und damit das Ringen um Problemlösungen wieder zu ermöglichen? Die Autoren analysieren Themen, die in jüngerer Zeit viel öffentliche Aufmerksamkeit absorbiert haben. Ferner beschäftigen sie sich mit dem von den Redaktionen eher vernachlässigten Meta-Diskurs über die Medien und den Journalismus selbst sowie mit dessen Beeinflussung durch Propaganda. Der Journalismus ist durch seine fortschreitende Unterfinanzierung, aber auch durch teilweise selbstverschuldete Glaubwürdigkeitsverluste in Not geraten. Weitere Abschnitte widmen sich den Unzulänglichkeiten der Auslandsberichterstattung sowie der Rolle der Intellektuellen in unserer Streitkultur. Dieser Reader ist als Einführungsband in die Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses konzipiert.
Aktualisiert: 2020-07-19
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Medien in Krisenzeiten

Medien in Krisenzeiten von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.,  Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.,
tv diskurs, Band 93 Die Themen des aktuellen Schwerpunktes u.a.: Alexander Grau Krisenbewältigung und Krisenkommunikation Vera Linß im Gespräch mit Bernhard Pörksen “Die Wahrheit beginnt zu zweit.” Joachim von Gottberg Corona und das Dilemma ethischer Prinzipien Ulrike Klinger Haartrockner gegen Corona? Soziale Medien und die Infodemie Christina Heinen im Gespräch mit Pia Lamberty “Im Feindbild vereint” Frank Lobigs Das Virus als Video-Menetekel. Der Corona-Call nach Coopetition in der TV-Branche Jörg Räwel Schweden: Witz in der Coronakrise Sebastian Pertsch Als Laie im Kampf gegen das Coronavirus Michael Ebmeyer Kolumne: Desaster und Chance: Wenn Medien die Corona-Krise kriegen
Aktualisiert: 2020-07-31
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Deutsche Rundfunkgeschichte

Deutsche Rundfunkgeschichte von Dussel,  Konrad
Den Programmstart des deutschen Hörfunks am 29. Oktober 1929 in Berlin konnten nur wenige an ihren Apparaten verfolgen, und nicht anders war es am 22. März 1935 bei der Eröffnung des regelmäßigen Fernseh-Programmbetriebs. In wenigen Jahrzehnten hat sich dies in jeder Richtung in kaum noch zu überblickendem Maß verändert: Beide Medien versorgen mittlerweile täglich mit einer Vielzahl von Programmen Millionen von Menschen. Den glitzernden Strom der Details prägten jedoch verhältnismäßig wenige Grundstrukturen: die politischen Systeme, die nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern in erheblichem Maße auch die innere Organisation der Medien schufen; die wirtschaftlichen und technischen Gegebenheiten sowohl auf Seiten der Anbieter als auch der Nutzer sowie die sich schnell einschleifenden Regelmäßigkeiten bei Programmproduktion und –rezeption. Orientiert an den Vorgaben der Politik, die von Anfang an die Medienentwicklung strikt zu lenken suchte, wird in knapper Form ein Überblick über die Geschichte von Radio und Fernsehen in der Weimarer Republik, im NS-Staat, in der DDR, in der alten Bundesrepublik und im wiedervereinten Deutschland geboten und herausgearbeitet, wie sich die Programmstrukturen im Wechselspiel von Produzentenplänen und Nutzerwünschen entwickelten. Nicht das aus irgendeinem Grund herausragende Besondere steht dabei im Vordergrund der Darstellung, sondern das massenhaft Verbreitete und damit sozialgeschichtlich Relevante.
Aktualisiert: 2020-06-29
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Familie heißt Arbeit teilen

Familie heißt Arbeit teilen von König,  Tomke
Das Ideal der bürgerlichen Familie ist, dass die Frau sich wie selbstverständlich, unbezahlt und unsichtbar um Kinder und Hausarbeit kümmert, während der Mann das Geld verdient. Aus mikrosoziologischer Perspektive untersucht die Autorin, was nun passiert, wenn dieses Ideal nicht länger akzeptiert wird und Paare zu einem Arrangement der Teilung von Erwerbs-, Haus- und Fürsorgearbeit kommen, weil sie nicht mehr von geschlechtlicher Arbeitsteilung ausgehen. In detailreichen Beschreibungen von gleich- und gegengeschlechtlichen Paaren unterschiedlicher sozialer Milieus, die mit kleinen Kindern zusammen in einem Haushalt leben, werden neue und alte Logiken und (Ir-)Rationalitäten alltäglicher Praxis sichtbar. So kann man nachvollziehen, was gegenwärtig für Frauen und Männer in Familien denkbar, sagbar und machbar ist. In diesen Selbstverständlichkeiten und Normalitäten zeichnen sich Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung ab.
Aktualisiert: 2020-06-29
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Das Erbe sind wir

Das Erbe sind wir von Meyen,  Michael
Michael Meyen erzählt in diesem Buch drei Geschichten: die Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR, die Geschichte der Kommunikationswissenschaft in der westlichen Welt und seine eigene Geschichte, die eng mit den ersten beiden Geschichten zusammenhängt. Der Autor ist 1988 nach Leipzig gekommen, um Parteijournalist zu werden, und hat erlebt, wie erst der Staat verschwand, in dem er aufgewachsen ist, dann die Sektion Journalistik und schließlich auch jede Erinnerung an die Menschen, die dort gelehrt haben. Damit ist zugleich ein Paradigma entsorgt worden, das Forschung und Berufspraxis verbunden hat und deshalb eine Antwort auf die Medienkrise der Gegenwart liefern könnte.
Aktualisiert: 2020-07-29
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Das Erbe sind wir

Das Erbe sind wir von Meyen,  Michael
Michael Meyen erzählt in diesem Buch drei Geschichten: die Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR, die Geschichte der Kommunikationswissenschaft in der westlichen Welt und seine eigene Geschichte, die eng mit den ersten beiden Geschichten zusammenhängt. Der Autor ist 1988 nach Leipzig gekommen, um Parteijournalist zu werden, und hat erlebt, wie erst der Staat verschwand, in dem er aufgewachsen ist, dann die Sektion Journalistik und schließlich auch jede Erinnerung an die Menschen, die dort gelehrt haben. Damit ist zugleich ein Paradigma entsorgt worden, das Forschung und Berufspraxis verbunden hat und deshalb eine Antwort auf die Medienkrise der Gegenwart liefern könnte.
Aktualisiert: 2020-07-29
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Das Erbe sind wir

Das Erbe sind wir von Meyen,  Michael
Michael Meyen erzählt in diesem Buch drei Geschichten: die Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR, die Geschichte der Kommunikationswissenschaft in der westlichen Welt und seine eigene Geschichte, die eng mit den ersten beiden Geschichten zusammenhängt. Der Autor ist 1988 nach Leipzig gekommen, um Parteijournalist zu werden, und hat erlebt, wie erst der Staat verschwand, in dem er aufgewachsen ist, dann die Sektion Journalistik und schließlich auch jede Erinnerung an die Menschen, die dort gelehrt haben. Damit ist zugleich ein Paradigma entsorgt worden, das Forschung und Berufspraxis verbunden hat und deshalb eine Antwort auf die Medienkrise der Gegenwart liefern könnte.
Aktualisiert: 2020-07-29
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