Einige Gedichte über die Zukunft der Welt

Einige Gedichte über die Zukunft der Welt
Nick Koppenhagen zeigt in seiner Ausstellung Einige Gedichte über die Zukunft der Welt in der Galerie in der Wassermühle Trittau die Werkreihe Zukunftsgedichte. Dabei handelt es sich vorwiegend um diagrammatische Pinselzeichnungen auf Steinpapier, in denen der Künstler Darstellungsweisen von Liniendiagrammen in eine eigenständige künstlerische Form übersetzt. Für die Werkreihe Zukunftsgedichte untersucht Koppenhagen anhand der diagrammatischen Zeichnungen historische Zusammenhänge. Dafür erstellt eine CNC-Maschine die Gouache-Zeichnungen, die mit Hilfe einer Vektordatei die entsprechenden Linien zeichnet. Somit wird die vom Künstler produzierte, zeichnerische Geste zum Zitat, da sie mit Hilfe des Computers vollständig automatisiert werden kann. Nick Koppenhagen interessieren dabei besonders die Auseinandersetzung mit ästhetischen und poetischen Möglichkeiten dieser Darstellungsform und die narrativen Eigenschaften der diagrammatischen Linie. Durch das Aufeinandertreffen zweier Linien im Bildraum können sich neue Bedeutungsmöglichkeiten ergeben. Aus kombinierten Linien der statistisch erfassten Daten entstehen so einerseits scheinbare Kausalitäten, die neue Geschichten erzeugen oder es werden andererseits Daten in Zusammenhang gesetzt, die einen Widerspruch erzeugen. Diese beiden entstehenden Themenkomplexe innerhalb der Werkreihe, beschreibt der Künstler als „Erzählungen zwischen den Linien“ und als „widersprüchliche Gegenwartsdiagnosen“. Der in Hamburg geborene Künstler Nick Koppenhagen studierte an der Hochschule für bildende Künste und lebt und arbeitet in Berlin. Das Jahresthema der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn Linie – Netz – Verbindung wird in der Ausstellung unter einem neuen Blickwinkel betrachtet. Wir bedanken uns bei ihm für die spannende Ausstellung und wünschen allen Besuchern bei der Erkundung der Werke viel Freude.
Aktualisiert: 2019-11-14
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It takes two

It takes two
Laura Franzmann zeigt in ihrer Ausstellung It Takes Two in der Galerie in der Wassermühle Trittau Arbeiten, die ihr besonderes Interesse für den Körper und seine gesellschaftlichen und psychologischen Grenzen widerspiegeln. Entworfene Körper oder Gebilde, die als Gegenstück zu unserem Selbst erzeugt werden, lassen uns der eigenen Verfasstheit bewusst werden. In den Installationen und Skulpturen Franzmanns wird diese körperliche Beschaffenheit durch die Materialität der Arbeiten erkundet, die die Betrachterinnen und Betrachter zu Berührung und körperlicher Nähe animieren können. Intimität und das Phänomen der Verschmelzung verschiedener Selbstbilder werden in ihren Arbeiten etwa anhand gesteppter Ornamente untersucht. Der Prozess des Nähens wird dabei zur Metapher für die Verbindung zwischen dem durch Medien und Technologie ökonomisierten Selbstbild und dessen Beziehung zum realen Körper. Die in Hamburg lebende Künstlerin Laura Franzmann (*1990 in Wismar) studierte bis 2017 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Thematisch passen ihre künstlerischen Arbeiten hervorragend zum Jahresthema der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn Körper/Identitäten. Verbildlichungen des Inneren und Äußeren von Körpern, Umstülpungen zwischen Körper und Raum sowie die Grenzen zwischen vielgestaltigen Identitäten werden in den zumeist skulpturalen Werken der Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau zum Thema.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Nur für Personal

Nur für Personal von Bircheneder,  Stefan
"Stefan Bircheneder taucht ein in die Welt von gestern und zeigt elegisch nachdenklich und mit feinem Sinn für die soziale Dimension, was blieb von der Hochzeit der Fabriken: Brachen." (Dorothee Baer-Bogenschütz) In seinen meist großformatigen Ölgemälden setzt sich Stefan Bircheneder fotorealistisch mit Industrieruinen und verlassenen Arbeitsorten auseinander. Seine menschenleeren Panoramen und Nahaufnahmen aus stillgelegten Fabriken halten konservatorisch die Entstehung und Entwicklung unserer Industriekultur fest. Die Spuren der Menschen sind noch zu erahnen und so werden Sie zu Akteuren der verlassenen Szenarien. Bircheneder malt überwiegend mit Öl auf Leinwand in Lasurtechnik. Mit der Werksreihe "Nur für Personal" fokussiert sich der Künstler auf die Privatsphäre von Arbeitern in Fabriken anhand von Bildobjekten und Leinwandgemälden von Sozialräumen innerhalb von Produktionsstätten. Die fehlende figürliche Darstellung der Arbeiter im Werk von Bircheneder wird mit diesen Bildobjekten aufgehoben und die Abwesenheit der Protagonisten wird ersetzt durch ihre Hinterlassenschaften und sie werden somit präsent. Die als Trompe-l'oeil angelegten Variationen von Spindtüren gewähren uns einen Einblick in den intimen Rückzugsort der Angestellten – den Spind.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Under the Skin the Moon Is Alive

Under the Skin the Moon Is Alive
In Magda Krawcewicz’ Ausstellung Under the Skin the Moon Is Alive präsentiert die Künstlerin ihre zunehmend figuralen Arbeiten aus Porzellan und Papier, in denen sie sich mit der Auflösung und Fragmentierung von Körper, Gestalt und Raum beschäftigt. Der poetische Ausstellungstitel, ein Zitat aus einem Gedicht von Pablo Neruda, spiegelt sich assoziativ und facettentreich in Magda Krawcewicz’ Arbeiten wider. Die Medusa – in der griechischen Mythologie ursprünglich eine betörende Schönheit, die durch einen Fluch der eifersüchtigen Göttin Athene in ein Ungeheuer mit Schlangenhaaren verwandelt wird – und auch die zarten Gesichter der Ophelia verbergen rätselhafte Tiefen des Inneren. Es geht darum, hinter die Oberflächen zu schauen. Die Frage nach der Identität lässt sich den Werken also auf unterschiedliche Weise ablesen; damit knüpft die Ausstellung hervorragend an das Jahresthema 2019 der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn Körper/Identitäten an. Magda Krawcewicz (*1978 Polen) studierte bis 2006 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und lebt und arbeitet in der Hansestadt.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Normal Square

Normal Square
In der Ausstellung Normal Square liegt der Fokus auf der Verbindung und der Gegenüberstellung der künstlerischen Positionen und Arbeitsweisen von Jenny Feldmann (*1985 in Hamburg) und Anna Grath (*1983 in Immenstadt). Die in Hamburg lebenden Künstlerinnen verbindet vor allem das Interesse an der Erscheinung von Gegenständen des Alltags. So dienen Objekte des alltäglichen Umgangs häufig als Ausgangspunkt ihrer Arbeiten. Die Künstlerinnen verzerren beispielsweise ihre Gestalt oder ihre Materialien und nutzen vorhandene Anordnungen oder tauschen sie aus. Während Jenny Feldmann alltägliche Erscheinungen verfremdet und sie in veränderter Form reproduziert, beschäftigt sich Anna Grath mit deren Funktionen und erweitert oder widerruft diese. Zu Feldmanns Arbeiten gehören Zeichnungen, Siebdrucke, Installationen und Assemblagen, in denen Ordnung zu Unordnung wird und Ausfallerscheinungen zur Regel gehören. Grath interessiert sich hingegen für den gewöhnlichen Kontext der Objekte. In ihren gegenständlichen Wandzeichnungen, Plastiken und Materialgefügen verhandelt sie sowohl die formalen als auch die funktionalen und narrativen Eigenschaften der Gegenstände.
Aktualisiert: 2019-11-14
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salondergegenwart 2019

salondergegenwart 2019 von Holle,  Christian
Bereits zum neunten Mal fand im November 2019 der salondergegenwart in Hamburg statt. Was als kleine, amibitionierte Veranstaltung mit etablierten und jungenKünstlern begann, hat sich mittlerweile als feste Größe im Hamburger Kunstkalender etabliert. Der Versuchsballon ist sozusagen flügge geworden. Die hybride Mischung aus Kunstmesse, Ausstellungsplattform und Nachwuchsschau für Malerei kommt an. Mit Arbeiten von Shannon Bool, Emmanuel Bornstein, Marc Brandenburg, Thorsten Brinkmann, Sascha Brylla, Andreana Dobreva, Hannah Sophie Dunkelberg, Robert Hoffmann, Myriam Holme, Johannes Huntenburg, Bianca Patricia Isensee, Yongchul Kim, Annika Kleist, Caroline Kryzecki, Merav Leibküchler, Marlen Letetzki, Dorothee Liebscher, Josephine Meckseper, Frank Moll, Theresa Möller, Albert Oehlen, Miwa Ogasawara, Izvor Pende, Beatrice Richter, Grit Richter, Tanja Rochelmeyer, Julio Rondo, Laura Sachs, Sven Scharfenberg, Paul Schrader, Aiko Tezuka.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Gutes Geld – Schlechtes Geld

Gutes Geld – Schlechtes Geld von von Push,  Til
Geld hat neben seinem monetären auch immer einen idellen oder moralischen Wert. Je nachdem wo es herkommt oder wo es hingeht nimmt es Einfluss auf die Gesellschaft. Der Hamburger Künstler ‚Til von Push‘ hat in den Jahren 2016 und 2017 knapp 100 verschiedene Geldmittel auf Karton gestaltet und im öffentlichen Raum installiert, um für die Thematik zu sensibilisieren. Box mit 12 Sammelkarten und 56-seitigem Booklet.
Aktualisiert: 2019-01-22
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salondergegenwart 2018

salondergegenwart 2018 von Holle,  Christian
Bereits zum achten Mal fand im November 2018 der salondergegenwart in Hamburg statt. Was als kleine, amibitionierte Veranstaltung mit etablierten und jungenKünstlern begann, hat sich mittlerweile als feste Größe im Hamburger Kunstkalender etabliert. Der Versuchsballon ist sozusagen flügge geworden. Die hybride Mischung aus Kunstmesse, Ausstellungsplattform und Nachwuchsschau für Malerei kommt an. Über 2.000 Besucher – allein am Eröffnungsabend kommen rund 750 Kunstinteressierte – stellen das Jahr für Jahr eindrucksvoll unter Beweis. Mit Arbeiten von Felix Baxmann, Stefan Bircheneder, Viola Bittl, Lukasz Chrobok, Sven Drühl, Tim Freiwald, Martin Gremse, Vivian Greven, Isabelle Heske, Janus Hochgesand, Steffen Kern, Anselm Kiefer, Daniel Knorr, Ruth May, Anselma Murswiek, David o‘Kane, Irina Ojovan, Magnus Plessen, Carlos Sagrera, Nico Sawatzki, Florian Schmidt, Bettina Scholz, Stefan Strumbel, Robert Sturmhoevel, Clemens Tremmel, Malte van de Water, Alicia Viebrock, Ulla von Brandenburg, David Benedikt Wirth, Andrea Zabric, Natalia Załuska
Aktualisiert: 2019-01-22
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ZIEMLICH NORMAL

ZIEMLICH NORMAL von Waschk,  Klaus
ZIEMLICH NORMAL – der etwas andere Entwicklungsroman, der Stationen im Leben eines Jünglings in ca. 190 Bildern aufzeichnet, die intensiv und detailfreudig von alllerlei Glücksund Katastrophen-Momenten berichten. Freundlich, schräg bis grotesk (#selbstx85 + #weiblichx90 + #männlichx180 und „verrückt sind sie alle“ R. Burton, 1624) – authentischer geht‘s nich‘.
Aktualisiert: 2019-01-22
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Tage im Juli

Tage im Juli von Dröge,  Malte, Heinicke,  Jan Richard, Küchler,  Leon, Manhartsberger,  Helena Lea, Nide,  Daniel, Tatura,  Taro
Analog und digital, schwarz-weiß und in Farbe, mal mitten im Getümmel, mal mit etwas Abstand – 6 FotografInnen zeigen in diesem Fotoband Motive einer eindrucksreichen G20-Protestwoche 2017 in Hamburg. Mit Interviews von Chris Grodotzki (Fotograf), Gudrun Schoppe & Rita Kohel (1000 Gestalten), Matthias Bartke (SPD), Gwen Wayne (Alles Allen), Holger Burner (Rapper), Halil Simsek (G20 entern), Jan van Aken (Die Linke), Guido Camillo (Demonstrant), Katharina Fegebank (Die Grünen), Nico Berg (Block G20), Jeanine Weigel (DGB Nord), Timo Zill (Polizei Hamburg), Oliver von Dobrowolski (PolizeiGrün e.V.).
Aktualisiert: 2018-11-01
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